bei mir ist ein Türblatt um ca. 5-10mm zu kürzen.
Es handelt sich um die beste Baumarkt-Standardware (Röhrenspan, Echtholzfurnier
Buche).
Als Werkzeuge stehen mir:
Handkreissäge
Stichsäge
Multimaster
Elektrohobel
zur Verfügung.
Um das Risiko, die Tür zu versauen, möglichst gering zu halten, frage ich hier
vorher lieber mal nach.
Vom Gefühl her würde ich den MM nehmen.
Gruß
Jens
Ich habe die immer zum Tischler gebracht (passt in Kombi) und gleich drauf
warten können. Der nahm eine Handkreissäge und legte eine Führungsschiene
auf. Ein gutes Blatt scheint wichtig.
Lutz
--
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> bei mir ist ein Türblatt um ca. 5-10mm zu kürzen.
Das geht prima und sauber mit dem
> Elektrohobel
An der Kante, zu der du den Hobel hinführst, sollte eine Auflage angepresst
sein (geht gut mit einem Gurt, weil man meist keine passenden Zwingen hat),
damit dort nichts ausreisst. Ich hab's aber auch schon ohne gemacht, ging
auch.
Die HKS muss hier tief eintauchen, nicht jede macht in der Tiefe noch einen
guten Schnitt. Ich bezweifle, dass das mit dem MM gut aussieht ohne Führung.
Der einzige Haken ist, dass es mehrere Durchgänge braucht, nach denen immer
mal wieder gemessen werden muss - am besten reisst du die Ziellinie vorher
an.
Grüße
Markus
> Handkreissäge
Selbige mit Führungsschiene. Ohne Führungsschiene reißt der Schnitt aus und
sieht dann dementsprechend schlechter aus.
Ich hab aber schon mehrfach Schreiner gesehen, die sich mit dem Elektrohobel
abgequält haben. Dauert länger, macht mehr Dreck, wird nicht besser aber
man kann mehr Regiestunden aufschreiben. :-)
Gruß,
Nick
--
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> Ich habe die immer zum Tischler gebracht (passt in Kombi) und gleich drauf
> warten können. Der nahm eine Handkreissäge und legte eine Führungsschiene
> auf. Ein gutes Blatt scheint wichtig.
Ach so, hat dort ca. 5 Minuten gedauert und ein paar Euro in die Kaffeekasse
gekostet.
Ack, wenn man eventuell ein Übungsobjekt hat ist das sicher nicht
schlecht, dann kann man das auch mit einer aufgespannten Aluschiene o.ä.
Provisorien machen. Je weniger Materialabtrag um so schwieriger könnte
es werden. Man sollte ein geschärftes Hartmetallblatt nehmen, IMO
vielzahning (die Diskussion dazu in d.r.h kann man z.B. im google Archiv
nachlesen)
Nebenher ist eine ordentliche, nicht kippelnde Auflage (wie 2
Sägeböcke/Holzböcke - vorsorglich: nein, ich meine nicht Ixodes ricinus)
und jemand/etwas der/was die Tür festhält nicht schädlich.
> Ich hab aber schon mehrfach Schreiner gesehen, die sich mit dem Elektrohobel
> abgequält haben. Dauert länger, macht mehr Dreck, wird nicht besser aber
> man kann mehr Regiestunden aufschreiben. :-)
Bei Holztüren mag das für minimalen Materialabtrag sogar eine gute
Methode sein, für die vom OP geforderten 5...10mm kommt es ganz darauf
an. Ich würde nicht versuchen weniger als die Blattdicke mit o.a.
Methode abzusägen, bei 10mm ist hingegen die Handkreissäge meine Wahl.
Auf der Schubseite des Blattes kann man nach dem Schnitt mit wenigen(!)
Strichen von recht feinem Sandpapier eventuelle feine Ausfaserungen am
Furnier nahezu unsichtbar machen. Wenige Tropfen Halböl auf den Schnitt
bis leicht über die Kanten (und gleich sorgfälig abwischen) und es ist
nahezu perfekt. Näheres sieht man nur noch aus unmittelbarer Nähe.
Sollte die Tür einen unteren Anschlag (Schwelle o.ä.) haben ist es
praktisch dass diese Sägeschubseite zur Schwelle zeigt.
HTH Thomas
Hi Jens
Hab das bislang recht erfolgreich mit Handkreissäge mit einstellbarer
Führung gemacht und bin danach noch kurz mit dem Elektrohobel drüber,
wird die Schnittkante sauberer. Was als Führung für die Säge meist
besser geht, ist ne selbstgebastelte Führung wie z.B. ne Wasserwaage,
die mit zwei Schraubzwingen am Türblatt fixiert wird. Die Führungen an
den meisten Handkreissägen sind meist nicht besonders vertrauenerweckend.
