wir haben seit 2-3 Wochen ein Problem mit unserer Wasserinstallation. Es
handelt sich um ein Haus mit 2 Wochnungen, Erdgeschoss und erster Stock.
Heizung steht im Keller. Direkt nach der Heizung wird der Warmwasserstrang
per T-Stück aufgeteilt, geht einmal ins Erdgeschoss, einmal in den ersten
Stock. Nun ist es so, das im ersten Stock ab und zu das Warmwasser ohne
Druck aus dem Wasserhahn kommt, wenn im Erdgeschoss ein Warmwasserhahn
aufgedreht ist, dann tröpfelt es nur noch, obwohl der Hahn voll aufgedreht
ist. Im Erdgeschoss läuft es normal weiter. Mit Kaltwasser gibt es keinerlei
Probleme.
Ein Bekannter meinte nun, das unsere Pumpe kaputt geht und die Leistung
nicht mehr bringt, um das Wasser bis in den ersten Stock zu befördern.
Allerdings verstehe ich dann nicht, warum das Kaltwasser dann mit vollem
Druck kommt. Oder ist der Druck einfach zu niedrig? liegt knapp über 2 bar
am Kessel mit Kaltwasser. Denke, das es früher mehr war, bin mir aber nicht
sicher.
Die Installation ist nun 3 Jahre alt ab dem Kaltwasserkessel, das davor
(Kessel und Pumpe) schon viel älter (28 Jahre). Irgendwelche Ideen, bevor
ich nen Handwerker hole?
CU
Gerhard Mayer
--
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"Gerhard Mayer" schrieb
> wir haben seit 2-3 Wochen ein Problem mit unserer Wasserinstallation. Es
Und vorher war alles OK?
Irgendwas verändert zwischenzeitlich?
Neue Ventile? Neue Wasserhähne?
> ist. Im Erdgeschoss läuft es normal weiter. Mit Kaltwasser gibt es
keinerlei
> Probleme.
> Ein Bekannter meinte nun, das unsere Pumpe kaputt geht und die Leistung
> nicht mehr bringt, um das Wasser bis in den ersten Stock zu befördern.
Hm.... Pumpe für Brauchwasser?
Wohnt ihr auf einem Berg? ;-))
Normalerweise wird da nix gepumpt, der Druck wird sogar eher gemindert.
> Allerdings verstehe ich dann nicht, warum das Kaltwasser dann mit vollem
> Druck kommt. Oder ist der Druck einfach zu niedrig? liegt knapp über 2 bar
2 Bar reichen etwa für 20m Höhendifferenz.
10m Wassersäule erzeugen 1 Bar.
Bei einer Geschosshöhe von rund 2,50m dürften 2 Bar absolut ausreichen.
> Die Installation ist nun 3 Jahre alt ab dem Kaltwasserkessel, das davor
Du meinst bestimmt Warmwasserkessel, oder?
> (Kessel und Pumpe) schon viel älter (28 Jahre). Irgendwelche Ideen, bevor
> ich nen Handwerker hole?
Also für mich hört sich das nach einem Querschnittsproblem an.
Irgendwo in deiner Warmwasserleitung ist eine Engstelle, und zwar vor dem
T-Stück an dem aufgeteilt wird für EG und 1.OG.
Schau mal alle Ventile nach ob die wirklich aufgedreht sind,
auch den Kaltwasserzufluss zum Warmwasserkessel.
Vielleicht hat dir da einer einen Streich gespielt ;-)
Test: Unten den WW-Hahn halb öffnen, oben auch...
Kommt bei beiden Warmwasser, dürfte die Vermutung stimmen.
hth
Stefan
Hallo,
einen Rat kann ich Dir leider nicht geben - ich habe nur das gleiche
Problem, vielleicht hat jemand einen guten Gedanken ?
--
Grüße
Gerhard Köhler
mailto:gerhard...@gmx.de
hatte das gleiche Problem nach ca. 3 Jahren...
Der Messingflansch mit dem die Kupferleitung am Boiler montiert ist, war mit
Ablagerungen zugewachsen.
Diese kamen von der Opferanode. Hab einen neuen Flansch eingesetzt und nun
wird auf die nächsten 3 Jahre Ruhe sein ;-)
lg
Andy
Hört sich zunächst fast so an, als könnte der Standard-Tip "Schau mal
nach dem Rückflußverhinderer" helfen.
