>ich hab im kürzlich gekauften Haus ein wackelndes Stahltreppengeläder.
>Es ist mit 15mm 4-Kant Stahlprofil im Beton des Fußbodens. Rings um
>dieses 4-kant Profil ists' halt locker. Wie mach ichs am besten fest.
>Reicht Gips?
>Etwa 2 Jahre solls halten, dann wirds gegen was ansehnlichers getauscht.
Was sagt Dir die Bezeichnung Blitzzement? Ich persönlich
bevorzuge für solche Fälle Racofix. Hält ganz fix aber
nicht ewig. Die Wirkung ist besser, wenn Du etwas Altsubstanz
um den Übeltäter herum entfernst. Gips geht für Bilderhaken.
Ansonsten bröckelt er recht schnell. Das Zeug ist nichts
für wechselnde Beanspruchung.
«
Rüdiger
--
Rüdiger Schwarz-Linek slc...@slcomm.de «
Hallo Rainer,
falls es keiner 2 Jahre lang anfasst, reicht Gips ;-)).
Ansonsten gibt es im Fachhandel (teilweise auch in Baumaerkten)
sogenannten (?) Schnellzement, welcher auch in der Gas- und Wasserinst.
zum fixieren von Unterputz gelegten Rohren verwandt wird. Dieser haelt
wesentlich mehr aus als Gips (auch als schnell trocknender Gips fuer die
E-Montage), den man IMHO mit einem alten Zahnstocher rauspopeln kann.
Gruss
Thomas
--
eMail to Thomas Erstfeld: TErs...@tricus.com
Dani Boy : da...@lycosmail.com
Dani + Thomas : Boy-Er...@tricus.com
>
>ich hab im kürzlich gekauften Haus ein wackelndes Stahltreppengeläder.
>Es ist mit 15mm 4-Kant Stahlprofil im Beton des Fußbodens. Rings um
>dieses 4-kant Profil ists' halt locker. Wie mach ichs am besten fest.
>Reicht Gips?
Nee, murksen reicht überhaupt nicht. Aber das Geländer muss doch auch
oben befestigt sein, oder stehts nur unten im Beton des Fussbodens wie
die Bäume im Wald? Das glaub ich nicht. Ein Geländer, topographisch
eine Fläche (evtl. eine gebogene) muss an drei auseinander liegenden
Punkten befestigt sein und wenn sie alle miteinander auf einer Geraden
(der Grundlinie) liegen, gilt das nicht;-). Irgendwo muss der Handlauf
die Wand treffen und da ist der Punkt, wo das Gewackel zu beenden ist.
Ich würd also an den Befestigungspunkten am Fuss sowie an dem
mindestens einen Punkt "oben", wo auch immer er sein mag, mit nem
Kreuzmeissel soviel lockeres Zeug und drumrum rauskloppen, dass es
Sinn hat, was neues draufzuschmieren, und das mit Blitzzement (nicht
Gips) erledigen (der wird sehr schnell sehr hart, muss aber binnen
drei Minuten verarbeitet sein).
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Rainer
Frank
Hallo,
nimm ein Stück Winkeleisen so breit wie das Rohr,
mit 2 Blindnieten ans Rohr gepoppt,
eine Schraube im Beton festgedübelt.
Dieter
thanx,
Rainer
>Also für nur zwei Jahre ist pfusch. Wenn man es richtig machen will, muß das
>Eisenteil eingebleit werden.
was heisst das in meiner Sprache?;-)
Neugierig,
Hannes
(Buchhalter, kennt Blei eher nur aus Italowestern;-)
>
>nimm ein Stück Winkeleisen so breit wie das Rohr,
>mit 2 Blindnieten ans Rohr gepoppt,
>eine Schraube im Beton festgedübelt.
Bin ich gegen. Wenn das Geländer, eh, 80 Zentimeter hoch sei ... und
zwei Blindnieten (=mickriges Röhrchen aus dem weichsten Alu, das ich
kenne) ... und eine Schraube sowie der Deutsche Einheits-Pfuscher-,
eh, Fischerdübel, bei 80 cm Hebelarm auf Drehmoment belastet ... au
weia!!!
