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Gasinstallation: Propangasflasche in der Kueche

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Martin Trautmann

unread,
May 14, 1998, 3:00:00 AM5/14/98
to

Hallo,

vorweg gleich: Gasinstallationen sollten nur vom Fachmann gemacht
werden!

Und dennoch:

Die vorbereitenden Arbeiten moechte ich selbst erledigen, die Pruefung
soll der Profi machen. Daher ein paar Fragen.

Heute frueh wuerde mein zweiflammiges Gaskochfeld geliefert. Den
Austausch der Duesen fuer Propangas (50 mbar statt 20 mbar) habe ich
bereits vorgenommen. Betrieben werden soll das Kochfeld in einem gut
beluefteten (Abzug nach aussen, schlecht schliessendes Fenster und
Balkontuer) Wohnraum im ersten Stock mit einer 11 kg Propangasflasche.
Das Kochfeld hat einen 1/2 Zoll-Anschluss.

Kann ich das Kochfeld mit einer 3 m langen Schlauchleitung selbst
anschliessen oder muss ich eine Rohrleitung verlegen (lassen)? Meiner
Meinung nach koennte der durchgehende Schlauch sogar dichter sein als
0.6 m Schlauch (ab Gasflasche) + 2 m Rohr mit zwei bis vier Knicken +
0.4 m Schlauch.

Ein akustischer Gasmelder soll wohl. noch eingebaut werden. Sind weitere
Sicherheitsmassnahmen sinnvoll? Moeglich waeren z.B.:

- automatisches Ventil (gibt's sowas?)

- Magnetventil, dass an der Gasflasche erst dann oeffnet, wenn der
Gasherde angeschaltet wird? (Der Gasherd hat eine thermoelektrische
Zuendsicherung sowie elektrische Zuendung)
Gibt's sowas, entsprechend zu den Magnetventilen in einer Wasserleitung?
Was kostet sowas?

- mechanischer Absperrhahn, der bei Nichtbetrieb die Gasleitung
unterbricht

Diverses an Montagematerial gibt's z.B. im Camping-Fachhandel, manches
auch in der Schweissabteilung von Werkzeuglaeden. Der dort erhaeltliche
Druckminderer wirkt aber recht billig gemacht. Auch der dort gesehene
Absperrhahn sieht eher einfach aus, ist aber womoeglich ausreichend?

Fuer jegliche Tips dankbar!
Martin

Patrick Schelauske

unread,
May 14, 1998, 3:00:00 AM5/14/98
to

In article <355AD0F5...@iht.tu-darmstadt.de>, Martin Trautmann <tr...@iht.tu-darmstadt.de> writes:

Hallo Martin

>vorweg gleich: Gasinstallationen sollten nur vom Fachmann gemacht
>werden!
>
>Und dennoch:
>
>Die vorbereitenden Arbeiten moechte ich selbst erledigen, die Pruefung
>soll der Profi machen. Daher ein paar Fragen.

ich wuerd mal in Ausbaubuecher fuer Wohnmobile sehen. Da ist das oft
beschrieben, wie man als Laie solche Instalationen macht und was erlaubt
und verboten ist.
In Muenchen gibts auch eine Menge Camping/Womolaeden wo man gut ueber
Gas und den Selbstbau beraten wird, in Kuechenfachgeschaeften sind sie
bei sowas immer nur entsetzt, nehm ich mal an.

Ich wuerde aus Sicherheitsgruenden nicht so viel Gedoehns in die
Gasleitung einbauen, auch wenn es der Sicherheit dienen soll. Das
sind alles nur moegliche Fehlerquellen.


Das einzig halbwegs konstruktive was ich noch aus meinem Kopf
hervorkramen kann betrifft die Gummileitung, die darf IMHO nur
maximal 60 cm (oder was es 1,2m??) lang sein, jedenfalls keine 3m.
Musst du wohl Stahlleitung einsetzen. Alles dazu gibts im WOMO-Handel.
Irgendwas mit Zwangsentlueftung fuer den Gaskasten war da auch noch ...
Man will ja nicht, dass im Zweifel das Propan in der ganzen Wohnung
umherfliesst.


Wann kann ich zum Essen kommen? :)


Ich hab noch Katalog diverser Womoausruester mit Preisen fuer
das Gaszeug (auch Rohre, Muffen...) da, wenn du die haben willst ...

