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Bohrmuldenschloss aufbohren

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Klaus Muehleich

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May 18, 2006, 4:41:44 AM5/18/06
to
Hallo NG,

ich weiß, das hier wird sicher wieder Diskussionen darüber auslösen
ob man sowas diskutieren sollte - aber ich versuchs trotzdem mal.

Im neu gekauften Häuschen ist an der Rückwand des Anbaus eine Tür.
In diese Tür hatte der Vorbesitzer ein Schloss eingebaut. Zu diesem
Schloss gehören noch weitere Zylinder und 12 Schlüssel. Das Problem
ist jetzt das in dem Schloss der angesprochenen Tür von Innen ein
Schlüssel steckt und sich nicht mehr herausziehen oder drehen lässt.
Das ist laut Vorbesitzer gleich nach dem Einbau passiert und die haben
sich nie die Mühe gemacht das zu beheben.

Diese Problematik habe ich nun mitgekauft. Da ich mich inzwischen schon
über mehrere Eskalationsstufen (Gefühl, Gefühl+Kraft, Kraft, Kraft
und Zange) an dem Ding versucht habe, komme ich zu dem Schluss das mir
nichts anderes übrig bleibt als das Ding aufzubohren.

Jetzt habe ich vor Jahren schonmal einem befreundeten Schreiner
zugeschaut wie er ein normales Profilzylinderschloss aufgebohrt hat.
Aber ich frage mich halt ob ich für dieses Bohrmuldenschloss genauso
vorgehen kann oder ob ich da anders arbeiten muß. Beim PZ gehen die
Stifte ja nach "unten", d.h. ich würde unterhalb des Drehzylinders
einbohren. Beim Bohrmuldenzylinder gehen die Pins ja wohl nach zwei
Seiten weg.

Dann noch eine Frage zu den Bohrern: Ich habe mir gestern im Baumarkt
mal solche angeschaut. Da gibt es normale HSS und welche aus
Kobalt-Legierung. Sind diese Kobalt-Dinger ihr Mehrgeld wert oder gibt
es noch geeigneteres Material?

Und dann noch eine andere Frage: Der Verkäufer, bzw. seine Frau,
wissen nicht mehr wo die Schlösser herstammen und es gibt auch keine
Unterlagen... (obwohl das noch keine 3 Jahre her ist). Wenn ich jetzt
einen neuen Zylinder bzw. weitere Zylinder für die Anlage brauche,
gibt es dann eine Chanche das mir ein
Schlüsseldienst/Beschlagshändler weiterhelfen kann wenn ich einen
Schlüssel und einen Zylinder als Muster vorlege?

Vielen Dank für die hoffentlich hilfreichen Tipps!

markus...@t-online.de

unread,
May 18, 2006, 5:11:02 AM5/18/06
to
Weiß jetzt zwar nicht, was ein Bohrmuldenschloss sit- aber ich hab'
schon 2 Zylinderschlösser aufgebohrt: einfach voll da'Reinhalten, wo
man denSchlüssel 'reinsteckt. Normaler HSS-Bohrer.

Einmal,als sogar die Bohrmaschine hinter der Tür war, taten's sogar
Hammer & Meissel ;-) verchromtes Messing.

Klaus Muehleich

unread,
May 18, 2006, 5:26:02 AM5/18/06
to

markus.kno...@t-online.de schrieb:

> Weiß jetzt zwar nicht, was ein Bohrmuldenschloss sit- aber ich hab'

OK, da ich mir den Begriff auch erst ergooglen mußte sollte ich ihn
hier auch mal erklären. Bei einem solchen Teil hat der Schlüssel
keinen Bart, also keine Zacken nach unten, sondern hat auf beiden
Flanken Vertiefungen, sozusagen ein "Lochmuster". Da beide Seiten
gleich gestaltet sind, ist es egal wierum man den Schlüssel einführt.

> Einmal,als sogar die Bohrmaschine hinter der Tür war, taten's sogar
> Hammer & Meissel ;-) verchromtes Messing.

Aufgrund der Schlüsselform und der Tatsache das die Zylinder und
Schlüssel recht neu sind erwarte ich hier (in diesem Fall leider)
etwas mehr Gegenwehr von dem Ding ...

Felix Holdener

unread,
May 18, 2006, 5:36:24 AM5/18/06
to
"Klaus Muehleich" <mueh...@gmx.de> schrieb:

>Im neu gekauften Häuschen ist an der Rückwand des Anbaus eine Tür.
>In diese Tür hatte der Vorbesitzer ein Schloss eingebaut. Zu diesem
>Schloss gehören noch weitere Zylinder und 12 Schlüssel. Das Problem
>ist jetzt das in dem Schloss der angesprochenen Tür von Innen ein
>Schlüssel steckt und sich nicht mehr herausziehen oder drehen lässt.
>Das ist laut Vorbesitzer gleich nach dem Einbau passiert und die haben
>sich nie die Mühe gemacht das zu beheben.

Du kannst die Türe öffnen? Was spricht gegen einen normalen Ausbau des
Zylinders?

