Wie krieg ich den PU-Montagekleber wieder von den Fingern?
Nix, Nitro und Nagellackentferner.
Gruss Siggi
--
Der Maler. Garant fᅵr Schutz und Schᅵnheit.
Ich nehme mal an jetzt ist der schon angetrocknet. Ich habe bei solchen
Sachen schonmal Schmirgelpapier benutzt, wenn man auf der Haut
angekommen ist merkt man das ... Kein Scherz, aber ich weiss nicht ob
das so gesund ist. Babyoel soll auch helfen. Und natuerlich schwitzen,
doch das duerfte bei Euren jetzigen Temperaturen einen Saunabesuch
erfordern :-)
Handwaschpaste (die mit Sand drin) habe ich bei manchen aehnlichen
Sauereien auch schon benutzt, aber nicht bei PU Schaum.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
"gmail" domain blocked because of excessive spam.
Use another domain or send PM.
Das ist aber heftig. ;-)
> Kein Scherz, aber ich weiss nicht ob
> das so gesund ist. Babyoel soll auch helfen. Und natuerlich schwitzen,
> doch das duerfte bei Euren jetzigen Temperaturen einen Saunabesuch
> erfordern :-)
Interessant. Woher kommt dein Tip? (Du)
Vorgestern hab ich die Heizung an gemacht.
>
> Handwaschpaste (die mit Sand drin) habe ich bei manchen aehnlichen
> Sauereien auch schon benutzt, aber nicht bei PU Schaum.
>
Hilft nicht. Hab alles mᅵgliche hier: von Walsroder ᅵber Glutolin bis Aldi.
Na ja, man sollte den Ehemann mit der Herstellung der Nistkᅵsten
beauftragen und das Zeugs nicht in der Fressschᅵssel kaufen.
1 Saison und die sind 'fertig'.
"Joerg" <inv...@invalid.invalid> schrieb
> Ich nehme mal an jetzt ist der schon angetrocknet.
Er klebt an der Tastatur fest ;-D
Ich wᅵrde auch zu Fettcreme raten, die lᅵst nach einiger
Zeit vieles ab, evtl. dᅵnne Gummihandschuhe drᅵber ziehen, ist
dann auch ein Saunaeffekt.
Gruᅵ
Gudrun
Warten. Die Haut erneuert sich von unten her, in ein paar Tagen lassen
sich die Brösel nach Einweichen abrubbeln.
Ernst-Peter
Meine Frau benutzt diesen Compi nie .... ;-)
>
> Ich wᅵrde auch zu Fettcreme raten, die lᅵst nach einiger
> Zeit vieles ab, evtl. dᅵnne Gummihandschuhe drᅵber ziehen, ist
> dann auch ein Saunaeffekt.
> Gruᅵ
> Gudrun
>
Butter? und die Handschuhe?
Naja, muss ich auf den Frᅵhschoppen verzichten .... :-\
Hi, Gudrun. ;-)
Daher der Spruch, frᅵher,: keine Aufregung, geht im Bett ab. :-)
Solange noch nicht ausgehaertet mit Alkohol. Verduennung und die anderen
ueblichen Verdaechtigen sollten auch funktionieren, sind aber natuerlich
gesundheitsschaedlicher als einfacher Brennspiritus.
Nach dem Aushaerten nur mechanisch. Hat schon seinen Grund, dass es so
in den Gebrauchshinweisen steht.
jue
Gruss Siggi
--
Der Maler. Garant f�r Schutz und Sch�nheit.
Ach, ja, habt ihr schon mal so'n Meisen-Ei gesehen?
Ich w�rde da mal eine Ausnahme machen, und das ins Netz stellen.
Unwahrscheinlich.....
> Wie krieg ich den PU-Montagekleber wieder von den Fingern?
> Nix, Nitro und Nagellackentferner.
Frᅵher nam man Bimsstein, heute gibt es Ersatzsoffe aus Kunststoff.
Im Grunde hilft nur runterschmirgeln, bis auf die Haut.
Die Haut wᅵchst nach.