Uebrigens hab ich jetzt ein Loetset...
kann ich mal an deine Flasche zum cantisockelaufloeten ??? :)

Patrick Schelauske




Joerg Hertzer

unread,
May 14, 1998, 3:00:00 AM5/14/98
to

In article <355af05b...@newsserver.rrzn.uni-hannover.de>,
Michael Stanzel <sta...@mbox.ikh.uni-hannover.de> wrote:

>Das alles gilt für Wohnmobile (bzw. es galt 1991, als ich meinen Bus
>ausgebaut habe). Ob das für Festinstallation genauso zutifft, weiß ich
>allerdings nicht.

Ich wuerde ganz heftig damit rechnen, dass fuer Installationen in
Wohngebauden andere Vorschriften als fuer Fahrzeuge gelten.

>Ich halte es auch für fraglich; mindestens die
>Zwangsentlüftung dürfte in einer Wohnung schwer zu realisieren sein.

Propangasflaschen oberhalb einer gewissen (jeder hier sinnvollen)
Groesse duerfen gar nicht in die Wohnung, sondern muessen in einen
separaten gut beluefteten Kasten aussen am Haus.

Von einem Brandfall (aus anderer Ursache) weiss ich, dass die
Feuerwehrleute als erstes die Gasflaschen da raus holten. Statt zu
Schrauben wurden mal schnell die Schlaeuche (zwei, da zwei Flaschen)
durchgeschnitten. Ich kann die Leute gut verstehen.

Joerg

--
Dr.-Ing. Joerg Hertzer Phone: ++49-711-685-5734
Computer Center University Stuttgart Fax: ++49-711-682357
Allmandring 30 A E-Mail: Her...@rus.uni-stuttgart.de
70550 Stuttgart, Germany

Peter Salamon

unread,
May 15, 1998, 3:00:00 AM5/15/98
to

Michael Stanzel <sta...@mbox.ikh.uni-hannover.de> schrieb im Beitrag
<355af05b...@newsserver.rrzn.uni-hannover.de>...
>
> [...wie Gasinstallation in Wohnmobilen...]
>

für die Montage von Gasanlagen in geschlossenen Räumen gibt es gesonderte
Bestimmungen.

Ich habe mich letztes Jahr bei den Örtlichen Stadtwerken (da wo ich auch
meine Gasflaschen her bekomme), beraten lassen und die haben dann auch das
ganze Montagematerial zusammengestellt und vormontier. Die Leute waren
Freundlich, haben alles sofort erledigt und Teuer war's auch nicht.

........also wozu der ganze Aufwand ;-)

PS
Noch was zu "die Prüfung soll der Profi machen". Hier zwei Methoden die
ich selbst beim Fachmann beobachtet habe:

1. Seifenlauge aus einer Sprühflasche auf die unter Druck stehenden
Verschraubungen sprühen und beobachten ob Blasen kommen.

2. Die unter Druck stehenden Verschraubungen mit Hilfe einer
Feuerzeugflamme auf Dichtheit prüfen.


Andreas Kühl

unread,
May 16, 1998, 3:00:00 AM5/16/98
to

Peter Salamon schrieb:

zu 2. wenn es geht vorher feuerwehr benachrichtigen und mitbewohner
aus wohnungen evakuieren ;-)))


T.Kern

unread,
May 16, 1998, 3:00:00 AM5/16/98
to

Peter Salamon schrieb in Nachricht
<01bd7f95$cc8a1ce0$Loca...@1004-664.online.de>...

>


>2. Die unter Druck stehenden Verschraubungen mit Hilfe einer
>Feuerzeugflamme auf Dichtheit prüfen.


Als Heizungsbauer in einen Betrieb, der auch Gasleitungen installiert ist
diese Art der Gasdichtheitskontrolle nicht üblich, im übrigen auch nach der
TRGI bzw. TRF (Technísche Regel Gasinstallationen bzw Techniche Regeln
Flüssiggas) nicht erlaubt.

Eine Gasdichtheitskontrolle kann nur mit entsprechenden Druckmeßgeräten und
halt eben wie als Punkt 1 beschrieben mit Seifenlauge erfolgen.


Nie eine Gasleitung mit einer Feuerflamme auf Dichtheit
prüfen!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Schon mal überlegt, was passieren kann????

