Kellerboden aus unglasierten Tonziegeln (vermute ich); Siedlungshaus
aus den 30er Jahren im westfälischen Teil des Ruhrgebiets; eher
schwerer lehmiger Boden; örtlich hohe Lage mit vermutlich niedrigem
Grundwasserspiegel; auch nach stärksten Niederschlägen noch nie
Probleme mit Wassereinbruch, auch in der Nachbarschaft nicht.
Kellergang und Waschküche aus Estrich oder Beton mit Fussbodenfarbe
gestrichen, keine Farbablösungen. Der Keller ist insgesamt trocken und
riecht nicht muffig, lediglich an einigen Stellen der Aussenwände sind
geringe Ausblühungen. Hab schon schlimmeres gesehen, bei einem Haus
dieses Alters mMn verzeihlich. Aber in den Kellerräumen zieht
Feuchtigkeit in den Bodenziegeln hoch. Unter abgestellten Eimern,
Arbeitsschuhen etc ist der Boden spürbar feucht und sichtbar dunkel.
Da ich in dem Raum auch werkel, würde ich gern die Staubentwicklung
beim Fegen minimieren. Ideal wäre eine andere Farbgebung um
heruntergefallene Schrauben etc leichter wiederzufinden, jedoch keine
Bedingung. Gibt es entsprechende Farben? Wenn nicht: würde zB
Tiefgrund annähernd helfen? Oder gibt's was besseres?
Thorsten
--
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> Unter abgestellten Eimern, Arbeitsschuhen etc ist der Boden
> spürbar feucht und sichtbar dunkel.
Und wie wird er dann unter der Farbe sein ?
Bisher trocknet er nach oben hin schneller ab, als die Steine
neues Wasser nachlassen.
--
Manfred Winterhoff
Wuerde ich nicht machen. Wie Manfred andeutete, das haelt vermutlich
nicht. Die Tuenche koennte abblaettern, Blasen werfen oder sich
anderweitig loesen. Manche Leute hier bringen eine Art
Epoxy-Versiegelung auf ihre Garagenboeden auf. Sieht schick aus. Dazu
muessen sie aber beim Auftrag rappeltrocken sein und wenn Feuchtigkeit
spaeter von unten nachdrueckt, wer weiss, was dann alles passiert.
Kannst Du nicht einen Shop-Vac (diese Riesenstaubsauger) benutzen? Das
mache ich und zum Schutz gegen Rauspusten von feinerem Staub sitzt immer
ein feinstaubfangender Beutel drin, plus ein aehnlicher Ueberzug ueber
dem Schaustoff-Filter am Abluftstutzen. Das ganze Dingen hat nur etwa
$30 gekostet, die Beutel je $3-4 (die Lungen werden es danken).
--
Gruesse, Joerg
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>"Thorsten Gretenkordt" <grete...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag
>news:ngndj4dcn6gd7kv35...@4ax.com...
>
>> Unter abgestellten Eimern, Arbeitsschuhen etc ist der Boden
>> spürbar feucht und sichtbar dunkel.
>
>Und wie wird er dann unter der Farbe sein ?
Trocken jedenfalls nicht
>Bisher trocknet er nach oben hin schneller ab, als die Steine
>neues Wasser nachlassen.
Schon klar. Deshalb dachte ich ja auch an Haftgrund bzw Tiefgrund und
fragte nach besseren Alternativen. Dachte dabei zB an irnkwas das mit
dem Boden verkieselt und so verfestigt, ohne den dicht zu machen.
Wie wäre es mit einem Dünnbettestrich dem Du Zementfarbe zusetzt?
Das hätte den Vorteil, dass Du gleich einen geraden, glatten Boden bekommst.
Mit Zementfarbe meine ich jetzt einen Farbpulverzusatz für Zement. Das
Zeug gibt es z.B. im Dachdeckerbedarf und in Baustoffhandel. Im Baumarkt
ist es nicht zu bekommen.
Man kann das Pulver auch in Wasser ansetzen und dann direkt streichen.
Die Zementfarbe ist dabei speziell für feuchte Böden geeignet.
Nicht zu verwechseln mit den wasserdichten Farbanstrichen die auch als
Zementfarbe verkauft werden!!
