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Tischplatte

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Ina Koys

unread,
Jun 27, 2019, 7:02:16 AM6/27/19
to
Hallo,

unser im Garten stehender Biergartentisch schreit nach einer neuen
Platte. Also bin ich mit den Maßen in der Hand in den Baumarkt und
prallte dann aber zurück vor den diversen Varianten von Tischlerplatten
& Co. Was nimmt man da?
Idealerweise sollte der Tisch nach geeignetem Anstrich wartungsfrei
immer draußen stehen, notfalls mit Plastikabdeckung, so lange nicht
benutzt. Was dann im Schritt 2 zu der Frage des geeigneten Anstrichs
führt - Bootslack? Parkettlack?

Danke für zielführende Empfehlungen

Ina
--
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als eBook.

Reindl Wolfgang

unread,
Jun 27, 2019, 9:23:43 AM6/27/19
to
Am 27.06.19 13:02, schrieb Ina Koys:
> Hallo,
>
> unser im Garten stehender Biergartentisch schreit nach einer neuen
> Platte. Also bin ich mit den Maßen in der Hand in den Baumarkt und
> prallte dann aber zurück vor den diversen Varianten von Tischlerplatten
> & Co. Was nimmt man da?

Üblich sind für Biergartentische Massivholz bzw längsverleimtes Holz,
kein schichtverleimtes, Tischlerplatte o.ä.

Neulich hab' ich in eiem österr. Bauhaus eine 3 cm dicke
Massivholzplatte bzw stabverleimte Platte gesucht. So dick gab es das
aber nicht.

> Idealerweise sollte der Tisch nach geeignetem Anstrich wartungsfrei
> immer draußen stehen, notfalls mit Plastikabdeckung, so lange nicht
> benutzt.

In ihrem natürlichen Habitat stehen Biergartentische und ~Bänke 24/7 und
bei Wind und Wetter draußen rum. Ohne irgendeinen 'Schutz'. Sollte auch
bei Gartenhaltung funktionieren.

> Was dann im Schritt 2 zu der Frage des geeigneten Anstrichs
> führt - Bootslack? Parkettlack?

Es gibt unterschiedlich wasserempfindliche Hölzer, auch solche, die von
sich aus schon recht beständig sind. Ob die jetzt unbedingt im Baumarkt
erhältlich sind - und ob der Dir zur Verfügung stehende Baumarkt sie
dann auch führt…

Bootslack ist - nach ausreichender Härtung - komplett wasserfest und
hält auch mechanisch was aus.
Bei Parkettlack wird zwar auch behauptet, er sei wasserfest. Dann frag'
ich mich allerdings, warum ich immer wieder Parkettböden mit
Nässeschäden sehe.


Meine Wahl wäre Bootslack.

HTH
Wolfgang



--
Ceterum censeo, Seehofum magistrato solutum esse (Cato)

Kluger, Gerd

unread,
Jun 27, 2019, 9:24:46 AM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 13:02 schrieb Ina Koys:
> Hallo,
>
> unser im Garten stehender Biergartentisch schreit nach einer neuen
> Platte. Also bin ich mit den Maßen in der Hand in den Baumarkt und
> prallte dann aber zurück vor den diversen Varianten von Tischlerplatten
> & Co. Was nimmt man da?
> Idealerweise sollte der Tisch nach geeignetem Anstrich wartungsfrei
> immer draußen stehen, notfalls mit Plastikabdeckung, so lange nicht
> benutzt. Was dann im Schritt 2 zu der Frage des geeigneten Anstrichs
> führt - Bootslack? Parkettlack?
>
> Danke für zielführende Empfehlungen

Ohne das jetzt wirklich gechecked zu haben behaupte ich mal, dass ein
neuer Biertisch billiger sein wird, als die Platte zu ersetzen. Und dann
hast Du die noch nicht lackiert. Guter Lack ist teuer und auch mit einem
Bootslack wirst Du nach 3 Jahren nacharbeiten müssen, wenn das Teil
ungeschützt und in der Sonne steht. Der Vorteil eines Biertischs ist,
dass man ihn einfach wegstellen kann.

Grüße
Gerd

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Jun 27, 2019, 9:51:21 AM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 13:02 schrieb Ina Koys:
> Hallo,
>
> unser im Garten stehender Biergartentisch schreit nach einer neuen
> Platte. Also bin ich mit den Maßen in der Hand in den Baumarkt und
> prallte dann aber zurück vor den diversen Varianten von Tischlerplatten
> & Co. Was nimmt man da?
> Idealerweise sollte der Tisch nach geeignetem Anstrich wartungsfrei
> immer draußen stehen, notfalls mit Plastikabdeckung, so lange nicht
> benutzt. Was dann im Schritt 2 zu der Frage des geeigneten Anstrichs
> führt - Bootslack? Parkettlack?
>
> Danke für zielführende Empfehlungen
>

Ein neuer Biertisch für 59 Euro
https://www.hornbach.de/shop/Biertisch-Fichte-220x70x75-cm-natur/5498830/artikel.html

Ein neue Platte, Farbe, Arbeit usw. sind deutlich teurer.
Anschließend noch das Geld für eine dicke Wachstuchtischdecke und du
hast die nächsten Jahre Ruhe.

Tip für die Befestigung der Tischdecke: umlaufend doppelseitiges
Klettband :)

Hans-Jürgen

Detlef Wirsing

unread,
Jun 27, 2019, 10:14:27 AM6/27/19
to
Reindl Wolfgang schrieb:

[...]
>Neulich hab' ich in eiem österr. Bauhaus eine 3 cm dicke
>Massivholzplatte bzw stabverleimte Platte gesucht. So dick gab es das
>aber nicht.
[...]

Ich schreibe gerade an meinem Computertisch, der aus losen Füßen und
einer 4 cm dicken stabverleimten Buchenplatte besteht. Das war nicht
gerade billig, aber ich suchte was fürs Leben. ;-) Die Platte ist
inzwischen 25 Jahre alt, hängt in der Mitte durch, weil die Standfüße
sie nur an den Außenkanten stützen, ist sonst aber einwandfrei.

Natürlich steht mein "Büro" nicht im Freien. Ich wollte nur sagen,
dass ich damals mit der Beschaffung in 4 cm keine Probleme hatte.
Lieferant war allerdings ein Schreiner, kein Baumarkt.

Mit freundlichen Grüßen
Detlef Wirsing

Reindl Wolfgang

unread,
Jun 27, 2019, 10:27:00 AM6/27/19
to
Am 27.06.19 16:14, schrieb Detlef Wirsing:
> Reindl Wolfgang schrieb:
>
> [...]
>> Neulich hab' ich in eiem österr. Bauhaus eine 3 cm dicke
>> Massivholzplatte bzw stabverleimte Platte gesucht. So dick gab es das
>> aber nicht.


> Natürlich steht mein "Büro" nicht im Freien. Ich wollte nur sagen,
> dass ich damals mit der Beschaffung in 4 cm keine Probleme hatte.
> Lieferant war allerdings ein Schreiner, kein Baumarkt.

Ich hab' ja nicht bezweifelt, daß es stabverleimte Platten mit > 3 cm
generell gibt. Ich hab' nur geschrieben, daß das mir zur Verfügung
stehende Bauhaus nix in der Dicke hat.

Ina Koys

unread,
Jun 27, 2019, 10:27:42 AM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 15:23 schrieb Reindl Wolfgang:
> Am 27.06.19 13:02, schrieb Ina Koys:
>> Hallo,
>>
>> unser im Garten stehender Biergartentisch schreit nach einer neuen
>> Platte. Also bin ich mit den Maßen in der Hand in den Baumarkt und
>> prallte dann aber zurück vor den diversen Varianten von Tischlerplatten
>> & Co. Was nimmt man da?

> In ihrem natürlichen Habitat stehen Biergartentische und ~Bänke 24/7 und
> bei Wind und Wetter draußen rum. Ohne irgendeinen 'Schutz'. Sollte auch
> bei Gartenhaltung funktionieren.

Bei der aktuell zu ersetzenden Tischplatte hat es nicht funktioniert.
Und ich habe verschiedene Anstriche probiert und teilweise wieder
abgeschliffen. Sah alles nach spätestens 2 Jahren ungepflegt aus. Eben
so ähnlich wie Biergartentische im eigenen Biotop. Will ich so nicht bei
mir haben. Oder eben leicht renovieren können.

Ina Koys

unread,
Jun 27, 2019, 10:32:02 AM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 15:24 schrieb Kluger, Gerd:

> Ohne das jetzt wirklich gechecked zu haben behaupte ich mal, dass ein
> neuer Biertisch billiger sein wird, als die Platte zu ersetzen.

Es ist ein alter Biertisch. Die 4 dazu gehörenden Stühle sind vor ein
paar Jahren in sehr aufarbeitungsbedürftigem Zustand für eine 3stellige
Summe verkauft worden. So einen kriege ich nicht neu. Und er würde - im
Gegensatz zu einer Platte - nicht in mein Auto passen.

> Der Vorteil eines Biertischs ist,
> dass man ihn einfach wegstellen kann.

Den nicht. Das ist ja das Problem.

Ina Koys

unread,
Jun 27, 2019, 10:41:25 AM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 15:51 schrieb Hans-Jürgen Meyer:

> Ein neuer Biertisch für 59 Euro

Wenn es so einfach wäre, wär's ja einfach :)

Nee, geht mehr in diese Richtung

https://www.meingartenversand.de/biertisch-klappbar-visby.html

aber in nicht klappbar und der Ausführung von vor 100 Jahren mit
Fußstützen. Und speziell an denen hängt hier manches Herz. Es muss der
Tisch sein.

