>Ich hab auf diese Weise einen Herdsteckdosen-Anschluß in drei x 230 V
>Anschlüsse für eine Kleinküche (Kochplatten, Untertischboiler,
>Spülmaschine) umgewandelt. Hierzu habe ich eine Dreifachsteckdose
>umfunktioniert.
>Jemand sachkundig Klingender hier in dieser Newsgroup hatte mir
>geschrieben, dass dies zulässig sei.
Das ist unzulässiger und gefährlicher Pfusch, nicht nachahmen!
--
bye
Heiko
Konsens : Finger weg, Fachmann her, Wunsch äußern und fachgerecht ummodeln
lassen...
Gruß,
--
Andreas Bulkens
Berliner Straße 17
47623 Kevelaer
life is just a piece of shit ...
(Zitat Brian)
Es wäre vielleicht besser, einfach sachlich darzulegen, worin
das Problem besteht, als sich in wilden Phantasien zu ergehen,
was Du in Hannes Haus alles stilllegen würdest, und direkt in
Richtung Staatsanwalt zu denken.
> SCNR!
Ich auch nicht.
Gruß - Wolfgang
--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Thu, 06 Jul 2000 21:50 +0200 ***
>On Thu, 06 Jul 2000 09:59:11 +0200, Hannes Birnbacher
><Hannes.B...@T-online.de> wrote:
>
>>Ich hab auf diese Weise einen Herdsteckdosen-Anschluß in drei x 230 V
>>Anschlüsse für eine Kleinküche (Kochplatten, Untertischboiler,
>>Spülmaschine) umgewandelt. Hierzu habe ich eine Dreifachsteckdose
>
>bruzzel,
>
>na wenn das mal gut geht ich möchte nicht wissen was da für ein Strom
>auf dem N-Leiter so fließt.
>
>Du bist mit sicherheit kein Ausgebildeter E-Techniker!
>Und wenn du Familie hast solltest du mal darüber nachdenken!
>
>Ubrigens sind meistens die N-Leiterklemmen in Verbindungsdosen
>verbrannt.
>
>Nur so zum besseren Verständniss:
>
>Du nutzt den "Rückleiter" mit 1,5 qmm um den Strom von 3*1,5 qmm
>aufzunehmen.
>
Das ist falsch,wenn er 3 ohmsche Verbraucher gleicher Leistung anschliesst
fliesst kein Strom im Nulleiter.
>Und was noch viel schlimmer ist du nimmst es in kauf das andere
>*Menschen* die nicht wissen was du für ein genialer E-Techniker bist
>drauf gehen.
>
An Steckdosen haben nur Elektriker was zu machen,und man nimmt ja die Sicherung
raus,und schon da sollte man merken dass man nicht weiss welche Sicherung für
die Steckdose ist(und wenn mans nicht merkt schläft man und bei Arbeiten am
Elektrischen ist schlafen nicht angezeigt),wenn man dann die Steckdose öffnet
ist eigentlich ersichtlich dass man 3 Phasen hat.
In der CH gibt es eine 3 Phasen Steckdose in die man auch einen 220 V Stecker
einstecken kann.
Ernst
Bye Jörg
jein!
kommt drauf an wie die drehstronsteckdose angeschlossen ist!
mit 5 adern geht das
mit 4 adern gehts leider nicht.
also entweder messen (alle leiter gegeneinander, von außen
oder nachsehen
steffen
>na wenn das mal gut geht ich möchte nicht wissen was da für ein Strom
>auf dem N-Leiter so fließt.
>Du bist mit sicherheit kein Ausgebildeter E-Techniker!
Und Du bist Dir bei Deiner Darstellung wirklich sicher?
Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi
>Fakt ist, daß bei drei Außenleitern, welche kein Drehstromgerät, sondern
>drei voneinanter getrennte Geräte versorgen, der Neutralleiter
>sicherlich dauerhaft überlastet ist.
Was ist der Unterschied zwischen Drehstromverbraucher in Sternschaltung und
drei getrennten Geräten?
Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi
>On Thu, 06 Jul 2000 09:59:11 +0200, Hannes Birnbacher
><Hannes.B...@T-online.de> wrote:
>
>>Ich hab auf diese Weise einen Herdsteckdosen-Anschluß in drei x 230 V
>>Anschlüsse für eine Kleinküche (Kochplatten, Untertischboiler,
>>Spülmaschine) umgewandelt. Hierzu habe ich eine Dreifachsteckdose
>
>bruzzel,
>
>na wenn das mal gut geht ich möchte nicht wissen was da für ein Strom
>auf dem N-Leiter so fließt.
>
>Du bist mit sicherheit kein Ausgebildeter E-Techniker!
>Und wenn du Familie hast solltest du mal darüber nachdenken!
>
Ich habe mir meinen Kommtar verkniffen und auf obiges Posting gehofft.
Wenn ich mich richtig erinner habe ich Hannes davon abgeraten.
Nur so am Rande Hannes ist Buchhalter (oder so)
Lutz
Martin
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
Hallo,
zumindest wenn die Stromstärke ausreicht, kann man aber an _einer_ Phase
des Drehstromsteckers eine normale Steckerleiste anschließen. Dann hat
man die Probleme der Unsymmetrie nicht.
Also: Steckerleiste kaufen und deren Anschlußleitung an einen
Drehstromstecker anschließen. alle Steckdosen hängen dann an einer
Phase. Aber ganz wichtig: Darauf achten, daß man die
Steckerleiste zwischen Nulleiter und Phase und nicht zwischen zwei
Phasen klemmt!
Funktioniert hier in einem Laborraum, in dem man sinnvollerweise fast
nur Drehstromsteckdosen eingebaut hatte problemlos.
Gruß
Thoralf
> On Thu, 06 Jul 2000 09:59:11 +0200, Hannes Birnbacher
> <Hannes.B...@T-online.de> wrote:
>
> >Ich hab auf diese Weise einen Herdsteckdosen-Anschluß in drei x 230 V
> >Anschlüsse für eine Kleinküche (Kochplatten, Untertischboiler,
> >Spülmaschine) umgewandelt. Hierzu habe ich eine Dreifachsteckdose
>
> bruzzel,
>
> na wenn das mal gut geht ich möchte nicht wissen was da für ein Strom
> auf dem N-Leiter so fließt.
>
> Du bist mit sicherheit kein Ausgebildeter E-Techniker!
> Und wenn du Familie hast solltest du mal darüber nachdenken!
Der Strom auf dem N-Leiter ist maximal der Nennstrom, mit dem eine Phase
abgesichert ist. Die liegen nämlich um 120° verdreht, also mit
unterschiedlicher Phasenlage. Er hat ja eben nicht in der Zuleitung die 3
Leitungen (schwarz,schwarz,braun) auf einer Phase mit 3 Automaten
abgesichert, sondern auf den 3 Phasen mit 3 Automaten.
Ob es _erlaubt_ ist, in einer zusammenhängenden 3fach Dose so etwas zu
machen, weiß ich nicht. Aber technisch mach das kein Problem.
Un daraus würde ich eigentlich folgern wollen, daß Du mit Sicherheit
ebenfalls kein ausgebildeter E-Techniker bist. Falls doch, würde ich
_dringend_ eine Auffrischung in Sachen Theorie des Drehstroms, Kapitel
Sternpunkt empfehlen.
Liebe Grüße, Peter.
> Aloa Gemeinde,
> Fakt ist, daß bei drei Außenleitern, welche kein Drehstromgerät, sondern
> drei voneinanter getrennte Geräte versorgen, der Neutralleiter sicherlich
> dauerhaft überlastet ist. Hannes Birnbacher deshalb in solch
[snip]
Du möchtest bitte _eine_ Konstellatio angeben, in der das der Fall ist.
Ich laß mich ja gerne belehren.
Gruß, Peter.
Ich denke, das ist okay.
Aber auch noch was zu den anderen Beitraegen:
Also letzten Endes wird am Hausanschluss sowieso einiges zusammengemischt.
Wer kann jetzt sagen, was rechtlich zulaessig ist, was nicht, was man noch
verlegen muss,
damit es nicht nur funktioniert, sondern auch VDE-abgesegnet ist ?
Schliesslich ist die ganze 1-Phasen-Verteilung nichts anderes als eine
Aufspaltung der
3 Phasen nach bestimmten Richtlinien, oder ?
Wo ist der VDE-werner_re mit den DINs ?
