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Private Leitungen unter öffentlicher Strasse

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Jens Schacherl

unread,
Apr 16, 2012, 6:16:45 PM4/16/12
to
Hallo,

zu einem Haus, das ich kürzlich besichtigt habe, gehört eine Garage +
kleiner Garten auf der anderen Strassenseite (schmale Sackgasse).

Praktischerweise gibt es in dieser Garage einen Strom- und Wasseranschluß.
Wie ich nun erfahren habe, hat der Vorbesitzer wohl schon vor über 10
Jahren die Erneuerung der Strasse ausgenutzt und in ca. 1m Tiefe ein
Leerrohr verlegt, durch das er dann die Strom- und Wasserleitung auf die
andere Seite gezogen hat.

Ich frage mich, was ich mir als potentieller Hauskäufer mit dieser
fragwürdigen Konstruktion für Ärger einhandeln könnte.
Soweit ich mich von einem ähnlichen Fall (Solaranlage auf Nebengebäude)
in der Presse zu erinnern glaube hat ausschließlich der örtliche
Stromversorger das Recht zum Verlegen von Stromleitungen auf
öffentlichem Grund, denn er hat dafür von der Gemeinde eine Konzession
erhalten und bezahlt dafür eine entsprechende Abgabe.
Bei Wasserleitungen dürfte es ähnlich sein.

Da in meinem Fall die Leitungen natürlich in keinem Plan eingezeichnet
sind werden sie vermutlich bei neuen Bauarbeiten an der Strasse
zerstört, und schlimmstenfalls könnte dabei die Baugrube unter Wasser
gesetzt und Arbeiter durch Stromschlag verletzt werden.

Gibt es eine Möglichkeit sowas nachträglich zu legalisieren, falls meine
Befürchtungen richtig sind?
Oder evtl. eine Art "Bestandsschutz" wenn das ganze schon länger als nn
Jahre existiert?

Oder sollte ich lieber die Finger davon lassen bzw. die Leitungen bei
einem evtl. Kauf sicherheitshalber stilllegen?
Speziell auf den Strom in der Garage würde ich aber nur ungern verzichten...

Danke im Voraus,
Jens

Werner Holtfreter

unread,
Apr 16, 2012, 7:49:42 PM4/16/12
to de.rec.heimwerken
Am Tue, 17 Apr 2012 00:16:45 +0200 schrieb Jens Schacherl:

> Da in meinem Fall die Leitungen natürlich in keinem Plan eingezeichnet
> sind werden sie vermutlich bei neuen Bauarbeiten an der Strasse
> zerstört, und schlimmstenfalls könnte dabei die Baugrube unter Wasser
> gesetzt und Arbeiter durch Stromschlag verletzt werden.

Gegen den Stromschlag hülfe ein Fehlerstromschutzschalter, gegen größeren
Wasserverlust ein Ventil, dass bei abnormen Durchfluss schließt. Bekannt
als Schlauchplatzsicherung für die Waschmaschine, gibts vielleicht auch
ausgefeilter zu kaufen.

Diesen Teil der Diskussion in de.rec.heimwerken geleitet!
--
Gruß Werner

Stefan Koschke

unread,
Apr 17, 2012, 12:30:08 AM4/17/12
to
Am 17.04.2012 00:16, schrieb Jens Schacherl:
> Oder sollte ich lieber die Finger davon lassen bzw. die Leitungen bei
> einem evtl. Kauf sicherheitshalber stilllegen?

stilllegen kannst Du immer noch, was sagt denn die Gemeinde?
Bei der hätte ich als erstes gefragt!

Ciao
Stefan

Karl Wilhelm Kuhn

unread,
Apr 17, 2012, 12:30:59 AM4/17/12
to
Jens Schacherl stellte die Frage :
> Hallo,
>
> zu einem Haus, das ich kürzlich besichtigt habe, gehört eine Garage + kleiner
> Garten auf der anderen Strassenseite (schmale Sackgasse).
>
>
> Da in meinem Fall die Leitungen natürlich in keinem Plan eingezeichnet sind
> werden sie vermutlich bei neuen Bauarbeiten an der Strasse zerstört, und
> schlimmstenfalls könnte dabei die Baugrube unter Wasser gesetzt

Aquastop soll es geben.

Wenn die Straße vor 10 Jahren gemacht wurde dauert die Erneuerung noch
Jahrzehnte.

> und Arbeiter durch Stromschlag verletzt werden.

