Trafo 200 W, 4 Leuchten 35 W (= 140 W), Sicherung T 1.0 L 250 V (5 x
20 mm)
mit Dimmer geregelt.
Das folgende Phänomen passiert auch, wenn ich die Sicherung stark
überdimensioniere, z.B. 1.6 A. Es passiert auch, wenn ich das Licht mit
Dimmer auf Minimum einschalte.
Wenn ich eine Sicherung einsetze, brennt die Anlage normal, auch lange
Zeit.
Ich kann sie auch normal ein- und ausschalten. Wenn ich dann anderntags
das
Licht einschalte, brennt die Sicherung nach kurzem Aufleuchten der
Lampen
(knappe Sekunde) durch. So verhält sich das täglich. Wenn ich dann eine
neue
Sicherung einsetze, funktioniert wieder alles normal - bis am andern
Morgen.
Kopfschüttel - Hilfe und Erklärung suchend.
Walt Gallus
Hallo Walt,
was für ein Trafo ist es denn? Ein elektronischer oder ein mechanischer?
Wenn letzteres, ist es dann ein Ringkerntrafo?
Gruß
Gerd
> was für ein Trafo ist es denn? Ein elektronischer oder ein
> mechanischer?
> Wenn letzteres, ist es dann ein Ringkerntrafo?
Wie kann ich das als Laie erkennen?
Walt Gallus
> > was für ein Trafo ist es denn? Ein elektronischer oder ein
> > mechanischer?
Mechanisch? :-)
> > Wenn letzteres, ist es dann ein Ringkerntrafo?
>
> Wie kann ich das als Laie erkennen?
Elektronischer: leicht&klein
Eisenkerntrafo: schwer&würfelförmig
Eisenringkerntrafo: schwer&rund
Gruß Dieter
> Elektronischer: leicht&klein
> Eisenkerntrafo: schwer&würfelförmig
> Eisenringkerntrafo: schwer&rund
Offensichtlich Eisenringkerntrafo: Trafo ist rund, Aussendurchmesser
ca. 20 cm, schwer. Er besteht im wesentlichen aus einem
kupferdrahtumwickelten Ring.
Was kann ich jetzt daraus schliessen?
Walt Gallus
> Offensichtlich Eisenringkerntrafo: Trafo ist rund, Aussendurchmesser
> Was kann ich jetzt daraus schliessen?
Daß der unter Umständen durch ein Vormagnetisierung beim Einschalten
besonders viel Strom zieht.
Da Du Dich als Laie bezeichnest, solltest Du diesen Trafo durch einen
anderen (elektronischer Trafo dürfte am einfachsten alternativ
einzubauen sein, da klein) ersetzen.
Der Vollständigkeit halber noch ander Möglichkeiten: einen
elektronischen Schalter nutzen, der nur im Null-Durchgang ein- und vor
allem ausschaltet oder eine Einschaltstrombegrenzung einbauen.
Ciao Dschen
--
Dschen Reinecke
=== der mit dem Namen aus China ===
> Offensichtlich Eisenringkerntrafo: Trafo ist rund, Aussendurchmesser
> ca. 20 cm, schwer. Er besteht im wesentlichen aus einem
> kupferdrahtumwickelten Ring.
>
> Was kann ich jetzt daraus schliessen?
>
> Walt Gallus
Halli-Hallo,
Deine 1A, bzw. 1,6A Sicherung ist für den Ringkerntrafo nicht geeignet, da
dieser Trafo den höchsten Einschaltstrom aller Trafoarten hat.
Am einfachsten nimmst Du ein Schaltnetzteil.
In dieser Leistungsklasse bist Du mit ca. 15Euro dabei und im
"elektronischen" Trafo ist meist schon die richtige Sicherung eingebaut.
Gruß Schorsch
> Daß der unter Umständen durch ein Vormagnetisierung beim Einschalten
> besonders viel Strom zieht.
Nicht durch Vormagnetisierung, Trafoblech ist magnetisch *sehr* weich.
> Da Du Dich als Laie bezeichnest, solltest Du diesen Trafo durch einen
> anderen (elektronischer Trafo dürfte am einfachsten alternativ
> einzubauen sein, da klein) ersetzen.
ACK, die Alternative einen NTC oder ein Relais als
Einschaltstrombegrenzer einzubauen ist nichts für Laien.