Harald
Urgs! Bevor ich mir so starke mechanische Geschᅵtze antun wᅵrde, wᅵrde ich
die chemische Keule bevorzugen: Mit Aceton kann man PU-Kleber ablᅵsen, aber
das ist natᅵrlich auch nicht gerade eine Hautcreme. Letztere muss man aber
nach der Anwendung unbedingt benutzen, weil Aceton auf der Haut, die man
nicht mit Polyurethan oder Schmirgelpapier zerstᅵrt hat, stark entfettend
wirkt.
Aber Vorbeugung wᅵre natᅵrlich besser gewesen:
Einen Gummi(handschuh) benutzen.
Heiko
[...]
>> Kein Scherz, aber ich weiss nicht ob
>> das so gesund ist. Babyoel soll auch helfen. Und natuerlich schwitzen,
>> doch das duerfte bei Euren jetzigen Temperaturen einen Saunabesuch
>> erfordern :-)
>
> Interessant. Woher kommt dein Tip? (Du)
Von einem Handwerker. Der hat mir noch einen Trick verraten, aber den
soll ich nicht unter Nennung seines Namens weitergeben: Wenn man lange
Strecken reiten muss und das nicht gewohnt ist kann man einen Wolf an
den Oberschenkeln vermeiden indem man Damenstruempfe unter der Jeans
anzieht. Solange das Pferd einem dabei nicht zusieht :-)
> Vorgestern hab ich die Heizung an gemacht.
Wir hatten heute noch unseren Evaporative Cooler
(Verdunstungsklimaanlage?) laufen. Doch war wohl der letzte Tag dafuer,
ich habe am Vormittag eine Winterhutze dafuer gebaut weil der Hersteller
offenbar nicht auf den Trichter gekommen ist, dass es sowas wie Winter
gibt. Aber ich habe dabei nicht in den Kleber getatzt :-)
Als Ausgleich ist dann prompt was anderes in die Hose gegangen. Frau
meinte das noch das Rohr fuer einen Bewaesserungskopf leckt, ob ich
nicht mal eben ... aber klar doch. Also repariert, ein Stueck des alten
Rohrs sah noch brauchbar aus. Sah aber nur so aus. Laessig den Grill
angezuendet, Frau drueckte im Keller aufs Knoeppschen ...
phsssssssccchhhh ... Wasser marsch ... *POFF* ... flog mir das Dingen um
die Ohren, Gewindestueck war abgefetzt. Ist aber jetzt nachgebessert.
Gleich gibt es Pizza, vom Grill.
[...]
Nee, Chemie ist bei mir nicht, jedenfalls nicht auf der Haut. Schwitzen
klappt aber wirklich, habe es selbst erlebt. Hier ist das oefter ueber
40C, wochenlang. Bei jeder Anstrengung oelt man voll los. Beim Duschen
danach gingen hartnaeckige Klebereste an den Armen und so dann recht gut
ab. Selbst Baumharz vom Faellen ging ganz gut ab.
> Aber Vorbeugung wᅵre natᅵrlich besser gewesen:
> Einen Gummi(handschuh) benutzen.
>
Die Dinger kann ich nicht gut ab, aber meist trage ich Bauhandschuhe.
Herrlich.
Ich werde demnᅵchst meine Katze besser beobachten ....
>
>
>> Vorgestern hab ich die Heizung an gemacht.
>
>
> Wir hatten heute noch unseren Evaporative Cooler
> (Verdunstungsklimaanlage?) laufen. Doch war wohl der letzte Tag dafuer,
> ich habe am Vormittag eine Winterhutze dafuer gebaut weil der Hersteller
> offenbar nicht auf den Trichter gekommen ist, dass es sowas wie Winter
> gibt. Aber ich habe dabei nicht in den Kleber getatzt :-)
Jo, jo.
>
> Als Ausgleich ist dann prompt was anderes in die Hose gegangen. Frau
> meinte das noch das Rohr fuer einen Bewaesserungskopf leckt, ob ich
> nicht mal eben ... aber klar doch. Also repariert, ein Stueck des alten
> Rohrs sah noch brauchbar aus. Sah aber nur so aus. Laessig den Grill
> angezuendet, Frau drueckte im Keller aufs Knoeppschen ...
