Bei meinem Fahrzeug ist der Antennenfuss abgebrochen. Neue Antenne bzw.
Schweissen/Löten ist bei diesem 20 Jahre alten Fahrzeug sehr umständlich und
so möchte ich den Antennenfuss (nicht den Stab) ankleben.
Es handelt sich um ein Metallstück (Messing?) mit einer Fläche von 2 x 3 cm
welches quasi am Gegenstück am Fahrzeugdach angeklebt werden soll.
Gibts hierzu einen im Handel leicht erhältlichen guten Kleber für Metall?
Würde es mit Pattex funktionieren?
Vielen Dank!
Patrick.
> Gibts hierzu einen im Handel leicht erhältlichen guten Kleber für Metall?
> Würde es mit Pattex funktionieren?
Sika Flex Karroserie-Kleber
MFG René
> > Gibts hierzu einen im Handel leicht erhältlichen guten Kleber
> > für Metall?
> > Würde es mit Pattex funktionieren?
> Sika Flex Karroserie-Kleber.
Danke für die prompte Antwort. Nur, wo gibt es den zu kaufen?
In jedem Baumarkt, Autozubehörladen?
Patrick.
Wenn die Sika 252 führen, dann ja.
MFG René
> Es handelt sich um ein Metallstück (Messing?) mit einer Fläche von 2 x 3 cm
> welches quasi am Gegenstück am Fahrzeugdach angeklebt werden soll.
>
> Gibts hierzu einen im Handel leicht erhältlichen guten Kleber für Metall?
Uhu Plus Endfest 300.
> Würde es mit Pattex funktionieren?
Eher nein.
> "René Haar" schrieb:
[Sika Flex Karroserie-Kleber]
>
> > Danke für die prompte Antwort. Nur, wo gibt es den zu kaufen?
> > In jedem Baumarkt, Autozubehörladen?
>
> Wenn die Sika 252 führen, dann ja.
Danke nochmals. Ich werde mich nach diesem Kleber umsehen. Was ich bis
jetzt ergoogelt habe, scheint dies ja ein äußerst interessanter Klebstoff zu
sein.
Patrick.
> > Gibts hierzu einen im Handel leicht erhältlichen guten
> > Kleber für Metall?
> Uhu Plus Endfest 300.
Thx. Wahrscheinlich ist dieser Uhu im Handel eher zu bekommen als SikaFlex.
Wird als Alternative zur Kenntnis genommen.
Patrick.
>>Wenn die Sika 252 führen, dann ja.
>
>
> Danke nochmals. Ich werde mich nach diesem Kleber umsehen. Was ich bis
> jetzt ergoogelt habe, scheint dies ja ein äußerst interessanter Klebstoff zu
> sein.
Dann denk' dran, dass einen Cleaner dazu benötigst (evtl. 205,
Datenblatt beachten), da er sich sonst leicht wieder ablöst. Auf einen
Primer (z.B. 210 T, Datenblatt beachten) kann evtl. verzichtet werden.
Soll der Antennenfuß auf dem Lack aufgeklebt werden? In dem Falle würde
ich das ganze unbedingt bleiben lassen. Kleben auf Decklack ist nix für
Laien. In der Industrie muss der Klebstoff für jeden Lack (und wenn es
nur das Pigment ist, das sich ändert) neu qualifiziert werden. Wenn sich
das Ding bei voller Fahrt ablöst und dem Hintermann durch die Scheibe
fliegt wird man auf dich zurückkommen.
Pattex wäre für diesen Fall so ziemlich das unpassendste, was es gibt.
vb
[Sika 252]
> > Danke nochmals. Ich werde mich nach diesem Kleber umsehen.
> Dann denk' dran, dass einen Cleaner dazu benötigst (evtl. 205,
> Datenblatt beachten), da er sich sonst leicht wieder ablöst.
Alkohol bzw. Benzin geht nicht nzw. Stelle etwas aufrauhen?
> Soll der Antennenfuß auf dem Lack aufgeklebt werden?
Nein, Der Antennenfuß (auf dem wird dann die Stabsantenne eingedreht)
soll auf dem Antennensockel geklebt werden. Also, teils auf Plastik und
teils auf Metall (Messing) auf einer Fläche von 2 x 3 cm.
