Der Fuß besteht aus einem verchromten Metallrohr.
Am unteren Ende sitzt eine drehbare Rolle, am oberen
Ende ein gedrehter Alu-Flansch (ebenfalls etwa 5cm
Durchmesser).
Dieser Alu-Flansch war wohl mit Klebstoff beschichtet
und wurde auf das Glas geklebt (ähnlich den Innenspiegeln
in den Autos).
Nun ist es natürlich so, daß man die Klebestelle durch
das Glas sieht - bzw. man sieht (an den anderen Klebestellen)
eher *nicht*, daß da überhaupt Klebstoff dazwischen ist.
Kann man sowas selbst reparieren ?
Danke schon Mal
Gunter
> ["unsichtbare" Klebung: Aluflansch auf Glas]
Vermutlich war ein UV-härtendes Acrylat verwendet worden. Genau damit
würde ich das Teil auch wieder ankleben. Problem ist nur, dass Du nicht
so einfach an diese Klebstoffe rankommst und außerdem ein UV-Strahler
für die Aushärtung benötigt wird. Frag' mal beim Glaser um die Ecke, ob
er dir den Fuß nicht schnell wieder ankleben kann. Die Aushärtung dauert
nur Sekunden. Der alte Klebstoff sollte vom den Oberflächen entfernt
werden (Rückstände auf Al schleifen, auf Glas mit einem Glasschaber
entfernen), danach müssen die Oberflächen gesäubert und entfettet
(Aceton oder Iso-Propanol) werden.
Volker
"Volker Borst" wrote
> > ["unsichtbare" Klebung: Aluflansch auf Glas]
>
> Frag' mal beim Glaser um die Ecke
Danke für den Tip!
UV-Quellen hätte ich sogar - wenn die notwendige Wellenlänge paßt.
Dann bräuchte ich den Tisch nicht zu zerlegen.
Ich werde mal fragen.
Gunter
> Hi Volker,
>
> "Volker Borst" wrote
>
>
>>>["unsichtbare" Klebung: Aluflansch auf Glas]
> UV-Quellen hätte ich sogar - wenn die notwendige Wellenlänge paßt.
> Dann bräuchte ich den Tisch nicht zu zerlegen.
Die Wellenlänge ist Klebstoffabhängig. Kennst Du auch die
Leistung/Flächen der UV-Quellen und die UV-Durchlässigkeit der
Glasplatte? Bei zu hoher Dosis schädigt man den Klebstoff wieder, bei zu
niedriger Dosis ist er nicht vollständig ausgehärtet. Der Glaser könnte
die Transmission messen.
Du kannst es natürlich auch einfach mal so aus probieren. Die Daten
bzgl. Wellenlänge und Dosis findest Du in technischen Datenblatt des
Klebstoffs.
Volker
> Nun ist es natürlich so, daß man die Klebestelle durch
> das Glas sieht - bzw. man sieht (an den anderen Klebestellen)
> eher *nicht*, daß da überhaupt Klebstoff dazwischen ist.
> Kann man sowas selbst reparieren ?
Wenn das flächig geklebt wird, würde ich Silikon nehmen,
das gibt's in jeder Farbe und auch in Transparent.
Frank
Mich hat das damals noch nicht mal was gekostet.
Außer daß ich den Hinweis, daß wenn ich mal eine Windschutzscheibe
zu ersetzen hätte, bei ihnen vorbei kommen sollte, dann irgendwann
in die Tat umgesetzt habe.
Tschau,
Frank Gales
"Frank Gales" wrote
> > Dieser Alu-Flansch war wohl mit Klebstoff beschichtet
> > und wurde auf das Glas geklebt (ähnlich den Innenspiegeln
> > in den Autos).
> Ja, da hast Du doch schon die Lösung.
> Fahr zur nächstbesten Autoglaserei
Danke für den Tip!
Ich dachte eigentlich abgebrochene Innenspiegel werden komplett
ersetzt.
Schöne Grüße
Gunter
> Ja, die Verarbeitungshinweise sind bei High-Tech-Klebungen mehr als
> Beiwerk.
*unterschreib*
> Allerdings kommen Autoscheiben zum Ersatz in der Regel mit bereits
> angeklebtem Spiegelsockel in die Werkstatt. Offenbar geht die Klebungen
> unter Fabrikationsbedingungen noch etwas besser als in der
> Autoglaswerkstatt.
Richtig. Außerdem ist es ein anderer Klebstoff. Er ist auf die, auf der
Autoscheibe eingebrannte (z.T. auch auflackierte), Primerschicht
abgestimmt. Die Belastungen, die speziell diese Klebung zu ertragen hat
(Schälbelastung beim Rumfummeln am Spiegel) sind viel problematischer
für den Klebstoff als die Belastung der Scheibenklebung.
Darüberhinaus sind Silikonhaltige Kunststoffpflegemittel oder
Cockpitsprays fürs Armaturenbrett und ihre Ausdünstungen häufig schuld,
wenn sich ein abgefallener Rückspiegel nicht mehr dauerhaft anbringen lässt.
Volker
>Wenn das flächig geklebt wird, würde ich Silikon nehmen,
>das gibt's in jeder Farbe und auch in Transparent.
Zur Not geht auch das. Aber auf jeden Fall kein sauer vernetzendes
Sanitärsilikon, sondern neutrales Bausilikon.
> >Wenn das flächig geklebt wird, würde ich Silikon nehmen,
> >das gibt's in jeder Farbe und auch in Transparent.
>
> Zur Not geht auch das. Aber auf jeden Fall kein sauer vernetzendes
> Sanitärsilikon, sondern neutrales Bausilikon.
Ich weiß nicht ob das so von Bedeutung ist, ich habe früher
Aquarien geklebt, da hat das Essig-vernetzte gut gehalten,
kann natürlich sein, daß das Alu, das nicht so verträgt, aber
den Glas hat das nie geschadet.
Frank
>"Volker Borst" <bo...@gmx.de> schrieb
>> [Kein Sanitärsilikon für Metallklebungen]
>
>Ich weiß nicht ob das so von Bedeutung ist, ich habe früher
>Aquarien geklebt, da hat das Essig-vernetzte gut gehalten,
>kann natürlich sein, daß das Alu, das nicht so verträgt, aber
>den Glas hat das nie geschadet.
Richtig. Es geht um das Aluminium.
Volker