warum auch immer kam mir heute folgende Überlegung.
Einfamilienhaus, ein Vollgeschoss, darüber Satteldach 45 Grad mit
Obergeschoss und Dachboden.
Ca. 1 m über der östlichen Regenrinne ist (nicht meine Konstruktion) in
das Dach ein 2"-Standrohr eingeführt. Innere Befestigung am Dachstuhl,
herausragende Länge ca. 120 cm. Daran ist eine Sat-Schüssel angebracht,
Koaxkabel werden innen weitergeführt.
Das Haus hat keine Blitzschutzanlage, in naher Umgebung stehen paar
Bäume, die doppelt so hoch sind wie das Haus, der direkte Nachbar hat
zwei Vollgeschosse, 150 m entfernt steht ein ca. 50 m hoher Funkmast.
Muss ich mir nen Kopp drum machen, dass ein Blitz eventuell eher das
Standrohr von der Sat-Schüssel trifft als die Bäume, den Nachbarn oder
den Funkmast, und sollte das Rohr doch lieber mit einem Staberder versehen?
Gruß Jo
> Ca. 1 m über der östlichen Regenrinne ist (nicht meine Konstruktion) in
> das Dach ein 2"-Standrohr eingeführt. Innere Befestigung am Dachstuhl,
> herausragende Länge ca. 120 cm. Daran ist eine Sat-Schüssel angebracht,
> Koaxkabel werden innen weitergeführt.
ich würde das Metall gut erden!
> Das Haus hat keine Blitzschutzanlage, in naher Umgebung stehen paar
> Bäume, die doppelt so hoch sind wie das Haus, der direkte Nachbar hat
> zwei Vollgeschosse, 150 m entfernt steht ein ca. 50 m hoher Funkmast.
Diesen Blitzschutz muss du dir vorstellen wie ein spitzwinkliges
Dreieck, ist also gering.
Grüße aus der Eifel
Steffen
> Muss ich mir nen Kopp drum machen, dass ein Blitz eventuell eher das
> Standrohr von der Sat-Schüssel trifft als die Bäume, den Nachbarn oder
> den Funkmast, und sollte das Rohr doch lieber mit einem Staberder versehen?
Da Du nicht ganz unbedarft bist:
http://www.dehn.de/de/service/dl_blitzplaner.shtml
Peter
http://de.wikipedia.org/wiki/Blitzschutz#Blitzkugelverfahren
Stell Dir eine Kugel mit 20 Meter oder 60 Meter Radius vor und lass
diese Kugel über das Gelände rollen ohne dass sich irgend etwas
eindrückt oder zerstört ect. An allen Berührungspunkten der Kugel mit
der Landschaft kann der Blitz einschlagen.
--
Mit freundlichem Gruß
Robert
>Das Haus hat keine Blitzschutzanlage, in naher Umgebung stehen paar
>Bäume, die doppelt so hoch sind wie das Haus, der direkte Nachbar hat
>zwei Vollgeschosse, 150 m entfernt steht ein ca. 50 m hoher Funkmast.
>
>Muss ich mir nen Kopp drum machen, dass ein Blitz eventuell eher das
>Standrohr von der Sat-Schüssel trifft als die Bäume, den Nachbarn oder
>den Funkmast, und sollte das Rohr doch lieber mit einem Staberder versehen?
>
In ein Haus auf unserer Strassenseite hat der Blitz eingeschlagen, am Haus geht
ein Fussweg vorbei und auf der anderen Seite des Fussweges steht eine hohe
Baumreihe, die Aeste hängen sogar über den Weg, trotzdem hat dem Blitz das Haus
besser gefallen, also verlass dich besser nicht auf Andere.
Ernst
> In ein Haus auf unserer Strassenseite hat der Blitz eingeschlagen, am
> Haus geht ein Fussweg vorbei und auf der anderen Seite des Fussweges
> steht eine hohe Baumreihe, die Aeste hängen sogar über den Weg,
> trotzdem hat dem Blitz das Haus besser gefallen, also verlass dich
> besser nicht auf Andere.
Woraus schliesst du, dass das Haus getroffen wurde?
Abgebrannt?
Der Blitz sucht sich den besten Weg, aber bei elektrischen Widerständen
kann eine längere Strecke der bessere Weg sein.
Metall ist ein guter Leiter, ein Baum eher ein schlechter. Der Blitz
nimmt den Weg mit dem geringsten Widerstand.
Aus der Beschreibung ist die Gefährdung schlecht abzuschätzen, ich würde
für eine anständige Erdung sorgen.
Das verhindert aber keine Schäden an Elektrogeräten, wenn der Blitz in
eine Leitung in einiger Entfernung einschlägt.
Harald
> herausragende Länge ca. 120 cm. Daran ist eine Sat-Schüssel angebracht,
Welchen SInn macht es, die Distanz vom Satelliten zur Empfangsschüssel
von 35000000 Meter durch unzugängliche sturmgefährdete und blitzriskante
Montage auf dem Dach um 5 Meter zu verringern ?
Bau den Mast ab, und setze die Schüssel da an die Wand, wo um 11 Uhr
die Sonne hinscheint, in zugängliche Höhe.
Das spart auch den Blitzschutz.
--
Manfred Winterhoff
> Muss ich mir nen Kopp drum machen, dass ein Blitz eventuell eher das
> Standrohr von der Sat-Schüssel trifft als die Bäume, den Nachbarn
> oder den Funkmast,
Zumindest dürfte das Standrohr für ihn etwas attraktiver werden, wenn
es geerdet ist. ;)
Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen <--
Vielleicht weil bei allen anderen Positionen, wie bei mir, schon Bäume in
der Sichtlinie zum Satelliten sind oder noch hineinwachsen?
mfg Ka Prucha
--
Das die terristischen Antennen bei mir über Dach, mit etwa einen halben
Meter Abstand über den Giebeln der Nachbarn, freie Sicht zum Sender
haben, war natürlich auch ausschlaggebend.
Jetzt ein nicht technischer Rat: Wenn du darüber öfter und mehr als fünf Minuten
nachdenkst, installieren einen Blitzschutz.
Es beruhigt einfach, auch wenn du es mit einer Wahrscheinlichkeit von
1:xxx nicht brauchst. Garantieren ob in den nächsten 50 Jahren ein Blitz
einschlägt oder nicht, kann dir nämlich niemand.
mfg Ka Prucha
> Bau den Mast ab, und setze die Schüssel da an die Wand, wo um 11 Uhr
> die Sonne hinscheint, in zugängliche Höhe.
Ganz simples Gegenargument: Dann müsste die Schüssel auf die Südfassade
gebaut werden, das ist die Frontansichtseite des Hauses. Und eine
Schüssel an so prägnanter Position mag eventuell Murats und Achmeds
nicht stören (wie in jedem ihrer Wohnviertel zu sehen ist), wir dagegen
finden es einfach nur scheußlich.
Außerdem müsste ich dann vier Koaxkabel neu verlegen.
Entscheidug ist gefallen: Ich kloppe einen Staberder rein (in 3,5 m
Tiefe ist eine Wasserader, 1,5-zölliges vz Stahlrohr liegt hier herum)
und erde das Standrohr.
Gruß Jo
>Ernst Keller wrote:
>
>> In ein Haus auf unserer Strassenseite hat der Blitz eingeschlagen, am
>> Haus geht ein Fussweg vorbei und auf der anderen Seite des Fussweges
>> steht eine hohe Baumreihe, die Aeste hängen sogar über den Weg,
>> trotzdem hat dem Blitz das Haus besser gefallen, also verlass dich
>> besser nicht auf Andere.
>
>Woraus schliesst du, dass das Haus getroffen wurde?
>Abgebrannt?
Ich schliesse überhaupt nichts, das haben die Bewohner gesagt, grosser Schaden
am Elektrischen, viele(alle?) Geräte defekt, ev. war auch der Blitzschutz def.,
das weiss ich aber nicht mehr sicher.
Das Haus muss nicht unbedingt abbrennen bei einem Blitzeinschlag.
>Der Blitz sucht sich den besten Weg, aber bei elektrischen Widerständen
>kann eine längere Strecke der bessere Weg sein.
>Metall ist ein guter Leiter, ein Baum eher ein schlechter. Der Blitz
>nimmt den Weg mit dem geringsten Widerstand.
und wie weiss er das bevor er eingeschlagen hat?
>Aus der Beschreibung ist die Gefährdung schlecht abzuschätzen, ich würde
>für eine anständige Erdung sorgen.
Musst du auch nicht, aber darfst du natürlich, ist nicht mein Haus, also sorge
ich für gar nichts.
Das Haus hat übrigens nur Erdgeschoss und ein relativ flaches Satteldach.
>Das verhindert aber keine Schäden an Elektrogeräten, wenn der Blitz in
>eine Leitung in einiger Entfernung einschlägt.
>
Das Nachbarhaus hatte keine Schäden.
Ernst
> Entscheidug ist gefallen: Ich kloppe einen Staberder rein (in 3,5 m
> Tiefe ist eine Wasserader, 1,5-zölliges vz Stahlrohr liegt hier herum)
> und erde das Standrohr.
Wenn du wirklich bis ins Grundwasser willst, wird es ohne
maschinelle Hilfe schwer, das Erdungsrohr einzutreiben.
Vor meinem geistigen Auge erscheint ein Bild, wo du auf einer
hohen Leiter stehst und mit einem Vorschlaghammer auf das Ende
eines 4m-Rohres eindrischt, welches eine zweite Person mit Mühe
halbwegs in der Vertikalen hält....
Auch wenn es einige Euronen kostet: Such mal unter dem Begriff
'Einschlagerder', was es da gibt und was es kostet.
HJS
> Es beruhigt einfach, auch wenn du es mit einer Wahrscheinlichkeit von
> 1:xxx nicht brauchst. Garantieren ob in den nächsten 50 Jahren ein Blitz
> einschlägt oder nicht, kann dir nämlich niemand.
So ähnlich wie mit Airbag und Sicherheitsgurt -
nach dem altbekannten Motto:
Besser, ich habe ihn und brauche ihn nicht als
ich brauche ihn und habe ihn nicht!
HJS
> Wenn du wirklich bis ins Grundwasser willst, wird es ohne
> maschinelle Hilfe schwer, das Erdungsrohr einzutreiben.
>
> Vor meinem geistigen Auge erscheint ein Bild, wo du auf einer
> hohen Leiter stehst und mit einem Vorschlaghammer auf das Ende
> eines 4m-Rohres eindrischt, welches eine zweite Person mit Mühe
> halbwegs in der Vertikalen hält....
Schon mal gemacht am blechgedeckten Werkstattanbau, ich kenne unseren
Boden. 4 m Rohr sind in zwei Minuten dort, wo sie hingehören.
>> Metall ist ein guter Leiter, ein Baum eher ein schlechter. Der Blitz
>> nimmt den Weg mit dem geringsten Widerstand.