Bei der Garageneinfahrt in Retourfahrt ist die Dachantenne an den
Querbalken angekommen und der Fuss ist vom Sockel abgebrochen. Diese
beiden Teile sind im Inneren mit Metall & Plastik verbunden.
Es ist schwierig zu beschreiben, nur habe ich keine Digitalkamera, um
ein Foto ins Netz zu stellen. Die Antenne sieht ca. so aus wie die
bekannten Heckantennen vom Golf GTI, nur ist sie halt länger. Es handelt
sich um eine Dachantenne beim Peugeot 205.
Aber ich glaube, der Sika - Kleber scheint das Richtige zu sein.
> Wenn sich das Ding bei voller Fahrt ablöst und dem Hintermann
> durch die Scheibe fliegt wird man auf dich zurückkommen.
Das ist eben meine Hauptsorge, dass die Verbindung nicht genug hält und
durch die Schwingung des Antennenstabes (Länge: ca. 90 cm) während der
Fahrt der Fuss wieder bricht. Nur, um die ganze Antenne zu ersetzen,
müsste ich den Dachhimmel entfernen und auch das Kabel neu verlegen. Und
bei diesem Fahrzeug habe ich ehrlich gesagt keine Lust, dies zu tun.
> Pattex wäre für diesen Fall so ziemlich das unpassendste, was es gibt.
Ok, Pattex wird von der Liste gestrichen.
Patrick.
Patrick Jesionek schrieb:
>
>> Wenn sich das Ding bei voller Fahrt ablöst und dem Hintermann
>> durch die Scheibe fliegt wird man auf dich zurückkommen.
>
> Das ist eben meine Hauptsorge, dass die Verbindung nicht genug hält
> und durch die Schwingung des Antennenstabes (Länge: ca. 90 cm)
> während der Fahrt der Fuss wieder bricht. Nur, um die ganze Antenne
> zu ersetzen, müsste ich den Dachhimmel entfernen und auch das Kabel
> neu verlegen. Und bei diesem Fahrzeug habe ich ehrlich gesagt keine
> Lust, dies zu tun.
Wie wäre es dann mit einer Scheibenantenne?
Scheibenantenn hinter dem Rückspiegel an die Windschutzscheibe kleben,
die Antennenleitung am Himmel entlang zur A-Säule verlegen, die A-Säule
runter bis zur Schalttafel und von dort zum Radio. Radio raus, alte
Antennenleitung ab- und neue anklemmen, Radio wieder einbauen. Fertig!
Meißtens braucht man nichteinmal Werkzeug dazu. Die Leitung lässte sich
ganz gut hinter den Verkleidungen verstecken ohne diese auszubauen. Nur
zum Ausbau des Radios ist ein Werkzeug nötig.
Für die ganze Arbeit sind keine 20 Minuten notwendig und mehr als 30
Euro kostet es auch nicht.
Und bei der nächsten Fahr in die Garage besteht nicht mehr das Risiko
dass die Antenne wieder abfällt! ;-)
Gruß
André
> > [Hauptsorge, dass Antenne bei voller Fahrt wieder bricht]
> > [Keine Lust Antenne auszutauschen, da sehr mühsam]
> Wie wäre es dann mit einer Scheibenantenne?
Das wäre auch eine Alternative. Daran habe ich nicht gedacht.
> Und bei der nächsten Fahr in die Garage besteht nicht mehr das Risiko
> dass die Antenne wieder abfällt! ;-)
Das war auch eine ziemlich blöde Garage (eines alten Bauernhofes). Das
Garagentor ist nur 2 m hoch. Die Raumhöhe dahinter beträgt ca. 4 m. Durch
die 'optische Täuschung' habe ich beim Rückwärtsfahren nicht auf die
Einfahrthöhe geachtet.
Patrick.
> [Sika 252]
>>>Danke nochmals. Ich werde mich nach diesem Kleber umsehen.
>>Dann denk' dran, dass einen Cleaner dazu benötigst (evtl. 205,
>>Datenblatt beachten), da er sich sonst leicht wieder ablöst.
>
> Alkohol bzw. Benzin geht nicht nzw. Stelle etwas aufrauhen?
