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warum keinen Saugschlauch fuer Wasserpumpe in die Erde?

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JoergI

unread,
Apr 29, 2006, 8:15:21 AM4/29/06
to
Ich möchte eigentlich morgen endlich meine Wasserpumpe an den fertig
gebohrten und geschlagenen Brunnen anschließen.
Die Pumpe steht oben in der Garage, der Brunnen aus Plastik-Rohr (innen
52mm) geht bis auf 14m Tiefe (4m Filterstrecke), der Grundwasserstand
schwankt je nach Jahreszeit zwischen 0,8m .. 3m
Das Brunnenrohr ist vom Aufstellort der Pumpe ca. 4,5m entfernt.
Ich wollte eigentlich solch einen Saugschlauch in 1+1/4" aus dem
Baumarkt (grünlich durchsichtig, weiße Spirale) komplett von der
Ansaugstelle in ca. 9,5m Tiefe bis zum Filter verwenden. (aus
bestimmten Gründen kommt erst danach ein Rückschlagventil) Ggf. hatte
ich noch an ein Schutzrohr aus diesen allseits bekannten gelben
Regenrinnen-Provisorien-Schlauch gedacht.
Jetzt lese ich (z.B. http://www.der-brunnen.de/rammbrunnen/installation
installation.htm), dass Saugschlauch nicht so gut ist. Was spricht denn
nun wirklich dagegen? Schließlich brauche ich dann gar keine
Verschraubungen und dann können die auch nicht undicht (luftdicht!
Saugseite!) werden. Ich müsst ja sonst erst wieder aufgraben!

(Alternative wäre PE-Rohr mit Verschraubungen, vor denen gewarnt wird.
Allerdings habe ich verschiedene Verschraubungen gesehen - es gibt
welche, bei denen beim Verschrauben der Dichtungsring gequetscht wird
und ich denke das müsste dann auch luftdicht sein.)

Hat da jemand einen Hinweis?

--
JoergI

Andreas Stube

unread,
Apr 29, 2006, 10:30:58 AM4/29/06
to
JoergI <joe...@hotmail.com> wrote:

> Die Pumpe steht oben in der Garage, der Brunnen aus Plastik-Rohr
> (innen 52mm) geht bis auf 14m Tiefe (4m Filterstrecke), der
> Grundwasserstand schwankt je nach Jahreszeit zwischen 0,8m .. 3m
> Das Brunnenrohr ist vom Aufstellort der Pumpe ca. 4,5m entfernt.
> Ich wollte eigentlich solch einen Saugschlauch in 1+1/4" aus dem
> Baumarkt (grünlich durchsichtig, weiße Spirale) komplett von der
> Ansaugstelle in ca. 9,5m Tiefe bis zum Filter verwenden. (aus

Du willst aus ~12 Meter Tiefe ansaugen?
Ich hoffe du hast ein gute Pumpe.

> bestimmten Gründen kommt erst danach ein Rückschlagventil) Ggf.

Damit da nochmal drankommt.

> (Alternative wäre PE-Rohr mit Verschraubungen, vor denen gewarnt

Weil?

> wird. Allerdings habe ich verschiedene Verschraubungen gesehen - es
> gibt welche, bei denen beim Verschrauben der Dichtungsring
> gequetscht wird und ich denke das müsste dann auch luftdicht sein.)
>
> Hat da jemand einen Hinweis?

Der von dir angesprochene Saugschlauch könnte bei der erforderliche
Saugleistung sich doch verformen. Er wird zwar nicht zusammen klappen.
Aber es reicht schon das er über die länge Zusammenzieht und somit
einen gleichmäßigen ansaugstrom negativ beeinflussen kann.

--
Gruesse aus Koeln.
=^o,o^= =^..^= =(^°+°^)=
Wer hier einen Link erwartet. Der muss warten.

Andreas Froehlich

unread,
Apr 29, 2006, 10:43:50 AM4/29/06
to
JoergI schrieb:

> Jetzt lese ich (z.B. http://www.der-brunnen.de/rammbrunnen/installation
> installation.htm), dass Saugschlauch nicht so gut ist. Was spricht denn
> nun wirklich dagegen?

IMHO die Physik.
Sowas wie saugen gibt es physikalisch eigentlich nicht. Wenn die Pumpe
saugt, schafft sie einen Unterdruck im Saúgschlauch und die
Umgebungsluft drückt dann quasi das Wasser nach oben.

Da aber der Umgebungsdruck beschränkt ist, funktioniert das Ganze auf
der Erde nur bis IMHO ca 10 Meter.

Andreas

Otto Adam

unread,
Apr 29, 2006, 10:44:20 AM4/29/06
to
JoergI schrieb:

> Die Pumpe steht oben in der Garage, der Brunnen aus Plastik-Rohr (innen
> 52mm) geht bis auf 14m Tiefe (4m Filterstrecke), der Grundwasserstand
> schwankt je nach Jahreszeit zwischen 0,8m .. 3m

[...]


> Hat da jemand einen Hinweis?

Aehm. Ja.

Normale Saug-Druckpumpen (also die, die einen Saugschlauch oder
aehnliches haben) koennen aus physikalischen Gruenden in unseren
Hoehenlagen max. 9,5m saugen. Meist sind es weniger.
Gemessen wird vom Wasserspiegel bis zur Pumpe.

Ausser Du hast da so eine spezielle Pumpe mit einem Injektor-Saugsystem
oder aehnlichem, dann geht das auch tiefer. Wie tief da die Grenzen
sind, weiss ich nicht.

Normalerweise verwendet man in so einem Fall eine Tauchpumpe.

mfg
otto

Jochen Kriegerowski

unread,
Apr 29, 2006, 10:56:24 AM4/29/06
to
"Otto Adam" <geht.wird.aber...@gmx.at> schrieb

> Normale Saug-Druckpumpen (also die, die einen Saugschlauch oder
> aehnliches haben) koennen aus physikalischen Gruenden in unseren
> Hoehenlagen max. 9,5m saugen.

Wenn der Grundwasserspiegel maximal in 3 Metern Tiefe ist, muss
doch auch nur aus 3 m gesaugt werden. Mindestens die unteren
11 Rohrmeter stehen sowieso voll Wasser.


> Gemessen wird vom Wasserspiegel bis zur Pumpe.

Eben. Nicht von Rohrende bis Pumpe

Gruß
Jochen

Otto Adam

unread,
Apr 29, 2006, 11:23:47 AM4/29/06
to
Jochen Kriegerowski schrieb:

> "Otto Adam" schrieb

>> Normale Saug-Druckpumpen (also die, die einen Saugschlauch oder
>> aehnliches haben) koennen aus physikalischen Gruenden in unseren
>> Hoehenlagen max. 9,5m saugen.
> Wenn der Grundwasserspiegel maximal in 3 Metern Tiefe ist, muss
> doch auch nur aus 3 m gesaugt werden. Mindestens die unteren
> 11 Rohrmeter stehen sowieso voll Wasser.

Schwammige Angabe des OP.

Ich hatte

| Die Pumpe steht oben in der Garage, der Brunnen aus Plastik-Rohr (innen
| 52mm) geht bis auf 14m Tiefe (4m Filterstrecke), der Grundwasserstand
| schwankt je nach Jahreszeit zwischen 0,8m .. 3m

So interpretiert, dass das Rohr bis in 14m Tiefe greift und dort dann
das Wasser 0,8m bis 3m hoch steht.

Kann man natuerlich auch anders interpretieren. Vielleicht aeussert sich
der OP noch einmal um das zu klaeren.

