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Heizung / Schnellentlüfter undicht?

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Andreas Pflug

unread,
Nov 28, 2006, 3:06:49 PM11/28/06
to
Hallo,

wir haben in unserer Wohnung Heizungen die teils
mit gewöhnlichen Entlüfter teils aber auch mit
Schnellentlüftern ausgestattet sind. Bei letzteren
ist momentan i. d. R. Luft im Heizkörper, die zur
Folge hat, dass im Extremfall nur das vordere
Viertel des Heizkörpers warm wird.

Das Entlüften an sich geht relativ einfach, da
man bei den Heizungen Zu- und Ablauf separat
mittels Schrauben zudrehen kann. Anschließend wird
auch wieder der gesamte Heizkörper genutzt. Das Problem
ist nur, dass nach spätestens wenigen Stunden wieder
Luft im Heizkörper ist.

Meine Vermutung ist nun, dass die Handventile der
Schnellentlüfter undicht sind, so dass die Luft
dadurch nach einiger Zeit wieder zurückströmt. Ist
das denkbar - oder kann es auch sein, dass die
Wassermenge im Heizungssystem insgesamt zu wenig ist?

Für Tipps / Erfahrungsaustausch hierzu
wäre ich dankbar.

Viele Grüße

Andreas

Sukram

unread,
Nov 28, 2006, 3:15:57 PM11/28/06
to

Andreas Pflug schrieb:


> Das Entlüften an sich geht relativ einfach, da
> man bei den Heizungen Zu- und Ablauf separat
> mittels Schrauben zudrehen kann. Anschließend wird
> auch wieder der gesamte Heizkörper genutzt. Das Problem
> ist nur, dass nach spätestens wenigen Stunden wieder
> Luft im Heizkörper ist.
>
> Meine Vermutung ist nun, dass die Handventile der
> Schnellentlüfter undicht sind, so dass die Luft
> dadurch nach einiger Zeit wieder zurückströmt. Ist
> das denkbar - oder kann es auch sein, dass die
> Wassermenge im Heizungssystem insgesamt zu wenig ist?
>

Letzteres: Systemdruck zu gering, (evtl.) weil
Membranausdehnungsgefäß defekt/zu klein/zu wenig Vordruck.

Beweis: Manometer am Heizungsrücklauf vor'm Kessel.

Hände weg von den Verschraubungen- wenn's voreinstellbare sind, stimmt
nun die gesamte Hydraulik nicht mehr.

Entlüften: Pumpe aus, Ventil auf, Luft raus, Ventil zu, Wasser
nachfüllen bis Druck im Grünen Bereich.

Nutzt halt nur zeitweise, weil bei unkorrektem MAG das sich ausdehnende
Wasser beim Aufheizen wieder über's Sicherheitventil entfleucht...

Sukram

unread,
Nov 28, 2006, 3:19:28 PM11/28/06
to

Hände weg von den Verschraubungen:


Systemdruck zu gering, evtl. weil Membranausdehnungsgefäß zu
klein/defekt/zu wenig Vordruck.

Ernst Keller

unread,
Nov 28, 2006, 6:58:42 PM11/28/06
to
On 28 Nov 2006 12:15:57 -0800, "Sukram" <markus...@t-online.de> wrote:

>
>Andreas Pflug schrieb:
>
>
>> Das Entlüften an sich geht relativ einfach, da
>> man bei den Heizungen Zu- und Ablauf separat
>> mittels Schrauben zudrehen kann. Anschließend wird
>> auch wieder der gesamte Heizkörper genutzt. Das Problem
>> ist nur, dass nach spätestens wenigen Stunden wieder
>> Luft im Heizkörper ist.
>>
>> Meine Vermutung ist nun, dass die Handventile der
>> Schnellentlüfter undicht sind, so dass die Luft
>> dadurch nach einiger Zeit wieder zurückströmt. Ist
>> das denkbar - oder kann es auch sein, dass die
>> Wassermenge im Heizungssystem insgesamt zu wenig ist?
>>
>
>Letzteres: Systemdruck zu gering, (evtl.) weil
>Membranausdehnungsgefäß defekt/zu klein/zu wenig Vordruck.
>

Da im System Ueberdruck herrschen muss kann Luft nicht in dir HK strömen,
ausser der Systemdruck ist zuniedrig(0), das Manometer müsste etwa 1-1,5 Atü
anzeigen. Vordruck des Ausdehnungsgefäss kontrollieren, ist glaube ich
angeschrieben(0,75Atü?). Heizungswasser nachfüllen bis zu ca.1Atü, entlüften,
ev. wieder nachfüllen. Falls nach einiger Zeit der Druck wieder abgefallen ist
wird das Ausdehnungsgfäss defekt sein oder du hast ein Leck.