Die Montage, wenn' s richtig gemacht wird, OK kann mann selbst machen ( kein
löten nur Verschrauben, an die Messingstützrohre bei Kupfer denken, ist
nähmlich erst dicht und kann später undicht werden, danach reinmachen geht
nicht).
Löten nur der Fachmann, und die Abnahme Nur ein Sachverständige,

Hält man dies ein ist Gas nähmlich eine Sichere Sache, Die meisten Häuser,
die durch Gas in die Luft fliegen ist nähmlich oben genannten Regeln nicht
eingehalten worden oder Manipuliert.


Gruß
Thorsten Kern
http://home.t-online.de/home/imkerkern


Lars Nielsen

unread,
May 17, 1998, 3:00:00 AM5/17/98
to

T.Kern schrieb:

>
> Peter Salamon schrieb in Nachricht
> <01bd7f95$cc8a1ce0$Loca...@1004-664.online.de>...
> >Michael Stanzel <sta...@mbox.ikh.uni-hannover.de> schrieb im Beitrag
> ><355af05b...@newsserver.rrzn.uni-hannover.de>...
> >>
>
> >
> >2. Die unter Druck stehenden Verschraubungen mit Hilfe einer
> >Feuerzeugflamme auf Dichtheit prüfen.
>
> Als Heizungsbauer in einen Betrieb, der auch Gasleitungen installiert ist
> diese Art der Gasdichtheitskontrolle nicht üblich, im übrigen auch nach der
> TRGI bzw. TRF (Technísche Regel Gasinstallationen bzw Techniche Regeln
> Flüssiggas) nicht erlaubt.
>
> Eine Gasdichtheitskontrolle kann nur mit entsprechenden Druckmeßgeräten und
> halt eben wie als Punkt 1 beschrieben mit Seifenlauge erfolgen.

zu Punkt 1) Seifenlauge:

Bei Gewindeverbindungen die mit Hanf eingedichtet sind, sollte auch
diese Art der Dichtheitskontrolle nicht verwendet werden. Da das Hanf
mit der Zeit austrocknet, saugt es sich so mit Wasser "voll" und kann
kleine Leckagen abdichten, die dann nicht bemerkt werden. Am sichersten
sind spezielle Geräte zur Lecksuche oder, wie Du schon sagtest Druck-
meßgeräte. Bei Flüssiggasinstallationen werden die Gewindeverbindungen
meist mit Teflonband eingedichtet, hier kann man die Seifenlauge weiter-
hin als Lecksucher verwenden, genauso natürlich bei Verschraubungen.

Sicher kann er seine Gasleitung selbst verlegen, aber wer nimmt ihm die
denn ab? Ich würde nicht meinen Kopf für etwas hin halten, was ich nicht
selbst gemacht habe!

Ciao
Lars

--
Lars Nielsen lars.n...@t-online.de
Harzbuger Str. 24 Berliner Str. 28
38304 Wolfenbuettel 25813 Husum
Tel.: +49533168753 Tel.:+4948414952

Peter Salamon

unread,
May 18, 1998, 3:00:00 AM5/18/98
to

Hallo Thorsten

Das unter 2. geschriebene war keine Satire. Eben diese Methode habe ich bei
zwei Gelegenheiten selbst gesehen, (während ich mir überlegte den Stadtteil
zu verlassen). BITTE KINDER NICHT NACHMACHEN ;-). Allerdings handelte es
sich dabei um eine Stadtgas-Instalations-Prüfung.

Das macht aber wohl keinen einen Unterschied oder?

PS
Da könnte ich sogar noch ein's d'rauf setzen...
.....aber "DER" war wohl wirklich die Ausnahme.

T.Kern <Thorst...@rz-online.de> schrieb im Beitrag
<6jkmfc$vab$1...@news.rhein-zeitung.de>...


>
> Peter Salamon schrieb in Nachricht
> <01bd7f95$cc8a1ce0$Loca...@1004-664.online.de>...
>

> >2. Die unter Druck stehenden Verschraubungen mit Hilfe einer
> >Feuerzeugflamme auf Dichtheit prüfen.
>
> Als Heizungsbauer in einen Betrieb, der auch Gasleitungen installiert ist
> diese Art der Gasdichtheitskontrolle nicht üblich, im übrigen auch nach
der
> TRGI bzw. TRF (Technísche Regel Gasinstallationen bzw Techniche Regeln
> Flüssiggas) nicht erlaubt.
>

>[snip]

Martin Trautmann

unread,
May 18, 1998, 3:00:00 AM5/18/98
to

T.Kern wrote:

> Die Montage, wenn' s richtig gemacht wird, OK kann mann selbst machen ( kein
> löten nur Verschrauben, an die Messingstützrohre bei Kupfer denken, ist
> nähmlich erst dicht und kann später undicht werden, danach reinmachen geht
> nicht).

