Ein Fenster meines Schlafzimmer ist in Richtung Norden. Bei kalten
Außentemperaturen und insbesondere bei so einem Frost wie letzte Nacht
schlägt sich dort die Luftfeuchtigkeit kräftig als Kondenswasser nieder.
Bisher ist mir nichts besseres eingefallen, als das Fenster/Rahmen
morgens mit einem Mikrofasertuch abzuwischen, damit sich kein Schimmel
bildet
Ich habe mir schon überlegt, ob ein Luftentfeuchter dieses verhindern
würde, aber ich weiss nicht ob so trockene Luft dann für den "Mensch"
was ist? Elektrische Luftentfeuchter werden z.B. zur "rostreien"
Aufbewahrung von Oldtimer-Autos verwendetet und kosten so 800 - 1000 DM.
Ich weiss nicht, ob es sowas auch für Wohnräume gibt. Von der Firma
Henkel habe ich kürzlich in einer Anzeige einen chemischen
Luftentfeuchter gesehen. Ich weiss aber nichts näheres darüber.
Hallo Martin,
> Ein Fenster meines Schlafzimmer ist in Richtung Norden. Bei kalten
> Außentemperaturen und insbesondere bei so einem Frost wie letzte Nacht
> schlägt sich dort die Luftfeuchtigkeit kräftig als Kondenswasser nieder.
> Ich habe mir schon überlegt, ob ein Luftentfeuchter dieses verhindern
> würde, aber ich weiss nicht ob so trockene Luft dann für den "Mensch"
> was ist?
Nein, so lange du schlechte Fenstern hast... Wir haben Fenstern mit
Isolierelementen innen, normales Glasscheibe aussen, und kein Kondenswasser.
Wenn die Fenstern gut sind, wurde vielleicht ein Luftentfeucher etwas
helfen.
MfG//Veijo
Die 5 Jahre alten Kunststoff-Fenster sind die üblichen
Isolierglasfenster, also 2 Scheiben mit irgendeinem Gas dazwischen (wenn
ich mich jetzt nicht irre). Aber es ist halt trotzdem die kälteste
Stelle im Raum.
Die sind ganz gut. Von Henkel würd ich sowas nicht kaufen, das ist nur
Calciumchlorid in nem Behälter mit Rost und Tropfschale. Da gibts
billigere in den Baumärkten, und ich hab auch immer Ausschau nach ner
Bezugsquelle für das Mittel in Säcken gehalten (Biesterfeld, Köln??).
Müsste dasselbe Mittel sein, mit dem die Straßen anstatt Salz
(=Natriumchlorid) gegen Glatteis gestreut/gesprüht werden, und sollte
also nicht a la Henkel nur zu Apothekerpreisen zu erstehen sein.
Geschätzte wahre Feuchtigkeitsabsenkung in einem Raum, der zu der
Größenempfehlung auf der Packung passte, vielleicht 5...10
Prozentpunkte. Das machte geruchsmäßig schon einen Unterschied. Und man
sah den Erfolg ... ab und an war der Pott voll mit nem Liter Wasser und
musste entleert werden, einfach so aus der Luft gezogen.
--
Hannes Birnbacher, Windhagen
trockene luft ist ungesund! zudem muß bei trockener luft mehr geheitz werden
und das gleiche wärmeempfinden zu haben. ideal sind so um die 70%.
das kondensieren an kältebrücken (der alufensterahmen ist leider nicht zu
verhindern - neuere alufenster haben keine durchgehenden profile sondern
eine "unterbrechung" der profils durch eine kunststoffbrücke)
steffen
>
> > Da Alu-Fenster ja selbst Kältebrücken darstellen, gibt es eine
> > Möglichkeit, die verstärkte Kondenswasser, bzw. Schimmelbildung
> > an den Rändern zu verhindern, evtl. durch andere Baustoffe
> > als Putz an den Rändern?
>
> Ein Fenster meines Schlafzimmer ist in Richtung Norden. Bei kalten
> Außentemperaturen und insbesondere bei so einem Frost wie letzte Nacht
> schlägt sich dort die Luftfeuchtigkeit kräftig als Kondenswasser nieder.
Wieso das denn? Normal sollte Alu-aussen/Alu-innen
thermisch getrennt sein.
Bei uns ist das ganze Haus mit Alu-Fenstern bestückt,
und das einzige Fenster, welches die von Dir
beschriebenen Symptome hatte, war dasjenige was
irgendwann mal jemand mit Zement statt PU-Schaum
eingesetzt hat. Alle anderen sind trocken.
Und wenn ich an unseren Anbau denke, so haben alle
Fenster halt diese thermische Trennung (aus Kunstoff)
zwischen Alu-innen/Alu-außen.
Ist das sonst nicht so?
Gruss
Paddy