Reindl Wolfgang

unread,
Jun 27, 2019, 11:14:23 AM6/27/19
to
Am 27.06.19 16:41, schrieb Ina Koys:

>> Ein neuer Biertisch für 59 Euro
>
> Wenn es so einfach wäre, wär's ja einfach :)
>
> Nee, geht mehr in diese Richtung
>
> https://www.meingartenversand.de/biertisch-klappbar-visby.html
>
> aber in nicht klappbar und der Ausführung von vor 100 Jahren mit
> Fußstützen. Und speziell an denen hängt hier manches Herz. Es muss der
> Tisch sein.

Verstehe. Aus einem (damals) geschätzt 80 Jahre alten Gartentisch-Fuß
(Schmiedeeisen) hab' ich meinen Eßtisch gemacht. Inzwischen hat er auch
seinen 100er.

Noch eine Idee: Lärchenholz ist auch ohne Oberflächenbehandlung
witterungsbeständig.
Im Baumarkt vermutlich unauftreibbar; Holzhandel sollte aber Larchen in
massiv/stabverleimt verfügbar haben oder kurzfristig besorgen können.

Reindl Wolfgang

unread,
Jun 27, 2019, 11:31:55 AM6/27/19
to
Am 27.06.19 17:14, schrieb Reindl Wolfgang:

> Noch eine Idee: Lärchenholz ist auch ohne Oberflächenbehandlung
> witterungsbeständig.

Und die Ingrid hat spontan noch eine Erinnerung: vor ca. 2 Jahren war
bei der WBV-Versammlung ein Vortrag von einem potentiellen Kunden von
uns Waldbauern, der verschiedene (oft als 'minderwertig' betrachtete)
Hölzer einer speziellen Druck~, Temperatur~ und Luftfeuchtebehandlung
unterwirft; abgesehen von Dihydrogeniummonoxyd keine Chemikalien.
Das Resultat ist deutlich härter als das jeweilige Ausgangsholz,
komplett wasserfest und witterungsbeständig [1].

Bei Interesse müßte die Ingrid den Kontakt aus den Niederungen der
'Ordnung' herauskramen.

Ingrid

[1] als Beispiele hat er Garagenboden (¡Salzwasser im Winter!),
Duschwanne, Terrasse aus dem eigenen Haus gezeigt, mit den jeweiligen
Betriebsjahren dazu.
Er hatte auch Musterbretter in 'fabrikneu' und '2 Jahre
Außenbedingungen' dabei.

Schorsch

unread,
Jun 27, 2019, 11:32:16 AM6/27/19
to
Noch einfacher ist es, eben keine verleimte Platte zu machen, sondern
einzelne Bretter passender Breite mit immer etwas Abstand zueinander.
Da kann Wasser ablaufen und die Bretter haben es luftig.

Bei mir steht ein Tisch aus Douglasie. Das Gestellt zusammengesteckt und
verkeilt, die Platte aus Brettern die mit drei Querlatten verschraubt
sind. Die Platte wird nur aufgelegt.

Zwei oder dreimal im Jahr kommt sie runter und wird abgeschrubbt.
Das Holz ist lediglich geschliffen und geölt.
Für das Winterlager lässt sich das ganze sehr leicht auseinander nehmen
und ist dann auch recht handlich (bis auf die Platte).

Hält sehr gut bislang.

Gruß
Schorsch

Kluger, Gerd

unread,
Jun 27, 2019, 12:44:27 PM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 16:41 schrieb Ina Koys:
> Am 27.06.2019 um 15:51 schrieb Hans-Jürgen Meyer:
>
>> Ein neuer Biertisch für 59 Euro
>
> Wenn es so einfach wäre, wär's ja einfach :)
>
> Nee, geht mehr in diese Richtung
>
> https://www.meingartenversand.de/biertisch-klappbar-visby.html
>
> aber in nicht klappbar und der Ausführung von vor 100 Jahren mit
> Fußstützen. Und speziell an denen hängt hier manches Herz. Es muss der
> Tisch sein.

Ok, das ist dann aber ganz was anderes als ein Biertisch und wohl ein
Liebhaberobjekt. Dann würde ich aber auch hier wie im Bild keine
Platte draufmachen sondern wie im Bild gezeigt eine Lattenkonstruktion.
Dann kannst Du auch gleich wetterfestes Holz (aus dem Terassenbau)
nehmen und gar nicht lackieren. Beispiele wären Lärche, u.U. Douglasie
(nicht ganz so haltbar), Teak oder Tropenhölzer. Ist viel
unempfindlicher als eine Platte.

Grüße
Gerd

Ina Koys

unread,
Jun 27, 2019, 12:52:38 PM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 18:44 schrieb Kluger, Gerd:

> Ok, das ist dann aber ganz was anderes als ein Biertisch und wohl ein
> Liebhaberobjekt. Dann würde ich aber auch hier wie im Bild keine
> Platte draufmachen sondern wie im Bild gezeigt eine Lattenkonstruktion.

:/ - Lattenkonstruktion ist wie Gully - fällt immer das durch, was nicht
soll...

> Dann kannst Du auch gleich wetterfestes Holz (aus dem Terassenbau)
> nehmen und gar nicht lackieren. Beispiele wären Lärche, u.U. Douglasie

Die beiden kämen in Frage. Aber nur als Platte.

Ina Koys

unread,
Jun 27, 2019, 12:53:53 PM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 18:45 schrieb Martin Τrautmann:

> Nicht zu vergessen Robinie und Eiche,

Eiche gibts im Baumarkt. Robinie nicht. Die wäre aber gut. Hat einer ne
Idee, wo ich daraus eine Platte herbekomme?

Ina Koys

unread,
Jun 27, 2019, 2:02:28 PM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 18:56 schrieb Martin Τrautmann:
> On Thu, 27 Jun 2019 18:53:51 +0200, Ina Koys wrote:
>> Am 27.06.2019 um 18:45 schrieb Martin Τrautmann:
>>
>>> Nicht zu vergessen Robinie und Eiche,
>>
>> Eiche gibts im Baumarkt. Robinie nicht. Die wäre aber gut. Hat einer ne
>> Idee, wo ich daraus eine Platte herbekomme?
>
> https://www.massivholzplatten-shop.de/holzarten/akazie-robinie/keilgezinkte-lamelle-kgz.html

Sieht super aus und so etwas wäre in der Tat was. Aber wenn ich mir das
praktisch vorstelle, werde ich da wahrscheinlich keine Schraube
reinkriegen. Ich hab das schon mal mit Robinienästen und Spaxen durch -
ein echt hartes Brot.
Wie ist das eigentlich mit Lärche?

Thomas Prufer

unread,
Jun 27, 2019, 2:17:57 PM6/27/19
to
On Thu, 27 Jun 2019 17:14:21 +0200, Reindl Wolfgang <ete...@reindlwolfgang.eu>
wrote:

>Noch eine Idee: Lärchenholz ist auch ohne Oberflächenbehandlung
>witterungsbeständig.
>Im Baumarkt vermutlich unauftreibbar; Holzhandel sollte aber Larchen in
>massiv/stabverleimt verfügbar haben oder kurzfristig besorgen können.

In ähnlich Situation wie Ina hab ich für eine Gartenbank dieses vom Hornbach
genommen:

Rhombusleiste sibirische Lärche 21x68x1980mm, 1 Pack = 6 Stück (23,17 €* /
Pack)

Materialspezifizierung: Lärche
Oberflächenbehandlung: Roh
Qualitätsmerkmal: Astig

Einmal waren die Längen verschnittarm, zum anderen war "astig" durch durchsehen
und selektieren der Packs OK. Und Lärche streich man nicht, das vergraut und gut
ist.

Die erste und letze Leiste tät ich so schneiden/hobeln, dass die Kanten
rechtwinklig sind, und in der Fläche ein paar mm breite schräge Fugen vorsehen.


Thomas Prufer

Gregor Szaktilla

unread,
Jun 27, 2019, 3:35:29 PM6/27/19
to
On 27.06.2019 20:02, Ina Koys wrote:
> ... Aber wenn ich mir das
> praktisch vorstelle, werde ich da wahrscheinlich keine Schraube
> reinkriegen. Ich hab das schon mal mit Robinienästen und Spaxen durch -
> ein echt hartes Brot.

Leg' Dir einen ordentlichen Akkuschrauber zu, den Du auch als
Bohrmaschine benutzen kannst - ich habe einen B*sch, mit dem ich sehr
zufrieden bin.

Dann bohre vor und nimm Edelstahlschrauben.

Das kostet zwar und ist viel Arbeit, aber *sehr* langlebig. Wenn Du mit
150 Lebensjahren sagen kannst, dass Du das damals selbst gemacht hast,
bekommst Du einen Orden. Vermutlich wird man Dich unter Orden begraben :-)

Auf Langlebigkeit zu achten ist Hauptbestandteil meiner (sehr
erfolgreichen) Sparstrategie.

Gruß

Gregor


--
Googeln verblödet.

DonCaron

unread,
Jun 27, 2019, 3:35:36 PM6/27/19
to
Am Do. 27.06.2019 um 13:02 schrieb Ina Koys:
> Hallo,
>
> unser im Garten stehender Biergartentisch schreit nach einer neuen
> Platte. Also bin ich mit den Maßen in der Hand in den Baumarkt und
> prallte dann aber zurück vor den diversen Varianten von Tischlerplatten
> & Co. Was nimmt man da?

ich würde Seekiefer nehmen, ist ein Sperrholz was wirklich für
Überseetransporte, auch aufdeck, benutz wird. auch als
Baustellenabgrenzung hält das ohne anstrich sehr lange. Frag mal im
Holz(groß)handel nach. wird auch unter anderen Namen gehandelt.