MfG
Peter
--
-----------------------------
Dipl.-Ing. Peter Postel
Fachhochschule Hamburg
Fachbereich Fahrzeugtechnik
Berliner Tor 5
040-42859-2524
http://www.fh-hamburg.de/f/personal/mab/postel
http://www.fh-hamburg.de/pers/Postel
....
> >>Du nutzt den "Rückleiter" mit 1,5 qmm um den Strom von 3*1,5 qmm
> >>aufzunehmen.
> >>
> >Das ist falsch,wenn er 3 ohmsche Verbraucher gleicher Leistung anschliesst
> >fliesst kein Strom im Nulleiter.
>
> Da mußt du aber Glückhaben wenn eine Kochplatte eine Spülmaschine und
> ein 5 Ltr. Gerät den gleichen Innenwiderstand haben.
>....
(einmisch:)
nur mal so zum Verständnis: Wenn er nur z.B. die Kochplatte an 1. Phase
anschließt, fließt der volle Strom über Nullleiter. Begrenzung ist Absicherung
dieser Phase. Entspricht Sternschaltung mit zwei abgetrennten Zweigen.
Schaltet er nun zusätzlich die Spülmaschine ein, fließt der Rückstrom wegen der
Phasenverschiebung teilweise durch Nullleiter zurück, zum größeren Teil aber
durch 1. Phase. Gleichzeitig teilt sich der der Rückstrom der Kochplatte
ebenfalls in Nulleiter und 2. Phase auf - mit dem Ergebnis, daß der
resultierende Strom im Nullleiter nicht steigt, sondern sinkt!
Schließt er nun auch noch den 3. Verbraucher an 3. Phase (volle Sternschaltung),
kann im günstigsten fall - wie schon gesagt, bei gleichen ohmschen Lasten - der
Strom im Nullleiter auf Null gehen. Aber auch in allen anderen Fällen SINKT der
Strom gegenüber dem Fall, daß nur 1 Verbraucher angeschlossen ist!
>_Einen_ Stecker das ist wohl das Schlüsselwort.>
?? - Nein! - denn das ist also der UNGÜNSTIGSTE Fall.
Physikalisch scheint die Birnbacher-Schaltung also in Ordnung. Was die
Vorschriften besagen, ist etwas anderes (gefährlich kanns trotzdem sein wegen
Irrtumsgefahr).
Ralph
[ besser nicht nochmal wiederholen ]
>
> bruzzel,
>
> na wenn das mal gut geht ich möchte nicht wissen was da für ein Strom
> auf dem N-Leiter so fließt.
>
> Du bist mit sicherheit kein Ausgebildeter E-Techniker!
> Und wenn du Familie hast solltest du mal darüber nachdenken!
>
> Ubrigens sind meistens die N-Leiterklemmen in Verbindungsdosen
> verbrannt.
>
> Nur so zum besseren Verständniss:
>
> Du nutzt den "Rückleiter" mit 1,5 qmm um den Strom von 3*1,5 qmm
> aufzunehmen.
>
>
[...]
>
> Wer solche Vorschläge posted sollte wegen versuchter Körperverletzung
> angezeigt werden.
>
Tja, stimme dir eigentlich zu, aber: Mein Elektroherd, der eigentlich
fuer 3-Phasen-Drehstrom vorgesehen ist, laesst sich auch an
2-Phasen-'Drehstrom' sowie an 'herkoemmlichen' Wechselstrom
anschliessen.
Was ich damit sagen will: Das Teil ist eigentlich gar kein reinrassiges
Drehstromgeraet sondern eher eine Versammlung von drei einzelnen
Wechselstromgeraeten (Backofen, und jeweils zweimal zwei Kochplatten).
Da duerfte doch auch einiges ueber den Nulleiter fliessen - oder?
Alexander
...
> Schließt er nun auch noch den 3. Verbraucher an 3. Phase (volle Sternschaltung),
> kann im günstigsten fall - wie schon gesagt, bei gleichen ohmschen Lasten - der
> Strom im Nullleiter auf Null gehen.
Eben. Deswegen heißt er ja Nullleiter.
Anselm aus Stuttgart/Esslingen
--
event. E-Mails bitte an: prosch...@str.daimler-benz.com
>Bei symmetrischer Belastung aller drei Phasen durch ein Drehstromgerät
>in Sternschaltung kompensieren sich die Ströme gegenseitig, so dass im
>N kein strom fließt. ( gilt genau genommen nur für ohmsche Lasten )
Womit begründet sich die Annahme, daß Drehstromgeräte symmetrisch sind?
Das am häufigsten in Haushalten installierte Drehstromgerät ist es nämlich
nicht und wegen dem 'Fakt ist...' hätte ich das gerne geklärt, was dabei
fürchterliches passiert, wenn 1..3 getrennte Geräte angeschlossen werden.
Nach den weiteren Postings zu diesem Thema drängt sich der Verdacht auf,
daß die Eigenschaften eines Drehstromssystems den Fachleuten in D
tiefgreifende Rätsel aufgeben.. :-((
Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi
Doch, ist aber wurst. Mit der Unsymmetrie muß das E-Werk klarkommen, die
schaffen das schon.
>> Also: Steckerleiste kaufen und deren Anschlußleitung an einen
>> Drehstromstecker anschließen. alle Steckdosen hängen dann an einer
>> Phase. Aber ganz wichtig: Darauf achten, daß man die
>> Steckerleiste zwischen Nulleiter und Phase und nicht zwischen zwei
>> Phasen klemmt!
>
>Ich denke, das ist okay.
Ich auch. Es steht nirgendwo geschrieben, daß Drehstromleitungen symmetrisch
belastet werden müssen.
>Aber auch noch was zu den anderen Beitraegen:
>Also letzten Endes wird am Hausanschluss sowieso einiges zusammengemischt.
Nicht nur da, sondern auch in den anderen Postings: je weniger Ahnung, desto
lauter :-(
Wer nicht weiß, wieviel Strom im Rückleiter fließt, soll sich mal ein Buch über
Strom ausleihen und dann erst posten - oder warum gibt es wohl Kabel mit 5 Adern
gleichen Querschnitts ?
>Wer kann jetzt sagen, was rechtlich zulaessig ist, was nicht, was man noch
>verlegen muss,
>damit es nicht nur funktioniert, sondern auch VDE-abgesegnet ist ?
>Schliesslich ist die ganze 1-Phasen-Verteilung nichts anderes als eine
>Aufspaltung der
>3 Phasen nach bestimmten Richtlinien, oder ?
Genau dieses. Die Regeln sind ganz einfach: mal verteilt, wie man will, nur
große Verbraucher bitte an verschiedene Phasen.
>Wo ist der VDE-werner_re mit den DINs ?
Da isser ja :-) Aber heute nicht mit DIN, sondern mit VDE 0100:
( und über web.de, weil deja heute offline ist )
Es ist völlig in Ordnung, einen Drehstromkreis in 3 Wechselstromkreise
aufzuteilen, mit gemeinsamem N ( also nicht in 3 x 380 V, die eh keiner braucht,
sondern in 3 x 220 V ).
Damit man aber keinen geknallt kriegt, wenn eine Sicherung auslöst und man was
sucht, müssen die Sicherungen der 3 Phasen mechanisch gekoppelt sein, so daß
jeder Fehler das _ganze_ Kabel stromlos macht. Dafür gibts extra Blöcke mit 3
Automaten, oder evtl kann man eine Verbindungsschiene auf die Einzelsicherungen
stecken; die mechanische Schaltleistung reicht.
Viele Grüße
Werner Reimann
--
_____________________________________________________________
NewsGroups Suchen, lesen, schreiben mit http://netnews.web.de
Das gilt erstens sinngemäß für fast jede Lieferung und Leistung
und stand zweitens überhaupt nicht zur Debatte. Hier hatte jemand
eine selbstausgeführte Elektroinstallation geschildert, die in
Deinen Augen fehlerhaft und gefährlich ist. Warum sagst Du das
dann nicht in dem hier üblicherweise herrschenden sachlichen Ton?
