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Alte Schweißbahnen auf Garagen Dach entfernen

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Per Ideström

unread,
Sep 1, 2008, 5:36:47 AM9/1/08
to
Hallo

Ich will mein Gargen Dach reparieren.

Zuerst einmal habe ich den ganzen Moos und Kies entfernt der auf dem Dach
war,
jetzt sieht man das die alten Schweißbahnen in einen sehr schlechten Zustand
sind.

Teilweise Brückig, teilweise "Luftblasen" drin.

Wahrscheinlich wäre es das beste den ganzen alten "Dreck" komplett zu
entfernen, aber wie macht man das am besten.

Soll man mit einen Gasbrenner arbeiten und die alten Bahnen heiß machen und
langsam abziehen ?

oder

Nimmt man ein Lösungsmittel ?

oder

Entfernt man nur die Losen Stücke und läßt den Rest drauf und macht die
neuen Bahnen einfach drüber ?

Dann sehe ich aber das Risiko das die neuen Bahnen dann nicht richtig glatt
aufliegen und vielleicht eher undicht werden.

Vorschläge Ideen willkommen.


Gruß Per


Markus Šiegmann

unread,
Sep 1, 2008, 6:34:10 AM9/1/08
to
"Per Ideström" schrieb

> Entfernt man nur die Losen Stücke und läßt den Rest drauf und macht die
> neuen Bahnen einfach drüber ?

Genau so hat es der Dachdecker angeboten, mit dem ich in gleicher Sache
gerade im Gespräch bin. Soll 900,- für eine Doppelgarage kosten, ich
überlege gerade, ob es mehr Sinn macht, lieber selbst Material und Werkzeug
zu beschaffen...

> Dann sehe ich aber das Risiko das die neuen Bahnen dann nicht richtig
> glatt aufliegen und vielleicht eher undicht werden.

Deshalb erntfernt er ja lose Stücke und Blasen - es ist dann einigermaßen
eben. Das Ergebnis sollte erstmal wieder 20 Jahre Ruhe geben. Der Kies muss
übrigens wieder drauf, denn er schützt die Teerpappe vor Sonneneinstrahlung
und die wird dadurch nicht so schnell warm, weich und brüchig.

Grüße
markus


MaWin

unread,
Sep 1, 2008, 6:46:42 AM9/1/08
to
"Per Ideström" <pa...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:g9gcu7$6tj$1...@news.sap-ag.de...

>
> Soll man mit einen Gasbrenner arbeiten und die alten Bahnen heiß machen
> und langsam abziehen ?

Zuerst am Rand hoch bekommen, dann mit dem Gasbrenner an die Stelle, wo es
abgehen soll.

> Nimmt man ein Lösungsmittel ?

Nein.

> Entfernt man nur die Losen Stücke und läßt den Rest drauf und macht die
> neuen Bahnen einfach drüber ?

Der Dachdecker laesst die losen Stuecke auch noch drauf :-)
Denn die Dachhaut muesste er teuer entsorgen.
Die Kosten ueberlaesst er lieber dem Hausbesitzer beim Abriss.
Dann kann er 10 EUR billiger sein als sein Konkurrent, und sackt die
400 EUR, die die Entsorgung gekostet haette, selber ein.

> Vorschläge Ideen willkommen.

Wie willst du das neue Dach machen?
Heute nimmt man Kunststoff, aka Teichfolie.
Die gibt es netterweise in der Groesse der Garage,
du musst also nicht mal lernen, wie man die schweisst/klebt.
Allerdings gibt es Folie, die sich mit Bitumen nicht vertraegt.
Solche sollte man nicht nehmen, dann kann man die alte Dachhaut
einfach drunuter lassen, Macht der Dachdecker auch nicht anders :-)
Am Rand per Leiste befestigen, und i der Mitte ein paar Gehwegplatten
als Beschwerung damit der Sturm die Folie nicht runtersaugt.
Kostet keine 50 EUR.
--
Manfred Winterhoff


Robert Pflüger

unread,
Sep 1, 2008, 7:40:05 AM9/1/08
to
Hallo,

Per Ideström schrieb:
> ...


> Wahrscheinlich wäre es das beste den ganzen alten "Dreck" komplett zu
> entfernen,

ja.

> Soll man mit einen Gasbrenner arbeiten und die alten Bahnen heiß
machen und
> langsam abziehen ?

das wäre eine Möglichkeit dich ich aber nur nach erfolglosem Versuch
"mit dem Spaten" anwenden würde.

