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Wie verscheucht man Fledermäuse?

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Andreas Böttcher

unread,
Jun 30, 2012, 11:39:32 AM6/30/12
to
Hallo Leute,

bei uns haben Fledermäuse Einzug gehalten. Zum Glück nicht IM Haus sondern
außen im Giebel. Sie kacken alles voll und manchmal verirrt sich eine ins
Haus hinein.
Sie fanden eine Behausung hinter der Holzverschalung der unteren
Dachverkleidung; dort gibt es Ritzen, durch die sie gelangen.
Einfach zumachen geht jetzt nicht, weil die Viecher unter Naturschutz
stehen. Zumachen kann ich das später noch. Erst mal will ich die ungebetenen
Gäste vertreiben.

Ideen dazu?
Bisher stellte ich so einen Piezo-Tweeter auf und schloss einen
Funktionsgenerator an, den ich wobbeln lasse, so ab 12 kHz aufwärts immer
wiederholend. Das müsste die Viecher doch nerven!
Bisher keine Reaktion.

Ich bin für jeden Tipp dankbar.

Viele Grüße,
Andreas


Jochen Kriegerowski

unread,
Jun 30, 2012, 12:00:50 PM6/30/12
to
Am 30.06.2012 17:39, schrieb Andreas Böttcher:

> Erst mal will ich die ungebetenen
> Gäste vertreiben.
>
> Ideen dazu?

BUND, Tierschutzverein, Naturschutzbehörde beim Landratsamt
oder ähnliche Stellen kontaktieren.

Fledermäuse umsiedeln dürfen nur Fachleute!

> Bisher keine Reaktion.

Glück gehabt. Vermutlich haben sie gerade Nachwuchs, und
die Strafen für Störungen gerade in dieser Zeit sind
saftig. Wowereit.

Gruß
Jochen

Jürgen Exner

unread,
Jun 30, 2012, 12:03:45 PM6/30/12
to
"Andreas Böttcher" <boettche...@arcor.de> wrote:
>bei uns haben Fledermäuse Einzug gehalten. Zum Glück nicht IM Haus sondern
>außen im Giebel. Sie kacken alles voll und manchmal verirrt sich eine ins
>Haus hinein.
>Sie fanden eine Behausung hinter der Holzverschalung der unteren
>Dachverkleidung; dort gibt es Ritzen, durch die sie gelangen.
>Einfach zumachen geht jetzt nicht, weil die Viecher unter Naturschutz
>stehen.

Vor kurzem in einem Bericht gesehen: Der Kammerjaeger haengt ein Netz
lose mit etwas Abstand (30-50cm) vor dem Giebel auf. Ausfliegende
Fledermauese fliegen von innen gegen das Netz, fallen nach unten, und
entkommen ohne sich zu verletzen.
Einfliegende Fledermaeuse kommen nicht durch das Netz durch und am
naechsten Morgen ist die Fledermauswohnung entmietet.

jue

Jochen Kriegerowski

unread,
Jun 30, 2012, 12:17:12 PM6/30/12
to
Am 30.06.2012 18:03, schrieb Jürgen Exner:

> Der Kammerjaeger haengt ein Netz
> lose mit etwas Abstand (30-50cm) vor dem Giebel auf. Ausfliegende
> Fledermauese fliegen von innen gegen das Netz, fallen nach unten, und
> entkommen ohne sich zu verletzen.
> Einfliegende Fledermaeuse kommen nicht durch das Netz durch und am
> naechsten Morgen ist die Fledermauswohnung entmietet.

Und der gute Mann hat tatsächlich seine Schädlingsbekämpferprüfung
bestanden? Das Naturschutzgesetz ist eigentlich Bestandteil der
Ausbildung.
Dass sich so ein Pfuscher dabei sogar noch filmen lässt...

Gruß
Jochen

Harald Klotz

unread,
Jun 30, 2012, 1:32:35 PM6/30/12
to
Jochen Kriegerowski schrieb:

> Fledermäuse umsiedeln dürfen nur Fachleute!

Dürfen sie es nicht allein?

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jun 30, 2012, 1:34:19 PM6/30/12
to
Jochen Kriegerowski schrieb:

> Dass sich so ein Pfuscher dabei sogar noch filmen lässt...

Wurde in D gedreht?
Galt deutsches Recht?

Grüße Harald

Jochen Kriegerowski

unread,
Jun 30, 2012, 1:59:15 PM6/30/12
to
Am 30.06.2012 19:34, schrieb Harald Klotz:

> Wurde in D gedreht?

Das weiß ich nicht.

> Galt deutsches Recht?

Es geht um europäisches Recht, in diesem Fall. Das
deutsche Naturschutzrecht wurde der entsprechenden
EU-Richtlinie angepasst.

Aber egal: Da dieser Tipp offenbar für den OP gedacht
war ist er auch dann unbrauchbar, wenn der Film dort
gedreht wurde, wo sowas erlaubt sein sollte.
(ich gehe zumindest davon aus, dass die Fledermäuse
in Deutschland wohnen, wenn die Frage in "de.rec..."
gepostet wurde)

Gruß
Jochen

Harald Klotz

unread,
Jun 30, 2012, 2:34:33 PM6/30/12
to
Jochen Kriegerowski schrieb:
> Am 30.06.2012 19:34, schrieb Harald Klotz:

>> Galt deutsches Recht?
>
> Es geht um europäisches Recht, in diesem Fall. Das
> deutsche Naturschutzrecht wurde der entsprechenden
> EU-Richtlinie angepasst.

Ich kenne die Regelungen bezüglich Fledermäusen nicht.

> Aber egal: Da dieser Tipp offenbar für den OP gedacht
> war ist er auch dann unbrauchbar, wenn der Film dort
> gedreht wurde, wo sowas erlaubt sein sollte.

Unbrauchbar vielleicht nicht, aber möglicherweise nicht
legal.

Wie ist es eigentlich, muss man beim Wäscheaufhängen
Flugschneisen des Fledermäuse berücksichtigen?
Hier ist übreigens vor einiger zeit mit lautem getöse eine
Halle eingebrochen, die Rest einer im Krieg zerstörten
Braurei war und die zuletzt als Fledermausherberge
eingerichtet war.
Die Baufälligkeit hatte man völlig übersehen, das wird
hunderte von Fledermäusen in den Tod gerissen haben.

> (ich gehe zumindest davon aus, dass die Fledermäuse
> in Deutschland wohnen, wenn die Frage in "de.rec..."
> gepostet wurde)

Das ist anzunehmen.
Ich kenne den Film nicht, vielleicht gab es eine Genehmigung
für den Kammerjäger so zu verfahren um die Fledermäuse zu
einem Umzug zu bewegen.

Grüße Harald

Jo Warner

unread,
Jun 30, 2012, 3:07:26 PM6/30/12
to
Am 30.06.2012 17:39, schrieb Andreas Böttcher:
> Hallo Leute,
>
> bei uns haben Fledermäuse Einzug gehalten. Zum Glück nicht IM Haus sondern
> außen im Giebel. Sie kacken alles voll und manchmal verirrt sich eine ins
> Haus hinein.
> Sie fanden eine Behausung hinter der Holzverschalung der unteren
> Dachverkleidung; dort gibt es Ritzen, durch die sie gelangen.

Moin,

mal vorsichtig ins Unwissen gepiekt:
Die Viecher sind klein, größere Raubtiere sind ihre Feinde.
Deren Nasein sind klein, aber sie sollten riechen können.
Versuch doch mal, dir einen Vorrat vollgepisste Katzenstreu zu besorgen
und bring das Zeug an geeignete Stelle.

Gruß Jo

Jochen Kriegerowski

unread,
Jun 30, 2012, 3:21:58 PM6/30/12
to
Am 30.06.2012 20:34, schrieb Harald Klotz:

> Ich kenne die Regelungen bezüglich Fledermäusen nicht.

Macht ja nix. Kann man ja bei Bedarf nachlesen.

> Unbrauchbar vielleicht nicht, aber möglicherweise nicht
> legal.

