ich habe einen Raum inkl. Decke tapeziert.
Die Decke besteht aus Rigipsplatten. Diese habe ich
mit einer Grundierung gestrichen. Einen Tag später
die Tapetenbahnen tapeziert und Methylan-Tapetenkleber
verwendet.
Nun bilden sich größere Blasen und Wölbungen unter der
Tapete die mit der Rolle glattgedrückt werden können.
Der Kleber wurde jedoch auf die Tapete gleichmäßig
aufgetragen, so dass keine Stellen frei von Kleber waren.
Welche Gründe kann es dafür geben, dass solche Blasen
und Wölbungen entstehen?
Aufgefallen ist es mir, dass an warmen Tagen die Tapete
an der Decke weniger dieser Blasen aufweist und an Tagen,
die kühler sind und höhere Luftfeuchtigkeit herrscht, diese
Blasen und Wölbungen wieder zunehmen.
Gruss
Artur
> Welche Gründe kann es dafür geben, dass solche Blasen
> und Wölbungen entstehen?
Tapete nach Auftrag des Klebers nicht genügend einweichen lassen?
Lutz
--
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> Nun bilden sich größere Blasen und Wölbungen unter der
> Tapete die mit der Rolle glattgedrückt werden können.
>
Hast Du eine Arztspritze? Drücke in diese Blasen Tapetenkleister damit
und drücke die Tapete fest.
--
Liebe Grüße, Gerd - Hier steht die Satelliten FAQ,
PC-Tipps, Mopped, Katzen, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/
Hallo,
wie lange ist "genug"?
Bzw. woran merkt man, dass die Tapete genügend eingeweicht ist?
Gruss
Artur
> Hast Du eine Arztspritze? Drücke in diese Blasen Tapetenkleister damit und
> drücke die Tapete fest.
Danke, ist eine super Idee.
Artur
Hi,
auch der Maler liest sich den Beibackzettel durch.
Da stehen dann so Sachen wie z.B. Rapport, Weichzeit, ob gest�rzt zu
kleben, und nicht zuletzt die Anfertigungsnummer drauf. Also immer einen
Zettel aufbewahren.
>
> Aufgefallen ist es mir, dass an warmen Tagen die Tapete
> an der Decke weniger dieser Blasen aufweist und an Tagen,
> die k�hler sind und h�here Luftfeuchtigkeit herrscht, diese
> Blasen und W�lbungen wieder zunehmen.
>
Jo, bei dir w�re die Weichzeit wichtig gewesen. Die hast du nicht
eingehalten. Also ist sie auf der Fl�che geweicht.
Weichen heisst, die Bahnen werden breiter und l�nger. Wenn sie nun
keinen Platz hat sich auszudehnen, entstehen Falten, Blasen, die N�hte
stellen sich auf.
Das kannste jetzt platt rollen, aber, wie du schon bemerkt hast, bei
hoher Luftfeuchtigkeit nimmt die Tapete genug davon auf und dehnt sich
wieder. Die Blasen sind wieder da.
Das kannste jetzt weg spritzen (wurde ja schon erw�hnt), aber wenn es so
schlimm ist, wie ich vermute, raus damit und neu kleben.
Ach ja, �ber den Daumen: wenn man von Hand kleistert 3-4 Bahnen
vorkleistern. Bei Rauhfaser auch mehr. Je nach K�nnen.
Gruss Siggi
--
Der Maler. Garant f�r Schutz und Sch�nheit.
> "Lutz Schulze" <lsch...@netzwerkseite.de> schrieb ...
>> Am Thu, 10 Jun 2010 20:52:44 +0200 schrieb Artur Kawa:
>>
>>> Welche Gründe kann es dafür geben, dass solche Blasen
>>> und Wölbungen entstehen?
>>
>> Tapete nach Auftrag des Klebers nicht genügend einweichen lassen?
>
> Hallo,
>
> wie lange ist "genug"?
Kommt auf das Material und den Kleber an, das ist Erfahrungsache. Meist 5-10
Minuten, im Zweifelsfall lieber etwas länger.
> Bzw. woran merkt man, dass die Tapete genügend eingeweicht ist?
Dass sie sich beim trocknen ausreichend zusammenzieht und danach fest sitzt.
Möglicherweise kann man auch vorher feststellen dass sie sich beim
einweichen nicht mehr ausdehnt, darauf habe ich noch nicht geachtet.
wenn nochmal neu, dann w�rde ich Fliestapete empfehlen, einfache wei�
zum �berstreichen, nicht das schon bunte Zeugs aus dem Baumarkt.
Bei unserem maler um die Ecke kann ich das problemlos bestellen, das
sollte bei anderen Malern auch gehen.
Ciao
Stefan
>Jo, bei dir wäre die Weichzeit wichtig gewesen. Die hast du nicht
>eingehalten. Also ist sie auf der Fläche geweicht.
>Weichen heisst, die Bahnen werden breiter und länger. Wenn sie nun
>keinen Platz hat sich auszudehnen, entstehen Falten, Blasen, die Nähte
>stellen sich auf.