Nur das:
> Im Erdgeschoss läuft es normal weiter.
verwundert da ein wenig. Achte mal drauf, ob es im EG wirklich _ganz_
ohne Probleme läuft, auch wenn oben Warmwasser aufgedreht wird.
> Mit Kaltwasser gibt es keinerlei Probleme.
Weil der Rückflußverhinderer im Zulauf zum Warmwasserspeicher sitzt (ich
nehme an, Du hast einen?)
> Ein Bekannter meinte nun, daß unsere Pumpe kaputt geht
Halte ich für unwahrscheinlich, denn ich nehme mal an, Du hast eine
Zirkulationspumpe im Warmwasserkreis, die aber nur für die Zirkulation
sorgt und im Rücklauf des WW-Kreises sitzt.
Es gab hier in d.r.h. schon öfter den Fall, daß _nur_ das WW vom
Druckabfall betroffen war, m.E. klemmte jeweils das Ventil des
Rückflußverhinderers, der eigentlich verhindern soll, daß Wasser aus dem
WW-Speicher in die Zuleitung gedrückt wird und der nun auch in
"richtiger" Fließrichtung nicht richtig öffnet.
Viele Grüße
Thoralf
Stefan Wagner <zw...@epost.de> schrub:
> Und vorher war alles OK?
> Irgendwas verändert zwischenzeitlich?
> Neue Ventile? Neue Wasserhähne?
Keinerlei Änderungen.
> Hm.... Pumpe für Brauchwasser?
> Wohnt ihr auf einem Berg? ;-))
> Normalerweise wird da nix gepumpt, der Druck wird sogar eher
> gemindert.
Naja, die Pumpe ist im Brunnen und pumpt das Wasser von dort ins Haus. Ist
das wirklich ungewöhnlich?
>> Die Installation ist nun 3 Jahre alt ab dem Kaltwasserkessel, das
> Du meinst bestimmt Warmwasserkessel, oder?
Ne. Pumpe im Brunnen ist alt, dann gehts in alten Leitungen zu einem
Wasserkessel, der ist alt. Ab da ist alles neu.
> Also für mich hört sich das nach einem Querschnittsproblem an.
> Irgendwo in deiner Warmwasserleitung ist eine Engstelle, und zwar
> vor dem T-Stück an dem aufgeteilt wird für EG und 1.OG.
Aufgeteilt wird ca. 50cm nachdem das Warmwasser aus der Heizung kommt.
> Schau mal alle Ventile nach ob die wirklich aufgedreht sind,
> auch den Kaltwasserzufluss zum Warmwasserkessel.
> Vielleicht hat dir da einer einen Streich gespielt ;-)
>
> Test: Unten den WW-Hahn halb öffnen, oben auch...
> Kommt bei beiden Warmwasser, dürfte die Vermutung stimmen.
Werd heute mal schaun. Danke.
Thoralf Winkler <Thoralf...@gmx.de> schrub:
> Hört sich zunächst fast so an, als könnte der Standard-Tip "Schau
> mal nach dem Rückflußverhinderer" helfen.
>
> Nur das:
>> Im Erdgeschoss läuft es normal weiter.
> verwundert da ein wenig. Achte mal drauf, ob es im EG wirklich
> _ganz_ ohne Probleme läuft, auch wenn oben Warmwasser aufgedreht
> wird.
Habs geprüft: Es tröpfelt zwar nicht, läuft aber auch schlecht, viel
schlechter als Kaltwasser!
> Weil der Rückflußverhinderer im Zulauf zum Warmwasserspeicher sitzt
> (ich nehme an, Du hast einen?)
Ja habe ich.
>> Ein Bekannter meinte nun, daß unsere Pumpe kaputt geht
> Halte ich für unwahrscheinlich, denn ich nehme mal an, Du hast eine
> Zirkulationspumpe im Warmwasserkreis, die aber nur für die
> Zirkulation sorgt und im Rücklauf des WW-Kreises sitzt.
Er meinte nicht die Zirkulationspumpe, sondern die Pumpe, die das Wasser vom
Brunnen ins Haus transportiert.
> Es gab hier in d.r.h. schon öfter den Fall, daß _nur_ das WW vom
> Druckabfall betroffen war, m.E. klemmte jeweils das Ventil des
> Rückflußverhinderers, der eigentlich verhindern soll, daß Wasser
> aus dem WW-Speicher in die Zuleitung gedrückt wird und der nun auch
> in "richtiger" Fließrichtung nicht richtig öffnet.
Und dadurch ist der Druck geringer? Wenn dem so ist, wo finde ich das Ding?
