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Standhahnloch in eine Edelstahlspüle kriegen

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Thomas Prufer

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Apr 19, 2000, 3:00:00 AM4/19/00
to
Wie bekomme ich ein Loch für die Armatur in eine billige
Edelstahlspüle? Oder soll ich die Armatur gleich in die Arbeitsplatte
einbauen - dann wabbelt der Hahn wenigstens nicht?

Ich weiß, es gibt so Stanzen - aber die sind um die 45 DM, und für ein
Spezialwerkzeug ohne irgendeinen anderen Nutzen. Und ich wollte
eigentlich eine Billigst-Spüle für 50 DM...

Viele kleine Löcher bohren? Mit dem Schleifstein kleines Loch
aufweiten? Lochsäge oder Forstnerbohrer für Holz mißbrauchen? Oder
wird bei all diesem das Loch so häßlich, daß ich gleich eine Stanze
kaufen oder leihen sollte?

Thomas Prufer

JOE45657

unread,
Apr 19, 2000, 3:00:00 AM4/19/00
to
Halo ich hätte folgende Vorschläge:

a) Stanzer leihen, wenn es geht
b) Kleinen Nibbler nehmen
c) so groß wie möglich bohen und dann mit einem Kugelstein/Zylinderstein
"großdremeln".
d) Stichsäge mit Metallfeinblatt, ich würde dann aber
ein Holzbrett hinterlegen weil das sonst wie doll vibriert.

Den Fortnerboher vergiss, wenn Du den später noch benötigst.


Hannes Birnbacher

unread,
Apr 19, 2000, 3:00:00 AM4/19/00
to
Am Wed, 19 Apr 2000 18:36:17 +0200 schrieb Thomas Prufer
<pru...@i-dial.de> :

>Wie bekomme ich ein Loch für die Armatur in eine billige
>Edelstahlspüle?

>Ich weiß, es gibt so Stanzen - aber die sind um die 45 DM,

Ach was, um die zehn Mark bei Ikea. Und meine hat im Laufe der Jahre
schon etliche Spülen installieren helfen.

>Oder soll ich die Armatur gleich in die Arbeitsplatte
>>einbauen - dann wabbelt der Hahn wenigstens nicht?

Besser ist das. Sonst wenigstens in die Verlängerung der Diagonale
durch das Becken und nicht an die wabbeligste Stelle, in der Mitte
einer Seite desselben.


Georg Lohrer

unread,
Apr 19, 2000, 3:00:00 AM4/19/00
to
On Wed, 19 Apr 2000 18:36:17 +0200, Thomas Prufer <pru...@i-dial.de> wrote:

[snipped]


>Viele kleine Löcher bohren? Mit dem Schleifstein kleines Loch
>aufweiten? Lochsäge oder Forstnerbohrer für Holz mißbrauchen? Oder
>wird bei all diesem das Loch so häßlich, daß ich gleich eine Stanze
>kaufen oder leihen sollte?

Habe ich einmal gemacht. Kannst Du direkt vergessen. War eine
Schweinearbeit, zwei Bohrer kaput - abgebrochen und das Loch sah auch
noch beschissen aus. Das Hauptproblem ist, dass das Blech nach gibt
und der Bohrer keinen richtigen Halt für einen Schnitt findet. Damit
das besser funktioniert, nimmt man (so glaubt man richtig zu handeln)
einen schmaleren Bohrer. Dieser bricht dann sogleich ab und man ist
keinen Millimeter weiter. Einen Widerhalt anbringen ist aufgrund der
sperrigen Masse der Spüle praktisch unmöglich. Deshalb schone Deine
Nerven und spar die Zeit und kauf eine solche Fräse bzw. leihe sie
aus.

Ciao, Georg


--

Michael Stang

unread,
Apr 19, 2000, 3:00:00 AM4/19/00
to

Thomas Prufer schrieb:
>

> Ich weiß, es gibt so Stanzen - aber die sind um die 45 DM, und für ein
> Spezialwerkzeug ohne irgendeinen anderen Nutzen. Und ich wollte
> eigentlich eine Billigst-Spüle für 50 DM...
>

Bohren ist Mist !
Warum leist Du Dir nicht eine Stanze (Satz 27-39 mm) im Baumarkt ?
Ich habe dafür letze Woche DM 5,- gezahlt !