>> Gemessen wird vom Wasserspiegel bis zur Pumpe.
> Eben. Nicht von Rohrende bis Pumpe

Schon klar. Nur muss man wissen, wo der Wasserspiegel ist. Ich dachte
nicht, dass jemand ein 14m Rohr in den Boden rammt, wenn das Wasser eh
in nur max. 3m Tiefe anfaengt.

mfg
otto

Reinhold Bensch

unread,
Apr 29, 2006, 12:28:09 PM4/29/06
to
JoergI schrieb:

> Ich möchte eigentlich morgen endlich meine Wasserpumpe an den fertig
> gebohrten und geschlagenen Brunnen anschließen.
> Die Pumpe steht oben in der Garage, der Brunnen aus Plastik-Rohr (innen
> 52mm) geht bis auf 14m Tiefe (4m Filterstrecke), der Grundwasserstand
> schwankt je nach Jahreszeit zwischen 0,8m .. 3m

(: ) Es gibt Saugpumpen. Das passt ein Saugschlauch dran.
Das Wasser kommt da oben bestenfalls rausgeplätschert.
Es gibt Druckpumpen. Das passt ein Druckschlauch dran.
Das Wasser kommt da oben spritzig raus.
Wenn die Pumpen genug pumpen.
(: ) Reinhold Bensch

Jochen Kriegerowski

unread,
Apr 29, 2006, 12:22:44 PM4/29/06
to
"Otto Adam" <geht.wird.aber...@gmx.at> schrieb

> So interpretiert, dass das Rohr bis in 14m Tiefe greift und dort dann
> das Wasser 0,8m bis 3m hoch steht.

Jetzt wo du's sagst - kann man auch so interpretieren...

> Ich dachte nicht, dass jemand ein 14m Rohr in den Boden rammt,
> wenn das Wasser eh in nur max. 3m Tiefe anfaengt.

Keine Säge zur Hand? ;-)

Gruß
Jochen

bastian

unread,
Apr 29, 2006, 1:02:11 PM4/29/06
to

Otto Adam schrieb:

>
> Normale Saug-Druckpumpen (also die, die einen Saugschlauch oder
> aehnliches haben) koennen aus physikalischen Gruenden in unseren
> Hoehenlagen max. 9,5m saugen. Meist sind es weniger.
> Gemessen wird vom Wasserspiegel bis zur Pumpe.
>
> Ausser Du hast da so eine spezielle Pumpe mit einem Injektor-Saugsystem
> oder aehnlichem, dann geht das auch tiefer. Wie tief da die Grenzen
> sind, weiss ich nicht.

Hi,
also Saugpumpen gehen theoretisch bis ca 10 m Saughöhe, aber nur auf
Meereshöhe und schönem Wetter(hoher Luftdruck).
In München und auf der Zugspitze sinds sehr weniger.
In der Praxis sollte man bei 6-7 m aufhören.
Denn, dicht unter der Maximalhöhe ist der Wirkungsgrad/Förderleistung
schon recht erbärmlich.

Was verstehst Du denn unter Injektor-System ?
Denkst Du an kl.Pumpen mit Venturi-Düse ?

Also, mir ist kein System bekannt, das die Physik austricksen könnte.

Tiefer geht nur, wenn man die Pumpe in einem Schacht runter stellen
kann,
also z.B. in einem 1m-Kanalrohrbrunnenschacht oder sowas.

Ansonsten bleiben nur Unterwassertauchpumpen.
Teuer und der Jöergl hat keine innen 100 mm.

Mit Gruß
bastian

JoergI

unread,
Apr 29, 2006, 1:46:29 PM4/29/06
to
Andreas Stube wrote:

> JoergI <joe...@hotmail.com> wrote:
>
>> Die Pumpe steht oben in der Garage, der Brunnen aus Plastik-Rohr
>> (innen 52mm) geht bis auf 14m Tiefe (4m Filterstrecke), der
>> Grundwasserstand schwankt je nach Jahreszeit zwischen 0,8m .. 3m
>> Das Brunnenrohr ist vom Aufstellort der Pumpe ca. 4,5m entfernt.
>> Ich wollte eigentlich solch einen Saugschlauch in 1+1/4" aus dem
>> Baumarkt (grünlich durchsichtig, weiße Spirale) komplett von der
>> Ansaugstelle in ca. 9,5m Tiefe bis zum Filter verwenden. (aus
>
> Du willst aus ~12 Meter Tiefe ansaugen?
> Ich hoffe du hast ein gute Pumpe.

Jein. Die Stelle, an der der Saugschlauch in der Tiefe endet liegt in
9,5m Tiefe. Die Saugleistung der Pumpe ist aber nur auf die Differenz
Austellhöhe der Pumpe und Grundwasserspiegel (max. 3m) anzuwenden (ggf.
trichterförmige Absenkung desselben durch das Saugen), da der Luftdruck
auf den Grundwasserspiegel drückt.

>> bestimmten Gründen kommt erst danach ein Rückschlagventil) Ggf.
> Damit da nochmal drankommt.

Jein, ich habe um beide Rückschlagventile (1 vor der Pumpe, eins danach
- integriert in den Druckregler) "Bypässe" mit Kugelhähnen gebaut,
damit ich zu Winterbeginn das Wasser aus der kompletten Anlage (auch
aus der Druckseite - Rohre ca. 80cm tief in der Erde) durch die Pumpe
in das Grundwasser zurücklaufen lassen kann.



>> (Alternative wäre PE-Rohr mit Verschraubungen, vor denen gewarnt
> Weil?

sollen ggf. nicht saugdicht sein

> Der von dir angesprochene Saugschlauch könnte bei der erforderliche
> Saugleistung sich doch verformen. Er wird zwar nicht zusammen klappen.
> Aber es reicht schon das er über die länge Zusammenzieht und somit
> einen gleichmäßigen ansaugstrom negativ beeinflussen kann.

Genau dazu ist ja die Spirale im Schlauch. Dachte ich jedenfalls.

--
JoergI

JoergI

unread,
Apr 29, 2006, 1:49:07 PM4/29/06
to
Andreas Froehlich wrote:
> JoergI schrieb:
>> Jetzt lese ich (z.B.
>> http://www.der-brunnen.de/rammbrunnen/installation installation.htm),
>> dass Saugschlauch nicht so gut ist. Was spricht denn nun wirklich
>> dagegen?
> IMHO die Physik.
> Sowas wie saugen gibt es physikalisch eigentlich nicht. Wenn die Pumpe
> saugt, schafft sie einen Unterdruck im Saúgschlauch und die
> Umgebungsluft drückt dann quasi das Wasser nach oben.
Full Ack.

> Da aber der Umgebungsdruck beschränkt ist, funktioniert das Ganze auf
> der Erde nur bis IMHO ca 10 Meter.

Das wiederum ist fast jedem Pumpenmenschen bekannt. Hatte Newton
irgendwann mal herausbekommen, als im Sommer der Grundwasserspiegel zu
weit sank.