>Beweis: Manometer am Heizungsrücklauf vor'm Kessel.
>

Sollte ca 1-1,5Atü anzeigen.

>Hände weg von den Verschraubungen- wenn's voreinstellbare sind, stimmt
>nun die gesamte Hydraulik nicht mehr.
>

Ist im EFH nach meiner Erfahrung unkritisch.

Ernst

--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.

Andreas Pflug

unread,
Nov 29, 2006, 2:53:22 AM11/29/06
to
Hallo Sukram,

vielen Dank für Deine Antwort!

>Hände weg von den Verschraubungen- wenn's voreinstellbare sind, stimmt
>nun die gesamte Hydraulik nicht mehr.

das mit den "Verschraubungen" bezog sich auf den
Zu- und Ablauf der Heizkörper, die standardmäßig
einfach auf "offen" gestellt sind. Wenn ich es richtig
verstehe, muss man diese also nicht zum Entlüften
des HK verstellen?

Ich habe diese Schrauben nach meinen Entlüftungsaktionen
immer wieder auf Durchlass gestellt und hoffe, dass
es damit keine Probleme gibt.

Werde das Thema mit dem vermutlich zu geringen
Systemdruck mal beim Vermieter ansprechen...

Viele Grüße

Andreas

Peter Popp

unread,
Nov 29, 2006, 3:29:12 AM11/29/06
to
Andreas Pflug <andrea...@gmx.de> schrieb am Wed, 29 Nov 2006
08:53:22 +0100, :

>Hallo Sukram,
>
>vielen Dank für Deine Antwort!
>
>>Hände weg von den Verschraubungen- wenn's voreinstellbare sind, stimmt
>>nun die gesamte Hydraulik nicht mehr.
>
>das mit den "Verschraubungen" bezog sich auf den
>Zu- und Ablauf der Heizkörper, die standardmäßig
>einfach auf "offen" gestellt sind. Wenn ich es richtig
>verstehe, muss man diese also nicht zum Entlüften
>des HK verstellen?

Nein, auf keinen Fall! sonst kann ja kein Wasser aus der Heizung
(letztendlich aus dem Überdruckventil) nachströmen. Zu macht man die
Dinger nur, wenn man den Heizkörper oder das gesamte Ventil(Unterteil)
abnehmen muss/will.

>Ich habe diese Schrauben nach meinen Entlüftungsaktionen
>immer wieder auf Durchlass gestellt und hoffe, dass
>es damit keine Probleme gibt.

s.o: man kann an diesen Verschraubungen teilweise die Durchlaufmenge
regulieren, damit sich die Wärme gleichmäßig verteilt. Verdreht man
das, werden einige Heizkörper in der Heizungsanlage u.U. nicht mehr
richtig warm.


>Werde das Thema mit dem vermutlich zu geringen
>Systemdruck mal beim Vermieter ansprechen...

Wenn Du zum Entlüften die Verschraubungen geschlossen hast, kommt
natürlich auch kein Druck nach.

Auf jeden Fall sollte der Vermieter so oder so regelmässig
kontrollieren, ob noch genügend Wasser im Heizungskreislauf ist,

meint
--
Peter Popp
www.peter-popp.de/bahn

Bernhard Albert

unread,
Nov 29, 2006, 3:31:43 AM11/29/06
to
> Ich habe diese Schrauben nach meinen Entlüftungsaktionen
> immer wieder auf Durchlass gestellt und hoffe, dass
> es damit keine Probleme gibt.

Wenn Du sie vor der Entlüftungsaktion entsprechend auf Nicht-Durchlass
gestellt hast, ist das Ursache Deines Problems.