> Der Vollständigkeit halber noch ander Möglichkeiten: einen
> elektronischen Schalter nutzen, der nur im Null-Durchgang ein- und vor
> allem ausschaltet oder eine Einschaltstrombegrenzung einbauen.
Der hohe Einschaltstrom entsteht gerade dadurch, dass im Nulldurchgang
eingeschaltet wird.
Gruß Dieter
Danke für eure Antworten. In allen ist die Rede von hohem
Einschaltstrom. Mir fällt aber auf, dass die Sicherung auch
durchbrennt, wenn ich den Dimmer ganz herunterdrehe. Reduziert das
nicht lden Einschaltstrom?
Walt Gallus
>>Daß der unter Umständen durch ein Vormagnetisierung beim Einschalten
>>besonders viel Strom zieht.
> Nicht durch Vormagnetisierung, Trafoblech ist magnetisch *sehr* weich.
Wie nennt sich das denn? Restmagnetisierung?
>>elektronischen Schalter nutzen, der nur im Null-Durchgang ein- und vor
>>allem ausschaltet oder eine Einschaltstrombegrenzung einbauen.
> Der hohe Einschaltstrom entsteht gerade dadurch, dass im Nulldurchgang
> eingeschaltet wird.
Eingeschaltet werden sollte er in dem selben Teil der Schwingung, wie er
ausgeschaltet wurde?
Das Problem ist aber doch behoben, wenn er im Nulldurchgang
ausgeschaltet wird?
> Danke für eure Antworten. In allen ist die Rede von hohem
> Einschaltstrom. Mir fällt aber auf, dass die Sicherung auch
> durchbrennt, wenn ich den Dimmer ganz herunterdrehe. Reduziert das
> nicht lden Einschaltstrom?
Nein. Ein Dimmer reduziert nicht den Strom, sondern nur die Zeit, in der
der volle Strom fließt.
Hallo Walt,
wie die anderen schon geschrieben haben: Ringkerntrafo
ist bekannt dafür, dass er einen hohen Einschaltstrom
zieht. Du solltest vielleicht mal super-träge Sicherungen
probieren (TT). Wenn das auch nicht hilft, kannst Du einen
NTC als Einschaltstrombegrenzung (in Reihe) vor den Trafo
schalten. Die Auswahl ist aber etwas kniffelig und den
passenden zu kriegen auch nicht einfach. Er würde aber
noch ein anderes Problem lösen, das Du hast: Du betreibst
Deinen Trafo nur mit einer Lampenleistung von 70%, das
dürfte die Brenn-Spannung bereits heraufsetzen und in
Folge die Lebensdauer der Halogenlampen reduzieren.
Den Tip, den Dir andere gegeben haben, einen elektr.
Trafo zu kaufen würde ich so bedingungslos auch nicht
unterschreiben. Erst mal kommt es nämlich drauf an,
wie die Leitungslängen sind (el. Trafos sind nämlich
nur für relativ kurze Leitungslängen geeignet, keineswegs
z.B. für ein Seilsystem) andererseits wird das mit
ziemlicher Sicherheit nicht mit Deinem Dimmer harmonieren
(üblicherweise braucht's für elektr. Trafos einen speziellen
= teuren Phasenabschnittsdimmer). Unter Umständen bist
Du also mit einem konventionellen 150W Eisenkerntrafo
besser bedient.
Ich würde als Erstes mal ne 1,6A TT Sicherung probieren.
Gruß
Gerd
> Ich würde als Erstes mal ne 1,6A TT Sicherung probieren.
Ich hab eine ähnliche Anlage wie der OP, Ringkerntrafo mit
160W, daran hängen 15 Halogenlampen mit je 10W, und
der Schalter ist auch ein Dimmer. Allerdings hängt mein
Licht bzw. Trafo, direkt an der Haussicherung, 10A T(träge).
An OP
Weshalb Du deinen Trafo extra absicherst versteh ich nicht.
Staubsauger, Küchenmaschienen und andere Geräte die
eine weitaus höhere Leistung ziehen, sicherst Du ja auch
nicht separat ab. Du steckst einfach das Kabel in die
Steckdose.
Wenn der Trafo so verbaut ist, dass er im Betrieb ausreichend
gekühlt wird um Brandgefahr zu verhindern, brauchts keine
extra Sicherung, und wenn Du diese Sicherung nicht
überbrücken willst, kannst Du den Wert soweit erhöhen
dass sie den Einschaltstrom aushält, und der liegt bei
Ringkerntrafos weit über dem Nennwert, vielleicht 10-fach
darüber.