ALs Zeites, vie teureres Malterial gäbe es da nich "Siebdruckplatten"
auch eine Art Sperrholz, mit mehr schichten, Oberfläche Braun.


--
Don Caron

Ina Koys

unread,
Jun 27, 2019, 4:47:26 PM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 20:06 schrieb Martin Τrautmann:
> On Thu, 27 Jun 2019 20:02:27 +0200, Ina Koys wrote:
>>> https://www.massivholzplatten-shop.de/holzarten/akazie-robinie/keilgezinkte-lamelle-kgz.html
>>
>> Sieht super aus und so etwas wäre in der Tat was. Aber wenn ich mir das
>> praktisch vorstelle, werde ich da wahrscheinlich keine Schraube
>> reinkriegen. Ich hab das schon mal mit Robinienästen und Spaxen durch -
>> ein echt hartes Brot.
>
> Schon mal was von Vorbohren gehört?
>
> Selbst in Metall bekommt man Gewinde rein...

Ja. Und als junge Hüpferin konnte ich sogar Glas bohren. Aber bei den
Sachen, die ich im Garten so zu handwerken habe, ist meistens irgendwas
verquer. Ich hab keine vernünftige Arbeitsfläche, nicht den passenden
Bohrer oder - wie hier sehr wahrscheinlich - nicht DIN-gemäße Löcher in
dem alten Tischgestänge und dann passt wieder nix. Und dann haben wir
für ein paar Stunden keinen Tisch und ich darf mir das Gezeter anhören.
Einfach aus Gründen der Abwärtskompatibilität sind mir Sachen, die auch
einfach gehen, deutlich lieber.

Ina,
aus Erfahrung feige

Ina Koys

unread,
Jun 27, 2019, 5:00:38 PM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 21:35 schrieb Gregor Szaktilla:
> On 27.06.2019 20:02, Ina Koys wrote:
>> ... Aber wenn ich mir das
>> praktisch vorstelle, werde ich da wahrscheinlich keine Schraube
>> reinkriegen. Ich hab das schon mal mit Robinienästen und Spaxen durch -
>> ein echt hartes Brot.
>
> Leg' Dir einen ordentlichen Akkuschrauber zu

Den ich dann vermutlich dieses eine Mal im Leben brauchen werde. Wenn es
unbedingt sein muss, hab ich einen Bohrhammer (DER HAMMER übrigens, wenn
man mal Teakholz bohren muss!). Aber ich will ihn dafür nicht verwenden,
wenn es irgendwie zu vermeiden ist. Begründung siehe oben.

> Dann bohre vor und nimm Edelstahlschrauben.

Ich hab eine Sammlung von händischen Vorbohrern. So richtig überzeugen
tut keiner. Über Edelstahlschrauben können wir schnacken, die haben sich
auch bei mir anderswo bewährt. Die werde ich auf jeden Fall probieren.
Wobei ich nicht sicher bin, dasses die auch als Holzschraube gibt. Und
sicherheitshalber werde ich die passenden Unterlegscheiben gleich dazu
beschaffen. Wenn ich alte Billig-Handarbeit mit heutigem DIN-Material
verheiraten wollte, hatte ich schon die hübschesten Effekte.

> Das kostet zwar und ist viel Arbeit, aber *sehr* langlebig.

Ich werde ganz sicher nicht an Schrauben sparen. Und das Wort
"langlebig" ist außerordentlich sexy. Gelegentlich ist es mir auch
gelungen, diese Eigenschaft selber zu erstellen. Ewig währt am längsten!

> Wenn Du mit
> 150 Lebensjahren sagen kannst, dass Du das damals selbst gemacht hast,
> bekommst Du einen Orden. Vermutlich wird man Dich unter Orden begraben :-)

Ich habe nicht die Absicht, jemals so schlank zu werden, dass man mich
mit einem Orden deckeln könnte.

> Auf Langlebigkeit zu achten ist Hauptbestandteil meiner (sehr
> erfolgreichen) Sparstrategie.

Am wichtigsten wäre mir die Ersparnis von Neuanfang, Schrott, Wartung,
usw. Geldersparnis ist schön, aber nicht Pflicht.

Ina Koys

unread,
Jun 27, 2019, 5:02:36 PM6/27/19
to
Am 27.06.2019 um 21:35 schrieb DonCaron:

> ich würde Seekiefer nehmen, ist ein Sperrholz was wirklich für
> Überseetransporte, auch aufdeck, benutz wird. auch als
> Baustellenabgrenzung hält das ohne anstrich sehr lange.

Klingt interessant, schau ich mich mal um.

> ALs Zeites, vie teureres Malterial gäbe es da nich "Siebdruckplatten"
> auch eine Art Sperrholz, mit mehr schichten, Oberfläche Braun.

Geht nicht. Muss Holz sein und auch so aussehen.

Hans-Jürgen Meyer

unread,
Jun 28, 2019, 3:09:25 AM6/28/19
to
Am 27.06.2019 um 23:00 schrieb Ina Koys:
> Am 27.06.2019 um 21:35 schrieb Gregor Szaktilla:
>> On 27.06.2019 20:02, Ina Koys wrote:
>>> ... Aber wenn ich mir das
>>> praktisch vorstelle, werde ich da wahrscheinlich keine Schraube
>>> reinkriegen. Ich hab das schon mal mit Robinienästen und Spaxen durch -
>>> ein echt hartes Brot.
>>
>> Leg' Dir einen ordentlichen Akkuschrauber zu
>
> Den ich dann vermutlich dieses eine Mal im Leben brauchen werde.

Wer irgendwas zu bohren hat braucht einen Akkuschrauber :) Muss man sich
auch nicht selbst kaufen. Aber wenn man einen guten Freundeskreis hat,
dann kann man sich sowas mal für ein Wochenende leihen. Vorher aufladen
nicht vergessen.

> Wenn es
> unbedingt sein muss, hab ich einen Bohrhammer (DER HAMMER übrigens, wenn
> man mal Teakholz bohren muss!).

Das macht auch ein guter Akku mit guten Holzbohrern evt. Stahlbohrer.
Und in Teak wirst du doch wohl hoffentlich nicht mit der Hammerfunktion
bohren. Ansonsten ist das auch nur eine Bohrmaschine.

> Aber ich will ihn dafür nicht verwenden,
> wenn es irgendwie zu vermeiden ist. Begründung siehe oben.
>
>> Dann bohre vor und nimm Edelstahlschrauben.
>
> Ich hab eine Sammlung von händischen Vorbohrern. So richtig überzeugen
> tut keiner.
Keine Ahnung wie die bei dir aussehen. Aber wenn es die einfachen sind,
dann sind die sicher nicht für Hartholz.

> Über Edelstahlschrauben können wir schnacken, die haben sich
> auch bei mir anderswo bewährt. Die werde ich auf jeden Fall probieren.
> Wobei ich nicht sicher bin, dasses die auch als Holzschraube gibt. Und
> sicherheitshalber werde ich die passenden Unterlegscheiben gleich dazu
> beschaffen. Wenn ich alte Billig-Handarbeit mit heutigem DIN-Material
> verheiraten wollte, hatte ich schon die hübschesten Effekte.
>
Jeder Schiffsbauer hat Edelstahlschrauben für Holz. Alles andere würde
schneller weggammeln als man es verschrauben kann.
Aber nicht nur die. Selbst der Baumärkte:
https://www.sonderpreis-baumarkt.de/markt-finden#/dfclassic/query=edelstahl%20schrauben&query_name=match_and
Bei denen kann man die auch abgezählt und gewogen kaufen.

Hans-Jürgen

Reindl Wolfgang

unread,
Jun 28, 2019, 5:05:13 AM6/28/19
to
Am 27.06.19 23:00, schrieb Ina Koys:
> Am 27.06.2019 um 21:35 schrieb Gregor Szaktilla:
>> On 27.06.2019 20:02, Ina Koys wrote:
>>> ... Aber wenn ich mir das
>>> praktisch vorstelle, werde ich da wahrscheinlich keine Schraube
>>> reinkriegen. Ich hab das schon mal mit Robinienästen und Spaxen durch -
>>> ein echt hartes Brot.
>>
>> Leg' Dir einen ordentlichen Akkuschrauber zu
>
> Den ich dann vermutlich dieses eine Mal im Leben brauchen werde. Wenn es
> unbedingt sein muss, hab ich einen Bohrhammer (DER HAMMER übrigens, wenn
> man mal Teakholz bohren muss!). Aber ich will ihn dafür nicht verwenden,
> wenn es irgendwie zu vermeiden ist. Begründung siehe oben.

Per Hammerbohren in Teak? Oder schaltest Du den Hammer dabei aus?
Für Hartholz würde ich HSS-Bohrer nehmen und keine Holzbohrer. Der
einzige Vorteil von Holzbohrern gegenüber HSS (auch bei 'normalem' Holz)
ist IMHO der Zentrierspitz. Läßt sich aber durch Hammer&Nagel improvisieren.

>> Dann bohre vor und nimm Edelstahlschrauben.
>
> Ich hab eine Sammlung von händischen Vorbohrern. So richtig überzeugen
> tut keiner.