>Und dann noch eine andere Frage: Der Verkäufer, bzw. seine Frau,
>wissen nicht mehr wo die Schlösser herstammen und es gibt auch keine
>Unterlagen... (obwohl das noch keine 3 Jahre her ist). Wenn ich jetzt
>einen neuen Zylinder bzw. weitere Zylinder für die Anlage brauche,
>gibt es dann eine Chanche das mir ein
>Schlüsseldienst/Beschlagshändler weiterhelfen kann wenn ich einen
>Schlüssel und einen Zylinder als Muster vorlege?

Wenn du den Schlüsseldienst bemühen willst: Lass doch den gleich vor
Ort die Sache erledigen.

Felix

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Dieter Wiedmann

unread,
May 18, 2006, 6:13:25 AM5/18/06
to
Klaus Muehleich schrieb:

> Im neu gekauften Häuschen ist an der Rückwand des Anbaus eine Tür.
> In diese Tür hatte der Vorbesitzer ein Schloss eingebaut. Zu diesem
> Schloss gehören noch weitere Zylinder und 12 Schlüssel. Das Problem
> ist jetzt das in dem Schloss der angesprochenen Tür von Innen ein
> Schlüssel steckt und sich nicht mehr herausziehen oder drehen lässt.

Lässt sich denn von der anderen Seite aus ein Schlüssel einstecken und
damit schließen?


> Jetzt habe ich vor Jahren schonmal einem befreundeten Schreiner
> zugeschaut wie er ein normales Profilzylinderschloss aufgebohrt hat.
> Aber ich frage mich halt ob ich für dieses Bohrmuldenschloss genauso
> vorgehen kann oder ob ich da anders arbeiten muß. Beim PZ gehen die
> Stifte ja nach "unten", d.h. ich würde unterhalb des Drehzylinders
> einbohren. Beim Bohrmuldenzylinder gehen die Pins ja wohl nach zwei
> Seiten weg.

http://www.ces-cylinder.de/produktprogramm/tera/tera_a4.pdf

Und da siehst du auch, dass das mit Aufbohren nicht so einfach wird.


> Dann noch eine Frage zu den Bohrern: Ich habe mir gestern im Baumarkt
> mal solche angeschaut. Da gibt es normale HSS und welche aus
> Kobalt-Legierung. Sind diese Kobalt-Dinger ihr Mehrgeld wert oder gibt
> es noch geeigneteres Material?

Wenn da auch nur der geringste HM-Aufbohrschutz drin ist hast du mit
Baumarktbohrern verloren. Im Fachhandel gibts zwar geeignete Bohrer,
aber schnall dich an bevor du nach dem Preis fragst.


> Und dann noch eine andere Frage: Der Verkäufer, bzw. seine Frau,
> wissen nicht mehr wo die Schlösser herstammen und es gibt auch keine
> Unterlagen... (obwohl das noch keine 3 Jahre her ist). Wenn ich jetzt
> einen neuen Zylinder bzw. weitere Zylinder für die Anlage brauche,
> gibt es dann eine Chanche das mir ein
> Schlüsseldienst/Beschlagshändler weiterhelfen kann wenn ich einen
> Schlüssel und einen Zylinder als Muster vorlege?

Kaum. Ist denn kein Logo auf dem Zylinder? GGf mal einen anderen
ausbauen.


Gruß Dieter

Thomas Huebner

unread,
May 18, 2006, 6:34:06 AM5/18/06
to
Klaus Muehleich schrieb:

> Im neu gekauften Häuschen ist an der Rückwand des Anbaus eine Tür.

> Zu dem Schloss gehören noch weitere Zylinder und 12 Schlüssel. Das Problem


> ist jetzt das in dem Schloss der angesprochenen Tür von Innen ein
> Schlüssel steckt und sich nicht mehr herausziehen oder drehen lässt.

Nehme an, es handelt sich un ein Profilzylinderschloss.
ABUS? - Die mag ich nicht mehr 8-P
Bevor du das Schloss selbst aufbohrst:

Schraube (innen) die Blende ab und bohre in die Kassette ein oder
mehrere 5mm-Löcher, damit der "Bedienhaken" durch das Loch herauskommt.

http://images180.affili.net/822/1429822_1.jpg
Es ist der blaugraue Haken im Bild in der Mitte des Schlosses zu sehen,
welcher sich mit dem Schlüssel dreht.
Je navh Einbaurichtung steht der Haken entweder auf der einen oder
anderen Seite. Deshalb musst du schlimmstenfalls zwei Löcher bohren.
___
/ \
| | |
\ | /
1| |2
| | 1 und/oder 2 = bohren
-
Wenn noch unklar, schaust du dir ein ausgebauten Profilzylinder an.