5 Minuten Arbeit - prima Ergebnis !

Gruß vom Niederrhein,
Michael

Robert Pflüger

unread,
Apr 20, 2000, 3:00:00 AM4/20/00
to

Thomas Prufer wrote:
>
> Wie bekomme ich ein Loch für die Armatur in eine billige

> Edelstahlspüle? Oder soll ich die Armatur gleich in die Arbeitsplatte


> einbauen - dann wabbelt der Hahn wenigstens nicht?

eher nicht, es sei denn es wär nur so lange bis die aufgeweichte
Arbeitsplatte keinen Halt mehr bieten muss.

>
> Ich weiß, es gibt so Stanzen - aber die sind um die 45 DM, und für ein
> Spezialwerkzeug ohne irgendeinen anderen Nutzen. Und ich wollte
> eigentlich eine Billigst-Spüle für 50 DM...

Auf eigenes Risiko:
Großen Metallbohrer 12 - 14 mm . die Wichtigsten Löcher (Kaltwasser,
Warmwasser und Befestigungsschraube) möglichst genau anzeichnen. "out of
space area" ebenfalls anzeichnen. Wichtige Löcher als erste Bohren. dann
(oder gleich) den Bohrer so einspannen, daß direkt nach den Bohrfutter
die Schneide beginnt ... und trotz massiver Anwendung von roher Gewalt
und absoluter Rücksichtslosigkeit die "out fo space area" nicht
verlassen. Alle Überlebenden -> posten!

Gruß.


Thomas Prufer

unread,
Apr 20, 2000, 3:00:00 AM4/20/00
to
On Wed, 19 Apr 2000 21:45:51 +0200, Hannes Birnbacher
<Hannes.B...@T-online.de> wrote:

>Ach was, um die zehn Mark bei Ikea. Und meine hat im Laufe der Jahre
>schon etliche Spülen installieren helfen.

Für einen Zehner kauf ich die Stanze sofort! (wenn ich irgendwie zu
Ikea komme...)

Jedenfalls scheint's ohne nur Ärger zu geben... wenn's denn mit Ikea
nicht klappt frag' ich mal im Baumarkt, ob die auch mir einen Satz
Stanzen leihen. Obwohl man ja jede Gelegenheit nutzen soll, Werkzeug
zu kaufen -- kann man nicht genug haben und so.

Danke, alle!

Thomas Prufer


Andreas Hermann

unread,
Apr 20, 2000, 3:00:00 AM4/20/00
to

Thomas Prufer <pru...@i-dial.de> schrieb in im Newsbeitrag:
0enrfs0h0femr0je7...@4ax.com...

> Ich weiß, es gibt so Stanzen - aber die sind um die 45 DM, und für ein
> Spezialwerkzeug ohne irgendeinen anderen Nutzen. Und ich wollte
> eigentlich eine Billigst-Spüle für 50 DM...
>

Haloa.
Pack die Spüle ins Auto, fahr zu einem Installateur und laß dir eben das
Loch reinmachen.
Das spart Zeit, Werkzeug, Nerven und sieht sauber aus.

Gruß Andi.

Thomas Prufer

unread,
Apr 27, 2000, 3:00:00 AM4/27/00
to
On Wed, 19 Apr 2000 18:36:17 +0200, Thomas Prufer <pru...@i-dial.de>
wrote:

>Wie bekomme ich ein Loch für die Armatur in eine billige
>Edelstahlspüle? Oder soll ich die Armatur gleich in die Arbeitsplatte
>einbauen - dann wabbelt der Hahn wenigstens nicht?
>

So, jetzt isses Loch drin: In die Arbeitsplatte geht nicht, da mein
Kaltwasserhahn ein 1/2" Gewinderohr von 40 mm hat - so dick wie die
Platte alleine. Stanzen gibt's im Baumarkt nur für 32 mm Löcher,
verleihen tun sie nix, Kosten 35 DM (die Spüle war 40 DM...). Der
Werkzeugverleih hat eine, aber leider gerade geklaut, wird aber ganz
bald eine Neue bestellt... Im IKEA-Katalog steht drin, das es sowas
beim Werkzeug gibt, aber kein Preis, und es fährt grad niemand hin.

Für den Kaltwasserhahn reicht eh ein 25er Loch. Also Brett oben mit 25
Loch, unten durchgehend. Mit Zwingen fest gespannt, damit ich nicht
abrutsche. Viele 3mm Löcher am Rand rum, 10er Loch in die Mitte,
40DM-Spülen sind dünn und kommen mir weicher vor wie so manch anderer
Edelstahl. Bretter weg, irgendwie nage ich das aus.