Ok - so brauchbar wie Tipps, wo es in Stuttgart das beste
Heroin gibt. Es ist etwas asozial, im Usenet Hinweise für
die möglichst elegante Begehung von Straftaten zu geben,
findest du nicht?

> Wie ist es eigentlich, muss man beim Wäscheaufhängen Flugschneisen
> des Fledermäuse berücksichtigen?

Meines Wissens muss man nicht. Wäsche ist keine bauliche
Veränderung.

> Die Baufälligkeit hatte man völlig übersehen, das wird hunderte von
> Fledermäusen in den Tod gerissen haben.

Was hat das mit dem Thema zu tun?
Menschen machen Gesetze für Menschen, und nicht für Sachen die
umkippen. Umkippende Sachen können in der Regel nicht lesen,
da läuft mein Tipp von ganz oben (nachlesen) schon mal ins
leere. Und eine umgekippte Fabrikhalle passt auch nicht in
einen Gerichtssaal (wegen Präsenzpflicht bei Strafsachen...)
Insofern ist dein Einwurf hochgradig albern.

> Ich kenne den Film nicht, vielleicht gab es eine Genehmigung für den
> Kammerjäger so zu verfahren um die Fledermäuse zu einem Umzug zu bewegen.

Ohne Ausnahmegenehmigung geht sowieso nix. Aber wenn das Geschilderte
alles war was er gemacht hat, gab es *dafür* unter Garantie keine.

Gruß
Jochen

Harald Klotz

unread,
Jun 30, 2012, 3:41:17 PM6/30/12
to
Jochen Kriegerowski schrieb:
> Am 30.06.2012 20:34, schrieb Harald Klotz:

>> Unbrauchbar vielleicht nicht, aber möglicherweise nicht
>> legal.
>
> Ok - so brauchbar wie Tipps, wo es in Stuttgart das beste
> Heroin gibt. Es ist etwas asozial, im Usenet Hinweise für
> die möglichst elegante Begehung von Straftaten zu geben,
> findest du nicht?

Man kann Gesetze hinterfragen, nicht alle sind sinnvoll.
Ich würde mich gegen ungebetene "Haustiere" wehren wollen.
Sicher würde ich nicht Junge aufziehende Fledermäuse
vertreiben wollen, sicher könnten mich Fledermäuse aber
stören.
Da ich keine passende Situation habe kann ich kaum sagen wie
ich real reagieren würde.
Vermutlich würde ich mich über den Besuch freuen, vermutlich
würde ich Massnahmen treffen, die das Zusammenleben
ertragbar machen.

>> Die Baufälligkeit hatte man völlig übersehen, das wird
>> hunderte von Fledermäusen in den Tod gerissen haben.
>
> Was hat das mit dem Thema zu tun?

Das hat damit zu tun, dass das Gebäude der Kommune gehörte,
die es für die Fledermäuse hergerichtet hat, aber sich ein
Dreck um die Standsicherheit gekümmert hat.
Es war doch nur Glück, dass niemand neben dem Gebäude stand
und kein Mensch zu Schaden gekommen ist.
Zum einen stehen die Tiere unter Schutz, man richtet
Behausungen her, kümmert sich aber nicht um den notwendigen
Erhalt.
Das Gebaude war überwachsen, einige Jahre davor war ich auf
dem Gebaude, das Gelände wurde von Kindern zum Spielen
genutzt.
Weder das Risiko für Mensch noch das Risiko für Tier hat
jemanden gekümmert.

>> Ich kenne den Film nicht, vielleicht gab es eine
>> Genehmigung für den Kammerjäger so zu verfahren um die
>> Fledermäuse zu einem Umzug zu bewegen.
>
> Ohne Ausnahmegenehmigung geht sowieso nix. Aber wenn das
> Geschilderte alles war was er gemacht hat, gab es *dafür*
> unter Garantie keine.

Woher willst du das wissen?

Grüße Harald

S.Jedath

unread,
Jun 30, 2012, 4:06:38 PM6/30/12
to
Ok ...., kann er von mir bekommen. Jeden Tag 2 Kilo, ca. Reicht das?

Aber jetzt ehrlich! Reichts?
Erst Schwalben, jetzt Fledermäuse!

Die Natur geht so langsam auf dem Zahnfleisch, und so Typen,
Korinthenkaker, erdreisten sich hier in einer Heimwerkergruppe zu
fragen, wie sie Tieren den Lebensraum vergräzen. Gehts noch ?!


Siggi
--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit


Jo Warner

unread,
Jun 30, 2012, 4:34:16 PM6/30/12
to
Am 30.06.2012 22:06, schrieb S.Jedath:

> Aber jetzt ehrlich! Reichts?
> Erst Schwalben, jetzt Fledermäuse!
>
> Die Natur geht so langsam auf dem Zahnfleisch, und so Typen,
> Korinthenkaker, erdreisten sich hier in einer Heimwerkergruppe zu
> fragen, wie sie Tieren den Lebensraum vergräzen. Gehts noch ?!

Ach Siggi, nun übertreib mal nicht!

Wenn sich Fledermäuse so einen exotischen Platz aussuchen, könnte es in
der Gegend schon zu viele in Bezug auf die natürlichen Nitzplätze geben,
denn Fledermäuse gab es schon, bevor der erste Germane eine Hütte baute.

Gleiches gilt für Schwalben.

Und gar nicht zu reden von den artgeschützten Mistviechern Kormoran,
Elster und Krähe, die sich immer mehr ausbreiten - weil sie leider
geschützt sind. Ein Elsternpaar macht mehr junge Singvögel kaputt als 20
freilaufende Katzen.

Der Hauptfehler der Fragesteller ist es, öffentlich nach dem Wie zu
fragen. Woanders sägen nachts restlos genervte Anwohner geräuschlos
einen Baum voller Krähennester um, fertig, keiner hat was gesehen. Die
haben genug Nistnäume draußen in der Pampa.

Gruß Jo

S.Jedath

unread,
Jun 30, 2012, 6:00:04 PM6/30/12
to



Am 30.06.2012 22:34, schrieb Jo Warner:
> Am 30.06.2012 22:06, schrieb S.Jedath:
>
>> Aber jetzt ehrlich! Reichts?
>> Erst Schwalben, jetzt Fledermäuse!
>>
>> Die Natur geht so langsam auf dem Zahnfleisch, und so Typen,
>> Korinthenkaker, erdreisten sich hier in einer Heimwerkergruppe zu
>> fragen, wie sie Tieren den Lebensraum vergräzen. Gehts noch ?!
>
> Ach Siggi, nun übertreib mal nicht!

Hi.
Tue ich das? Ich denke nicht.
>
> Wenn sich Fledermäuse so einen exotischen Platz aussuchen, könnte es in
> der Gegend schon zu viele in Bezug auf die natürlichen Nitzplätze geben,
> denn Fledermäuse gab es schon, bevor der erste Germane eine Hütte baute.
>
> Gleiches gilt für Schwalben.

Halt! Fragen wir doch erst mal die OP's, was das für Häuser sind. Wo sie
stehen. In einem Naturschutzgebiet, wo möglich?
Zugezogene aus der Stadt: Ooooch, ist das alles schön. So viel Natur.
Und sobald Lumpi von einer Fledermaus, nahe, überflogen wird, denkt
dieser Mensch an Vampire, Zecken und Milben.
Hör mir auf!
>
> Und gar nicht zu reden von den artgeschützten Mistviechern Kormoran,
> Elster und Krähe, die sich immer mehr ausbreiten - weil sie leider
> geschützt sind. Ein Elsternpaar macht mehr junge Singvögel kaputt als 20
> freilaufende Katzen.

Ach, du bist Angler? :-O

Wenn du so argumentierst, und diese Tiere so herabstufst, kannste mir
sicher den Sinn und Zweck einer Zecke erklären?