Gutes gelingen

--
Thomas

Steffen H.

unread,
May 18, 2006, 6:35:39 AM5/18/06
to
Klaus Muehleich schrieb:

> Hallo NG,
>
> ich weiß, das hier wird sicher wieder Diskussionen darüber auslösen
> ob man sowas diskutieren sollte - aber ich versuchs trotzdem mal.
>
> Im neu gekauften Häuschen ist an der Rückwand des Anbaus eine Tür.
> In diese Tür hatte der Vorbesitzer ein Schloss eingebaut. Zu diesem
> Schloss gehören noch weitere Zylinder und 12 Schlüssel. Das Problem
> ist jetzt das in dem Schloss der angesprochenen Tür von Innen ein
> Schlüssel steckt und sich nicht mehr herausziehen oder drehen lässt.

schlüsselfragmente lassen sich meist mit eine laufsägeblatt
herausbekommen: laubsägeblatt etwas kürzen (bis zu den zähnen
die zäne sollten nach schloßaußen zeigen
zägeblatt neben/unter dem schlüsselfragment eifuhren
etwas verkanten in richtung schlüssel

vorsichtig versuchen beides rauszuziehen

evtl vorher mit eine geeigneten spary vorbehandeln

oder versteh ich das falsch das noch der koplette schlüssel im schloß
ist? vilelicht angeklebt?dann würde ich ihn mal erhitzen (feuerzeug....
der klebstoff dürfte dann weich werden.

steffen

--
Gruß aus der Eifel
(EMail: Nichts rauskürzen)

Olaf Greck

unread,
May 18, 2006, 6:34:31 AM5/18/06
to
Dieter Wiedmann <Dieter....@t-online.de> wrote:

>http://www.ces-cylinder.de/produktprogramm/tera/tera_a4.pdf
>
>Und da siehst du auch, dass das mit Aufbohren nicht so einfach wird.
>
>

Nicht schlecht von der Idee


>> Dann noch eine Frage zu den Bohrern: Ich habe mir gestern im Baumarkt
>> mal solche angeschaut. Da gibt es normale HSS und welche aus
>> Kobalt-Legierung. Sind diese Kobalt-Dinger ihr Mehrgeld wert oder gibt
>> es noch geeigneteres Material?
>
>Wenn da auch nur der geringste HM-Aufbohrschutz drin ist hast du mit
>Baumarktbohrern verloren. Im Fachhandel gibts zwar geeignete Bohrer,
>aber schnall dich an bevor du nach dem Preis fragst.
>

Wer bohren nicht will schleift. Dauert halt länger aber Dremeleinsätze
gibt es für wenig Geld.

gruss

Olaf

Klaus Muehleich

unread,
May 18, 2006, 6:54:48 AM5/18/06
to
Felix Holdener schrieb:

> Du kannst die Türe öffnen? Was spricht gegen einen normalen Ausbau des
> Zylinders?

Der Schlüssel lässt sich nicht drehen. Zwar kann ich mit dem
Schlosskern ein bißchen wackeln, aber sobald der Punkt kommt wo er
eigentlich den Sperrhebel bewegen sollte ist Schluß ..

> Wenn du den Schlüsseldienst bemühen willst: Lass doch den gleich vor
> Ort die Sache erledigen.

Das ist die absolute B-Strategie, erst wenn ich sicher bin das es
anders nicht geht.

Klaus Muehleich

unread,
May 18, 2006, 6:56:07 AM5/18/06
to
Jens Arne Maennig schrieb:

> Wurde http://www.lockpicking.org/lockpicking/MIT_D/mit-guid.php zum
> besseren Allgemeinverständnis und vielleicht auch konkreteren Tipps
> auch schon konsultiert?

Ja, aber entweder ich habe es übersehen oder die haben keine Info zu
diesem speziellen Schloßtyp.

Klaus Muehleich

unread,
May 18, 2006, 7:00:06 AM5/18/06
to
Martin Gerdes schrieb:

> Hast Du den Zylinder schon ordentlich mit Kriechöl behandelt?

Nein, bin ich noch nicht drauf gekommen, wäre aber noch einen Versuch
wert.

> Läßt die Tür sich denn von außen schließen?

Leider auch nicht, ich bekomme den Schlüssel von Außen leider nicht
ganz ins Schloß, ein paar Milimeter steht er immer vor.

> Ich würde mit den vorhandenen Schlüsseln (und evtl einem anderen Zylinder
> aus dem Haus) erstmal in ein Eisenwarengeschäft gehen (also dorthin, wo es

Ja, das wäre auch einen Versuch wert. Ich wollte mir hier halt heiße
Tipps zum Thema herholen, damit ich nicht auf Gedeih und Verderb den
Interessen und Fähigkeiten des Schloss-Verkäufers ausgeliefert bin.

Klaus Muehleich

unread,
May 18, 2006, 7:04:06 AM5/18/06
to

Dieter Wiedmann schrieb:

> Lässt sich denn von der anderen Seite aus ein Schlüssel einstecken und
> damit schließen?

Nein, leider geht der Schlüssel nicht ganz ins Schloß, er steht ein
paar Milimeter raus.

> http://www.ces-cylinder.de/produktprogramm/tera/tera_a4.pdf
>
> Und da siehst du auch, dass das mit Aufbohren nicht so einfach wird.

Danke, so eine Zeichnung hatte ich schon vergeblich gesucht. Hilft mir
schonmal für meine strategischen Überlegungen weiter

> Kaum. Ist denn kein Logo auf dem Zylinder? GGf mal einen anderen
> ausbauen.

Auf den Schlüsseln steht leider nix, auf dem Zylinder konnte ich so
auch nichts erkennen. Werde heute Abend mal ein anderes ausbauen.