Hartmetalldraht-Sägeblatt (vom Fliesenschneiden übrig) durch's 10er
fädeln, in die Eisensäge einspannen und ab. Sehr einfach, sehr laut,
ratsch-ratsch von 3er Loch zu Loch - keine drei Minuten, kein
Verziehen.

Im nachhinein: Das nächst mal nur ein 10er Loch, und an einem sauberen
Riß entlang sägen. Von den kleinen Löchern sind ziemliche Grate am
Lochrand stehengeblieben - die hinterher wegzumachen, war mehr Arbeit,
als gleich alles zu sägen. Das Sägeblatt kann man auch als Feile
mißbrauchen...

Thomas Prufer

Marc Haber

unread,
May 1, 2000, 3:00:00 AM5/1/00
to
Thomas Prufer <pru...@i-dial.de> wrote:
>Stanzen gibt's im Baumarkt nur für 32 mm Löcher,
>verleihen tun sie nix,

Was ist das denn für ein Ranzelbaumarkt? Im Bauhaus verleihen sie die
Dinger nicht nur, sondern sie sind auch so nett, und machen Dir das
Loch gleich in die Spüle rein. Ich mußte dafür nichtmal was bezahlen
und hatte die Spüle nicht mal dort gekauft.

Grüße
Ma "_das_ nenne ich Service" rc

--
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Gerd Kluger

unread,
May 3, 2000, 3:00:00 AM5/3/00
to
Thomas Prufer <pru...@i-dial.de> wrote in message
news:v9cggsgm28nglaqq7...@4ax.com...

> On Wed, 19 Apr 2000 18:36:17 +0200, Thomas Prufer <pru...@i-dial.de>
> wrote:

> Für den Kaltwasserhahn reicht eh ein 25er Loch. Also Brett oben mit 25
> Loch, unten durchgehend. Mit Zwingen fest gespannt, damit ich nicht
> abrutsche. Viele 3mm Löcher am Rand rum, 10er Loch in die Mitte,
> 40DM-Spülen sind dünn und kommen mir weicher vor wie so manch anderer
> Edelstahl. Bretter weg, irgendwie nage ich das aus.

Für vierzich Mack kiegste kein Edelstahl. Das ist einfaches Blech, deshalb
gings so einfach.

Gruß
Gerd.

Thomas Prufer

unread,
May 3, 2000, 3:00:00 AM5/3/00
to
On Mon, 01 May 2000 20:54:26 GMT, usene...@marc-haber.de (Marc
Haber) wrote:
>
>Was ist das denn für ein Ranzelbaumarkt? Im Bauhaus verleihen sie die
>Dinger nicht nur, sondern sie sind auch so nett, und machen Dir das
>Loch gleich in die Spüle rein. Ich mußte dafür nichtmal was bezahlen
>und hatte die Spüle nicht mal dort gekauft.
>

Praktiker. Die Beschreibung ist zutreffend.

Der Prakitker hat den einzigen Vorteil, daß ich in zehn Minuten mit
dem Fahrrad dort bin (er ist ja sonst in der Hierarchie der Baumärkte
ganz unten). Bauhaus ist besser sortiert als die meisten Baumärkte --
ich hab gerade den Katalog da -- und ab und zu komm ich in einen rein.
Aber in München gibt's keinen, der nächste ist in Ingolstadt, 80 km
weiter...

Thomas

Wilm Erning

unread,
May 3, 2000, 3:00:00 AM5/3/00
to
"Gerd Kluger" <gerd....@sap-ag.de> wrote:
>Für vierzich Mack kiegste kein Edelstahl. Das ist einfaches Blech, deshalb
>gings so einfach.
>
>Gruß
>Gerd.


Naja, einfaches Blech würde in Stunden rostig sein und nach Wochen durchgerostet.
Ein nichtrostender Stahl ist wohl auch hier verwendet worden. Und einfache
Spülen für 40-60 DM sind wohl im Sonderangebotsbereich üblich. Die mechanischen
Eigenschaften eines "einfachen" Stahls sind auch nicht eindeutig zu definieren,
die sind z.T. härtbar etc. Wahrscheinlich war der nichtrostende Stahl eher dünn,
deswegen ging es relativ leicht. Und gespartes Material erklärt den günstigen
Preis :-)


Wilm
--
_____________________________________________________________
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Martin Trautmann

unread,
May 3, 2000, 3:00:00 AM5/3/00
to

Wesentlicher Kritikpunkt gegen den Praktiker ist fuer mich der fehlende
Holzzuschnitt. Dafuer liegt er tatsaechlich um's Eck ;-)

(Muenchen Balanstrasse)

Letzthin gab's anscheinend beim Praktiker 'ne Serviceoffensive - in der
Woche und manchmal auch danach war das Personal viel freundlicher und
engagierter, der Umtausch viel kulanter.