--
Gruss
Thomas
ich würde auch zu Handkeissäge tendieren, ein Tip aber noch zur Bestimmung
der abszusägenden Länge:
Der OP schreibt 5..10mm, am einfachsten ist das wenn man im Türbereich eine
Platte mit ca. 5mm auslegt, die Tür einhängt und auf die Platte aufsetzen
läßt.
Dann am Scharnier die Lücke Oberteil/Unterteil messen und genau das absägen.
Dann hat man garantiert auch den gewünschten Spalt unter der Tür.
Und deiser Spalt sollte nicht zu klein sein, bei zu kleinen Spalten klemmen
sich mal schnell Steinchen dazwischen und hinterlassen böse halbrundförmige
Kratzer!
Ciao
Stefan
Nichts von allem. Hast Du die Möglichkeit die Tür zu transportieren und
einen Hornbach-Baumarkt in der Nähe? Dann hin damit. Machen die besten
superscharfen Schnitte auf deren grossen Säge im Bereich Holzzuschnitt - da
wo auch die Arbeitsplatten sind. Preise für Kunden 0,25 EUR und für
Nichtkunden 0,50 EUR für einen Schnitt!!
S.
> bei mir ist ein Türblatt um ca. 5-10mm zu kürzen.
> Es handelt sich um die beste Baumarkt-Standardware (Röhrenspan, Echtholzfurnier
> Buche).
>
> Als Werkzeuge stehen mir:
> Handkreissäge
Nimm die Handkreissäge, die darf ruhig das 29 EUR Baumarktmodell
sein....aber schmeiss vorher das Originalsägeblatt weit weg und besorge
Dir ein gescheites mit einer feinen Zahnung!
Ich hab mir für unsere Zimmertüren seinerzeit (2001) eins besorgt, das
kostete knapp 100 EUR, aber die Schnitte waren blitzsauber.
Und das Geld wars auch wert, mit dem säge ich heute noch.
Natürlich dabei den Führungsanschlag verwenden, damit der Schnitt auch
grade wird.
Gruß...Bert
--
> Dir ein gescheites mit einer feinen Zahnung!
Wieso eigentlich immer "feines Blatt". Der überwiegende Teil des Schnittes
ist längs zur Faser -> grobes Blatt.
Das ist eine Handkreissäge, kein Schneidbrenner und keine Flex.
Damit die Schnittkanten fein werden und nicht grob ausgerissen aussehen.
>Der überwiegende Teil des Schnittes
>ist längs zur Faser -> grobes Blatt.
Das stimmt zwar in gewisser Weise, aber in diesem Fall duerfte feiner
Schnitt -> feines Blatt wichtiger sein.
jue
> Wieso eigentlich immer "feines Blatt". Der überwiegende Teil des Schnittes
> ist längs zur Faser -> grobes Blatt.
Bei einer Tür?
Das Deckholz oder Furnier schneide ich doch quer zur Faser, mit einem
groben Blatt reisst es da zentmeterlange Fasern raus, mit einem
gescheiten feinen Blatt gibt das ein ganz sauberen Schnitt!
> Das ist eine Handkreissäge, kein Schneidbrenner und keine Flex.
Was willst Du mir damit sagen? Du kürzt Deine Türen mit dem
Schneidbrenner? Oder mit der Flex?
Ciao..Bert
--
> bei mir ist ein Türblatt um ca. 5-10mm zu kürzen.
> Es handelt sich um die beste Baumarkt-Standardware (Röhrenspan,
> Echtholzfurnier Buche).
> Elektrohobel
Damit mache ich das immer. Abstand am Scharnier messen, mit einem Cutter auf
dem Blatt anritzen, den E-Hobel auf minimalen Abtrag einstellen und
beidseitig einmal eine Fase abhobeln (Cutterlinie). Dann die gewünschte
Dicke in x Schritten abhobeln. Max. schaft der Boschhobel 2,5mm.
Gruß
Horst
>>Elektrohobel
> [...] dem Blatt anritzen, den E-Hobel auf minimalen Abtrag einstellen und
> beidseitig einmal eine Fase abhobeln [...]
Du meintest maximalen Abtrag, ja?
Grüße
Markus
Nene, auf der Bodenplatte des Hobels ist eine V-Fuge zum Schrägansezten.
Durch diese Nut ist bei Minimalstellung schon 1-2 mm Frästiefe erreicht.
Horst
Gruss Siggi
--
Der Maler. Garant für Schutz und Schönheit.