Am 20.06.2016 um 08:20 schrieb Ralph Aichinger:
> Wenn man zwecks Heimautomatisierung bei ein paar Unterputzdosen
> mehr Tiefe braucht (damit hinten ein Aktor oder Sensor reinpaßt),
> dann ist wohl die sinnvollste Vorgehensweise die alte Dose
> rauszuziehen/rauszuschneiden und dann tiefer zu bohren/stemmen.
>
> Wieviel Gewürge ist das in der Praxis? Was ist da die sinnvollste
> Vorgehensweise (guter Topfbohrer oder SDS-Meißel, Handstemmeisen)?
Der Aufwand ist es wie eine neue Dose zusetzen...
> Und vor allem: Wie erreicht man dabei, daß seitlich einmündende
> Kabel nicht beschädigt werden?
Vorsichtig heraus"pickern" und Leitungen/Rohre seitlich sichern, SDS
Dosenbohrer, neue Dose mit Leitungen/Rohren wieder eingipsen
> Und: Wie tief sind denn die tiefsten Dosen die noch Sinn ergeben?
Hast du fertige Dosen schon über ca. 65mm Tiefe gesehen? Kaiser
Elektronikdose u.ä. ist oft auch eine gute Wahl, du muss ja sowieso die
Leitungen/Rohre heraus ähm - stemmen.
Ich habe auch schon zwei Mehrfachdosen übereinander geklebt und den
Boden der ersten hinterher "Thermisch" heraus geschnitten, das sind aber
nicht kaufbare Speziallösungen.
Tipp: da du mehr Platz brauchst, nimm tiefe Mehrfachdosen mit
gemeinsamen Innenraum, keine aneinandergereihten einzelnen Dosen. In
letztere passt oft die Bustechnik zwar gut rein, aber Leitungen und
Klemmen werden zur Qual und ein Taster soll oft auch noch oben drauf.
Was auch noch geht: statt eine einzelne Dose in der Tiefe zu
"erweitern", eine zusätzliche Dose im richtigen Abstand z.B. darunter
als tiefe Dose oder Elektronikdose setzen, eine Verbindung zur vorhanden
herstellen, Doppelrahmen mit einem Blinddeckel.
Und für Taster gibt es _auch_ EnOcean... ohne Leitungen und ohne
Batterien :-)
--
Thomas