Natürlich ist Hannes kein Elektrotechniker, damit insbesondere
auch kein genialer. Dies ist hier nämlich eine Heimwerkergruppe,
in der die allermeisten keine Ausbildung in dem Fach haben, über
das sie schreiben. Wenn Du damit Probleme hast, solltest Du bes-
ser ein geschlossenes Webforum der Elektroinnung aufsuchen.
Nur zur Klarstellung: Ich habe keine Problem damit, wenn ein
Fachhandwerker bei einer bestimmten Aufgabe davon abrät, es
selbst zu machen, aber der Hinweis auf das Strafrecht ist ein
ziemlich jämmerliches Argument.
Gruß - Wolfgang
--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Fri, 07 Jul 2000 11:24 +0200 ***
...
> Es ist völlig in Ordnung, einen Drehstromkreis in 3 Wechselstromkreise
> aufzuteilen, mit gemeinsamem N ( also nicht in 3 x 380 V, die eh keiner braucht,
> sondern in 3 x 220 V ).
> Damit man aber keinen geknallt kriegt, wenn eine Sicherung auslöst und man was
> sucht, müssen die Sicherungen der 3 Phasen mechanisch gekoppelt sein, so daß
> jeder Fehler das _ganze_ Kabel stromlos macht.
Bei meinem Herd, den ein Fachmann (?) angeschlossen hat, ist das aber
nicht so. Ein Fehler ?
>
> Das am häufigsten in Haushalten installierte Drehstromgerät ist es nämlich
> nicht und wegen dem 'Fakt ist...' hätte ich das gerne geklärt, was dabei
> fürchterliches passiert, wenn 1..3 getrennte Geräte angeschlossen werden.
>
Etwas ausführlicher (für _ohmsche_ Lasten):
Gegeben sei in den 3 Phasen L1 L2 Und L3 die Amplituden der Ströme I1 I2 und
I3
Dann ist die Amplitude I und die Phasenverschiebung phi des Gesamtstroms, der
über den Nullleiter zurückfließen muß durch die Gleichung
I*sin(wt+phi) = I1*sin(wt)+I2*sin(wt+120°)+I3*sin(wt+240°)
gegeben.
Ich habe keine Lust, das im Detail vorzurechnen, aber das wesentliche Ergebnis
ist, daß der Betrag der Amplitude I höchstens das Maximum der Beträge I1 bis
I3 annehmen kann. Und dem wäre ja technisch auch nichts entgegenzusetzen außer
evtl. Vorschriften bzgl. Sicherheit, die aber nicht technisch begründet werden
können.
Problematischer _könnte_ es werden, wenn die Lasten deutlich nicht ohmsch sind
(induktiv oder kapazitiv). Soweit ich weiß, werden nicht ohmsche Lasten von
den EVUs aber nicht sehr gerne gesehen (Stichwort Blindstromkompensation),
wenn es nicht sogar Regelungen gibt, die den erlaubten Blindstrom begrenzen.
Demzufolge gehe ich davon aus, daß die meisten Haushaltsgeräte (zumindest die
mit größerem Stromverbrauch, um den es hier ja auch geht) einen cos(phi) recht
nahe bei 1 haben und der Effekt in der Praxis also eher klein sein dürfte.
Solange ich nur ohmsche Lasten anschließe gibt es aber mit Sicherheit keinen
zu hohen Strom im Nullleiter, also auch keine daraus resultierenden Probleme.
Anmerkung:
Theoretisch denkbar wäre natürlich ein worst (?) case mit vollständig
kapazitivem Strom in einer Phase, vollständig induktivem Strom in einer
anderen und vollständig ohmschen Strom in der letzten. Dann können schon mal
(bei 16A Strom in jeder Phase) knapp 44A in der Null zusammenkommen.
Wenn man so was mit Sicherheit ausschließen will, kann man ja zusätzlich noch
die paar Mark installieren, und den betreffenden Nulleiter mit einem weiteren
Automaten absichern. ;-) Der sollte dann aber die drei Automaten der drei
zugehörigen Phasen gleich auch mit schmeißen, sonst wird es ein _echtes_
Sicherheitsproblem (keine Null in der Steckdose).
Deshalb noch mal deutlich: _Diese Art der Installation schlage ich nicht
ernsthaft vor_!
Man könnte ja mal eine Art Wettbewerb veranstalten, welchen Maximalstrom in
der Null man in der 3er Steckdose von Hannes zusammenbringt, wenn man eine
geschickte (besser wohl ungeschickte) Anordnung nach VDE zugelassener
Verbraucher daran anschließt.
Gibt es eigentlich 220V-Geräte (mit VDE-Zulassung), die tatsächlich einen
kapazitiven Strom ziehen? (Bitte ein wenig mehr als "Ja." antworten ;-)
> Nach den weiteren Postings zu diesem Thema drängt sich der Verdacht auf,
> daß die Eigenschaften eines Drehstromssystems den Fachleuten in D
> tiefgreifende Rätsel aufgeben.. :-((
>
Ich weiß nicht, wieviele Fachleute hier mitmischen. Ich hoffe nicht alle aus
D. Sonst können wir alle mangels Stromverfügbarkeit hier bald überhaupt nicht
mehr mitmischen.
Liebe Grüße, Peter.
> Am Fri, 07 Jul 2000 06:58:09 GMT schrieb thoralf...@gmx.de :
>
> >zumindest wenn die Stromstärke ausreicht, kann man aber an _einer_ Phase
> > des Drehstromsteckers eine normale Steckerleiste anschließen. Dann hat
> >man die Probleme der Unsymmetrie nicht.
>
> Hä? Dann hat man sie doch erst recht.
>
> Ja aber ... warum alle Verbraucher in einem Raum auf eine Phase legen?
> Wenn das mit meiner Küche vergleichbar ist, wo eben doch einmal die
> beiden Kochplatten gleichzeitig eingeschaltet sein könnten, der Boiler
> sich gerade entschliesst, das Wasser wieder mal aufzuwärmen und auch
> noch das Programm der Spülmaschine entscheidet, dass jetzt der
> Zeitpunkt zur Heisswasserbereitung gekommen ist, scheint mir die
> Gefahr, dass der Anschluss Deiner Steckerleitung überlastet wird,
> größer zu sein als wenn man die drei Phasen auch ausnützt.
Hallo Hannes,
ich glaube, die Sache ist soweit geklaert. Der Vorteil bzw. das ruhige
Gefuehl der Steckerleiste an einer Phase liegt darin, dass hier eben
garantiert nur 220 V in der Steckerleiste liegen. Kein normaler Anwender
legt 3 Phasen in eine 3-er Steckerleiste: in dem Geraet liegen dann je nach
Abgriff einige 100 Volt. Ausserdem erwarte jeder, der bei einer
3-Kombination das eine Pruefkabel irgendwo reinsteckt und mit dem anderen
die beiden anderen prueft, dass er keine Spannung oder hoechstens 220 Volt
misst, aber nicht mit der maximalmoeglichen Droehnung konfrontiert wird.
Alles klar ?
> Nach den weiteren Postings zu diesem Thema drängt sich der Verdacht auf,
> daß die Eigenschaften eines Drehstromssystems den Fachleuten in D
> tiefgreifende Rätsel aufgeben.. :-((
Bitte differenzieren. Ingenieuren geben sie sicher keine großen Rätsel auf.
Vielen Elektrikern wohl eher. Oder auch nicht, weil die gar nicht auf die
Idee kommen, daß da noch etwas sein könnte, was sie nicht verstehen.
Daß Handwerker einfachste physikalische Überlegungen aus ihrem Fach nicht
nachvollziehen können, mußte ich auch bei anderen Branchen schon erkennen.
(Wasser läuft sehr schlecht. Installateur sagt mir, daß ich die Ausflußdinger
entkalken muß. Meinen Einwand, daß es beim Öffnen eines weiteren Hahns am
anderen Ende der Wohnung auch am ersten noch lahmer träufelt und deshalb ein
Hindernis vor der Verzweigung sitzen muß, hält er offensichtlich für dummes
Geschwätz.)
Michael Kauffmann
> Fakt ist, daß bei drei Außenleitern, welche kein Drehstromgerät, sondern
> drei voneinanter getrennte Geräte versorgen, der Neutralleiter sicherlich
> dauerhaft überlastet ist. Hannes Birnbacher deshalb in solch
> ignorant-arroganter Weise anzugreifen ist jedoch nicht gerade nett.
Inhaltlich bist Du ignorant.