> phsssssssccchhhh ... Wasser marsch ... *POFF* ... flog mir das Dingen um
> die Ohren, Gewindestueck war abgefetzt. Ist aber jetzt nachgebessert.
>
> Gleich gibt es Pizza, vom Grill.
>
> [...]
>
Ich mag soch keine Pizza...
>Fr�her nam man Bimsstein, heute gibt es Ersatzsoffe aus Kunststoff.
>Im Grunde hilft nur runterschmirgeln, bis auf die Haut.
>Die Haut w�chst nach.
Das *wir* das Siggi sagen m�ssen: "Schleifen, schleifen, schleifen!!"
Badewanne tut's auch, wenn die Haut drunter schrumpelig und weich wird, geht der
Kleber halt nur mit ganz weinig Haut ab.
Thomas Prufer
> Warten. Die Haut erneuert sich von unten her, in ein paar Tagen lassen
> sich die Brᅵsel nach Einweichen abrubbeln.
> Ernst-Peter
>
Stimmt! geht schneller z. B. durch intensives Umgraben einer grᅵᅵeren
Flᅵche mit dem Spaten :-)
Jo
>Nach dem Aushaerten nur mechanisch.
Nein, es gibt PU-Entferner. Eine interessante Chemie, man mu� das 2h
einwirken lassen, dann kann man PU-Schaum (Bauschaum wie auch den
schwach sch�umenden Holzkleber) einfach abschaben. Auf meine Haut
m�chte ich das allerdings niemals nicht haben.
--
Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100, GRR#51)
90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 81 Mm (Die Renndrecksau!)
cu @ http://www.issle.de
Grundsᅵtzlich ist das verstᅵndlich, aber wer so denkt und handelt, wird
niemals reaktiven PU-Kleber auf der Haut haben. PU wird nᅵmlich nicht
am Bio-Polyurethan-Baum ᅵkologisch korrekt geerntet, sondern aus
Polyisocyanaten und mehrwertigen Alkoholen hergestellt. Reinste Chemie.
Wenn das Zeug ausgehᅵrtet ist, ist der Hautkontakt unproblematisch. Aber in
dem Kleber ist das als Zwischenprodukt vorhanden, mit anderen Chemikalien
gemischt und reagiert mit der Feuchtigkeit aus der Luft - und aus der Haut.
Und wer sich das, wenn auch unabsichtlich, als nicht abreagierte Substanz
auf die Haut schmiert, wird auch ansonsten den Einsatz von Chemikalen kaum
ablehnen.
> Schwitzen klappt aber wirklich, habe es selbst erlebt.
Die Haut erneuert sich selbst. Durch Wᅵrme, Duschen und Schwitzen kann man
zusᅵtzlich dafᅵr sorgen, dass ein "Abtransport" der Fremdstoffe
beschleunigt wird. Geht, aber dauert. Und man hat dafᅵr bis dahin andere
"Chemikalien" auf und in seiner Haut.
>> Aber Vorbeugung wᅵre natᅵrlich besser gewesen:
>> Einen Gummi(handschuh) benutzen.
>
> Die Dinger kann ich nicht gut ab, aber meist trage ich Bauhandschuhe.
Es gibt Einmalhandschuhe aus sehr verschiedenen Materialien und bei der
Auswahl zwischen Latex, Nitril oder Vinyl gibt es meist mind. ein Material,
was man gut vertrᅵgt. Ich wᅵrde Handschuhe aus Nitril bevorzugen und Latex
eher meiden. Je nach dem, was man mit dem PU-Kleber machen will, sind
Bauhandschuhe etwas "grob" und es kommt dann zu den Effekten, die diesen
Thead ausgelᅵst haben.
Heiko
[...]
>> Gleich gibt es Pizza, vom Grill.
>>
>> [...]
>>
>
> Ich mag soch keine Pizza...