>>Also für nur zwei Jahre ist pfusch. Wenn man es richtig machen will, muß
das
>>Eisenteil eingebleit werden.
>
>was heisst das in meiner Sprache?;-)
>
>Neugierig,
>
>Hannes
Naja, Das Eisen wird in den Stein mittels flüssigem Blei eingegossen. Wenn
Du Dir alte Bauwerke anschaust, Brunnen z.B., dann sind Verbindungen
zwischen Stein und Eisen immer mit Blei ausgeführt. (Also niemals Zement
oder Mörtel.) Wenn Du Eisen in Beton mit Zement befestigst, wird irgendwann
sehr wahrscheinlich der Beton gesprengt. Da sich Eisen anders ausdehnt als
Beton bei Erwärmung. Auch wenn es doch mal rosten sollte kann Blei den Druck
auffangen, da weicher.
Habe bei meiner Außentreppe das gleiche Problem. Die Vorbesitzer hatten die
Eisenstäbe des Geländers im Beton festzementiert. An einer Stufe ist bereits
eine ganze Ecke abgeplatzt. Und das nicht zu knapp. Bei den anderen wirds
auch nicht mehr lange dauern. Jedenfalls muß ich die Treppe sowieso
demnächst sanieren. Bei dem dann fälligen neuen Geländer wird jedenfalls der
Beton um die Eisenstäbe herum mit Blei ausgegossen.
mfg
Gerd
Danke auch von mir für die Aufklärung, Man lernt nie aus ;-)
MfG Frank
>>was heisst das in meiner Sprache?;-)
>>
>>Neugierig,
>>
>>Hannes
>
>
>
>Naja, Das Eisen wird in den Stein mittels flüssigem Blei eingegossen.
Danke!
Jetzt weiss ich endlich, was ich mit den X Quadratmeter
Bleiverkleidung von dem vorigen Bewohner (Zahnarzt, Röntgenraum) noch
anfangen kann (will einer was abhaben? Nur Selbstabholer;-).
Gerd Hofmann wrote:
> ... Beton mit Zement befestigst, wird irgendwann
> sehr wahrscheinlich der Beton gesprengt. Da sich Eisen anders ausdehnt als
> Beton bei Erwärmung.
habe da irgendwann mal was gehoert, das beton und Eisen den gleichen
Ausdehnungskoeffizienten haben weshalb Beton auch so gerne und haeufig mit Eisen
armiert wird.
Wenn da Unterschiede bestuenden, wuerde ich nicht mehr freiwillig Sommers wie
Winters ueber diese grossen Bruecken drueberfahren oder drunter durch.
> ... Auch wenn es doch mal rosten sollte kann Blei den Druck
> auffangen, da weicher.
Das wird wohl eher das Problem sein, Eindringendes Wasser bzw. Wasser, was schon
drinne ist, dehnt sich natuerlich um Einiges mehr aus und _das_ kann dann den
Beton sprengen. Hiervon sind natuerlich dann nur Bauteile bedroht, wo
a) ein Eisenteil aus dem Beton herausschaut, dort koennen sich durch Bewegung
des Eisens kleine Spalten bilden durch die Wasser eindringen kann.
b) gepfuscht wurde und wassergefuellte Hohlraeume im Beton verbleiben.
> Habe bei meiner Außentreppe das gleiche Problem. Die Vorbesitzer hatten die
> Eisenstäbe des Geländers im Beton festzementiert. An einer Stufe ist bereits
> eine ganze Ecke abgeplatzt. Und das nicht zu knapp. Bei den anderen wirds
> auch nicht mehr lange dauern. Jedenfalls muß ich die Treppe sowieso
> demnächst sanieren. Bei dem dann fälligen neuen Geländer wird jedenfalls der
> Beton um die Eisenstäbe herum mit Blei ausgegossen.
gude Massnahme, gerade bei belasteten Teilen wie z.B. Gelaendern umgeht man mit
dem Blei die Gafahr des "Loswackelns". Evtl. gibt's hier auch andere Materialien
die leicht elastisch sind, (z.B. auf Bitumenbasis)?
bis denne dann,
Rolf
--
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