Google Groups no longer supports new Usenet posts or subscriptions. Historical content remains viewable.
Dismiss

Anbohrschellen

82 views
Skip to first unread message

Michael S.

unread,
Dec 17, 2017, 1:46:48 PM12/17/17
to
Hallo Leute,
ich möchte einen weiteren Heizkörper an unseren Heizkreislauf
anschließen. Der Einfachheit halber würde ich gerne 2 Anbohrschellen an
das 15mm-Kupferrohr der Heizungsinstallation anbringen, um Vor- und
Rücklauf mit Alu-Verbundrohr anzuschließen. Die Stelle ist im Keller
auch in Zukunft gut zugänglich.
Spricht etwas gegen Anbohrschellen?

https://www.ebay.de/itm/GEBO-MB-Anbohrschelle-Dichtschelle-Messing-fur-Kupferrohr-15-18-22-28-35/332450907408

Hab das Kupferrohr allerdings eher mit 14-14,5mm gemessen (Stahllineal,
Messchieber nicht auffindbar). Ist das normal das die Rohre untermaßig
sind? Installation war um 1992.

Grüße
Michael

Uwe St?ckel

unread,
Dec 18, 2017, 2:44:26 AM12/18/17
to
Am 17.12.2017 um 19:46 schrieb Michael S.:
> Hallo Leute,
> ich möchte einen weiteren Heizkörper an unseren Heizkreislauf
> anschließen. Der Einfachheit halber würde ich gerne 2 Anbohrschellen an
> das 15mm-Kupferrohr der Heizungsinstallation anbringen, um Vor- und
> Rücklauf mit Alu-Verbundrohr anzuschließen. Die Stelle ist im Keller
> auch in Zukunft gut zugänglich.
> Spricht etwas gegen Anbohrschellen?

Das sieht aus wie eine elegante Lösung, ist leider immer eine Krücke.

Sauber gesetzt, können die Dicht sein und bleiben, aber:

Das Bohrloch in der Rohrwand ist scharfkantig und vermutlich kleiner als
die lichte Weite vom Rohr. Das erhöht den Strömungswiderstand, damit
könnte ein hydraulischer Abgleich trickreich sein.

Die Kanten können können Ursache für Strömungsgeräusche sein.

Beim Bohren können Späne in den Wasserkreislauf geraten und an anderer
Stelle stören.

Ansonsten sehe ich keine Probleme.


--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern

Martin Kienass

unread,
Dec 18, 2017, 3:10:03 AM12/18/17
to
Michael S. <mich...@bigfoot.de> schrieb:
> Hallo Leute,
> ich möchte einen weiteren Heizkörper an unseren Heizkreislauf
> anschließen. Der Einfachheit halber würde ich gerne 2 Anbohrschellen an
> das 15mm-Kupferrohr der Heizungsinstallation anbringen, um Vor- und
> Rücklauf mit Alu-Verbundrohr anzuschließen. Die Stelle ist im Keller
> auch in Zukunft gut zugänglich.
> Spricht etwas gegen Anbohrschellen?
>
> https://www.ebay.de/itm/GEBO-MB-Anbohrschelle-Dichtschelle-Messing-fur-Kupferrohr-15-18-22-28-35/332450907408

Wenn es wirklich Gebo-Original und keine Produktfälschung
ist spricht nichts dagegen.


> Hab das Kupferrohr allerdings eher mit 14-14,5mm gemessen (Stahllineal,
> Messchieber nicht auffindbar). Ist das normal das die Rohre untermaßig
> sind? Installation war um 1992.

Nein, das ist nicht normal.
1992 war allerdings die Zeit, als alles, was "wegmusste"
in die neuen Bundesländer verkauft wurde. Und Kupferrohr
mit 14mm Außendurchmesser gibt es grundsätzlich, es ist
(und war auch 1992, jedenfalls "im Westen") nur unüblich,
es für Heizungs- oder Sanitärinstallation zu verwenden
und möglicherweise ist (war) es für diesen Anwendungszweck
nichtmal zugelassen.

Verwenden konnte man es wegen der damals üblichen
Verbindungstechnik trotzdem, beim (Hart)löten spielt 1mm
Durchmesserdifferenz keine Rolle.

