Ich weiß, es gibt so Stanzen - aber die sind um die 45 DM, und für ein
Spezialwerkzeug ohne irgendeinen anderen Nutzen. Und ich wollte
eigentlich eine Billigst-Spüle für 50 DM...
Viele kleine Löcher bohren? Mit dem Schleifstein kleines Loch
aufweiten? Lochsäge oder Forstnerbohrer für Holz mißbrauchen? Oder
wird bei all diesem das Loch so häßlich, daß ich gleich eine Stanze
kaufen oder leihen sollte?
Thomas Prufer
a) Stanzer leihen, wenn es geht
b) Kleinen Nibbler nehmen
c) so groß wie möglich bohen und dann mit einem Kugelstein/Zylinderstein
"großdremeln".
d) Stichsäge mit Metallfeinblatt, ich würde dann aber
ein Holzbrett hinterlegen weil das sonst wie doll vibriert.
Den Fortnerboher vergiss, wenn Du den später noch benötigst.
>Wie bekomme ich ein Loch für die Armatur in eine billige
>Edelstahlspüle?
>Ich weiß, es gibt so Stanzen - aber die sind um die 45 DM,
Ach was, um die zehn Mark bei Ikea. Und meine hat im Laufe der Jahre
schon etliche Spülen installieren helfen.
>Oder soll ich die Armatur gleich in die Arbeitsplatte
>>einbauen - dann wabbelt der Hahn wenigstens nicht?
Besser ist das. Sonst wenigstens in die Verlängerung der Diagonale
durch das Becken und nicht an die wabbeligste Stelle, in der Mitte
einer Seite desselben.
[snipped]
>Viele kleine Löcher bohren? Mit dem Schleifstein kleines Loch
>aufweiten? Lochsäge oder Forstnerbohrer für Holz mißbrauchen? Oder
>wird bei all diesem das Loch so häßlich, daß ich gleich eine Stanze
>kaufen oder leihen sollte?
Habe ich einmal gemacht. Kannst Du direkt vergessen. War eine
Schweinearbeit, zwei Bohrer kaput - abgebrochen und das Loch sah auch
noch beschissen aus. Das Hauptproblem ist, dass das Blech nach gibt
und der Bohrer keinen richtigen Halt für einen Schnitt findet. Damit
das besser funktioniert, nimmt man (so glaubt man richtig zu handeln)
einen schmaleren Bohrer. Dieser bricht dann sogleich ab und man ist
keinen Millimeter weiter. Einen Widerhalt anbringen ist aufgrund der
sperrigen Masse der Spüle praktisch unmöglich. Deshalb schone Deine
Nerven und spar die Zeit und kauf eine solche Fräse bzw. leihe sie
aus.
Ciao, Georg
--
Thomas Prufer schrieb:
>
> Ich weiß, es gibt so Stanzen - aber die sind um die 45 DM, und für ein
> Spezialwerkzeug ohne irgendeinen anderen Nutzen. Und ich wollte
> eigentlich eine Billigst-Spüle für 50 DM...
>
Bohren ist Mist !
Warum leist Du Dir nicht eine Stanze (Satz 27-39 mm) im Baumarkt ?
Ich habe dafür letze Woche DM 5,- gezahlt !
5 Minuten Arbeit - prima Ergebnis !
Gruß vom Niederrhein,
Michael
Thomas Prufer wrote:
>
> Wie bekomme ich ein Loch für die Armatur in eine billige
> Edelstahlspüle? Oder soll ich die Armatur gleich in die Arbeitsplatte
> einbauen - dann wabbelt der Hahn wenigstens nicht?
eher nicht, es sei denn es wär nur so lange bis die aufgeweichte
Arbeitsplatte keinen Halt mehr bieten muss.
>
> Ich weiß, es gibt so Stanzen - aber die sind um die 45 DM, und für ein
> Spezialwerkzeug ohne irgendeinen anderen Nutzen. Und ich wollte
> eigentlich eine Billigst-Spüle für 50 DM...
Auf eigenes Risiko:
Großen Metallbohrer 12 - 14 mm . die Wichtigsten Löcher (Kaltwasser,
Warmwasser und Befestigungsschraube) möglichst genau anzeichnen. "out of
space area" ebenfalls anzeichnen. Wichtige Löcher als erste Bohren. dann
(oder gleich) den Bohrer so einspannen, daß direkt nach den Bohrfutter
die Schneide beginnt ... und trotz massiver Anwendung von roher Gewalt
und absoluter Rücksichtslosigkeit die "out fo space area" nicht
verlassen. Alle Überlebenden -> posten!