> und wie weiss er das bevor er eingeschlagen hat?
>
Wo der Widerstand am geringsten ist ist die Spannung am größten. Wo die
Spannung am größten ist beginnt der Blitz zu züngeln.
Wobei ein Blitz, der tausend Meter nackte Luft überspringt, da nicht
mehr sehr pingelig ist. Der kann also gern auch mal gleichzeitig in ein
Haus und einen Baum einschlagen.
CYA! Matthias
> und wie weiss er das bevor er eingeschlagen hat?
Indem ihm eine sog. Fangentladung aus der (späteren)
Einschlagstelle entgegenkommt. Die zeigt ihm den Weg.
HJS
>> Woraus schliesst du, dass das Haus getroffen wurde?
>> Abgebrannt?
>
>
> Ich schliesse überhaupt nichts, das haben die Bewohner gesagt,
> grosser Schaden am Elektrischen, viele(alle?) Geräte defekt, ev. war
> auch der Blitzschutz def., das weiss ich aber nicht mehr sicher.
Also doch kein Einschlag ins Haus.
> Das Haus muss nicht unbedingt abbrennen bei einem Blitzeinschlag.
Stimmt, Elektrogeräte müssen dabei auch nicht kaputt gehen.
>> Der Blitz sucht sich den besten Weg, aber bei elektrischen
>> Widerständen kann eine längere Strecke der bessere Weg sein.
>> Metall ist ein guter Leiter, ein Baum eher ein schlechter. Der Blitz
>> nimmt den Weg mit dem geringsten Widerstand.
>
> und wie weiss er das bevor er eingeschlagen hat?
Ja, das weiss er, der ist ja nicht doof. ;-)
>> Aus der Beschreibung ist die Gefährdung schlecht abzuschätzen, ich
>> würde für eine anständige Erdung sorgen.
>
> Musst du auch nicht, aber darfst du natürlich, ist nicht mein Haus,
> also sorge ich für gar nichts.
> Das Haus hat übrigens nur Erdgeschoss und ein relativ flaches
> Satteldach.
Und du glaubst es schützt dich vor Blitzschlag?
>> Das verhindert aber keine Schäden an Elektrogeräten, wenn der Blitz
>> in eine Leitung in einiger Entfernung einschlägt.
>>
> Das Nachbarhaus hatte keine Schäden.
Und?
Liegt das Nachbarhaus an der der selben Phase?
Harald
üblicherweise hat man heutzutage alle drei Phasen im Haus und verteilt
die Last auf alle. Ein E-herd z.B. wird auch dreiphasig angeschlossen....
Wenns über Netz kam und so viele Geräte erwischt hat, müsste beim
Nachbarn auch das eine oder andere hin sein.
-Manfred
>Ernst Keller wrote:
>
>>> Woraus schliesst du, dass das Haus getroffen wurde?
>>> Abgebrannt?
>>
>>
>> Ich schliesse überhaupt nichts, das haben die Bewohner gesagt,
>> grosser Schaden am Elektrischen, viele(alle?) Geräte defekt, ev. war
>> auch der Blitzschutz def., das weiss ich aber nicht mehr sicher.
>
>Also doch kein Einschlag ins Haus.
>
Da du scheinbar Hellseher bist und es besser weist als die Bewohner kannst du
uns ja mitteilen wo er eimgeschlagen hat.
>> Das Haus muss nicht unbedingt abbrennen bei einem Blitzeinschlag.
>
>Stimmt, Elektrogeräte müssen dabei auch nicht kaputt gehen.
>
>>> Der Blitz sucht sich den besten Weg, aber bei elektrischen
>>> Widerständen kann eine längere Strecke der bessere Weg sein.
>>> Metall ist ein guter Leiter, ein Baum eher ein schlechter. Der Blitz
>>> nimmt den Weg mit dem geringsten Widerstand.
>>
>> und wie weiss er das bevor er eingeschlagen hat?
>
>Ja, das weiss er, der ist ja nicht doof. ;-)
>
aber doofe Antwort, da ohne Aussage.
>>> Aus der Beschreibung ist die Gefährdung schlecht abzuschätzen, ich
>>> würde für eine anständige Erdung sorgen.
>>
>> Musst du auch nicht, aber darfst du natürlich, ist nicht mein Haus,
>> also sorge ich für gar nichts.
>> Das Haus hat übrigens nur Erdgeschoss und ein relativ flaches
>> Satteldach.
>
>Und du glaubst es schützt dich vor Blitzschlag?
>
Scheinbar, jedenfalls hat der Blitz nicht in mein Haus eingeschlagen,
jedenfalls zog er das niedrige Haus Meinem vor.
>>> Das verhindert aber keine Schäden an Elektrogeräten, wenn der Blitz
>>> in eine Leitung in einiger Entfernung einschlägt.
>>>
>> Das Nachbarhaus hatte keine Schäden.
>
>Und?
>Liegt das Nachbarhaus an der der selben Phase?
>
Sicher, an Dreien sogar, ist hier seit vielen Jahrzenten die Norm und alle
Häuser dieser Strassenseite haben den Schutzleiter mit einem (Band)Erder
verbunden.
Ernst
>Oh!, er wohnt im Hochmoor!
>
>(Bei den diversesten Tätigkeiten staune ich immer, wie kurz 2 Minuten
>sind. Selbst nur den PC anschalten bringt mich da schon in Verdruck.)
>
Das kenne ich vom Autofahren, die Anderen sind schon fast am Ziel während ich
noch nicht mal auf der nicht so fernen Autobahn bin.
Ernst
Im Link von Peter steht es aber anders, bevorzugt wird die kürzeste Strecke.
Ernst
>>Indem ihm eine sog. Fangentladung aus der (späteren)
>>Einschlagstelle entgegenkommt. Die zeigt ihm den Weg.
> Im Link von Peter steht es aber anders, bevorzugt wird die kürzeste
> Strecke.
Nö, in Kapitel 2.1 steht genau das gleiche. Da der Leitblitz relativ
langsam und ruckartig vorankommt und mehrere Äste haben kann ist es reiner
Zufall, welche initiierte Fangentladung zuerst mit ihm Kontakt bekommt.
Siegfried
Ach was, so etwas ähnliches habe ich auch schon gemacht. Zwei 6m Rohre je
3 m tief in Lehm (Befestigung für Wassertonne). Schon nach 10 Minuten hatte
ich die Leiter am richtigen Platz und konnte anfangen... :-)
Eine zweite Person braucht man dabei aber wirklich nicht.
mfg Ka Prucha
hjs wrote:
> Am 20.02.2011 08:18, schrieb Ka Prucha:
>
>> Es beruhigt einfach, auch wenn du es mit einer Wahrscheinlichkeit von
>> 1:xxx nicht brauchst. Garantieren ob in den nächsten 50 Jahren ein Blitz
>> einschlägt oder nicht, kann dir nämlich niemand.
AFAIK ist die Erdung bei einem Antennenmast oben auf dem Dach sogar
Vorschrift (VDE 0185 und VDE 0855).
Der einzige, den diese Vorschrift wirklich interessiert, ist aber wohl
die Feuerversicherung.
> So ähnlich wie mit Airbag und Sicherheitsgurt -
> nach dem altbekannten Motto:
>
> Besser, ich habe ihn und brauche ihn nicht als
> ich brauche ihn und habe ihn nicht!
Wobei man auch argumentieren könnte, dass all diese unbenötigten Airbags
zeitlebens Ressourcen gefressen haben. Sei es bei der Produktion oder
sei es durch den ständig leicht erhöhten Energieverbrauch des Fahrzeugs
wegen des Gewichts. Ein Sicherheitsgurt wird bei dieser Rechnung
jedenfalls deutlich besser abschneiden.
Eine analoge Argumentationskette kann man auch beim Blitzschutz führen.
Insofern hilft "viel hilft viel" eben nicht immer viel.
Marcel
> >> Es beruhigt einfach, auch wenn du es mit einer Wahrscheinlichkeit von
> >> 1:xxx nicht brauchst. Garantieren ob in den n chsten 50 Jahren ein Blitz
> >> einschl gt oder nicht, kann dir n mlich niemand.
>
> Eine analoge Argumentationskette kann man auch beim Blitzschutz f hren.
> Insofern hilft "viel hilft viel" eben nicht immer viel.
>
Man sollte auch zur Kenntnis nehmen, daß ein Blitzableiter nicht
vorgeschrieben ist.
Ausnahmen Tanklager, Krankenhäuser, Muni-Depots u. ä.
Und, mir ist kein Bundesland bekannt, wo die Pflicht-Gebäude-Feuer-
Versicherung
einen auch nur kleinen Nachlaß für Häuser - mit - einräumt....
MfG
bastian
Du meintest am 21.02.11:
> AFAIK ist die Erdung bei einem Antennenmast oben auf dem Dach sogar
> Vorschrift (VDE 0185 und VDE 0855).
Vielleicht. Lies die Bestimmungen mal etwas pingeliger durch.
Viele Gruesse!
Helmut
>> Und?
>> Liegt das Nachbarhaus an der der selben Phase?
>
> üblicherweise hat man heutzutage alle drei Phasen im Haus und verteilt
> die Last auf alle.
Das Haus ist von "heutzutage"?
> Ein E-herd z.B. wird auch dreiphasig angeschlossen....
Falsch.
> Wenns über Netz kam und so viele Geräte erwischt hat, müsste beim
> Nachbarn auch das eine oder andere hin sein.
Warum?
Der erste auf der Strecke hat doch schon das meiste abgeleitet,
vielleicht noch einige andere unbekannte.
Vielleicht gehört der Nachbar auch zu denen, die ihre Geräte nicht
unnötig im Standby laufen lassen.
Meist sind nur Geräte im Standby oder betrieb betroffen.
Harald
> Eine analoge Argumentationskette kann man auch beim Blitzschutz
> führen. Insofern hilft "viel hilft viel" eben nicht immer viel.
Es hilft schon, die Frage ist eher ob das Kosten-, Nutzenverhältnis
stimmt.
Hier wird in vielen Bereich viel Geld für kaum nützliche
Schutzmassnahmen verbrannt.
Harald
>>> Ich schliesse überhaupt nichts, das haben die Bewohner gesagt,
>>> grosser Schaden am Elektrischen, viele(alle?) Geräte defekt, ev. war
>>> auch der Blitzschutz def., das weiss ich aber nicht mehr sicher.
>>
>> Also doch kein Einschlag ins Haus.
>>
> Da du scheinbar Hellseher bist und es besser weist als die Bewohner
> kannst du uns ja mitteilen wo er eimgeschlagen hat.
Der Vorwuf von dir ist schon ein wenig kurios.
Du bist es, der hier rumspinnt und wegen defekter Elektrogeräte einen
Einschlag ins Haus annimmt.
>>> und wie weiss er das bevor er eingeschlagen hat?