Ob die Gebo-Anbohrschelle auch auf 14mm Rohr passt, musst
Du ausprobieren oder beim Hersteller erfragen.


--
______________
/schüüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)

Horst Scholz

unread,
Dec 18, 2017, 4:33:29 AM12/18/17
to
Es gibt kein 14 mm Kupferrohr und hat es auch noch nie gegeben.
Es wurde auch nicht nach den Osten verschoben, denn wir im Westen
bekamen das CU-Rohr und auch NYL-J Elektroleitungen auch aus dem Osten.

Wahrscheinlich wohnst du in Bayern, dort ist doch alles anders.

Horst

Horst Scholz

unread,
Dec 18, 2017, 4:39:08 AM12/18/17
to
Am 17.12.2017 um 19:46 schrieb Michael S.:
Es gibt kein 14mm Kupferrohr.
Nach 12mm, kommt 15mm.

http://www.conexbanninger.com/uploads/baf81a89c755d61eb9b23fe0dc87ee0e9f146e1a.pdf

Ich rate von einer Anbohrschelle ab, denn da kommt Späne in den Kreislauf.
Ich rate zu einer Sprengschelle, denn da verbleibt das abgeschnitte Teil
in der Schelle und du brauchst auch kein Wasser abzulassen.

https://www.youtube.com/watch?v=nebL7QZ_238


Horst

Bernd Lammer

unread,
Dec 18, 2017, 4:42:43 AM12/18/17
to
Mit etwas Glück bleiben die in einer Senke liegen oder in einem Sieb
hängen, aber ich fände es auch nicht prickelnd. Falls die Abgänge nach
unten weggehen, wäre das Problem geringer.

> Ansonsten sehe ich keine Probleme.

Ich stelle mir das Bohren etwas knifflig vor. Vermutlich greift man
dafür zu einem gewöhnlichen Spiralbohrer, welcher sich besonders bei
dünnwandigem Material gegen Ende gerne an einer Ecke weit durch das noch
nicht ganz fertige Loch zieht, statt die Ecke abzutragen. Damit könnte
man sich die Leitung an der Stelle beschädigen. Besser wäre ein
Bohrer/Fräßer, ohne spiralförmigen Schaft, aber wer hat sowas schon?

--
Bernd

Uwe St?ckel

unread,
Dec 18, 2017, 4:57:33 AM12/18/17
to
Am 18.12.2017 um 10:42 schrieb Bernd Lammer:
> Ich stelle mir das Bohren etwas knifflig vor. Vermutlich greift man
> dafür zu einem gewöhnlichen Spiralbohrer, welcher sich besonders bei
> dünnwandigem Material gegen Ende gerne an einer Ecke weit durch das noch
> nicht ganz fertige Loch zieht, statt die Ecke abzutragen. Damit könnte
> man sich die Leitung an der Stelle beschädigen.

Das ist so lange egal, wie man das Gewinde an der Schelle heile läßt und
stoppt, bevor der Bohrer auf der andere Seite wieder raus ist.

Ev. könnte man auch das Rohr an der Stelle 2 x komplett durchtrennen und
ein ca. 15 mm langes Stück heraus nehmen.
Das wird wen den Problemen mit den Bohrgraten helfen, könnte aber ein
Stabilitätsproblem liefern...

Bernd Lammer

unread,
Dec 18, 2017, 5:50:38 AM12/18/17
to
Uwe St?ckel schrieb am 18.12.2017 um 10:57:
> Am 18.12.2017 um 10:42 schrieb Bernd Lammer:
>> Ich stelle mir das Bohren etwas knifflig vor. Vermutlich greift
>> man dafür zu einem gewöhnlichen Spiralbohrer, welcher sich
>> besonders bei dünnwandigem Material gegen Ende gerne an einer Ecke
>> weit durch das noch nicht ganz fertige Loch zieht, statt die Ecke
>> abzutragen. Damit könnte man sich die Leitung an der Stelle
>> beschädigen.
>
> Das ist so lange egal, wie man das Gewinde an der Schelle heile läßt
> und stoppt, bevor der Bohrer auf der andere Seite wieder raus ist.