Meinst Du solche (gefühlt aus Draht gebogenen) Teile? (Der Griff rechts
latürnich nicht eckig, sondern gerundet)

/\
/ \
<=\\\\\\\\\\\\\========/ \
\ /
\ /
\/

Für Weichstholz super brauchbar, aber da muß man (zumindest mit modernen
Holzschrauben mit SPAX-Gewinde) eh' nicht vorbohren.

Oder meinst Du Bohrmaschinen mit händischem Antrieb? Die funktionieren
einklich ganz brauchbar, wenn die Druckhand schön ruhig bleibt.


> Über Edelstahlschrauben können wir schnacken, die haben sich
> auch bei mir anderswo bewährt. Die werde ich auf jeden Fall probieren.
> Wobei ich nicht sicher bin, dasses die auch als Holzschraube gibt.

Gips, auch im Bauhaus Ibk-Cyta. Mit SPAX-Gewinde und einzeln. Welchen
Antrieb die hatten (Indertram oder Pozi oder Torx oder…) weiß ich
nimmer, ich wollte unedle.


> Und
> sicherheitshalber werde ich die passenden Unterlegscheiben gleich dazu
> beschaffen. Wenn ich alte Billig-Handarbeit mit heutigem DIN-Material
> verheiraten wollte, hatte ich schon die hübschesten Effekte.

Na ja, wenns keine modernen Schrauben gibt, die spielfrei durch die
alten Löcher passen, dann entweder die ~0,5 mm aufbohren oder die ~0,5
mm Spiel in Kauf nehmen. Letzteres wird durch Kraftschluß eh' unmerkbar.


> Ich habe nicht die Absicht, jemals so schlank zu werden, dass man mich
> mit einem Orden deckeln könnte.

"Niemand hat die Absicht …"
Solche Sprüche kennt man ja.
*duck*

Wolfgang

Reindl Wolfgang

unread,
Jun 28, 2019, 5:18:08 AM6/28/19
to
Am 27.06.19 23:02, schrieb Ina Koys:
> Am 27.06.2019 um 21:35 schrieb DonCaron:
>
>> ich würde Seekiefer nehmen, ist ein Sperrholz was wirklich für
>> Überseetransporte, auch aufdeck, benutz wird. auch als
>> Baustellenabgrenzung hält das ohne anstrich sehr lange.
>
> Klingt interessant, schau ich mich mal um.
>
>> ALs Zeites, vie teureres Malterial gäbe es da nich "Siebdruckplatten"
>> auch eine Art Sperrholz, mit mehr schichten, Oberfläche Braun.
>
> Geht nicht. Muss Holz sein und auch so aussehen.

_Ist_ Holz, nur aus sehr vielen einzelnen dünnen Lagen verleimt (die
einzelnen Lagen jeweils senkrecht zueinender gemasert). An den
Schnittkanten sieht man halt abwechselnd Hirnholz und schnittparallele
Maserung. Die beiden äußersten Lagen sind parallel zueinander gemastert.
Nennt sich auch 'Multiplex'.
Je nach Ausgangsholz bin ich mir allerdings nicht wirklich sicher, ob
das die gewünschte Witterungsbeständigkeit hat.

Sperrholz ist im Prinzip ähnlich, allerdings nur je nach Dicke 3 oder 5
Lagen.

Bei Massivholz / stabverleimten Holz ist die Schnittkante an der
'Längsseite' schnittparallel gemasert, an der 'Kurzseite' Hirnholz.

In der Fläche ist der Unterschied Massiv vs. Sperr/Multiplex nicht auf
den ersten Blick erkennbar. Stabverleimt lätürnich sofort erkennbar.

Gregor Szaktilla

unread,
Jun 28, 2019, 5:35:23 AM6/28/19
to
On 28.06.2019 11:18, Reindl Wolfgang wrote:
> Am 27.06.19 23:02, schrieb Ina Koys:
>> Am 27.06.2019 um 21:35 schrieb DonCaron:
>>> .... "Siebdruckplatten"
>> Geht nicht. Muss Holz sein und auch so aussehen.
> _Ist_ Holz, nur aus sehr vielen einzelnen dünnen Lagen verleimt (die
> einzelnen Lagen jeweils senkrecht zueinender gemasert). An den
> Schnittkanten sieht man halt abwechselnd Hirnholz und schnittparallele
> Maserung. Die beiden äußersten Lagen sind parallel zueinander gemastert.
> Nennt sich auch 'Multiplex'.

Nein. Multiplex- und Siebdruckplatten sind unterschiedliche Dinge.

Reindl Wolfgang

unread,
Jun 28, 2019, 6:58:26 AM6/28/19
to
Am 28.06.19 11:35, schrieb Gregor Szaktilla:
Multiplex-Platte
(Weitergeleitet von Siebdruckplatte)

Sagt die Wikipedia dazu.
OK. die Siebdruck ist mit beidseitig mit Phenolharz beschichtet,
'normale' Multiples ist unbeschichtet. Abgesehen davon ist die Optik gleich.

Gregor Szaktilla

unread,
Jun 28, 2019, 7:32:24 AM6/28/19
to
On 28.06.2019 11:46, Martin Τrautmann wrote:
> Nein, Siebdurckplatten sind auch Multiplexplatten - nur nicht umgekehrt.

Ja, klar. Nur fragte Ina explizit nach etwas, das auch wie Holz aussieht
- vermutlich nicht nur an den Kanten.

Gregor Szaktilla

unread,
Jun 28, 2019, 7:34:51 AM6/28/19
to
On 28.06.2019 12:58, Reindl Wolfgang wrote:
> Am 28.06.19 11:35, schrieb Gregor Szaktilla:
>> On 28.06.2019 11:18, Reindl Wolfgang wrote:
>>> Am 27.06.19 23:02, schrieb Ina Koys:
>>>> Am 27.06.2019 um 21:35 schrieb DonCaron:
>>>>> .... "Siebdruckplatten"
>>>> Geht nicht. Muss Holz sein und auch so aussehen.
>>> _Ist_ Holz, nur aus sehr vielen einzelnen dünnen Lagen verleimt (die
>>> einzelnen Lagen jeweils senkrecht zueinender gemasert). An den
>>> Schnittkanten sieht man halt abwechselnd Hirnholz und schnittparallele
>>> Maserung. Die beiden äußersten Lagen sind parallel zueinander gemastert.
>>> Nennt sich auch 'Multiplex'.
>> Nein. Multiplex- und Siebdruckplatten sind unterschiedliche Dinge.
> OK. die Siebdruck ist mit beidseitig mit Phenolharz beschichtet,
> 'normale' Multiples ist unbeschichtet. Abgesehen davon ist die Optik
> gleich.

Genau das „abgesehen davon“ macht zumindest für Ina den Unterschied -
vermute ich zumindest.

Ernst-Eitel Klaebe

unread,
Jun 28, 2019, 8:45:11 AM6/28/19
to
Am 27.06.2019 um 15:23 schrieb Reindl Wolfgang:
>
> Neulich hab' ich in eiem österr. Bauhaus eine 3 cm dicke
> Massivholzplatte bzw stabverleimte Platte gesucht. So dick gab es das
> aber nicht.
>
Gut,
https://www.bauhaus.info/arbeitsplatten/kuechenarbeitsplatte-nach-mass/p/25310605
bezieht sich nicht auf ein österreichisches Bauhaus, aber möglicherweise
hast Du an der falschen Stelle gesucht? "Küchenarbeitsplatte" war hier
der richtige Suchbegriff.

Dorothee Hermann

unread,
Jun 28, 2019, 9:30:02 AM6/28/19
to
Am 27.06.19 um 16:41 schrieb Ina Koys:

[... Biergartentisch]

> https://www.meingartenversand.de/biertisch-klappbar-visby.html

Schön.

> aber in nicht klappbar und der Ausführung von vor 100 Jahren mit
> Fußstützen. Und speziell an denen hängt hier manches Herz. Es muss
> der Tisch sein.
Nur mal so (hab quer-mitgelesen, und Marmor etc., darf's ja nicht
sein?), wie wäre so eine Platte:
https://www.roller.de/gartentische/tischplatte-eiche-antik-braun-outdoorgeeignet-110x70-cm/9002726400/

oder
https://www.roller.de/gartentische/tischplatte-ex-works-braun-outdoorgeeignet-110x70-cm/9002725800/


Weil ich nicht weiß, ob die Daten beim Link mit erscheinen, hier per c&p:
Tischplatte EICHE ANTIK aus widerstandsfähigem Kunstharzpressholz, die
sich auf verschiedenen Tischgestellen verschrauben lässt. Sie ist
wetterfest und UV-stabil und damit bestens für Ihren Garten oder Ihre
Terrasse geeignet. Farbe: braun
Material: Kunstharzpressholz, wetterfest, UV-stabil,
witterungsbeständig, outdoorgeeignet,
Marke: Werzalit, Maße: BxHxT ca. 110 x 3 x 70 cm
(Versand 4,50 €)


Dorothee

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 28, 2019, 3:36:55 PM6/28/19
to
Am Thu, 27 Jun 2019 15:23:41 +0200 schrieb Reindl Wolfgang:

> Neulich hab' ich in eiem österr. Bauhaus eine 3 cm dicke
> Massivholzplatte bzw stabverleimte Platte gesucht. So dick gab es das
> aber nicht.

2,7 oder 3,8 hätten nicht geholfen?

<https://www.bauhaus.info/suche/produkte?
text=k%C3%BCchenarbeitsplatte+birke>

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 3:25:40 AM6/30/19
to
Am 28.06.2019 um 09:09 schrieb Hans-Jürgen Meyer:

>> Wenn es unbedingt sein muss, hab ich einen Bohrhammer (DER HAMMER
>> übrigens, wenn man mal Teakholz bohren muss!).
>
> Das macht auch ein guter Akku mit guten Holzbohrern evt. Stahlbohrer.
> Und in Teak wirst du doch wohl hoffentlich nicht mit der Hammerfunktion
> bohren. Ansonsten ist das auch nur eine Bohrmaschine.