>>
>> Ja, das weiss er, der ist ja nicht doof. ;-)
>>
> aber doofe Antwort, da ohne Aussage.
Strom ist so schlau, es sucht sich den besten Weg. ;-)
Dass du es nicht verstehst wundert mich nicht.
>>> Das Haus hat übrigens nur Erdgeschoss und ein relativ flaches
>>> Satteldach.
>>
>> Und du glaubst es schützt dich vor Blitzschlag?
>>
> Scheinbar, jedenfalls hat der Blitz nicht in mein Haus eingeschlagen,
> jedenfalls zog er das niedrige Haus Meinem vor.
Von wo kam der Blitz?
>> Und?
>> Liegt das Nachbarhaus an der der selben Phase?
>>
> Sicher, an Dreien sogar, ist hier seit vielen Jahrzenten die Norm und
> alle Häuser dieser Strassenseite haben den Schutzleiter mit einem
> (Band)Erder verbunden.
Und die Elektrogeräte waren beim Nachbarn an der gleichen Phase wie bei
dem, bei dem Geräte kaputt gegangen sind?
Harald
Da steht nichts anderes als ich geschrieben habe, das Problem ist, du hast
nicht den ganzen Thread gelesen, es wurde behauptet dass der Blitz weiss wo der
geringste Widerstand ist und er den sucht, was aber nicht stimmt. Siehe 5.1.1.1
Baum, Haus Beschreibung.
Ernst
>Manfred Caspari wrote:
>
>>> Und?
>>> Liegt das Nachbarhaus an der der selben Phase?
>>
>> üblicherweise hat man heutzutage alle drei Phasen im Haus und verteilt
>> die Last auf alle.
>
>Das Haus ist von "heutzutage"?
>
In der CH ist "heutzutage" seit vielen Jahrzenten.
>> Ein E-herd z.B. wird auch dreiphasig angeschlossen....
>
>Falsch.
>
Nur wenig falsch, in der CH ist 2Phasiger Anschluss bei Herd und Backofen
üblich, bei Konbigeräten vermutlich auch 3Phasig, auch bei alten
Geschirrspühlern war 2Phasig üblich.
>> Wenns über Netz kam und so viele Geräte erwischt hat, müsste beim
>> Nachbarn auch das eine oder andere hin sein.
>
>Warum?
>Der erste auf der Strecke hat doch schon das meiste abgeleitet,
>vielleicht noch einige andere unbekannte.
>Vielleicht gehört der Nachbar auch zu denen, die ihre Geräte nicht
>unnötig im Standby laufen lassen.
>Meist sind nur Geräte im Standby oder betrieb betroffen.
>
Erklär mal wie der "Blitz" übers Netz gekommen sein soll und erst noch nur ein
Haus betroffen ist und wieso glaubst du zu wissen dass der Blitz nicht ins
Hauseingeschlagen hat, da musst du doch Hellseher sein wenn du es besser weisst
als die Bewohner.
Ernst
> AFAIK ist die Erdung bei einem Antennenmast oben auf dem Dach sogar
> Vorschrift (VDE 0185 und VDE 0855).
Erdung bzw. Potentialausgleich ja, Blitzschutz nein. Das ist nicht
zwangsläufig das gleiche.
- Carsten
>Erklär mal wie der "Blitz" übers Netz gekommen sein soll
Was man beim Blitz sieht, ist nur ein Teil der Wirkung. Durch die
hohen Ströme treten kräftige Felder auf, die in günstig gelegenen
Leitern zu heftiger Induktionsspannung führen können.
Es kann also durchaus eine Elektronik zerstört werden, die neben
einem Blitzableiter steht, wenn ein genügend langer und passend
geführter Leiter mit dem Gerät verbunden ist.
Aus der Ferne kann man diese Felder z.B. in den AM-Bereichen
des Radios als Störgeräusche wahrnehmen.
Grüße,
H.
>Ernst Keller wrote:
>
>>>> Ich schliesse überhaupt nichts, das haben die Bewohner gesagt,
>>>> grosser Schaden am Elektrischen, viele(alle?) Geräte defekt, ev. war
>>>> auch der Blitzschutz def., das weiss ich aber nicht mehr sicher.
>>>
>>> Also doch kein Einschlag ins Haus.
>>>
>> Da du scheinbar Hellseher bist und es besser weist als die Bewohner
>> kannst du uns ja mitteilen wo er eimgeschlagen hat.
>
>Der Vorwuf von dir ist schon ein wenig kurios.
>
>Du bist es, der hier rumspinnt und wegen defekter Elektrogeräte einen
>Einschlag ins Haus annimmt.
>
Ich nehme überhaupt nichts an, das bist alleine du, du behauptest dass der
Blitz nicht ins Haus eingeschlagen hat(entgegen der Aussagen der Bewohner),
wenn du nicht Hellseher bist so ist das eine Annahme von dir.
Ich habe übrigens geschrieben "grosser Schaden
am Elektrischen" das schliesst die Installation ein, aber lesen und verstehen
ist nicht deine Stärke wenn sehe dass du meine Antworten gar nicht
berücksichtigst.
>>>> und wie weiss er das bevor er eingeschlagen hat?
>>>
>>> Ja, das weiss er, der ist ja nicht doof. ;-)
>>>
>> aber doofe Antwort, da ohne Aussage.
>
>Strom ist so schlau, es sucht sich den besten Weg. ;-)
>Dass du es nicht verstehst wundert mich nicht.
>
Da du zu faul/zu dumm bist um das angegebene Dokument zu lesen und dich noch
nie mit Blitzen beschäftigt hast,kannst du naturlich nicht wissen/verstehen
dass der Blitz nicht einfach Strom/Spannung ist.
>>>> Das Haus hat übrigens nur Erdgeschoss und ein relativ flaches
>>>> Satteldach.
>>>
>>> Und du glaubst es schützt dich vor Blitzschlag?
>>>
>> Scheinbar, jedenfalls hat der Blitz nicht in mein Haus eingeschlagen,
>> jedenfalls zog er das niedrige Haus Meinem vor.
>
>Von wo kam der Blitz?
>
Das war schwer, von Oben, genauer kann ich es nicht sagen, ich habe keinen
Draht zu Gott um ihn zufragen wer genau den Blitz geschickt hat oder war es ev.
ein Kugelblitz der einfach so durch die Gegend sauste und am Haus hängenblieb.
>>> Und?
>>> Liegt das Nachbarhaus an der der selben Phase?
>>>
>> Sicher, an Dreien sogar, ist hier seit vielen Jahrzenten die Norm und
>> alle Häuser dieser Strassenseite haben den Schutzleiter mit einem
>> (Band)Erder verbunden.
>
>Und die Elektrogeräte waren beim Nachbarn an der gleichen Phase wie bei
>dem, bei dem Geräte kaputt gegangen sind?
>
Es gibt links und rechts Nachbarn.
DU bist vielleicht so blöd trotz 3er Phasen alles auf eine Phase zu legen, die
Elektriker hier nicht.
EOD
Ernst
>Ach was, so etwas ähnliches habe ich auch schon gemacht. Zwei 6m Rohre je
>3 m tief in Lehm (Befestigung für Wassertonne). Schon nach 10 Minuten hatte
>ich die Leiter am richtigen Platz und konnte anfangen... :-)
>Eine zweite Person braucht man dabei aber wirklich nicht.
>
und wie lange dauerte es nach dem Anfangen bis zum Ende?
Jedenfalls hast du nur schon für die Vorbereitung die 2Minuten überschritten.
Ernst
Zweifellos, vermutlich sogar ohne dass das Gerät angeschlossen ist, ich habe
aber geschrieben "grosser Schaden am Elektrischen", nicht nur von Geräten,
gemäss Harald hat aber kein Blitz eingeschlagen, also kein Strom im
Blitzableiter, also keine Induktion.
Einen Blitz muss es aber gegeben haben und wo hat der eingeschlagen wenn nicht
ins Haus( keine Schäden in der Umgebung)? Harald bestreitet
konsequent(Altersstarrsinn?) dass der Blitz ins Haus eingeschlagen hat, also
muss er Hellseher sein, ein guter sogar, denn er kennt weder die Leute, noch
das Haus oder den Ort.
Ernst
Ja, wobei 16mm² Cu für eine Erdung einem Blitzableiter schon nahe kommt.
Marcel
> Zweifellos, vermutlich sogar ohne dass das Gerät angeschlossen ist,
> ich habe aber geschrieben "grosser Schaden am Elektrischen", nicht
> nur von Geräten, gemäss Harald hat aber kein Blitz eingeschlagen,
> also kein Strom im Blitzableiter, also keine Induktion.
Ich bestreite nur, dass es ein Einschlag ins Haus gewesen sein muss.
Gab es eine sichtbare Einschlagstelle?
> Einen Blitz muss es aber gegeben haben und wo hat der eingeschlagen
> wenn nicht ins Haus( keine Schäden in der Umgebung)?
War am Haus etwas sichtbar?
Wenn nein, warum behauptest du einen Einschlag ins Haus ohne sichtbaren
Schaden, willst aber für den Fall der Umgebung unbedingt etwas sehen
müssen?
> Harald bestreitet
> konsequent(Altersstarrsinn?) dass der Blitz ins Haus eingeschlagen
> hat, also muss er Hellseher sein,
Nein, ich behaupte nur, dass der Blitz auch woanders eingeschalgen sein
kann.
> ein guter sogar, denn er kennt
> weder die Leute, noch das Haus oder den Ort.
Die muss ich nicht kennen.
Du behauptest ja fest, der Blitz wäre ins Haus eingeschlagen, hast aber
kein ernst zu nehmendes Indiz dafür.
Alles was wir wissen, es gab eine Überspannung die in dem Haus etwas
zerstört hat.
Harald
>>> Ein E-herd z.B. wird auch dreiphasig angeschlossen....
>>
>> Falsch.
>>
> Nur wenig falsch, in der CH ist 2Phasiger Anschluss bei Herd und
> Backofen üblich, bei Konbigeräten vermutlich auch 3Phasig, auch bei
> alten Geschirrspühlern war 2Phasig üblich.
Sag ich doch, falsch.
Du kannst 3-phasig anschliessen.
In MFH haben die Wohnungen häufig keinen 3-phasigen Anschluss.
3-phasig ist häufig bei Herden nicht zulässig, bzw. wird nicht
genehmigt.
Der Grund ist liegt in der Lastplanung.
>>> Wenns über Netz kam und so viele Geräte erwischt hat, müsste beim
>>> Nachbarn auch das eine oder andere hin sein.
>>
>> Warum?
>> Der erste auf der Strecke hat doch schon das meiste abgeleitet,
>> vielleicht noch einige andere unbekannte.
>> Vielleicht gehört der Nachbar auch zu denen, die ihre Geräte nicht
>> unnötig im Standby laufen lassen.
>> Meist sind nur Geräte im Standby oder betrieb betroffen.