Ist dir eigentlich bekannt, das die allseits beliebte Meise genau so
viele Nester ausräubert? Doch, doch.
Ich habe jede Menge Katzen hier rumlaufen (doch, leider). Meisen
schwirren hier noch und nöcher rum ... In meinem Garten ist so ein shit
Lärm, da kannste nich in Ruhe telefonieren ... ;->
Ist es nicht traurig, dass ein Gebiet, das einen nicht geringen Anteil
seines "Umsatzes" dem Tourismus verdankt, das in diesem
Naturschutzgebiet die Nistkolonien der Graureiher geheim gehalten werden
müssen.
Meine Gegend hier! Naturpark Maas-Schwalm-Nette. Ein Witz!

>
> Der Hauptfehler der Fragesteller ist es, öffentlich nach dem Wie zu
> fragen. Woanders sägen nachts restlos genervte Anwohner geräuschlos
> einen Baum voller Krähennester um, fertig, keiner hat was gesehen. Die
> haben genug Nistnäume draußen in der Pampa.
>

Das ist der Punkt, Jo. Wo ist die Pampa? Der einzelne uralte Baum, der
inmitten von Maisfeldern stehen geblieben ist, weil da eine Madonna
verehrt wird?
Aber der wird garantiert auch noch umgenietet, wenn die
Schlüsselfertig-Bau die umliegenden Felder aufkauft und die neuen
Hausbesitzer dann sagen " Igitt, Hautflügler" .....

"Wer viel fragt, kriegt viele Antworten" ... Motorsägen sollten für
Privatleute verboten werden und in den Denkmalschutzbehörden sollten die
Naturschützer mehr mitreden dürfen.

Mit freundlichen Grüssen.
Siegfried

Andreas Böttcher

unread,
Jun 30, 2012, 6:13:36 PM6/30/12
to
Guten Abend zusammen! Habe die vielen Beiträge gelesen.

Für mich ist die Situation völlig neu. Ich habe inzwischen erfahren, dass es
hier einen besonderen Schutz für diese Tiere gibt, was ich vorher nicht
wusste.
Es gibt aber auch Berichte, dass Leute mal einen oder zwei Tage von zuhause
weg waren, das Fenster offen ließen und nach Rückkehr eine völlig
vollgekackte Wohnung voller Fledermäuse vorfanden und einen erheblichen
finanziellen Schaden am Inventar erlitten. Das will ich vermeiden.

Was ein Umsiedeln durch Fachleute angeht folgendes: Es müsste ein Dachdecker
kommen und mit einer langen Leiter oder Gerüst die Holzverkleidung öffnen,
dann müssten die Fachleute die Viecher entfernen usw.. Und ich soll das
alles bezahlen? Das dürfte locker vierstellig werden.

Ich bin durchaus sehr für Artenschutz. Aber wo beginnt das und wo hört es
auf? Wespennester oder andere Dinge werden vom Kammerjäger entfernt.

Ich werde nun versuchen, mit meiner ständigen Ultraschallberieselung die
Tierchen zu einer eigen inszenierten Umsiedlung zu bewegen.
Das Geschwader ist jedenfalls vorhin ausgeflogen, so konnten wir sehen. Wir
haben für die Nacht helle Lampen in das Dachfenster gestellt, damit sie bei
der Rückkehr vielleicht doch einen anderen Weg suchen als in ihre derzeitige
Behausung. Ihre "persönlichen Sachen" sollen sie von mir aus zurücklassen.

Ich muss doch noch Hausherr bleiben dürfen und unerwünschte Gäste vertreiben
dürfen. Nur wehtun will ich denen nicht.

Viele Grüße,
Andreas


Jens F-W

unread,
Jun 30, 2012, 6:22:23 PM6/30/12
to
Harald Klotz wrote:

> > Fledermäuse umsiedeln dürfen nur Fachleute!
>
> Dürfen sie es nicht allein?
>
Nur die Fachleute umsiedeln wäre kontraproduktiv.


--
Grüße, Jens

Harald Klotz

unread,
Jun 30, 2012, 8:00:23 PM6/30/12
to
S.Jedath schrieb:

> Aber jetzt ehrlich! Reichts?
> Erst Schwalben, jetzt Fledermäuse!
>
> Die Natur geht so langsam auf dem Zahnfleisch,

Interessiert es wirklich jemanden?
Die Grünen forcieren die Abholzung des Regenwaldes, dort
soll ja Bio-Sprit gewonnen werden.
Die Politik, egal welcher Coleur, setzt auf
Bevölkerungswachstum, was ur auf Kosten der Natur gehen
kann..............

> und so
> Typen, Korinthenkaker, erdreisten sich hier in einer
> Heimwerkergruppe zu fragen, wie sie Tieren den Lebensraum
> vergräzen. Gehts noch ?!

Der Lebensraum wird im großen Stil zerstört!
Aber um eine Handvoll Nistplätze meint man sich aufregen zu
müssen.

Der Hebel muss an ganz anderer Stelle angesetzt werden.

Grüße Harald

S.Jedath

unread,
Jun 30, 2012, 9:00:40 PM6/30/12
to
Am 01.07.2012 02:00, schrieb Harald Klotz:
> S.Jedath schrieb:
>
>> Aber jetzt ehrlich! Reichts?
>> Erst Schwalben, jetzt Fledermäuse!
>>
>> Die Natur geht so langsam auf dem Zahnfleisch,
>
> Interessiert es wirklich jemanden?

Ich hoffe.

> Die Grünen forcieren die Abholzung des Regenwaldes, dort soll ja
> Bio-Sprit gewonnen werden.
> Die Politik, egal welcher Coleur, setzt auf Bevölkerungswachstum, was ur
> auf Kosten der Natur gehen kann..............

Und der WWF im Grössenwahn.
>
>> und so
>> Typen, Korinthenkaker, erdreisten sich hier in einer
>> Heimwerkergruppe zu fragen, wie sie Tieren den Lebensraum
>> vergräzen. Gehts noch ?!
>
> Der Lebensraum wird im großen Stil zerstört!
> Aber um eine Handvoll Nistplätze meint man sich aufregen zu müssen.
>
> Der Hebel muss an ganz anderer Stelle angesetzt werden.
>

??? Wir (Menschheit) verraten und verkauft...

Jochen Kriegerowski

unread,
Jul 1, 2012, 2:36:35 AM7/1/12
to
Am 01.07.2012 00:13, schrieb Andreas Böttcher:

> Es gibt aber auch Berichte, dass Leute mal einen oder zwei Tage von zuhause
> weg waren, das Fenster offen ließen und nach Rückkehr eine völlig
> vollgekackte Wohnung voller Fledermäuse vorfanden und einen erheblichen
> finanziellen Schaden am Inventar erlitten. Das will ich vermeiden.

Und was spricht in einem solchen Fall gegen simple Fliegengitter vor
dem Fenster?

> Das dürfte locker vierstellig werden.

Das dürfte kanpp zweistellig werden.

> Wespennester oder andere Dinge werden vom Kammerjäger entfernt.

Wespennester darf der auch nur entfernen wenn Leib und Leben von
Menschen gefährdet sind - auch Wespen stehen unter Schutz.

> Ich muss doch noch Hausherr bleiben dürfen und unerwünschte Gäste vertreiben
> dürfen. Nur wehtun will ich denen nicht.

Dann will ich mal hoffen, dass deren Instinkt ihre Jungen zu füttern
weiterhin größer ist als ihre Angst vor deiner Beschallung. Die KLeinen
können nämlich noch nicht fliegen und würden Dank deiner "Fürsorge"
verhungern.

Dass du als Hausherr nicht unbedingt schalten und walten kannst wie
du willst ist eine Auswirkung von Art. 14(2) Grundgesetz.

Gruß
Jochen

Jochen Kriegerowski

unread,
Jul 1, 2012, 2:49:13 AM7/1/12
to
Am 30.06.2012 21:41, schrieb Harald Klotz:

> Man kann Gesetze hinterfragen, nicht alle sind sinnvoll.

Das ist auch in Ordnung. Und es gibt legale Mittel und Wege
sich für die Änderung von Gesetzen zu engagieren.
Demokratie lebt vom Mitmachen, heißt es immer so schön.
Aber einfach nur motzen ist leichter ;-)

> Ich würde mich gegen ungebetene "Haustiere" wehren wollen.

