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Was ist stabiler - Multiplex oder Eiche?

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Markus Imhof

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Jan 1, 2009, 3:19:12 AM1/1/09
to
Erstmal ein Gutes Neues!

Um die Frage etwas zu spezifizieren: ich will mir demnächst einen
Aquariumschrank bauen. Maße ca. 70 x 100 cm^2, Höhe im üblichen Rahmen
(ich hab' mich noch nicht entschieden, wird wohl irgendwo zwischen
60...100 cm zu liegen kommen).

Als tragende Tischplatte kommt wegen der Materialauswahl im örtlichen
Baumarkt eigentlich nur 21 mm Birke Multiplex (wasserbeständig
verleimt, wird aber eh' mit Epoxid beschichtet[1]) oder
Siebdruckplatte (Quizfrage: lieber die offenen Stellen selbst
beschichten oder die Klebestellen vorher abfräsen?) in Frage - die
verfügbaren Küchenarbeitsplatten gehen nur bis 60 cm Breite
(Maßanfertigung z.B. bei Ikea für eine Platte, die man später eh'
nicht mehr sieht, ist mir zu teuer). Die Optik außen sollte Eiche sein
(nötigenfalls verblendet oder furniert).

Die Frage ist jetzt: baue ich das Untergestell aus stabverleimter
Eiche (Küchenarbeitsplatte, 27 mm stark) oder auch aus Multiplex (21
mm stark)? Vom Gefühl her geben sich die beiden Platten nicht viel -
Eiche scheint etwas schwerer zu sein, bei ca. 300...400 kg Gesamtmasse
spielen 10 kg hin oder her aber auch keine große Rolle mehr. Beim
Aufbau dachte ich daran, an den beiden Schmalseiten jeweils eine
tragende senkrechte Platte einzusetzen sowie dazwischen Längs
ebenfalls eine tragende senkrechte Platte, allerdings mit (mindestens)
zwei größeren Ausschnitten, um die Stautiefe für zwei Kanister zu
kriegen, von oben gesehen also etwa so |--|. Die Tischplatte kriegt
außen rum noch einen umlaufenden Rahmen, sowohl für's Aussehen
(Kiesblende) als auch für die Stabilität.

Gruß
Markus

[1] Ja - mit einer Lage Glas zur Stabilität und natürlich nur von
innen bzw. da, wo mit größeren Mengen Wasser zu rechnen ist, außen
wird geölt. Unten im Schrank sollte auch nochmal eine Wanne rein,
damit zumindest in Grenzen die Brühe nicht gleich in's Wohnzimmer
läuft. Das ganze hat natürlich ein gewisses Verzugsrisiko, deswegen
Multiplex oder Eiche und der Versuch, die Kräfte auch konstruktiv in
den Griff zu kriegen.

Tilo Roeder

unread,
Jan 1, 2009, 4:15:48 AM1/1/09
to

"Markus Imhof" <markus...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:f65bdb83-0692-47bc...@s37g2000vbp.googlegroups.com...
Erstmal ein Gutes Neues!

....die verfügbaren Küchenarbeitsplatten gehen nur bis 60 cm Breite


(Maßanfertigung z.B. bei Ikea für eine Platte, die man später eh'

nicht mehr sieht, ist mir zu teuer)....

Jeder bessere Baumarkt oder Holzhandel sollte auch Küchenarbeitsplatten in
90cm Breite haben - und diese zählen noch nicht als Maßanfertigung.

Gruß Tilo


Markus Šiegmann

unread,
Jan 1, 2009, 6:59:07 AM1/1/09
to
"Markus Imhof"

> Die Frage ist jetzt: baue ich das Untergestell aus
> stabverleimter Eiche (Küchenarbeitsplatte, 27 mm stark)
> oder auch aus Multiplex (21 mm stark)?

Stabverleimte Platten sind dazu gemacht, irgendwo aufzuliegen. Als
Konstruktionsmaterial taugen sie eher nicht, weil sie stark arbeiten und
sich leicht verformen. Multiplex dagegen ist durch die querverleimten
Schichten verzugsfrei und daher viel belastbarer.

