kann mir hier jemand die (maximale) Schnittgeschwindigkeit für eine
Holzbearbeitungsmaschine nennen ?`Bei Stahl liegt sie meines Wissens
zwischen 20m/min und 30 m/min
Danke
Frank Ambiel
habe meine Buecher zu Hause, aber wenn ich mich recht erinnere, so um
die 50 m/s.
Gruß, Wolfgang
Peter Groepper schrieb:
Arbeitsbereich für Handvorschub von Fräswerkzeugen
liegt zwischen 40 und 70 m/s.
Hier ein paar Richtwerte:
HSS Fräser HM Fräser Sägen
Weichholz 50 - 80 60 - 90 70 - 100
Hartholz 40 - 60 50 - 80 70 - 90
Gruss
Matthias
Nennen Sie die 4 größten Katastrophen, die die Menschheit in
diesem Jahrhundert verursacht hat:
Titanic 12 - Hiroschima 45 - Tschernobyl 86 - Windows 95
Wird hier nicht unterschieden zwischen Schnittrichtung quer und laengs zur
Faser? Gerade bei Weichholz sollte das doch einen deutlichen Unterschied
machen.
Schoenen Gruss
Martin
>>> kann mir hier jemand die (maximale) Schnittgeschwindigkeit für eine
>>> Holzbearbeitungsmaschine nennen ?`Bei Stahl liegt sie meines Wissens
>>habe meine Buecher zu Hause, aber wenn ich mich recht erinnere, so um
>>die 50 m/s.
Was schneidet so schnell ?
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Vielleicht ist das gerade der obere bzw. untere Wert? IMHO sollte
die Maschine bei Arbeiten längs zur Faser schneller laufen; um
Ausrisse bei der Kantenbearbeitung zu vermeiden kann man hier
aber auch Gleichlauffräsen.
Wie ermittelt man denn die optimale Vorschubgeschwindigkeit?
BTW: um eine Schnittgeschwindigkeit von 50m/s eines 20mm
durchmessenden Fräsers hinzubekommen, müsste eine Oberfräse
47000 U/min machen. Im Heimwerkbereich wird man also eh nur
in die Gegend von 20m/s kommen.
zur Holzberarbeitung sollte man in der Regel keine HSS-Messer einsetzen.
Zwar sind sie aufgrund des hohen Wolframgehalts warmfest bis ca. 600°, nur
wird dieser Temperaturbereich normalerweise bei Holzbearbeitungsmaschinen
nicht erreicht. Besser sind Messer die speziell fuer diese Zwecke
hergestellt werden. Diese enthalten in der Regel wenig Wolfram,
hauptsaechlich aber Vanadium und vor allem Chrom. Guenstig ist auch ein
erhoehter Kohlenstoffgehalt, was allerdings dazu fuehrt, das die Messer
schwieriger zu schleifen sind.
In der Holzbearbeitung kommt es daher weniger auf die Belastung des Werzeugs
als auf die Belastung des Holzes an. Da man diese Schnittgeschwindigkeiten
mit kleinen Fraesern mit wenigen Schneiden kaum erreichen kann, ist es
besser die Fraeser zu vergroessern und mehrere Schneiden einzubauen. Dabei
werden in der Regel Fraeser mit einer Schneidenzahl mit einem Teiler von
zwei verwendet. Es ist zwar kein Problem, auch Fraeser mit einer ungeraden
Schneidenzahl herzustellen, allerdings ist das etwas technisch schwieriger.
Einen Anhaltswert bietet folgende Formel zur Berechnung der
Vorschubgeschwindigkeit:
z=m*2
e=(V*1000)/(n*z)
e=Messerschnitt (dieser Wert muss zwischen 1 und 2,5 liegen)
V=Vorschub [m/min]
n=Drehzahl [1/min]
m=Faktor von 1 bis unendlich (unendlich: das noch keiner geschafft!
Groesster bisher gebauter Faktor: 20)
z=Messer pro Kopf
Wenn ein Ergebnis nahe der 1 vorliegt, so bedeutet das, das das Holz
anfaengt zu spiegeln und zu glaenzen, auf der anderen Seite bei 2,5 wird das
Holz zunehmend welliger.
Mit dieser Vorauswahl kann ich nun die ideale Schnittgeschwindigkeit fuer
mein Holz ausrechnen und so zum Beispiel ein Uebersetzungsverhaeltnis fuer
den Riementrieb oder die Drehzahl fuer den Motor bestimmen.
Mfg Michael
> Du meinst, du kriegst deine Kreissäge mit 180 km/h durch das Holz? Da möcht' ich
> nicht daneben stehen!
Man macht in Einzelfällen sogar Aluminiumzerspanung mit 8000 m/min.
Schnittgeschwindigkeit != Vorschub.
Sven
>Arbeitsbereich für Handvorschub von Fräswerkzeugen
>liegt zwischen 40 und 70 m/s.
>
>Hier ein paar Richtwerte:
>
> HSS Fräser HM Fräser Sägen
>Weichholz 50 - 80 60 - 90 70 - 100
>Hartholz 40 - 60 50 - 80 70 - 90
Nochmals die Frage an Matthias Lieth und Peter Groepper:
Meint Ihr wirklich m/s (= Meter pro Sekunde)?
Ciao
Klaus
--
email: wen...@dialup.nacamar.de
Klaus, es geht um die _Schnittgeschwindigkeit_, nicht um den Vorschub.
Die Schnittgeschwindigkeit ist die Relativgeschwindigkeit zwischen
Werkstückoberflöche und dem spanabhebenden Werkzeugteil, d.h. bei einer
Kreissäge dem Sägezahn. Dieser rotiert auf dem Sägeblatt, von daher
ergibt sich die Schnitgeschwindigkeit aus Sägeblattdurchmesser und
dessen Drehzahl. Für andere spanabhebende Verfahren ergibt sich die
Schnittgeschwindigkeit analog.
MfG Frank
Bitte verwechselt das nicht mit der Schnittgeschwindigkeit, denn diese ist:
vf=n*fz*z
vf=Vorschubgeschwindigkeit
n=Drehzahl
fz=Vorschub je Fraeserzahl
z=Zaehnezahl
Die ideale Vorschubgeschwindigkeit berechnet man mit der gestern von mir
genannten Formel, dann sollte es doch keine Probleme mehr geben.
Michael
>Dazu kann ich nur sagen, dass es sich nur um einen Tippfehler handeln kann!
>Ich konstruiere seit Jahren Holzbearbeitungsmaschinen und wenn es so eine
>Maschine geben wuerde, waere der tropische Regenwald schon laengst
>abgeholzt. Die hoechste Vorschubgeschwindigkeit die ich so kenne liegt bei
>ungefaehr 240 m/min, also 4 m/s.
>
>Bitte verwechselt das nicht mit der Schnittgeschwindigkeit, denn diese ist:
Okay, dann hatten wir wohl eine Begriffsverwirrung. Matthias sprach
von "Handvorschub für Fräswerkzeuge".
Danke für die Aufklärung.
Ja, die Geschwindigkeiten sind die, mit der sich eine Schneide
des Werkzeugs bewegt (zu berechnen aus Drehzahl und Durchmesser
des Werkzeugs). Eben die Geschwindigkeit, mit der geschnitten
wird.
Der erste Satz oben ist natürlich missverständlich formuliert;
gemeint ist, daß sich die Schneide eines Fräswerkzeugs mit
40 - 70 m/s bewegen soll, wenn der Vorschub von Hand
erfolgt. Asche auf mein Haupt!
Quelle für die genannten Zahlen ist ein Prospekt von KWO