>>
> Erklär mal wie der "Blitz" übers Netz gekommen sein soll
Indem er irgendwo in die Leitung eingeschlagen ist.
> und erst noch nur ein Haus betroffen ist
Das nächste Haus bekommt am meisten ab und die Ableitung dort schütz die
weiter entfernten.
> und wieso glaubst du zu wissen dass
> der Blitz nicht ins Hauseingeschlagen hat,
Warum sollten Elektrogeräte zerstört werden, wenn er nur ins Haus
einschlägt?
> da musst du doch Hellseher sein wenn du es besser weisst als die
> Bewohner.
Die Bewohner haben den Einschlag gesehen?
Oder reden sie nur so blöd wie du?
Bei uns hat der Blitz eingeschlagen................
Obwohl sie nur meinen, wie hatten einen Blitzschaden, wo der
eingeschlagen hat wissen sie aber in Wirklichkeit nicht.
Zumindest sind defekte Geräte kein Indiz, dass es dort eingeschlagen
hat.
Für eine möglichst gleichmässige Lastverteilung ist es auch nicht
unüblich, dass die 230V Spannung bei 3 nebeneinander stehenden Häusern
jeweisl aus einer anderen Phase genommen wird und nicht innerhalb des
Hauses eine Teilung auf die jeweilige Phase stattfindet.
Wenn nur in einem Haus Elektrogeräte kaputt gehen ist das auf jeden Fall
kein Indiz, dass es in das Haus eingeschlagen haben muss.
Harald
Harald
>> Du bist es, der hier rumspinnt und wegen defekter Elektrogeräte einen
>> Einschlag ins Haus annimmt.
>>
> Ich nehme überhaupt nichts an, das bist alleine du, du behauptest
> dass der Blitz nicht ins Haus eingeschlagen hat(entgegen der Aussagen
> der Bewohner), wenn du nicht Hellseher bist so ist das eine Annahme
> von dir.
Ich behaupte, dass er nicht ins Haus eingeschlagen sein muss.
Wurde der Einschlagpunkt gefunden, oder woher wissen die Bewohner, dass
der Blitz ins Haus eingeschlagen ist?
Es ist eine übliche Redewendung, "bei uns ist der Blitz eingeschlagen",
wenn Geräte durch Überspannunhg zerstört wurden.
Wo der Einschlag wirklich war, weiss man meist nicht und erfährt es auch
kaum.
Du machst aber daraus, der Blitz sei definitiv ind das Haus
eingeschlagen, ohne es offenschtlich wirklich zu wissen.
Sonst hättest du ja sicher die Einschlagstelle am Haus benannt.
> Ich habe übrigens geschrieben "grosser Schaden
> am Elektrischen" das schliesst die Installation ein, aber lesen und
> verstehen ist nicht deine Stärke wenn sehe dass du meine Antworten
> gar nicht berücksichtigst.
Dazu muss der Blitz nicht ins Haus einschlagen, der kann auch 1 km
entfernt das Kabel getroffen haben.
>> Strom ist so schlau, es sucht sich den besten Weg. ;-)
>> Dass du es nicht verstehst wundert mich nicht.
>>
> Da du zu faul/zu dumm bist um das angegebene Dokument zu lesen und
> dich noch nie mit Blitzen beschäftigt hast,kannst du naturlich nicht
> wissen/verstehen dass der Blitz nicht einfach Strom/Spannung ist.
Jaja, er sicht sich aber trotzdem den Weg des geringsten Widerstandes.
Das ist aus verschiedenen Gründen nicht immer der kürzeste Weg, deshalb
vertrete ich auch die Meinung, dass die umgebenden höheren Gebäude und
Bäume keinen Schutz darstellen und schrieb bereits entsprechendes.
Du musst die Sachen nicht verdrehen.
>> Und die Elektrogeräte waren beim Nachbarn an der gleichen Phase wie
>> bei dem, bei dem Geräte kaputt gegangen sind?
>>
> Es gibt links und rechts Nachbarn.
> DU bist vielleicht so blöd trotz 3er Phasen alles auf eine Phase zu
> legen, die Elektriker hier nicht.
Die Elektriker bei euch werden sicher nicht blöd sein.
Für eine möglichst gleichmässige Lastverteilung im Stromnetz ist es
nicht unüblich Wohnungen/Häuser im Wechsel an jeweils nur eine Phase
anzuschliessen.
Oft ist der Drehstromzähler auch teurer, den spart man sich, wenn man
keinen Drehstrom benötigt.
Harald
egal ob das haus von "heutzutage" ist: im letzten Jahrtausend wurde fast
überall das Netz von Freileitung auf Erdkabel umgestellt oder
anderweitig erneuert. Selbst die Hütte meiner Schwiegermutter, Baujahr
1870, ist mit Drehstrom versorgt.
>> Ein E-herd z.B. wird auch dreiphasig angeschlossen....
>
> Falsch.
Dem muss nicht so sein, aber wenn drei Phasen vor Ort sind, bietet es
sich an den Herd dreiphasig anzuschließen. Wie sonst willst Du 4 Platten
und einen Backofen gleichzeitig betreiben? Mein fast 40 Jahre alter
Siemens Herd war dreiphasig angeschlossen, bis ich ihn durch einen
Gasherd ersetzt habe. Der neue Backofen kommt mit einer Phase aus...
>> Wenns über Netz kam und so viele Geräte erwischt hat, müsste beim
>> Nachbarn auch das eine oder andere hin sein.
>
> Warum?
> Der erste auf der Strecke hat doch schon das meiste abgeleitet,
> vielleicht noch einige andere unbekannte.
der erste auf der Strecke, wenn wo der Einschlag war? Im Umspannwerk z.B.?
> Meist sind nur Geräte im Standby oder betrieb betroffen.
Meist bedeutet nicht immer, und wenn, wie Dein Vorposter schrieb, viele
Geräte, vielleicht sogar alle defekt waren, waren sicher ein paar nicht
Standby Geräte darunter.
-Manfred
>> Es gibt links und rechts Nachbarn.
>> DU bist vielleicht so blöd trotz 3er Phasen alles auf eine Phase zu
>> legen, die Elektriker hier nicht.
>
> Die Elektriker bei euch werden sicher nicht blöd sein.
> Für eine möglichst gleichmässige Lastverteilung im Stromnetz ist es
> nicht unüblich Wohnungen/Häuser im Wechsel an jeweils nur eine Phase
> anzuschliessen.
Wohnst Du in Hintertupfingen? Ich hab 1970 Eletroinstallateur gelernt,
und alle Häuser, die wir installiert haben, waren dreiphasig versorgt.
Und ich wüsste nicht dass das hier (Landkreis Bernkastel-Wittlich, Rlp)
heute anders wäre. Die Lastverteilung ergibt sich durch die Verteilung
der Verbraucher auf die drei Phasen innerhalb des Hauses. Auch beim
dreiphasigen Anschluss des Herds z.B., weil man meist mehrere
Kochstellen gleichzeitig in Betrieb hat. Es sei denn man wärmt nur
Doseneintopf auf :-)
> Oft ist der Drehstromzähler auch teurer, den spart man sich, wenn man
> keinen Drehstrom benötigt.
Hm, muss ich mal beim Versorger prüfen ob ich bei einphasigem Anschluss
am Bereitstellungspreis, der auch die Zählermiete enthält, etwas sparen
kann...
-Manfred
> es wurde behauptet dass der Blitz weiss wo der
> geringste Widerstand ist und er den sucht, was aber nicht stimmt.
Man muß sich überhaupt von der Vorstellung lösen daß der Blitz von
irgendwo kommt und sich irgendwo hinbewegt. Gegeben sind erstmal
gewaltige Aufladungen in der schlecht leitenden Atmosphäre, voneinander
isoliert durch ebendiese. Wenn die Spannung groß genug wird werden
einzelne Teilchen des Isoliermaterials ionisiert, was natürlich
Auswirkungen auf deren benachbarte Teilchen hat. Dadurch bildet sich
ein vergleichsweise gut leitender Plasmakanal, eben der Blitz. Der
Vorgang ist teilweise ein chaotischer, deshalb folgt der Blitz nicht dem
kürzesten Weg.
An leitfähigen Gegenständen im elektrischen Feld entstehen elektische
Spannungen, je stärker das Feld und je größer der Gegenstand desto
größer die Spannung. Wo die größten Spannungen herrschen beginnt der
Überschlag. Die größten Spannungen herrschen an gut leitenden
exponierten Stellen.
Kurz gesagt: der Blitz schlägt nirgendwo ein, er schlägt immer irgendwo
*aus*. "Getroffen" wird vom Blitz im wesentlichen die entgegenkommende
Entladung.
CYA! Matthias
>Ernst Keller wrote:
>
>>>> Ein E-herd z.B. wird auch dreiphasig angeschlossen....
>>>
>>> Falsch.
>>>
>> Nur wenig falsch, in der CH ist 2Phasiger Anschluss bei Herd und
>> Backofen üblich, bei Konbigeräten vermutlich auch 3Phasig, auch bei
>> alten Geschirrspühlern war 2Phasig üblich.
>
>Sag ich doch, falsch.
Du kannst eindeutig nicht lesen/liest nur was dir passt, ich schrieb "wenig
falsch", denn Backofen und Kochfeld werden 2Phasig angeschlosssen, die
Kombination(Herd) ev. 3Phasig.
>Du kannst 3-phasig anschliessen.
>In MFH haben die Wohnungen häufig keinen 3-phasigen Anschluss.
Wieso weichst du auf MFH aus, wir haben hier EFHs, aber MFHs passen halt besser
zu deiner falschen Phase Theorie.
>3-phasig ist häufig bei Herden nicht zulässig, bzw. wird nicht
>genehmigt.
Dazu braucht es keine Genehmigung, wozu auch. Für Induktionsfelder brauchte es
früher eine Genehmigung, jetzt sind sie froh wenn man eine Mitteilung macht.
>Der Grund ist liegt in der Lastplanung.
So ein Schwachsinn, 3Phasen hat man genau damit die Phasen möglichst
gleichmässig belastet werden.
>
>>>> Wenns über Netz kam und so viele Geräte erwischt hat, müsste beim
>>>> Nachbarn auch das eine oder andere hin sein.
>>>
>>> Warum?
>>> Der erste auf der Strecke hat doch schon das meiste abgeleitet,
>>> vielleicht noch einige andere unbekannte.
>>> Vielleicht gehört der Nachbar auch zu denen, die ihre Geräte nicht
>>> unnötig im Standby laufen lassen.
>>> Meist sind nur Geräte im Standby oder betrieb betroffen.
>>>
>> Erklär mal wie der "Blitz" übers Netz gekommen sein soll
>
>Indem er irgendwo in die Leitung eingeschlagen ist.
>
Alle Gebäude in der Gemeinde sind über erdverlegte Kabel(auch das Telefon, die
Hauptleitung ist Glasfaser) angeschlossen und nun.
