Ich will mein Gargen Dach reparieren.
Zuerst einmal habe ich den ganzen Moos und Kies entfernt der auf dem Dach
war,
jetzt sieht man das die alten Schweißbahnen in einen sehr schlechten Zustand
sind.
Teilweise Brückig, teilweise "Luftblasen" drin.
Wahrscheinlich wäre es das beste den ganzen alten "Dreck" komplett zu
entfernen, aber wie macht man das am besten.
Soll man mit einen Gasbrenner arbeiten und die alten Bahnen heiß machen und
langsam abziehen ?
oder
Nimmt man ein Lösungsmittel ?
oder
Entfernt man nur die Losen Stücke und läßt den Rest drauf und macht die
neuen Bahnen einfach drüber ?
Dann sehe ich aber das Risiko das die neuen Bahnen dann nicht richtig glatt
aufliegen und vielleicht eher undicht werden.
Vorschläge Ideen willkommen.
Gruß Per
> Entfernt man nur die Losen Stücke und läßt den Rest drauf und macht die
> neuen Bahnen einfach drüber ?
Genau so hat es der Dachdecker angeboten, mit dem ich in gleicher Sache
gerade im Gespräch bin. Soll 900,- für eine Doppelgarage kosten, ich
überlege gerade, ob es mehr Sinn macht, lieber selbst Material und Werkzeug
zu beschaffen...
> Dann sehe ich aber das Risiko das die neuen Bahnen dann nicht richtig
> glatt aufliegen und vielleicht eher undicht werden.
Deshalb erntfernt er ja lose Stücke und Blasen - es ist dann einigermaßen
eben. Das Ergebnis sollte erstmal wieder 20 Jahre Ruhe geben. Der Kies muss
übrigens wieder drauf, denn er schützt die Teerpappe vor Sonneneinstrahlung
und die wird dadurch nicht so schnell warm, weich und brüchig.
Grüße
markus
Zuerst am Rand hoch bekommen, dann mit dem Gasbrenner an die Stelle, wo es
abgehen soll.
> Nimmt man ein Lösungsmittel ?
Nein.
> Entfernt man nur die Losen Stücke und läßt den Rest drauf und macht die
> neuen Bahnen einfach drüber ?
Der Dachdecker laesst die losen Stuecke auch noch drauf :-)
Denn die Dachhaut muesste er teuer entsorgen.
Die Kosten ueberlaesst er lieber dem Hausbesitzer beim Abriss.
Dann kann er 10 EUR billiger sein als sein Konkurrent, und sackt die
400 EUR, die die Entsorgung gekostet haette, selber ein.
> Vorschläge Ideen willkommen.
Wie willst du das neue Dach machen?
Heute nimmt man Kunststoff, aka Teichfolie.
Die gibt es netterweise in der Groesse der Garage,
du musst also nicht mal lernen, wie man die schweisst/klebt.
Allerdings gibt es Folie, die sich mit Bitumen nicht vertraegt.
Solche sollte man nicht nehmen, dann kann man die alte Dachhaut
einfach drunuter lassen, Macht der Dachdecker auch nicht anders :-)
Am Rand per Leiste befestigen, und i der Mitte ein paar Gehwegplatten
als Beschwerung damit der Sturm die Folie nicht runtersaugt.
Kostet keine 50 EUR.
--
Manfred Winterhoff
Per Ideström schrieb:
> ...
> Wahrscheinlich wäre es das beste den ganzen alten "Dreck" komplett zu
> entfernen,
ja.
> Soll man mit einen Gasbrenner arbeiten und die alten Bahnen heiß
machen und
> langsam abziehen ?
das wäre eine Möglichkeit dich ich aber nur nach erfolglosem Versuch
"mit dem Spaten" anwenden würde.
>
> oder
>
> Nimmt man ein Lösungsmittel ?
eher nicht.
>
> oder
>
> Entfernt man nur die Losen Stücke und läßt den Rest drauf und macht die
> neuen Bahnen einfach drüber ?
kommt darauf an, manche Dachdecker machen nur die Blasen der alten
Abdichtung auf (da ist Wasser drin das bei Sonneneinstrahlung heiß wird)
und schweißen eine Reperaturbahn drüber.