Davon abgesehen würde ich aber einen Kasten aus Balken vorziehen, der dann
mit dem Material deiner Wahl verkleidet wird. Das ist günstiger und
stabiler. Wenn oben ausreichend dimensionierte Stützbalken verlaufen,
spielen Dicke und Material der Verkleidung keine Rolle mehr.

Grüße
Markus


Ruth Goetten

unread,
Jan 1, 2009, 6:16:16 AM1/1/09
to
Tilo Roeder schrieb:

>
> Jeder bessere Baumarkt oder Holzhandel sollte auch Küchenarbeitsplatten in
> 90cm Breite haben - und diese zählen noch nicht als Maßanfertigung.
>

Also von fünf (5) verschiedenen Baumärkten in und rund um Koblenz kann
ich z.B. sagen, dass dort nur 60 cm Platten angeboten werden, größere
Tiefen nur im Fachhandel und dort zu astronomischen Preisen.

Gruß und frohes neues Jahr,
Ruth

Sevo Stille

unread,
Jan 1, 2009, 8:17:23 AM1/1/09
to
Ruth Goetten wrote:

> Also von fünf (5) verschiedenen Baumärkten in und rund um Koblenz kann
> ich z.B. sagen, dass dort nur 60 cm Platten angeboten werden, größere
> Tiefen nur im Fachhandel und dort zu astronomischen Preisen.

[x] Baumärkte in und um Koblenz meiden

Mir ist noch kein Baumarkt untergekommen, der nicht zumindest Buche und
irgendwas wie Birke oder Ahorn stabverleimt in 90cm ab Lager hatte - das
gibt's sogar in den meisten Hobbymärkten.

Gruß Sevo

Jürgen Exner

unread,
Jan 1, 2009, 1:47:34 PM1/1/09
to
"Tilo Roeder" <tilo....@web.de> wrote:
[OP ist bei mir nicht angekommen]

>"Markus Imhof" <markus...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

[Was ist stabiler - Multiplex oder Eiche?]

Bei gleicher Dimensionierung natuerlich Multiplex. Das ist zum einen
holzfaserverstaerkter Kunststoff und zum anderen laufen die Fasern
gekreuzt. Eine 25mm Multiplexplatte schlaegt man selbst mit einem Axt
nicht so leicht kaputt, waehrend ein gleichgrosses Brett aus Eiche
massiv schon beim ersten Schlag brechen duerfte.

jue

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Robert Pflüger

unread,
Jan 1, 2009, 3:49:11 PM1/1/09
to
Hans Altmeyer schrieb:
> ...
> Quoi? Das ist Sperrholz - welche gigantischen Kunststoffanteile hast Du
> denn darin entdecken können?

was wiegt ein bestimmtes Volumen Holz und das selbe Volumen OSB?
- die Differenz ist "Kunststoff"

um halbwegs vergleichbar zu bleiben kann man ja die gleiche Holzsorte
nehmen, z.B. Birke.

--
mit freundlichem Gruß


Robert

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Jürgen Exner

unread,
Jan 1, 2009, 4:02:35 PM1/1/09
to
Hans Altmeyer <zoo...@web.de> wrote:
>Jürgen Exner schrieb:

>> Multiplex. Das ist zum einen
>> holzfaserverstaerkter Kunststoff
>
>Quoi? Das ist Sperrholz - welche gigantischen Kunststoffanteile hast Du
>denn darin entdecken können?

Den "Leim" natuerlich, was denn sonst :-)

jue

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Jürgen Exner

unread,
Jan 1, 2009, 7:45:24 PM1/1/09
to
>Ich hatte es ja schon vermutet, aber auch beim Multiplex überwiegt der
>Holzanteil doch so stark, daß es immer noch als schichtverleimtes Holz
>durchgeht. Der Unterschied zum Sperrholz ist ja (neben der meist höheren
>Zahl der Schichten) mehr die feuchteresistente Verleimung und weniger
>ein höherer Leimanteil.