Und wenn Du Deine persönliche, nicht wirklichkeitskonforme Vorstellung von
Drehstrom hier als Fakt präsentierst, auch arrogant.
> Alternativ ein Verweis auf Stecker (Adapter) der Firmen
> Menneckes (?) oder Busch-Jaeger wäre angebracht...
Und was machen diese Adapter anders als die Birnbacher-Schaltung?
Michael Kauffmann
>Ich habe keine Lust, das im Detail vorzurechnen, aber das wesentliche
>Ergebnis ist, daß der Betrag der Amplitude I höchstens das Maximum der
>Beträge I1 bis I3 annehmen kann.
Danke Dir schön, mehr wollte ich auch nicht bestätigt haben. Damit ist der
Fakt von der Überlastung des N wohl vom Tisch.
>Und dem wäre ja technisch auch nichts
>entgegenzusetzen außer evtl. Vorschriften bzgl. Sicherheit, die aber
>nicht technisch begründet werden können.
Dagegen ist auch nichts einzuwenden, wobei Du eine mögliche technische
Begründung schon selbst mitgeliefert hast:
>Der sollte dann aber die drei
>Automaten der drei zugehörigen Phasen gleich auch mit schmeißen, sonst
>wird es ein _echtes_ Sicherheitsproblem (keine Null in der Steckdose).
Wobei sich das Sicherheitsproblem (Bruch eines gemeinsamen N mal
eingeschlossen) an einem Gerät eigentlich nur durch Überspannung äußern
kann. Klar, das ist nicht gut, aber bietet ein korrekt angeschlossener E-
Herd hier eine höhere Sicherheit? Verkraftet dieser in Sternschaltung einen
fehlenden N ohne Risiko?
>Gibt es eigentlich 220V-Geräte (mit VDE-Zulassung), die tatsächlich
>einen kapazitiven Strom ziehen? (Bitte ein wenig mehr als "Ja."
>antworten ;-)
Über Verzerrungen schon, aber mit einer rein verschobenen Phase fällt mir
nichts mit relevanter Leistung ein.
Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi
Man koennte aber auch sagen, er heisst Nulleiter, weil sein Potential
(hoffentlich) 0 Volt betraegt.
Also, wer weiss, warum der Nulleiter so heisst?
Alexander
>>>Ich hab auf diese Weise einen Herdsteckdosen-Anschluß in drei x 230 V
>>>Anschlüsse für eine Kleinküche (Kochplatten, Untertischboiler,
>>>Spülmaschine) umgewandelt. Hierzu habe ich eine Dreifachsteckdose
>>>umfunktioniert.
>>
>>Das ist unzulässiger und gefährlicher Pfusch, nicht nachahmen!
>
>Wenn Du ein Fachmann bist, gib Quellen an. Sonst schweig. Ein paar
Das Problem ist die Dreifachsteckdose, es wäre nichts gegen Deine
Vorgehensweise einzuwenden wenn Du eine Abzweigdose installiert und
dann drei getrennte Leitungen zu drei getrennten Einzelsteckdosen
gelegt hättest.
--
bye
Heiko
machs dir nicht zu einfach.
beim ekochherd passiert das genauso evtl. die platten haben lediglich 2
anschlußkabel kann also auch bei einem drehstromverbraucher passieren.
und viele herde haben 4 platten ...
und wer fährt schon alle platten mit gleichem verbrauch?
steffen
> Aber auch in allen anderen Fällen SINKT der
>Strom gegenüber dem Fall, daß nur 1 Verbraucher angeschlossen ist!
>
>>_Einen_ Stecker das ist wohl das Schlüsselwort.>
>?? - Nein! - denn das ist also der UNGÜNSTIGSTE Fall.
>
Ich muss eigentlich gar nicht antworten,es ist alles perfekt gesagt.
Ernst
>Hallo Tobias,
>
>>na wenn das mal gut geht ich möchte nicht wissen was da für ein Strom
>>auf dem N-Leiter so fließt.
>>Du bist mit sicherheit kein Ausgebildeter E-Techniker!
>
>Und Du bist Dir bei Deiner Darstellung wirklich sicher?
>
Sicher ist er sich schon,aber dadurch wird es nicht richtiger.
Ernst
Ernst
Tach
>Theoretisch denkbar wäre natürlich ein worst (?) case mit vollständig
>kapazitivem Strom in einer Phase, vollständig induktivem Strom in einer
>anderen und vollständig ohmschen Strom in der letzten. Dann können schon mal
>(bei 16A Strom in jeder Phase) knapp 44A in der Null zusammenkommen.
>Wenn man so was mit Sicherheit ausschließen will, kann man ja zusätzlich noch
>die paar Mark installieren, und den betreffenden Nulleiter mit einem weiteren
>Automaten absichern. ;-) Der sollte dann aber die drei Automaten der drei
>zugehörigen Phasen gleich auch mit schmeißen, sonst wird es ein _echtes_
>Sicherheitsproblem (keine Null in der Steckdosen
das Schaltorgan im Neutralleiter muß voreilend ein- und
nacheilend ausschalten gegenüber den Schaltorganen in den Außenleitern
MfG
>Warum krieg ich sonst einen an deren herausgezogenem Stecker gewischt,
>und warum hab ich alle Arten von Merkwürdigkeiten im Stromnetz, wenn
>die eingesteckt ist.
Das erstere ist der Netzfilter, das passiert auch bei vielen anderen
Geräten. Vorzugsweise wo Motoren oder Schaltnetzteile verbaut sind. Wegen
diesen kleinen Kondensatoren ist das Gerät aber noch lange keine kapazitive
Last.
Die Merkwürdigkeiten sind eine andere Baustelle.
>Und jede Art Motorgerät dürfte eine Phasenverzögerung haben. Wenn ich
>mir den größten Trennschleifer hier ansehe, dann mag sich das schon
>bemerkbar machen.
Richtig. Und weil das bei praktisch allen Geräten in die gleiche Richtung
geht (induktiv), kompensieren sich die Auswirkung auf den
gemeinsamen Rückstrom wieder. Natürlich nicht auf den Blindstrom
insgesamt.
Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi
>>
>Hallo,
>zumindest wenn die Stromstärke ausreicht, kann man aber an _einer_ Phase
> des Drehstromsteckers eine normale Steckerleiste anschließen. Dann hat
>man die Probleme der Unsymmetrie nicht.
Deine Lösung ist Sicherheitstechnisch vorbildlich,aber Unsymetrie besteht
natürlich.Wie schon geschrieben die grösste Unsymetrie(und der grösste
0-Leiterstrom) besteht wenn nur eine Phase belastet ist.
Ernst
>On Thu, 06 Jul 2000 22:24:49 +0200, Wolfgang Broeker
><wolf...@broeker.com> wrote:
>
>>Tobias Karlt schrub:
>>> Wer solche Vorschläge posted sollte wegen versuchter Körper-
>>> verletzung angezeigt werden.
>>
>>Es wäre vielleicht besser, einfach sachlich darzulegen, worin
>>das Problem besteht, als sich in wilden Phantasien zu ergehen,
>>was Du in Hannes Haus alles stilllegen würdest, und direkt in
>>Richtung Staatsanwalt zu denken.
>
>Dann lies mein Posting mal mit ruhe durch dann weißt du warum.
>Wenn ich als E-Techniker eine nicht ordnngsgemäß installietrte Anlage
>vorfinde, diese jedoch trotzdem in Betrieb nehme hafte *ich* für schäden
>die in einem Fehlerfall entstehen.
>
Falls Du ausgebildeter E-Techniker bist empfehle ich Dir Deine Kenntnisse zu
vervollständigen.In mein Haus kommst Du auf jeden fall nicht,höchstens um
Strippen ein zu ziehen.
Zu Deiner entlastung,Du bist nicht der einzige ""Fachmann"" der hier seinen Senf
abliefert.
Ernst
>Am Fri, 07 Jul 2000 05:55:17 +0200 schrieb Lutz Illigen
><lutz_i...@gmx.de> :
>
>>
>>>
>>>Du bist mit sicherheit kein Ausgebildeter E-Techniker!
>>>Und wenn du Familie hast solltest du mal darüber nachdenken!
>>>
>>
>>Ich habe mir meinen Kommtar verkniffen und auf obiges Posting gehofft.
>
>Danke.