Gruß
bj
Halogenlampenfreak :-)
Die Sicherung ist in erster Linie dazu da, einen Kurzschluß
auf der Sekundärseite abzusichern. Dieser führt nämlich
nicht zwangsweise zum Auslösen der Hauptsicherung und kann
dazu führen, dass der Trafo abraucht.
Ich gebe Dir Recht, je nach Bauart ist diese nicht unbedingt
nötig, z.B. wenn ein Kurzschluß relativ sicher ausgeschlossen
werden kann, wie dies bei vielen geschlossenen Systemen der
Fall ist. Im Halogenbereich gibt es aber sehr viele offene
Systeme, z.B. mit nicht isolierten Stangen und da ist eine
solche Absicherung schon sinnvoll. Die Dimensionierung der
Sicherung ist nicht so kritisch, weshalb ich ihm ja zu einer
1,6A geraten habe.
Gruß
Gerd
> > Nicht durch Vormagnetisierung, Trafoblech ist magnetisch *sehr* weich.
>
> Wie nennt sich das denn? Restmagnetisierung?
Nein, das Trafoblech ist magnetisch weich, da gibts keine nennenswerte
Remanenz.
> Eingeschaltet werden sollte er in dem selben Teil der Schwingung, wie er
> ausgeschaltet wurde?
Nein, im Spannungsmaximum.
> Das Problem ist aber doch behoben, wenn er im Nulldurchgang
> ausgeschaltet wird?
Hat damit nichts zu tun.
Lies dazu:
http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.9.4
und ggf den Thread "Trenntrafo haut Sicherung raus" vom 22.09.2004 auf
d.s.e.
Gruß Dieter
> wie die anderen schon geschrieben haben: Ringkerntrafo
> ist bekannt dafür, dass er einen hohen Einschaltstrom
> zieht. Du solltest vielleicht mal super-träge Sicherungen
> probieren (TT).
Das es so etwas gibt, wusste ich bis jetzt nicht. Ich werde
mich hier im Fachhandel umsehen.
> Wenn das auch nicht hilft, kannst Du einen
> NTC als Einschaltstrombegrenzung (in Reihe) vor den Trafo
> schalten. Die Auswahl ist aber etwas kniffelig und den
> passenden zu kriegen auch nicht einfach. Er würde aber
> noch ein anderes Problem lösen, das Du hast: Du betreibst
> Deinen Trafo nur mit einer Lampenleistung von 70%, das
> dürfte die Brenn-Spannung bereits heraufsetzen und in
> Folge die Lebensdauer der Halogenlampen reduzieren.
Mit dieser Lösung werde ich aus beiden von dir erwähnten Gründen
(kniffelig und Lampendauer) vorerst zuwarten.
> Den Tip, den Dir andere gegeben haben, einen elektr.
> Trafo zu kaufen würde ich so bedingungslos auch nicht
> unterschreiben. Erst mal kommt es nämlich drauf an,
> wie die Leitungslängen sind (el. Trafos sind nämlich
> nur für relativ kurze Leitungslängen geeignet, keineswegs
> z.B. für ein Seilsystem)
meine Leuchten stecken an einer ca. 2m langen, offenen und
berührbaren Schiene.
> andererseits wird das mit
> ziemlicher Sicherheit nicht mit Deinem Dimmer harmonieren
> (üblicherweise braucht's für elektr. Trafos einen speziellen
> = teuren Phasenabschnittsdimmer). Unter Umständen bist
> Du also mit einem konventionellen 150W Eisenkerntrafo
> besser bedient.
>
> Ich würde als Erstes mal ne 1,6A TT Sicherung probieren.
Werde versuchen, solche zu beschaffen, oder den Tipp von Josef
(stark überdimensionierte Sicherung) versuchen.
Walt Gallus
> Weshalb Du deinen Trafo extra absicherst versteh ich nicht.
Weil der Trafo halt so konstruiert ist und ich mich als Laie an die
Bedienungsanleitung gehalten habe. Sicherungen überbrücken
ist ja nicht das, was man einem Laien normalerweise empfiehlt.