Klaus Muehleich

unread,
May 18, 2006, 7:08:07 AM5/18/06
to

Thomas Huebner schrieb:

> Nehme an, es handelt sich un ein Profilzylinderschloss.

Naja, um so ein Wende-Schlüssel-Schloß wie in dem Terra-Link oben
gezeigt.

> ABUS? - Die mag ich nicht mehr 8-P

Leider so nicht erkennbar von wem ...

> Bevor du das Schloss selbst aufbohrst:
>
> Schraube (innen) die Blende ab und bohre in die Kassette ein oder
> mehrere 5mm-Löcher, damit der "Bedienhaken" durch das Loch herauskommt.

OK das würde heißen ich Bohre die Tür kaputt anstatt das Schloss ...
muß ich mal überlegen.

Klaus Muehleich

unread,
May 18, 2006, 7:12:00 AM5/18/06
to
Steffen H. schrieb:

> schlüsselfragmente lassen sich meist mit eine laufsägeblatt

Hilft leider nicht, der Schlüssel ist noch komplett drin (nur leicht
verbogen am Griffstück), macht aber den Eindruck als wäre er im
Schloss vergossen ...

> oder versteh ich das falsch das noch der koplette schlüssel im schloß
> ist? vilelicht angeklebt?dann würde ich ihn mal erhitzen (feuerzeug....

Klebstoff würde ich ausschließen. Das "Mißgeschick" ist dem
Vorbesitzer passiert als er das Schloss eingebaut hat. Beim ersten
Schließversuch ist das Ding "eingerastet" und lies sich seitdem nicht
mehr bewegen. Ich bin wohl nun schon die 5. Person, die sich daran
versucht hat auch nur den Schlüssel irgendwie wieder als Ganzes vom
Schloss zu entfernen ...

Sevo Stille

unread,
May 18, 2006, 7:22:33 AM5/18/06
to
Klaus Muehleich wrote:

> Leider auch nicht, ich bekomme den Schlüssel von Außen leider nicht
> ganz ins Schloß, ein paar Milimeter steht er immer vor.

Zu diesen Schlosssystemen gehört immer ein Notfallschlüssel, der auch
bei steckendem Schlüssel auf der anderen Seite betätigt werden kann.
Möglicherweise ist gerade dieser abgebrochen - aber gegen Vorlaqe der
Karte gibt es vom Hersteller Ersatz.

Aus einem ausgebauten Zylinder sollten fähige Schlosser auch den
abgebrochenen Schlüssel beschädigungsfrei ziehen können. Denn dann
sollte es möglich sein, ein kleines Loch in den Rest des Schlüssels zu
bohren, ein Gewinde einzuschneiden und den Schlüssel mittels einer
Hartmetallschraube zu ziehen - aber 1,5mm-Löcher in 2mm Material bohrt
man besser nicht freihändig an einer Tür, sondern mit einer
Ständerbohrmaschine...

Gruß Sevo

Sevo Stille

unread,
May 18, 2006, 7:27:08 AM5/18/06
to
Klaus Muehleich wrote:

> Klebstoff würde ich ausschließen. Das "Mißgeschick" ist dem
> Vorbesitzer passiert als er das Schloss eingebaut hat. Beim ersten
> Schließversuch ist das Ding "eingerastet" und lies sich seitdem nicht
> mehr bewegen. Ich bin wohl nun schon die 5. Person, die sich daran
> versucht hat auch nur den Schlüssel irgendwie wieder als Ganzes vom
> Schloss zu entfernen ...

Und der Vorbesitzer ist nie auf die Idee gekommen, den Herstellersupport
wegen dieses mutmaßlichen Fabrikationsfehlers zu belästigen?

Noch was: Auf die naheliegende Idee, vor einem Schließversuch alle
Schrauben zu lösen, seid ihr hoffentlich schon gekommen? Sowas kann auch
daran liegen, daß da was unter Spannung eingebaut wurde.

Gruß Sevo

Felix Holdener

unread,
May 18, 2006, 7:29:57 AM5/18/06
to
"Klaus Muehleich" <mueh...@gmx.de> schrieb:

>> Läßt die Tür sich denn von außen schließen?
>
>Leider auch nicht, ich bekomme den Schlüssel von Außen leider nicht
>ganz ins Schloß, ein paar Milimeter steht er immer vor.

Das ist normal, ich kenne kein Schloss, wo sich von beiden Seiten
gleichzeitig ein Schlüssel stecken liesse.

Felix

Message has been deleted

Thomas Huebner

unread,
May 18, 2006, 7:42:55 AM5/18/06
to
Felix Holdener schrieb:

> "Klaus Muehleich" <mueh...@gmx.de> schrieb:
> [...] ich kenne kein Schloss, wo sich von beiden Seiten


> gleichzeitig ein Schlüssel stecken liesse.

Aber ja.
Solche mit Notfallfunktion.