>
Mein Vater auch nicht, als er zu Besuch war haben wir auch keine
gebacken. Es geht aber noch viel mehr im Grill. Brotbacken, leckere
Sossen, gedaempftes Gemuese, ganze Truthaehne, und so weiter. Nur
Kuchenbacken haben wir noch nicht probiert, aber das kann ja noch kommen.
>
> Aber Vorbeugung wᅵre natᅵrlich besser gewesen:
> Einen Gummi(handschuh) benutzen.
Der muss ja demnᅵchst eh mitgeliefert werden, wenn PU-Klebstoff und
-Schaum an Endverbraucher verkauft wird. Auᅵerdem bekommen die meisten
PU-Produkte nach der Umstellung auf das GHS ein Totenkopf-Piktogramm.
Das dᅵrfte frᅵher oder spᅵter das Aus dieser Produkte im DIY-Bereich
sein - zumindest der Klebstoffe, fᅵr die es mit den MS-Polymeren lᅵngst
eine gute Alternative gibt.
LG
Netti
Also bei mir hats funktioniert. Hände eingeweicht bis schrumpleig,
dann Hornhautstein. Ist so ein Teil, das aussieht wie geschäumtes
Metall. Ordentlich rubbeln. Das klappt schon.
"S.Jedath" <S.Je...@gmx.de> schrieb >>
>
> Butter? und die Handschuhe?
>
Ich glaube, Feuchtigkeitscreme wirkt besser weil die etwas
einzieht - UND Handschuhe, ja ;-)
Gruᅵ
Gudrun, die gerade ᅵfter an dich denken muss weil sie gerade die
Hausfassade
restauriert...
Tja, ich benutze regelmaessig LN-700 von Akzo. Liegt gerade vor mir und
auf dem MSDS steht die ganze Chemie drauf. Die liest sich recht gruselig:
http://www.liquidnails.com/products/info.jsp?type=msdsSheets
Jedenfalls haelt das Zeug bombig.
>> Schwitzen klappt aber wirklich, habe es selbst erlebt.
>
> Die Haut erneuert sich selbst. Durch Wᅵrme, Duschen und Schwitzen kann man
> zusᅵtzlich dafᅵr sorgen, dass ein "Abtransport" der Fremdstoffe
> beschleunigt wird. Geht, aber dauert. Und man hat dafᅵr bis dahin andere
> "Chemikalien" auf und in seiner Haut.
>
Mit dem Schwitzen geht das hier im Sommer ruck zuck. Ein 10cm*10cm
Balken mit dem Fuchsschwanz durchgesaegt und das T-Shirt sieht so aus
als waere man damit ins Wasser gefallen.
>>> Aber Vorbeugung wᅵre natᅵrlich besser gewesen:
>>> Einen Gummi(handschuh) benutzen.
>> Die Dinger kann ich nicht gut ab, aber meist trage ich Bauhandschuhe.
>
> Es gibt Einmalhandschuhe aus sehr verschiedenen Materialien und bei der
> Auswahl zwischen Latex, Nitril oder Vinyl gibt es meist mind. ein Material,
> was man gut vertrᅵgt. Ich wᅵrde Handschuhe aus Nitril bevorzugen und Latex
> eher meiden. Je nach dem, was man mit dem PU-Kleber machen will, sind
> Bauhandschuhe etwas "grob" und es kommt dann zu den Effekten, die diesen
> Thead ausgelᅵst haben.
>
Ich waere dabei gern die Fliege an der Wand gewesen und haette
mitgehoert was Siggi beim Zerkloetern des Vogelhaeuschens an Fluechen
rausgerutscht ist :-)
>>
>
> Ich waere dabei gern die Fliege an der Wand gewesen und haette
> mitgehoert was Siggi beim Zerkloetern des Vogelhaeuschens an Fluechen
> rausgerutscht ist :-)
>
Nicht fᅵr die ᅵffentlichkeit geeignet. ;-)
Hi,
oh. :-)
Ich glaubs ja nicht, aber falls Probleme .... du kennst meine Mail-Adresse.
Siggi
>Wie krieg ich den PU-Montagekleber wieder von den Fingern?