Auch da gibt es legale Mittel und Wege: Bei der Natur-
schutzbehörde eine Ausnahmegenehmigung beantragen und
Fachleute mit der Umsiedlung beauftragen.
Was hier aber alles an Tipps kommt ist samt und sonders
illegal.

> Weder das Risiko für Mensch noch das Risiko für Tier hat jemanden
> gekümmert.

Dann könnte man in der Tat juristisch gegen die Gemeinde angehen.
Hat wohl nicht nur die Gemeinde, sondern auch sonst niemanden
interessiert. Weder vorher noch nachher. Waren die alle zu
feige oder zu faul was zu tun? Hinterher motzen ist ja auch
einfacher ;-)

> Woher willst du das wissen?

Weil
1. Ein Ersatzquartier in unmittelbarer Nähe bereitstehen muss
(deshalb schrieb ich: "Wenn das alles war..." und meinte diese
Netz-Aktion)
2. Wenn kein sicheres Ersatzquartier zur Verfügung steht, suchen
sich die Fledermäuse selbst eins, und finden dabei vielleicht
gleich 3 neue im gleichen Haus - dann war das ganze ziemlich
kontraproduktiv, oder?
Wenn das mit den Netzen alles war, was dieser Kammerjäger da
veranstaltet hat war es stümperhaft und mit Sicherheit nicht
von der (hoffentlich vorher eingeholten) Genehmigung gedeckt.

Gruß
Jochen

Jochen Kriegerowski

unread,
Jul 1, 2012, 2:56:57 AM7/1/12
to
Am 01.07.2012 02:00, schrieb Harald Klotz:

> Der Lebensraum wird im großen Stil zerstört!
> Aber um eine Handvoll Nistplätze meint man sich aufregen zu müssen.

Ach wie vertraut das doch klingt: Sollen doch erstmal die anderen...
warum denn ich wenn mein Nachbar..,

> Der Hebel muss an ganz anderer Stelle angesetzt werden.

Und bevor dieser Hebel nicht sitzt brauchen die anderen ihren
Arsch nicht zu bewegen? Sehr bequem, diese Haltung. Sehr bequem.
Und vor allem: Dann tut sich nichts. Nirgends. Weil jeder diesen
"anderen Hebel" für sich anders definiert.

So lange der Regenwald abgeholzt wird darf ich Fledermäuse verjagen.
So lange jemand Fledermäuse vejagt darf ich in der Arktis nach
Öl bohren
So lange in der Arktis nach Öl gebohrt wird darf ich Regenwald...
Super Einstellung! Gratuliere!

Gruß
Jochen

ds_Dieter_Schultheis

unread,
Jul 1, 2012, 4:01:51 AM7/1/12
to
Am 01.07.2012 00:13, schrieb Andreas Böttcher:
> Guten Abend zusammen! Habe die vielen Beiträge gelesen.
>
> Für mich ist die Situation völlig neu. Ich habe inzwischen erfahren, dass es
> hier einen besonderen Schutz für diese Tiere gibt, was ich vorher nicht
> wusste.
> Es gibt aber auch Berichte, dass Leute mal einen oder zwei Tage von zuhause
> weg waren, das Fenster offen ließen und nach Rückkehr eine völlig
> vollgekackte Wohnung voller Fledermäuse vorfanden und einen erheblichen
> finanziellen Schaden am Inventar erlitten. Das will ich vermeiden.

Dagegen sollte eine Fliegengage helfen, die nebenbei auch das Eindringen
von Fliegen und Mücken verhindert.
>
> Was ein Umsiedeln durch Fachleute angeht folgendes: Es müsste ein Dachdecker
> kommen und mit einer langen Leiter oder Gerüst die Holzverkleidung öffnen,
> dann müssten die Fachleute die Viecher entfernen usw.. Und ich soll das
> alles bezahlen? Das dürfte locker vierstellig werden.
>
> Ich bin durchaus sehr für Artenschutz. Aber wo beginnt das und wo hört es
> auf? Wespennester oder andere Dinge werden vom Kammerjäger entfernt.
>
> Ich werde nun versuchen, mit meiner ständigen Ultraschallberieselung die
> Tierchen zu einer eigen inszenierten Umsiedlung zu bewegen.
> Das Geschwader ist jedenfalls vorhin ausgeflogen, so konnten wir sehen. Wir
> haben für die Nacht helle Lampen in das Dachfenster gestellt, damit sie bei
> der Rückkehr vielleicht doch einen anderen Weg suchen als in ihre derzeitige
> Behausung. Ihre "persönlichen Sachen" sollen sie von mir aus zurücklassen.
>
> Ich muss doch noch Hausherr bleiben dürfen und unerwünschte Gäste vertreiben
> dürfen. Nur wehtun will ich denen nicht.
>
> Viele Grüße,
> Andreas
>
>


--

MfG
Dieter


ed wolf

unread,
Jul 1, 2012, 5:07:04 AM7/1/12
to
Lieber Andreas,
ohne in Deinem speziellen Fall eigene Anschauung und Erfahrung zu haben, würde ich doch gerne ein wenig beruhigen: In meiner Kindheit herrschte panische Angst vor Hornissen("drei Stiche töten,")heute kann eine Kita mit einem Hornissennest im Obstbaum leben, ohne dass die Eltern rebellieren. Haie werden von Tauchtouristen fotografiert, nicht mit Harpunen geschossen, usw. Die wilden Bestien der 50er und 60er haben Ihren Schrecken verloren. Ganz brave Schrebergärtner schaffen kleine Oasen für Wildbienen und Schmetterlinge, und wer Platz hat schafft oder erhält Raum für Fledermaus, Frosch oder Igel. Der Wandel hat zu tun mit Information: geh doch zu Deinen örtlichen NABU / Naturkundigen und hol Dir Rat und Hilfe. Fledermäuse haben eine kleine informierte Lobby, und sicher kann Dir jemand genau sagen, welche Art bei Dir wohnt und was die sonst so treiben, und wie man mit diesen eigenartigen Nachbarn auskommt.
Die Fledermäuse leben jedenfalls schon länger hier als Menschen, und als Immigrant sollte man doch die kulturellen Gegebenheiten der Urbevölkerung kennen lernen. : )
Gruß
ed

Sebastian Suchanek

unread,
Jul 1, 2012, 6:23:13 AM7/1/12
to
Am 01.07.2012 08:36, schrieb Jochen Kriegerowski:
> Am 01.07.2012 00:13, schrieb Andreas Böttcher:
>
>> [...]
>> Wespennester oder andere Dinge werden vom Kammerjäger entfernt.
>
> Wespennester darf der auch nur entfernen wenn Leib und Leben von
> Menschen gefährdet sind - auch Wespen stehen unter Schutz.
> [...]

Verwechselst Du das nicht gerade mit Hornissen?


Tschüs,

Sebastian

Georg Wieser

unread,
Jul 1, 2012, 9:25:18 AM7/1/12
to
>
> Lieber Andreas,
> ohne in Deinem speziellen Fall eigene Anschauung und Erfahrung zu haben,

würde ich doch gerne ein wenig beruhigen: In meiner Kindheit herrschte
panische Angst

vor Hornissen("drei Stiche töten,")heute kann eine Kita mit einem
Hornissennest im Obstbaum leben,



Ja die 3 Stiche töten nicht, aber hat dich schon mal eine gestochen...
Wünsch es Dir nicht. Das war so in etwa das heftigste was ich bisher
erleben durfte. Wenns brennt wie Feuer an Stellen an denen dich das Teil
gar nicht gestochen hat.

Nicht lustig.

Andererseits bin ich echt froh, daß wir hier in einer Gegend leben in
der man nicht von Spinnen, Alligatoren, Grizzleys, Schlangen,
Quallen....oder was weis ich zuverlässig zu Tode befördert werden kann.