Hallo Hans

darf ich dir am Neujahrstag einen freundlich gemeinten Rat geben: lass
deinen Humordetektor justieren.

jue

Robert Pflüger

unread,
Jan 2, 2009, 3:28:55 AM1/2/09
to
Hans Altmeyer schrieb:
> Robert Pflüger schrieb:

>>
>> was wiegt ein bestimmtes Volumen Holz und das selbe Volumen OSB?
>
> Es war von Multiplex die Rede.
>
> Gruß, Hans

aus willkürlichen Internetquellen:
Birke Multiplex: 440-500 kg/m³
Birke OSB: 630 kg/m³
Birkenholz: 650 kg/m³


Es kommt wohl noch auf die Holzfeuchtigkeit und den Pressdruck und die
Art des Leimes an ... und eventuell auf Weiteres, z.b. Risse oder
Astlöcher in den Mittellagen.

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Markus Imhof

unread,
Jan 2, 2009, 4:46:16 AM1/2/09
to
On 1 Jan., 22:01, Steffen Stein <steffen.st...@gmail.com> wrote:
> Ingrid meint: da war ich zu schnell mit dem Abschicken...
> Steffen Stein schrieb:
>
> ...
>
> > 18mm Platte in passender Grösse und dann darunter 200mm breite Platte
> > hochkant in 200mm Abstand längs aufgeleimt. An die...
>
> ...Seiten der verstärkten Platte kommen 2 senkrechte Platten angeleimt. An
> der Rückseite eine Durchgehende Platte.
> Nicht vergessen: auch unten ist eine stabile Platte zur Kraftverteilung
> hilfreich, wenn das Becken auf dem Boden stehen soll.
>
> HTH Steffen

Ja, die Bodenplatte muß alleine schon deswegen dran, weil sonst der
ganze Kram im Unterschrank auf dem Boden stehen müßte :-)
Ich kann aber leider keine durchgehende Bodenplatte auf den Boden
stellen: wir haben hier eine Fußbodenheizung, und zudem läuft genau
da, wo das Aquarium hin soll, die eine Schleife, die nie abgeschaltet
wird. Wenn ich da Holz platt drauf stelle, wird das wohl nicht lange
platt bleiben. Ich werde unter der Bodenplatte wohl noch ein paar
Abstandshalter (2x 50x10 cm^2 ?) montieren müssen.

Die Verstärkung der Platte ist wohl eine gute Idee, Kiefer/Fichte
sollte aber zumindest nach außen nicht sichtbar sein.

Gruß
Markus

Markus Imhof

unread,
Jan 2, 2009, 4:58:23 AM1/2/09
to
On 2 Jan., 10:25, Marianne Bloss <newsgroup-s...@web.de> wrote:
> Jürgen Exner schrieb:

>
> > [Was ist stabiler - Multiplex oder Eiche?]
>
> > Bei gleicher Dimensionierung natuerlich Multiplex. Das ist zum einen
> > holzfaserverstaerkter Kunststoff  und zum anderen laufen die Fasern
> > gekreuzt. Eine 25mm Multiplexplatte schlaegt man selbst mit einem Axt
> > nicht so leicht kaputt, waehrend ein gleichgrosses Brett aus Eiche
> > massiv schon beim ersten Schlag brechen duerfte.

Jaein - bei der Axt würde ich Dir zustimmen. Aber leider ist Bruchlast
nicht unbedingt ein Indikator für das Biegeverhalten. Vergleiche mal
eine gleich große Stahlplatte mit einer Glasplatte (oder, um eine
vorherige Abschweifung aufzugreifen, nimm CFK).

>
> Laut einer Website gibt es Multiplexplatten auch in weiß,
> melaminharzbeschichtet, allerdings sei mit Harznestern zu rechnen und
> das Furnier scheine stellenweise durch. Das wäre ja dann Unsinn oder
> stimmt es nicht?

Es gibt Multiplexplatten auch in häßlich braun Melaminharzbeschichtet.
Nennt sich dann Siebdruckplatte (weiß der Geier, warum - ich sehe
diese Platten immer nur bei Transportanhängern). Vorteil wäre, daß die
Platte an sich zumindest auf der Fläche schon mal wasserfest ist.
Nachteil ist, daß sich auf der beschichteten Fläche nichts mehr kleben
läßt, an allen Klebe/Dichtungsstellen müßte ich dann erst mal die
Beschichtung abfräsen.

Gruß
Markus

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Markus Šiegmann

unread,
Jan 2, 2009, 8:37:52 AM1/2/09
to
"Markus Imhof"

> Die Verstärkung der Platte ist wohl eine gute Idee,
> Kiefer/Fichte sollte aber zumindest nach außen nicht
> sichtbar sein.