Mein erster "Ansprechpartner" bei solchen Verschmutzungen ist immer
die Flasche Cupran (von Stockhausen). Das ist eigentlich zum Entfernen
von Farben, Harzen, Teer etc. und hilft auch bei Epoxy sehr gut.
Das Zeug sollte aber in gut bel�fteten R�umen verwendet werden - meine
Tochter flucht regelm��ig, wenn ich in 'ihrem' Badezimmer mit dem Zeug
die Finger reinige. Dann gleich mit Handwaschpaste (und wenig Wasser)
hinterher.
Ansonsten: Mechanisch entfernen...
:o(
--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern
> Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig Abk. man einstreuen muß, um
> einen Text für Außenstehende komplett unverständlich zu machen.
Vor allem dann, wenn es zu jeder Abkürzung mehrere Bedeutungen gibt :-)
> GHS -
> Global_harmonisiertes_System_zur_Einstufung_und_Kennzeichnung_von_Chemikalien
Oh Mann - und ich dachte, es heißt "Grund- und Hauptschule"
> MS - modified silicones
Was'n das? Wenn das ein Zeugs ist, das beispielsweise Sikaflex ersetzen
soll, dann habe ich meine Zweifel, ob das so klappt, wie sich die
technischen Laien mit Richtlinienkompetenz das ausgedacht haben.
> LG - weiblicher Gruß "liebe Grüße"
... von der lb. Frau :-)
Hans
Die Profis (eine Firma, die ihr Geld hauptsᅵchlich durch den Austausch
defekter Fahrzeugscheiben verdient) benutzen eine spezielle Waschpaste
namens TUNCARE 825 FORTE (Hersteller: Tunap). Aussage im Werbetext:
Spezialreiniger mit hautfreundlichen Reibkᅵrpern fᅵr stark haftende
Verschmutzungen wie Scheibenkleber, Primer, Teer, Harze, Lacke und Farben.
Volker
> Es ist immer wieder erstaunlich, wie wenig Abk. man einstreuen mu�, um
> einen Text f�r Au�enstehende komplett unverst�ndlich zu machen.
>
> PU - Polyurethan
> GHS -
> Global_harmonisiertes_System_zur_Einstufung_und_Kennzeichnung_von_Chemikalien
> DIY - Do it yourself - Heimwerker-
> MS - modified silicones
>
> LG - weiblicher Gru� "liebe Gr��e"
Kritik ist angekommen. Zu meiner Verteidugung will ich aber anmerken,
dass PU (bzw. PUR) und MS-Polymer in der abgek�rzten Schreibweise gerade
im Handwerker-Bereich wohl �blicher sind als die ausgeschriebene Form.
Vor allem findet man im zweiten Fall auf den entsprechenden Kartuschen
nie den Hinweis "Klebstoff auf Basis von modifiziertem Silikon", sondern
soweit ich mich erinnern kann immer nur "auf Basis von MS-Polymer". Das
GHS ist sowohl in Kurzform als auch in der langen Form ein Monstrum. Die
Essenz des Satzes erkl�rt sich aber mit dem Hinweis auf das
Totenkopf-Piktogramm praktisch von selbst egal ob man wei�, was GHS
bedeutet oder nicht. Einzig f�r das "DIY" sch�me ich mich. Das so
naheliegende "Heimwerker" (s. Name der Newsgruppe) fiel mir beim
Schreiben auf die Schnelle nicht ein. Ich hatte wohl in den letzten
Wochen zuviel englische Kunden.
LG <-- (auch bei dieser Verabschiedung bleibe ich standhaft)
Netti
>> MS - modified silicones
>
> Was'n das? Wenn das ein Zeugs ist, das beispielsweise Sikaflex ersetzen
> soll, dann habe ich meine Zweifel, ob das so klappt, wie sich die
> technischen Laien mit Richtlinienkompetenz das ausgedacht haben.