Bringt man zuerst die Schelle an und bohrt dann?
Eine speziellen Führung für den Bohrer scheinen die Schellen nicht zu
haben, weshalb ich davon ausgehe, dass man zuerst das Loch bohrt und
dann die Schelle montiert.
https://www.youtube.com/watch?v=sEFNvVAfXMc

So oft habe ich noch nicht in Kupferrohr gebohrt, aber immer wieder mal
durch Bleche. Manchmal geht das nur sehr bescheiden. Wenn die Stelle
schlecht erreichbar ist und man das Rohr womöglich noch mit einer Hand
festhalten muss, weil die nächste Befestigungsschelle weit entfernt ist,
dann wird das noch eher unschönes Gehacke.

> Ev. könnte man auch das Rohr an der Stelle 2 x komplett durchtrennen
> und ein ca. 15 mm langes Stück heraus nehmen. Das wird wen den
> Problemen mit den Bohrgraten helfen, könnte aber ein
> Stabilitätsproblem liefern...

Wäre mir zu riskant.

--
Bernd

HC Ahlmann

unread,
Dec 18, 2017, 6:02:44 AM12/18/17
to
Horst Scholz <horst....@aol.de> wrote:

> Es gibt kein 14 mm Kupferrohr und hat es auch noch nie gegeben.

Ich würde solch eine steile These nicht äußern, wenn Google sie so
einfach zu widerlegen hilft:
<https://www.google.de/search?q=Kupferrohr+14mm&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b-ab&gfe_rd=cr&dcr=0&ei=mp03WvKkK4Pb8AfshI6gBA>

Es zu tun, ist dumm oder ignorant.
--
Munterbleiben
HC

<http://hc-ahlmann.gmxhome.de/> Bordkassen, Kochen an Bord, Törnberichte

Uwe St?ckel

unread,
Dec 18, 2017, 6:33:44 AM12/18/17
to
Am 18.12.2017 um 11:50 schrieb Bernd Lammer:
> Bringt man zuerst die Schelle an und bohrt dann?

Üblicherweise ja.
Die Schelle führt den Bohrer

Thomas Prufer

unread,
Dec 18, 2017, 6:51:28 AM12/18/17
to
On Mon, 18 Dec 2017 10:39:07 +0100, Horst Scholz <horst....@aol.de> wrote:

>Ich rate von einer Anbohrschelle ab, denn da kommt Späne in den Kreislauf.
>Ich rate zu einer Sprengschelle, denn da verbleibt das abgeschnitte Teil
>in der Schelle und du brauchst auch kein Wasser abzulassen.

~50€/Stück.



Thomas Prufer

Horst Scholz

unread,
Dec 18, 2017, 7:00:50 AM12/18/17
to
Was meinst du, wie teuer die Späne im Heizkreis wird?
Nicht nur die Umwälzpumpe, sondern auch was die Späne sonst noch an
Eisen, oder Stahlteile anrichten kann und irgendwann wird der Rost immer
mehr, auch wenn es nur Kupferspäne ist.

Horst

Thomas Prufer

unread,
Dec 18, 2017, 7:56:12 AM12/18/17
to
On Mon, 18 Dec 2017 13:00:49 +0100, Horst Scholz <horst....@aol.de> wrote:

>Was meinst du, wie teuer die Späne im Heizkreis wird?
>Nicht nur die Umwälzpumpe, sondern auch was die Späne sonst noch an
>Eisen, oder Stahlteile anrichten kann und irgendwann wird der Rost immer
>mehr, auch wenn es nur Kupferspäne ist.


Für die gewüsnchte Anbohrschelle muß das Wasser eh raus (oder die Leitung
eingefroren werden).

Dann kann man auch gleich ein Fitting einlöten. Das vollständige Luxuswerkzeug
mit Weichlot, Flußmittel, Rohrschneider, Engrater, Rohrbürste, und Lötbrenner
kosten weniger als die 2x50 €, und ist spänefrei...