Ansonsten halte ich sie geeignet fuer Billigangebote (mit oft miserabler
Qualitaet), stelle aber bei anderen Teilen (Kleinteile, Beschlaege, Werkzeuge,
Elektrogeraete) fast immer fest, dass es im Fachhandel besseres nicht nur
preiswerter, sondern meist auch billiger gibt.

Konkret hat der Praktiker auch den Nachteil, dass viele Holzleisten nur im
Paket abgegeben werden - ohne dass sie dabei besser, billiger oder
aufgraumter waeren als im direkt Vergleich zu Toom (vormals Stinnes,
Muenchen Sued-Ost).

Qualitativ stufe ich daher Obi, Hornbach und Bauhaus ueber Praktiker ein,
Stinnes frueher auch darueber, jetzt eher gleich.


Pauschalurteil: Dort, wo Kunden den Preis direkt vergleichen, sowie bei
Angeboten ist Praktiker besonders interessant. Alles andere gibt's im
Fachhandel oft billiger und besser. Grosskundenrabatte gibt's bei Praktiker,
im Unterschied zu anderen Baumaerkten, bisher wohl nicht.

Schoenen Gruss
Martin

Thomas Prufer

unread,
May 3, 2000, 3:00:00 AM5/3/00
to
On 03 May 2000 09:11:43 +0200, "Wilm Erning" <wilhelm...@bam.de>
wrote:

>Naja, einfaches Blech würde in Stunden rostig sein und nach Wochen durchgerostet.
> Ein nichtrostender Stahl ist wohl auch hier verwendet worden.

Ja. Ist "nichtrostender Stahl" denn nicht "Edelstahl"? Bei 18/8
Chromnickelstahl, VA2, VA4 usw. usf. ist ja ein ganz bestimmter Typ
gemeint, aber "Edelstahl" ist doch nur umgangssprachlich für silbrig
glänzend und rostet nicht gleich, wenn 'ne Zitrone draufliegt?

>Wahrscheinlich war der nichtrostende Stahl eher dünn,
>deswegen ging es relativ leicht.

Sehr dünn. (Unter den Hahn hab' ich deshalb eine Holzscheibe
beigelegt, damit er nicht gar so wabbelt). Aber ob's nun ein 0,8 mm
Blech oder ein 1,5mm Blech ist, würde beim Sägen nicht so viel
ausmachen, schätze ich. Beim Stanzen schon eher.

Gruß, Thomas

Gerd Kluger

unread,
May 5, 2000, 3:00:00 AM5/5/00
to
Wilm Erning <wilhelm...@bam.de> wrote in message
news:390fd094$1...@netnews.web.de...

> "Gerd Kluger" <gerd....@sap-ag.de> wrote:
> >Für vierzich Mack kiegste kein Edelstahl. Das ist einfaches Blech,
deshalb
> >gings so einfach.
> >
> >Gruß
> >Gerd.
>
>
> Naja, einfaches Blech würde in Stunden rostig sein und nach Wochen
durchgerostet.
> Ein nichtrostender Stahl ist wohl auch hier verwendet worden. Und
einfache
> Spülen für 40-60 DM sind wohl im Sonderangebotsbereich üblich. Die
mechanischen
> Eigenschaften eines "einfachen" Stahls sind auch nicht eindeutig zu
definieren,
> die sind z.T. härtbar etc. Wahrscheinlich war der nichtrostende Stahl eher
dünn,

> deswegen ging es relativ leicht. Und gespartes Material erklärt den
günstigen
> Preis :-)

Ich hatte auch mal so ein Teil, da konntest Du das Loch mit nem Dosenöffner
rein-
schneiden. Gerostet hat's nicht, das Blech hat aber schon wie ne
Konservendose
ausgesehen.

Gruß
Gerd.