Ja, aber was für eine! Die Vorgängerin des Bohrhammers glitt auf dem
Teakholz herum als wär es Glas. Der Bohrhammer hat sich darin versenkt,
als wär es Parmesan.

> Keine Ahnung wie die bei dir aussehen. Aber wenn es die einfachen sind,
> dann sind die sicher nicht für Hartholz.

Gibt's andere? Ein Googlen eben hat nichts zutage gefördert.

> Jeder Schiffsbauer hat Edelstahlschrauben für Holz.

Aber wenn, dann werden die meisten gut versteckt sein. Ich hab schon ne
Menge Holz auf Schiffen gesehen, auch so viel, dass es bei mehr Tonnage
illegal wäre. Aber Edelstahl? Doch, eine Stelle fällt mir ein. Aber
sonst ist Edelstahl auf Holzschiffen zumindest SEHR gut getarnt. Und
wenn es nur aus Stilgründen ist. Denn es gab die Holzschiffe schon ein
paar Tausend Jahre bevor Edelstahl erfunden wurde.

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 3:29:21 AM6/30/19
to
Am 28.06.2019 um 11:05 schrieb Reindl Wolfgang:
> Am 27.06.19 23:00, schrieb Ina Koys:
>> Am 27.06.2019 um 21:35 schrieb Gregor Szaktilla:
>>> On 27.06.2019 20:02, Ina Koys wrote:
>>>> ... Aber wenn ich mir das
>>>> praktisch vorstelle, werde ich da wahrscheinlich keine Schraube
>>>> reinkriegen. Ich hab das schon mal mit Robinienästen und Spaxen durch -
>>>> ein echt hartes Brot.
>>>
>>> Leg' Dir einen ordentlichen Akkuschrauber zu
>>
>> Den ich dann vermutlich dieses eine Mal im Leben brauchen werde. Wenn es
>> unbedingt sein muss, hab ich einen Bohrhammer (DER HAMMER übrigens, wenn
>> man mal Teakholz bohren muss!). Aber ich will ihn dafür nicht verwenden,
>> wenn es irgendwie zu vermeiden ist. Begründung siehe oben.
>
> Per Hammerbohren in Teak? Oder schaltest Du den Hammer dabei aus?

Logisch.


> Meinst Du solche (gefühlt aus Draht gebogenen) Teile? (Der Griff rechts
> latürnich nicht eckig, sondern gerundet)
>
>                          /\
>                         /  \
> <=\\\\\\\\\\\\\========/    \
>                        \    /
>                         \  /
>                          \/

So und so ähnlich. Die Dinger setzen meine Kraft mehr in Wärme um als in
Vortrieb. Gibt's sowas auch in Hartholz-brauchbar? (Schönes Kunstwerk
übrigens!)

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 3:32:46 AM6/30/19
to
Am 28.06.2019 um 15:30 schrieb Dorothee Hermann:
> Am 27.06.19 um 16:41 schrieb Ina Koys:
>
> [... Biergartentisch]
>
>> https://www.meingartenversand.de/biertisch-klappbar-visby.html
>
> Schön.
>
>> aber in nicht klappbar und der Ausführung von vor 100 Jahren mit
>> Fußstützen. Und speziell an denen hängt hier manches Herz. Es muss
>> der Tisch sein.
> Nur mal so (hab quer-mitgelesen, und Marmor etc., darf's ja nicht
> sein?),

Marmor kann ich noch schwerer schrauben als Hartholz!
Zu schön, um wahr zu sein! Kunstharzpressholz. Ich hätt gern echtes.

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 3:35:28 AM6/30/19
to
Am 28.06.2019 um 17:54 schrieb Ludger Averborg:
> On Thu, 27 Jun 2019 16:41:23 +0200, Ina Koys
> <garten...@iko-web.de> wrote:
>
>> Am 27.06.2019 um 15:51 schrieb Hans-Jürgen Meyer:
>>
>>> Ein neuer Biertisch für 59 Euro
>>
>> Wenn es so einfach wäre, wär's ja einfach :)
>>
>> Nee, geht mehr in diese Richtung
>>
>> https://www.meingartenversand.de/biertisch-klappbar-visby.html
>>
>> aber in nicht klappbar und der Ausführung von vor 100 Jahren mit
>> Fußstützen. Und speziell an denen hängt hier manches Herz. Es muss der
>> Tisch sein.
>>
> Klar zu erkennen, dass das nicht eine Platte ist sondern
> mehrere schmale Bretter nebeneinander

Eben. Klar zu erkennen. Es geht um die Tischform, die eben kein moderner
Massenveranstaltungs-Catering-Klapptisch ist. Wie erwähnt, kommen
Bretterlösungen nicht in Frage.

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 3:37:16 AM6/30/19
to
Am 28.06.2019 um 11:18 schrieb Reindl Wolfgang:
> Am 27.06.19 23:02, schrieb Ina Koys:
>> Am 27.06.2019 um 21:35 schrieb DonCaron:
>>
>>> ich würde Seekiefer nehmen, ist ein Sperrholz was wirklich für
>>> Überseetransporte, auch aufdeck, benutz wird. auch als
>>> Baustellenabgrenzung hält das ohne anstrich sehr lange.
>>
>> Klingt interessant, schau ich mich mal um.
>>
>>> ALs Zeites, vie teureres Malterial gäbe es da nich "Siebdruckplatten"
>>> auch eine Art Sperrholz, mit mehr schichten, Oberfläche Braun.
>>
>> Geht nicht. Muss Holz sein und auch so aussehen.
>
> _Ist_ Holz, nur aus sehr vielen einzelnen dünnen Lagen verleimt

Und was ist das einheitlich braune und mit Muster gepresste äußere Zeug?
Holz sieht für mich anders aus.

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 3:38:38 AM6/30/19
to
Am 28.06.2019 um 13:34 schrieb Gregor Szaktilla:

>> OK. die Siebdruck ist mit beidseitig mit Phenolharz beschichtet,
>> 'normale' Multiples ist unbeschichtet. Abgesehen davon ist die Optik
>> gleich.
>
> Genau das „abgesehen davon“ macht zumindest für Ina den Unterschied -
> vermute ich zumindest.

Richtig vermutet.

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 3:44:43 AM6/30/19
to
Am 30.06.2019 um 09:39 schrieb Martin Τrautmann:

>>> Jeder Schiffsbauer hat Edelstahlschrauben für Holz.
>>
>> Aber wenn, dann werden die meisten gut versteckt sein. Ich hab schon ne
>> Menge Holz auf Schiffen gesehen, auch so viel, dass es bei mehr Tonnage
>> illegal wäre. Aber Edelstahl? Doch, eine Stelle fällt mir ein. Aber
>> sonst ist Edelstahl auf Holzschiffen zumindest SEHR gut getarnt. Und
>> wenn es nur aus Stilgründen ist. Denn es gab die Holzschiffe schon ein
>> paar Tausend Jahre bevor Edelstahl erfunden wurde.
>
> Manchmal erkennt man es an Verfärbungen rund um die Schraubstellen -
> z.B. wo Eiche mit Metall reagiert.

Eiche auf Schiffen kenne ich nicht. Aber diverses andere Holz verfärbt
sich bei beginnender Wasseraufnahme einfach so.

Reindl Wolfgang

unread,
Jun 30, 2019, 6:50:24 AM6/30/19
to
Am 30.06.19 09:29, schrieb Ina Koys:
> Am 28.06.2019 um 11:05 schrieb Reindl Wolfgang:

>> Meinst Du solche (gefühlt aus Draht gebogenen) Teile? (Der Griff
>> rechts latürnich nicht eckig, sondern gerundet)
>>
>> /\
>> / \
>> <=\\\\\\\\\\\\\========/ \
>> \ /
>> \ /
>> \/
>
> So und so ähnlich. Die Dinger setzen meine Kraft mehr in Wärme um als in
> Vortrieb. Gibt's sowas auch in Hartholz-brauchbar?

Nicht daß ich wüßte. Da bräuchte man einfach zu viel Kraft.
Vielleicht hülfe es, mit einem dicken Nagel vorzulöchern - aber dann
bleibt am End der Nagel unverrückbar stecken.
Spaxe haben ja ein ähnlich selbstschneidendes Gewinde und auch damit hat
man in Hartholz ohne vorbohren schlechte Karten.

Aber die Schreiner zu Zeiten vor elektrischen Bohrmaschinen haben es ja
auch geschafft, Hartholz zu durchlöchern.

Gegen 'Abschmieren' hilft übrigens ankörnen: Bei Hartholz tät ich einen
Stahlnagel nehmen, an der gewünschten Stelle ansetzen und ('schwerer
Hammer, leichte Schläge' ist zwar mein Motto aber) mittelfest
draufhämmern; es sollte eine deutlich erkennbare Mulde bleiben, in die
dann der HSS-Bohrer zuerst langsam und, wenn gegriffen, schnellerwerdend
eingesetzt wird


> (Schönes Kunstwerk übrigens!)

Danke für die Blumen, und dabei hatte ich noch nichtmal eine Vorlage.
Seltsamerweise wird der Griff in Deinem Zitat verbogen dargestellt, in
meinem Zitat-Zitat wieder unverbogen.