Eigentlich wollte ich wissen warum Schlauch bäh, aber Rohr ok
--
JoergI

JoergI

unread,
Apr 29, 2006, 1:57:26 PM4/29/06
to
Jochen Kriegerowski wrote:

Also:
Das sogenannte Ausbaurohr (Plastik, verschraubt, braucht ja nicht dicht
sein) hat einen Innendurchmesser von 52mm. Die oberen 10 Meter sind
"normales" Rohr, die unteren 4m sind die Filterstrecke, d.h. im Rohr
sind auf dem gesamten Umfang Schlitze (bei mir 0,3mm), die den Sand
draußen halten, das Wasser rein lassen. Unten ist das Rohr zu.
Der Grundwasserspiegel ist im extremsten Sommer 3m tief, d.h. das Rohr
ist zu 11m voll Wasser.
Man bohrt deshalb entspr. so tief, damit man auch _genug_ Wasser
bekommt. Das hängt hauptsächlich von der Wasserdurchlässigkeit der
Bodenschichten ab. Also je mehr Wasser man braucht, desto tiefer muss
man gehen. Beim Saugen bildet sich ja ein Trichter im
Grundwasserspiegel. Der darf die Ansaugstelle in 9,5m Tiefe nicht
erreichen (was in dem Fall eh schon quatsch ist, da die normalen Pumpen
zum Saugen nur max. 8m schaffen)

Eigentlich wollte ich wissen warum zum Saugen Saugschlauch bäh aber Rohr
ok.

--
JoergI

Maik Koenig

unread,
Apr 29, 2006, 1:59:27 PM4/29/06
to
JoergI schrieb:
> [Saugpumpe]

> Jetzt lese ich (z.B. http://www.der-brunnen.de/rammbrunnen/installation
> installation.htm), dass Saugschlauch nicht so gut ist. Was spricht denn
> nun wirklich dagegen?

Wie schon gesagt wurde, streikt da die Physik. Würde die Pumpe ein
Vakuum schaffen, was sie nicht schafft, dann hat sie rund ein Bar
Unterdruck im Vergleich zur Umgebung. Ein Bar entspricht rund 10 Meter
Wassersäule. Imho waren das exact 9.81m aber um 20cm braucht man sich
ja nicht zu streiten. Also könnte der Umgebungsdruck das Wasser
maximal auf 10m raufdrücken. Das gilt wie gesagt nur in der Theorie
und auch nur bei senkrechtem Rohrverlauf. Kommen waagerechte Strecken
dazu, reduziert sich die Höhe weiter.

Ich weiss nicht was für eine Pumpe du da hast, die gibt es ja auch mit
Druckbehälter. Wenn dies so eine ist, dann ist alles in Ordnung,
solange Du da nur eine Zapfstelle gleichzeitig mit betreiben willst.
Ist es eine reine Pumpe ohne Vorratsspeicher bekommst du schnell
Probleme beim Wasserdruck, weil das Wasser einfach nur rausplätschert
was z.B. den Anschluss eines Wasserschlauchs ausschliesst.

Was etwas irritiert sind deine Maßangaben. Meinst Du Wasserspiegel 3m
unter der Erde oder 3m oberhalb des Schlauendes? Ersteres wäre OK,
letzteres dürfte dein Vorhaben zerstören.

Greetz,
MK
--
'kill me, that's just annoying, look at my friend oddly, I'll wear
your guts for garters.'

Otto Adam

unread,
Apr 29, 2006, 2:07:19 PM4/29/06
to
bastian schrieb:

> Otto Adam schrieb:

> also Saugpumpen gehen theoretisch bis ca 10 m Saughöhe, aber nur auf
> Meereshöhe und schönem Wetter(hoher Luftdruck).

Und da auch nur im theoretischen Optimalfall.

> In München und auf der Zugspitze sinds sehr weniger.
> In der Praxis sollte man bei 6-7 m aufhören.

ACK. Versuchte ich meinen Kunden auch immer zu erklaeren.

> Was verstehst Du denn unter Injektor-System ?

Sowas wie das hier:
http://www.lechner-wassertechnik.de/tiefsauger.php

> Denkst Du an kl.Pumpen mit Venturi-Düse ?

Was ist das?

> Also, mir ist kein System bekannt, das die Physik austricksen könnte.

Nein. Die Physik kann man leider nicht ueberlisten. Aber man kann sie
nutzen.

> Tiefer geht nur, wenn man die Pumpe in einem Schacht runter stellen
> kann, also z.B. in einem 1m-Kanalrohrbrunnenschacht oder sowas.

Eine Tauchpumpe regelt in so einem Fall.

> Ansonsten bleiben nur Unterwassertauchpumpen.
> Teuer und der Jöergl hat keine innen 100 mm.

Ah ja.

mfg
otto

Maik Koenig

unread,
Apr 29, 2006, 2:12:47 PM4/29/06
to
JoergI schrieb:

>
> Eigentlich wollte ich wissen warum zum Saugen Saugschlauch bäh aber Rohr
> ok.

DAS kannste ignorieren. Die meisten Brunnenpumpen sind an PE-Rohr als
Saugleitung angeschlossen. Solange der Schlauch nicht zu dünn ist und
sich daher u.U. zusammen ziehen würde wenn Unterdruck entsteht oder
halt durch Spiralen verstärkt kannste getrost einen Schlauch nehmen.

Otto Adam

unread,
Apr 29, 2006, 2:13:45 PM4/29/06
to
Maik Koenig schrieb:

> Ich weiss nicht was für eine Pumpe du da hast, die gibt es ja auch mit
> Druckbehälter. Wenn dies so eine ist, dann ist alles in Ordnung,
> solange Du da nur eine Zapfstelle gleichzeitig mit betreiben willst.
> Ist es eine reine Pumpe ohne Vorratsspeicher bekommst du schnell
> Probleme beim Wasserdruck, weil das Wasser einfach nur rausplätschert
> was z.B. den Anschluss eines Wasserschlauchs ausschliesst.

Das wuerde mich jetzt aber interessieren, wie der Druckkessel Druck von
selber aufbaut.

Was da nicht von der Pumpe reingepumpt wird, kann auch nicht rauskommen.
Soll heissen: Die gleiche Pumpe schafft mit oder ohne Kessel die gleiche
Leistung, sowohl l/min als auch bar.

Ein kleiner Kessel (<50l) dient eigentlich lediglich als kleiner Puffer
fuer den Druckschalter, ein grosser Kessel kann auch Verbrauchsspitzen
abpuffern oder verhindern, dass die Pumpe jedesmal einschaltet, wenn man
einen Liter Wasser entnimmt.

mfg
otto

Jochen Kriegerowski

unread,
Apr 29, 2006, 2:11:21 PM4/29/06
to
"JoergI" <joe...@hotmail.com> schrieb

> Das sogenannte Ausbaurohr (Plastik, verschraubt, braucht ja nicht dicht
> sein) hat einen Innendurchmesser von 52mm. Die oberen 10 Meter sind
> "normales" Rohr, die unteren 4m sind die Filterstrecke, d.h. im Rohr
> sind auf dem gesamten Umfang Schlitze (bei mir 0,3mm), die den Sand
> draußen halten, das Wasser rein lassen.

So ungefähr dachte ich mir das schon.
Es ist halt arg tief reingebohrt, aber das schadet ja normalerweise
nicht.

> Eigentlich wollte ich wissen warum zum Saugen Saugschlauch bäh aber Rohr
> ok.

Wie andere schon schrieben: Die Druckfestigkeit vom Schlauch ist eben
nicht so groß - es kann funktionieren, muss aber nicht.

Gruß
Jochen

Maik Koenig

unread,
Apr 29, 2006, 2:19:21 PM4/29/06
to
Otto Adam schrieb:

>> Denkst Du an kl.Pumpen mit Venturi-Düse ?
>
> Was ist das?

http://de.wikipedia.org/wiki/Venturi-D%C3%BCse

Wird zum Beispiel in Durchlauferhitzern als Wasserschalter benutzt.