>
> oder
>
> Nimmt man ein Lösungsmittel ?

eher nicht.

>
> oder
>
> Entfernt man nur die Losen Stücke und läßt den Rest drauf und macht die
> neuen Bahnen einfach drüber ?

kommt darauf an, manche Dachdecker machen nur die Blasen der alten
Abdichtung auf (da ist Wasser drin das bei Sonneneinstrahlung heiß wird)
und schweißen eine Reperaturbahn drüber.
Kommt auch darauf an wie die Windsogsicherung der neuen Dachbahn
ervolgt. nur die Bahnen untereinander verschweisst und mit Kiesauflage,
oder vollflächig mit dem Untergrund verklebt ...

>
> Dann sehe ich aber das Risiko das die neuen Bahnen dann nicht richtig glatt
> aufliegen und vielleicht eher undicht werden.
>

Du wirst vermutlich die neuen Bahnen vom Dachdecker aufbringen lassen?
der wird den Untergrund anschauen und eine Empfehlung abgeben.
Wenn er Gewährleistung für seine Arbeit übernehmen soll, dann muss der
den Untergrund ohnehin prüfen ...


--
mit freundlichem Gruß


Robert


Taupunktüberwachte Raumklimaregelung:
http://www.robertpflueger.com/DPC7.pdf

Per Ideström

unread,
Sep 1, 2008, 8:07:21 AM9/1/08
to
Hallo

Das mit der Teichfolie hatte ich schon mal von einen Freund gehört,
aber als ich den "Experten" dies sagte hat er mich mehr oder weniger
ausgelacht und meinte das beste wäre neue Dachbahnen drauf zu schweißen.
-----
Ich werde wohl als erstes versuchen so viel wie möglich vom alten Dreck
runter zu bekommen.

----

Bei den neuen Dachbahnen wollte ich für die äußere Schicht eine Rolle nehmen
die beschichtet ist so das man keine Kieselsteine wieder drauflegen muß
Gruß Per

"MaWin" <m...@private.net> wrote in message news:g9gh6m$mio$1...@online.de...

MaWin

unread,
Sep 1, 2008, 8:17:19 AM9/1/08
to
"Per Ideström" <pa...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:g9gloi$dgh$1...@news.sap-ag.de...

>
> Das mit der Teichfolie hatte ich schon mal von einen Freund gehört,
> aber als ich den "Experten" dies sagte hat er mich mehr oder weniger
> ausgelacht und meinte das beste wäre neue Dachbahnen drauf zu schweißen.


Mehr als 50% aller Flachdaecher werden heute mit Kunststoffbahnen
belegt, und die Folien sind dasselbe wie Teichfolie (die es in
veilen Sorten gibt).

Wenn das Dach groesser als die Folie ist, und diese geschweisst/geklebt
werden muss, ist das eine Wissenschaft fuer sich, etwas schwerer als
Bitumen zu verlegen.

Ist das Dach jedoch klein und eben, ist es hobbyisteneinfach.
--
Manfred Winterhoff


Reiner Stenzel

unread,
Sep 1, 2008, 10:18:55 AM9/1/08
to
Per Ideström schrieb:

> Hallo
>
> Ich will mein Gargen Dach reparieren.
> [...]

> Soll man mit einen Gasbrenner arbeiten und die alten Bahnen heiß machen und
> langsam abziehen ?
>
> oder
>
> Nimmt man ein Lösungsmittel ?

Nee, Saukram, das!

Gerade habe ich hier Schweißbahnen runtergeholt.
Rein mechanisch war das 'ne elende Pruckelei.
Deshalb:
Mit dem dicken Brenner vorwärmen... etwas warten, bis die Wärme durch
die Bahn durch ist, nochmal nachheizen und langsam abziehen.
Das ging viiiieeel einfacher als gedacht.
Das Vlies in der Bahn hält die so zusammen, dass jede Bahn fast in einem
Stück runter kam.
Jetzt habe ich das glatte Holz mit ein wenig Bitumenrestchen drauf.

Viel Erfolg
Reiner


S.Jedath

unread,
Sep 3, 2008, 2:22:13 PM9/3/08
to
MaWin schrieb:

> "Per Ideström" <pa...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
> news:g9gcu7$6tj$1...@news.sap-ag.de...
>> Soll man mit einen Gasbrenner arbeiten und die alten Bahnen heiß machen
>> und langsam abziehen ?
>
> Zuerst am Rand hoch bekommen, dann mit dem Gasbrenner an die Stelle, wo es
> abgehen soll.
>
>> Nimmt man ein Lösungsmittel ?
>
> Nein.
>
>> Entfernt man nur die Losen Stücke und läßt den Rest drauf und macht die
>> neuen Bahnen einfach drüber ?
>
> Der Dachdecker laesst die losen Stuecke auch noch drauf :-)

Hi,
also deine Anmache ... !
... überlege das mal!