Reindl Wolfgang

unread,
Jun 30, 2019, 6:57:23 AM6/30/19
to
Am 30.06.19 09:37, schrieb Ina Koys:
> Am 28.06.2019 um 11:18 schrieb Reindl Wolfgang:
>> Am 27.06.19 23:02, schrieb Ina Koys:


>>> Geht nicht. Muss Holz sein und auch so aussehen.
>>
>> _Ist_ Holz, nur aus sehr vielen einzelnen dünnen Lagen verleimt
>
> Und was ist das einheitlich braune und mit Muster gepresste äußere Zeug?
> Holz sieht für mich anders aus.

Meinst Du die Fläche? Das wird dann die Kunstharz-Beschichtung sein.

Oder meinst Du die Schnittkanten? das sind viele dünne Holzlagen, die
jeweils mit 90° gedrehter Maserung zusammengeleimt weren. Man sieht an
den Schnittkanten dann das Muster aus Hirnholz und längs geschnittenem Holz.

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 7:02:44 AM6/30/19
to
Am 30.06.2019 um 12:50 schrieb Reindl Wolfgang:

> Aber die Schreiner zu Zeiten vor elektrischen Bohrmaschinen haben es ja
> auch geschafft, Hartholz zu durchlöchern.

Vermutlich hatten die andere Muckis als ich. Oder die haben einen
Drillbohrer genommen - oder wie immer die Dinger heißen, die man sich in
den Bauch rammt und die in der Schule den Mädchen verboten wurden.

Reindl Wolfgang

unread,
Jun 30, 2019, 7:16:26 AM6/30/19
to
Am 27.06.19 13:02, schrieb Ina Koys:

Vorsichtshalber fang ich nochmal einen neuen Sub-Fred an:

> unser im Garten stehender Biergartentisch schreit nach einer neuen
> Platte. Also bin ich mit den Maßen in der Hand in den Baumarkt und
> prallte dann aber zurück vor den diversen Varianten von Tischlerplatten
> & Co. Was nimmt man da?

Ich würd stabverleimtes Holz nehmen, Massivholz kann sich über die
gewünschte Fläche u.U. böse verziehen, wenn überhaupt erhältlich.
Möglichst witterungsbeständiges Ausgangsmaterial (Lärche, Eiche …)

Holzfachhandel wäre da IMHO die bessere Quelle wie Baumarkt. Die können
Dir auch Hölzer empfehlen, die gegebenenfalls ohne Oberflächenbehandlung
witterungsbeständig sind, dann erübrigt sich die 2. Teilfrage, die aber
der eigentliche Grund für den neuen Teilfred ist.


> Idealerweise sollte der Tisch nach geeignetem Anstrich wartungsfrei
> immer draußen stehen, notfalls mit Plastikabdeckung, so lange nicht
> benutzt. Was dann im Schritt 2 zu der Frage des geeigneten Anstrichs
> führt - Bootslack? Parkettlack?

Es gibt auch 2Komponenten-Lacke, die sollten bei Gartentisch-Nutzung so
gut wie unkaputtbar aushärten.
Vorsicht! manche haben Bisphenyl A als Bestandteil, davon sollte man
Abstand halten - besonders, wenn der Lack auchmal mit Lebensmitteln in
Kontakt kommen kann; was bei einem Gartentisch zu erwarten ist, wenn
darauf die Ernte bearbeitet wird.

Auch hier eventuell im Lackfachhandel und nicht im Baumarkt nachfragen.

HTH
Wolfgang, von so mancher Baumaarkt-'Beratung' entsetzt

Wenn Ihr in Eurem Dorf überhaupt soche Fachhändler habt *duckundweg*

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 30, 2019, 7:30:28 AM6/30/19
to
Am Sun, 30 Jun 2019 12:50:21 +0200 schrieb Reindl Wolfgang:

> Gegen 'Abschmieren' hilft übrigens ankörnen: Bei Hartholz tät ich einen
> Stahlnagel nehmen, an der gewünschten Stelle ansetzen und ('schwerer
> Hammer, leichte Schläge' ist zwar mein Motto aber) mittelfest
> draufhämmern; es sollte eine deutlich erkennbare Mulde bleiben, in die
> dann der HSS-Bohrer zuerst langsam und, wenn gegriffen, schnellerwerdend
> eingesetzt wird

Bei Hartholz würde ich es mit einem Körner (wie man ihn bei Metall
verwendet) versuchen.

Johann Mayerwieser

unread,
Jun 30, 2019, 7:30:53 AM6/30/19
to
Am Sun, 30 Jun 2019 13:02:41 +0200 schrieb Ina Koys:

> Am 30.06.2019 um 12:50 schrieb Reindl Wolfgang:
>
>> Aber die Schreiner zu Zeiten vor elektrischen Bohrmaschinen haben es ja
>> auch geschafft, Hartholz zu durchlöchern.
>
> Vermutlich hatten die andere Muckis als ich. Oder die haben einen
> Drillbohrer genommen - oder wie immer die Dinger heißen, die man sich in
> den Bauch rammt und die in der Schule den Mädchen verboten wurden.

Ich kenns unter Bohrwinde

Wolfgang Kynast

unread,
Jun 30, 2019, 9:25:57 AM6/30/19
to
On 30 Jun 2019 11:30:52 GMT, "Johann Mayerwieser" posted:
Das ist was anderes.
https://de.wikipedia.org/wiki/Drillbohrer
https://de.wikipedia.org/wiki/Bohrkurbel

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 10:19:27 AM6/30/19
to
Am 30.06.2019 um 15:25 schrieb Wolfgang Kynast:

>>> Oder die haben einen
>>> Drillbohrer genommen - oder wie immer die Dinger heißen, die man sich in
>>> den Bauch rammt und die in der Schule den Mädchen verboten wurden.
>>
>> Ich kenns unter Bohrwinde
>
> Das ist was anderes.
> https://de.wikipedia.org/wiki/Drillbohrer
> https://de.wikipedia.org/wiki/Bohrkurbel
>
Wieder was gelernt. Danke!

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 10:51:23 AM6/30/19
to
Ja, gut. Aber wenn ich mich zum Bohrhammer durchringe habe ich das
Problem sowieso nicht. Mit dem Handbohrer auch nicht. Ich hab jetzt mal
den lokalen Holzhandel und eine Tischlerei nach der Platte gefragt.
Schaunmermal.

Thomas Krenzel .

unread,
Jun 30, 2019, 11:02:31 AM6/30/19
to
Am 30.06.2019 um 15:25 schrieb Wolfgang Kynast:
Jo, den Drillbohrer rammt man sich nicht in den Bauch.
Wozu auch?

Wogegen die Bohrwinde eine Brustplatte hat. Wobei ich das eher unbequem
finde. Dann schon eher eine Hand-Bohrmaschine mit Schulterstütze ;)

T.

Thomas Krenzel .

unread,
Jun 30, 2019, 11:10:39 AM6/30/19
to
Am 30.06.2019 um 16:51 schrieb Ina Koys:
> Am 30.06.2019 um 13:30 schrieb Johann Mayerwieser:
>> Am Sun, 30 Jun 2019 12:50:21 +0200 schrieb Reindl Wolfgang:
>>
>>> Gegen 'Abschmieren' hilft übrigens ankörnen: Bei Hartholz tät ich einen
>>> Stahlnagel nehmen, an der gewünschten Stelle ansetzen und ('schwerer
>>> Hammer, leichte Schläge' ist zwar mein Motto aber) mittelfest
>>> draufhämmern; es sollte eine deutlich erkennbare Mulde bleiben, in die
>>> dann der HSS-Bohrer zuerst langsam und, wenn gegriffen, schnellerwerdend
>>> eingesetzt wird
>>
>> Bei Hartholz würde ich es mit einem Körner (wie man ihn bei Metall
>> verwendet) versuchen.
>>
> Ja, gut. Aber wenn ich mich zum Bohrhammer durchringe habe ich das
> Problem sowieso nicht. Mit dem Handbohrer auch nicht. Ich hab jetzt mal
> den lokalen Holzhandel und eine Tischlerei nach der Platte gefragt.
> Schaunmermal.

Dein Bohrhammer hat doch eine SDS-Aufnahme, oder? Und Du hast
Spiralbohrer für Metall/Holz die da reinpassen?

Un das das Ankörnen von Bohrungen grundsätzlich sinvoll ist und auch
einfach geht ist ja bekannt. Wieso sollte man das *nicht* machen wollen
wenn man einen Bohrhammer verwendet oder einen Handbohrer? Und wieso ist
es ein Problem, das Körnen?
Ha!

Thomas

Wolfgang Kynast

unread,
Jun 30, 2019, 11:12:25 AM6/30/19
to
On Sun, 30 Jun 2019 16:19:26 +0200, "Ina Koys" posted:

>Am 30.06.2019 um 15:25 schrieb Wolfgang Kynast:
>
>>>> Oder die haben einen
>>>> Drillbohrer genommen - oder wie immer die Dinger heißen, die man sich in
>>>> den Bauch rammt und die in der Schule den Mädchen verboten wurden.
>>>
>>> Ich kenns unter Bohrwinde
>>
>> Das ist was anderes.
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Drillbohrer
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Bohrkurbel
>>
>Wieder was gelernt. Danke!

Danichfür ;-)

Sowohl mein Vater als auch mein Großvater hatten beides in ihrem
Werkzeugbestand. Vor Erfindung (und Verbreitung) des Akkuschraubers
war vor allem die Bohrwinde allgemein gebräuchlich, auch bei
Handwerkern (mein Opa war Elektromeister).