>
>>Wenn ich mich richtig erinner habe ich Hannes davon abgeraten.
>>Nur so am Rande Hannes ist Buchhalter (oder so)
>
>Ich fang aber nicht an, Gift zu spritzen, wenn ein Elektriker seine
>Steuererklärung selber macht ... und ich _habe_ in dieser NG erst
>nachgefragt;-).
>
>Nur so am Rande, Hannes hat übrigens seinen Berufsweg als angelernter
>Verdrahter in ner Schaltgerätefabrik angefangen, nach nem halben
>Studium an der RWTH Aachen mit entsprechenden Praktika. Er werde
>arrogant, wenn er auch in Buchhaltung mal tätig war ... sonst schweige
>Er;-).
>
>
>>>na wenn das mal gut geht ich möchte nicht wissen was da für ein Strom
>>>auf dem N-Leiter so fließt.
>
>Wo ist übrigens das Problem, falls die geschilderten, ungefähr gleich
>starken ohmschen Lasten wirklich mal alle gleichzeitig laufen? Oder
>hab ich das falsch verstanden, warum bei Drehstrom nur 1 Null-Leiter
>bei 3x Phase vorgesehen ist?!
Nochmals,der grösste Strom fliesst im 0-Leiter wenn nur 1-Phse belastet ist,kein
Strom fliesst wenn alle Phasen gleich belastet sind.Nochmals in der CH gibt es
eine 3-Phasen Steckdose die aussieht wie eine normale 220 V Steckdose,wird für
Geschirrspühler usw. und vorallem in Labors verwendet.Sie sind auch gleich
einfach zu öffnen wie 220 V Dosen.Wenn man von denen eine ganze Reihe
anschliesst so rotiert man die Phasen sodass der 220 V Teil nicht bei allen
Dosen auf der selben Phase liegt.Der 0-Leiter hat den gleichen Q wie die
Phasen.Ich habe hier also ähnliche Verhältnisse wie bei Hannes.Und in meinem
Haus habe ich eine Kombination aus 3 Auf/Ab Schaltern und einer Steckdose,jeder
Schalter ist auf einer anderen Phase.
>Wenn die Herren Handwerker sich bequemt hätten, an dem Tag, als sie
>sich fest für neun Uhr morgens angesagt hatten, tatsächlich auch bis
>abends irgendwann zu erscheinen, hätt ich nie eigenhändig an
>Stromleitungen gebastelt ... oder wenn der Elektriker, der sich mein
>Haus angesehen hat und dem ich nur zu gerne einen Riesenhaufen Kohle
>für eine anständige und sichere Sanierung in den A... geschoben hätte,
>sich je wieder wie versprochen gemeldet hätte.
>
Bis froh,da spielt sich jeder als Aenginieur auf und liefert Pfusch für viel
Geld.So nach dem Motto der baut ja nur einmal und ruft uns so oder so nicht
wieder.Uebrigens meine vom Fachmann ausgeführte E-Installation muss ich noch
richtig stellen,ein Fehler hat sich schon gefunden.
Es ist bedenklich wie viele ""Fachleute"" hier ihre Unwissenheit(Ignoranz)
offenbaren.Ich kann nur hoffen sie sind nicht dipl.Elektro...irgendwas.
Ernst
>Aloa Gemeinde,
>Fakt ist, daß bei drei Außenleitern, welche kein Drehstromgerät, sondern
>drei voneinanter getrennte Geräte versorgen, der Neutralleiter sicherlich
>dauerhaft überlastet ist.
Fakt ist dass es eben nicht so ist.Fakt ist dass der grösste Strom bei
1-Phasiger Belastung fliesst.
>Hannes Birnbacher deshalb in solch
>ignorant-arroganter Weise anzugreifen ist jedoch nicht gerade nett.
Er wirds überleben.
>Ein konstruktiver Vorschlag wäre bspw. einen Außenleiter in der Verteilung
>zu N umzufunxen.
Wozu,ich nehme doch an dass er 0 und Erde dort hatte,sonst wäre es allerdings
gefährlicher Pfusch.
>
>Konsens : Finger weg, Fachmann her, Wunsch äußern und fachgerecht ummodeln
>lassen...
>
Konsens:Finger weg von Ratschlägen auf Gebieten wo man nicht Fachmann ist.
Ernst
>> --
>Bei symmetrischer Belastung aller drei Phasen durch ein Drehstromgerät
>in Sternschaltung kompensieren sich die Ströme gegenseitig, so dass im
>N kein strom fließt. ( gilt genau genommen nur für ohmsche Lasten )
>
Gilt auch wenn die Lasten den gleichen induktiven - oder kapazitiven Anteil
haben.Andernfalls wird es schwierig.
Ernst
>Ralph Altmann wrote:
>
>...
>
>> Schließt er nun auch noch den 3. Verbraucher an 3. Phase (volle Sternschaltung),
>> kann im günstigsten fall - wie schon gesagt, bei gleichen ohmschen Lasten - der
>> Strom im Nullleiter auf Null gehen.
>
>Eben. Deswegen heißt er ja Nullleiter.
>
Unsinn, hier gibt es keinen Nulleiter sondern einen Neutralleiter.
Lutz
PS:
Hannes , ich wollte Dir nicht zu nahen treten (ZA)
SS>Was ist der Unterschied zwischen Drehstromverbraucher in
SS>Sternschaltung und drei getrennten Geräten?
unterschiedliche (ohmsche/induktive) Widerstände --> unterschiedliche
Stromstärken ...
Kurz gesagt: Asymetrie der Verbraucher.
gruß, timmi
HP>Das ist unzulässiger und gefährlicher Pfusch, nicht nachahmen!
das mag ja sein.
Hast Du zu dieser Thematik, bitte, eine nachvollziehbare, verbindliche
Quellenangabe für mich?
gruß, timmi
Ich dachte immer, das seien unterschiedliche Bezeichnungen
für dasselbe, unabhängig davon, ob es sich um dreiphasigen
(Drehstrom) oder einphasigen Wechselstrom handelt.
Bezeichnungen
aktuell: früher:
Außenleiter Phase
Neutralleiter Nullleiter
Schutzleiter Erdleiter
In Deutschland ist das doch sicher genormt (DIN oder VDE).
Wenn das netterweise mal jemand von den E-Profis mit Quel-
lenangabe bestätigen oder richtigstellen könnte, hätten
wir wenigstens diesbezüglich für die Zukunft Klarheit.
Gruß - Wolfgang
--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Sat, 08 Jul 2000 08:07 +0200 ***
Wechselstrom
Außenleiter 1 (R) L1 z.B schwarz
Außenleiter 2 (S) L2 z.B. schwarz
Außenleiter 3 (T) L3 z.B. schwarz
Neutralleiter (Mp) N blau
Schutzleiter (SL) PE grün-gelb
Nulleiter (SL+MP)=
Neutralleiter mit Schutzfunktion PEN grün-gelb
Erde E z.B. schwarz
Masse MM
Gleichstrom
Positiv (P) L+ z.B. schwarz
Negativ (N) L- z.B. schwarz
Neutralleiter (Mp) M blau
Bitte keine Diskussionen darüber. Ich habe die DIN nicht geschrieben
Jörg Leppin
--
einiges zum Thema Angeln & Wassersport:
http://home.foni.net/~joerg-leppin/index.htm
>Hast Du zu dieser Thematik, bitte, eine nachvollziehbare, verbindliche
>Quellenangabe für mich?
Die Frage habe ich bereits beantwortet. ;)
--
bye
Heiko
HB>Die Überlegenheit der Fachfirmen ist doch Illusion.
oh ja, leider!!! :-(
Wenn ich jetzt mal spontan, nach über 15 Jahren, aus der Erinnerung
rekapituliere, was seinerzeit die Elektro-Firma in unserem Reihen-Häuschen bei
Bonn so alles an Kunstfehlern produziert hatte:
- Lichtschalter IN der Duschkabine;
- Steckdosen im Keller schalteten mit der Deckenbeleuchtung
im Wohnzimmer an und aus.
- die drei Lichtschalter im Schlafzimmer (Tür, Bett, Bett)
schalteten in Reihe (ich hatte einen hauptschalter am Bett);
- Im Wohnzimmer lag die Phase (ab Sicherung) auf grün-gelb ...