Davor sollte zuverlässig ein (RCD) (FI) Fehlerstromschalter schützen.
>
> Gibt es eine Möglichkeit sowas nachträglich zu legalisieren, falls meine
> Befürchtungen richtig sind?

Gehe nie zu deinem Fürst wenn du nicht gerufen wirst.

--
Karl Wilhelm Kuhn


Magnus Warker

unread,
Apr 17, 2012, 1:30:36 AM4/17/12
to
On 04/17/2012 12:16 AM, Jens Schacherl wrote:

> zu einem Haus, das ich kürzlich besichtigt habe, gehört eine Garage +
> kleiner Garten auf der anderen Strassenseite (schmale Sackgasse).

> Ich frage mich, was ich mir als potentieller Hauskäufer mit dieser
> fragwürdigen Konstruktion für Ärger einhandeln könnte.

Was heißt "fragwürdige Konstruktion"? Mit der Konstruktion hat der
Vorbesitzer halt das Beste daraus gemacht. Das eigentlich Besondere ist
doch, dass der Garten auf der anderen Seite der Straße ist.

> Gibt es eine Möglichkeit sowas nachträglich zu legalisieren, falls meine
> Befürchtungen richtig sind?

Das Recht, das "fremde" Grundstück für den Betrieb der Leitungen zu
nutzen, müsste AFAIK in Form spezieller Grunddienstbarkeiten im
Grundbuch eingetragen sein.

Eine geeignete Gruppe für dieses Thema wäre de.soc.recht.wohnen.

> Oder sollte ich lieber die Finger davon lassen bzw. die Leitungen bei
> einem evtl. Kauf sicherheitshalber stilllegen?
> Speziell auf den Strom in der Garage würde ich aber nur ungern
> verzichten...

Ich würde mich grundsätzlich fragen, ob ich gerne Haus, Garage und
Garten auf demselben Grundstück hätte, oder ob es auch ok ist, wenn sich
das verteilt. Es gibt Leute in größeren Städten, die haben einen Garten
ein paar km weiter weg. Daraus leitet sich IMHO alles andere ab.

Magnus
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Wolfgang Horejsi

unread,
Apr 17, 2012, 3:15:31 AM4/17/12
to
"Ludger Averborg" <ludger_...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:cf5qo7hatoc45450t...@4ax.com...
> wecken? Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit für
> Straßenbauarbeiten in einem unbedeutenden Sackgässchen? Bei der
> derzeitigen Haushaltslage, wo überhaupt keine Straßenbauarbeiten
> durchgeführt werden sondern statt dessen Warnschilder aufgestellt
> werden und die Geschwindigkeit beschränkt wird, ungefähr Null.

...und wenn, dann wird der obere Teil der Straße abgefräst und ein neuer
Belag darauf gemacht. Und wenn das nicht reicht, werden 30 oder 40 cm
abgetragen, neue Boardsteine gesetzt, der Fußweg erneuert, grobes Material
aufgefüllt und verdichtet und dann neuer Asphalt aufgetragen. Nur Rohre
erneuert werden müssen, geht es so weit in die Tiefe.
--

Wolfgang Horejsi www.gebrauchtemotorradersatzteile.de

Frank Hucklenbroich

unread,
Apr 17, 2012, 3:15:44 AM4/17/12
to
Am Tue, 17 Apr 2012 09:08:47 +0200 schrieb Ludger Averborg:
> Da hätte ich ganz sicher nicht gefragt. Ich hätte nirgends gefragt,
> noch nicht mal bei den Nachbarn. Warum soll man denn schlafende Hunde
> wecken? Wie groß ist denn die Wahrscheinlichkeit für
> Straßenbauarbeiten in einem unbedeutenden Sackgässchen? Bei der
> derzeitigen Haushaltslage, wo überhaupt keine Straßenbauarbeiten
> durchgeführt werden sondern statt dessen Warnschilder aufgestellt
> werden und die Geschwindigkeit beschränkt wird, ungefähr Null.

Eben, das sehe ich ganz genauso. Zumal ja so eine Straße selten ohne
Vorwarnung von heute auf morgen aufgerissen wird - dann bleibt immer noch
genug Zeit, die Leitungen abzuschalten.