Gibt es eigentlich in D-Land sicher tödliche Tiere? Selbst die
Kreuzotter soll ja nur in Ausnahmefällen tödlich sein. Möchte ich aber
auch nicht ausprobieren. So ein Biss macht wohl über viele Wochen Freude ;-(

Sebastian Suchanek

unread,
Jul 1, 2012, 9:45:38 AM7/1/12
to
Am 01.07.2012 15:25, schrieb Georg Wieser:

> [Hornissenstiche]
> Ja die 3 Stiche töten nicht, aber hat dich schon mal eine gestochen...
> Wünsch es Dir nicht. Das war so in etwa das heftigste was ich bisher
> erleben durfte. Wenns brennt wie Feuer an Stellen an denen dich das Teil
> gar nicht gestochen hat.

Da scheint wohl auch ein gutes Stück die individuelle Veranlagung eine
Rolle zu spielen. Ich habe mir 'mal einen Hornissenstich eingefangen -
klar was das schmerzhaft, aber ganz so dramatisch wie Du das bei Dir
schilderst, war's bei mir nicht. Es hat aber IIRC überraschend /lange/
gebrannt.

> Nicht lustig.

Eh klar. ;-)

> Andererseits bin ich echt froh, daß wir hier in einer Gegend leben in
> der man nicht von Spinnen, Alligatoren, Grizzleys, Schlangen,
> Quallen....oder was weis ich zuverlässig zu Tode befördert werden kann.

IMHO muß man schon ziemliches Pech haben, um von einem Grizzly
umgebracht zu werden. Wenn man sich nicht ziemlich ungeschickt anstellt,
gehen die einem freiwillig schon "präventiv" großräumig aus dem Weg.[1]
Begegnungen mit wildlebenden Braunbären hatte ich jedenfalls schon und
bin nicht mal angegriffen worden. ;-)

> Gibt es eigentlich in D-Land sicher tödliche Tiere?
> [...]

Alles eine Frage der Menge (vgl. Paracelsus) und der individuellen
Prädisposition. Mit einer entsprechenden Allergie kann schon nach ein
oder zwei Wespen- oder Bienenstichen Schicht im Schacht sein...


Tschüs,

Sebastian

_____
[1] Von

http://forum.odoo.tv/topic/1111-verhalten-in-barengebieten-teil-2-braunbaren/page__p__13370#entry13370
mal abgesehen. ;-)

R.Stein-Cadenbach

unread,
Jul 1, 2012, 11:17:36 AM7/1/12
to
Am 01.07.2012 02:00, schrieb Harald Klotz:
> S.Jedath schrieb:
>
>> Aber jetzt ehrlich! Reichts?
>> Erst Schwalben, jetzt Fledermäuse!
>>
>> Die Natur geht so langsam auf dem Zahnfleisch,
>
> Interessiert es wirklich jemanden?
> Die Grünen forcieren die Abholzung des Regenwaldes, dort soll ja
> Bio-Sprit gewonnen werden.

Nachweis, bitte! Die "Grünen" sind eine Partei - und nicht irgendwelche
Personen/Politiker/Verbände/Clubs/Firmen, die sich das Label Öko
umhängen und dann weiter ihre alte Linie durchziehen.

> Die Politik, egal welcher Coleur, setzt auf Bevölkerungswachstum, was ur
> auf Kosten der Natur gehen kann..............


WER "setzt auf Bevölkerungswachstum" ? Wer bitte soll das sein?
Die Bevölkerung sinkt. Wir haben in D eine Geburtenrate von 1,3 Kinder
je Frau. Es geht bei entsprechenden Bemühungen lediglich darum , die zu
niedrige Geburtenrate zu bekämpfen, um die folgenden sozialen
Verwerfungen zu reduzieren.

mfG

Ralf


Helmut Hullen

unread,
Jul 1, 2012, 11:26:00 AM7/1/12
to
Hallo, Ralf,

Du meintest am 01.07.12:

>> Die Politik, egal welcher Coleur, setzt auf Bevölkerungswachstum,
>> was ur auf Kosten der Natur gehen kann..............


> WER "setzt auf Bevölkerungswachstum" ? Wer bitte soll das sein?

Wir Heimwerker!
Übung macht den Meister!

Und der Öko-Heimwerker nimmt Jute statt Plastik.

Viele Gruesse!
Helmut

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jul 1, 2012, 12:38:01 PM7/1/12
to
R.Stein-Cadenbach schrieb:

> Es geht bei entsprechenden Bemühungen lediglich darum , die zu
> niedrige Geburtenrate zu bekämpfen, um die folgenden sozialen
> Verwerfungen zu reduzieren.

Die hier angesprochenen "sozialen Verwerfungen" werden m.E. weit weniger
von der demografischen Entwicklung (zuviele "Alte" und zu wenig "Junge")
verursacht als vielmehr dadurch, dass es für die "Jungen" immer mehr
prekäre Arbeitsverhältnisse gibt, von denen a) sie trotz Vollzeit nicht
leben können und b) aufgrund des geringen Verdienstes auch zu geringe
Sozialbeiträge abgeführt werden, um den Generationenvertrag zu erfüllen.

Gruß B.

Jochen Kriegerowski

unread,
Jul 1, 2012, 2:06:07 PM7/1/12
to
Am 01.07.2012 12:23, schrieb Sebastian Suchanek:

> Verwechselst Du das nicht gerade mit Hornissen?

Nein. Die drei Wespenarten die nicht unter Schutz
stehen kann ein Laie wohl kaum erkennen.

Die Hornissen genießen allerdings einen höheren
Schutz als andere Wespenarten: Die dürfen unter
keinen Umständen getötet werden, sondern man muss
sie umsiedeln (mit Genehmigung)

Gruß
Jochen

Jürgen Exner

unread,
Jul 1, 2012, 10:33:30 AM7/1/12
to
Georg Wieser <georg....@arcor.de> wrote:
>Gibt es eigentlich in D-Land sicher tödliche Tiere?

Ja. Wissenschaftlicher Name ist Homo sapiens. Verursacht in Deutschland
jaehrlich ~4000 Todesfaelle. Das ist allein in Deutschland um
Groessenordnungen mehr als weltweit durch andere Wirbeltiere und
Insekten(*) zusammengenommen getoetet werden.

Nur mal so als Denkanstoss.....

jue

Harald Klotz

unread,
Jul 2, 2012, 12:41:15 AM7/2/12
to
Jochen Kriegerowski schrieb:
> Am 01.07.2012 02:00, schrieb Harald Klotz:
>
>> Der Lebensraum wird im großen Stil zerstört!
>> Aber um eine Handvoll Nistplätze meint man sich aufregen
>> zu müssen.
>
> Ach wie vertraut das doch klingt: Sollen doch erstmal die
> anderen... warum denn ich wenn mein Nachbar..,

Genau, die übliche Meinung derjenigen, die von es dir
verlangen.

>> Der Hebel muss an ganz anderer Stelle angesetzt werden.
>
> Und bevor dieser Hebel nicht sitzt brauchen die anderen
> ihren Arsch nicht zu bewegen? Sehr bequem, diese Haltung.
> Sehr
> bequem. Und vor allem: Dann tut sich nichts. Nirgends.
> Weil jeder diesen "anderen Hebel" für sich anders
> definiert.

Es geht mir darum, dass Natur auf der einen Seite im großen
Stil zerstört wird, auf der anderen Seite versucht man dem
mit geradezu lächerlicher Kleinkrämerei zu begegnen.

[...]
> So lange in der Arktis nach Öl gebohrt wird darf ich
> Regenwald... Super Einstellung! Gratuliere!

Du meinst im Ernst du kannst der Zerstörung vom Lebensraum
für zigtausende Tiere mit einem Brutplatz für ein Paar
begnen?

Das ist einfach lächerlich.

Grüße Harald

Jochen Kriegerowski

unread,
Jul 2, 2012, 1:01:19 AM7/2/12
to
Am 02.07.2012 06:41, schrieb Harald Klotz:

> Es geht mir darum, dass Natur auf der einen Seite im großen Stil
> zerstört wird, auf der anderen Seite versucht man dem mit geradezu
> lächerlicher Kleinkrämerei zu begegnen.