Hier gibt es ein paar Infos:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zementfarbe
http://www.baumarkt.de/lexikon/Zementfarbe.htm
Zu kaufen gibts das ggf. hier:
http://www.seifert-spezialbaustoffe.de/produkt_detail.php?art=8023&rub=2&sub=3
Hans-Jürgen
>Thorsten Gretenkordt schrieb:
>> or nun die üblichen Verdächtigen aufheulen (ich würde mich auch
>> dazuzählen ;-): es soll nicht primär um Farbgebung gehen, das wäre
>> jedoch eine willkommene Zugabe. In erster Linie soll das Sauberhalten
>> des Bodens erleichtert und eine die Neigung zum Stauben vermindert
>> werden. Zur Situation:
>>
>>[feuchter Tonziegelkellerboden]
>>
>> Da ich in dem Raum auch werkel, würde ich gern die Staubentwicklung
>> beim Fegen minimieren. Ideal wäre eine andere Farbgebung um
>> heruntergefallene Schrauben etc leichter wiederzufinden, jedoch keine
>> Bedingung. Gibt es entsprechende Farben? Wenn nicht: würde zB
>> Tiefgrund annähernd helfen? Oder gibt's was besseres?
>>
>
>Wie wäre es mit einem Dünnbettestrich dem Du Zementfarbe zusetzt?
>Das hätte den Vorteil, dass Du gleich einen geraden, glatten Boden bekommst.
Stimmt. Hat aber auch einige Nachteile: Keller länger ausgeräumt
lassen, vermutlich höhere Kosten, vor allem hab ich damit noch keine
Erfahrung. Wie dünn darf das denn werden?
>Mit Zementfarbe meine ich jetzt einen Farbpulverzusatz für Zement. Das
>Zeug gibt es z.B. im Dachdeckerbedarf und in Baustoffhandel. Im Baumarkt
>ist es nicht zu bekommen.
Ich weiss was Du meinst. Auf jeden Fall danke für die Infos
>Da ich in dem Raum auch werkel, würde ich gern die Staubentwicklung
>beim Fegen minimieren. Ideal wäre eine andere Farbgebung um
>heruntergefallene Schrauben etc leichter wiederzufinden, jedoch keine
>Bedingung. Gibt es entsprechende Farben? Wenn nicht: würde zB
>Tiefgrund annähernd helfen? Oder gibt's was besseres?
Entweder "Dyx Zementfarbe", eine Farbe auf Zementbasis; gibt's in einigen
(wenigen) Farben. Oder, wenn's besonders billig sein soll, ein
Zement-Wassergemisch mit dem Quast aufgetragen. Gibt's in Zementfarben:-)
Dünn arbeiten, weil sonst die Schicht zum Abplatzen neigt. Tiefgrund würde ich
lassen: der bindet zwar, hemmt aber die Diffusion. Dagegen würde ich mit einem
knappen Millimeter Zementauftrag ich keine Bedenken haben, wegen Wasser
einsperren...
Thomas Prufer
Entweder du machst dort auch eine Abdichtung aus Bitumenschweißbahn und
darauf einen Zementestrich ...
einen Versuch könnte man vorher machen mit einer einziehenden
Hydrophobierung. Allerdings ist die farblos und darauf haftet
wasserhaltige Farbe eher nicht und eine wasserfreie Bodenbeschichtung
dürfte nicht ausreichend Diffusionsoffen sein.
bei der Produktauswahl einer geeigneten Hydrophobierung solltest Du aber
das Material der Bodenplatten genau kennen.
Die Hersteller werden unisono die Auskunft geben, dass die
Hydrophobierung nur für Wände (Fassaden) gedacht ist ...
Bei einer einziehenden Hydrophobierung bleibt die Nutz- und
Abriebsschicht der Stein. Die kappilare Wasserleitung wird unterbrochen.
Die impregnierten oberen paar Millimeter sind Wasserundurchlässig jedoch
nicht wasserdampfdicht.
--
mit freundlichem Gruß
Robert
Taupunktüberwachte Raumklimaregelung:
http://www.robertpflueger.com/DPC7.pdf