Grüße,

Frank

Gerd Belo

unread,
Apr 17, 2012, 5:15:13 AM4/17/12
to
Am 17.04.2012 00:16, schrieb Jens Schacherl:
>
> Ich frage mich, was ich mir als potentieller Hauskäufer mit dieser
> fragwürdigen Konstruktion für Ärger einhandeln könnte.

Es gibt im Grundrecht das sogenannte "Durchleitungsrecht", nach dem
Grundstücksbesitzer das Verlegen von Versorgungsleitungen zu dulden
haben. Das könnte in deinem Fall greifen, da es sich um eine - wenn auch
private - Versorgungsleitung handelt. Sofern der Vorbesitzer sie
sachgerecht verlegt hat, dürfte sie unter Bestandsschutz fallen. In
diesem Fall ist ein Fachanwalt der geeignete Ansprechpartner, zumal
diese Leitungen auch in den Kaufvertrag für das Grundstück gehören.

Tschüß GERD
--
Gerd Belo
G.B...@BAFAS.de

Georg Wieser

unread,
Apr 17, 2012, 7:30:44 AM4/17/12
to
Am 17.04.2012 00:16, schrieb Jens Schacherl:
Die goldene Regel begerzigen. Risiken minimieren, sprich die Leitung
vernünftig absichern und Schnauze halten. Wo kein Kläger......
Was glaubst Du wen diese Leitung die nächsten 200 Jahre interessiert?

Wenn Du deshalb nicht mehr schlafen kannst. Fachanwalt konsultieren.
Erst danach die Gemeinde.... (Schlafende Hunde beissen nicht ;-)

Stefan

unread,
Apr 17, 2012, 8:57:42 AM4/17/12
to
Am 17.04.2012 07:30, schrieb Magnus Warker:
> On 04/17/2012 12:16 AM, Jens Schacherl wrote:

> Das Recht, das "fremde" Grundstück für den Betrieb der Leitungen zu
> nutzen, müsste AFAIK in Form spezieller Grunddienstbarkeiten im
> Grundbuch eingetragen sein.

Ich denke mal, dass dies nur notwendig wäre, um einen nachträglichen
Sinneswandel des Grundeigentümers vorzubeugen.

Ansonsten sollte eine simple Genehmigung des Grundeigentümers
ausreichen, der diese natürlich auch widerrufen kann.


Ich würde anstelle des OP aber auch erstmal die Schnauze halten...

Gruß

Stefan

Magnus Warker

unread,
Apr 17, 2012, 9:02:22 AM4/17/12
to
ACK! Aber falls er diese Dienstbarkeiten im Grundbuch findet, würde es
ihm die Kaufentscheidung vielleicht erleichtern.

Magnus

Georg Wieser

unread,
Apr 17, 2012, 9:37:45 AM4/17/12
to
Am 17.04.2012 00:16, schrieb Jens Schacherl:
Musst Du wissen ob und wie "damals" im letzten Jahrtausend der jetzige
Besitzer mit dem Bürgermeister....... Du kannst doch nicht alles wissen ;-)

Übrigens muss die Gemeinde schon gute Gründe haben Dir so ewtas zu
verbieten. Allerdings darf sie Dir die gleichen Auflagen Bezgl. der
Sicherheit machen wie den anderen Versorgern.

Also nochmal... Im Zweifel erst mal Schnauze halten, da kräht in Deinem
Leben kein Hahn mehr danach.

Harald Hengel

unread,
Apr 17, 2012, 10:09:42 AM4/17/12
to
Georg Wieser schrieb:

> Übrigens muss die Gemeinde schon gute Gründe haben Dir so
> ewtas zu verbieten.

Sie braucht keine Gründe!
Es braucht Gründe es dir zu genehmigen.

Die üblichen Vorschriften der Versorger sehen vor, dass du
von deinem Anschluss keine anderen Grundstücke versorgen
darfst.
Sie wollen schliesslich die Grundgebühren für den Anschluss
kassieren.

> Allerdings darf sie Dir die gleichen
> Auflagen Bezgl. der Sicherheit machen wie den anderen
> Versorgern.

Es braucht erst einmal eine Grundlage öffentlichen Grund
nutzen zu dürfen.
Welche wäre das?

> Also nochmal... Im Zweifel erst mal Schnauze halten, da
> kräht in Deinem Leben kein Hahn mehr danach.