Kommt auch darauf an wie die Windsogsicherung der neuen Dachbahn
ervolgt. nur die Bahnen untereinander verschweisst und mit Kiesauflage,
oder vollflächig mit dem Untergrund verklebt ...
>
> Dann sehe ich aber das Risiko das die neuen Bahnen dann nicht richtig glatt
> aufliegen und vielleicht eher undicht werden.
>
Du wirst vermutlich die neuen Bahnen vom Dachdecker aufbringen lassen?
der wird den Untergrund anschauen und eine Empfehlung abgeben.
Wenn er Gewährleistung für seine Arbeit übernehmen soll, dann muss der
den Untergrund ohnehin prüfen ...
--
mit freundlichem Gruß
Robert
Taupunktüberwachte Raumklimaregelung:
http://www.robertpflueger.com/DPC7.pdf
Das mit der Teichfolie hatte ich schon mal von einen Freund gehört,
aber als ich den "Experten" dies sagte hat er mich mehr oder weniger
ausgelacht und meinte das beste wäre neue Dachbahnen drauf zu schweißen.
-----
Ich werde wohl als erstes versuchen so viel wie möglich vom alten Dreck
runter zu bekommen.
----
Bei den neuen Dachbahnen wollte ich für die äußere Schicht eine Rolle nehmen
die beschichtet ist so das man keine Kieselsteine wieder drauflegen muß
Gruß Per
"MaWin" <m...@private.net> wrote in message news:g9gh6m$mio$1...@online.de...
Mehr als 50% aller Flachdaecher werden heute mit Kunststoffbahnen
belegt, und die Folien sind dasselbe wie Teichfolie (die es in
veilen Sorten gibt).
Wenn das Dach groesser als die Folie ist, und diese geschweisst/geklebt
werden muss, ist das eine Wissenschaft fuer sich, etwas schwerer als
Bitumen zu verlegen.
Ist das Dach jedoch klein und eben, ist es hobbyisteneinfach.
--
Manfred Winterhoff
Nee, Saukram, das!
Gerade habe ich hier Schweißbahnen runtergeholt.
Rein mechanisch war das 'ne elende Pruckelei.
Deshalb:
Mit dem dicken Brenner vorwärmen... etwas warten, bis die Wärme durch
die Bahn durch ist, nochmal nachheizen und langsam abziehen.
Das ging viiiieeel einfacher als gedacht.
Das Vlies in der Bahn hält die so zusammen, dass jede Bahn fast in einem
Stück runter kam.
Jetzt habe ich das glatte Holz mit ein wenig Bitumenrestchen drauf.
Viel Erfolg
Reiner
Hi,
also deine Anmache ... !
... überlege das mal!
> Denn die Dachhaut muesste er teuer entsorgen.
> Die Kosten ueberlaesst er lieber dem Hausbesitzer beim Abriss.
> Dann kann er 10 EUR billiger sein als sein Konkurrent, und sackt die
> 400 EUR, die die Entsorgung gekostet haette, selber ein.
>
>> Vorschläge Ideen willkommen.
>
> Wie willst du das neue Dach machen?
> Heute nimmt man Kunststoff, aka Teichfolie.
> Die gibt es netterweise in der Groesse der Garage,
> du musst also nicht mal lernen, wie man die schweisst/klebt.
> Allerdings gibt es Folie, die sich mit Bitumen nicht vertraegt.
> Solche sollte man nicht nehmen, dann kann man die alte Dachhaut
> einfach drunuter lassen, Macht der Dachdecker auch nicht anders :-)
> Am Rand per Leiste befestigen, und i der Mitte ein paar Gehwegplatten
> als Beschwerung damit der Sturm die Folie nicht runtersaugt.
> Kostet keine 50 EUR.
Übernimmt ...Wer? die Kosten?
Ich mag deine Art langsam nicht mehr. (.)
Gruss Siggi
--
Der Maler. Garant für Schutz und Schönheit.