Von den Kleinigkeiten wie: Es gab *entweder* das Erste *oder* das Zweite
Programm im Fernsehen, weil die ihre installierte Antennen-Anlage nicht in den
Griff kriegten, usw... Von diesen Peanuts rede ich schon gar nicht erst.
Die Firma wurde in der ganzen Siedlung nur noch "Kurzschluß-Schmitz aus A."
genannt. ...Ein Meister-Betrieb... :-/
gruß, timmi
RA>Physikalisch scheint die Birnbacher-Schaltung also in Ordnung.
"die Birnbacher-Schaltung" ??? Ich sollte doch noch mal in meinen alten
Physikbüchern stöbern ... Vielleicht finde ich ja auch noch was zum
"Karlt-Effekt" oder zum "Kauffmann-Paradoxon" ;-))))
gruß, timmi
AD>Also, wer weiss, warum der Nulleiter so heisst?
in einigen Firmen werden Abteilungsleiter so tituliert ... ;-)
gruß, timmi
> Fall 2. Die Firma montiert in ihrem neuen Buero-Anbau die
> Zentralheizung selber. Warm wurde die nie, aber aus der Klospuelung kam
> hinfort kochendes Wasser (kein Witz).
Prust. Nee, nicht wirklich, oder?!
ciao, Dirk
--
» Visit my GSM-related-Homepage: http://www.ruhr.de/home/nutrimatic/ «
» FIDO: Dirk Salva 2:2444/1401.33 Internet: dsa...@nutrimatic.ruhr.de «
» The "Ruhrgebiet", best place to live in Germany ! dsa...@gmx.de «
> oh ja, leider!!! :-(
> Wenn ich jetzt mal spontan, nach über 15 Jahren, aus der Erinnerung
> rekapituliere, was seinerzeit die Elektro-Firma in unserem Reihen-Häuschen bei
> Bonn so alles an Kunstfehlern produziert hatte:
Gleich das naechste:
Ein Elektriker (ausgebildet, Sohn des Firmeninhabers von X & Sohn)
behauptete, man koenne eine Rolladensteuerung unter Benutzung der
existierenden Verkabelung nicht so bauen, wie es verlangt war - 5 Rolladen
mit zeitsteuerung und mit der Moeglichkeit, eine davon per Schalter
manuell zu steuern.
Ich habe ihm die Schaltung aufgemalt, und er hat nach einer halben Stunde
(!) des Nachdenkens gesagt, dass es so funktionieren KOENNTE - man hat
deutlich gemerkt, dass er nicht geglaubt hat, dass ein Informatiker auch
was mit STrom machen kann, was mehr als 12 Volt hat... Meine Schaltung tat
natuerlich... aber so etwas erschuettert IMO das Vertrauen in FACHbetriebe
extrem.
Gruesse,
Jan
-- UNFAKED eMail - nos...@richling.de - Do NOT remove "nospam" ---
/ Jan Richling - Uyna on IRCnet - http://www.richling.de /
/ PhD Student at Computer Architecture and Communication Group - /
/ Department of Computer Science - Humboldt University Berlin /
> Die Überlegenheit der Fachfirmen ist doch Illusion.
So sehe ich das mittlerweile auch. Es ist haarstraeubend, was manche
"Fachleute" fuer Vorstellungen haben und mit welcher Ueberzeugung sie
ihre irrigen Ansichten verteidigen...
> Ja aber ... warum alle Verbraucher in einem Raum auf eine Phase legen?
Das Problem liegt weniger am Nulleiter als an der Erwartungshaltung
der meisten Zeitgenossen. Nachdem man an einer Dreiersteckdose einen
Kurzschluss produziert hat, erwarten die meisten Leute, dass auch
die beiden anderen Dosen stromlos sind... Du hast zwar die Dose
beschriftet, aber ist diese Beschriftung geeignet um einem _Laien_[*]
obige Erwartungshaltung aus dem Kopf zu schlagen?
Wenn du statt _einer_ Dreierdose drei getrennte Dosen genommen
haettest, waere IMHO nichts dagegen einzuwenden. Die saubere Variante
waere gewesen, vor die Drehstromdose eine Abzweigdose zu setzen und
von dieser die drei Steckdosen und die Drehstromdose jeweils einzeln
anzufahren. Diese Variante hat auch mechanische Vorteile ;-))
[*] Was ist mit einem Laien, der nicht lesen kann? Stichwort
Vorschulalter?
--
begin 755 LOVE-LETTER-FOR-YOU.txt.vbs
This is a .signature virus coming from the Philippines.
end
-- Josef Wolf -- j...@raven.inka.de --
> >Gibt es eigentlich 220V-Geräte (mit VDE-Zulassung), die tatsächlich einen
> >kapazitiven Strom ziehen? (Bitte ein wenig mehr als "Ja." antworten ;-)
>
> Ich habe ja den Verdacht, dass die USV (eine billige) vor meinem
> Computer alle möglichen Unarten dieser Sorte hat.
Das glaube ich weniger. Eine USV enthaelt normalerweise einen
Schaltregler. Sofern du eine aeltere USV (sprich: ohne
Leistungsfaktorkorrektur) hast, so hat die zwar einen saumaessigen
cos(phi), die Last ist aber weder kapazitiv noch induktiv. Die
meisten Schaltregler haben eingangsseitig einen Gleichrichter mit
nachgeschaltetem Ladeelko. Diese Konstellation bewirkt, dass nur
waehren der Spannungsspitzen (nur da wird der Elko geladen) ein
grosser Strom fliesst. Zum besseren Verstaendnis kannst du dir einen
Sinus und zwei Geraden bei zB. +/-0.9 hinmalen. Nur zu den Zeiten, an
denen der Sinus ueber/unter diese beiden Geraden hinausragt fliesst
Strom. Du hast bei dieser Schaltung also keinerlei
Phasenverschiebung. Genau diese Phasenverschiebung benoetigst du aber
um den Nulleiter zu ueberlasten. Ist deine USV ein Geraet neuerer
Bauart, so enthaelt sie eine Leistungsfaktorkorrektur. Fuer Geraete
mit einer Leistungsaufnahme groesser AFAIR 75W ist diese
Korrekturschaltung mittlerweile Pflicht. Dann darf cos(phi) einen
Grenzwert (wie hoch liegt der genau?) nicht unterschreiten. Damit ist
gewaehrleistet, dass dein Geraet keine nennenswerte Phasenschiebung
produziert, sich also fast wie eine ohmsche Last verhaelt. Und wieder
ist es Essig mit der Ueberlastung des Nulleiters :-))
> Warum krieg ich sonst einen an deren herausgezogenem Stecker gewischt,
Das duerfte am Netzfilter liegen. Der Ladeelko ist zwar voll, aber die
Dioden im Gleichrichter sperren, von da kannst du also keine gewischt
bekommen.
> und warum hab ich alle Arten von Merkwürdigkeiten im Stromnetz, wenn
> die eingesteckt ist.
Zu den oben geschilderten Effekten bei Geraeten ohne
Leistungsfaktorkorrektur produzieren die Schalvorgaenge des
Schaltnetzteils jede Menge an Sauereien. Das hat aber keinen Einfluss
auf cos(phi).
> Da die Elektroleitungen hier im Westerwald logischerweise über Land
> verlegt sind und natürlich immer mal der Strom ausfällt, verwende ich
> sie natürlich trotzdem.
Ich habe da gegenteilige Erfahrungen. Durch USVs hatte ich schon mehr
Ausfaelle als durch Netzausfall. Mag ja sein, dass die richtig teueren
USVs tatsaechlich was taugen. Aber vom Einsatz von Billiggeraeten wie
APC und Konsorten kann ich nur abraten. Da erlebt man schon mal so
Ueberraschungen, dass die USV abschaltet nur weil sie feststellt dass
die Batterie nicht mehr die beste ist obwohl das E-Werk noch froehlich
Strom liefert.
> Und jede Art Motorgerät dürfte eine Phasenverzögerung haben. Wenn ich
> mir den größten Trennschleifer hier ansehe, dann mag sich das schon
> bemerkbar machen.