Du meinst, irgend jemand glaube, in dem man ein Fledermausquartier
in Europa nicht zerstört rettet man einen Baum in Südamerika?
Du scheint die falschen Menschen für komplett bescheuert zu halten.

Oder was meinst du mit "*dem* begegnen"?

Ich meine (wer hätte das gedacht?) etwas völlig anderes als du da
in meine Sätze hineinphantasierst:
Warum sollte ich darauf verzichten etwas richtiges zu tun so
lange ein anderer Mensch etwas völlig anderes falsch macht?

> Du meinst im Ernst du kannst der Zerstörung vom Lebensraum für
> zigtausende Tiere mit einem Brutplatz für ein Paar begnen?

Wie sollte das denn gehen? Wo habe ich denn auch nur irgend eine
Andeutung gemacht dessen Aussage man derart verbiegen könnte
dass sie komplett bescheuert klingt? Aber vielleicht bis du
einfach etwas zu verbohrt um das zu lesen was geschrieben steht
und nicht das was deine Phantasie dir vorgaukelt.

> Das ist einfach lächerlich.

Deine merkwürdige Interpretation des von mir geschriebenen
ist natürlich das Gegenteil. Klar. Verstehe.

Gruß
Jochen

Rico Heil

unread,
Jul 2, 2012, 2:27:21 AM7/2/12
to
Am 01.07.2012 15:25, schrieb Georg Wieser:
> Gibt es eigentlich in D-Land sicher tödliche Tiere?

"Sicher" (im Sinne von 100% Wahrscheinlichkeit des Ablebens) gibt's wohl
nirgends auf der Welt.
Das Tier das in Deutschland jährlich die meisten Todesopfer unter
Menschen fordert, ist meines Wissens aber das Pferd.
Insbesondere unerfahrene junge Tierärzte sollen da zur Risikogruppe
gehören...

Rico


christian mock

unread,
Jul 2, 2012, 3:24:25 AM7/2/12
to
Jo Warner <kiw...@yahoo.de> wrote:

> geschützt sind. Ein Elsternpaar macht mehr junge Singvögel kaputt als 20
> freilaufende Katzen.

können wir endlich damit aufhören, dieses jägerlatein zu verbreiten?
alternativ eine belastbare quelle für die behauptung angeben?

cm.

--
I tend to tell people "yes, you could do that, but it sounds a bit dicey.
Let's stick to what works". And they go and do it anyway, and then I go
in and fix it as best I can and I'm the hero. I'd rather be the bad guy
but they don't let me be the bad guy often enough. -- Peter da Silva

Matthias Frank

unread,
Jul 2, 2012, 4:54:35 AM7/2/12
to
Am 02.07.2012 09:24, schrieb christian mock:
> Jo Warner <kiw...@yahoo.de> wrote:
>
>> geschützt sind. Ein Elsternpaar macht mehr junge Singvögel kaputt als 20
>> freilaufende Katzen.
>
> können wir endlich damit aufhören, dieses jägerlatein zu verbreiten?
> alternativ eine belastbare quelle für die behauptung angeben?
>

Würde anstatt exotischem Quatsch in den Gärten einheimische
Sträucher mit Stacheln gepflanzt, könnte da viele Singvögel
geschützt brüten.
Elstern gab es im übrigen schon immer und Singvögel auch. Wieso sind
die Singvögel nicht schon seit Millionen Jahren von den Elstern
ausgerottet worden?

Matthias Frank

unread,
Jul 2, 2012, 4:58:13 AM7/2/12
to
Junge werden auch mal älter, irgendwann finden die meisten ihren Platz.

Dass man am Anfang einen eher unsicheren Arbeitsplatz hatte war schon
im Mittealter (Wanderjahre) normal.

Es gibt auch keine statistischen Hinweise, dass die Dauer von
Arbeitsverhältnissen bei einem AG in den letzten Jahrzehnten signifikant
gesunken sind.

MfG
Matthias

Matthias Frank

unread,
Jul 2, 2012, 5:00:00 AM7/2/12
to
Am 02.07.2012 06:41, schrieb Harald Klotz:
> Jochen Kriegerowski schrieb:

> [...]
>> So lange in der Arktis nach Öl gebohrt wird darf ich
>> Regenwald... Super Einstellung! Gratuliere!
>
> Du meinst im Ernst du kannst der Zerstörung vom Lebensraum für
> zigtausende Tiere mit einem Brutplatz für ein Paar begnen?
>
> Das ist einfach lächerlich.


Man kann das eine tun (Protest gegen Regenwaldabholzung), ohne das
ander zu lassen (einheimische Hecken pflanzen).


Christian Stubbs

unread,
Jul 2, 2012, 5:37:46 AM7/2/12
to
"S.Jedath" <S.Je...@t-online.de> writes:

> Ok ...., kann er von mir bekommen. Jeden Tag 2 Kilo, ca. Reicht das?
>
> Aber jetzt ehrlich! Reichts?
> Erst Schwalben, jetzt Fledermäuse!
>
> Die Natur geht so langsam auf dem Zahnfleisch, und so Typen,
> Korinthenkaker, erdreisten sich hier in einer Heimwerkergruppe zu
> fragen, wie sie Tieren den Lebensraum vergräzen. Gehts noch ?!

Naturschutz ist ja schön und gut, aber wieso muss das Kostenrisiko ein
Einzelner tragen, der halt gerade "Pech" hatte?

Wenn die Allgemeinheit (durch die Politik) entscheidet, dass wir
Naturschutz wollen, sollten die Kosten auch durch die Allgemeinheit
getragen werden.

Z.B. eine großzügige Entschädigungszahlung würde auch die Mentalität
ändern, mit der die Leute auf den Einzug geschützter Arten reagieren.
Anstatt hier nach Wegen zu fragen, wie man die wieder los wird, würden
die meisten sich wohl auf das Geld freuen.

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jul 2, 2012, 6:12:23 AM7/2/12
to
Matthias Frank schrieb:

> Junge werden auch mal älter, irgendwann finden die meisten ihren Platz.
>
> Dass man am Anfang einen eher unsicheren Arbeitsplatz hatte war schon
> im Mittealter (Wanderjahre) normal.

Darum geht es nicht: Unabhängig vom Alter nimmt stetig die Zahl
derjenigen Beschäftigungsverhältnisse zu, deren Entlohnung zuwenig
Sozialbeiträge abwirft, um den Generationenvertrag zu erfüllen.
Stichwort: "Hartz-IV-Aufstocker". Es nutzt uns Allen nicht wirklich,
wenn massenweise Arbeitsplätze vorhanden sind, die auch noch vom
Gemeinwesen subventioniert werden müssen, anstatt Beiträge zum
Sozialsystem zu leisten.

> Es gibt auch keine statistischen Hinweise, dass die Dauer von
> Arbeitsverhältnissen bei einem AG in den letzten Jahrzehnten signifikant
> gesunken sind.

Wohl aber die Reallöhne und in deren Folge die Sozialbeiträge.

Aber lassen wir's gut sein, das hier ist nicht der Ort für eine
Grundsatzdiskussion...

Gruß B.

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Jul 2, 2012, 6:14:53 AM7/2/12
to
Matthias Frank schrieb:

> Elstern gab es im übrigen schon immer und Singvögel auch.

Nicht nur das: Elstern *sind* Singvögel ;-)

Gruß B.

Frank Hucklenbroich

unread,
Jul 2, 2012, 7:18:58 AM7/2/12
to
Am Sun, 01 Jul 2012 15:25:18 +0200 schrieb Georg Wieser:

> Gibt es eigentlich in D-Land sicher tödliche Tiere?

Gifttiere nicht.

Tödlich kann auch ein Hund, Pferd oder Ochse sein, wenn man ihm in die
Quere kommt. Und vielleicht noch ein Wildschwein.