JoergI

unread,
Apr 29, 2006, 2:24:15 PM4/29/06
to
Maik Koenig wrote:
- zum Physik-Problem der 10m Wassersäule = 1bar
- zu Pumpen mit Druckbehälter und ohne
- dass ich irritierende Angaben gemacht habe
Ich glaube ich muss mich entschuldigen und gebe schon fast auf, weil
keiner meine blöd gestellte Frage erfasst hat. Der nächste Versuch:

#####Die Voraussetzungen:
Brunnenbauer hat seine eigene Pumpe mit eigenem Saugschlauch laufen
lassen. Ging wunderbar, was bei z.Zt. ca. 1,2m Grundwasser unter
Oberfläche kein Wunder ist. (im Sommer max. 3m unter Oberfläche)
Ich habe Pumpe, habe Rückschlagventile und noch 'n paar Euro wenn noch
was fehlt.
Rückschlagventil kommt nicht in den Boden, warum habe ich weiter oben in
einer Antwort geschildert (Super-für-Winter-Wasser-Ablass-Trick)

#####Das Problem:
Daraus ergibt sich, dass vom Grundwasserspiegel bis zum ersten
Rückschlagventil die Leitung (also Saugschlauch oder Rohr) auf Sog
beansprucht wird. Wie Andreas Fröhlich ganz richtig sagte, gibts Sog
gar nicht - also anders Ausgedrückt: auf dieser Strecke drückt der
Luftdruck von außen _in_ die Leitung.
Luftdichtigkeit ist viel schwieriger als Wasserdichtigkeit. Ausserdem
blöd zu prüfen. Ausserdem die PE-Rohrverschraubungen für Druck, nicht
für Sog ausgelegt usw.
Daher wollte ich eigentlich Saugschlauch nehmen, weil ich den um Ecken
führen kann und _keine_ Verschraubungen nehmen muss.
(bin gleich fertig)

#####Eine Behauptung:
Habe aber gelesen, dass Saugschlauch schlechter als Rohr sein soll.
(u.a. http://www.der-brunnen.de/rammbrunnen/installation
installation.htm)

#####Und JETZT die Frage zur Behauptung:
???? WARUM ????

Mehr wollte ich eigentlich nicht. Ist aber ein schöner Thread
geworden ...

--
JoergI

JoergI

unread,
Apr 29, 2006, 2:30:47 PM4/29/06
to
Maik Koenig wrote:

> JoergI schrieb:
>>
>> Eigentlich wollte ich wissen warum zum Saugen Saugschlauch bäh aber
>> Rohr ok.
>
> DAS kannste ignorieren. Die meisten Brunnenpumpen sind an PE-Rohr als
> Saugleitung angeschlossen. Solange der Schlauch nicht zu dünn ist und
> sich daher u.U. zusammen ziehen würde wenn Unterdruck entsteht oder
> halt durch Spiralen verstärkt kannste getrost einen Schlauch nehmen.

Danke, das war wirklich eine Antwort auf meine Frage. Ich hatte
vergessen zu schreiben dass ich mit Saugschlauch nicht irgendeinen
Schlauch meinte, sondern wirklich Schlauch, auf dem Saugschlauch
draufsteht.
Habe eh schon ein kurzes Stück davon da, da die Pumpe nicht starr an die
Leitungen soll (Spannungen). Innendurchmesser ist 31mm (als 5/4"
verkauft)

--
JoergI

Maik Koenig

unread,
Apr 29, 2006, 2:35:25 PM4/29/06
to
Otto Adam schrieb:

> Maik Koenig schrieb:
>
>> Ich weiss nicht was für eine Pumpe du da hast, die gibt es ja auch mit
>> Druckbehälter. Wenn dies so eine ist, dann ist alles in Ordnung,
>> solange Du da nur eine Zapfstelle gleichzeitig mit betreiben willst.
>> Ist es eine reine Pumpe ohne Vorratsspeicher bekommst du schnell
>> Probleme beim Wasserdruck, weil das Wasser einfach nur rausplätschert
>> was z.B. den Anschluss eines Wasserschlauchs ausschliesst.
>
> Das wuerde mich jetzt aber interessieren, wie der Druckkessel Druck von
> selber aufbaut.
>
> Was da nicht von der Pumpe reingepumpt wird, kann auch nicht rauskommen.
> Soll heissen: Die gleiche Pumpe schafft mit oder ohne Kessel die gleiche
> Leistung, sowohl l/min als auch bar.

ACK.

> Ein kleiner Kessel (<50l) dient eigentlich lediglich als kleiner Puffer
> fuer den Druckschalter, ein grosser Kessel kann auch Verbrauchsspitzen
> abpuffern oder verhindern, dass die Pumpe jedesmal einschaltet, wenn man
> einen Liter Wasser entnimmt.

Ein Vorratsspeicher ist auch als Pumpenschonung gedacht, da die dann
nicht plötzlich von Null Widerstand (jemand lässt Wasser laufen) auf
Volldruck (Leitung geschlossen) stösst.

Ansonsten hast du natürlich recht, mein Fehler.

JoergI

unread,
Apr 29, 2006, 2:52:10 PM4/29/06
to
Maik Koenig wrote:
> Otto Adam schrieb:
>> Maik Koenig schrieb:
>>
>>> Ich weiss nicht was für eine Pumpe du da hast, die gibt es ja auch
>>> mit Druckbehälter. Wenn dies so eine ist, dann ist alles in Ordnung,
>>> solange Du da nur eine Zapfstelle gleichzeitig mit betreiben willst.
>>> Ist es eine reine Pumpe ohne Vorratsspeicher bekommst du schnell
>>> Probleme beim Wasserdruck, weil das Wasser einfach nur
>>> rausplätschert was z.B. den Anschluss eines Wasserschlauchs
>>> ausschliesst.

>> Ein kleiner Kessel (<50l) dient eigentlich lediglich als kleiner


>> Puffer fuer den Druckschalter, ein grosser Kessel kann auch
>> Verbrauchsspitzen abpuffern oder verhindern, dass die Pumpe jedesmal
>> einschaltet, wenn man einen Liter Wasser entnimmt.
>
> Ein Vorratsspeicher ist auch als Pumpenschonung gedacht, da die dann
> nicht plötzlich von Null Widerstand (jemand lässt Wasser laufen) auf
> Volldruck (Leitung geschlossen) stösst.
>
> Ansonsten hast du natürlich recht, mein Fehler.

Nö, Du hast _auch_ Recht.
Ich setze die Variante mit Druckregler ein, die ohne Kessel auskommt.
Nachteil dabei ist, dass bei geringer Wasserentnahme erst die Pumpe
anlaufen muss, bevor es richtig kommt (so passt Deine Bemerkung vom
Plätschern).
Vorteil ist, dass der Nachteil der Kessl-Variante nicht auftritt: Durch
die Ein- und Ausschaltpunkte des Druckschalters am Kessel, schwankt
ständig die Wurfweite von Rasensprengern, was ziemlich nervt.

Ein Kollege hat übrigens das Optimum beider Varianten gefunden: eine
Pumpe, die seiner Garten-Spreng-Leistung eigentlich nicht so richtig
genügt mit Druckkessel. Bei Haushalt-Nutzung arbeitet sie wie eine
Pumpe mit Kessel, d.h. läuft seltener als eine ohne.
Bei Gartenbetrieb mit mehreren Sprengern erreicht die Pumpe den hohen
Abschaltdruck nicht mehr, so dass sie durchläuft und sich ein
gleichmäßiger Druck einstellt, womit die Wurfweite der Sprenger nicht
schwankt.

--
JoergI

Lutz Sacher

unread,
Apr 29, 2006, 2:50:28 PM4/29/06
to

"JoergI" <joe...@hotmail.com> schrieb im Newsbeitrag
news:e2vl8k$4hc$1...@online.de...