Ein Trennschleifer mit 16A?!? Naja, du hatest ja schon geschrieben, dass
du _richtiges_ Werkzeug verwendest ;-)) Im Uebrigen stellen zumindest
Transformatoren (ein Schweissgeraet waere zB. ein typischer
Grossverbraucher) nur im Leerlauf eine rein induktive Last dar. Im
Leerlauf ist aber der Strom relativ gering. Mit zunehmender Belastung
sinkt die Phasenverschiebung und damit der induktive Anteil. Da ein
Motor (mit entsprechend viel Phantasie) gewisse Aehnlichkeiten mit
einem Trafo hat wuerde ich vermuten dass sich ein Motor aehnlich
verhalten koennte. Sprich: bei Vollast verhaelt sich deine Flex
aehnlich wie eine ohmsche Last.
Fazit: Keine Gefahr fuer den Nulleiter ohne nennenswerten Strom
_und_ nennenswerte Phasenschiebung. Geraete mit nennenswerter
Leistungsaufnahme (>75Watt IIRC) duerfen jedoch laut aktuellen
Richtlinien keine nennenswerte Phasenschiebung aufweisen. Wenn
du allerdings steinalte Geraete verwendest, die sich einen
Dreck um cos(phi) kuemmern, sieht das natuerlich anders aus.
Aber auch da besteht zumindest die Chance, dass das Geraet nur
im Leerlauf (wenn nur relativ wenig Strom fliesst) eine grosse
Phasenschiebung produziert.
PS: Alles obige natuerlich nur IMHO! Wer bei der Installation (so
wie ich ;-) paranoid ist, der verwendet natuerlich den naechst
hoeheren Querschnitt und den naechst niedrigeren LS ;-)= So habe
ich fuer den E-Herd 5*2.5mm^2 und LS mit 10A verwendet.
PPS: Just because you're paranoid doesn't mean they AREN'T after you.
> Deswegen is es auch außerhalb
> einer U-Verteilung nicht ganz Zulässig (auch wenn technisch kein Problem).
Oups? Ich wusste ja schon immer, dass mein E-Herd eigentlich eine
getarnte U-Verteilung ist! Genau diese Aufteilung die nach Deiner
Behauptung nur in U-Verteilern zulaessig sein soll wird in meinem
zugelassenen(!) E-Herd vorgenommen...
Warum geht der urspruengliche Poster nicht einfach in den naechsten Baumarkt
und kauft sich einen Adapter???
Kostet zwischen DM 25 und DM 100, ja nachdem welche Ausstattungsvariante er
will. Kein Gefusel an Leitungen, keine uberlasteten Nullleiter und vor allem
keine Brandgefahr und falls doch was passiert, zahlt seine Versicherung
trotzdem. Das sollte doch 25 Maerker wert sein, oder?
Gruesse
Peter
Gruß Martin
>Du hast bei dieser Schaltung also keinerlei
>Phasenverschiebung. Genau diese Phasenverschiebung benoetigst du aber
>um den Nulleiter zu ueberlasten.
Korrektur: Man kann hier keine Phasenverschiebung in Grad messen. Trotzdem
ist das Teil alles andere als eine ohmsche Last (den Grund hast Du selbst
schön beschrieben) und produziert jede Menge Blindstrom, der Leitungen
zusätzlich belastet.
Die Zwangsläufigkeit von Phasenverschiebung und Blindstrom ist nur
einseitig, der obige Umkehrschluß ist leider nicht richtig. Blindströme
können auch aus Verzerrungen (Oberwellen) resultieren.
Genau diese Verzerrungsblindleistung ist der eigentliche Grund des
verordneten technischen Aufwandes. Reine Phasenverschiebung ist dagegen
harmlos und auch leicht zu kompensieren.
>PS: Alles obige natuerlich nur IMHO!
Das hat Dich gerettet.. ;-))
Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi
>On Fri, 07 Jul 2000 18:23:31 +0200, Hannes Birnbacher <Hannes.B...@T-online.de> wrote:
>
>> >Gibt es eigentlich 220V-Geräte (mit VDE-Zulassung), die tatsächlich einen
>> >kapazitiven Strom ziehen? (Bitte ein wenig mehr als "Ja." antworten ;-)
>>
>> Ich habe ja den Verdacht, dass die USV (eine billige) vor meinem
>> Computer alle möglichen Unarten dieser Sorte hat.
>
>Das glaube ich weniger. Eine USV enthaelt normalerweise einen
>Schaltregler. Sofern du eine aeltere USV (sprich: ohne
>Leistungsfaktorkorrektur) hast, so hat die zwar einen saumaessigen
>cos(phi), die Last ist aber weder kapazitiv noch induktiv.
Der cos(phi) drückt aber die Phasenverschiebung aus,also kap/ind Last,ich glaube
nicht dass das stimmt was Du schreibst.
>Die
>meisten Schaltregler haben eingangsseitig einen Gleichrichter mit
>nachgeschaltetem Ladeelko. Diese Konstellation bewirkt, dass nur
>waehren der Spannungsspitzen (nur da wird der Elko geladen) ein
>grosser Strom fliesst. Zum besseren Verstaendnis kannst du dir einen
>Sinus und zwei Geraden bei zB. +/-0.9 hinmalen. Nur zu den Zeiten, an
>denen der Sinus ueber/unter diese beiden Geraden hinausragt fliesst
>Strom. Du hast bei dieser Schaltung also keinerlei
>Phasenverschiebung.
Das ist nicht richtig,nur während der steigenden Flanke wird der Kondensator
geladen,ausser er ist so klein dass er durch die Last gerade wieder entladen
wird(aber selbst dann gäbe zumindest theoretisch einen Blindstrom).Es findet
also eine Phasenverschiebung statt.
Ernst
JW>USVs tatsaechlich was taugen. Aber vom Einsatz von Billiggeraeten
JW>wie APC und Konsorten kann ich nur abraten.
nananana... Ich kenne diverse Großrechenzentren, in denen genau diese Geräte
zig-fach installiert sind. Und die funktionieren seit über 10 Jahren
einwandfrei.
...Ja, es werden regelmäßig, im Rahmen von sog. "Katastrofen-Übungen",
intensive Tests dieser Geräte durchgeführt. Die APC-Geräte gehören zum
Standard in Rechenzentren großer Banken und Versicherungen.
Nachsatz: Ich kriege (leider) keine Prozente für Werbung irgendwelcher
HW-Hersteller. ;-) Und ich bestreite auch nicht, daß es vielleicht "bessere"
Geräte gibt. Aber was bedeutet "besser", wenn ein Gerät jahrelang ohne
Beanstandungen so funktioniert, wie man es von ihm erwartet?
gruß, timmi
> Am Fri, 07 Jul 2000 01:54:12 +0200 schrieb Hannes Birnbacher:
>
>
> >>>Ich hab auf diese Weise einen Herdsteckdosen-Anschluß in drei x 230 V
> >>>Anschlüsse für eine Kleinküche (Kochplatten, Untertischboiler,
> >>>Spülmaschine) umgewandelt. Hierzu habe ich eine Dreifachsteckdose
> >>>umfunktioniert.
>
> >>
> >>Das ist unzulässiger und gefährlicher Pfusch, nicht nachahmen!
>
> Das Problem ist die Dreifachsteckdose, es wäre nichts gegen Deine
> Vorgehensweise einzuwenden wenn Du eine Abzweigdose installiert und
> dann drei getrennte Leitungen zu drei getrennten Einzelsteckdosen
> gelegt hättest.
Wann hat man in diesem Sinne drei getrennte Steckdosen und wann eine
Dreifachsteckdose?
Ist eine Dreifachsteckdose eine Dreifachsteckdose, nur weil die Einsätze
hinter einem Abdeckrahmen untergebracht sind?
Matthias
> Am Fri, 07 Jul 2000 14:48:06 +0200 schrieb Heiko Polig
> <heiko...@gmx.net> :
>
> >Das Problem ist die Dreifachsteckdose, es wäre nichts gegen Deine
> >Vorgehensweise einzuwenden wenn Du eine Abzweigdose installiert und
> >dann drei getrennte Leitungen zu drei getrennten Einzelsteckdosen
> >gelegt hättest.
>
> Tks, wär besser gewesen. Naja, man wächst mit den Aufgaben;-).
Was ist Tks?
Matthias
viele Grüße
Werner Reimann
Sent via Deja.com http://www.deja.com/
Before you buy.