--
Thomas

Steffen H.

unread,
May 18, 2006, 7:46:17 AM5/18/06
to
Klaus Muehleich schrieb:

> Martin Gerdes schrieb:
>
>> Hast Du den Zylinder schon ordentlich mit Kriechöl behandelt?
>
> Nein, bin ich noch nicht drauf gekommen, wäre aber noch einen Versuch
> wert.
>
>> Läßt die Tür sich denn von außen schließen?
>
> Leider auch nicht, ich bekomme den Schlüssel von Außen leider nicht
> ganz ins Schloß, ein paar Milimeter steht er immer vor.

dann ist was faul: in der regel ist dieser schlüsseltype gleichschließend

Peter Leopold

unread,
May 18, 2006, 7:48:16 AM5/18/06
to
Am 18 May 2006 01:41:44 -0700 schrieb Klaus Muehleich:

> ...


> Im neu gekauften Häuschen ist an der Rückwand des Anbaus eine Tür.
> In diese Tür hatte der Vorbesitzer ein Schloss eingebaut. Zu diesem
> Schloss gehören noch weitere Zylinder und 12 Schlüssel. Das Problem
> ist jetzt das in dem Schloss der angesprochenen Tür von Innen ein
> Schlüssel steckt und sich nicht mehr herausziehen oder drehen lässt.

> ...

Evtl. klemmt nicht der Zylinder sondern das Einstemmschloß. Klinken/Knauf,
Türschilder abbauen und Kriechöl bei Nuß und Falle einbringen.
Dann entfernst Du die Zylinderschraube und löst die Stulpverschraubungen.
Mit einer geeigneten Zange an der Falle packen und rütteln, während eine
helfende Hand versucht den Schlüssel zu bewegen und evtl. mit einem kleinen
Schraubenzieher am Riegel herumspielt.

HTH
Peter

Steffen H.

unread,
May 18, 2006, 7:51:37 AM5/18/06
to
Klaus Muehleich schrieb:

> Steffen H. schrieb:
>
>> schlüsselfragmente lassen sich meist mit eine laufsägeblatt
>
> Hilft leider nicht, der Schlüssel ist noch komplett drin (nur leicht
> verbogen am Griffstück), macht aber den Eindruck als wäre er im
> Schloss vergossen ...
>
>> oder versteh ich das falsch das noch der koplette schlüssel im schloß
>> ist? vilelicht angeklebt?dann würde ich ihn mal erhitzen (feuerzeug....
>
> Klebstoff würde ich ausschließen. Das "Mißgeschick" ist dem
> Vorbesitzer passiert als er das Schloss eingebaut hat. Beim ersten
> Schließversuch ist das Ding "eingerastet" und lies sich seitdem nicht
> mehr bewegen.

ich schau mal gerade bei uns nach (abusschloß):


wie steht der schlüsselschlitz normalerweise? ich vermute mal
waagerecht? wie siehts bei der betroffenen tür aus?
des schltz ist ja unsymetrisch (schau mal bei den anderen schössern nach...
in der stellung wo dr schlitz zum schlisblech zeigt sollte der schlüssel
entfernbar sei, eine habe umdrehung weiter 8schlitz zeigt vom schleiblch
weg natürlich nicht....

also wie ist der schlüssel jetzt?

Steffen H.

unread,
May 18, 2006, 7:53:32 AM5/18/06
to
Felix Holdener schrieb:

dann kennst du lange nicht genug ;-)

ist bei diesem schloßtype glaube ich üblich (hatten alle die ich kenne)

Steffen H.

unread,
May 18, 2006, 7:55:24 AM5/18/06
to
Wolfgang Gerber schrieb:

>
>>> Läßt die Tür sich denn von außen schließen?
>> Leider auch nicht, ich bekomme den Schlüssel von Außen leider nicht
>> ganz ins Schloß, ein paar Milimeter steht er immer vor.
>

> Weil der steckende Schlüssel dagegen stößt.
>
> Da du das Schloss ja eventuell sowieso opfern willst: Hau den
> Schlüssel von der Gegenseite gefühlvoll mit dem Hammer rein. Wenn der
> festsitzende Schlüssel genau senkrecht steht, müsste er dann
> rausgedrückt werden.

ei diesem schloßtype nicht senkrecht sondern wagerecht! das blatt dies
schlüssels hat flache bohrungen und keinen zackenkamm

Thomas Huebner

unread,
May 18, 2006, 7:54:35 AM5/18/06
to
Klaus Muehleich schrieb:

> Thomas Huebner schrieb:
>
>
>>Nehme an, es handelt sich un ein Profilzylinderschloss.
>
> Naja, um so ein Wende-Schlüssel-Schloß wie in dem Terra-Link oben
> gezeigt.
>
>
>>ABUS? - Die mag ich nicht mehr 8-P
>
> Leider so nicht erkennbar von wem ...

Steht üblicherweise unter dem Schlüsselschlitz...

>>Schraube (innen) die Blende ab und bohre in die Kassette ein oder
>>mehrere 5mm-Löcher, damit der "Bedienhaken" durch das Loch herauskommt.
>
> OK das würde heißen ich Bohre die Tür kaputt anstatt das Schloss ...
> muß ich mal überlegen.

Mein. Maximal zwei Löcher NUR in die Blechkassette, HINTER der Blende.
http://wohnatelier.de/images3/tuerschloss.jpg
Blende wieder drauf - und schon ist nix mehr zu sehen.
Die Tür als auch die Kassette kann (mit neuem Profilzylinder) weiter
verwendet werden.