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Bodo Mysliwietz

unread,
Jun 30, 2019, 12:46:23 PM6/30/19
to
Am 27.06.2019 um 15:23 schrieb Reindl Wolfgang:

> Bootslack ist - nach ausreichender Härtung - komplett wasserfest und
> hält auch mechanisch was aus.
> Bei Parkettlack wird zwar auch behauptet, er sei wasserfest. Dann frag'
> ich mich allerdings, warum ich immer wieder Parkettböden mit
> Nässeschäden sehe.

Weil's Wasser drunter gelaufen ist?

--
Glück Auf - Bodo Mysliwietz
----------------------------------------
http://www.labortechniker.de/

Bodo Mysliwietz

unread,
Jun 30, 2019, 12:51:06 PM6/30/19
to
Am 27.06.2019 um 21:35 schrieb Gregor Szaktilla:

> Das kostet zwar und ist viel Arbeit, aber *sehr* langlebig. Wenn Du mit
> 150 Lebensjahren sagen kannst, dass Du das damals selbst gemacht hast,
> bekommst Du einen Orden. Vermutlich wird man Dich unter Orden begraben :-)

Hoffentlich bio-logisch abbaubar.

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 4:36:02 PM6/30/19
to
Am 30.06.2019 um 17:12 schrieb Wolfgang Kynast:

> Werkzeugbestand. Vor Erfindung (und Verbreitung) des Akkuschraubers
> war vor allem die Bohrwinde allgemein gebräuchlich, auch bei
> Handwerkern (mein Opa war Elektromeister).

Und der hat damit den Drehstrom hergestellt?

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 4:37:36 PM6/30/19
to
Am 30.06.2019 um 17:10 schrieb Thomas Krenzel .:

> Und wieso ist
> es ein Problem, das Körnen?

Keine Ahnung. Für mich isses keins. Aber ich schau jetzt auch nicht
nach, wer eins draus gemacht hat.

Ina Koys

unread,
Jun 30, 2019, 4:40:18 PM6/30/19
to
Am 30.06.2019 um 18:51 schrieb Bodo Mysliwietz:
> Am 27.06.2019 um 21:35 schrieb Gregor Szaktilla:
>
>> Das kostet zwar und ist viel Arbeit, aber *sehr* langlebig. Wenn Du
>> mit 150 Lebensjahren sagen kannst, dass Du das damals selbst gemacht
>> hast, bekommst Du einen Orden. Vermutlich wird man Dich unter Orden
>> begraben :-)
>
> Hoffentlich bio-logisch abbaubar.
>
Dann müssen das Holzdollars sein. Toll.

Thomas Prufer

unread,
Jun 30, 2019, 4:47:03 PM6/30/19
to
On Sun, 30 Jun 2019 09:29:16 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

>So und so ähnlich. Die Dinger setzen meine Kraft mehr in Wärme um als in
>Vortrieb. Gibt's sowas auch in Hartholz-brauchbar? (Schönes Kunstwerk
>übrigens!)

So am Rande: Schrauben lassen sich in Hartholz sehr deutlich sehr viel leichter
eindrehen, wenn man sie schmiert.

Dazu das Geweinde über ein Stück Wachs (Kerzenstummel), ein Stück Seife raspeln.
Auf Schiff hab ich sogar mal gesehen, wie sie die Holzschrauben gefettet haben,
mit Maschinenfett -- würde ich jetzt bei Holz nur machen wo mans nicht sieht.


Thomas Prufer

Ina Koys

unread,
Jul 1, 2019, 11:15:43 AM7/1/19
to
Am 30.06.2019 um 22:47 schrieb Thomas Prufer:
> On Sun, 30 Jun 2019 09:29:16 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
>
>> So und so ähnlich. Die Dinger setzen meine Kraft mehr in Wärme um als in
>> Vortrieb. Gibt's sowas auch in Hartholz-brauchbar? (Schönes Kunstwerk
>> übrigens!)
>
> So am Rande: Schrauben lassen sich in Hartholz sehr deutlich sehr viel leichter
> eindrehen, wenn man sie schmiert.
>
> Dazu das Geweinde über ein Stück Wachs (Kerzenstummel), ein Stück Seife raspeln.

Gute Idee! Merk ich mir.

Jochen Spieker

unread,
Jul 3, 2019, 5:08:03 AM7/3/19
to
* Martin Τrautmann:
>
> Sondern ich meine die heftige Reaktion von Gerbsäure in Eiche mit
> vor allem Eisen, aber auch anderen Metallen. Siehe z.B.
> http://eichenpicknicktisch.de/wp-content/uploads/2016/10/Blaue-Flecken-auf-Picknicktischen.jpg
> oder
> https://www.bioraum.de/wp-content/uploads/2018/01/bioraum-anwendungen-gerbsaeureflecken.jpg

Ach! Ich habe hier zu Hause zwei Flecken ähnlich dem im zweiten Bild und
konnte mir nie erklären, wo die herkommen. Jeweils auf geölter Eiche.
Danke. Zu dem Bild gibt es auch einen Artikel mit Reinigungshinweis:

https://www.bioraum.de/eichenholz-schwarze-flecken/

J.
--
In an ideal world I would cure poverty and go to the gym at least three
days a week.
[Agree] [Disagree]
<http://archive.slowlydownward.com/NODATA/data_enter2.html>

MaWin

unread,
Jul 3, 2019, 5:27:17 AM7/3/19
to
"Jochen Spieker" <usenet...@well-adjusted.de> schrieb im Newsbeitrag
news:slrnqhop8p.g1c...@well-adjusted.de...

> Zu dem Bild gibt es auch einen Artikel mit Reinigungshinweis:
>
19.95 für 10g Oxalsäure. Heftiger Preis, und man lässt den Kunden
dumm und arm sterben in dem man ihm die Inhaltsstoffe nicht verrät.
Ein bischen (<1%) Salimiakgeist noch um Öle zu durchbrechen.
--
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net

Ina Koys

unread,
Jul 3, 2019, 8:00:46 AM7/3/19
to
Am 30.06.2019 um 16:51 schrieb Ina Koys:

> Ich hab jetzt mal
> den lokalen Holzhandel und eine Tischlerei nach der Platte gefragt.

Die Tischlerei hüllt sich in mystisches Schweigen, aber der Holzhandel
hat zügig geantwortet. Und zwar mit der Antwort, dass man von
Stabholzplatten generell abrate, weil diese alle mit nicht für draußen
geeignetem Leim hergestellt werden. Zumindest alle im dortigen
Sortiment. Für meine Zwecke empfehle man mir Multiplexplatten die wären
für draußen geeignet, womöglich sogar ohne den Anstrich, zu dem mich der
Holzmensch, der mich angerufen hat, dann an den Anstrichkollegen
verweisen würde. Diese Platten wären alle Birke oder Buche und ich
könnte sie mir vor Ort zurechtsägen lassen. Lärche, Robinie & Co würden
schon deshalb entfallen, weil er niemanden kenne, der daraus Stab- oder
Multiplexplatten herstellt.
Als Wermutstropfen im Wein muss ich die scharfe Sägekante selbst
möbelgemäß entgraten. Wie macht der Profi das? Einen Bandschleifer hätte
ich im Schrank...

Thomas Prufer

unread,
Jul 3, 2019, 8:13:29 AM7/3/19
to
On Wed, 3 Jul 2019 14:00:45 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

>Als Wermutstropfen im Wein muss ich die scharfe Sägekante selbst
>möbelgemäß entgraten. Wie macht der Profi das? Einen Bandschleifer hätte
>ich im Schrank...

Hobel (nix Hobelmaschine) sondern

<https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Hoevl.jpg#/media/Datei:Hoevl.jpg>

gefühlvoll eingestellt (mit dem Hammer).

Alternativ Schleifklotz und Schleifpapier.

Der Bandschleifer vernudelt die Kante in Nullkommanix...


Thomas Prufer

Reindl_Wolfgang

unread,
Jul 3, 2019, 8:21:19 AM7/3/19
to
Am 03.07.19 um 14:00 schrieb Ina Koys:
> Am 30.06.2019 um 16:51 schrieb Ina Koys:
>
>> Ich hab jetzt mal den lokalen Holzhandel und eine Tischlerei nach der
>> Platte gefragt.
>
> Die Tischlerei hüllt sich in mystisches Schweigen, aber der Holzhandel
> hat zügig geantwortet. Und zwar mit der Antwort, dass man von
> Stabholzplatten generell abrate, weil diese alle mit nicht für draußen
> geeignetem Leim hergestellt werden.

OK, muß man so aktzeptieren

> Für meine Zwecke empfehle man mir Multiplexplatten die wären
> für draußen geeignet,

Die Fläche ist bei Multiplex schön holzig, aber die Schnittkanten haben
das Strifenmuster von maserungsparallel geschnittenen Lagen und
Hirnholz-Lagen. Kann man auch als 'modernen Touch' bei der Renovierung
interpretieren.

> Diese Platten wären alle Birke oder Buche und ich
> könnte sie mir vor Ort zurechtsägen lassen.

Über Birkenholz weiß ich zu wenig, wie das witterungsbeständig ist oder
auch nicht (Birken hab' ich nicht im Angebot).
Buchenholz wird nachgesagt, daß es NICHT außentauglich sein soll.
Wundert mich daher, daß es Dir empfohlen wurde. Eine kräftige Lackierung
halte ich für unabdingbar. Im Innenbereich sehr haltbar.