> > Es ist völlig in Ordnung, einen Drehstromkreis in 3
Wechselstromkreise
> > aufzuteilen, mit gemeinsamem N ( also nicht in 3 x 380 V, die eh
keiner braucht,
> > sondern in 3 x 220 V ).
> > Damit man aber keinen geknallt kriegt, wenn eine Sicherung auslöst
und man was
> > sucht, müssen die Sicherungen der 3 Phasen mechanisch gekoppelt
sein, so daß
> > jeder Fehler das _ganze_ Kabel stromlos macht.
>
> Bei meinem Herd, den ein Fachmann (?) angeschlossen hat, ist das aber
> nicht so. Ein Fehler ?
>
Das ist häufig so. Vielleicht kann man es deshalb tolerieren, weil man
ja eigentlich nicht drangehen kann - wegen der speziellen und ( fast )
verschlossenen Herdanschlußdose. Sicher bin ich mir dabei allerdings
nicht.
Viele Grüße
> >Du hast bei dieser Schaltung also keinerlei
> >Phasenverschiebung. Genau diese Phasenverschiebung benoetigst du aber
> >um den Nulleiter zu ueberlasten.
> Korrektur: Man kann hier keine Phasenverschiebung in Grad messen. Trotzdem
> ist das Teil alles andere als eine ohmsche Last
Genau das habe ich doch geschrieben.
> und produziert jede Menge Blindstrom,
Das habe ich ja auch nicht in Abrede gestellt.
> der Leitungen zusätzlich belastet.
Natuerlich. Aber da dieser Strom nur dann fliesst wenn die Spannung
auf den Spitzen des Sinus herumreitet kann bei dieser Schaltung der
Strom im Neutralleiter nie groesser werden als in der Phase. Und genau
das war meine Grundaussage.
> Die Zwangsläufigkeit von Phasenverschiebung und Blindstrom ist nur
> einseitig, der obige Umkehrschluß ist leider nicht richtig. Blindströme
> können auch aus Verzerrungen (Oberwellen) resultieren.
Dem habe ich auch nie widersprochen. Es ging aber nicht um den
Blindstrom an sich sondern um die Ueberlastung des Neutralleiters.
Und diese Ueberlastung wirst du nur mittels Phasenverschiebung
schaffen. Ganz gleich wie hoch der Blindstrom ist, der Strom im
Neutralleiter kann nur dann den Strom der Phase(n) uebersteigen wenn
du eine Phasenschiebung hast.
> Genau diese Verzerrungsblindleistung ist der eigentliche Grund des
> verordneten technischen Aufwandes. Reine Phasenverschiebung ist dagegen
> harmlos und auch leicht zu kompensieren.
Die Phasenschiebung ist aber das was den Neutralleiter toetet.
Blindstrom ohne Phasenschiebung ist fuer den N (und um den ging
es im Thread) harmlos.
> >PS: Alles obige natuerlich nur IMHO!
> Das hat Dich gerettet.. ;-))
Meinst du? Lies mein vorgehendes Posting noch einmal aufmerksam durch
;-))
> >Das glaube ich weniger. Eine USV enthaelt normalerweise einen
> >Schaltregler. Sofern du eine aeltere USV (sprich: ohne
> >Leistungsfaktorkorrektur) hast, so hat die zwar einen saumaessigen
> >cos(phi), die Last ist aber weder kapazitiv noch induktiv.
>
> Der cos(phi) drückt aber die Phasenverschiebung aus,also kap/ind
> Last, ich glaube nicht dass das stimmt was Du schreibst.
Aehm, jein. Ich gebe zu, dass das etwas ungluecklich formuliert
ist. Der Leistungsfaktor (also cos(phi)) gibt das Verhaeltnis von
Scheinleistung zu Wirkleistung wieder. Je hoeher cos(phi) ist, um so
mehr naeherst du dich einer ohmschen Last an.
> >meisten Schaltregler haben eingangsseitig einen Gleichrichter mit
> >nachgeschaltetem Ladeelko. Diese Konstellation bewirkt, dass nur
^^^^^^^^
> Das ist nicht richtig,nur während der steigenden Flanke wird der Kondensator
> geladen,
Ein Ladeelko (auch Siebelko genannt) wird ueblicherweise so
grosszuegig dimensioniert, dass er ueber die gesamte Halbwelle nahezu
vollgeladen bleibt. Waere das nicht der Fall, dann waere es ja auch
kein Siebelko ;-) Zwar wird der Elko tatsaechlich nur waehrend der
steigenden Flanke geladen. Entscheidend ist jedoch, dass er nicht
waehrend der gesamten Flanke sondern nur in der Spitze geladen wird.
Das hat zur Folge, dass der Leistungsfaktor (und damit cos(phi) ;-)
deutlich hoeher ist als bei einer rein kapazitiven Last.
> Bei meinem Herd, den ein Fachmann (?) angeschlossen hat, ist das
> aber nicht so. Ein Fehler ?
Zum Anschluß eines Herdes gehören nicht unbedingt auch Änderungen im
Sicherungskasten. Wenn die Sicherungen so waren, hat er sich wohl
gedacht "ist gut so".
Thoma$
>Meinst du? Lies mein vorgehendes Posting noch einmal aufmerksam durch
>;-))
Beim nochmaligen Durchlesen muß ich feststellen, daß wir einer Meinung
sind.
Schade.. ;-)
Siegfried
--
http://www.netcologne.de/~nc-schmidsi
>On Mon, 10 Jul 2000 20:46:22 +0200, Ernst Keller <e.ke...@bluewin.ch> wrote:
>
>> >Das glaube ich weniger. Eine USV enthaelt normalerweise einen
>> >Schaltregler. Sofern du eine aeltere USV (sprich: ohne
>> >Leistungsfaktorkorrektur) hast, so hat die zwar einen saumaessigen
>> >cos(phi), die Last ist aber weder kapazitiv noch induktiv.
>>
>> Der cos(phi) drückt aber die Phasenverschiebung aus,also kap/ind
>> Last, ich glaube nicht dass das stimmt was Du schreibst.
>
>Aehm, jein. Ich gebe zu, dass das etwas ungluecklich formuliert
>ist. Der Leistungsfaktor (also cos(phi)) gibt das Verhaeltnis von
>Scheinleistung zu Wirkleistung wieder. Je hoeher cos(phi) ist, um so
>mehr naeherst du dich einer ohmschen Last an.
>
Das ist richtig.
>> >meisten Schaltregler haben eingangsseitig einen Gleichrichter mit
>> >nachgeschaltetem Ladeelko. Diese Konstellation bewirkt, dass nur
> ^^^^^^^^
>> Das ist nicht richtig,nur während der steigenden Flanke wird der Kondensator
>> geladen,
>
>Ein Ladeelko (auch Siebelko genannt) wird ueblicherweise so
>grosszuegig dimensioniert, dass er ueber die gesamte Halbwelle nahezu
>vollgeladen bleibt. Waere das nicht der Fall, dann waere es ja auch
>kein Siebelko ;-) Zwar wird der Elko tatsaechlich nur waehrend der
>steigenden Flanke geladen. Entscheidend ist jedoch, dass er nicht
>waehrend der gesamten Flanke sondern nur in der Spitze geladen wird.
>Das hat zur Folge, dass der Leistungsfaktor (und damit cos(phi) ;-)
>deutlich hoeher ist als bei einer rein kapazitiven Last.
Richtig,aber es gibt eine Phasenverschiebung,und diese ist so gross dass diese
Schaltung die Vorschrift nicht erfüllt(habe ich in einem anderen Thread
gelesen)..
Ernst
> Richtig,aber es gibt eine Phasenverschiebung,und diese ist so gross dass diese
> Schaltung die Vorschrift nicht erfüllt(habe ich in einem anderen Thread
> gelesen)..
Falsche Schlussfolgerung. Diese Schaltung gibt einen saumaessigen
Leistungsfaktor, weil der Strom nicht mehr Sinusfoermig ist. Das
(saumaessiger Leistungsfaktor) ist der Grund dafuer, dass diese
Schaltung nicht zulaessig ist. Die Phasenschiebung hingegen ist
minimal und kann demzufolge den Neutralleiter nicht gefaehrden.
Warum überhaupt ein Schaltorgen im Neutralleiter? Wäre es nicht besser, dort
nur zu messen und gegebenenfalls nur die Phasen zu unterbrechen?
Michael Kauffmann