>> und erst noch nur ein Haus betroffen ist
>Das nächste Haus bekommt am meisten ab und die Ableitung dort schütz die
>weiter entfernten.
Die paar abgeleiteten Ampere sollen den Rest der kA hindern weitere Häuser
heimzusuchen???
>
die Widerholung früher abstruser Meinungen/Behauptungen gelöscht.
>Für eine möglichst gleichmässige Lastverteilung ist es auch nicht
>unüblich, dass die 230V Spannung bei 3 nebeneinander stehenden Häusern
>jeweisl aus einer anderen Phase genommen wird und nicht innerhalb des
>Hauses eine Teilung auf die jeweilige Phase stattfindet.
Nein, du musst dich damit abfinden dass die Häuser 3Phasig angeschlossen sind
und deine Theorie mit den unterschiedlichen Phasen sich in Luft auflöst und
damit dein ganzes konstruiertes Fantasiegebäude.
Weitere Ausflüchte gelöscht.
und EOD
>>> üblicherweise hat man heutzutage alle drei Phasen im Haus und
>>> verteilt die Last auf alle.
>>
>> Das Haus ist von "heutzutage"?
>
> egal ob das haus von "heutzutage" ist: im letzten Jahrtausend wurde
> fast überall das Netz von Freileitung auf Erdkabel umgestellt
Was hat das mit Drehstrom zu tun?
> oder
> anderweitig erneuert. Selbst die Hütte meiner Schwiegermutter, Baujahr
> 1870, ist mit Drehstrom versorgt.
Bist du sicher?
Sicherlich werden in jedes Haus alle 3 Phasen gelegt, das bedeutet aber
lange nicht, dass der 230V Anschluss nicht ausschliesslich auf einer
Phase angeschlossen ist.
>>> Ein E-herd z.B. wird auch dreiphasig angeschlossen....
>>
>> Falsch.
>
> Dem muss nicht so sein, aber wenn drei Phasen vor Ort sind, bietet es
> sich an den Herd dreiphasig anzuschließen.
Das wird oft nicht genehmigt.
> Wie sonst willst Du 4
> Platten und einen Backofen gleichzeitig betreiben?
Die laufen alle mit 230V, denen ist es egal ob sie alle an einer Phase
hängen.
>> Warum?
>> Der erste auf der Strecke hat doch schon das meiste abgeleitet,
>> vielleicht noch einige andere unbekannte.
>
> der erste auf der Strecke, wenn wo der Einschlag war? Im Umspannwerk
> z.B.?
z.B. oder irgendwo auf der Strecke.
>> Meist sind nur Geräte im Standby oder Betrieb betroffen.
>
> Meist bedeutet nicht immer, und wenn, wie Dein Vorposter schrieb,
> viele Geräte, vielleicht sogar alle defekt waren, waren sicher ein
> paar nicht Standby Geräte darunter.
Er betonte ja, das auch die Elektrik allgemein betroffen war.
Ein Schalter ist bei hinreichender Überspannung auch keine Hürde.
Allerdings habe ich Zweifel, dass ein nicht direkter Einschlag in die
Leitung solche Schäden hervorrufen kann.
Dagegen spricht auch, das der OP keinen Einschlagpunkt nennen kann,
obwohl er steif behauptet, der Blitz wäre ins Haus gegangen, weil die
Bewohner es gesagt haben.
Harald
> Wohnst Du in Hintertupfingen? Ich hab 1970 Eletroinstallateur gelernt,
> und alle Häuser, die wir installiert haben, waren dreiphasig versorgt.
Und der 230V Zweig war auf die 3 Phasen verteilt?
Mir ist schon klar, dass seit langem generell alle 3 Phasen ins Haus
gelegt werden, das bedeutet aber nicht, dass alle 3 Phasen auch genutzt
werden.
> Und ich wüsste nicht dass das hier (Landkreis Bernkastel-Wittlich,
> Rlp) heute anders wäre. Die Lastverteilung ergibt sich durch die
> Verteilung der Verbraucher auf die drei Phasen innerhalb des Hauses.
Und das kann gewaltig schief gehen.
Ausserdem, warum einen Drehstromzähler, der in der Regel teurer ist,
wenn er nicht gebraucht wird?
> Auch beim dreiphasigen Anschluss des Herds z.B., weil man meist
> mehrere Kochstellen gleichzeitig in Betrieb hat. Es sei denn man
> wärmt nur Doseneintopf auf :-)
Ich weiss, dass Drehstomanschluss häufig nicht genehmigt wierd, eben
wegen der Lastverteilung.
Da kann es leicht dazu kommen, dass zufällig überwiegend die
Hauptplatten der angeschlossenen Herde an einer Phase hängen. Schliesst
man an eine Phase an und wechselt von Wohnung zu Wohnung die Phase, hat
man das Problem nicht.
>> Oft ist der Drehstromzähler auch teurer, den spart man sich, wenn man
>> keinen Drehstrom benötigt.
>
> Hm, muss ich mal beim Versorger prüfen ob ich bei einphasigem
> Anschluss am Bereitstellungspreis, der auch die Zählermiete enthält,
> etwas sparen kann...
Hier ist es so.
Harald
> Der Vorgang ist teilweise ein chaotischer, deshalb folgt der
> Blitz nicht dem kürzesten Weg.
Interessant, demnach dürften Blitzableiter völlig nutz- und funktionslos
sein.
Seltsamerweise funktionieren sie.
Auch Faraday stellt du damit infrage, allerdings ist bisher nicht
bekannt, dass ein Blitz durch die Scheibe eines Autos die Insassen
getroffen hat.
Harald
>Ernst Keller wrote:
>
>> Zweifellos, vermutlich sogar ohne dass das Gerät angeschlossen ist,
>> ich habe aber geschrieben "grosser Schaden am Elektrischen", nicht
>> nur von Geräten, gemäss Harald hat aber kein Blitz eingeschlagen,
>> also kein Strom im Blitzableiter, also keine Induktion.
>
>Ich bestreite nur, dass es ein Einschlag ins Haus gewesen sein muss.
>Gab es eine sichtbare Einschlagstelle?
Du verstehst eindeutig nicht was du liest, ich schrieb schon mehrmals dass es
nicht mein Haus ist.
>
>> Einen Blitz muss es aber gegeben haben und wo hat der eingeschlagen
>> wenn nicht ins Haus( keine Schäden in der Umgebung)?
>
>War am Haus etwas sichtbar?
>Wenn nein, warum behauptest du einen Einschlag ins Haus ohne sichtbaren
>Schaden, willst aber für den Fall der Umgebung unbedingt etwas sehen
>müssen?
>
Nicht mein Haus, ich behaupte überhaupt nichts, ich gebe nur wieder was die
Bewohner gesagt haben, und dere Aussagen sind sicher zuverlässig, ganz im
Gegensatz zu deinen schwachsinnigen Ferndiagnosen/Behauptungen.
>> Harald bestreitet
>> konsequent(Altersstarrsinn?) dass der Blitz ins Haus eingeschlagen
>> hat, also muss er Hellseher sein,
>
>Nein, ich behaupte nur, dass der Blitz auch woanders eingeschalgen sein
>kann.
>
Der Fehler bei deiner Behauptung ist nur dass deine Glaskugel spinnt, muss am
Besitzer liegen.
>> ein guter sogar, denn er kennt
>> weder die Leute, noch das Haus oder den Ort.
>
>Die muss ich nicht kennen.
>Du behauptest ja fest, der Blitz wäre ins Haus eingeschlagen, hast aber
>kein ernst zu nehmendes Indiz dafür.
>Alles was wir wissen, es gab eine Überspannung die in dem Haus etwas
>zerstört hat.
>
Du bist eindeutig nicht fähig zu verstehen was du liest.
Bin ich da etwa auf den Gerber reingefallen? Jedenfalls
EOD
>Manfred Caspari wrote:
>
>>>> üblicherweise hat man heutzutage alle drei Phasen im Haus und
>>>> verteilt die Last auf alle.
>>>
>>> Das Haus ist von "heutzutage"?
>>
>> egal ob das haus von "heutzutage" ist: im letzten Jahrtausend wurde
>> fast überall das Netz von Freileitung auf Erdkabel umgestellt
>
>Was hat das mit Drehstrom zu tun?
>
z.B. deine Theorie mit dem Blitzeinschlag in die Leitung steht damit auf
schwachen Füssen.
>> oder
>> anderweitig erneuert. Selbst die Hütte meiner Schwiegermutter, Baujahr
>> 1870, ist mit Drehstrom versorgt.
>
>Bist du sicher?
>Sicherlich werden in jedes Haus alle 3 Phasen gelegt, das bedeutet aber
>lange nicht, dass der 230V Anschluss nicht ausschliesslich auf einer
>Phase angeschlossen ist.
>
Der Harald will einfach nicht begreifen dass es normal ist dass Häuser 3Phasig
angeschlossen werden. Es gibt nicht DEN 230V Anschluss, sonder 3.
>>>> Ein E-herd z.B. wird auch dreiphasig angeschlossen....
>>>
>>> Falsch.
>>
>> Dem muss nicht so sein, aber wenn drei Phasen vor Ort sind, bietet es
>> sich an den Herd dreiphasig anzuschließen.
>
>Das wird oft nicht genehmigt.
>
>> Wie sonst willst Du 4
>> Platten und einen Backofen gleichzeitig betreiben?
>
>Die laufen alle mit 230V, denen ist es egal ob sie alle an einer Phase
>hängen.
>
Falsch, wir haben 2 neue Backöfen, der Eine will eindeutig 400V.
Das restliche Gefasel gelöscht.
EOD
>Manfred Caspari wrote:
>
>> Wohnst Du in Hintertupfingen? Ich hab 1970 Eletroinstallateur gelernt,
>> und alle Häuser, die wir installiert haben, waren dreiphasig versorgt.
>
>Und der 230V Zweig war auf die 3 Phasen verteilt?
>Mir ist schon klar, dass seit langem generell alle 3 Phasen ins Haus
>gelegt werden, das bedeutet aber nicht, dass alle 3 Phasen auch genutzt
>werden.
>
Inzwischen muss du schon zugeben dass eventuell vielleicht doch Drehstrom ins
Haus geführt wird und hast eine Rückzugstheorie gefunden um deine Einphasen
Behauptung zu stützen. Du kannst es einfach nicht akzeptieren dass, wo
Drehstrom ist, auch alle 3 Phasen genutzt werden, das stört die schöne Theorie.
>> Und ich wüsste nicht dass das hier (Landkreis Bernkastel-Wittlich,
>> Rlp) heute anders wäre. Die Lastverteilung ergibt sich durch die
>> Verteilung der Verbraucher auf die drei Phasen innerhalb des Hauses.
>
>Und das kann gewaltig schief gehen.
>Ausserdem, warum einen Drehstromzähler, der in der Regel teurer ist,
>wenn er nicht gebraucht wird?