Wozu dienen Messingstuetzrohre bei Kupfer?

Nach intensivem Suchen habe ich jetzt endlich die Teile beisammen:

Stahlrohr (8 mm) sowie Winkel und Schneidringe bekam ich im
gutsortierten Campingbereich.

Ernsthafte Probleme bereitete der Herdanschluss, 1/2 Zoll. Nach mehreren
Stationen fand ich zumindest einen Haendler, der mir aus 1/2Zoll-Muffe
und 1/2Zoll+8mm Adapter einen Anschluss bieten konnte. Zur Dichtung
empfahl er mir Hanf!?

Ich verzichtete dennoch, fuhr quer durch Muenchen bis nach Germering
hinaus (Fa. Götz, früher TGL) und bekam dort sowohl den passenden
Anschluss als auch Teflonband - und dem Hinweis nur damit zu dichten,
was mir glaubwuerdiger vorkommt.

Ausserdem bekam ich dort endlich einen Druckminderer, der fuer den
Innenraumbereich zugelassen ist, incl. Manometer fuer die
Dichtigkeitspruefung.

Besten Dank fuer Eure Hilfe!
Martin

T.Kern

unread,
May 18, 1998, 3:00:00 AM5/18/98
to


>Wozu dienen Messingstuetzrohre bei Kupfer?


Wie der Name schon sagt, es stützt das Rohr. Kupfer ist weich, und unter der
dauernden Beanspruchung von den Schneidring wir es zusammengepresse und kann
dadurch undicht werden.
Durch das Stützrohr bleibt es in der Form und der Schneidring bleibt am
Material und dicht.
Bei Stahlrohr besteht dies nicht das es viel härter ist als Kupfer.

>Nach intensivem Suchen habe ich jetzt endlich die Teile beisammen:

>Stahlrohr (8 mm) sowie Winkel und Schneidringe bekam ich im
gutsortierten Campingbereich.

>Ernsthafte Probleme bereitete der Herdanschluss, 1/2 Zoll. Nach mehreren
>Stationen fand ich zumindest einen Haendler, der mir aus 1/2Zoll-Muffe
>und 1/2Zoll+8mm Adapter einen Anschluss bieten konnte. Zur Dichtung
>empfahl er mir Hanf!?

Richtig eingearbeitet ins Gewinde mit Fermit bestrichen ist da nichts gegen
einzuwenden

>Ich verzichtete dennoch, fuhr quer durch Muenchen bis nach Germering
>hinaus (Fa. Götz, früher TGL) und bekam dort sowohl den passenden
>Anschluss als auch Teflonband - und dem Hinweis nur damit zu dichten,
>was mir glaubwuerdiger vorkommt.

Ob Hanf oder Telfon, beides ist richtig, Jedoch ist für den Laien bei Teflon
einfacher zu erkennen, ob es richtig ins Gewinde eingearbeitet ist.

>Ausserdem bekam ich dort endlich einen Druckminderer, der fuer den
>Innenraumbereich zugelassen ist, incl. Manometer fuer die
>Dichtigkeitspruefung.

Alles ordnungsgemäß und gewissenhaft machen, dann gibts auch kein "
Peterschen's Mondfahrt"

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Matthias Mueller-Reineke

unread,
May 19, 1998, 3:00:00 AM5/19/98
to


On Mon, 18 May 1998, Martin Trautmann wrote:

> Zur Dichtung
> empfahl er mir Hanf!?

Es ist meines Wissens bei Hausgasinstallationen ueblich verschraubungen
mit Fermit und Hanf abzudichten (das erfordert allerdings Geschick und die
Tricks muss man kennen - wuerde ich mir selber bei Gas nicht zutrauen).

MfG Matthias Mueller-Reineke


John Reimers

unread,
May 19, 1998, 3:00:00 AM5/19/98
to

T.Kern wrote:

[Hanf]

>Richtig eingearbeitet ins Gewinde mit Fermit bestrichen ist da nichts
>gegen einzuwenden

>Ob Hanf oder Telfon, beides ist richtig, Jedoch ist für den Laien bei

>Teflon einfacher zu erkennen, ob es richtig ins Gewinde eingearbeitet
>ist.