Gruß.
>Ach was, um die zehn Mark bei Ikea. Und meine hat im Laufe der Jahre
>schon etliche Spülen installieren helfen.
Für einen Zehner kauf ich die Stanze sofort! (wenn ich irgendwie zu
Ikea komme...)
Jedenfalls scheint's ohne nur Ärger zu geben... wenn's denn mit Ikea
nicht klappt frag' ich mal im Baumarkt, ob die auch mir einen Satz
Stanzen leihen. Obwohl man ja jede Gelegenheit nutzen soll, Werkzeug
zu kaufen -- kann man nicht genug haben und so.
Danke, alle!
Thomas Prufer
> Ich weiß, es gibt so Stanzen - aber die sind um die 45 DM, und für ein
> Spezialwerkzeug ohne irgendeinen anderen Nutzen. Und ich wollte
> eigentlich eine Billigst-Spüle für 50 DM...
>
Haloa.
Pack die Spüle ins Auto, fahr zu einem Installateur und laß dir eben das
Loch reinmachen.
Das spart Zeit, Werkzeug, Nerven und sieht sauber aus.
Gruß Andi.
>Wie bekomme ich ein Loch für die Armatur in eine billige
>Edelstahlspüle? Oder soll ich die Armatur gleich in die Arbeitsplatte
>einbauen - dann wabbelt der Hahn wenigstens nicht?
>
So, jetzt isses Loch drin: In die Arbeitsplatte geht nicht, da mein
Kaltwasserhahn ein 1/2" Gewinderohr von 40 mm hat - so dick wie die
Platte alleine. Stanzen gibt's im Baumarkt nur für 32 mm Löcher,
verleihen tun sie nix, Kosten 35 DM (die Spüle war 40 DM...). Der
Werkzeugverleih hat eine, aber leider gerade geklaut, wird aber ganz
bald eine Neue bestellt... Im IKEA-Katalog steht drin, das es sowas
beim Werkzeug gibt, aber kein Preis, und es fährt grad niemand hin.
Für den Kaltwasserhahn reicht eh ein 25er Loch. Also Brett oben mit 25
Loch, unten durchgehend. Mit Zwingen fest gespannt, damit ich nicht
abrutsche. Viele 3mm Löcher am Rand rum, 10er Loch in die Mitte,
40DM-Spülen sind dünn und kommen mir weicher vor wie so manch anderer
Edelstahl. Bretter weg, irgendwie nage ich das aus.
Hartmetalldraht-Sägeblatt (vom Fliesenschneiden übrig) durch's 10er
fädeln, in die Eisensäge einspannen und ab. Sehr einfach, sehr laut,
ratsch-ratsch von 3er Loch zu Loch - keine drei Minuten, kein
Verziehen.
Im nachhinein: Das nächst mal nur ein 10er Loch, und an einem sauberen
Riß entlang sägen. Von den kleinen Löchern sind ziemliche Grate am
Lochrand stehengeblieben - die hinterher wegzumachen, war mehr Arbeit,
als gleich alles zu sägen. Das Sägeblatt kann man auch als Feile
mißbrauchen...
Thomas Prufer
Was ist das denn für ein Ranzelbaumarkt? Im Bauhaus verleihen sie die
Dinger nicht nur, sondern sie sind auch so nett, und machen Dir das
Loch gleich in die Spüle rein. Ich mußte dafür nichtmal was bezahlen
und hatte die Spüle nicht mal dort gekauft.
Grüße
Ma "_das_ nenne ich Service" rc
--
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> Für den Kaltwasserhahn reicht eh ein 25er Loch. Also Brett oben mit 25
> Loch, unten durchgehend. Mit Zwingen fest gespannt, damit ich nicht
> abrutsche. Viele 3mm Löcher am Rand rum, 10er Loch in die Mitte,
> 40DM-Spülen sind dünn und kommen mir weicher vor wie so manch anderer
> Edelstahl. Bretter weg, irgendwie nage ich das aus.
Für vierzich Mack kiegste kein Edelstahl. Das ist einfaches Blech, deshalb
gings so einfach.
Gruß
Gerd.
Praktiker. Die Beschreibung ist zutreffend.
Der Prakitker hat den einzigen Vorteil, daß ich in zehn Minuten mit
dem Fahrrad dort bin (er ist ja sonst in der Hierarchie der Baumärkte
ganz unten). Bauhaus ist besser sortiert als die meisten Baumärkte --
ich hab gerade den Katalog da -- und ab und zu komm ich in einen rein.
Aber in München gibt's keinen, der nächste ist in Ingolstadt, 80 km
weiter...