Wenn sich die Bahnen beim Trocknen wieder zusammen ziehen und ich hab
z.B. Rauhfaser auf Stoß geklebt, dann seh ich doch auch die "Naht".
Oder hab ich da jetzt nen Denkfehler?
Viele Grüße
Mario
-
http://hvhholz.kilu.de
http://www.wg-holzweissig.homepage.t-online.de
Jo wa, mal gucken wat der Arsch da drauf zu sagen hat. Wa? ;-)
Da kommt die Klebkraft des, hoffentlich guten, Kleisters zum Zuge.
Ganz anders kann es einen ergehen, wenn zu dick gekleistert ist. Bei
sehr, sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Bei nicht saugenden Untergründen.
In solchen Fallen trocknet die Rauhfaser schneller als der Kleister: die
Nähte sind deutlich sichtbar.
Zufrieden?
Gruss Siggi
--
Der Maler. Garant für Schutz und Schönheit.
> Ganz anders kann es einen ergehen, wenn zu dick gekleistert ist. Bei
> sehr, sehr hoher Luftfeuchtigkeit. Bei nicht saugenden Untergründen.
> In solchen Fallen trocknet die Rauhfaser schneller als der Kleister: die
> Nähte sind deutlich sichtbar.
Interessant, auf was man da alles achten muss,
und was seltsamerweise bei mir (als Laie)
trotzdem immer geklappt hat. Anscheinend
kommt es doch auf den richtigen Daumen an.
:-)
Gruss
Harald
Sagen wir so, es sind doch eigentlich normale Dinge auf die man achten
sollte. Anscheinend machst du das intuitiv. ;-)
Andere Leute müssen halt fragen.
Hallo Siggi,
ich finde es schön, das Du Dein spezielles
Fachwissen so mit uns teilst. Ich mache es
allerdings mit meinem Wissen über die
Elektronik ähnlich. In diese NG komme ich
deshalb nur sporadisch. Auf weiterhin
interessante Threads in allen NGs. :-)
Gruss
Harald
> Hallo,
>
> wie lange ist "genug"?
>
> Bzw. woran merkt man, dass die Tapete genügend eingeweicht ist?
Sagemer mal so:
Wenn Du nach dem Trocknen Spalte zwischen den Bahnen hast, dann war's zu
lange geweicht (Schrumpf zu stark).
<duckundwech>
Jens
> Ach ja, �ber den Daumen: wenn man von Hand kleistert 3-4 Bahnen
> vorkleistern. Bei Rauhfaser auch mehr. Je nach K�nnen.
boh...
Ich dachte schon 2 vor ist viel....
Ich glaub ich mach was falsch. ;-(
Wie lange brauchst Du denn so f�r eine Bahn mit anlegen ausstreichen R�nder
unsichtbar klopfen
oben und unten abschneiden....
mfg
SS
200 bis 300 qm. Im Akord.
Ich/wir schneiden nicht.
Nein, ich bin normaler Geselle.
Ich mach auch Wᅵrmedᅵmmung. Ich habe den Beruf erlernt.
Lackierungen sind kein Problem. !
Irgend wie bin ich jetz durcheinander........
Siggi
--
Der Maler. Garant fᅵr Schutz und Schᅵnheit.
> Hallo Siggi,
> ich finde es schön, das Du Dein spezielles
> Fachwissen so mit uns teilst. Ich mache es
> allerdings mit meinem Wissen über die
> Elektronik ähnlich.
Das ist das Schöne am Usenet. So viele Experten zu allen möglichen Themen
hat man normalerweise nur selten so schnell in Reichweite - das spart eine
Menge Ärger, Zeit und auch Geld.
Hi, Leute, hi Sabine.
Ist keine Aufschneiderei, ehrlich. Aber wenn man bedenkt, was der
Heimwerker so macht, und wo der Maler arbeitet ... : Flure, da mᅵchte
man am liebsten mit Inline-Skatern durchrauschen.
08-15 Rᅵume in Bᅵrogebᅵuden, wo man die Maᅵe nach 2 Tagen einfach kennt.
Dazu noch, wenn man Glᅵck hat, hat der Trockenbauer noch nicht mal das
Gerᅵst fᅵr die Akustikdecken gesetzt....., ein Traum. :-)
Grosse Maschine, breite Rauhfaser, ein tᅵchtiger Lehrling (oder nicht),
los geht es (Money make's the world go round ..., oder so).
Ein grosser Reinfall war eine Wohnung im einem Mietshaus:
Ein Wunder, dass die !Hausmeisterin! die Kleistermaschine akzeptierte!
Kein Reissen erlaubt. Rauhfaser kleben wie Tapete. Back to the Roots.
Dabei gingen die alten Tapeten so schᅵn runter .... Kein Spachteln, NIX!
Also, waren noch nicht mal 150qm. ;-/
Eigentlich lᅵuft es darauf hinaus, dass man mit den Jahren einfach
Erfahrungen sammelt. Routine erwirbt, was aber nicht zur Gewohnheit
werden sollte. Wie in jedem Beruf.
Gruss Siggi