> ...wenn Du diese Sicherung nicht
> überbrücken willst, kannst Du den Wert soweit erhöhen
> dass sie den Einschaltstrom aushält, und der liegt bei
> Ringkerntrafos weit über dem Nennwert, vielleicht 10-fach
> darüber.
Das werde ich auf jeden Fall testen. Muss ich gleichzeitig einen
Rauchmelder einbauen ;-)?
Walt Gallus
Unerklärlich ist mir nach wie vor folgende Tatsache: Wenn ich eine
neue Sicherung einsetze, funktioniert die Anlage; ich kann den Dimmer
hoch oder tief stellen; ich kann mehrmals ein- und ausschalten, sofort
nach
einander ode mit kurzen, z.B. halbstündigem Unterbruch; ich kann
das Licht stundenlang brennen lassen. Wenn aber das Licht längere Zeit,
z.B.
3 Stunden ausgeschaltet war, brennt die Sicherung beim
Wiedereinschalten
sofort durch (Licht brennt Bruchteil einer Sekunde). Dieses Phänomen
lässt
sich beliebig wiederholen; ich stelle es jeden Tag wieder von Neume
fest.
Gibt es dazu eine Erklärung?
Walt Gallus
>> ...wenn Du diese Sicherung nicht
>> überbrücken willst, kannst Du den Wert soweit erhöhen
>> dass sie den Einschaltstrom aushält, und der liegt bei
>> Ringkerntrafos weit über dem Nennwert, vielleicht 10-fach
>> darüber.
>
> Das werde ich auf jeden Fall testen. Muss ich gleichzeitig einen
> Rauchmelder einbauen ;-)?
Obwohl ich inzwischen mitbekommen habe dass Du ein Laie bist,
würde ich sagen: Nein!
Wenn Du Bedenken hast, bleib in der Nähe und fühle ab und zu
die Temperatur des Trafos, aber nachdem Du Dein Licht seit
längerer Zeit ohne thermische Probleme in Betrieb hast und
anscheinend nur der Einschaltstrom die Sicherung durchbrennen
läßt, sollte es ohne Rauchmelder gehen :-)
Ich zeig Dir ein Bild einer meiner Halogenbeleuchtungen, auch
offene, berührbare Leitungen, einfach nur Niro-Metallstäbe.
http://www.turmtechnik.com/fotos/halogenlampen.jpg
Und auch mit Ringkerntrafo versorgt, allerdings haben meine Trafos
primärseitig eine Thermosicherung. Die schaltet bei Erreichen
einer bestimmten Temperatur aus, und nach Abkühlung wieder
ein.
Ich bin übrigens auch ein Laie.
Gruß
bj
> Ich zeig Dir ein Bild einer meiner Halogenbeleuchtungen, auch
> offene, berührbare Leitungen, einfach nur Niro-Metallstäbe.
> http://www.turmtechnik.com/fotos/halogenlampen.jpg
Oh la la - sieht super aus, nicht nur die Beleuchtung. Wann findet die
nächste Einladung statt ;-)?
> Und auch mit Ringkerntrafo versorgt,
Alles an einem Trafo?
> allerdings haben meine Trafos
> primärseitig eine Thermosicherung. Die schaltet bei Erreichen
> einer bestimmten Temperatur aus, und nach Abkühlung wieder
> ein.
Tönt raffiniert. Mein Trafo ist noname, Warenhaus, nicht einmal die
Wattzahl steht drau; ich kenne sie nur aus der Anleitung.
> Ich bin übrigens auch ein Laie.
und Tiefstapler :-)?
Danke für deine Infos, Josef!
Walt Gallus
Ich sehe den Dimmer als Fehlerquelle, ich vermute dass der Dimmer wenn er das
1.Mal eingeschaltet wird einige male nur eine Halbwelle durchlässt, wenn dann
alle Kondensatoren aufgeladen sind arbeitet er richtig. Da Ringkerntrafos nicht
Kurzschlussfest sind betrachte ich das Einsetzen einer Si mit zu hohem
Nennstrom als gefährlich. Je nachdem wo der Trafo montiert ist besteht
brandgefahr, auch kann bei einem Kurzschluss der Dimmer zerstört werden(je nach
Ueberdimensionierung/aber vorallem bei Ueberbrückung).
Ernst
--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.