> Selbst die
> Kreuzotter soll ja nur in Ausnahmefällen tödlich sein. Möchte ich aber
> auch nicht ausprobieren. So ein Biss macht wohl über viele Wochen Freude ;-(

Schlangen haben in der Regel mehr Angst vor Menschen als umgekehrt. So
lange man ein paar simple Grundregeln beachtet (hohe Schuhe in Gebieten mit
Schlangen, dort nichts durchs hohe Gras laufen, nicht in irgendwelche
Löcher oder Höhlen reinpacken...) ist man eigentlich auf der sicheren
Seite. Ich war schon in vielen Ländern mit wirklich giftigen Schlangen, und
habe dort nie eine auch nur aus der Nähe gesehen (außerhalb von Tierparks).
Man muß schon ziemliches Pech haben, wenn man da erwischt wird.

Grüße,

Frank

Matthias Frank

unread,
Jul 2, 2012, 8:07:32 AM7/2/12
to
Am 02.07.2012 12:12, schrieb Bernhard Wohlgemuth:
> Matthias Frank schrieb:

>> Es gibt auch keine statistischen Hinweise, dass die Dauer von
>> Arbeitsverhältnissen bei einem AG in den letzten Jahrzehnten signifikant
>> gesunken sind.
>
> Wohl aber die Reallöhne und in deren Folge die Sozialbeiträge.


Das vorher gesagt hatte ich anders verstanden, so gesehen hast du
Recht, dass die Reallöhne gesunken sind in den letzten Jahren.

MfG
Matthias

Matthias Frank

unread,
Jul 2, 2012, 8:17:35 AM7/2/12
to
Am 01.07.2012 15:25, schrieb Georg Wieser:

> Andererseits bin ich echt froh, daß wir hier in einer Gegend leben in
> der man nicht von Spinnen, Alligatoren, Grizzleys, Schlangen,
> Quallen....oder was weis ich zuverlässig zu Tode befördert werden kann.
>

Dafür gibt es in D tödliche Gebiete, die nennen sich z.b. See oder Pool
oder Fluß, wahre Mördergruben.

Auf der Welt ertrinken im Jahr ca. 400.000 Menschen, durch Haie strebe
pro Jahr ca. 5, durch sonstige Großtiere liegt die Rate im 3 stelligen
max. kleinen 4 stelligen Bereich. Gifttiere die 100% tödlich sind
gibt es für den Mensch nur ganz wenige. Eine Schlange jagt nämlich
keinen 80kg Mensch, sondern eine 20g Maus.

Durch PKWs streben z.b. in D ca 3000 Menschen pro Jahr, was wäre ich
froh gäbe es bei uns keine Autos (vorsicht [etwas] Ironie!).

MfG
Matthias

Matthias Frank

unread,
Jul 2, 2012, 8:21:06 AM7/2/12
to
Am 02.07.2012 13:18, schrieb Frank Hucklenbroich:
>Ich war schon in vielen Ländern mit wirklich giftigen Schlangen, und
> habe dort nie eine auch nur aus der Nähe gesehen (außerhalb von Tierparks).
> Man muß schon ziemliches Pech haben, wenn man da erwischt wird.
>

Die Gefahren deutscher Großstadtjungel dürften, wie gesagt bei weitem
höher sein. Und das sind auch nicht nur Fahrzeuge.

MfG
Matthias

Harald Klotz

unread,
Jul 2, 2012, 2:30:45 PM7/2/12
to
Jochen Kriegerowski schrieb:

> Du meinst, irgend jemand glaube, in dem man ein
> Fledermausquartier in Europa nicht zerstört rettet man
> einen Baum in Südamerika? Du scheint die falschen Menschen
> für komplett bescheuert
> zu halten.

Warum in die Ferne schweifen, auch hier laufen Großprojekte
mit massiver Beeinträchtigung der Natur.

> Deine merkwürdige Interpretation des von mir geschriebenen
> ist natürlich das Gegenteil. Klar. Verstehe.

Du hast eine merkwürdige Interpretation.
Wie ich schon schrieb, als hier ein Feldermausquartier mit
zumindest hunderten von Tieren zusammengekracht ist, hat es
niemanden gestört und sich niemand um Ersatz bemüht.
Ich würde wenig aufheben wegen dem Vertreiben von wenigen
Tieren an unnatürlicher Stelle machen.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jul 2, 2012, 2:34:42 PM7/2/12
to
Matthias Frank schrieb:
> Am 01.07.2012 18:38, schrieb Bernhard Wohlgemuth:

> Dass man am Anfang einen eher unsicheren Arbeitsplatz
> hatte war schon im Mittealter (Wanderjahre) normal.

Dabei waren und sind die Wanderjahre vorzüglich geregelt,
jeder Meister muss einem Wanderer mindestens eine Mahlzeit
und eine Übernachtung geben.
Das ist bis heute üblich.

> Es gibt auch keine statistischen Hinweise, dass die Dauer
> von Arbeitsverhältnissen bei einem AG in den letzten
> Jahrzehnten signifikant gesunken sind.

Es gibt durchaus Hinweise, dass die Zahl der festen Stellen
signifikant gesunken ist.
Viele werden nur noch mit Zeitvertägen abgspeist.
Das wirkt sich auch auf die Dauer aus.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Jul 2, 2012, 2:39:42 PM7/2/12
to
Frank Hucklenbroich schrieb:

> Schlangen haben in der Regel mehr Angst vor Menschen als
> umgekehrt.

Das sit richtig, erfordert aber, dass die Schlange den
Menschen als Gefahr entdeckt und ausweicht.
Vor ein paar Jahren wäre ich fast auf eine Kreuzotter
getreten als ich aus dem Auto ausstieg. Zum Glück traf mein
Fuss ein paar Zentimeter daneben.
Ich war ohne Schuhe, es war auf dem Campingplatz und ich
hatte ein wenig Staub gewischt.

> So lange man ein paar simple Grundregeln
> beachtet (hohe Schuhe in Gebieten mit Schlangen, dort
> nichts durchs hohe Gras laufen, nicht in irgendwelche
> Löcher oder Höhlen reinpacken...) ist man eigentlich auf
> der sicheren Seite.

Naja, nicht immer.

> Ich war schon in vielen Ländern mit
> wirklich giftigen Schlangen, und habe dort nie eine auch
> nur aus der Nähe gesehen (außerhalb von Tierparks). Man
> muß schon ziemliches Pech haben, wenn man da erwischt
> wird.

Das ist sicher richtig, aber es Pech zu haben ist manchmal
nicht sonderlich schwer.

Grüße Harald

Jochen Kriegerowski

unread,
Jul 2, 2012, 3:49:06 PM7/2/12
to
Am 02.07.2012 20:30, schrieb Harald Klotz:

> Wie ich schon schrieb, als hier ein Feldermausquartier mit zumindest
> hunderten von Tieren zusammengekracht ist, hat es niemanden gestört und
> sich niemand um Ersatz bemüht.

Bei dieser Halle hat ja anscheinend auch dich nicht mal das Risiko
für die spielenden Kinder gestört. Reden wir mal nicht von Fleder-
mäusen.

Oder warum hast *du* dich nicht gekümmert? Selbst mal geguckt
wie es da drinnen aussieht wenn du doch offenbar wusstest das
das als Spielplatz benutzt wird? Jammern das andere nicht ge-
guckt haben ist natürlich viel einfacher.

Aber du bewegst dich halt erst wenn der Regenwald gerettet ist ;-)

Gruß
Jochen

S.Jedath

unread,
Jul 2, 2012, 6:17:25 PM7/2/12
to
Am 02.07.2012 11:37, schrieb Christian Stubbs:
> "S.Jedath" <S.Je...@t-online.de> writes:
>
>> Ok ...., kann er von mir bekommen. Jeden Tag 2 Kilo, ca. Reicht das?
>>
>> Aber jetzt ehrlich! Reichts?
>> Erst Schwalben, jetzt Fledermäuse!
>>
>> Die Natur geht so langsam auf dem Zahnfleisch, und so Typen,
>> Korinthenkaker, erdreisten sich hier in einer Heimwerkergruppe zu
>> fragen, wie sie Tieren den Lebensraum vergräzen. Gehts noch ?!
>
> Naturschutz ist ja schön und gut, aber wieso muss das Kostenrisiko ein
> Einzelner tragen, der halt gerade "Pech" hatte?
>

Frage die EU!
Sie schreibt den Bauern vor, das in den Ställen keine (Mist)-Viecher
sein dürfen..... gleichzeitig dürfen sie aber ...