> Ich möchte eigentlich morgen endlich meine Wasserpumpe an den fertig
> gebohrten und geschlagenen Brunnen anschließen.
> Die Pumpe steht oben in der Garage, der Brunnen aus Plastik-Rohr (innen
> 52mm) geht bis auf 14m Tiefe (4m Filterstrecke), der Grundwasserstand
> schwankt je nach Jahreszeit zwischen 0,8m .. 3m

Du saugst also aus 0,8 bis 3 m tiefe - lass dich nicht verunsichern...

Der Spiralschlauch ist "gut" für den Sommer -
und mag überhaupt keine Belastung (drauftreten)
wenn er kalt ist.

Ansonsten hab ich das genau so wie Du es beschrieben hast.

Ich muss den Schlauch dann nach der Saison immer
wechseln.


Für die anderen mit den 10 m saugtiefe
max - wenn da der Wasserspiegel ist.

10 m Wassersäule = 1 atm (10 ? bar)
und Vacuum ist auch minus 1 atm.
Daraus folgt die max saughöhe. von nicht
ganz 10 m.

Wenn nun aber das Wasser von unten
"gegendrückt" anschaulich -
Ihr steckt einen Trinkhalm in das Bierglas
steht die Brühe bis zum "Normalpegel".

Den hat er mit 0.3 bis 3m angegeben.

Das Rohr hätte 3 Km lang sein können-
wenn da noch Wasser kommt..

Lasst vom Bier noch was für mich über!

Gruss
Lutz

Otto Adam

unread,
Apr 29, 2006, 2:55:29 PM4/29/06
to
JoergI schrieb:

> #####Eine Behauptung:
> Habe aber gelesen, dass Saugschlauch schlechter als Rohr sein soll.
> (u.a. http://www.der-brunnen.de/rammbrunnen/installation
> installation.htm)
>
> #####Und JETZT die Frage zur Behauptung:
> ???? WARUM ????

Weil Rohr besser ist.

Rohr ist steif, zieht sich absolut nicht messbar zusammen und haelt
recht lange.

Der Saugschlauch, ja auch der mit der Spirale, zieht sich doch ein klein
wenig zusammen. Bei Deiner kurzen Strecke macht das IMO absolut nix aus,
bei laengeren Saugleitungen kann das ein Thema sein. Ein schoenes dickes
Rohr ist auch unempfindlich gegen Einstiche oder aehnliches. Die
Felersuche ist, wie auch in Deinem Link erwaehnt, recht aufwaendig.

> Mehr wollte ich eigentlich nicht. Ist aber ein schöner Thread
> geworden ...

Eben. So gehoert sich das in einer Newsgroup.

mfg
otto

Maik Koenig

unread,
Apr 29, 2006, 2:44:26 PM4/29/06
to
JoergI schrieb:

> Maik Koenig wrote:
>
>> JoergI schrieb:
>>>
>>> Eigentlich wollte ich wissen warum zum Saugen Saugschlauch bäh aber
>>> Rohr ok.
>>
>> DAS kannste ignorieren. Die meisten Brunnenpumpen sind an PE-Rohr als
>> Saugleitung angeschlossen. Solange der Schlauch nicht zu dünn ist und
>> sich daher u.U. zusammen ziehen würde wenn Unterdruck entsteht oder
>> halt durch Spiralen verstärkt kannste getrost einen Schlauch nehmen.
> Danke, das war wirklich eine Antwort auf meine Frage. Ich hatte
> vergessen zu schreiben dass ich mit Saugschlauch nicht irgendeinen
> Schlauch meinte, sondern wirklich Schlauch, auf dem Saugschlauch
> draufsteht.

Wie du sagst: Ist nen interessanter Thread ;)

> Habe eh schon ein kurzes Stück davon da, da die Pumpe nicht starr an die
> Leitungen soll (Spannungen). Innendurchmesser ist 31mm (als 5/4"
> verkauft)

Das ist 5/4".

JoergI

unread,
Apr 29, 2006, 3:11:59 PM4/29/06
to
Otto Adam wrote:

> Weil Rohr besser ist.
>
> Rohr ist steif, zieht sich absolut nicht messbar zusammen und haelt
> recht lange.
>
> Der Saugschlauch, ja auch der mit der Spirale, zieht sich doch ein
> klein wenig zusammen. Bei Deiner kurzen Strecke macht das IMO absolut
> nix aus, bei laengeren Saugleitungen kann das ein Thema sein. Ein
> schoenes dickes Rohr ist auch unempfindlich gegen Einstiche oder
> aehnliches. Die Felersuche ist, wie auch in Deinem Link erwaehnt,
> recht aufwaendig.

Erst mal Danke. Du schreibst ja über die Vorteile. Die Nachteile (ggf.
undichte Stellen an Verschraubungen) erwähnte ich ja schon - schweißen
kann ich nicht.
Dass der Schlauch nicht so lange hält, daran hätte ich gar nicht
gedacht, kann ich mir aber vorstellen, da das so weiches Zeug in den
Spiralzwischenräumen ist, was vielleicht schneller altert als normales
PE.

Ich habe jetzt die Lösung:
Ich nehme _beides_!!

Meine Frage: Das Rohr im Schlauch oder umgekehrt??
Und den Zwischenraum mit Wasser füllen?
;-)

--
JoergI

JoergI

unread,
Apr 29, 2006, 3:16:50 PM4/29/06
to
Lutz Sacher wrote:
> Du saugst also aus 0,8 bis 3 m tiefe - lass dich nicht verunsichern...
keine Sorge

> Der Spiralschlauch ist "gut" für den Sommer -
> und mag überhaupt keine Belastung (drauftreten)
> wenn er kalt ist.
>
> Ansonsten hab ich das genau so wie Du es beschrieben hast.
>
> Ich muss den Schlauch dann nach der Saison immer
> wechseln.

Oh, hört sich nicht gut an. Ich wollte die Saugleitung einbuddeln (ggf.
mit Schutzrohr) und durch ein vorhandenes Leerrohr im Garagenfundament
zur Pumpe führen.
Entleert wird vor dem Winter sowieso.
Ist das Problem des Schlauchs UV-Licht? Oder was ist damit nach einer
Saison? Ich will da nicht jedesmal buddeln!

--
JoergI

Frank Müller

unread,
Apr 29, 2006, 4:12:42 PM4/29/06
to
"JoergI" <joe...@hotmail.com> schrieb

> Ist das Problem des Schlauchs UV-Licht? Oder was ist damit nach einer
> Saison? Ich will da nicht jedesmal buddeln!

Die werden mit der Zeit spröde auch ohne UV-Licht, bei mir kommt
da kein Sonnenlicht ran die Anlage steht im dunklen Keller.
Besonders die harte Spirale die da drin ist wird nach mehreren
Jahren ,mein erster Schlauch hat 10 Jahre gehalten, war der Teil
so spröde das er wie Glas zerplatzte wenn man ihn nur leicht
biegt. Ob der Weichmacher da in das Wasser abwandert oder in die
Luft weiß ich nicht. Damals war das Schlauch wo die Spirale aus
schwarzen PVC war, jetzt habe ich Schläuche mit weißer Spirale,
mal sehen ob die länger halten, sie sind jetzt nach rund 5 Jahre
immer noch so flexibel wie neu...
An deiner Stelle würde ich mich davon nicht abhalten lassen Schlauch
zu nehmen, die Unterdruckseite muß bei dir, du hast ja unten keinen
Rückschlag drin, absolut luftdicht sein, und das ist mit Schlauch
am einfachsten zu realisieren.

