On Sat, 5 Aug 2017 23:42:53 +0200, Bernd Lammer
<
bernd....@arcor.de> wrote:
>Dort
>wurden mit mehreren Kernbohrungen relativ kleine Löcher (30 - 50 mm
>Durchmesser) hergestellt, über die dann Luft eingeblasen worden ist.
>Später habe ich mal gelesen, dass es besser funktionieren soll, wenn man
>die Luft absaugen würde. Durch den Unterdruck würde angeblich die
>Feuchtigkeit schneller entfernt werden. Ich habe da meine Zweifel, denn
>wenn so viel Unterdruck entsteht, dass auf der ganzen Fläche das Wasser
>nennenswert schneller aus dem Material austritt, dann dürfte nur sehr
>wenig Luft zirkulieren.
Zumal, wenn da schon mal Wasser reingekommen ist, man mit sog,
Unterdruck eher wieder neues Wasser durch die vorhandenen Wege aus dem
Boden ansaugt. Das Haus steht jetzt sicher auch noch im Nassen, also
erstmal Ruhe bewahren.
Styropor (wenn es das weiße Zeug ist) hat die unangenehme Eigenschaft,
Wasser aufzunehmen. Wenn es Floormate von Dow ist, ist es weniger
schlimm, das kann das ab. War der Schaumstoff blau, grün oder weiß?
Wichtig wäre tatsächlich, wenn möglich, herauszufinden, wo das Wasser
überall reingekommen ist, und das dann dichtzumachen. Das kann
allerdings was von Don Quichote und den Wassermühlen oder so
annehmen. In vergleicharer Situation hab ich mir mal den Unmut einer
wassergeschädigten Nachbarin zugezogen, als ich was von Hausboot
murmelte... ;)
>
>Ich habe auch von einem System gehört, das den Belag unangetastet lässt
>und stattdessen am Übergang zwischen Wand und Boden ansetzt.
Da wird dünnflüssiges Epoxidharz oder Polyurethanharz unter Druck ins
Mauerwerk gepresst. Teuer, aufwendig, aber auch gut? Das kommt drauf
an, wie vollständig man es hinbekommt (auf deutsch: Nie!), wie
vorgeschädigt oder mit anderem Zeug gesättigt die Wand ist, durch
welche Ersatzwege das Wasser anschließend reinkommt, ob neue Setzrisse
... usw.
Ringdrainage mit ordentlicher Entsorgung liegt? Wie sieht es in der
Nachbarschaft aus? Wer keinen nassen Keller hat, den mal fragen (es
sei denn, der hat ohne Keller gebaut...)...
Die Trocknerfritzen sind jedenfalls genau wie die Leitungsvideofidis
alles Flitzpiepen, mit wenigen Ausnahmen. Das merkt man leider immer
erst hinterher...
Bei einem Bekannten haben die "Trockner" trotz vorliegender Zeichnung
beim Einbringen der Röhrchen für eine Hochdruck-Imprägnierung gegen
aufsteigendes Wasser zielsicher ein Wasserrohr und ein Gasrohr
getroffen, zur Freude der Gemeindewerker an einem Freitagnachmittag...
>
>Wenn zu erwarten ist, dass wieder Wasser eintreten kann, dann würde ich
>versuchen das zu unterbinden.
Wen schreibt man da an? :)
Gruß,
U.
(Warum heißt der Schwimmende Estrich "Schwimmend"? - Ääähhhhmmmm.... )