An der Kaltwasserzuleitung konnte ich nix finden. Ist das in der Heizung
integriert? Viessmann Vitocell 100 heisst das Ding, wo das reingeht :D
Danke für die Hilfe!
> > Es gab hier in d.r.h. schon öfter den Fall, daß _nur_ das WW vom
> > Druckabfall betroffen war, m.E. klemmte jeweils das Ventil des
> > Rückflußverhinderers, der eigentlich verhindern soll, daß Wasser
> > aus dem WW-Speicher in die Zuleitung gedrückt wird und der nun auch
> > in "richtiger" Fließrichtung nicht richtig öffnet.
>
> Und dadurch ist der Druck geringer? Wenn dem so ist, wo finde ich das Ding?
Hm. Bei Anlagen mit Hauswasserversorgung ist es evtl. nicht Pflicht,
sowas einzubauen.
Normalerweise sitzt der Rückflußverhinderer (auch als Rückschlagventil
bezeichnet) irgendwo im Zulauf zum Warmwasserkessel. Allein eingebaut
sieht er aus wie ein Ventil in Schräg-Bauform, aber ohne Handrad zum
Drehen. Im Inneren befindet sich ein Ventilteller, der von einer Feder
geschlossen wird. Durch den Wasserdruck öffnet sich das Ventil in
Fließrichtung und schließt, wenn sich das Wasser im Speicher (z.B. beim
Erwärmen) ausdehnt. Ich hatte es selbst auch schon, daß der Stößel des
Ventils nicht mehr leichtgängig war und nicht mehr voll öffnete. Das
führt dann dazu, daß nur das warme Wasser (denn nur dort sitzt ja das
klemmende Ventil) nicht mehr richtig läuft.
Es gibt auch Bauformen, bei denen der Rückflußverhinderer gemeinsam mit
Sicherheitsventil (und evtl. auch mit Druckminderer) eine Einheit
darstellt.
> An der Kaltwasserzuleitung konnte ich nix finden. Ist das in der Heizung
> integriert?
Tut mir leid, bin da kein Experte. Aber wenn im gesamten
Kaltwasserzulauf zum WW-Speicher so was nicht ist, wird es wohl doch
nicht die richtige Ursache sein. Normalerweise sollten solche Ventile
auch nicht allzu versteckt eingebaut sein.
Viele Grüße
Thoralf
"Gerhard Mayer" schrieb
> Naja, die Pumpe ist im Brunnen und pumpt das Wasser von dort ins Haus. Ist
> das wirklich ungewöhnlich?
Von einem Brunnen hattest du vorher nichts erwähnt.
Ich ging halt von einem "normalem" Wasseranschluss aus.
Eigene Brunnen im Garten sind ja eher selten ;-)
> Ne. Pumpe im Brunnen ist alt, dann gehts in alten Leitungen zu einem
> Wasserkessel, der ist alt. Ab da ist alles neu.
Ok, also mal logisch betrachtet:
Wenn du für Warm~ und Kaltwasser die gleiche Pumpe benutzt,
und beim Kaltwasser stimmt der Druck, so wie früher, dann ist es
doch eher unwahrscheinlich, das die Pumpe defekt ist, oder?
Sonst dürftest du beim Kaltwasser doch die selben Probleme haben.
> Werd heute mal schaun. Danke.
Nu bin ich aber doch mal gespannt ;-)
Lass mich die Lösung des Rätsels bitte wissen :-)
Gruß
Stefan
Zu den Ventilen die ich dir geraten hatte zu überprüfen,
zählt natürlich auch ein (wohl vorhandenes)
Rückschlagventil, oder auch Rückflussverhinderer.
Die Teile öffnen den Zufluss durch den Wasserdruck,
dabei wird gegen einen leichten Federdruck gearbeitet.
Wenn diese Dinger verklemmt sind duch Kalk, Dreck
oder einfach Abnutzung, dann hast du genau den selben
Effekt als hättest du ein Ventil zugedreht.
Es geht einfach nicht mehr genug Wasser durch.
Gruß
Stefan
Stefan Wagner <zw...@epost.de> schrub:
> Von einem Brunnen hattest du vorher nichts erwähnt.
> Ich ging halt von einem "normalem" Wasseranschluss aus.
> Eigene Brunnen im Garten sind ja eher selten ;-)
Ups, sorry. Ich dachte, ich hätte es geschrieben.