Es gibt Eichelasur für Innen, die auf Fichte aufgebracht sehr authentisch
aussieht.

Grüße
Markus


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Michael Ströder

unread,
Jan 4, 2009, 10:33:31 AM1/4/09
to
Steffen Stein wrote:
> und es gibt auch Holzfussböden mit
> Heizung, die sich nicht verziehen. Feuchte ist da relevanter als die
> Temperaturen, die so einen Fussbodenheizung hat.

Die Temperatur beeinflusst aber auch massgeblich die relative Luftfeuchte.

Ciao, Michael.

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Markus Imhof

unread,
Jan 5, 2009, 1:17:55 AM1/5/09
to
On 4 Jan., 15:55, Steffen Stein <steffen.st...@gmail.com> wrote:
> Markus Imhof schrieb:
>
> > ... wir haben hier eine Fußbodenheizung, und zudem läuft genau

> > da, wo das Aquarium hin soll, die eine Schleife, die nie abgeschaltet
> > wird. Wenn ich da Holz platt drauf stelle, wird das wohl nicht lange
> > platt bleiben.
>
> sicher? Das Problem hätte ich jetzt so nicht gesehen - erstmal ist die
> Platte durch das Aquarium gut belastet und es gibt auch Holzfussböden mit

> Heizung, die sich nicht verziehen. Feuchte ist da relevanter als die
> Temperaturen, die so einen Fussbodenheizung hat. An der Stelle wäre dann
> halt nur der Wärmedurchgang schlechter als beim restlichen Fussboden.
....

Na ja - probiert hab' ich es noch nicht, aber zumindest dann, wenn ich
die Arbeitsplatten ohne Belastung auf dem Boden liege habe, wölben die
sich mit der Zeit ganz ordentlich (werden dann aber auch wieder
gerade, wenn ich sie ungeheizt liegen lasse). Holzfußboden (auch mit
Heizung) haben wir hier im OG auch. Aber zum Einen heizt da die
Heizung nicht so sehr, und zum Anderen ist der vollflächig auf dem
Estrich verklebt - das wollte ich bei dem Unterschrank eigentlich
vermeiden ;-)

Was Deine Hochkantplatten angeht: Wenn ich die so abzähle, ist Dein
Becken auch _etwas_ größer als mein geplantes - bei ~200 mm Abstand
hätte ich zwei Streben zusätzlich unten drin, geplant hatte ich bisher
eine in der Mitte.

Es wird wohl auf Multiplex und Furnier, eventuell ~2mm Dickfurnier
(das kann ich als Grobmotoriker auf der Fläche besser verarbeiten)
hinauslaufen. Kann sich aber auch noch ändern.

Gruß
Markus

Am Holz wird sich halt auf der Unterseite mehr oder weniger maximal
die Vorlauftemperatur einstellen (um die 30..35 Grad), an der
Oberseite die Raumtemperatur.

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Andreas Böttcher

unread,
Jan 7, 2009, 4:09:03 PM1/7/09
to
Ich weiß nicht, ob Du schweißen kannst oder dieses irgendwo günstig besorgen
lassen kannst. Dann würde ich nämlich vorschlagen, aus 30 mm Vierkantrohr
einen Rahmen in der passenden Größe anzufertigen und darin innenliegend
quasi ein Gitter aus demselben Vierkantrohr zu machen bestehend aus 2
weiteren Längsstreben und vielleicht 3 weiteren Querstreben. Diese
Konstruktion wäre sehr stabil und könnte auf 4 Massivholzpfosten stehen,
deren Befestigungsaufnahmen am Rahmen ebenfalls angeschweißt würden.
Die oben aufliegende Holzplatte wäre dann sehr unkritisch. Außerdem ließe
sich das Ganze von außen mit Eiche nach Geschmack verblenden.