>
Selbst wenn, zumindest für EFHs ist das kein Luxus.
>> Auch beim dreiphasigen Anschluss des Herds z.B., weil man meist
>> mehrere Kochstellen gleichzeitig in Betrieb hat. Es sei denn man
>> wärmt nur Doseneintopf auf :-)
>
>Ich weiss, dass Drehstomanschluss häufig nicht genehmigt wierd, eben
>wegen der Lastverteilung.
>Da kann es leicht dazu kommen, dass zufällig überwiegend die
>Hauptplatten der angeschlossenen Herde an einer Phase hängen. Schliesst
>man an eine Phase an und wechselt von Wohnung zu Wohnung die Phase, hat
>man das Problem nicht.
>
und dann sind per Zufall die die an den beiden anderen Phasen angeschlossen
sind weg und schon haben wir eine massive Unsymetrie.
EOD
Schön, wie ihr hier diskutieren könnt. Ihr solltet Politiker werden, in der
Politik kann man auch debattieren, ohne sich mit unnützem Wissen zu
belasten. Es gibt da noch solche Hersteller wie Dehn, die gegen wenige 100
EUR gute Lösungen gegen Überspannung anbieten. Je nach Variante mit
Ableitströmen von einigen zig kA, z.B. 50000A oder ähnlich.
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
warum das denn un wieder?
>
> Seltsamerweise funktionieren sie.
> Auch Faraday stellt du damit infrage, allerdings ist bisher nicht
> bekannt, dass ein Blitz durch die Scheibe eines Autos die Insassen
> getroffen hat.
Warum das denn?
Und warum ist wohl das Symbol für den Blitz eine Zickzacklinie und keine
Gerade?
Gruß
Schorsch
>> Dem muss nicht so sein, aber wenn drei Phasen vor Ort sind, bietet es
>> sich an den Herd dreiphasig anzuschließen.
>
> Das wird oft nicht genehmigt.
>
>> Wie sonst willst Du 4
>> Platten und einen Backofen gleichzeitig betreiben?
>
> Die laufen alle mit 230V, denen ist es egal ob sie alle an einer Phase
> hängen.
ich bin nun schon oft genug umgezogen und habe Leuten beim Umzug
geholfen. Zumindest in Baden Württemberg und der Pfalz waren dabei
alle Herdkombinationen mit 3 Phasen angeschlossen. (Ja, extra für
Dich, es waren 3 Phasen und nicht 3x die gleiche Phase. Das dürfte
man dann sowiso nicht über ein 5x2,5er Kabel mit 3x16A absichern)
-Alex
>> es wurde behauptet dass der Blitz weiss wo der
>> geringste Widerstand ist und er den sucht, was aber nicht stimmt.
das ist wie bei einem Staudamm, steigt das Wasser hinter dem Staudamm
wird dieser irgendwann durchbrechen, an der schwächsten Stelle.
Komischerweise weiß das Wasser wo diese ist :-)
Die Atmosphäre ist gegenüber der Erde aufgeladen und diese Ladung steigt
so lange an bis es an einer Stelle durchbricht. Eine geschwächte Stelle
in der Isolation der Atmosphäre kann dabei ein Berg, ein Baum oder ein
Haus sein. Natürlich spielt auch die Luftfeuchtigkeit und viele andere
Faktoren eine Rolle, so dass man das nicht hundertprozentig
vorhersagen kann.
-Alex
>>> Der Vorgang ist teilweise ein chaotischer, deshalb folgt der
>>> Blitz nicht dem kürzesten Weg.
>>
>> Interessant, demnach dürften Blitzableiter völlig nutz- und
>> funktionslos sein.
>
> warum das denn un wieder?
Wenn es sich irgend einen chaotischen Weg sucht, wie du es sagst, wie
trifft er dann auf den Blitzableiter und nicht daneben?
>> Seltsamerweise funktionieren sie.
>> Auch Faraday stellt du damit infrage, allerdings ist bisher nicht
>> bekannt, dass ein Blitz durch die Scheibe eines Autos die Insassen
>> getroffen hat.
>
> Warum das denn?
>
> Und warum ist wohl das Symbol für den Blitz eine Zickzacklinie und
> keine Gerade?
Wenn der Blitz keinen geraden weg nimmt, er nimmt aber auch keinen
beliebig chaotischen, er nimmt den günstigsten. also den mit der
höchsten Leitfähigkeit, der ist in den Luftschichten nicht unbedingt
gerade.
Harald
> Du kannst eindeutig nicht lesen/liest nur was dir passt, ich schrieb
> "wenig falsch", denn Backofen und Kochfeld werden 2Phasig
> angeschlosssen, die Kombination(Herd) ev. 3Phasig.
Die Verbraucher im Herd sind alle 2-phasig, bei Drehstromanschluss
erfolgt lediglich eine Verteilung auf verschiedene Phasen.
> Wieso weichst du auf MFH aus, wir haben hier EFHs, aber MFHs passen
> halt besser zu deiner falschen Phase Theorie.
Auch EFH haben häufig nur einen 230V Anschluss, die 3 Phasen werden
üblicherweise ins Haus gelegt, genutzt wird evtl. nur eine.
>> 3-phasig ist häufig bei Herden nicht zulässig, bzw. wird nicht
>> genehmigt.
>
> Dazu braucht es keine Genehmigung, wozu auch.
Wie es hier aktuell ist kann ich dir nicht sagen, ich musste seinerzeit
den E-Herd genehmigen lassen.
Das gilt/galt meines Wissens für alle Geräte >3kw
Das kann bei unterschiedlichen Versorgern auch unterschiedlich geregelt
sein.
Die Versorger müssen schon wissen, welche möglichen Lasten auf sie zu
kommen um den Strom sicher breitzustellen.
> Für Induktionsfelder
> brauchte es früher eine Genehmigung, jetzt sind sie froh wenn man
> eine Mitteilung macht.
>
>> Der Grund ist liegt in der Lastplanung.
>
> So ein Schwachsinn, 3Phasen hat man genau damit die Phasen möglichst
> gleichmässig belastet werden.
Du beweist mal wieder deine Ahnungslosigkeit.
Eine Phase fürs Wohnzimmer, eine fürs Schlafzimmer, eine für die Küche.
Wie soll es da zu einer gleichmässigen Lastverteilung kommen?
Wenn sich die gleiche Verteilung in den Nachbarhäusern fortsetzt, gibt
es arge Probleme, die Küchenphase, wird zu gewissen Zeiten glühen, die
Schlafzimmerphase hat einen Verbrauch gegen 0.
>> Indem er irgendwo in die Leitung eingeschlagen ist.
>>
> Alle Gebäude in der Gemeinde sind über erdverlegte Kabel(auch das
> Telefon, die Hauptleitung ist Glasfaser) angeschlossen und nun.
Die Umspannstationen liegen auch in der Erde?
> Nein, du musst dich damit abfinden dass die Häuser 3Phasig
> angeschlossen sind und deine Theorie mit den unterschiedlichen Phasen
> sich in Luft auflöst und damit dein ganzes konstruiertes
> Fantasiegebäude.
Du berufst dich auf hörensagen von den Bewohnern, kennst aber die
Anschlussarten aller Nachbarhäuser genau.
Das finde ich ein wenig seltsam.
Harald
Habe ich irgendwo geschrieben, dass es dein Haus ist?
Mir ist schon klar, du kennst die Sache vom Hörensagen und kennst nur
den Schluss, er muss in das Haus eingeschlagen sein.
>>> Einen Blitz muss es aber gegeben haben und wo hat der eingeschlagen
>>> wenn nicht ins Haus( keine Schäden in der Umgebung)?
>>
>> War am Haus etwas sichtbar?
>> Wenn nein, warum behauptest du einen Einschlag ins Haus ohne
>> sichtbaren Schaden, willst aber für den Fall der Umgebung unbedingt
>> etwas sehen müssen?
>>
> Nicht mein Haus, ich behaupte überhaupt nichts, ich gebe nur wieder
> was die Bewohner gesagt haben,
Nein, du versteifst dich darauf, dass der Blitz in das Haus
eingeschlagen ist.
Ich halte es für wahrscheinlich, dass der Blitz in Hausnähe in die
Stromleitung eingeschlagen ist, diese Wahrscheinlichkeit lehnst du ab,
das ist der Grund unseres Streitgesprächs.
> und dere Aussagen sind sicher zuverlässig,
Klar doch.
Woraus schliesst du die Zuverlässigkeit?
Wurde die Einschlagstelle benannt?
> ganz im Gegensatz zu deinen schwachsinnigen
> Ferndiagnosen/Behauptungen.
Es sehe es ganz pragmatisch.
Wenn jemand einen Blitzschaden hat ist es eine übliche Ausdrucksweise,
dass er sagt, bei mir hat der Blitz eingeschlagen.
Das nehme ich nicht so wörtlich wie du.
>>> Harald bestreitet
>>> konsequent(Altersstarrsinn?) dass der Blitz ins Haus eingeschlagen
>>> hat, also muss er Hellseher sein,
>>
>> Nein, ich behaupte nur, dass der Blitz auch woanders eingeschalgen
>> sein kann.
>>
> Der Fehler bei deiner Behauptung ist nur dass deine Glaskugel spinnt,
> muss am Besitzer liegen.
Ich kann nicht nachvollziehen, wie du ohne näheres Wissen von einem
Einschlag direkt ins Haus ausgehst.
Die Elektrik war betroffen, also nehme ich an, die Überspannung muss
irgendwo ins Stromnetz gegangen sein, das kann leicht ausserhalb des
Hauses passiert sein, ich halte es auch für wahrscheinlicher.
Du argumentiertes damit, wenn es ausserhalb des Hauses passiert sein
soll, müsse es eine bekannte Einschlagstelle gegeben haben, dir ist aber
die Einschlagstelle am Haus auch nicht bekannt.
Blitzeinschlag ohne Einschlagstelle?
Harald
> Wenn es sich irgend einen chaotischen Weg sucht, wie du es sagst, wie
> trifft er dann auf den Blitzableiter und nicht daneben?
Weil die Fangentladung vom Blitzableiter startet und nicht dort ankommt.
Und sie startet bevorzugt am Blitzableiter, weil er durch seine gute
Leitfähigkeit fest auf Erdpotential liegt, exponiert angebracht ist und
durch kleine Krümmungsradien die nötige Feldstärke begünstigt.
Siegfried
Die kann aber nur vom Blitz intiiert werden.
> Und sie startet bevorzugt am Blitzableiter, weil er durch
> seine gute Leitfähigkeit fest auf Erdpotential liegt, exponiert
> angebracht ist und durch kleine Krümmungsradien die nötige Feldstärke
> begünstigt.
Richtig, sage ich doch, nicht so chaotisch wie behauptet.
Harald
>>Was man beim Blitz sieht, ist nur ein Teil der Wirkung. Durch die
>>hohen Ströme treten kräftige Felder auf, die in günstig gelegenen
>>Leitern zu heftiger Induktionsspannung führen können.