Thomas Prufer

Michael S.

unread,
Dec 18, 2017, 1:19:25 PM12/18/17
to
Am 18.12.2017 um 08:50 schrieb Martin Kienass:
> Michael S. <mich...@bigfoot.de> schrieb:
>> Hallo Leute,
>> ich möchte einen weiteren Heizkörper an unseren Heizkreislauf
>> anschließen. Der Einfachheit halber würde ich gerne 2 Anbohrschellen an
>> das 15mm-Kupferrohr der Heizungsinstallation anbringen, um Vor- und
>> Rücklauf mit Alu-Verbundrohr anzuschließen. Die Stelle ist im Keller
>> auch in Zukunft gut zugänglich.
>> Spricht etwas gegen Anbohrschellen?
>>
>> https://www.ebay.de/itm/GEBO-MB-Anbohrschelle-Dichtschelle-Messing-fur-Kupferrohr-15-18-22-28-35/332450907408
>
> Wenn es wirklich Gebo-Original und keine Produktfälschung
> ist spricht nichts dagegen.

Weichlöten könnte ich auch. Jedoch habe ich wenig Erfahrung (außer im
E-Technik-Bereich).
Außerdem müsste ich das Rohr dafür komplett leerlaufen lassen.
Bei der Anbohrschelle habe die Hoffnung, mit nur entdrucktem
Heizkreislauf auszukommen. Sifft und sabbert dann zwar während der
Aktion, könnte machbar sein.

>> Hab das Kupferrohr allerdings eher mit 14-14,5mm gemessen (Stahllineal,
>> Messchieber nicht auffindbar). Ist das normal das die Rohre untermaßig
>> sind? Installation war um 1992.
>
> Nein, das ist nicht normal.

Es sind 15mm. Habe den Messschieber gefunden.

Michael

Michael S.

unread,
Dec 18, 2017, 1:26:24 PM12/18/17
to
Am 18.12.2017 um 08:44 schrieb Uwe St?ckel:
> Am 17.12.2017 um 19:46 schrieb Michael S.:
>> Hallo Leute,
>> ich möchte einen weiteren Heizkörper an unseren Heizkreislauf
>> anschließen. Der Einfachheit halber würde ich gerne 2 Anbohrschellen
>> an das 15mm-Kupferrohr der Heizungsinstallation anbringen, um Vor- und
>> Rücklauf mit Alu-Verbundrohr anzuschließen. Die Stelle ist im Keller
>> auch in Zukunft gut zugänglich.
>> Spricht etwas gegen Anbohrschellen?
>
> Das sieht aus wie eine elegante Lösung, ist leider immer eine Krücke.
>
> Sauber gesetzt, können die Dicht sein und bleiben, aber:
>
> Das Bohrloch in der Rohrwand ist scharfkantig und vermutlich kleiner als
> die lichte Weite vom Rohr. Das erhöht den Strömungswiderstand, damit
> könnte ein hydraulischer Abgleich trickreich sein.

Der ist in meiner Konstellation eh völlig unnötig.

> Die Kanten können können Ursache für Strömungsgeräusche sein.

Der Zusatzheizkörper hat nur 800W und wird selten mehr als 200W liefern
müssen. So lange diese Anbohrstelle deutlich mehr Öffnung hat als der
Querschnitt des Thermostatventils, sehe ich da kein Problem. Das
15mm-Rohr versorgt nur 2 weitere Heizkörper, die praktisch nie in
Betrieb sind, weil in diesen Räumen Kaminöfen stehen, die 99% abdecken.
Strömungsgeräusche entstehen ja nur an Engstellen mit besonders hoher
Fließgeschwindigkeit. Beides wird es hier nicht geben.
>
> Beim Bohren können Späne in den Wasserkreislauf geraten und an anderer
> Stelle stören.

Kupfer ist schwer und wird sich sehr schnell irgendwo absetzen,
vermutlich im Ölkessel, also noch bevor es die Pumpe sieht.

Michael

Michael S.

unread,
Dec 18, 2017, 1:31:41 PM12/18/17
to
Am 18.12.2017 um 10:39 schrieb Horst Scholz:
> Am 17.12.2017 um 19:46 schrieb Michael S.:
>> Spricht etwas gegen Anbohrschellen?
>>

> Ich rate zu einer Sprengschelle, denn da verbleibt das abgeschnitte Teil
> in der Schelle und du brauchst auch kein Wasser abzulassen.
>
Was es nicht alles gibt. Es gibt auch Schellen mit abgedichtetem Bohrer.
Für den kommerziellen Bereich sicher interessant, weil Arbeitstunden
auch sehr teuer sind.
Aber für mich ist das zu teuer.