Genau das kann die einzige Strategie sein.
Hoffen, dass in dem Bereich keine Leitungen repariert werden
müssen.
Wenn es damals richtig gemacht wurde und entsprechende
Marker mitverlegt wurden, wird man auch beim Aufgraben die
unbekannte Leitung erkennen und nicht anfassen.
Als es gemacht wurde, muss ja sicher auch die
Strassenaumannschaft mitgespielt haben.
So ganz unauffällig verlegt man kein Rohr von einer Seite
auf die andere.

Grüße Harald

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Wolfgang May

unread,
Apr 17, 2012, 2:24:13 PM4/17/12
to
In de.soc.recht.misc Magnus Warker <war...@mailinator.com> wrote:
> On 04/17/2012 02:57 PM, Stefan wrote:
> > Am 17.04.2012 07:30, schrieb Magnus Warker:
> >> On 04/17/2012 12:16 AM, Jens Schacherl wrote:
>
> > Ich würde anstelle des OP aber auch erstmal die Schnauze halten...
>
> ACK! Aber falls er diese Dienstbarkeiten im Grundbuch findet,

Hier zumindest (Niedersachsen) stehen solche Dinge nicht im
Grundbuch, sondern im Baulastenverzeichnis.

> würde es
> ihm die Kaufentscheidung vielleicht erleichtern.

Wolfgang

Norbert Hahn

unread,
Apr 17, 2012, 2:55:44 PM4/17/12
to
Frank Hucklenbroich <Hucklen...@aol.com> wrote:

>Eben, das sehe ich ganz genauso. Zumal ja so eine Straße selten ohne
>Vorwarnung von heute auf morgen aufgerissen wird - dann bleibt immer noch
>genug Zeit, die Leitungen abzuschalten.

Och, auf dem Weg zur Arbeit fahre ich seit einigen Wochen an kleinen
Baustellen vorbei, die jeweils ein paar Tage lang paarweise existieren.
Nach einigen Tagen Pause wird 30m weiter ein Paar 3x3 m Löcher im
Abstand von 50m geöffnet. Teilweise werden auch bereits geschlossene
Öffnungen wieder aufgemacht...
Dabei steht dann ein Warnschild, man möge offenes Feuer vermeiden,
da Arbeiten an der Gasleitung durchgeführt werden.

Norbert
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Bernd Nebendahl

unread,
Apr 18, 2012, 8:54:37 AM4/18/12
to
Am 2012-04-18 14:51, schrieb Hans Altmeyer:
> Am 17.04.12 09:15, schrieb Frank Hucklenbroich:
>>
>> Eben, das sehe ich ganz genauso. Zumal ja so eine Straße selten ohne
>> Vorwarnung von heute auf morgen aufgerissen wird
>
> Das hatten wir hier noch vorletzte Woche ganz anders. Vormittags ging
> ein Zweimann-Trupp der Stadtwerke mit einem Gasschnüffler auf einer
> Routinekontrolle durch die Straße und wurde genau vor unserem Grundstück
> stutzig. Kurz darauf rückte der Bautrupp an, machte einige
> Probebohrungen, schnüffelte jeweils daran und riß dann auf etwa 1,5 qm
> die Straße auf. Schacht gebaggert, undichten Abzweig repariert und fertig.
>
> Wenn Du da nicht gerade zu Hause bist, siehst Du erst wieder das
> zugeschüttete Loch und die Warnbaken.
>
> (BTW: Zwei Tage später hat der Trupp die Stelle neu asphaltiert. Das
> dicht daneben befindliche Schlagloch haben sie natürlich offen gelassen.)

Noch besser finde ich, wenn zwei Tage später das neu zugemachte Loch
wieder aufgemacht wird, diesmal aber von der Telekom, dem Wasserwerk
oder was auch immer ...

Bernd

Sven Bötcher

unread,
Apr 18, 2012, 10:01:19 AM4/18/12
to
Todschick ist es, wenn Du morgens unter der Dusche stehst und auf einmal
bleibt das Wasser weg. Dann schaust du aus dem Fenster und siehst die
GasWasserScheisse-Lümmels unangekündigt an der Straße baggern. Also
entschäumst Du Dich notdürftigt und machst den Fernseher an. Zack - ist
das Kabelfernsehen weg. Du rufst die Heißleine von KabelDeutschland an
und versuchst dem Dummhansel klar zu machen, dass Du zu 99 % bereits
weißt, *wo* das Kabel in die Binsen gegangen ist. Leider hört der
Dummhansel Deine Worte zwar, versteht aber ihren Sinn nicht so wirklich
und zu dem firmeneigenen Bautrupp kann er ja sowieso keinen Kontakt
aufnehmen. Die wären aber schon auf der Suche und würden das bestimmt
bald finden.