Weil du die Tür nicht mehr öffnen kannst, ein Loch zusätzlich zum
durchbohren der Halteschraube.

Baue ein anderes Zylinderschloss als Muster aus. So kannst du die Lage
der Bohrung zum durchbohren der Befestigungsschraube festlegen.

--
Thomas

Thomas Prufer

unread,
May 18, 2006, 8:21:05 AM5/18/06
to
On Thu, 18 May 2006 13:22:33 +0200, Sevo Stille <sevo...@radiox.de> wrote:

>Zu diesen Schlosssystemen gehört immer ein Notfallschlüssel, der auch
>bei steckendem Schlüssel auf der anderen Seite betätigt werden kann.
>Möglicherweise ist gerade dieser abgebrochen - aber gegen Vorlaqe der
>Karte gibt es vom Hersteller Ersatz.

Eventuell ist das ja ein Schlüssel mit passender Schließung, nur an der Spitze
etwas kürzer? Bei 12 Schlüsseln könnte man ja an einem die Spitze die paar
Millimeter kürzen, und dann sehen, ob der Schlüssel dann ganz reinpasst, und
dann eventuell schließt...


Thomas Prufer

Bernhard Zumbusch

unread,
May 18, 2006, 8:32:43 AM5/18/06
to
Felix Holdener <tom...@tiscali.ch> wrote

>>Leider auch nicht, ich bekomme den Schlüssel von Außen leider nicht
>>ganz ins Schloß, ein paar Milimeter steht er immer vor.
>
> Das ist normal, ich kenne kein Schloss, wo sich von beiden Seiten
> gleichzeitig ein Schlüssel stecken liesse.

In dieser Pauschalität ist das sicher falsch, es gibt Schlösser mit und
ohne Notschließfunktion. Das hängt unter anderem mit der Zylinderlänge
zusammen. In manchen Einbausituationen kannst Du halt keinen so langen
Zylinder einbauen. Blöd wird das dann, wenn einer den Schlüssel von
innen stecken hat lassen und dann umkippt oder so... und man nicht mehr
von außen aufsperren kann.

Viele Grüße

Bernhard

Message has been deleted

Christoph Hinkelmann

unread,
May 18, 2006, 8:20:17 AM5/18/06
to
Felix Holdener schrieb:

Gefahren-, Notfall-, Doppelzylinder sind die Stichworte.
Ist absoluter Standard.

hinkel

Christoph Hinkelmann

unread,
May 18, 2006, 8:22:06 AM5/18/06
to
Steffen H. schrieb:

> Klaus Muehleich schrieb:
>> Martin Gerdes schrieb:
>>
>>> Hast Du den Zylinder schon ordentlich mit Kriechöl behandelt?
>>
>> Nein, bin ich noch nicht drauf gekommen, wäre aber noch einen Versuch
>> wert.
>>
>>> Läßt die Tür sich denn von außen schließen?
>>
>> Leider auch nicht, ich bekomme den Schlüssel von Außen leider nicht
>> ganz ins Schloß, ein paar Milimeter steht er immer vor.
>
> dann ist was faul: in der regel ist dieser schlüsseltype gleichschließend

Wobei sich mir die Frage stellt was "gleichschließend" mit diesem
Sachverhalt zu tun hat.

hinkel

Felix Holdener

unread,
May 18, 2006, 9:03:42 AM5/18/06
to
Bernhard Zumbusch <cr291102.1...@spamcowboy.com> schrieb:

Habt Dank, alle, das ist mir neu. Eigentlich eine gute Idee.

Felix

Steffen H.

unread,
May 18, 2006, 9:17:42 AM5/18/06
to
Wolfgang Gerber schrieb:

>
> Ok - aber das Prinzip mit dem Rausdrücken mosste doch auch gehen?

nur wenn beide schlüssel genau gleich stehen und beide in der
einführposition.

ich schau mal gerade ob das auch für diesen schlüsseltype zutrifft

...

ne, geht nicht!

innen zeigt der schlüsselschlitz (waagerecht) zum schließblech, außen
vom schliessblech weg
unser schloß ist allerdings immer von beiden seite zu schließen, der
schlüssel kann also stecken bleiben

Steffen H.

unread,
May 18, 2006, 9:21:39 AM5/18/06
to
Christoph Hinkelmann schrieb:
> Steffen H. schrieb:

>>> Leider auch nicht, ich bekomme den Schlüssel von Außen leider nicht
>>> ganz ins Schloß, ein paar Milimeter steht er immer vor.
>>
>> dann ist was faul: in der regel ist dieser schlüsseltype gleichschließend
>
> Wobei sich mir die Frage stellt was "gleichschließend" mit diesem
> Sachverhalt zu tun hat.

falsches wort? ich meine das hieße so

das schloß lät sich immer schließen auch wenn auf der anderen seite ein
schlüssel steckt!
emzufolge kann der eine schlüssel nicht durch den anderen blokiert
werden, egal wie der schon vorhandene schlüssel steht (sicherheitshalber
mal eben getestet...)