Michael

Michael S.

unread,
Dec 18, 2017, 1:33:28 PM12/18/17
to
Hab ich auch da und ist immer noch ne Option.
Wie bereits geschrieben, müsste ich das Rohr aber dann restlos
entleeren, weil Einfrieren kann ich nicht.

Mal schauen ...

Michael

Thomas Prufer

unread,
Dec 18, 2017, 1:34:13 PM12/18/17
to
On Mon, 18 Dec 2017 19:19:22 +0100, "Michael S." <mich...@bigfoot.de> wrote:

>Außerdem müsste ich das Rohr dafür komplett leerlaufen lassen.
>Bei der Anbohrschelle habe die Hoffnung, mit nur entdrucktem
>Heizkreislauf auszukommen. Sifft und sabbert dann zwar während der
>Aktion, könnte machbar sein.

Und sowas?

15mm x 15mm x 1/2" Threaded Center Compression Tee - Female - Brass Compression
<http://r.ebay.com/9HPWUa>

(erster Treffer, gibt's evtl auch billiger)

zweimal so ein Ring der sich zusammendrückt mit Überwurfmutter ("compression
fitting" -- ist das eine Schneidringverschraubung?) und dann Halbzoll im T
weiter.

Rohr vorher außen gut saubermachen, Stück mit dem Rohrschneider raus, drauf und
fertig. Geht auch wenn Wasser raussabbert...


Thomas Prufer

Horst Scholz

unread,
Dec 18, 2017, 1:57:32 PM12/18/17
to
Am 18.12.2017 um 19:34 schrieb Thomas Prufer:
> On Mon, 18 Dec 2017 19:19:22 +0100, "Michael S." <mich...@bigfoot.de> wrote:
>
>> Außerdem müsste ich das Rohr dafür komplett leerlaufen lassen.
>> Bei der Anbohrschelle habe die Hoffnung, mit nur entdrucktem
>> Heizkreislauf auszukommen. Sifft und sabbert dann zwar während der
>> Aktion, könnte machbar sein.
>
> Und sowas?
>
> 15mm x 15mm x 1/2" Threaded Center Compression Tee - Female - Brass Compression
> <http://r.ebay.com/9HPWUa>
>
> (erster Treffer, gibt's evtl auch billiger)
>
> zweimal so ein Ring der sich zusammendrückt mit Überwurfmutter ("compression
> fitting" -- ist das eine Schneidringverschraubung?) und dann Halbzoll im T
> weiter.

Er bekommt doch nie das T-Stück dazwischen, dann müsste er schon noch
eine Schiebebuchse verwenden.

Horst

Falk Dµebbert

unread,
Dec 18, 2017, 2:19:26 PM12/18/17
to
Am 17.12.17 um 19:46 schrieb Michael S.:
> Die Stelle ist im Keller auch in Zukunft gut zugänglich.
> Spricht etwas gegen Anbohrschellen?

Geteilte Dichtung.
Komplizierter Gusskörper.
Teuer.

Ich würde einfach die V-Profil-Zange nehmen.

Falk D.

Michael S.

unread,
Dec 18, 2017, 2:37:32 PM12/18/17
to
Am 18.12.2017 um 19:34 schrieb Thomas Prufer:
Gute Idee. Das Ding müsste es sogar im Baumarkt geben.
Schiebemuffe spielt das Ding ja schon selbst. 2cm aus vorhandenem Rohr
raussägen, vollständig auf eine Seite draufschieben, wieder fluchtend
ausrichten, richtig positionieren und festziehen. Passt.
Vor allem spare ich mir das Bohren im sabbernden Wasser knapp unter der
Decke, wo man eh nich richtig hinkommt, weil immer die 2. Leitung im Weg
ist.