> Ok, also mal logisch betrachtet:
> Wenn du für Warm~ und Kaltwasser die gleiche Pumpe benutzt,
> und beim Kaltwasser stimmt der Druck, so wie früher, dann ist es
> doch eher unwahrscheinlich, das die Pumpe defekt ist, oder?
> Sonst dürftest du beim Kaltwasser doch die selben Probleme haben.
DAS habe ich mir auch gedacht.
> Nu bin ich aber doch mal gespannt ;-)
> Lass mich die Lösung des Rätsels bitte wissen :-)
"Schau mer mal!" -> ins andere Posting :D
Thoralf Winkler <Thoralf...@gmx.de> schrub:
> Aber die ist ja für Warm- und Kaltwasser. Wenn die Pumpe der
> Hauswasserversorgung die Ursache wäre, würde auch das Kaltwasser
> betroffen sein.
Das hab ich auch gedacht.
> Hm. Bei Anlagen mit Hauswasserversorgung ist es evtl. nicht Pflicht,
> sowas einzubauen.
> Normalerweise sitzt der Rückflußverhinderer (auch als
> Rückschlagventil bezeichnet) irgendwo im Zulauf zum
> Warmwasserkessel. Allein eingebaut sieht er aus wie ein Ventil in
> Schräg-Bauform, aber ohne Handrad zum Drehen. Im Inneren befindet
> sich ein Ventilteller, der von einer Feder geschlossen wird. Durch
> den Wasserdruck öffnet sich das Ventil in Fließrichtung und
> schließt, wenn sich das Wasser im Speicher (z.B. beim Erwärmen)
> ausdehnt. Ich hatte es selbst auch schon, daß der Stößel des
> Ventils nicht mehr leichtgängig war und nicht mehr voll öffnete.
> Das führt dann dazu, daß nur das warme Wasser (denn nur dort sitzt
> ja das klemmende Ventil) nicht mehr richtig läuft. Es gibt auch
> Bauformen, bei denen der Rückflußverhinderer gemeinsam mit
> Sicherheitsventil (und evtl. auch mit Druckminderer) eine Einheit
> darstellt.
Ich hab jetzt nochmal genauer geschaut. Eigentlich dachte ich, dieses Ventil
wäre recht nah an der Heizung, sber scheinbar nicht. Ich beschreib es mal:
Kaltwasser kommt vom Kesselspeicher. Teilt sich dann in 3 Stränge:
Kaltwasser EG, Kaltwasser OG und zur Heizung. Im Strang zur Heizung ist dann
ca. 2,5m von der Heizung entfernt ein Ventil mit Handrad zum zudrehen,
direkt danach in Richtung Heizung nochmal was, wie dieses Verntil ausschaut,
aber ohne grünes Handrad. Ist es das evtl.? Danach geht es einmal zur
Heizung und zu einem offenen Ende, welches in den Abfluss führt (vorher noch
ein Winkel mit einem gelben Drehrad).
Als ich nun das Ventil mit dem Drehrad zugedreht habe hat es fürchterlich
geknirscht! Ist wohl Dreck in der Zuleitung. Falls das danach dann wirklich
dieses Rückflussverhinderverntil ist, dann ist das vermutlich auch voll mit
Dreck. Da ich von dem Zeug nicht wirklich Ahnung habe, werd ich wohl einen
Handwerker holen und den mal drauf stossen mit dem Knirschen usw.
Tschau
Könnte (müßte) es sein.
> Danach geht es einmal zur
> Heizung und zu einem offenen Ende, welches in den Abfluss führt (vorher noch
> ein Winkel mit einem gelben Drehrad).
NA ja, die Beschreibung ist aus der Ferne etwas schwer verständlich,
aber ich vermute mal, daß das Ding mit dem gelben Drehrad das
Sicherheitsventil ist, aus dem Wasser austreten kann (in den Abfluß),
welches sich bei Erwärmung ausdehnt und welches ja nicht zurück entgegen
der Flißrichtung des Rückflußverhinderers fließen kann. Normalerweise
kommt da aber kein Wasser raus, dafür hast Du ein Ausgleichsgefäß.
> Dreck. Da ich von dem Zeug nicht wirklich Ahnung habe, werd ich wohl einen
> Handwerker holen und den mal drauf stossen mit dem Knirschen usw.