Gruß
Bernhard
--
Ihr erreicht mich privat und persönlich
schneller und zuverlässiger unter
b <punkt> albert <at-Zeichen> link-f <punkt> org

Andreas Pflug

unread,
Nov 29, 2006, 5:52:18 AM11/29/06
to
Peter Popp wrote:

> Wenn Du zum Entlüften die Verschraubungen geschlossen hast, kommt
> natürlich auch kein Druck nach.

da sehe ich ein kleines Missverständnis: Ich habe nur den
Ablauf geschlossen aber nicht den Zulauf (und dann rechtzeitig
wieder aufgedreht, wenn das Wasser am Ventil "oben ankam"), da
ich den Eindruck hatte, ansonsten die Luft nicht herauszubekommen.

Da diese Vorgehensweise aber anscheinend nicht üblich ist,
wird wohl tatsächlich der Wasserdruck insgesamt das Problem
sein.

Viele Grüße

Andreas

Thomas Haedrich

unread,
Nov 29, 2006, 12:57:58 PM11/29/06
to
Sukram schrieb:

>
> Entlüften: Pumpe aus, Ventil auf, Luft raus, Ventil zu, Wasser
> nachfüllen bis Druck im Grünen Bereich.

So machen wir es seit Jahren und es ändert sich nichts: Luft raus,
Wasser rein - alle paar Wochen.


> Nutzt halt nur zeitweise, weil bei unkorrektem MAG das sich ausdehnende
> Wasser beim Aufheizen wieder über's Sicherheitventil entfleucht...

Meine Frage ist: Woher kommt das viele Gas, das regelmäßig entlüftet
werden muß? Wäre es Luft, müßte es irgendwo in das System eingesaugt
werden, also an einer Stelle mit Unterdruck. Das System hat an der
Meßstelle im Keller mindestens 1 bar Überdruck, das reicht für zehn
Meter Wassersäule - und so hoch ist das Haus nicht.

Grüße, Thomas

Maik Koenig

unread,
Nov 29, 2006, 2:51:08 PM11/29/06
to
Thomas Haedrich schrieb:

> Sukram schrieb:
>>
>> Entlüften: Pumpe aus, Ventil auf, Luft raus, Ventil zu, Wasser
>> nachfüllen bis Druck im Grünen Bereich.
>
> So machen wir es seit Jahren und es ändert sich nichts: Luft raus,
> Wasser rein - alle paar Wochen.

A-Gefäss defekt oder zumindest nicht dichte Gummimembran.


Greetz,
MK
--
Ohne dich würde dein Leben keinen Sinn haben (FFN)

Volkmar Rau

unread,
Nov 29, 2006, 3:41:04 PM11/29/06
to
Ernst Keller schrieb:

>>
> Da im System Ueberdruck herrschen muss kann Luft nicht in dir HK strömen,
> ausser der Systemdruck ist zuniedrig(0), das Manometer müsste etwa 1-1,5 Atü
> anzeigen. Vordruck des Ausdehnungsgefäss kontrollieren, ist glaube ich
> angeschrieben(0,75Atü?). Heizungswasser nachfüllen bis zu ca.1Atü, entlüften,
> ev. wieder nachfüllen. Falls nach einiger Zeit der Druck wieder abgefallen ist
> wird das Ausdehnungsgfäss defekt sein oder du hast ein Leck.

Ernst, Atü gibt es ja schon ewig nicht mehr. Bar ist heute angesagt.
Überdruck zu was. Es gibt durchaus Stellen im System wo auch bei
Überdruck Luft eingezogen wird. Ich will damit sagen, das
strömungsbedingt Drücke unter dem Absolutdruck liegen können. Venturie;-)

Klugscheissmodus an.

Der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes wäre bei 0,75 Atü =0.7599375 bar
oder 1587.162 pound/foot^2 = 570 torr = 759937.5 dyne/cm^2 ;-)
Der Anlagendruck sollte also bei einen Vordruck von 0,75 Atü bei
0.08612625 Megapascal liegen;-)

Klugscheissmodus aus.

Volkmar

Volkmar Rau

unread,
Nov 29, 2006, 3:48:54 PM11/29/06
to
Thomas Haedrich schrieb:

>
> Meine Frage ist: Woher kommt das viele Gas, das regelmäßig entlüftet
> werden muß? Wäre es Luft, müßte es irgendwo in das System eingesaugt
> werden,

so ist es.

> also an einer Stelle mit Unterdruck.

so ist es.

> Das System hat an der
> Meßstelle im Keller mindestens 1 bar Überdruck, das reicht für zehn
> Meter Wassersäule - und so hoch ist das Haus nicht.