In Skandinavien beispielsweise sind Polyurethan-Klebstoffe bereits seit
einigen Jahren verboten (ebenso z.B. auch die PU-Lacke). Dort geht alles
was bisher mit Sikaflex geklebt wurde in Richtung MS-Polymer. Vorteile:
Isocyanatfrei, Haftung auf vielen Oberfl�chen auch ohne Primer, bessere
UV-Best�ndigkeit. Nachteile: �berlackierbar nur nass-in-nass,
schlechtere Reparaturf�higkeit, teuer.
Die Tendenz in Resteuropa geht auch weg vom PU, hin zum MS.
LG
Netti
Naja, ich hab als Laie auch nicht alle der verwendeten Abkürzungen
verstanden, aber ich finde es nicht übertrieben, in solchen Texten
einzelne Begriffe nachzuschlagen. Wenn man alles aufs Volksschul-Niveau
runterholt, dann kann man sich Usenet ganz sparen.
Vor allem war der Text sicher nicht unhöflich, er war auch nicht
schlampig geschrieben (was ich ab einem gewissen Grad an Schlampigkeit
auch als unhöflich empfinde).
Manche Dinge kann man halt nicht einfacher ausdrücken, und mir ist
ein Text mit der korrekten Terminologie lieber, als einer mit
schwammigen Umschreibungen. Von ersterem kann ich lernen, wo
ich weitersuchen muß, von zweiterem eher nicht.
Und: Ein paar Abkürzungen oder Fachbegriffe zu verwenden macht noch
lange keinen unverständlichen Text!
>
>Wie krieg ich den PU-Montagekleber wieder von den Fingern?
>Nix, Nitro und Nagellackentferner.
Tr�ste Dich, da war schon mal so einer, ein Namensvetter von Dir, auch
ein Siegfried. Bei dem war es nicht PU-Kleber, sondern Drachenblut-
nachzulesen in den deutschen Heldensagen...
Pa� also auf, wenn Du auf einen Harald triffst! (Sorry, H.K.... :) )
Mit sagenhaftem Gru�,
U.
Ups, da war doch ....., genau, tarnt sich als Hirsch, wenn er durchs
Usenet schleicht ..... ;-)
Siggi
--
Der Maler. Garant f�r Schutz und Sch�nheit.
Manchmal auch als ???-Klotz?
Spass muss sein, du weisst?
> >> MS - modified silicones
>
> > Was'n das? Wenn das ein Zeugs ist, das beispielsweise Sikaflex ersetzen
> > soll, dann habe ich meine Zweifel, ob das so klappt, wie sich die
> > technischen Laien mit Richtlinienkompetenz das ausgedacht haben.
>
> In Skandinavien beispielsweise sind Polyurethan-Klebstoffe bereits seit
> einigen Jahren verboten (ebenso z.B. auch die PU-Lacke). Dort geht alles
Sicher?
> was bisher mit Sikaflex geklebt wurde in Richtung MS-Polymer. Vorteile:
> Isocyanatfrei, Haftung auf vielen Oberflächen auch ohne Primer, bessere
> UV-Beständigkeit. Nachteile: Überlackierbar nur nass-in-nass,
Das heißt also, der Schleifstaub von solchen Oberflächen verursacht
das, was der Volksmund "Silikonpest" nennt. Da kann man doch nur vor
warnen.
> schlechtere Reparaturfähigkeit, teuer.
>
> Die Tendenz in Resteuropa geht auch weg vom PU, hin zum MS.
Ich habe Produkte (Kleber) in der Hand gehabt, die bestehen aus reinem
Diisocyanat.
Das hat mich doch etwas erstaunt.
FR
>> In Skandinavien beispielsweise sind Polyurethan-Klebstoffe bereits seit
>> einigen Jahren verboten (ebenso z.B. auch die PU-Lacke). Dort geht alles
>
> Sicher?
Das ist die Information, die ich schon seit einigen Jahren von Kunden
aus dem Fahrzeugbau erhalten habe, die unter anderem auch in
Skandinavien bzw. in anderen L�ndern f�r den skandinavischen Markt
produzieren.
