MfG Frank
Ob das modern oder überhaupt richtig ist, weiss ich nicht. Aber mein
Alter hats in seinem Haus genauso gemacht und es hat jahrzehntelang
gehalten.
Hallo Frank,
du solltest auf jeden Fall grundieren, da gerade Spanplatten ein so
geschlossenes Gefüge aufweisen, daß ein nachfolgender Belag u.U. nicht
ausreichend haftet.
Das Grundieren ist ein verhältnismäßig geringer und kostengünstiger Faktor im
Vergleich zum Neuverlegen des Bodenbelages.
Gruß Matthias
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>On Sat, 16 Jan 1999 13:17:59 +0100, Frank...@t-online.de (Frank
>Spreer) wrote:
>
>>Bei uns steht demnächst Umzug an, in ein frisch saniertes Haus. Der
>>Vermieter hat als Oberschicht des Fussbodens Spanplatten verwendet.
>>(Fugen verspachtelt und geschliffen). Kann man da Textilen Belag direkt
>>drauflegen / draufkleben oder muß man das irgendwie vorbehandeln ?
>
>Ob das modern oder überhaupt richtig ist, weiss ich nicht. Aber mein
>Alter hats in seinem Haus genauso gemacht und es hat jahrzehntelang
>gehalten.
Ich sach´ ma´so: Eine Flasche Wasser auf dem Teppich ausschütten,
danach quillt und fault die Spanplatte, das lässt sich nicht
rückgängig machen. Ich würde vorbehandeln, sofern die Platte nicht
bereits imprägniert ist.
Just my 2c
Grüße
Chris
Hallo,
unser Vermieter hat auf die Dielen im Dachgeschoß ebenfallls
Spanplatten aufgebracht mit einer Dämmschicht darunter. Da die Dielen
allerdings uneben waren, federn jetzt die einzelnen Spannplatten beim
Begehen gegeneinander und dadurch zeigen sich im Teppichboden erste
Verschleißerscheinungen an den Fugen. Ich denke mal, es wird nicht
lange dauern, bis die ersten Risse im Teppich auftreten werden.
Hat jemand eine Idee, was man da machen kann??
Wie verlegt man eigentlich sachgerecht Spannplatten auf Dielen?
Für Tips bin ich dankbar.
Tschuess
René
"René" schrieb:
> On Sat, 16 Jan 1999 13:17:59 +0100, Frank...@t-online.de (Frank
> Spreer) wrote:
>
> Hallo,
> unser Vermieter hat auf die Dielen im Dachgeschoß ebenfallls
> Spanplatten aufgebracht mit einer Dämmschicht darunter. Da die Dielen
> allerdings uneben waren, federn jetzt die einzelnen Spannplatten beim
> Begehen gegeneinander und dadurch zeigen sich im Teppichboden erste
> Verschleißerscheinungen an den Fugen. Ich denke mal, es wird nicht
> lange dauern, bis die ersten Risse im Teppich auftreten werden.
> Hat jemand eine Idee, was man da machen kann??
da hat Dein Vermieter wohl Mist gemacht. Wenn die Platten sich
gegeneinander bewegen können spricht das eigentlich für Platten ohne Nut
und Feder. Richtige Verlegeplatten haben aber umlaufend Nut und Feder.
Bewegen können sich diese nur, wenn die Dämmung zu dick, zu weich oder die
Platten zu dünn sind. Wenn Dein Teppichboden nicht verklebt ist, kannst Du
ihn vielleicht anheben und die Spannplatten mit einigen Spaxschrauben
fixieren. Allerdings hebst Du damit die Schalldämmung der Dämmschicht auf.
>
> Wie verlegt man eigentlich sachgerecht Spannplatten auf Dielen?
Wir haben neulich etwa 40qm alten Dielenboden mit 22mm Spanplatten belegt.
zur Dämmung haben wir nur eine etwa 5mm dicke PE-Schaumfolie (oder so
ähnlich) verwendet. Da bewegt sich so gut wie nichts, außer ab und zu an
den Rändern vielleicht mal. Und ich kann Dir sagen, der Boden war alles
andere als gerade. Die Platten wurden natürlich schwimmend und an Nut und
Feder verleimt verlegt.
Danach wurden die Platten grundiert und ein Teppichboden mit Textilrücken
fest verklebt.
Für meinen Dachboden (ebenfalls Dielen) habe ich mir Estrichdämmplatten
(10mm) besorgt. Auf diese werden demnächst 25mm dicke Spanplatten
schwimmend verlegt. Das soll eine noch bessere Schalldämmung ergeben.
Bis die Tage
Ralf
> lange dauern, bis die ersten Risse im Teppich auftreten werden.
> Hat jemand eine Idee, was man da machen kann??
> Wie verlegt man eigentlich sachgerecht Spannplatten auf Dielen?
Kommt drauf an, was im Geschoss drunter ist. Bei uns haben wir die
Platten im 20er Abstand mit 5*45er Schrauben auf dem Untergrund
festgezogen (hat einen Akkuschrauber hingerafft ;-). Da die alte
Holzdecke durch Aschenfüllung hinreichend Schall schluckt, kam's auf
die Schallbrücke nicht an. Gegen Dielenknarzen haben wir zwischen die
Verlegeplatten und die alten Dielen (hübsch wellig) noch 5mm Parkett-
Unterlegschaum gelegt. Durch den Zug der Schrauben ist der schön beige-
presst worden (Bestimmte Wellpappen oder Verlegefilz geht auch!)
Wenn der "alte" Boden nicht so gut schallisoliert ist, musst Du
schwimmend verlegen, in dem Fall _verleimt_ man Nut und Feder, damit
die Platten nicht wandern gehen... Durch die langen Übergangskanten
und den relativ strammen Sitz der Platten nach Montage reicht i.d.R.
normaler Holzleim. Bei o.g. Verschraubung bewegt sich jedenfalls
_überhaupt nichts_ mehr. In unserem Bad reichte es danach sogar zum
Verfliesen (Netz und Flexkleber sind allerdings ein MUSS!)
> Für Tips bin ich dankbar.
Hope that helps.
> Tschuess
> René
Gruss
Jerry