Und trotzdem kann es (Luft) ins System gezogen werden.
Wie funktionieren eigentlich Wasserstrahlpumpen.

Volkmar

Thomas Haedrich

unread,
Nov 30, 2006, 2:24:08 AM11/30/06
to
Maik Koenig schrieb:

> Thomas Haedrich schrieb:
>
>>Sukram schrieb:
>>
>>>Entlüften: Pumpe aus, Ventil auf, Luft raus, Ventil zu, Wasser
>>>nachfüllen bis Druck im Grünen Bereich.
>>
>>So machen wir es seit Jahren und es ändert sich nichts: Luft raus,
>>Wasser rein - alle paar Wochen.
>
>
> A-Gefäss defekt oder zumindest nicht dichte Gummimembran.

Das MAG wurde vor einem Jahr ausgetauscht, angeblich defekt. Geändert
hat sich nichts. Wieder ein kaputtes MAG?
Außerdem - kann das MAG über so lange Zeit so viel Gas liefern?

Thomas

Thomas Haedrich

unread,
Nov 30, 2006, 2:30:22 AM11/30/06
to
Volkmar Rau schrieb:

Unterdruck durch eine schnelle Strömung, möglichst an einer Engstelle,
war auch einer meiner Ansätze. Also die Pumpen als mögliche Stelle. Und
ich drängelte den Installateur, dort genauer zu prüfen - alle Pumpen
seien dicht.
Gibt es weitere Möglichkeiten für Unterdruck im System?
System: Brennwertkessel ca. 20kW, zwei Heizkreise je mit Mischer und
Umwälzpumpe.

Grüße, Thomas

Ernst Keller

unread,
Nov 30, 2006, 6:17:08 AM11/30/06
to
On Wed, 29 Nov 2006 21:41:04 +0100, Volkmar Rau <volkm...@t-online.de>
wrote:

>
>Ernst, Atü gibt es ja schon ewig nicht mehr. Bar ist heute angesagt.

Ich weiss, aber für bar hätte ich nachschauen müssen.

>Überdruck zu was. Es gibt durchaus Stellen im System wo auch bei
>Überdruck Luft eingezogen wird. Ich will damit sagen, das
>strömungsbedingt Drücke unter dem Absolutdruck liegen können. Venturie;-)
>

Sicher, aber bei diesen Strömungsgeschwindigkeiten wohl kaum.

>Klugscheissmodus an.
>
>Der Vordruck des Ausdehnungsgefäßes wäre bei 0,75 Atü =0.7599375 bar

Siehst du für eine Heizung spielt das keine Rolle(auch ist der Messfehler des
Instrument grösser), im Gegensatz zu einem Satelitten wenn man Zoll und mm
verwechselt oder so.

Thomas Huebner

unread,
Nov 30, 2006, 6:21:26 AM11/30/06
to
Thomas Haedrich schrieb:

>
> Unterdruck durch eine schnelle Strömung, möglichst an einer Engstelle,
> war auch einer meiner Ansätze. Also die Pumpen als mögliche Stelle. Und
> ich drängelte den Installateur, dort genauer zu prüfen - alle Pumpen
> seien dicht.
> Gibt es weitere Möglichkeiten für Unterdruck im System?

Offenbar.
Erhöhe den Druck auf 1,5 oder meinethalben 2 bar.
Notiere regelmässig die Druckanzeige, möglichst zu verschiedenen
Tageszeiten.
Erst täglich, dann längere Abschnitte.

--
Thomas
'Gerades Scheitern steht höher als ein krummer Sieg.'
-Sophokles, Philosoph

Thomas Huebner

unread,
Nov 30, 2006, 6:42:14 AM11/30/06
to
Volkmar Rau schrieb:

> Ernst, Atü gibt es ja schon ewig nicht mehr. Bar ist heute angesagt.

Auch nicht mehr.
MPa oder Megapascal.

Volkmar Rau

unread,
Nov 30, 2006, 2:30:57 PM11/30/06
to
Thomas Huebner schrieb:

> Volkmar Rau schrieb:
>
>> Ernst, Atü gibt es ja schon ewig nicht mehr. Bar ist heute angesagt.
>
> Auch nicht mehr.
> MPa oder Megapascal.
>
Da stimme ich voll zu.