>> was bisher mit Sikaflex geklebt wurde in Richtung MS-Polymer. Vorteile:
>> Isocyanatfrei, Haftung auf vielen Oberfl�chen auch ohne Primer, bessere
>> UV-Best�ndigkeit. Nachteile: �berlackierbar nur nass-in-nass,
>
> Das hei�t also, der Schleifstaub von solchen Oberfl�chen verursacht
> das, was der Volksmund "Silikonpest" nennt. Da kann man doch nur vor
> warnen.
Nein, da das Grundger�st der MS-Polymere aus Polyether besteht. Nur die
Vernetzungsstellen vergleichbar mit denen von Silikonen.
LG
Netti
> >> In Skandinavien beispielsweise sind Polyurethan-Klebstoffe bereits seit
> >> einigen Jahren verboten (ebenso z.B. auch die PU-Lacke). Dort geht alles
>
> > Sicher?
>
> Das ist die Information, die ich schon seit einigen Jahren von Kunden
> aus dem Fahrzeugbau erhalten habe, die unter anderem auch in
> Skandinavien bzw. in anderen L ndern f r den skandinavischen Markt
> produzieren.
Ahso, in der industriellen Fertigung. 2K-PU-Produkte werden aber nach
meinem Kenntnisstand nach wie vor im Handwerk eingesetzt (Schaum,
Kleber).
> >> was bisher mit Sikaflex geklebt wurde in Richtung MS-Polymer. Vorteile:
> >> Isocyanatfrei, Haftung auf vielen Oberfl chen auch ohne Primer, bessere
> >> UV-Best ndigkeit. Nachteile: berlackierbar nur nass-in-nass,
>
> > Das hei t also, der Schleifstaub von solchen Oberfl chen verursacht
> > das, was der Volksmund "Silikonpest" nennt. Da kann man doch nur vor
> > warnen.
>
> Nein, da das Grundger st der MS-Polymere aus Polyether besteht. Nur die
> Vernetzungsstellen vergleichbar mit denen von Silikonen.
Und warum ist dann der ausgehärtete Film nicht überlackierbar?
Übrigens können diese Autopflegeprodukte mit "Nanotechnologie" auch
schwere Benetzungsstörungen ("Kraterbildung") beim Lackieren
verursachen - FR
>>Nein, da das Grundger st der MS-Polymere aus Polyether besteht. Nur die
>>Vernetzungsstellen vergleichbar mit denen von Silikonen.
>
> Und warum ist dann der ausgehärtete Film nicht überlackierbar?
Aufgrund der niedrigen Oberflächenspannung, ergo schlechten
Benetzbarkeit. In dem Sinne also schon aus dem gleichen Grund wie bei
Siliconen.
Wie Annette schon geschrieben hat, besteht das Grundgerüst der
MS-Klebstoffe aus Polyether (meistens polymerisiertes Polypropylenoxid).
Im Verarbeitungszustand liegen die als Prepolymer vor, endständig
enthalten sie Siloxan-Gruppen, über die sie vernetzen. Der Grund, warum
man keine Siliconpest, wie du es nennst, zu erwarten hat ist der, dass
im MS-Polymer auch im flüssigen Zustand kein Siliconöl (lineares
Polydimethylsiloxan) enthalten ist. In Siliconen sind aber oft auch nach
der Härtung noch große Mengen Siliconöle zu finden, die sich wunderbar
großflächig als Trennmittel auf Oberflächen breitmachen können, wenn sie
freigesetzt werden.
> > Übrigens können diese Autopflegeprodukte mit "Nanotechnologie" auch
> schwere Benetzungsstörungen ("Kraterbildung") beim Lackieren
> verursachen - FR
Cockpitspray, Haar- und Hautpflegemittel, "unsichtbarer Handschuh",
Textilappretur, Schutzhandschuhe....alles potenzielle Quellen für
Siliconöl (Dimethicone) und damit geeignet, Kleb- und Lackierprozesse zu
stören - den Schaden sieht man erst hinterher.
Volker
> Polyether (meistens polymerisiertes Polypropylenoxid).
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Doppel-Poly ist Quark. Es muss natürlich polymerisiertes Propylenoxid
heißen (oder einfach nur Polypropylenoxid).
Volker