Christoph Hinkelmann

unread,
May 18, 2006, 9:31:34 AM5/18/06
to
Steffen H. schrieb:

> Christoph Hinkelmann schrieb:
>> Steffen H. schrieb:
>
>>>> Leider auch nicht, ich bekomme den Schlüssel von Außen leider nicht
>>>> ganz ins Schloß, ein paar Milimeter steht er immer vor.
>>>
>>> dann ist was faul: in der regel ist dieser schlüsseltype
>>> gleichschließend
>>
>> Wobei sich mir die Frage stellt was "gleichschließend" mit diesem
>> Sachverhalt zu tun hat.
>
> falsches wort? ich meine das hieße so

Zwei oder mehr Schlösser koennen gleichschließend sein, also mit dem
gleichen Schlüssel zu bedienen. Zylinder die bei steckendem Schlüssel
von der anderen Seite aus bedient werden koennen heißen Notfall,
Gefahren, Doppelzylinder.

Gruß ch

Thomas Huebner

unread,
May 18, 2006, 10:12:44 AM5/18/06
to
Klaus Muehleich schrieb:

> Thomas Huebner schrieb:
>
>>Nehme an, es handelt sich un ein Profilzylinderschloss.
>
> Naja, um so ein Wende-Schlüssel-Schloß wie in dem Terra-Link oben
> gezeigt.

Terra-Link? Kann ich nicht finden.
Und das Bild eines Bohrmuldenschlosses habe ich auch nicht finden
können. Etwa so?

http://www.baumarkt.de/baulexikon/images/wendeschluessel.jpg

Ändert aber nichts, der Mechanismus zur Türfallen- und Riegelbewegung
bleibt der gleiche.

Also Löcher in das Blech des Schlosskasten bohren und den Zylinder
herausziehen/drücken.

Griff/Drücker und Schlossblende natürlich vorher entfernen.
Bei Außentüren geht's am besten von innen...

.-------------.
| O O |
| ------------------------
| | |
| ------------------------
| |
| |
| ___ |
| / \ |
| | | |
| \ / |
| 1| |2 |
|>---3| | | 1 und/oder 2 = bohren
| - | 3 bohren, um bei geschlossener
| O O | Tür die Festhalteschraube
'-------------' quer zu DURCHbohren

Bild zur veranschaulichung:
http://devel.pw-internet.de/images/cms/schloss1.gif
--
Thomas

Siegfried Schmidt

unread,
May 18, 2006, 11:21:15 AM5/18/06
to
Hallo Sevo,

> Zu diesen Schlosssystemen gehört immer ein Notfallschlüssel, der auch
> bei steckendem Schlüssel auf der anderen Seite betätigt werden kann.

Da habe ich zumindest ein Schloß, bei dem dieses Funktion nicht einem
Schlüssel, sondern dem Schloß zugeordnet ist.

Siegfried
--
http://www.schmidt.ath.cx

Steffen H.

unread,
May 18, 2006, 12:05:05 PM5/18/06
to
Christoph Hinkelmann schrieb:
> Steffen H. schrieb:

>

> Zwei oder mehr Schlösser koennen gleichschließend sein, also mit dem
> gleichen Schlüssel zu bedienen.

ja, hast recht ....

Siegfrid Breuer

unread,
May 18, 2006, 3:24:00 PM5/18/06
to
mueh...@gmx.de (Klaus Muehleich) schrieb:

> nichts anderes übrig bleibt als das Ding aufzubohren.

Doch, Zylinder abbrechen. Spart Bohrer. Schild abschrauben, Zylinder
mit Wasserpumpen- oder Rohrzange greifen und nach unten abbrechen.

Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelmäßig gelesen <--

Georg Mildenberger

unread,
May 18, 2006, 4:27:04 PM5/18/06
to
Hallo Klaus,

Klaus Muehleich wrote:
> Felix Holdener schrieb:
>
>
>>Du kannst die Türe öffnen? Was spricht gegen einen normalen Ausbau des
>>Zylinders?
>
>
> Der Schlüssel lässt sich nicht drehen. Zwar kann ich mit dem
> Schlosskern ein bißchen wackeln, aber sobald der Punkt kommt wo er
> eigentlich den Sperrhebel bewegen sollte ist Schluß ..

hmm, wenn ich recht erinnere, dann muss für den Ausbau eines
Schließzylinders der Schlüssel stecken und der Zylinder leicht gedreht
werden. So um ca. 30 Grad? AUf jeden Fall bevor die Nase ernsthaft
irgendwas betätigt, was ja logisch ist, denn dann klemmte es ja leicht,
wenn man den Zylinder rauszieht.
Das hast Du ja vermutlich schon probiert, oder?
Die lange Schraube im Stulp rausdrehen und den Schlüssel etwas drehen
(mal links und rechts rum) und sehen, ob da was locker wird?

Gruß
Schorsch

Klaus Muehleich

unread,
May 23, 2006, 9:01:03 AM5/23/06
to
Hallo,

eben habe ich mich mal ernsthaft mit dem Ding befaßt (freier Tag sei Dank).

Gewaltfreie Öffnung ging nicht. Der steckende Schlüssel lies sich leider
nicht in die waagerechte Position drehen. Auch nach Kriechöl und lösen
aller erreichbaren Schrauben, eine Vierteldrehung hin und her und fertig
wars.