Volkmar Rau

unread,
Nov 30, 2006, 2:41:22 PM11/30/06
to
Thomas Haedrich schrieb:

>
> Unterdruck durch eine schnelle Strömung, möglichst an einer Engstelle,
> war auch einer meiner Ansätze. Also die Pumpen als mögliche Stelle. Und
> ich drängelte den Installateur, dort genauer zu prüfen - alle Pumpen
> seien dicht.
> Gibt es weitere Möglichkeiten für Unterdruck im System?
> System: Brennwertkessel ca. 20kW, zwei Heizkreise je mit Mischer und
> Umwälzpumpe.
>
> Grüße, Thomas

An die Pumpe dachte ich gar nicht, eher am T-Stück, wo eventuell so ein
Entlüfter im Abgang steckt. Dort gibt es die Möglichkeit zu
Verwirbelungen und Sogwirkung. Wenn dann der Belüfter offen ist zieht er
Luft rein. Ich mache die immer nach der Befüllung einer Anlage zu.
Aber ich glaube nicht daran das so die Luft ins System kommt.
Der Wärmetauscher hat nicht eventuell eine ganz kleine Undichtigkeit.

Volkmar

Thomas Haedrich

unread,
Nov 30, 2006, 4:28:02 PM11/30/06
to
Thomas Huebner schrieb:

> Erhöhe den Druck auf 1,5 oder meinethalben 2 bar.
> Notiere regelmässig die Druckanzeige, möglichst zu verschiedenen
> Tageszeiten.
> Erst täglich, dann längere Abschnitte.

Ein bißchen skeptisch: Was mache ich dann mit den Meßdaten?

Thomas

Thomas Haedrich

unread,
Nov 30, 2006, 4:31:41 PM11/30/06
to
Volkmar Rau schrieb:

> An die Pumpe dachte ich gar nicht, eher am T-Stück, wo eventuell so ein
> Entlüfter im Abgang steckt. Dort gibt es die Möglichkeit zu
> Verwirbelungen und Sogwirkung. Wenn dann der Belüfter offen ist zieht er
> Luft rein. Ich mache die immer nach der Befüllung einer Anlage zu.

An welchen T-Stück denkst Du denn? Da gibt es soooo viele.


> Der Wärmetauscher hat nicht eventuell eine ganz kleine Undichtigkeit.

Der Wärmetauscher im WW-Boiler? Sonst fiele mir keiner ein.
Der Heizkreislauf geht doch direkt durch den Kessel.

Grüße, Thomas

Volkmar Rau

unread,
Nov 30, 2006, 5:43:16 PM11/30/06
to
Thomas Haedrich schrieb:

> Volkmar Rau schrieb:
>
>> An die Pumpe dachte ich gar nicht, eher am T-Stück, wo eventuell so
>> ein Entlüfter im Abgang steckt. Dort gibt es die Möglichkeit zu
>> Verwirbelungen und Sogwirkung. Wenn dann der Belüfter offen ist zieht
>> er Luft rein. Ich mache die immer nach der Befüllung einer Anlage zu.
>
> An welchen T-Stück denkst Du denn? Da gibt es soooo viele.

Nur an solche wo ev. ein Automatikbelüfter drauf sitzt. Aber wenn ich
richtig lese hast du die Dinger am HK.

>
>
>> Der Wärmetauscher hat nicht eventuell eine ganz kleine Undichtigkeit.
>
> Der Wärmetauscher im WW-Boiler? Sonst fiele mir keiner ein.
> Der Heizkreislauf geht doch direkt durch den Kessel.

Das ist zwar auch einer aber wenn der undicht ist hast du das Problem
das dein Heizungsdruck auf Trinkwasserdruckniveau ansteigt. Na gut
vorher kommt das Sicherheitsventil.

Ich meine den in der Brennerkammer. Bei Brennwert siehst du den ja nicht
so direkt. Das Wasser kann auch wunderbar unentdeckt über den
Kondensatablauf entfleuchen.
>
> Grüße, Thomas

Volkmar

Thomas Haedrich

unread,
Dec 1, 2006, 2:44:27 AM12/1/06
to
Volkmar Rau schrieb:
> Thomas Haedrich schrieb:
>
>> An welchen T-Stück denkst Du denn? Da gibt es soooo viele.
>
>
> Nur an solche wo ev. ein Automatikbelüfter drauf sitzt. Aber wenn ich
> richtig lese hast du die Dinger am HK.