Mir haben mittlerweile mehrere Installateure (teils "Studierte")
unabhängig voneinander gesagt, daß Hanf das einzig wirklich brauchbare
Dichtmaterial ist. Von Teflonband haben alle abgeraten. Bei Hanf ist
es wichtig, das Gewinde anzurauhen (mit einer Wasserpumpenzange, die
paarmal über das Gewinde gedreht wird. Der Hanf hält sonst nicht am
Gewinde.

Ich habe solcherlei Dinge noch nie selbst gemacht. Werde ich auch
nicht. Ich habe zuviel Respekt vor Gas und so ein Herdanschluß kostet
nicht die Welt.
--
John.R...@wiwiss.fu-berlin.de
* Ab 1.1.98 duerfen Rentner bei rot die Strasse ueberqueren *
* Ab 1.7.98 _muessen_ sie. (Bluem saniert die Rentenkasse) *


Rainer Stritter

unread,
May 19, 1998, 3:00:00 AM5/19/98
to

John Reimers wrote:
>
> T.Kern wrote:
>
> [Hanf]
> ...

> Mir haben mittlerweile mehrere Installateure (teils "Studierte")
> unabhängig voneinander gesagt, daß Hanf das einzig wirklich brauchbare
> Dichtmaterial ist. Von Teflonband haben alle abgeraten. Bei Hanf ist
> es wichtig, das Gewinde anzurauhen (mit einer Wasserpumpenzange, die
> paarmal über das Gewinde gedreht wird. Der Hanf hält sonst nicht am
> Gewinde.
>
Hallo zusammen,
bei mir wurde vor zwei Wochen ein neuer Gasherd vom Installeur ange-
schlossen. Laut seiner Aussage ist die Verwendung von Teflonband in
Gasinstallationen nicht zulaessig,weil es mit der Zeit kriecht und die
Verschraubungen dann undicht werden. Einzig zulaessig ist Hanf mit Paste
in der Verarbeitung wie oben beschrieben.

Gruss Rainer


--
=====================================================================
Rainer Stritter, Gemeinschaftskernkraftwerk Neckar GmbH
email: stri...@gkn.de Telefon: +49 7133 133175
=====================================================================

Christoph Ensslin

unread,
May 19, 1998, 3:00:00 AM5/19/98
to

...

> > [Hanf]
> > ...
> > Mir haben mittlerweile mehrere Installateure (teils "Studierte")
> > unabhängig voneinander gesagt, daß Hanf das einzig wirklich brauchbare
> > Dichtmaterial ist. Von Teflonband haben alle abgeraten.

Teflon macht schon dicht, aber wenn das Gewindeteil wieder um nur ein
paar Grad zurückgedreht wird, ist es ziemlich sicher undicht!

Hanf quillt zumindest mit Wasser auf und eine Anfangs undichte Stelle
wird oft von selber dicht.

An später unzugänglichen Stellen und an mechanisch beanspruchten
Gewindeverbindungen würde ich niemals Teflonband verwenden!

Bei Kunstoffgewinden ist allerdings Hanf völlig ungeeignet,
Da ist Teflon angesagt!

Bei Hanf ist
> > es wichtig, das Gewinde anzurauhen (mit einer Wasserpumpenzange, die
> > paarmal über das Gewinde gedreht wird. Der Hanf hält sonst nicht am
> > Gewinde.

Ist da nicht eher das Metallsägeblatt, das quer über die Gewindegänge
geratscht wird die gängige Methode?

Christoph

John Reimers

unread,
May 20, 1998, 3:00:00 AM5/20/98
to

Christoph Ensslin wrote:

>Ist da nicht eher das Metallsägeblatt, das quer über die Gewindegänge
>geratscht wird die gängige Methode?

Ohauerha, da fragst Du was. Ich habe es bisher nur mit der WaPuZa
gesehen, von mehreren Leuten, aber die hatten auch keine Säge dabei.
Wenn der Hanf hält, ist das wohl auch ziemlich egal. :-)

Armin Lienhard

unread,
May 20, 1998, 3:00:00 AM5/20/98
to

Christoph Ensslin schrieb:
>
> ...
> > > [Hanf]
> > > ...
> > >
>...

> Ist da nicht eher das Metallsägeblatt, das quer über die Gewindegänge
> geratscht wird die gängige Methode?

Jo, Metallsägeblatt ist korrekt. Eben gesehen bei meinem Installateur.

Armin.

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