Und da das Ding komplett im Türblatt sas gab es auch keinen Ansatz fürs
abbrechen

Letzendlich bin ich zum Aufbohren übergegangen, und zwar den Zylinder
und nicht die Kassette. Leider zeigte der Nippel nämlich in allen
erreichbaren Positionen nach oben und nicht nach unten wo Platz zum
Bohren gewesen wäre.

Die angenehme Überraschung war dann das der Zylinder sich sehr gut
bohren lies. Mit Aldi-Akkuschrauber und Aldi-Bohrern habe ich
haufenweise goldene Späne produziert, zwischendrin immer mal kräftig mit
einem Schraubendreher gerührt und irgendwann hat sich der Schließnippel
von selbst nach unten verabschiedet und ich konnte das Schloss rausdrücken.

Hab dann auch die Kassette ausgebaut und mit einem anderen Zylinder
ausprobiert, meiner Meinung nach war die das Problem. Ich habe viele
Anläufe gebraucht, bis sich der Schlüssel einmal runddrehen lies. Die
Kassette war nämlich voller Bohrspäne vom Kunststoff der Tür,
wahrscheinlich sind die damals beim Einbau reingekommen und haben sich
in der Kassette verklemmt. Aber jetzt läuft sie wieder rund und ist auch
wieder eingebaut. Hab jetzt halt noch einen Schlüssel mehr am Schlüsselbund.

Ein Hersteller ist übrigens auf keinem der Schlüssel und keinem der
Zylinder eingeprägt ... scheint als nicht nur Noname- sondern eher
Withoutname-Ware zu sein.

Allen Tippgebern noch ein Dankeschön!

Peter Popp

unread,
May 23, 2006, 9:47:40 AM5/23/06
to
Klaus Muehleich <mueh...@gmx.de> schrieb am Tue, 23 May 2006
15:01:03 +0200, :

>Hallo,
>
>eben habe ich mich mal ernsthaft mit dem Ding befaßt (freier Tag sei Dank).
>

>Gewaltfreie Öffnung ging nicht. ....

>Die angenehme Überraschung war dann das der Zylinder sich sehr gut
>bohren lies. Mit Aldi-Akkuschrauber und Aldi-Bohrern habe ich
>haufenweise goldene Späne produziert, zwischendrin immer mal kräftig mit
>einem Schraubendreher gerührt und irgendwann hat sich der Schließnippel
>von selbst nach unten verabschiedet und ich konnte das Schloss rausdrücken.

....


>Ein Hersteller ist übrigens auf keinem der Schlüssel und keinem der
>Zylinder eingeprägt ... scheint als nicht nur Noname- sondern eher
>Withoutname-Ware zu sein.

Wenn sich das so leicht bohren lässt, wäre ohnehin zu überlegen, etwas
sichereres zu kaufen,

meint
--
Peter Popp
www.peter-popp.de/bahn

Werner G. Pflaum

unread,
May 23, 2006, 10:52:44 AM5/23/06
to

"Peter Popp" <peter.po...@t-online.de> schrieb:

>>Ein Hersteller ist übrigens auf keinem der Schlüssel und keinem der
>>Zylinder eingeprägt ... scheint als nicht nur Noname- sondern eher
>>Withoutname-Ware zu sein.
>
> Wenn sich das so leicht bohren lässt, wäre ohnehin zu überlegen, etwas
> sichereres zu kaufen,

Aber - wer sagt es denn - Aldi-Akkuschrauber ... das hätte ja nicht mal ich
dem zugetraut :-) Aber klar, wenn ein Schloß nicht mal dem
Aldi-Profi-Einbrecherwerkzeug den leisesten Widerstand entgegenstemmt ...
tja, dann kann man es eigentlich bestenfalls noch als Kindersicherung
benutzen.

Gruß,

Werner


Klaus Muehleich

unread,
May 23, 2006, 4:52:37 PM5/23/06
to
Werner G. Pflaum schrieb:

> dem zugetraut :-) Aber klar, wenn ein Schloß nicht mal dem
> Aldi-Profi-Einbrecherwerkzeug den leisesten Widerstand entgegenstemmt ...
> tja, dann kann man es eigentlich bestenfalls noch als Kindersicherung
> benutzen.

Naja, viel mehr sollte es in dem Fall auch nicht sein, ich mag nämlich
primär verhindern das die Nachbarskinder in der Scheune rumturnen ;-)

Karl Wilhelm Kuhn

unread,
May 23, 2006, 6:10:46 PM5/23/06
to
Am 23.05.2006, 16:52 Uhr, schrieb Werner G. Pflaum <wgpf...@t-online.de>:

> Aber - wer sagt es denn - Aldi-Akkuschrauber ... das hätte ja nicht mal ich
> dem zugetraut :-) Aber klar, wenn ein Schloß nicht mal dem
> Aldi-Profi-Einbrecherwerkzeug den leisesten Widerstand entgegenstemmt ...
> tja, dann kann man es eigentlich bestenfalls noch als Kindersicherung
> benutzen.

An was die heute alles denken, früher hat man Kondome benutzt und jetzt Akkuschrauber.

--
Gruß Karl Wilhelm

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