Genau.


>>
>>
>>> Der Wärmetauscher hat nicht eventuell eine ganz kleine Undichtigkeit.

>

> Ich meine den in der Brennerkammer. Bei Brennwert siehst du den ja nicht
> so direkt. Das Wasser kann auch wunderbar unentdeckt über den
> Kondensatablauf entfleuchen.

Danke für den Tip, dem werde ich nachgehen.
Wann/wie entsteht dort Unterdruck? Von dort müßte ja auch die ewige
"Luft" herkommen.

Grüße, Thomas

Ernst Keller

unread,
Dec 1, 2006, 4:10:01 AM12/1/06
to
On Fri, 01 Dec 2006 08:44:27 +0100, Thomas Haedrich
<haed...@sivus.tu-chemnitz.de> wrote:

>Volkmar Rau schrieb:


>>>
>>>> Der Wärmetauscher hat nicht eventuell eine ganz kleine Undichtigkeit.
>
>>
>> Ich meine den in der Brennerkammer. Bei Brennwert siehst du den ja nicht
>> so direkt. Das Wasser kann auch wunderbar unentdeckt über den
>> Kondensatablauf entfleuchen.
>
>Danke für den Tip, dem werde ich nachgehen.
>Wann/wie entsteht dort Unterdruck? Von dort müßte ja auch die ewige
>"Luft" herkommen.
>

In der Brennkammer entsteht nicht direkt Unterdruck, sondern durch das
entweichende Wasser entweicht der Druck und nun kann irgendwo(vorzugsweise im
oberen Stockwerk) Luft ins System gelangen, würde ich sagen.

Thomas Haedrich

unread,
Dec 1, 2006, 5:33:48 AM12/1/06
to
Ernst Keller schrieb:

> On Fri, 01 Dec 2006 08:44:27 +0100, Thomas Haedrich
> <haed...@sivus.tu-chemnitz.de> wrote:

>>Wann/wie entsteht dort Unterdruck? Von dort müßte ja auch die ewige
>>"Luft" herkommen.
>>
>
> In der Brennkammer entsteht nicht direkt Unterdruck, sondern durch das
> entweichende Wasser entweicht der Druck und nun kann irgendwo(vorzugsweise im
> oberen Stockwerk) Luft ins System gelangen, würde ich sagen.

Das war schon ausgeschlossen worden: mindestens ein bar Überdruck und
ca. sechs Meter Höhendifferenz.

Thomas

Ernst Keller

unread,
Dec 1, 2006, 6:28:44 PM12/1/06
to
On Fri, 01 Dec 2006 11:33:48 +0100, Thomas Haedrich
<haed...@sivus.tu-chemnitz.de> wrote:

>Ernst Keller schrieb:
>> On Fri, 01 Dec 2006 08:44:27 +0100, Thomas Haedrich
>> <haed...@sivus.tu-chemnitz.de> wrote:
>
>>>Wann/wie entsteht dort Unterdruck? Von dort müßte ja auch die ewige
>>>"Luft" herkommen.
>>>
>>
>> In der Brennkammer entsteht nicht direkt Unterdruck, sondern durch das
>> entweichende Wasser entweicht der Druck und nun kann irgendwo(vorzugsweise im
>> oberen Stockwerk) Luft ins System gelangen, würde ich sagen.
>
>Das war schon ausgeschlossen worden: mindestens ein bar Überdruck und
>ca. sechs Meter Höhendifferenz.
>

Und der Druck ist nie abgesunken, niemand hat nachgefüllt ohne dass du es
weisst?

Andreas Pflug

unread,
Dec 4, 2006, 2:56:44 AM12/4/06
to
Hallo nochmal,

erstmal an alle herzlichen Dank für die
interessanten Diskussionen. Bei uns funktioniert
inzwischen alles wieder, die Ursache war wohl
tatsächlich ein zu niedriger Druck im Heizkreislauf,
da das Lüftungsproblem nach Beheben dieses Problems
von selbst verschwand.

Viele Grüße

Andreas

Thomas Huebner

unread,
Dec 5, 2006, 7:43:44 AM12/5/06
to
Thomas Haedrich schrieb:

> Ein bißchen skeptisch: Was mache ich dann mit den Meßdaten?

Feststellen, wie schnell unter welchen Bedingungungen der Druck sinkt?

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