> Ich sehe den Dimmer als Fehlerquelle, ich vermute dass der Dimmer
> wenn er das
> 1.Mal eingeschaltet wird einige male nur eine Halbwelle durchlässt,
> wenn dann alle Kondensatoren aufgeladen sind arbeitet er richtig. Da
> Ringkerntrafos nicht Kurzschlussfest sind betrachte ich das
> Einsetzen einer Si mit zu hohem Nennstrom als gefährlich. Je nachdem
> wo der Trafo montiert ist besteht brandgefahr, auch kann bei einem
> Kurzschluss der Dimmer zerstört werden(je nach
> Ueberdimensionierung/aber vorallem bei Ueberbrückung).
Danke für diese wichtigen Hinweise, Ernst. ergänzung meinerseits: Der
Dimmer hat eine eigene Feinsicherung. Ändert das etwas an deiner
Überlegung?
Was schlägst du angesichts deiner neuen Erkenntnisse als Lösung vor?
Walt Gallus
>>...wenn Du diese Sicherung nicht
>>überbrücken willst, kannst Du den Wert soweit erhöhen
>>dass sie den Einschaltstrom aushält, und der liegt bei
>>Ringkerntrafos weit über dem Nennwert, vielleicht 10-fach
>>darüber.
>
> Das werde ich auf jeden Fall testen. Muss ich gleichzeitig einen
> Rauchmelder einbauen ;-)?
Ich rate dringends davon ab, die Sicherung so stark zu erhöhren. 10-fach
hiesse ja 10A, da fliesst auf der Primärseite schön genug Strom damit
der Trafo durchbrennt oder in Flammen aufgeht. Ich würde bis max 2,
höchstens 3 A gehen.
Guter Tipp ist auch der mit dem Dimmer. Vielleicht kannst Du den ja mal
gegen einen Schalter austauschen (lassen). Dann weißt Du ob er für den
Fehler verantwortlich ist.
MfG
>Ernst Keller schrieb
>
>> Ich sehe den Dimmer als Fehlerquelle, ich vermute dass der Dimmer
>> wenn er das
>> 1.Mal eingeschaltet wird einige male nur eine Halbwelle durchlässt,
>> wenn dann alle Kondensatoren aufgeladen sind arbeitet er richtig. Da
>> Ringkerntrafos nicht Kurzschlussfest sind betrachte ich das
>> Einsetzen einer Si mit zu hohem Nennstrom als gefährlich. Je nachdem
>> wo der Trafo montiert ist besteht brandgefahr, auch kann bei einem
>> Kurzschluss der Dimmer zerstört werden(je nach
>> Ueberdimensionierung/aber vorallem bei Ueberbrückung).
>
>Danke für diese wichtigen Hinweise, Ernst. ergänzung meinerseits: Der
>Dimmer hat eine eigene Feinsicherung. Ändert das etwas an deiner
>Überlegung?
>
Nur bezüglich der Zerstörung des Dimmers, den Teil kannst du streichen. Je nach
grösse der Si im Di kann immer noch der Trfo verbrennen und einen Brand
auslösen. Selbst wenn nur der Trafo verbrennt ist der Gestank sehr unangenehm.
>Was schlägst du angesichts deiner neuen Erkenntnisse als Lösung vor?
>
Natürlich versuchsweise einen Schalter anstelle des Dimmers.
Wer von uns beiden hat da in Physik nicht aufgepasst?
Meiner Meinung nach:
Sekundär 10A bei 12V heißen primär 0.52A bei 230V (in beiden Fällen ca.
120 Watt).
Würde mich wundern, wenn der Trafo bei 520mA abrauchen würde.
Wenn du auf 2A primärseitig begrenzen willst, kannst du sekundär
trotzdem 38A rausziehen (wovon ich in diesem Fall jedoch abraten möchte).
Rico
[ ] Du hast begriffen, dass die Sicherung an der Primärseite sitzt?
10A macht dann 2,3 kW.
Gruß
Gerd
Oops, äh, ja, also, hm....
Na gut.
8-)
Rico
Danke (Bier ist leider aus, deshalb nix mit Einladung)
>> Und auch mit Ringkerntrafo versorgt,
>
> Alles an einem Trafo?
Nein, zwei Trafos, einer für die Deckenbeleuchtung, und einer für die
12 Leuchten überm Tisch, getrennt schaltbar.
>> allerdings haben meine Trafos
>> primärseitig eine Thermosicherung. Die schaltet bei Erreichen
>> einer bestimmten Temperatur aus, und nach Abkühlung wieder
>> ein.