Frank

Frank Müller

unread,
Apr 29, 2006, 3:47:47 PM4/29/06
to
"JoergI" <joe...@hotmail.com> schrieb

> Ich wollte eigentlich solch einen Saugschlauch in 1+1/4" aus dem
> Baumarkt (grünlich durchsichtig, weiße Spirale) komplett von der
> Ansaugstelle in ca. 9,5m Tiefe bis zum Filter verwenden.

Das geht, du mußt nur den Schlauchanschluß an dem Filter dicht
bekommen, das ist bei den relativ steifen Saugschlauch nicht so
einfach.
Ich habe die Schlauchanschlüsse an dem Saugschlauch immer mit
Heißkleber verklebt das geht mit einer Heißluftpistole ganz gut.

Frank

JoergI

unread,
Apr 29, 2006, 6:24:48 PM4/29/06
to
Frank Müller wrote:

Habe da so fette Messingschellen (2 Halbschalen und 2 Inbusschrauben und
Muttern), die gabs extra dafür. Die machen einen guten Eindruck. Am
verwende ich ein Messing-Einschraubdingens, das an der Schlauseite so
ein gerilltes Rohr hat. Zumindest beim Experimentieren heute nachmittag
wurde es _da_ nicht undicht. Heißkleber zusätzlich kann aber nicht
schaden. Geht mit Heißluftpistole da nicht der Schlauch kaputt??

--
JoergI

JoergI

unread,
Apr 29, 2006, 6:27:35 PM4/29/06
to
Frank Müller wrote:

Eben.
Werde wohl morgen (Baumarkt hat Sonderöffnung) den Schlauch holen und
gleich noch Schutzrohr für den Teil der in der Erde liegt.

Danke!

--
JoergI

Michael Eggert

unread,
Apr 29, 2006, 7:19:55 PM4/29/06
to
JoergI <joe...@hotmail.com> wrote:

Moin!

>#####Eine Behauptung:
>Habe aber gelesen, dass Saugschlauch schlechter als Rohr sein soll.

>(u.a. http://www.der-brunnen.de/rammbrunnen/installation/installation.htm)

Ich lese da:

| Vielerorts wird ein Saugschlauch in das Stahlrohr abgelassen.
| Bei einem 1.1/2" Rammbrunnen passt nur ein 1" Saugschlauch in
| den Brunnen. Dies sollte nur als Notlösung angewandt werden,
| wenn die Stahlrohre durch Alterungserscheinungen undicht geworden
| sind, und ein Ansaugen dadurch unmöglich ist.

Es wird also davon abgeraten, in ein (dichtes) Rohr einen Schlauch zu
stopfen.

>#####Und JETZT die Frage zur Behauptung:
>???? WARUM ????

Weils den Querschnitt im genannten Fall von 1,5" auf 1" reduziert und
sich das Wasser zudem auch noch erstmal zwischen Schlauch und Rohr bis
zum Schlauchende quetschen muss. Wenn man also ein dichtes Ramm-
brunnenrohr hat oder beim Bau dafür sorgen kann, daß es dicht ist,
sollte man den schönen Querschnitt nutzen.

Gruß,
Michael.

Andreas Stube

unread,
Apr 29, 2006, 8:12:00 PM4/29/06
to
Am 29.04.2006 19:46 schrieb JoergI<br>

> Andreas Stube wrote:
>
>> JoergI <joe...@hotmail.com> wrote:
>>
>>> Die Pumpe steht oben in der Garage, der Brunnen aus Plastik-Rohr
>>> (innen 52mm) geht bis auf 14m Tiefe (4m Filterstrecke), der
>>> Grundwasserstand schwankt je nach Jahreszeit zwischen 0,8m .. 3m
>>> Das Brunnenrohr ist vom Aufstellort der Pumpe ca. 4,5m entfernt.
>>> Ich wollte eigentlich solch einen Saugschlauch in 1+1/4" aus dem
>>> Baumarkt (grünlich durchsichtig, weiße Spirale) komplett von der
>>> Ansaugstelle in ca. 9,5m Tiefe bis zum Filter verwenden. (aus
>> Du willst aus ~12 Meter Tiefe ansaugen?
>> Ich hoffe du hast ein gute Pumpe.
> Jein. Die Stelle, an der der Saugschlauch in der Tiefe endet liegt in
> 9,5m Tiefe. Die Saugleistung der Pumpe ist aber nur auf die Differenz
> Austellhöhe der Pumpe und Grundwasserspiegel (max. 3m) anzuwenden (ggf.

So denn der Pegel niemals diese Marke unterschreitet.

> trichterförmige Absenkung desselben durch das Saugen), da der Luftdruck
> auf den Grundwasserspiegel drückt.

Theoretisch. Wenn das nachströmende Wasser das abgesaugte 1:1 ersetzt.
Sinkt der Pegel steigt die Ansaugsäule.

>>> bestimmten Gründen kommt erst danach ein Rückschlagventil) Ggf.
>> Damit da nochmal drankommt.
> Jein, ich habe um beide Rückschlagventile (1 vor der Pumpe, eins danach

Der zur Überwindung der Klappe nötige Öffnungsdruck geht auf die Saughöhe.

> Genau dazu ist ja die Spirale im Schlauch. Dachte ich jedenfalls.

Ist auch so denke ich bei relativ kurzen Strecken nicht so relevant.

--
Gruesse aus Koeln.
=^o,o^= =^..^= =(^°+°^)=
Wer hier einen Link erwartet. Der muss warten.

Robert Pflüger

unread,
Apr 29, 2006, 3:14:32 PM4/29/06
to
HAllo,

Lutz Sacher schrieb:
> ...


> 10 m Wassersäule = 1 atm (10 ? bar)

10 Meter Wassersäule, ohne Berücksichtigung von Strömungswiderständen
ect., ergeben 1 bar.


>
> Lasst vom Bier noch was für mich über!

:-)

der Brunnen wird für den edlen Zweck des Erhalts der Bierqualität verwendet?

mfg

Robert

Robert Pflüger

unread,
Apr 29, 2006, 3:34:07 PM4/29/06
to
Hallo,

JoergI schrieb:
> ...


> Ich habe jetzt die Lösung:
> Ich nehme _beides_!!

wer ein 14 Meter tiefes Loch macht um aus max 3 Metern Tiefe Wasser zu
holen der brauch mindest eine dreischalige Lösung ...

für den Zwischenraum dann also "anti-platt" :-)

mfg

Robert

JoergI

unread,
Apr 30, 2006, 3:47:58 AM4/30/06
to
Michael Eggert wrote:
> Weils den Querschnitt im genannten Fall von 1,5" auf 1" reduziert und
Ja stimmt, so gelesen macht das Sinn. Danke!

> sich das Wasser zudem auch noch erstmal zwischen Schlauch und Rohr bis
> zum Schlauchende quetschen muss. Wenn man also ein dichtes Ramm-

Nein, da hast Du irgendeine falsche Vorstellung. Das Wasser kommt ja von
unten, von den unteren Rohren mit Schlitzen oder Löchern. Der
Saugschlauch darf aber gar nicht bis in den Filter ragen, sondern endet
immer etwas oberhalb. Siehe http://www.der-brunnen.de/bohrbrunnen
Aufbau/aufbau.htm (wobei bei mir die Pumpe nicht im Brunnen sitzt,
sondern auf der Erdoberfläche).