> Denn die Dachhaut muesste er teuer entsorgen.
> Die Kosten ueberlaesst er lieber dem Hausbesitzer beim Abriss.
> Dann kann er 10 EUR billiger sein als sein Konkurrent, und sackt die
> 400 EUR, die die Entsorgung gekostet haette, selber ein.
>
>> Vorschläge Ideen willkommen.
>
> Wie willst du das neue Dach machen?
> Heute nimmt man Kunststoff, aka Teichfolie.
> Die gibt es netterweise in der Groesse der Garage,
> du musst also nicht mal lernen, wie man die schweisst/klebt.
> Allerdings gibt es Folie, die sich mit Bitumen nicht vertraegt.
> Solche sollte man nicht nehmen, dann kann man die alte Dachhaut
> einfach drunuter lassen, Macht der Dachdecker auch nicht anders :-)
> Am Rand per Leiste befestigen, und i der Mitte ein paar Gehwegplatten
> als Beschwerung damit der Sturm die Folie nicht runtersaugt.
> Kostet keine 50 EUR.

Übernimmt ...Wer? die Kosten?
Ich mag deine Art langsam nicht mehr. (.)
Gruss Siggi
--
Der Maler. Garant für Schutz und Schönheit.

reim...@gmail.com

unread,
May 26, 2016, 12:19:14 PM5/26/16
to
Also deine Dächer schau ich mir als gelernte dachdeckerin sehr gern an. Für solche Arten von Ratschlägen sollte man haftbar gemacht werden

Bodo Mysliwietz

unread,
May 26, 2016, 1:19:14 PM5/26/16
to
Am 26.05.2016 um 18:19 schrieb reim...@gmail.com:
> Also deine Dächer schau ich mir als gelernte dachdeckerin sehr gern an. Für solche Arten von Ratschlägen sollte man haftbar gemacht werden

für Googleidiotismus auch. Aber immerhin mit etwas weniger als 8 Jahren
nur in der milderen Form. Da könnte eine Bewährungsstrafe vertretbar sein.

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Horst Scholz

unread,
May 26, 2016, 1:21:18 PM5/26/16
to
Am 26.05.2016 um 18:19 schrieb reim...@gmail.com:
> Also deine Dächer schau ich mir als gelernte dachdeckerin sehr gern an. Für solche Arten von Ratschlägen sollte man haftbar gemacht werden
>

Für was?

Jürgen Exner

unread,
May 26, 2016, 7:43:17 PM5/26/16
to
reim...@gmail.com wrote:
>Also deine Dächer schau ich mir als gelernte dachdeckerin sehr gern an. Für solche Arten von Ratschlägen sollte man haftbar gemacht werden

Wenn du uns jetzt noch verraten koenntest, wovon du ueberhaupt redest,
dann koennt man vielleicht auch verstehen, was du meinst.

Ein kleiner Tip: es ist seit 3 Jahrzehnten im Usenet aus gutem Grund
bewaehrte Praxis soviel Kontext zu zitieren, dass eine Artikel aus sich
heraus verstaendlich ist.

jue

Andreas Bockelmann

unread,
May 27, 2016, 4:31:46 AM5/27/16
to
Bodo Mysliwietz schrieb:
> Am 26.05.2016 um 18:19 schrieb reim...@gmail.com:
>> Also deine Dächer schau ich mir als gelernte dachdeckerin sehr gern
>> an. Für solche Arten von Ratschlägen sollte man haftbar gemacht werden
>
> für Googleidiotismus auch. Aber immerhin mit etwas weniger als 8 Jahren
> nur in der milderen Form. Da könnte eine Bewährungsstrafe vertretbar sein.
>

Das deckt sich aber mit meinen Erfahrungen in punkto Reaktionszeit
einiger Handwerker. Der Klempner aus der Kreisstadt brauchte 18 Monate
bis er denn mal (mit reichlich Atemalkohol) hier ankam. weitere 14
Monate bis ich über seinen Einsatz eine Rechnung erhielt.

--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
F/V +49-3221-1143516

Bodo Mysliwietz

unread,
May 31, 2016, 12:22:48 PM5/31/16
to
Er wollte halt die Verjährungsfrist nicht überschreiten.
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