Also bleibst Du einen halben Tag ohne Fernsehen und nutzt die
Gelegenheit, für die nächste Nachtschicht mal ordentlich vorzuschlafen.
Wenn Du dann zur Nachtschicht fährst, siehst Du, wie der Bautrupp von
KabelDeutschland bereits im Halbdunkel die Baustelle der
GasWasserScheiße-Lümmmels inspiziert. Hättest Du denen vor sechs Stunden
schon sagen können, *wo* sie suchen müssen aber der Dummhansel von der
Heißleine - aber das hatten wir schon ... Was dann wohl nicht geht, wenn
Du wieder aus der Nachtschicht heimkommst? Kein Strom, kein Telefon,
kein Gas? Der Leitungen, die man zerdeppern kann, während man die eigene
repariert, gibt es viele.

Auch wenn ich ohne komisch aussehe aber ich verwette meinen Arsch drauf,
dass die GasWasserScheisse-Lümmels genau mitbekommen haben, dass sie
TV-Kabel durchgebaggert haben.

Bye
Sven

Werner Holtfreter

unread,
Apr 18, 2012, 10:31:22 AM4/18/12
to
Am Tue, 17 Apr 2012 19:12:03 +0200 schrieb Ralf . K u s m i e r z:

>> Diesen Teil der Diskussion in de.rec.heimwerken geleitet!
>
> Das üben wir aber nochmal.

Mach ich.

Mit KNode wäre mir das nicht passiert, dem weine ich immer noch
hinterher, nachdem es ab KDE 4 unbenutzbar geworden ist. Ich habe noch
keinen gleichwertigen Ersatz gefunden.
--
Gruß Werner

Werner Holtfreter

unread,
Apr 18, 2012, 10:44:26 AM4/18/12
to
Mist, wieder falsch.

Nächster und letzter Versuch, dann geh ich mich schämen. Aber so toll ist
die GUI von Pan wohl nicht gestaltet und übersetzt, wenn das passiert.
--
Gruß Werner

Dirk Lucas

unread,
Apr 18, 2012, 12:48:35 PM4/18/12
to
Am 18.04.2012 14:51, schrieb Hans Altmeyer:

> Wenn Du da nicht gerade zu Hause bist, siehst Du erst wieder das
> zugeschüttete Loch und die Warnbaken.

Vor deiner Garageneinfahrt. Was besonders deswegen gut ist, weil du
diesmal mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren bist und morgen den Wagen
brauchst.

Gruß,
Dirk

f'up 2 de.rec.heimwerken

Jens Schacherl

unread,
Apr 18, 2012, 5:15:28 PM4/18/12
to
Am 17.04.2012 09:03, schrieb Ludger Averborg:

> Ja, natürlich. Die illegalen Leitungen stilllegen und für das
> Garagengebäude legale Wasser- und Stromanschlüsse beantragen.
> Ich hab vor 35 Jahren für den Stromanschluss 1200 DEM bezahlen müssen
> und für den Wasseranschluss ungefähr das gleiche. Und ich bezahle für
> Wasser eine Grundgebühr von 150 € und für Strom so um die 100 €

Gute Idee, das sollte auf jeden Fall möglich sein da auch auf der
"Garagenseite" ringsum Häuser sind.

> Ich persönlich würde die Füße stillhalten und die Sache genau so
> weiterlaufen lassen wie in den letzten 10 Jahren.

Prinzipiell richtig und werde ich ggf. auch erstmal machen, aber wenn man
(wahrscheinlich) 1x im Leben eine 6stellige Summe investiert
will man schon genau wissen, was man sich da so alles mit einkauft.

Danke auch für alle anderen Antworten!

Gruß Jens

Norbert Hahn

unread,
Apr 18, 2012, 6:49:36 PM4/18/12
to
Sven Bötcher <svenwan...@yahoo.de> wrote:

>Auch wenn ich ohne komisch aussehe aber ich verwette meinen Arsch drauf,
>dass die GasWasserScheisse-Lümmels genau mitbekommen haben, dass sie
>TV-Kabel durchgebaggert haben.

Wahrscheinlich haben sie das bemerkt, aber reparieren dürfen/können
sie es nicht. Und wie das Pech es so will, ist das Kabel an der
Stelle schlecht oder auch falsch beschriftet. Da steht vielleicht
"Deutsche Bundespost" drauf. Welcher osteuropäische Kanalarbeiter
weiß dann, wer das ist?