--
JoergI

Frank Müller

unread,
Apr 30, 2006, 3:57:51 AM4/30/06
to
"JoergI" <joe...@hotmail.com> schrieb

> > Ich habe die Schlauchanschlüsse an dem Saugschlauch immer mit
> > Heißkleber verklebt das geht mit einer Heißluftpistole ganz gut.
>
> Habe da so fette Messingschellen (2 Halbschalen und 2 Inbusschrauben und
> Muttern), die gabs extra dafür. Die machen einen guten Eindruck. Am
> verwende ich ein Messing-Einschraubdingens, das an der Schlauseite so
> ein gerilltes Rohr hat. Zumindest beim Experimentieren heute nachmittag
> wurde es _da_ nicht undicht. Heißkleber zusätzlich kann aber nicht
> schaden. Geht mit Heißluftpistole da nicht der Schlauch kaputt??

Ich habe den Heißkleber immer auf die Schlauchtülle
gespritzt, dann die Tülle mit der Heißluftpistole warm
gemacht damit der Kleber sich richtig drauf festsetzt,
dann den Schlauch mit der Heißluftpistole warm gemacht
und mit einen Holzpflog so weit geweitet, das er über
die Tülle mit dem Heißkleber bequem drüber geht, dann
abkühlen lassen anschließend alles zusammengesteckt und
noch mal mit der Heißluftpistole warm gemacht. Dabei
wird der Schlauch weich, zieht sich wieder zusammen und
verbindet sich mit dem Heißkleber ist dann fast wie
geschweißt und absolut dicht und fest.

Frank

bastian

unread,
Apr 30, 2006, 5:28:32 AM4/30/06
to

JoergI schrieb:

habe ich bei 1,2 m derzeit Grundwasser....


Ich hab sehr lange mit sehr viel Brunnen zu tun gehabt, nicht nur in D.
Aber Grundwasser bei 1,2m noch nie.

Du näherst dich da ja schon einem artesischen Brunnen, gibts aber in D
nicht.
In Marokko hab ich die gefunden.

Ich denke, Du hast Oberflächenwasser.
Und vermischt es mit Grundwasser, weil Du vorschriftswidrig das Rohr
außen
zwischen Oberflächenwasser und Grundwasser nicht abgedichtet hast.

In D muß normalerweise ein Brunnen nicht genehmigt werden, aber
angezeigt.
Das, was die Behörde am meisten interessiert, ist, wie abgedichtet
wird.

Wenn Du nicht abgedichtet hast und das Grundwasser mit dem dreckigem
und schadstoffbelasteten Oberflächenwasser verunreinigst und Du
erwischt
wirst, wird es sehr Teuer.

Und Oberflächenwasser würd ich allenfalls zur Toilettenspülung
nehmen.
Nicht mal zum Gießen im Nutzgarten, Gemüse und so.


Mit Gruß
bastian

bastian

unread,
Apr 30, 2006, 5:38:54 AM4/30/06
to

bastian schrieb:

.
>
> In D muß normalerweise ein Brunnen nicht genehmigt werden, aber
> angezeigt.
> Das, was die Behörde am meisten interessiert, ist, wie abgedichtet
> wird.
>
> Wenn Du nicht abgedichtet hast und das Grundwasser mit dem dreckigem
> und schadstoffbelasteten Oberflächenwasser verunreinigst und Du
> erwischt
> wirst, wird es sehr Teuer.


Nachfolgend ein Auszug zum Thema Genehmigung:

Brauchen Sie eine Genehmigung für den Brunnen?
Generell ist jede Bohrung, die das Grundwasser berührt oder
beeinflußt, anzeigepflichtig. Deshalb ist eine Erlaubnis der
örtlichen Unteren Wasserbehörden nötig. Die Behörde kann genau
sagen, in welcher Tiefe Grundwasser ansteht, welche Qualität es hat
und wozu es verwendet werden kann. Wollen Sie den Brunnen auch zur
Trinkwassernutzung verwenden, muss selbstverständlich einiges mehr in
Richtung auf Wasserqualität und -hygiene beachtet werden. Zum Beispiel
muß das Gesundheitsamt oder ein privates Institut vorher die Qualität
des Wassers prüfen. Auch während des Betriebs des Brunnens muß das
Wasser einmal im Jahr überprüft werden.

Einfacher bekommen Sie eine Genehmigung für einen Brunnen, der
ausschließlich für Brauchwasserzwecke angelegt werden soll. Dieses
Wasser kann dann für die Toilettenspülung, die Waschmaschine oder
insbesondere die Gartenbewässerung verwendet werden. Auf jeden Fall
müssen jedoch die Installationen der Brunnenanlage getrennt von denen
der öffentlichen Wasserversorgung verlaufen, um eine mögliche
Verunreinigung des Leitungswassernetzes zu verhindern
<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

Den ganzen Artikel einschl. Zeichnung zur Schachtbrunnenabdichtung
findest Du paar Tage zurück in dieser NG unter -Rammbrunnen- von mir.

bastian

Solltest Du tatsächlich das Grundwasser versauen, sollten wir uns
eventuell
vorsorglich von Dir für länger verabschieden.

Oder hats in D im Monkeyhaus auch schon Internetzugänge ?

Ernst Keller

unread,
Apr 30, 2006, 6:08:15 AM4/30/06
to
On Sat, 29 Apr 2006 18:28:09 +0200, Reinhold Bensch <rein...@bensch-net.de>
wrote:

>
>(: ) Es gibt Saugpumpen. Das passt ein Saugschlauch dran.

Jede Pumpe die nicht eine Tauchpumpe ist hat einen Sauganschluss und da gehört
ein Saugschlauch hin(oder eine feste Saugverrohrung).

>Das Wasser kommt da oben bestenfalls rausgeplätschert.

Falsch, das hängt von der Pumpe ab, die üblichen Pumpen für Bewässerung haben
so 30m+ WS Druck.

>Es gibt Druckpumpen. Das passt ein Druckschlauch dran.
>Das Wasser kommt da oben spritzig raus.
>Wenn die Pumpen genug pumpen.

Siehe Oben. Druckpumpe ist keine ausreichende Kennzeichnung, das kann eine
Saugpumpe oder eine Tauchdruckpumpe sein.

Es gibt Tauchpumpen, die haben selten einen Sauganschluss, die billigen haben
max. 10m WS, die teuren Tauchdruckpumpen(gibt es mit Sauganschluss) haben 30m
und mehr WS Druck.

Ernst


--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.

Lutz Sacher

unread,
Apr 30, 2006, 6:10:24 AM4/30/06
to

>"bastian" <argu...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
>news:1146389312.5...@y43g2000cwc.googlegroups.com...

>JoergI schrieb:

>habe ich bei 1,2 m derzeit Grundwasser....


>Ich hab sehr lange mit sehr viel Brunnen zu tun gehabt, nicht nur in D.
>Aber Grundwasser bei 1,2m noch nie.

Wie sieht es aus , wenn`s die Natur einfach anders geregelt hat?

Beisp. von der Oberfläche nach unten die nächsten 15 m - nur Sand
in der Nähe (1 km) eines grösseren Flusses?

- toll (Geschmacklich) ist die Wasserqualität nicht -
einfach für Dusche und Geschirrspülmaschine -
Wochenendgrundstück..

Da kann das Wasser schon mal bis über die Pumpe steigen..
(Schacht - 1,5 m tief..)

(Hällt sich das Wasser an das "Vermischungsverbot"?)