Grüße,
Andreas


"Markus Imhof" <markus...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag

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deckstei...@gmail.com

unread,
May 31, 2018, 4:57:39 PM5/31/18
to
Hallo...Wir möchten ein stabilen Barbiehaus bauen aus Multiplex 18mm oder 15mm stärke nur aus welchen und kann ich die Platten als Baukastensystem verschreiben ohne das es bricht oder aufplatzt? LG Mia Deckstein

Uwe St?ckel

unread,
Jun 1, 2018, 2:38:20 AM6/1/18
to
Am 31.05.2018 um 22:57 schrieb deckstei...@gmail.com:
> Hallo...Wir möchten ein stabilen Barbiehaus bauen aus Multiplex 18mm oder 15mm stärke nur aus welchen und kann ich die Platten als Baukastensystem verschreiben ohne das es bricht oder aufplatzt? LG Mia Deckstein

15er Multiplex sollte mehr als genug Stabilität haben und auch noch die
eine oder andere Ungeschicklichkeit verzeihen (Ausnahme: Schrauben ohne
Vorbohren in die Stirnkanten, das platzt mit sehr großer
Wahrscheinlichkeit).
Eiche als Baumaterial wäre schon sehr exotisch...

--
Sachkunde kann eine lebhafte Diskussion nur behindern

Thomas Prufer

unread,
Jun 1, 2018, 3:46:33 AM6/1/18
to
On Thu, 31 May 2018 13:57:38 -0700 (PDT), deckstei...@gmail.com wrote:

>Hallo...Wir möchten ein stabilen Barbiehaus bauen aus Multiplex 18mm oder 15mm stärke nur aus welchen und kann ich die Platten als Baukastensystem verschreiben ohne das es bricht oder aufplatzt? LG Mia Deckstein

Bei Multiplex 15 oder 18 mm kannst dich hinterher draufstellen auf das
Barbiehaus, das wird stabil.

Schrauben? Ja, mit vorbohren, und gefühlvoll eindrehen. Ohne platzt es dir schon
mal auf

Eventuell ist es besser, die Ecken mit Leim zu bestreichen und mit dünnen
Drahtstiften zu fixieren, ohne Vorbohren. Klebeband kann an Ecken und Kanten die
Zwinge ersetzen: Tesakrepp unter Spannung drauf, Leim trocknen lassen, Klebeband
runter...


Thomas Prufer

H.-P. Schulz

unread,
Jun 1, 2018, 1:57:27 PM6/1/18
to
deckstei...@gmail.com schrieb:

>Hallo...Wir möchten ein stabilen Barbiehaus bauen aus Multiplex 18mm oder 15mm stärke nur aus welchen und kann ich die Platten als Baukastensystem verschreiben ohne das es bricht oder aufplatzt? LG Mia Deckstein

Lass es! Was auch immer ein "Barbiehaus" sei - es wird nichts werden!
Lieber kaufen!

Wolfgang Kynast

unread,
Jun 1, 2018, 2:21:02 PM6/1/18
to
On Fri, 01 Jun 2018 19:57:15 +0200, "H.-P. Schulz" posted:

>deckstei...@gmail.com schrieb:
>
>>Hallo...Wir möchten ein stabilen Barbiehaus bauen aus Multiplex 18mm oder 15mm stärke nur aus welchen und kann ich die Platten als Baukastensystem verschreiben ohne das es bricht oder aufplatzt? LG Mia Deckstein
>
>Lass es! Was auch immer ein "Barbiehaus" sei - es wird nichts werden!

Schließ doch nicht von dir auf andere.

>Lieber kaufen!

https://www.google.de/search?&q=barbie+haus+selber+bauen

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Andreas Borutta

unread,
Jun 2, 2018, 4:12:57 AM6/2/18
to
deckstei...@gmail.com schrieb:

> Wir möchten ein stabilen Barbiehaus bauen aus Multiplex 18mm
> oder 15mm stärke nur aus welchen und kann ich die Platten als
> Baukastensystem verschreiben ohne das es bricht oder aufplatzt?

Warum muss es stabil sein?

Meiner Einschätzung nach genügt für ein Puppenhaus (habe ich damals
als Schüler für meine kleine Schwester gebaut) billigstes 6-8mm dickes
Pappelsperrholz.

Das große Haus lebt heute noch und meine Nichten spielen damit.

Als Verbindungsmethode wurde hier von Thomas ja schon stramm gezogenes
Krepp erwähnt. Das würde ich auch empfehlen.