>
> Tönt raffiniert. Mein Trafo ist noname, Warenhaus, nicht einmal die
> Wattzahl steht drau; ich kenne sie nur aus der Anleitung.
Raffiniert ist daran eigentlich nichts, das ist Standart.
Meine Trafos sind eigens für Halogenbeleuchtung gewickelt,
ich hab sie als Restposten extrem günstig gekauft, sie halten
die Spannung ziemlich genau mit der vorgesehenen Belastung
und haben die erwähnte Sicherung eingebaut. Einziger Nachteil
ist die Bauform. Sie haben einen relativ großen Durchmesser.
Schnäppchentrafos gibt es immer wieder mal bei der Fa. Pollin.
www.pollin.com/
Grundsätzliches aus meiner Sicht zur Halogenbeleuchtung.
Ich hab mir alle Leuchten selber gebaut, und alle mit 10W
Lampen. Die sind im Vergleich zu 20 oder 35W Lampen
zwar schweineteuer, dafür erhält man eine gleichmäßigere
Beleuchtung bei entsprechender Anzahl von Lampen,
man ist nicht geblendet wenn man versehentlich ins Licht
schaut, es wird nichts heiß, und, man hat mehr gestalterische
Möglichkeiten.
Zum Elektrischen.
Halogenlampen reagieren empfindlich auf Überspannung.
12V ist die Nennspannung, länger leben sie wenn Du sie
mit 11,5 bis 11,8V betreibst. Dabei sieht man in der Lichtfarbe
kaum einen Unterschied.
>> Ich bin übrigens auch ein Laie.
>
> und Tiefstapler :-)?
Nein, ich wollte damit nur sagen, dass ich keine Fachmann,
kein Elektriker bin. Es ging ja um Deine Sicherung.
Gruß
bj
Erneut habe ich eine Reihe von hilfreichen Antworten und informativen
Tipps
erhalten - herzlichen Dank euch allen.
Im Moment teste ich die Anlage mit einer überdimensionierten Sicherung
von
2.5 A. Diese ist bis jetzt, nach allerdings erst kurzer Testphase, noch
nicht
durchgebrannt. Auch scheint sich der Trafo nicht über Gebühr zu
erwärmen.
Einzig auffalendes Merkmal - das war auch mit normalen Sicherungen so:
Wenn
ich das Licht einschalte, flackert es erheblich, wenn der Dimmer tief
gestellt ist
(es wechselt immer wieder zwischen sehr tief und hoch). Wenn ich das
Licht ein
paar Minuten auf hoch brennen lasse, verschwidnet dieses Phänomen, und
ich
kann dann lauch dauernd tief stellen. Ob es sich dabei um ein Verhalten
des
Dimmers oder des Trafos handelt, weiss ich nicht.
>Einzig auffalendes Merkmal - das war auch mit normalen Sicherungen so:
>Wennich das Licht einschalte, flackert es erheblich, wenn der Dimmer
>tief gestellt ist(es wechselt immer wieder zwischen sehr tief und hoch).
Den Effekt hat man auch wenn man eine induktive Last (Halogentrafo) an
einem normalen Glühlampendimmer betreibt.
Dein Dimmer ist entweder ungeeignet oder defekt, das erklärt dann imho
auch die zeitweise zu hohe Stromaufnahme des Trafos.
--
bye
Heiko
> Den Effekt hat man auch wenn man eine induktive Last (Halogentrafo) an
> einem normalen Glühlampendimmer betreibt.
ACK.
> Dein Dimmer ist entweder ungeeignet oder defekt, das erklärt dann imho
> auch die zeitweise zu hohe Stromaufnahme des Trafos.
Ungeeignet! Sein asymetrisches Zündverhalten führt zu einem
Gleichstromanteil der den Trafokern in Sättigung treibt, der Strom
steigt dann gravierend an und die Sicherung spricht logischerweise an.
Gruß Dieter
> Ungeeignet!
Worauf muss ich achten, wenn ich einen neuen Dimmer kaufe?
Walt Gallus
>Dieter Wiedmann schrieb
>
>> Ungeeignet!
>
>Worauf muss ich achten, wenn ich einen neuen Dimmer kaufe?
>
Dass er für induktive Last geeignet ist.