Gruss
Lutz

JoergI

unread,
Apr 30, 2006, 6:19:08 AM4/30/06
to
bastian wrote:
> JoergI schrieb:
> habe ich bei 1,2 m derzeit Grundwasser....
Ich habe, wie immer, es erst mal selbst probiert. Ein Loch, ca. 1mx1m
gegraben. Ab 1m Tiefe (schon im Wasser) dann mit einem Erdbohrer und
Verlängerungen, Ketten-Flaschenzug usw. gebohrt. Nach Durchdringung der
Torfschicht (ab ca 0,8m bis ca. 2,5m Tiefe) brachte das nichts mehr,
weil der Sand unter dem Torf schneller nachsackt, als ich Bohren und
ziehen kann.
Danach stand dann Wasser in 0,9m Tiefe unter Erdoberfläche. Das ist bei
uns normal. Schließlich habe ich beim Keller nicht umsonst einige
Tausender in WU-Beton (sog. weiße Wanne) investiert und zum Bau eine
Grundwasserabsenkung machen lassen müssen.

Also Brunnenbauer beauftragt. Der arbeitete so:
Bohren mit hydraulischer Maschine bis in 14m Tiefe. Der Schlangen-Bohrer
aus 1m-Stücken war also in voller Länge mit Schlangen, nicht nur der
Kopf. Den hat er dann auf dieser Tiefe ca. 1 min laufen lassen und das
geförderte Sand-Wasser-Gemisch in mein ca., 1mx1m-Loch geleitet (er hat
neben meinem gebuddeltem Loch gebohrt).
Dann zügig den Bohrer gezogen und flott die Brunnen-Ausbaurohre, d.h.
erst Filterrohre, dann normale Rohre desselben Durchmessers (di=52mm)
mit Presslufthammer eingeschlagen. Probepumpen mit seiner Pumpe und
einem in das Ausbaurohr gehängten Saugschlauch.
Fertig.

Ich kann als Laie nicht unterscheiden, was Grundwasser und was
Oberflächenwasser ist (abgesehen von Regenpfützen). Bei der
Baugrunduntersuchung vor dem Hausbau wurde im Gutachten _Grund_wasser
in 2,6m Tiefe angegeben.

Jedenfalls steht das Wasser im Ausbaurohr jetzt bei ca. 1,2m unter
Grund.

> Ich hab sehr lange mit sehr viel Brunnen zu tun gehabt, nicht nur in
> D. Aber Grundwasser bei 1,2m noch nie.
>
> Du näherst dich da ja schon einem artesischen Brunnen, gibts aber in D
> nicht.
> In Marokko hab ich die gefunden.

Ist kein artesischer Brunnen. Wohne in Deutschland, Milchstrassensystem.

> Ich denke, Du hast Oberflächenwasser.
> Und vermischt es mit Grundwasser, weil Du vorschriftswidrig das Rohr
> außen
> zwischen Oberflächenwasser und Grundwasser nicht abgedichtet hast.

Hat der Brunnenbauer eingeschlagen. Wüsste nicht, was da abzudichten
ist. Die Ausbaurohre sind zwar nur mit Traßezgewinde verschraubt, aber
da kommt kaum was durch. Außerdem drückt das Oberflächenwasser (wenn es
das ist) nur dann außen auf das Ausbaurohr, wenn die Pumpe läuft und
der Wasserspiegel im Ausbaurohr etwas sinkt.

> Und Oberflächenwasser würd ich allenfalls zur Toilettenspülung
> nehmen.
> Nicht mal zum Gießen im Nutzgarten, Gemüse und so.

Wie ich schon geschrieben habe, beginnt die Filterstrecke des
Ausbaurohrs in 10m Tiefe und geht bis 14m Tiefe.
Falls es Dich beruhigt, das Wasser ist für den Garten.

--
JoergI

Ernst Keller

unread,
Apr 30, 2006, 11:21:27 AM4/30/06
to
On Sun, 30 Apr 2006 09:47:58 +0200, JoergI <joe...@hotmail.com> wrote:

>Michael Eggert wrote:
>> Weils den Querschnitt im genannten Fall von 1,5" auf 1" reduziert und
>Ja stimmt, so gelesen macht das Sinn. Danke!
>
>> sich das Wasser zudem auch noch erstmal zwischen Schlauch und Rohr bis
>> zum Schlauchende quetschen muss. Wenn man also ein dichtes Ramm-

>Nein, da hast Du irgendeine falsche Vorstellung. Das Wasser kommt ja von
>unten, von den unteren Rohren mit Schlitzen oder Löchern. Der
>Saugschlauch darf aber gar nicht bis in den Filter ragen, sondern endet

>immer etwas oberhalb. Siehe <http://www.der-brunnen.de/bohrbrunnen/Aufbau/aufbau.htm>


> (wobei bei mir die Pumpe nicht im Brunnen sitzt,
>sondern auf der Erdoberfläche).

Fehler im Link korigiert.
Warum schliesst du den Schlauch nicht direkt am Rammrohr an, hat das kein
Gewinde? Sowas hatten wir doch irgendwo vor kurzem, da wird die Schwengelpumpe
auch direkt am Rammrohr angeschlossen. Bist du sicher dass die Kugelhähne für
Unterdruck dicht sind. Das Rückschlagventil wirkt am Zuverlässigsten wenn es
unter dem Wasserspiegel ist.

JoergI

unread,
May 1, 2006, 3:39:04 AM5/1/06
to
Ernst Keller wrote:
> Warum schliesst du den Schlauch nicht direkt am Rammrohr an, hat das
> kein Gewinde? Sowas hatten wir doch irgendwo vor kurzem, da wird die
> Schwengelpumpe auch direkt am Rammrohr angeschlossen. Bist du sicher
> dass die Kugelhähne für Unterdruck dicht sind. Das Rückschlagventil
> wirkt am Zuverlässigsten wenn es unter dem Wasserspiegel ist.
Es ist kein Rammrohr. Der Brunnenbauer nennt das Ausbaurohr. Es ist dazu
gedacht, eine Saugleitung aufzunehmen. Allein die Dimension (di=52mm)
wäre schon heftig. Die Verschraubungen des weißen, fast durchsichtigen
Plastik-Ausbaurohrs (PE?) sind mit Trapezgewinde und nicht dazu
gemacht, wirklich dichtzuhalten - und genau das müssen sie im oberen
Bereich sein.
Die ganze Konstruktion hat den Vorteil, dass die Rohre nicht verrotten.
Auch die Filterstrecke kann eigentlich nicht kaputt gehen, da sie aus
dem selbem Material besteht, jedoch Schlitze hat. Ggf. sind die
Schlitze mal zu und man muss reinigen. D.h. ist eigentlich eine
Langlebensdauer-Lösung, während der klassische Rammbrunnen für
Schwengelpumpen - ich hatte die Rohre und Filter im Baumarkt in der
Hand - eben doch irgendwann vergammelt ist.
Letztendlich ist mein Brunnen so ein Zwischending zwischen Ramm- und
Bohrbrunnen. Die Herstellung lief im Bohr-Ramm-Verfahren, von der
fertigen Seite aus gesehen ist es eher das, was im Netz als Bohrbrunnen
bezeichnet wird.

--
JoergI

wilde...@googlemail.com

unread,
Jun 22, 2014, 5:52:46 AM6/22/14
to
Wenn Laien diskutieren, köstlich.

Wolfgang Kynast

unread,
Jun 22, 2014, 6:08:38 AM6/22/14
to
On Sun, 22 Jun 2014 02:52:46 -0700 (PDT), "wilde...@googlemail.com"
posted:

>Wenn Laien diskutieren, k�stlich.

immer wieder sch�n, wenn so ein Googlegroups-Depp nach nur acht Jahren
einen Thread entdeckt.
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