TaucherOldenburg

unread,
May 11, 2000, 3:00:00 AM5/11/00
to
bei obi kann man die stanzen leihen

postel peter

unread,
May 17, 2000, 3:00:00 AM5/17/00
to
> Ja. Ist "nichtrostender Stahl" denn nicht "Edelstahl"? Bei 18/8
> Chromnickelstahl, VA2, VA4 usw. usf. ist ja ein ganz bestimmter Typ
> gemeint, aber "Edelstahl" ist doch nur umgangssprachlich für silbrig
> glänzend und rostet nicht gleich, wenn 'ne Zitrone draufliegt?
>

Es ist eher umgekehrt und ich muss dazu ein paar Worte sagen, weil sogar im
Fachhandel die richtige Wortverwendung fuer Verwirrung sorgen wuerde. Der Fachhandel
hat sich darauf eingestellt, dass derjenige, der Edelstahl sagt, rostfreien Stahl
meint.
Aber Edelstahl ist prinzipiell nicht nicht-rostender Stahl, sondern ein Stahl mit
sehr geringem Anteil an Phosphor und Schwefel (Anteile sind festgelegt). Genau so
gibt es den festgegten Begriff Qualitaetsstahl, der auch festgelegte Grenzen Phosphor
und Schwefel hat, aber nicht so streng wie bei Edelstahl.
Also, es waere richtig, den Begriff rostfreier Stahl zu verwenden und den Begriff
Edelstahl zu vergessen.
mfg
Peter

--
-----------------------------
Dipl.-Ing. Peter Postel
Fachhochschule Hamburg
Fachbereich Fahrzeugtechnik
Berliner Tor 5
040-42859-2524
http://www.fh-hamburg.de/f/personal/mab/postel
http://www.fh-hamburg.de/pers/Postel


hjptro...@gmail.com

unread,
Jul 5, 2020, 11:30:51 AM7/5/20
to
Am Mittwoch, 19. April 2000 09:00:00 UTC+2 schrieb Thomas Prufer:
> Wie bekomme ich ein Loch für die Armatur in eine billige
> Edelstahlspüle? Oder soll ich die Armatur gleich in die Arbeitsplatte
> einbauen - dann wabbelt der Hahn wenigstens nicht?
>
> Ich weiß, es gibt so Stanzen - aber die sind um die 45 DM, und für ein
> Spezialwerkzeug ohne irgendeinen anderen Nutzen. Und ich wollte
> eigentlich eine Billigst-Spüle für 50 DM...
>
> Viele kleine Löcher bohren? Mit dem Schleifstein kleines Loch
> aufweiten? Lochsäge oder Forstnerbohrer für Holz mißbrauchen? Oder
> wird bei all diesem das Loch so häßlich, daß ich gleich eine Stanze
> kaufen oder leihen sollte?
>
> Thomas Prufer

Armatur mit Becken ober Arbeitsplatte unter eine Dampfwalze legen 3 mal drüberfahren. und beiede Teile sind fest ferbunden !

Werner Klock

unread,
Jul 5, 2020, 6:55:10 PM7/5/20
to

Werner Klock

unread,
Jul 5, 2020, 6:56:19 PM7/5/20
to
Im Baumarkt kann man diese Stanzer auch ausleihem.


Am 06.07.20 um 00:55 schrieb Werner Klock:

Johann Mayerwieser

unread,
Jul 6, 2020, 12:51:48 AM7/6/20
to
Am Mon, 06 Jul 2020 00:56:18 +0200 schrieb Werner Klock:

> Im Baumarkt kann man diese Stanzer auch ausleihem.

Und im Usenet soll man
1) 20 Jahre alte Postings nicht exhumieren (Störung der Totenruhe) und
2) die Antwort *unter* den zitierten Text setzen

Quoting absichtlich falsch positioniert, damit Werner es auch findet.
--
Mailadresse ist gültig Mails werden nur gelesen, wenn im Betreff [usenet]
steht

Marc Haber

unread,
Jul 6, 2020, 5:00:36 AM7/6/20
to
Karl Davis <m...@privacy.org> wrote:
>Wow. 20 Jahre später antworten. Was ein Totengräber...

Und dann nichtmal eine sinnvolle Antwort sondern nur ein dummer
Spruch.

--
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber | " Questions are the | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany | Beginning of Wisdom " |
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

Thomas Prufer

unread,
Jul 6, 2020, 5:26:02 AM7/6/20
to
On Sun, 5 Jul 2020 08:30:50 -0700 (PDT), hjptro...@gmail.com wrote:

>Armatur mit Becken ober Arbeitsplatte unter eine Dampfwalze legen 3 mal drüberfahren. und beiede Teile sind fest ferbunden !