Norbert

Martin Kienass

unread,
Apr 19, 2012, 4:22:10 AM4/19/12
to
Sven Bötcher <svenwan...@yahoo.de> schrieb:

[...]
> Auch wenn ich ohne komisch aussehe aber ich verwette meinen Arsch drauf,
> dass die GasWasserScheisse-Lümmels genau mitbekommen haben, dass sie
> TV-Kabel durchgebaggert haben.


Erfahrene Baggerfahrer kneifen in einem solchen Fall dann gleich die
Telefonleitungen mit durch. So kann sich kein Anlieger mehr irgendwo
beschweren.

OK, der Tipp stammt aus meiner Lehrzeit Anfang der 1990'er, heutzutage
müsste man wohl zusätzlich diverse Mobilfunk-Sendemasten auf geschickte
Art unauffällig lahmlegen.
Derselbe Baggerfahrer hat mal über Betriebsfunk (wie gesagt,
Vor-Handy-Zeitalter) bei seinem Chef gemeldet, er habe mit seinem
Bagger eine Roulade abgefahren...
....ich weiß nicht, wie viele Leute diese Meldung gehört haben, aber
gefühlt waren es mindestens alle Klempner / Installateure im Großraum
Hamburg, die so einen Betriebsfunk (CB-Funk?) nutzten. Jedenfalls war
der Spruch von der abgefahrenen Roulade wochenlang Gesprächsstoff an
fast jedem Großhandelstresen...




--
____________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß, Hamburg

Früher war mehr Lametta!

Matthias Kohrs

unread,
Apr 20, 2012, 4:41:35 AM4/20/12
to
Am 18.04.2012 16:01, schrieb Sven Bötcher:

> Auch wenn ich ohne komisch aussehe aber ich verwette meinen Arsch drauf,
> dass die GasWasserScheisse-Lümmels genau mitbekommen haben, dass sie
> TV-Kabel durchgebaggert haben.

Das muß nicht ab gewesen sein, es reicht wenn der Bagger ein paar cm
dran gezogen hat.

CYA! Matthias

Matthias Kohrs

unread,
Apr 20, 2012, 4:58:16 AM4/20/12
to
Am 19.04.2012 00:49, schrieb Norbert Hahn:

> sie es nicht. Und wie das Pech es so will, ist das Kabel an der
> Stelle schlecht oder auch falsch beschriftet. Da steht vielleicht
> "Deutsche Bundespost" drauf. Welcher osteuropäische Kanalarbeiter
> weiß dann, wer das ist?

1KX steht drauf. Nachdem es bei den Baufirmen keine Spezialisierung auf
Löcher für Gasleitungen, für Telefonleitungen, für Wasserleitungen gibt
haben die sehr wahrscheinlich auch schon mal ein Koaxkabel ein- oder
ausgegraben. Aber, wie nebenan geschrieben, vielleicht war nicht
erkennbar daß es ab ist.

CYA! Matthias

Stefan Koschke

unread,
Apr 20, 2012, 5:49:22 AM4/20/12
to
Hallo,

in vielen Fällen wird nicht mehr gegraben sondern durchörtert
(geschossen)...

Da hilft das beste Sicherungsband über der Leitung und die beste
Kabelbeschriftung nichts mehr ;-)

Ich habe mal im Sammelsurium unseres Stadtwerks ein 200er
Hochdruck-Gasrohr gesehen, Top mittig getroffen ein 5cm großes Loch :-)))

Ciao
Stefan

Horst Scholz

unread,
Apr 20, 2012, 5:52:37 AM4/20/12
to

"Stefan Koschke" <stefan....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9vcpp2...@mid.individual.net...
> Hallo,
>
> in vielen Fällen wird nicht mehr gegraben sondern durchörtert
> (geschossen)...
>
> Da hilft das beste Sicherungsband über der Leitung und die beste
> Kabelbeschriftung nichts mehr ;-)



Die Beschriftung ist auch nicht zum Schutz gedacht, sondern ist nur ein
Hinweis.

1

Stefan Koschke

unread,
Apr 20, 2012, 7:04:38 AM4/20/12
to
schon klar, aber genau dieser Hinweis nützt nichts beim durchörtern...