Eventuell noch Küchengummis oder ein alter Fahrradschlauch.

Wenn man eine Ecke besonders stärken möchte, einfach ein 4x4mm dünnes
Leistchen einleimen.

Alles ohne Nägel oder Schrauben.

Das Leimen reicht völlig aus.

Viel Freude beim Bauen :-)

Falls Du die Ausschnitte nicht mit einer Handsäge ausführst, sondern
eine Stichsäge verwenden willst:
dann könnte sich die Anschaffung eines Stichsägetisches lohnen. Da
wird die Stichsäge kopfüber eingespannt. So kann man sehr komfortabel
dünnes Material sägen.

Es ist viel praktischer das Werkstück anstatt die (schwere) Säge zu
führen.


Andreas
--
http://fahrradzukunft.de

Thomas Prufer

unread,
Jun 3, 2018, 4:28:39 AM6/3/18
to
On Sat, 2 Jun 2018 10:12:56 +0200, Andreas Borutta <bor...@gmx.de> wrote:

>Warum muss es stabil sein?
>
>Meiner Einschätzung nach genügt für ein Puppenhaus (habe ich damals
>als Schüler für meine kleine Schwester gebaut) billigstes 6-8mm dickes
>Pappelsperrholz.

Alternativ: Cuttermesser, ein paar Kartons, Heißklebepistole, Bleistift, Lineal,
Zirkel, ...

Dann: Kind nehmen, Größe, Lage der Fenster, Sonderausstattung (Bad, Küche,
Treppen, Zinnen, Falltüren, Pferdestall, usw.) interaktiv abfragen und freiweg
zusammenbauen. Eine Handvoll Extras (kleine Spiegel, irgendwelche Folien als
Bodenbelag, Plastikdeckel, Schachteln, Klopapierrolle, usw.) zum Basteln
erleichtern die Extras: Klopapierrolle, gekürzt, Gläserdeckel drauf, fertig ist
die Vogeltränke.

Solche Häuser haben nicht das ewige Leben, haben aber einen recht hohen
Spielwert (sowohl für Kind als auch für den Erbauer). Und dadurch das sie
schnell und einfach erbaut sind, könne sie auch wieder weg, wenn sie abgespielt
sind. Oder sie werden erweitert, umgebaut, angemalt...


Thomas Prufer

Andreas Borutta

unread,
Jun 3, 2018, 4:50:10 AM6/3/18
to
Thomas Prufer schrieb:
ACK, auch ein sehr schöner Ansatz!


Andreas
--
http://fahrradzukunft.de

Volker Borchert

unread,
Jun 3, 2018, 4:20:10 PM6/3/18
to
Andreas Borutta wrote:
> Falls Du die Ausschnitte nicht mit einer Handsäge ausführst, sondern
> eine Stichsäge verwenden willst:
> dann könnte sich die Anschaffung eines Stichsägetisches lohnen. Da
> wird die Stichsäge kopfüber eingespannt. So kann man sehr komfortabel
> dünnes Material sägen.

Für die grünen (und AFAIK leider nur für die grünen) Bosch Stichsägen
gibt es alternativ eine Vorrichtung, mittels derer man sie als Kapp-
und Paneelsäge verwenden kann.

Und so du noch keine power saw besitzt und planst, öfters umfangreiche
solch eher filigrane Sägearbeiten auszuführen, könnte sich eine kleine
"elektrische Laubsäge" (taugt die von Proxxon?) eignen und lohnen.

--

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mc...@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_bor...@despammed.com>

Uwe St?ckel

unread,
Jun 4, 2018, 2:37:21 AM6/4/18
to
Am 03.06.2018 um 10:55 schrieb Martin Τrautmann:
> Definiert für mich bitte Multiplex. Denn Multiplex aus Birke oder Pappel
> ist durchaus weich. Meine Mehrschichterfahrungen mit Buche zeigten eine
> doch noch imer deutliche Neigung, sich zu verziehen.
>
> Siebdruckplatten sind da deutlich beständiger. Allerdings scheiterten da
> laienhafte Versuche, die zu lackieren.

Multiplex ist eine mehrschichtige Sperrholzplatte (mit wimre 5 oder mehr
Lagen, korrigier mich jemand, wenn das nicht ganz passt).
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