Hier der OP: ich hab eine Reihe von Löchern in 3mm gebohrt, dazwischen
durchgezwickt, mit Feile und Dremel geglättet.

Und weil die Armatur ziemlich gewabbelt hat, unten eine größere Scheibe
beigelegt -- ich mein es war wasserfestes Sperrholz, mit Doppleseitigem
festgemacht. Das hat den Druck verteilt, und die Armatur stabilisiert. Hält bis
heute.

Inzwischen hab ich auch eine Stanze gekauft -- die war für ein anderes Projekt
hinreichend nützlich, um den Preis zu rechtfertigen.


Thomas Prufer

Bodo Mysliwietz

unread,
Jul 6, 2020, 2:22:35 PM7/6/20
to
Am 06.07.2020 um 11:00 schrieb Marc Haber:
> Karl Davis <m...@privacy.org> wrote:
>> hjptro...@gmail.com wrote:
>>> Armatur mit Becken ober Arbeitsplatte unter eine Dampfwalze legen 3 mal drüberfahren. und beiede Teile sind fest ferbunden !
>>
>> Wow. 20 Jahre später antworten. Was ein Totengräber...
>
> Und dann nichtmal eine sinnvolle Antwort sondern nur ein dummer
> Spruch.

Stimmt. Die Dampfwalze hat gar nicht genug Dampf ... das macht man per
Sprengschweissen :D


--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Andreas Bockelmann

unread,
Jul 8, 2020, 6:10:03 AM7/8/20
to
Bodo Mysliwietz schrieb:
> Am 06.07.2020 um 11:00 schrieb Marc Haber:
>> Karl Davis <m...@privacy.org> wrote:
>>> hjptro...@gmail.com wrote:
>>>> Armatur mit  Becken ober Arbeitsplatte unter eine Dampfwalze legen 3 mal
>>>> drüberfahren. und beiede Teile sind fest ferbunden !
>>>
>>> Wow. 20 Jahre später antworten. Was ein Totengräber...
>>
>> Und dann nichtmal eine sinnvolle Antwort sondern nur ein dummer
>> Spruch.
>
> Stimmt. Die Dampfwalze hat gar nicht genug Dampf ... das macht man per
> Sprengschweissen :D
>
>

Die können das:
<https://www.nobelclad.com/>

Ich kenne da einen ehemaligen Vertriebsingenieur.


--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann

Bodo Mysliwietz

unread,
Jul 8, 2020, 2:44:56 PM7/8/20
to
Es wird aber noch ein paar andere geben. Und bei Plattenmaterialien
(quasi Blechstärke) bekommt man das wohl auch durch mega Schrägpressen
("Hämmer") hin. Ersta mal konfrontiert war ich damit als ich eine dünne
Kanalplatte von nur knapp 1mm in der hand hielt.

Andreas Bockelmann

unread,
Jul 8, 2020, 4:04:03 PM7/8/20
to
Bodo Mysliwietz schrieb:
Das Oberflächenverschweißen mittels Unterwassersprengung mit Dynamit hat
sich Nobelclad patentieren lassen. U.a. werden damit korrosionsbeständige
Metallschichten auf die Innenseite von Pipelinerohren aufgebracht.
Mein Bruder hat die Produkte nahezu weltweit verkauft.

Thomas Prufer

unread,
Jul 11, 2020, 5:34:37 AM7/11/20
to
On Wed, 8 Jul 2020 22:00:52 +0200, Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:

>Das Oberflächenverschweißen mittels Unterwassersprengung mit Dynamit hat
>sich Nobelclad patentieren lassen. U.a. werden damit korrosionsbeständige
>Metallschichten auf die Innenseite von Pipelinerohren aufgebracht.
>Mein Bruder hat die Produkte nahezu weltweit verkauft.

Gab auch mal was mit Funkenknall im Wasser, statt chemischer Reaktion, zur
Druckwellenerzeugung.

ISTR es wurden damit Röntgenrohre mit Blei ausgekleidet -- vielleicht aber nur
formschlüssig, und nicht verschweißt.


Thomas Prufer

Bodo Mysliwietz

unread,
Jul 11, 2020, 7:58:28 AM7/11/20
to
Formschluß würde ich auch eher vermuten. Ansonsten frage ich mich auf
welchem Berstdruck die Pipelinewandung ausgelegt sind bzw. welcher
Kontakdruck für die Kontaktschweißung wirklich gebraucht wird.
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