Ciao
Stefan

Thomas Feldes

unread,
Apr 20, 2012, 11:44:48 AM4/20/12
to
Am Tue, 17 Apr 2012 00:16:45 +0200 schrieb Jens Schacherl:

> zu einem Haus, das ich kürzlich besichtigt habe, gehört eine Garage +
> kleiner Garten auf der anderen Strassenseite (schmale Sackgasse).
>
> Praktischerweise gibt es in dieser Garage einen Strom- und Wasseranschluß.
> Wie ich nun erfahren habe, hat der Vorbesitzer wohl schon vor über 10
> Jahren die Erneuerung der Strasse ausgenutzt und in ca. 1m Tiefe ein
> Leerrohr verlegt, durch das er dann die Strom- und Wasserleitung auf die
> andere Seite gezogen hat.
>
> Da in meinem Fall die Leitungen natürlich in keinem Plan eingezeichnet
> sind

Bist du sicher? Hast du den Plan der *Straße* gesehen?

In einer ähnlichen Konstalation hätte uns die Gemeinde ein Leitungsrecht
unter *Ihrer* Straße in das Grundbuch eingetragen. Das Leitungsrecht hätte
dann in den entsprechenden Grundbuchabschnitten der Gemeinde gestanden.

s.a.
http://de.wikipedia.org/wiki/Leitungsrecht
http://www.immobilienwert-lindner.de/links/Leitungsrecht.pdf

Thomas
--
Stuttgart liegt in Kansas!
http://stuttgart-kansas.de

Horst Scholz

unread,
Apr 20, 2012, 12:14:12 PM4/20/12
to

"Stefan Koschke" <stefan....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9vcu66...@mid.individual.net...
>>> Da hilft das beste Sicherungsband über der Leitung und die beste
>>> Kabelbeschriftung nichts mehr ;-)
>>
>>
>>
>> Die Beschriftung ist auch nicht zum Schutz gedacht, sondern ist nur ein
>> Hinweis.
>>
>
> schon klar, aber genau dieser Hinweis nützt nichts beim durchörtern...


Dafür gibt es Pläne.

1

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Stefan Koschke

unread,
Apr 23, 2012, 12:27:28 AM4/23/12
to
... und da sind die im OP genannten leitungen eingezeichnet?


Ciao
Stefan

Horst Scholz

unread,
Apr 23, 2012, 1:41:00 AM4/23/12
to
Am 23.04.2012 06:27, schrieb Stefan Koschke:

>>>>> Da hilft das beste Sicherungsband über der Leitung und die beste
>>>>> Kabelbeschriftung nichts mehr ;-)
>>>>
>>>>
>>>>
>>>> Die Beschriftung ist auch nicht zum Schutz gedacht, sondern ist nur ein
>>>> Hinweis.
>>>>
>>>
>>> schon klar, aber genau dieser Hinweis nützt nichts beim durchörtern...
>>
>>
>> Dafür gibt es Pläne.
>>
> ... und da sind die im OP genannten leitungen eingezeichnet?


Der OP schrieb schon, dass seine Leitungen nicht eingezeichnet sind.
Er hat aber schon in Augenschein genommen, diese Leitungen stillzulegen
und damit währe das Problem beseitigt.
Der OP hat auch geschrieben, dass ein Leerrohr liegt, nicht aber um was
für ein Rohr es sich handelt.
Es könnte ein PVC-Rohr oder ein dickwandiges Eisenrohr sein.
Und wenn Jemand ein Privates Leerrohr, Privat so einfach über eine
Strasse legen kann, dann weißt du auch, das es bestimmt nicht in Berlin
ist, sondern in ein Dorf mit vielleicht nur 200 Einwohnern.
1

Martin D. Bartsch

unread,
Apr 23, 2012, 2:48:14 PM4/23/12
to
On Sun, 22 Apr 2012 20:54:28 +0200, Hans Altmeyer <zoo...@web.de>
wrote:

>(Und für unseren Nachbarn war es natürlich
>eine helle Freude, nach fast 50 Jahren festzustellen, dass er seinerzeit
>von der Baufirma übers Ohr gehauen wurde.)

Wir hatten bei unserem Neubau schon bei der Abrechnung festgestellt,
das die beiden Schächte auf unserem Grundstück nicht zu finden waren.
Unsere Abwasserrohre waren einfach bis zum Nachbarn gelegt worden. Wir
haben die Zahlung dann entsprechend gemindert.
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