>Zweifellos, vermutlich sogar ohne dass das Gerät angeschlossen ist, ich habe
>aber geschrieben "grosser Schaden am Elektrischen", nicht nur von Geräten,
>gemäss Harald hat aber kein Blitz eingeschlagen, also kein Strom im
>Blitzableiter, also keine Induktion.
>Einen Blitz muss es aber gegeben haben und wo hat der eingeschlagen wenn nicht
>ins Haus( keine Schäden in der Umgebung)? Harald bestreitet
>konsequent(Altersstarrsinn?) dass der Blitz ins Haus eingeschlagen hat, also
>muss er Hellseher sein, ein guter sogar, denn er kennt weder die Leute, noch
>das Haus oder den Ort.
Der Blitz kann irgendwo eingeschlagen haben. Das muß nicht der
Blitzableiter oder das Haus sein - es genügt eine Stelle, von wo aus
das Feld sich noch hinreichend stark auswirken konnte. Auch die
in der Erde abfließenden Ladungen machen dort noch ein Feld und
eine Potential-Differenz. So kann z.B. ein Rind electrocuted werden,
das mit Vorder- und Hinterbeinen ungleich weit von der Einschlagstelle
entfernt steht.
Grüße,
H.
Weil bei einer Erneuerung niemand mehr nur eine Phase ins Haus legt.
Zumindest tut es das RWE hier nicht!
>> Dem muss nicht so sein, aber wenn drei Phasen vor Ort sind, bietet es
>> sich an den Herd dreiphasig anzuschließen.
>
> Das wird oft nicht genehmigt.
Warum das nicht? Wenn ich alle Platten an einer Phase betreibe ist das
doch ungünstiger bez. der Lastverteilung als eine Aufteilung auf drei.
>
>> Wie sonst willst Du 4
>> Platten und einen Backofen gleichzeitig betreiben?
>
> Die laufen alle mit 230V, denen ist es egal ob sie alle an einer Phase
> hängen.
Klar, aber damit hast Du die gesamte Last an einer Phase. Damit bleibt
die gewünschte Lastverteilung auf der Strecke. Außerdem: welcher
Querschnitt und welche Absicherung wäre so für einen E-Herd notwendig?
-Manfred
>>> Wie sonst willst Du 4
>>> Platten und einen Backofen gleichzeitig betreiben?
>>
>> Die laufen alle mit 230V, denen ist es egal ob sie alle an einer Phase
>> hängen.
>
> Klar, die hängen alle auch am gleichen 1,5 mm-Kabel, da es ihnen egal
> ist, ob die Nachbarplatte läuft. Du hast nur das Problem, dass du damit
> maximal 13 bis 16 Ampere nutzen darfst, also max. 3.68 kW bekommst - und
> eine einzelne Platte selbst gerne schon mal 2.2 kW braucht.
Dazu kommen noch Waschmaschine, Trockner und eventuelle andere dicke
Verbraucher wie Heizlüfter im Bad. Das alles an einer Phase hängend,
obwohl drei bis ins Haus verlegt wurden....
-Manfred
aber sicher dat.
> Mir ist schon klar, dass seit langem generell alle 3 Phasen ins Haus
> gelegt werden, das bedeutet aber nicht, dass alle 3 Phasen auch genutzt
> werden.
Rückzugsgefecht?
>> Auch beim dreiphasigen Anschluss des Herds z.B., weil man meist
>> mehrere Kochstellen gleichzeitig in Betrieb hat. Es sei denn man
>> wärmt nur Doseneintopf auf :-)
>
> Ich weiss, dass Drehstomanschluss häufig nicht genehmigt wierd, eben
> wegen der Lastverteilung.
Ich bin nun ja nicht mehr in dem Beruf tätig, aber alle Häuser/Wohnungen
die ich in meinem Umfeld kenne, haben Drehstromanschluss.
> Da kann es leicht dazu kommen, dass zufällig überwiegend die
> Hauptplatten der angeschlossenen Herde an einer Phase hängen. Schliesst
> man an eine Phase an und wechselt von Wohnung zu Wohnung die Phase, hat
> man das Problem nicht.
Und alle kochen gleichzeitig? Waschen, bügeln etc. auch?
> Oft ist der Drehstromzähler auch teurer, den spart man sich, wenn man
> keinen Drehstrom benötigt.
stimmt, die Preisdifferenz kann einen in die Pleite treiben :-)
> http://www.elektro-onlinehandel.de/shop/produktdetails.php?pid=672
> http://www.elektro-onlinehandel.de/shop/produktdetails.php?pid=626
-Manfred
> Die kann aber nur vom Blitz intiiert werden.
Der Blitz exisiert vor dem Start nicht, es gibt nur ausreichend starke
Feldstärken.
> Richtig, sage ich doch, nicht so chaotisch wie behauptet.
Dass die Wahrscheinlichkeit der Iononisierung örtlich völlig gleich
verteilt ist hat doch niemand behauptet.
Siegfried
> Klar, aber damit hast Du die gesamte Last an einer Phase. Damit bleibt
> die gewünschte Lastverteilung auf der Strecke.
Das ist nur eine Frage des Blinkwinkels, eine ungenügende Lastverteilung
bezogen auf eine Wohnung oder Hausanschluss muss noch lange nicht das
gleiche aus Sicht des Ortstrafo ergeben.
Siegfried
>> Dazu kommen noch Waschmaschine, Trockner und eventuelle andere dicke
>> Verbraucher wie Heizlüfter im Bad. Das alles an einer Phase hängend,
>> obwohl drei bis ins Haus verlegt wurden....
>
> Die hängen wenigstens jeder an seinem eigenen Kreis. Und die eine Phase
> selbst dürfte 50 bis 63 A vertragen.
>
> Zum Herd müssten allerdings wohl dreimal drei Leitungen verlegt werden,
> um ihn für volle Leistung an der gleichen Phase anzuschließen, unter der
> Annahme, dass er nicht auch noch 400 V verträgt und will.
Ja, das übersieht der Herr Klotz geflissentlich. Den teureren Zähler hat
er ins Spiel gebracht, aber die teurere Installation für den Herd
unterschlägt er. Oder will er den etwa einphasig an 3x 1,5mm² anschließen?
-Manfred
Das könnte ganz im Gegenteil zu einer viel besseren Lastverteilung
führen. Beispielsweise wenn der gleiche Elktriker (im Dorf) die
Installationen macht und den Tick hat immer die Phasen in typischen
Hausinstallationen gleich zu verteilen. ;)
--
MfG Knut
Das könnte ganz im Gegenteil zu einer viel besseren Lastverteilung
führen. Beispielsweise im Gegensatz zum Szenario: der gleiche Elektriker
(im Dorf) macht die
Installationen und hat den Tick, immer die Phasen in typischen
erstens habe ich nicht gesagt, dass der Blitz einen chaotischen Weg
sucht und zweitens heißt chaotisch nicht zufällig oder beliebig.
>
>>> Seltsamerweise funktionieren sie.
>>> Auch Faraday stellt du damit infrage, allerdings ist bisher nicht
>>> bekannt, dass ein Blitz durch die Scheibe eines Autos die Insassen
>>> getroffen hat.
>>
>> Warum das denn?
>>
>> Und warum ist wohl das Symbol für den Blitz eine Zickzacklinie und
>> keine Gerade?
>
> Wenn der Blitz keinen geraden weg nimmt, er nimmt aber auch keinen
> beliebig chaotischen, er nimmt den günstigsten. also den mit der
> höchsten Leitfähigkeit, der ist in den Luftschichten nicht unbedingt
> gerade.
>
nochmal, chaotisch heißt nicht beliebig.
Donnerblitz nochmal!
Gruß
Schorsch
Mit Elektrotechnik und Elektrohausinstallation hast Du aber nix am
Hut ?
Es geht nicht um den Preis des Zählers, schon gleich nicht um
Gebraucht-Sonderangebote.
Das E-Werk stellt den Zähler. Nicht der Kunde.
Und eine Drehstrommessung wird schon teurer beim E-Werk als eine
WS-Messung.
Und das alle Monate.
Früher haben die EVUs auch eine Leistungsbereitstellungsgebühr bei
Einrichtung erhoben. Heute noch ?
MfG
bastian
>> Das wird oft nicht genehmigt.
>
> Warum das nicht? Wenn ich alle Platten an einer Phase betreibe ist das
> doch ungünstiger bez. der Lastverteilung als eine Aufteilung auf drei.
Falsch, warum steht bereits im Thread.
> Klar, aber damit hast Du die gesamte Last an einer Phase.
Wen stört das?
> Damit bleibt die gewünschte Lastverteilung auf der Strecke.
Unsinn, der Nachbar hängt an einer anderen Phase.
> Außerdem: welcher
> Querschnitt und welche Absicherung wäre so für einen E-Herd notwendig?
Genügend.
Es gibt reichlich Herde die auf 230V angeschlossen sind.
Harald
> Inzwischen muss du schon zugeben dass eventuell vielleicht doch
> Drehstrom ins Haus geführt wird und hast eine Rückzugstheorie
> gefunden um deine Einphasen Behauptung zu stützen.
Du musst nicht immer als falsch darstellen.
> Du kannst es
> einfach nicht akzeptieren dass, wo Drehstrom ist, auch alle 3 Phasen
> genutzt werden, das stört die schöne Theorie.
Das es sein kann bestreitet niemand, aber im Gegensatz zu dir behaupte
ich nicht, dass es sein muss.
Im Gegensatz zu dir erwarte ich auch nicht, dass alle Geräte bei den
Nachbarn an der selben Phase hängen müssen wie bei dem mit dem Schaden.
> und dann sind per Zufall die die an den beiden anderen Phasen
> angeschlossen sind weg und schon haben wir eine massive Unsymetrie.
Die werden nicht per Zufall angeschlossen, sondern bewusst an eine
bestimmte Phase.
Harald
> Ich bin nun ja nicht mehr in dem Beruf tätig, aber alle
> Häuser/Wohnungen die ich in meinem Umfeld kenne, haben
> Drehstromanschluss.
Wohnungen haben eher selten Drehstromanschluss.
Es werden heute zwar alle nötigen Kabel gelegt, angeschlossen werden sie
meist nur eine Phase.
Es ist bei allen die ich kenne überwiegend so.
>> Da kann es leicht dazu kommen, dass zufällig überwiegend die
>> Hauptplatten der angeschlossenen Herde an einer Phase hängen.
>> Schliesst man an eine Phase an und wechselt von Wohnung zu Wohnung
>> die Phase, hat man das Problem nicht.
>
> Und alle kochen gleichzeitig? Waschen, bügeln etc. auch?
Wenn du 1000 Wohnungen in Betracht ziehst wird sich das relativ
gleichmässig verteilen.