Nein. Der Cleaner hat haftvermittelnde Eigenschaften. Eine Reinigung
allein reicht nicht aus. Aufrauhen nur, wenn du auch den Primer
einsetzt. Ansonsten schadest du damit mehr, als dass du der Klebung
nützt (da der 252er aufgrund seiner hohen Viskosität nicht in die
Schleifriefen eindringen wird). Benzin als Reiniger fällt aufgrund der
unvollständigen Verdunstung (hochsiedende Anteile) zur Vorbereitung von
Klebflächen aus. Besser: Isopropylalkohol oder Aceton. Aber reines von
der Apotheke oder Drogerie besorgen (ist nicht teuer).
>>Soll der Antennenfuß auf dem Lack aufgeklebt werden?
>
> Nein, Der Antennenfuß (auf dem wird dann die Stabsantenne eingedreht)
> soll auf dem Antennensockel geklebt werden. Also, teils auf Plastik und
> teils auf Metall (Messing) auf einer Fläche von 2 x 3 cm.
Wirklich viel ist das ja nicht, da auch die Gefahr besteht, dass auf dem
Kunststoff keine Haftung möglich ist. Ich würde eher davon
abraten...wenn, dann würde ich sowieso eher zu einem MS-Polymer (bzw.
SMP), z.B. von Teroson (Terostat) oder Bostik (Simson) greifen.
> Aber ich glaube, der Sika - Kleber scheint das Richtige zu sein.
Denke dran, dass er bei normalen Bedingungen (20°C, 50% r.F.) etwa einen
Tag härten sollte, bevor das Auto bewegt wird (die vollständige
Durchhärtung wird ein paar Tage länger dauern). Die Klebschicht sollte
ruhig 1mm dick sein.
> Das ist eben meine Hauptsorge, dass die Verbindung nicht genug hält und
> durch die Schwingung des Antennenstabes (Länge: ca. 90 cm) während der
> Fahrt der Fuss wieder bricht.
Die Schwingung wird hier bei ausreichender Schichtdicke eher das
kleinere Problem sein. Eher die Langzeitbeständigkeit der Haftung. Und
dafür brauchst du optimalerweise das ganze System (Cleaner, Primer,
Klebstoff).
vb
> Sika 252 ist ein PU-Klebstoff. Isopropylalkohol ist daher fuer die
> Reinigung ungeeignet. Schon kleinste Reste bewirken, dass der
> PU-Klebstoff nach einiger Zeit schmierig wird und die Festigkeit
> verliert.
...weswegen das Reinigungsmittel (bzw. das Lösemittel in Haftreinigern)
natürlich vollständig ablüften muss. Davon gehe ich einfach aus.
Übrigens ist das Lösemittel im Sika Cleaner 205 nichts anderes als...
na?...genau: Isopropylalkohol! ;-)
> PU-Klebstoffe sind diesbezueglich recht empfindlich besonders
> in Verbindung mit Waerme und UV-Licht, gilt auch fuer Oele, Diesel,
> Benzin etc. MS-Polymere sind da deutlich besser. Ich habe jahrelange
> Erfahrungen mit Kleb/Dichtstoffen im Schiffsbau gesammelt, ich empfehle
> im Aussenbereich nur noch MS-Polymer besonders bei hellen Dichtstoffen.
...auch weil die Haftung auf verschiedenen Oberflächen oft schon ohne
Primer gut ist.
vb
Sika 252 ist ein PU-Klebstoff. Isopropylalkohol ist daher fuer die
Reinigung ungeeignet. Schon kleinste Reste bewirken, dass der
PU-Klebstoff nach einiger Zeit schmierig wird und die Festigkeit
verliert. PU-Klebstoffe sind diesbezueglich recht empfindlich besonders
in Verbindung mit Waerme und UV-Licht, gilt auch fuer Oele, Diesel,
Benzin etc. MS-Polymere sind da deutlich besser. Ich habe jahrelange
Erfahrungen mit Kleb/Dichtstoffen im Schiffsbau gesammelt, ich empfehle
im Aussenbereich nur noch MS-Polymer besonders bei hellen Dichtstoffen.
Ciao
Thomas