Na gut. Mußt Du selbst wissen. Immerhin sparst Du ja schon das Geld für
die Fehlersuche. Falls Du selbst ran willst: Oberteil des Ventils
abschrauben. Die Federkraft der eingebauten Feder ist nicht so stark,
daß einem was entgegengesprungen kommt. Der Ventilstößel ist nur in das
Oberteil reingesteckt, beides säubern und alles wieder
zusammenschrauben. Vorher aine Dichtung für das Ventiloberteil besorgen,
zuminbdest bei mir war sie aus (weiß nicht wie das genau heißt) einer
Art Hartpappe, Kautasit oder so, und die geht evtl. kaputt..
Viele Grüße
Thoralf
Thoralf Winkler <Thoralf...@gmx.de> schrub:
> NA ja, die Beschreibung ist aus der Ferne etwas schwer verständlich,
> aber ich vermute mal, daß das Ding mit dem gelben Drehrad das
> Sicherheitsventil ist, aus dem Wasser austreten kann (in den
> Abfluß), welches sich bei Erwärmung ausdehnt und welches ja nicht
> zurück entgegen der Flißrichtung des Rückflußverhinderers fließen
> kann. Normalerweise kommt da aber kein Wasser raus, dafür hast Du
> ein Ausgleichsgefäß.
Hmmm, so wie Du das hier beschreibst könnte das stimmen.
> Na gut. Mußt Du selbst wissen. Immerhin sparst Du ja schon das Geld
> für die Fehlersuche. Falls Du selbst ran willst: Oberteil des
> Ventils abschrauben. Die Federkraft der eingebauten Feder ist nicht
> so stark, daß einem was entgegengesprungen kommt. Der Ventilstößel
> ist nur in das Oberteil reingesteckt, beides säubern und alles
> wieder zusammenschrauben. Vorher aine Dichtung für das
> Ventiloberteil besorgen, zuminbdest bei mir war sie aus (weiß nicht
> wie das genau heißt) einer Art Hartpappe, Kautasit oder so, und die
> geht evtl. kaputt..
Also den Teil, der schräg wegsteht? Ich denke, das werden wir selber
schaffen :-) Ich dachte, das muss ganz aus der Leitung herausgenommen werden
usw. Nur diese Dichtung hab ich nicht gesehen, außen sitzt da wohl keine.
Ist die innen? Ist das ein Dichtring oder dieses Zeug ums Gewinde herum?
Werds wohl Samstag früh machen, um noch was besorgen zu können. Wenn es
wirklich nur das schräg abstehende wegzuschrauben gilt, dann ist das ja
keine Tagesarbeit :-)
Tschau und Danke soweit
> Nur diese Dichtung hab ich nicht gesehen, außen sitzt da wohl keine.
Nun ja, kann vielleicht verschiedene Bauformen geben.
> Werds wohl Samstag früh machen, um noch was besorgen zu können.
War damals auch meine Rettung, daß noch 'n Baumarkt offen war ;-)
Aber zur nor hätte vielleicht auch Teflonband gereicht.
> wirklich nur das schräg abstehende wegzuschrauben gilt, dann ist das ja
> keine Tagesarbeit :-)
Wasser abstellen!
Thoralf
Woher hast du das Wissen mit der Opferanode?
Waren die Ablagerungen kalk- und/oder metallhaltig?
--
Grüße, Thomas; th.huebner(at)gmx.de
Wegen rücksichtloser Elefantenrennen:
pro generelles Überholverbot für LKW >7,5 to und aller
Gefahrengut-Fahrzeuge auf BAB
> Woher hast du das Wissen mit der Opferanode?
> Waren die Ablagerungen kalk- und/oder metallhaltig?
metallhaltig, und eben nur auf dem Messingstück
lg Andy
Dann brauche ich noch einige Infos:
Rohr-, Fittingmaterial: Kupfer/Ms/Rg
WW-Zirkulation mit Zeitschaltuhr?
Ablagerungen ringförmig zugewachsen?
Grünlich?
Mg-Andode oder Fremdstromanode?
Kesselfabrikat?
Innen emailliert?
Das sich die Opferanodenmaterial genau ringförmig in den Verschraubungen
am Kessel niederschlägt, leuchtet mir nicht ein.
Wie funzt das elektrochemisch? (Daher die Frage nach deinen Wissen.
Quelle?)
Ein ähnliches Prob ist mir von einen innen emaillierten
Bl*mberg-Speicher mit "K*rrex" -Fremstromanode bekannt. Muss etwa alle
zwei Jahre freigeschlagen werden.
Material der Opferanode kann es dort nicht sein, ist aus Titan,
elektrisch "unedel" gehalten.