Harald
> Ja, das übersieht der Herr Klotz geflissentlich. Den teureren Zähler
> hat er ins Spiel gebracht, aber die teurere Installation für den Herd
> unterschlägt er. Oder will er den etwa einphasig an 3x 1,5mm²
> anschließen?
Ein Herd an 1,5²?
Harald
Nach deine Postings, traue ich es dir zu.
Horst
>
>Das E-Werk stellt den Zähler. Nicht der Kunde.
>
>Und eine Drehstrommessung wird schon teurer beim E-Werk als eine
>WS-Messung.
>
Telefoniert: Bei uns, EKZ, werden EFHs nur 3Phasig angeschlossen und es gibt
nur Drehstromzähler.
Ernst
nicht mehr. Aber während meiner Lehre von 1970 bis 1974 haben wir weder
Wohnungen noch Einfamilienhäuser mit nur einer Phase versorgt.
> Das E-Werk stellt den Zähler. Nicht der Kunde.
Der regionale Versorger, nicht das E-Werk ;-) Ist nur zufällig so, dass
das RWE als großer E-Werk Betreiber hier auch der lokale Versorger ist.
Meinen Strom beziehe ich trotzdem nicht vom Messstellenbetreiber.
>
> Und eine Drehstrommessung wird schon teurer beim E-Werk als eine
> WS-Messung.
Kann sein, aber ich finde in der Preisliste unseres regionalen
Versorgers keine Angaben dazu:
Da lese ich nur Eintarifzähler, nicht Einphasenzähler :-)
> Früher haben die EVUs auch eine Leistungsbereitstellungsgebühr bei
> Einrichtung erhoben. Heute noch ?
Keine Ahnung, das werde ich wohl bald wissen. Kinder aus dem Haus, da
kann ich das Haus auch wieder in zwei Wohnungen teilen. Somit brauchts
auch weitere Zähler. Und ja, fürs Treppenhauslicht und die
Heizungssteuerung hat man früher nur eine Phase und somit einen
Wechselstromzähler verwendet.
-Manfred
>Ernst Keller wrote:
>> "Harald Klotz" <kl...@freenet.de> wrote:
>
>> Inzwischen muss du schon zugeben dass eventuell vielleicht doch
>> Drehstrom ins Haus geführt wird und hast eine Rückzugstheorie
>> gefunden um deine Einphasen Behauptung zu stützen.
>
>Du musst nicht immer als falsch darstellen.
>
Das meinst du(Da sich deine Antwort auf den Anschluss bezieht gebe ich trotz
EOD doch noch Antwort).
>> Du kannst es
>> einfach nicht akzeptieren dass, wo Drehstrom ist, auch alle 3 Phasen
>> genutzt werden, das stört die schöne Theorie.
>
>Das es sein kann bestreitet niemand, aber im Gegensatz zu dir behaupte
>ich nicht, dass es sein muss.
>
Ich habe Telefoniert: Bei uns, EKZ, werden EFHs nur 3Phasig angeschlossen und
es gibt nur Drehstromzähler.
>Im Gegensatz zu dir erwarte ich auch nicht, dass alle Geräte bei den
>Nachbarn an der selben Phase hängen müssen wie bei dem mit dem Schaden.
>
Du verdrehst wie immer.
>> und dann sind per Zufall die die an den beiden anderen Phasen
>> angeschlossen sind weg und schon haben wir eine massive Unsymetrie.
>
>Die werden nicht per Zufall angeschlossen, sondern bewusst an eine
>bestimmte Phase.
>
Auch hier, du verstehst nicht was man schreibt, wo steht dass per Zufall
angeschlossen wurde? Die Häuser sind weg, beziehen keinen Strom z.B.wegen
Todesfall, Ferien usw.
Auf deinen konstruierten Zufall bei Drehstronanschluss/Verteilung dass alle
gleichzeitig nur die eine Platte auf z.B. der Phase R benutzen und dadurch eine
Unsymetrie entsteht habe ich mit einem bedeutend weniger konstruierten Beispiel
geantwortet, auf unserer Strassenseite stehen 4 Häuser leer, nämlich das links
und rechts und je eines weiter entfernt links und rechts und dann haben wir
noch Ferien und noch mehr Anschlüsse sind unbenutzt, und schon haben wir bei
deinem Einphasenanschluss eine massive Unsymetrie.
Habe ausführlicher geschrieben damit du ev. verstehst.
Jetzt auch Drehstromanschluss EOD.
Ernst
Du meintest am 22.02.11:
> Wohnungen haben eher selten Drehstromanschluss.
> Es werden heute zwar alle nötigen Kabel gelegt, angeschlossen werden
> sie meist nur eine Phase.
> Es ist bei allen die ich kenne überwiegend so.
Lass mich raten: Kleingartenverein "Grüne Wiese"?
Viele Gruesse!
Helmut
Es soll ja noch Leute geben, die mit Gas kochen, keinen
El-Durchlauferhitzer haben....
Größ. Klimaanlagen sind in D eh selten.
Warum dann alle Monate den erhöhten Preis für ne Drehstrom-Messung
ans EVU zahlen ?
Rentner mit ner 1-Zimmerwohnung wird kaum Drehstrom brauchen...
Gut, bei Drehstrom ist es weniger störend, wenn mal 1 oder 2 Phasen
ausfallen.
Egal, ob vom EVU oder im Haus ne Vorsicherung...
Man sitzt dann sicher nicht ganz im Finsteren...
Aber, wann kommt das schon vor ?
MfG
bastian
und Drehstrom-Schweißgerät hat auch nicht jeder in der Garage
>> Ein Herd an 1,5²?
>>
>> Harald
>>
>
>
> Nach deine Postings, traue ich es dir zu.
Du hast es sicher so angeschlossen. ;-)
Harald
> Wenn es sich irgend einen chaotischen Weg sucht, wie du es sagst, wie
> trifft er dann auf den Blitzableiter und nicht daneben?
Du solltest eventuell nochmal lesen was ich geschrieben habe.
Der Blitz sucht sich überhaupt keinen Weg, sondern es bildet sich ein
Ionisationskanal. Die Entladung trifft nicht den Blitzableiter, sondern
sie geht unter anderem vom Blitzableiter aus.
>>> Seltsamerweise funktionieren sie.
>>> Auch Faraday stellt du damit infrage, allerdings ist bisher nicht
>>> bekannt, dass ein Blitz durch die Scheibe eines Autos die Insassen
>>> getroffen hat.
>>
Was ein Faradayscher Käfig mit dem kürzesten Weg zu tun hat habe ich
tatsächlich nicht begriffen.
>> Und warum ist wohl das Symbol für den Blitz eine Zickzacklinie und
>> keine Gerade?
>
> Wenn der Blitz keinen geraden weg nimmt, er nimmt aber auch keinen
> beliebig chaotischen, er nimmt den günstigsten. also den mit der
> höchsten Leitfähigkeit, der ist in den Luftschichten nicht unbedingt
> gerade.
Der einzige der was von beliebig schreibt bist du. Abgesehen davon
meinst du nicht die beste Leitfähigkeit, sondern die geringste
Durchschlagsfestigkeit.
CYA! Matthias
>Bist du sicher?
>Sicherlich werden in jedes Haus alle 3 Phasen gelegt, das bedeutet aber
>lange nicht, dass der 230V Anschluss nicht ausschliesslich auf einer
>Phase angeschlossen ist.
Welcher Elektriker sollte so dämlich sein nicht alle Phasen zu nutzen?
>> Dem muss nicht so sein, aber wenn drei Phasen vor Ort sind, bietet es
>> sich an den Herd dreiphasig anzuschließen.
>Das wird oft nicht genehmigt.
Ist hier nicht genehmigungspflichtig.
>> Wie sonst willst Du 4
>> Platten und einen Backofen gleichzeitig betreiben?
>
>Die laufen alle mit 230V, denen ist es egal ob sie alle an einer Phase
>hängen.
Eben, und deswegen ist es dem Stromversorger auch egal ob du ein drei-
oder fünfadriges Kabel zum Herd führst.
>Er betonte ja, das auch die Elektrik allgemein betroffen war.
>Ein Schalter ist bei hinreichender Überspannung auch keine Hürde.
>
>Allerdings habe ich Zweifel, dass ein nicht direkter Einschlag in die
>Leitung solche Schäden hervorrufen kann.
>Dagegen spricht auch, das der OP keinen Einschlagpunkt nennen kann,
>obwohl er steif behauptet, der Blitz wäre ins Haus gegangen, weil die
>Bewohner es gesagt haben.
Bei hinreichend empfindlicher Elektronik bedarf es keines direkten
Einschlages.
Ein Blitzeinschlag in die Antennenanlage des Nachbarhauses hat hier
u.a. die Telefonanlage und die Heizungssteuerung geschrottet. Computer
und Ferseher haben sich ausgeschaltet; liessen sich aber wieder
einschalten. Ein Elektriker hat mir das mit induktiver Spannung
erklärt.
--
mfg markus
Die E-Mail Adresse ist gültig,wird aber nicht gelesen.
Sollte ausnahmsweise eine Antwort per E-Mail nötig sein:
vorna...@gmx.de
> Andererseits: Schutz gegen direkten Einschlag lohnt sich praktisch
> nicht, und ist f r EFH auch nicht vorgeschrieben.
Für Mehrfamilienhäuser auch
Fragt sich, wie es mit Kirchen ist.
Größerer Versammlungsort und extra hoher Auffangturm daneben...
Aber bei den guten Beziehungen nach oben sicher auch nicht nötig.
Ratzi mal fragen.
In unserer Häuserreihe haben alle Häuser Drehstrom.
> Wie es hier aktuell ist kann ich dir nicht sagen, ich musste seinerzeit
> den E-Herd genehmigen lassen.
> Das gilt/galt meines Wissens für alle Geräte >3kw
Bei mir sind Solarium, WIG-Schweissgerät, Waschmaschine und Geschirrspüler
nicht angemeldet. Muss ich Konsequenzen fürchten?
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
Schlimmer noch: Der Neutralleiter wird mit der Addition der Einzelströme
belastet, statt dass sich die Ströme teilweise oder vollständig aufheben.
Der Neutralleiter ist deshalb auch 3-fach zu legen, um ihn nicht zu
überlasten. Wer macht so etwas? Und wie? 5 Leiter, davon 2 hin und 2 zurück
+ Schutzleiter, für 2*16 A? Oder wie?
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
Ja, das kenne ich auch noch - von einer Wohnung Bj. 1960
--
Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de
3 Verbraucher mit jeweisl einer hin- und Rückleitung anzuschlieschen ist
eigentlich die übliche Art.
Das soll verboten sein?
Der Herd hat allerdings seine Sonderstellung, beim Drehstromanschluss
wird ja nicht Drehstrom abgenommen, sondern 3 Phasen in Verbindung mit
nur einer Rückohase abgeschlossen. Die Rückphase ist dabei das
begrenzede Element.
Harald