Thomas
Naja, einfaches Blech würde in Stunden rostig sein und nach Wochen durchgerostet.
Ein nichtrostender Stahl ist wohl auch hier verwendet worden. Und einfache
Spülen für 40-60 DM sind wohl im Sonderangebotsbereich üblich. Die mechanischen
Eigenschaften eines "einfachen" Stahls sind auch nicht eindeutig zu definieren,
die sind z.T. härtbar etc. Wahrscheinlich war der nichtrostende Stahl eher dünn,
deswegen ging es relativ leicht. Und gespartes Material erklärt den günstigen
Preis :-)
Wilm
--
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Wesentlicher Kritikpunkt gegen den Praktiker ist fuer mich der fehlende
Holzzuschnitt. Dafuer liegt er tatsaechlich um's Eck ;-)
(Muenchen Balanstrasse)
Letzthin gab's anscheinend beim Praktiker 'ne Serviceoffensive - in der
Woche und manchmal auch danach war das Personal viel freundlicher und
engagierter, der Umtausch viel kulanter.
Ansonsten halte ich sie geeignet fuer Billigangebote (mit oft miserabler
Qualitaet), stelle aber bei anderen Teilen (Kleinteile, Beschlaege, Werkzeuge,
Elektrogeraete) fast immer fest, dass es im Fachhandel besseres nicht nur
preiswerter, sondern meist auch billiger gibt.
Konkret hat der Praktiker auch den Nachteil, dass viele Holzleisten nur im
Paket abgegeben werden - ohne dass sie dabei besser, billiger oder
aufgraumter waeren als im direkt Vergleich zu Toom (vormals Stinnes,
Muenchen Sued-Ost).
Qualitativ stufe ich daher Obi, Hornbach und Bauhaus ueber Praktiker ein,
Stinnes frueher auch darueber, jetzt eher gleich.
Pauschalurteil: Dort, wo Kunden den Preis direkt vergleichen, sowie bei
Angeboten ist Praktiker besonders interessant. Alles andere gibt's im
Fachhandel oft billiger und besser. Grosskundenrabatte gibt's bei Praktiker,
im Unterschied zu anderen Baumaerkten, bisher wohl nicht.
Schoenen Gruss
Martin
>Naja, einfaches Blech würde in Stunden rostig sein und nach Wochen durchgerostet.
> Ein nichtrostender Stahl ist wohl auch hier verwendet worden.
Ja. Ist "nichtrostender Stahl" denn nicht "Edelstahl"? Bei 18/8
Chromnickelstahl, VA2, VA4 usw. usf. ist ja ein ganz bestimmter Typ
gemeint, aber "Edelstahl" ist doch nur umgangssprachlich für silbrig
glänzend und rostet nicht gleich, wenn 'ne Zitrone draufliegt?
>Wahrscheinlich war der nichtrostende Stahl eher dünn,
>deswegen ging es relativ leicht.
Sehr dünn. (Unter den Hahn hab' ich deshalb eine Holzscheibe
beigelegt, damit er nicht gar so wabbelt). Aber ob's nun ein 0,8 mm
Blech oder ein 1,5mm Blech ist, würde beim Sägen nicht so viel
ausmachen, schätze ich. Beim Stanzen schon eher.
Gruß, Thomas
Ich hatte auch mal so ein Teil, da konntest Du das Loch mit nem Dosenöffner
rein-
schneiden. Gerostet hat's nicht, das Blech hat aber schon wie ne
Konservendose
ausgesehen.
Gruß
Gerd.
Es ist eher umgekehrt und ich muss dazu ein paar Worte sagen, weil sogar im
Fachhandel die richtige Wortverwendung fuer Verwirrung sorgen wuerde. Der Fachhandel
hat sich darauf eingestellt, dass derjenige, der Edelstahl sagt, rostfreien Stahl
meint.
Aber Edelstahl ist prinzipiell nicht nicht-rostender Stahl, sondern ein Stahl mit
sehr geringem Anteil an Phosphor und Schwefel (Anteile sind festgelegt). Genau so
gibt es den festgegten Begriff Qualitaetsstahl, der auch festgelegte Grenzen Phosphor
und Schwefel hat, aber nicht so streng wie bei Edelstahl.
Also, es waere richtig, den Begriff rostfreier Stahl zu verwenden und den Begriff
Edelstahl zu vergessen.
mfg
Peter
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Dipl.-Ing. Peter Postel
Fachhochschule Hamburg
Fachbereich Fahrzeugtechnik
Berliner Tor 5
040-42859-2524
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http://www.fh-hamburg.de/pers/Postel