EU, eben

Siggi


--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit


Harald Klotz

unread,
Jul 2, 2012, 6:35:19 PM7/2/12
to
Jochen Kriegerowski schrieb:

> Bei dieser Halle hat ja anscheinend auch dich nicht mal
> das Risiko für die spielenden Kinder gestört. Reden wir
> mal nicht von Fleder- mäusen.

Red nicht so viel Stuss.
Die Halle war verschlossen, da konnte keiner rein.
Sie hatte Schlitze als Einflugschneise für die Fledermäuse
und natürlich einen Zugang, der verschlossen gehalten wurde.

> Oder warum hast *du* dich nicht gekümmert? Selbst mal
> geguckt wie es da drinnen aussieht wenn du doch offenbar
> wusstest
> das das als Spielplatz benutzt wird? Jammern das andere
> nicht
> geguckt haben ist natürlich viel einfacher.

Missverstehen scheint deine Profession zu sein.

Es war von Aussenstehenden nicht erkennbar, dass die Halle
einsturzgefährdet ist. Wie ich schon schrieb, das Dach war
überwachsen und der
Teil war frei zugänglich.

Grüße Harald

Jochen Kriegerowski

unread,
Jul 3, 2012, 1:37:16 AM7/3/12
to
Am 03.07.2012 00:35, schrieb Harald Klotz:

> Red nicht so viel Stuss.
> Die Halle war verschlossen, da konnte keiner rein.

Also neulich waren doch noch Menschen in Gefahr:
"das Gelände wurde von Kindern zum Spielen genutzt.
Weder das Risiko für Mensch noch das Risiko für Tier hat jemanden
gekümmert.", vom 30.06., und jetzt war es dann doch nicht so
schlimm?

Gruß
Jochen

Harald Klotz

unread,
Jul 3, 2012, 12:58:44 PM7/3/12
to
Jochen Kriegerowski schrieb:
> Am 03.07.2012 00:35, schrieb Harald Klotz:
>
>> Red nicht so viel Stuss.
>> Die Halle war verschlossen, da konnte keiner rein.
>
> Also neulich waren doch noch Menschen in Gefahr:

Ja, aber das stellte ich erst *nach* dem Einsturz heraus.

> "das Gelᅵnde wurde von Kindern zum Spielen genutzt.
> Weder das Risiko fᅵr Mensch noch das Risiko fᅵr Tier hat
> jemanden gekᅵmmert.", vom 30.06., und jetzt war es dann
> doch nicht so schlimm?

Du scheinst des Lesens nicht mᅵchstig zu sein.

Wo schreibe ich oder kann man hineininterpretieren, dass es
nicht so schlimm war.

Grᅵᅵe Harald

Jochen Kriegerowski

unread,
Jul 3, 2012, 1:41:08 PM7/3/12
to
Am 03.07.2012 18:58, schrieb Harald Klotz:

> Ja, aber das stellte ich erst *nach* dem Einsturz heraus.

Wenn Kinder auf altem Fabrikgelᅵnde spielen besteht immer
Gefahr.

> Du scheinst des Lesens nicht mᅵchstig zu sein.

Eigentlich schon - seit etlichen Jahren.

> Wo schreibe ich oder kann man hineininterpretieren, dass es nicht so
> schlimm war.

Irgend wie ging ich davon aus, dass die Kinder auch *in* der Halle
gespielt haben. Hast du aber tatsᅵchlich nicht geschrieben...
...hast du eine Buchempfehlung fᅵr mich? Zum Lesenlernen? :-D

Gruᅵ
Jochen

Harald Klotz

unread,
Jul 3, 2012, 3:24:59 PM7/3/12
to
Jochen Kriegerowski schrieb:

> Wenn Kinder auf altem Fabrikgelᅵnde spielen besteht immer
> Gefahr.

Du kannst Fabrikgelᅵnde weglassen, dann bleibt der Satz
ebenso gᅵltig.

Es war auch kein altes Fabrikgelᅵnde, auch wenn dort einmal
eine Brauerei war.
Das ist ein Stadtpark vor der alten Halle und oben auf der
Halle war eine wilde Wiese, daneben Wohnhᅵuser.
Die Halle befand sich unmittelbar an der Grenze der
Wohnbebauung zum Park.

>> Wo schreibe ich oder kann man hineininterpretieren, dass
>> es nicht so schlimm war.
>
> Irgend wie ging ich davon aus, dass die Kinder auch *in*
> der Halle gespielt haben.

Nein, nie.
Die war immer verschlossen.

> Hast du aber tatsᅵchlich nicht
> geschrieben... ...hast du eine Buchempfehlung fᅵr mich?
> Zum Lesenlernen? :-D

Schau mal bei Amazon nach einer Fibel. ;-)

Ach ja, in der Berichterstattung, damals nach dem Einsturz
findet sich kein Wort darᅵber, dass die Halle als
Nistquartier fᅵr Fledermᅵuse hergerichtet war.

Grᅵᅵe Harald

Andreas Böttcher

unread,
Jul 4, 2012, 5:35:32 PM7/4/12
to
Guten Abend zusammen!

Die Diskusionen haben ja seltsame Blüten getragen. Aber egal, ich möchte zum
Abschluss gerne mal den aktuellen Status mitteilen:

Die Ultraschallberieselung habe ich schon vor Tagen wieder abgestellt. Der
"Flugbetrieb des Geschwaders" wurde dadurch ohnehin kaum beeinflusst.
Erneut verirrte sich ein Jungtier in unser Haus am Abend durch ein offenes
Fenster. Wir haben das sofort bemerkt. Das Tier war völlig verängstigt oder
vielleicht auch erschöpft, das weiß ich nicht. Es hockte am Boden und rührte
sich kaum. Ich holte erneut meine Fliegenklatsche und setzte das Tierchen
vorsichtig darauf und begleitete es durchs Dachfenster auf die Dachfläche,
wo es dann irgendwann wegflog.

Seit gestern bemerken wir einen deutlichen Rückgang der Aktivität. Ich
vermute mal, dass dies einen ganz simplen Grund hat: Die Tiere wachsen ja
mit der Zeit und werden dadurch dicker. Die Ritze zwischen der
Holzverkleidung und der Hauswand ist an der dicksten Stelle vielleicht
gerade man 2 cm breit. Das wird sicher irgendwann zu eng.

Wir dachten inzwischen darüber nach, eine gezielte Behausung aus Holz zu
bauen und in unserem Garten aufzustellen (am Baum oder so). Jedoch denke
ich, dass das nicht nötig ist. Hier in unserer Gegend (Duisburger Süden) ist
es recht ländlich, es gibt hier Bauernhöfe und Scheunen usw., was gewiss
geeignetere Unterkünfte für dererlei Getier wären.

Viele Grüße,
Andreas




"Andreas Böttcher" <boettche...@arcor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4fef1db3$0$6570$9b4e...@newsspool3.arcor-online.net...
> Hallo Leute,
>
> bei uns haben Fledermäuse Einzug gehalten. Zum Glück nicht IM Haus sondern
> außen im Giebel. Sie kacken alles voll und manchmal verirrt sich eine ins
> Haus hinein.
> Sie fanden eine Behausung hinter der Holzverschalung der unteren
> Dachverkleidung; dort gibt es Ritzen, durch die sie gelangen.
> Einfach zumachen geht jetzt nicht, weil die Viecher unter Naturschutz
> stehen. Zumachen kann ich das später noch. Erst mal will ich die
> ungebetenen Gäste vertreiben.
>
> Ideen dazu?
> Bisher stellte ich so einen Piezo-Tweeter auf und schloss einen
> Funktionsgenerator an, den ich wobbeln lasse, so ab 12 kHz aufwärts immer
> wiederholend. Das müsste die Viecher doch nerven!
> Bisher keine Reaktion.
>
> Ich bin für jeden Tipp dankbar.
>
> Viele Grüße,
> Andreas
>


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