Michael

Michael S.

unread,
Dec 18, 2017, 2:39:05 PM12/18/17
to

Falk Dµebbert

unread,
Dec 18, 2017, 3:02:39 PM12/18/17
to
Am 18.12.17 um 20:39 schrieb Michael S.:
Schreib Viega dazu.

https://www.qwant.com/?q=viega%20v%20profil%20zange&t=images

(Ich habe eine Rems Mini)

Falk D.

Volker Borchert

unread,
Dec 18, 2017, 3:14:01 PM12/18/17
to
Bernd Lammer wrote:

> Ich stelle mir das Bohren etwas knifflig vor. Vermutlich greift man
> dafür zu einem gewöhnlichen Spiralbohrer, welcher sich besonders bei
> dünnwandigem Material gegen Ende gerne an einer Ecke weit durch das noch
> nicht ganz fertige Loch zieht, statt die Ecke abzutragen.

In weichen Metallen wie Alublech oder Kupfer kann man Holzspiralbohrer
mißbrauchen. Diese neigen weniger zu solchem Verhalten.

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>

Uwe St?ckel

unread,
Dec 19, 2017, 3:23:24 AM12/19/17
to

Peter Necas

unread,
Dec 19, 2017, 3:46:19 PM12/19/17
to
Doch 14mm CuRohr hat es gegeben. Zumindest hier in Österreich, was ja zu
Südsüd-Bayern gehört. Es gab sogar Übergangsstücke.
Peter

Martin Kienass

unread,
Dec 20, 2017, 2:20:04 AM12/20/17
to
Horst Scholz <horst....@aol.de> schrieb:
> Am 18.12.2017 um 08:50 schrieb Martin Kienass:

[...]
>> 1992 war allerdings die Zeit, als alles, was "wegmusste"
>> in die neuen Bundesländer verkauft wurde. Und Kupferrohr
>> mit 14mm Außendurchmesser gibt es grundsätzlich, es ist
>> (und war auch 1992, jedenfalls "im Westen") nur unüblich,
>> es für Heizungs- oder Sanitärinstallation zu verwenden
>> und möglicherweise ist (war) es für diesen Anwendungszweck
>> nichtmal zugelassen.
>>
>> Verwenden konnte man es wegen der damals üblichen
>> Verbindungstechnik trotzdem, beim (Hart)löten spielt 1mm
>> Durchmesserdifferenz keine Rolle.
>>
>> Ob die Gebo-Anbohrschelle auch auf 14mm Rohr passt, musst
>> Du ausprobieren oder beim Hersteller erfragen.
>>
>>
>
> Es gibt kein 14 mm Kupferrohr und hat es auch noch nie gegeben.

Soll ich Dir einen Meter zuschicken? Liegt bei mir in der
Werkstatt.

> Es wurde auch nicht nach den Osten verschoben, denn wir im Westen
> bekamen das CU-Rohr und auch NYL-J Elektroleitungen auch aus dem Osten.

Anfang der 90'er Jahre war der große Renovierungshype in
den neuen Bundesländern. Ich kann mich daran erinnern,
dass eine zeitlang deswegen hier in HH Heizkörper mit
"den üblichen" Maßen nicht oder nur mit langer Lieferzeit
zu bekommen waren. Wer diese Lieferzeit nicht abwarten
konnte oder wollte, nahm dann den Heizkörper, der gerade
da war.
Auch wenn der OP ja inzwischen festgestellt hat, dass er
doch 15mm Rohr vor sich hat: Ich halte es für möglich,
dass es solche Engpässe auch bei Kupferrohr und anderen
Materialien gegeben haben kann und man dann eben auch 14mm
Kupferrohr eingebaut hat.

Etwas ähnliches ist hier in HH in Gebäuden anzutreffen,
die in den 1960'er Jahren gebaut oder saniert wurden. Da
wurde Kupferrohr mit 16mm Außendurchmesser verbaut.
Damals kein Problem, hartlöten ging immer, aber wenn man
heute mit den 15mm Pressfittingen daran anschließen will,
hat man verloren bzw. kann das entsprechende
Übergangsstück besorgen.


> Wahrscheinlich wohnst du in Bayern, dort ist doch alles anders.

Du bist echt ein bisschen verpeilt.
Wo ich wohne steht seit ~20 Jahren in meiner Signatur.
0 new messages