> Lärche, Robinie & Co würden
> schon deshalb entfallen, weil er niemanden kenne, der daraus Stab- oder
> Multiplexplatten herstellt.

s. 1. Antwort-Zeile

> Als Wermutstropfen im Wein muss ich die scharfe Sägekante selbst
> möbelgemäß entgraten. Wie macht der Profi das? Einen Bandschleifer hätte
> ich im Schrank...

Bandschleifer erfordert eine sehr ruhige Hand. Oder eine Führung. Sonst
wird die Kante wellig und das ist eher nicht schön.

Wenn "Kante gebrochen" ausreichend ist, dann würd' ich eher zum
klassischen Schleifklotz mit groben Schleifpapier greifen und dann mit
einem mittleren nochmal drüber. Braucht halt Kraft.

HTH
Wolfgang



Johann Mayerwieser

unread,
Jul 3, 2019, 8:38:47 AM7/3/19
to
Am Wed, 03 Jul 2019 14:00:45 +0200 schrieb Ina Koys:

> Die Tischlerei hüllt sich in mystisches Schweigen, aber der Holzhandel
> hat zügig geantwortet. Und zwar mit der Antwort, dass man von
> Stabholzplatten generell abrate, weil diese alle mit nicht für draußen
> geeignetem Leim hergestellt werden. Zumindest alle im dortigen
> Sortiment. Für meine Zwecke empfehle man mir Multiplexplatten die wären
> für draußen geeignet, womöglich sogar ohne den Anstrich, zu dem mich der
> Holzmensch, der mich angerufen hat, dann an den Anstrichkollegen
> verweisen würde. Diese Platten wären alle Birke oder Buche und ich
> könnte sie mir vor Ort zurechtsägen lassen. Lärche, Robinie & Co würden
> schon deshalb entfallen, weil er niemanden kenne, der daraus Stab- oder
> Multiplexplatten herstellt.
> Als Wermutstropfen im Wein muss ich die scharfe Sägekante selbst
> möbelgemäß entgraten. Wie macht der Profi das? Einen Bandschleifer hätte
> ich im Schrank...

Buche ist weniger Feuchtigkeitsbeständig, ich würde Birke nehmen. Ob das
bei Multiplex so ist, kann ich dir nicht sagen, Multiplex hält Feuchte
besser aus.

Zu den Kanten: Leih dir eine Oberfräse aus (oder kauf dir eine billge).
Nimm den Fräser ganz rechts auf dem Bild:
<https://l-westfalia-eu.secure.footprint.net/static/fileadmin/_processed_/
csm_oberfraese_fraeser_16zu9_d18acacd96.jpg>
wird damit wirklich schön.
Allerdings vorher etwas üben.

Ina Koys

unread,
Jul 3, 2019, 9:17:26 AM7/3/19
to
Am 03.07.2019 um 14:38 schrieb Johann Mayerwieser:

>> Als Wermutstropfen im Wein muss ich die scharfe Sägekante selbst
>> möbelgemäß entgraten. Wie macht der Profi das? Einen Bandschleifer hätte
>> ich im Schrank...
>
> Buche ist weniger Feuchtigkeitsbeständig, ich würde Birke nehmen.

Passt gut, die finde ich auch schöner.

> Ob das
> bei Multiplex so ist, kann ich dir nicht sagen, Multiplex hält Feuchte
> besser aus.
>
> Zu den Kanten: Leih dir eine Oberfräse aus (oder kauf dir eine billge).
> Nimm den Fräser ganz rechts auf dem Bild:
> <https://l-westfalia-eu.secure.footprint.net/static/fileadmin/_processed_/
> csm_oberfraese_fraeser_16zu9_d18acacd96.jpg>
> wird damit wirklich schön.

Und das Ding dann in die Bohrmaschine?

> Allerdings vorher etwas üben.

Mal schauen, vielleicht kann ich ein Stück Abfallholz mitnehmen. Aber
mehr als "etwas" Üben muss entfallen. Ich will ja nicht Tischler werden
und ein Schönheitspreisüberreicher wird nicht vorbeikommen.

Gregor Szaktilla

unread,
Jul 3, 2019, 9:27:23 AM7/3/19
to
> Am 03.07.2019 um 14:38 schrieb Johann Mayerwieser:
>> Buche ist weniger Feuchtigkeitsbeständig, ich würde Birke nehmen.

Ist nicht grundsätzlich _jedes_ unbehandelte Massivholz blöd, wenn es um
Feuchtigkeit geht?

Für die Kante würde ich die billigste aller Möglichkeiten wählen:
Schleifpapier+Schleifklotz. Abgesehen vom Gerödel braucht man so etwas
wohl häufiger, wenn man ab und zu bastelt. Und so ein bisschen
Muskelkater ...

Gruß

Gregor



--
Googeln verblödet.

Ina Koys

unread,
Jul 3, 2019, 10:58:20 AM7/3/19
to
Am 03.07.2019 um 15:27 schrieb Gregor Szaktilla:
>> Am 03.07.2019 um 14:38 schrieb Johann Mayerwieser:
>>> Buche ist weniger Feuchtigkeitsbeständig, ich würde Birke nehmen.
>
> Ist nicht grundsätzlich _jedes_ unbehandelte Massivholz blöd, wenn es um
> Feuchtigkeit geht?
>
> Für die Kante würde ich die billigste aller Möglichkeiten wählen:
> Schleifpapier+Schleifklotz.

Ich probier's einfach mal. Es wird dann sicher nicht so nett gerundet
wie gekauft, aber verletzungsfrei benutzbar reicht ja. Und falls das
doch zu hart ist weiß ich ja jetzt, womit ich den Holzwiderstand
vielleicht eher brechen kann.

Johann Mayerwieser

unread,
Jul 3, 2019, 3:23:22 PM7/3/19
to
Am Wed, 03 Jul 2019 15:17:24 +0200 schrieb Ina Koys:

>> Zu den Kanten: Leih dir eine Oberfräse aus (oder kauf dir eine billge).
>> Nimm den Fräser ganz rechts auf dem Bild:
>> <https://l-westfalia-eu.secure.footprint.net/static/fileadmin/
_processed_/
>> csm_oberfraese_fraeser_16zu9_d18acacd96.jpg>
>> wird damit wirklich schön.
>
> Und das Ding dann in die Bohrmaschine?

Oberfräse! In der Bohrmaschine wird es nichts, vor allem weil du es nicht
senkrecht halten kannst.

>
>> Allerdings vorher etwas üben.
>
> Mal schauen, vielleicht kann ich ein Stück Abfallholz mitnehmen. Aber
> mehr als "etwas" Üben muss entfallen. Ich will ja nicht Tischler werden
> und ein Schönheitspreisüberreicher wird nicht vorbeikommen.

Ich finde die relativ stark abgerundete Kante (in beiden Richtungen auf
ca. 1/2 cm) wesentlich angenehmer als FAsen oder gebrochene Kante.

Thomas Krenzel .

unread,
Jul 3, 2019, 3:35:13 PM7/3/19
to
Am 03.07.2019 um 21:23 schrieb Johann Mayerwieser:
> Am Wed, 03 Jul 2019 15:17:24 +0200 schrieb Ina Koys:
>
>>> Zu den Kanten: Leih dir eine Oberfräse aus (oder kauf dir eine billge).
>>> Nimm den Fräser ganz rechts auf dem Bild:
>>> <https://l-westfalia-eu.secure.footprint.net/static/fileadmin/
> _processed_/
>>> csm_oberfraese_fraeser_16zu9_d18acacd96.jpg>
>>> wird damit wirklich schön.
>>
>> Und das Ding dann in die Bohrmaschine?
>
> Oberfräse! In der Bohrmaschine wird es nichts, vor allem weil du es nicht
> senkrecht halten kannst.

Oder man versucht powertool zu vermeiden, wenn man das noch nie gemacht
hat. Macht unglaublich Krach, ist gefährlich und teuer.

>>> Allerdings vorher etwas üben.
>>
>> Mal schauen, vielleicht kann ich ein Stück Abfallholz mitnehmen. Aber
>> mehr als "etwas" Üben muss entfallen. Ich will ja nicht Tischler werden
>> und ein Schönheitspreisüberreicher wird nicht vorbeikommen.
>
> Ich finde die relativ stark abgerundete Kante (in beiden Richtungen auf
> ca. 1/2 cm) wesentlich angenehmer als FAsen oder gebrochene Kante.

Das sieht bei Schichtholz aber Kacke aus. Da ist eine ordentlich
gemachte Fase sauberer, schon alleine weil alle Schichten des
Sperrholzes gleichdick aussehen. Das ist bei Runden Kanten eher nicht so
glaube ich.

Thomas



Thomas Krenzel .

unread,
Jul 3, 2019, 3:37:17 PM7/3/19
to
Am 03.07.2019 um 21:35 schrieb Thomas Krenzel .:

> Oder man versucht powertool zu vermeiden, wenn man das noch nie gemacht
^ ^
Ich biete noch ein großes P und ein s.

;)

T.

Ina Koys

unread,
Jul 3, 2019, 4:23:36 PM7/3/19
to
Alles glattgeschliffen - passt!

Ina Koys

unread,
Jul 3, 2019, 4:27:20 PM7/3/19
to
Am 03.07.2019 um 21:23 schrieb Johann Mayerwieser:
> Am Wed, 03 Jul 2019 15:17:24 +0200 schrieb Ina Koys:
>
>>> Zu den Kanten: Leih dir eine Oberfräse aus (oder kauf dir eine billge).
>>> Nimm den Fräser ganz rechts auf dem Bild:
>>> <https://l-westfalia-eu.secure.footprint.net/static/fileadmin/
> _processed_/
>>> csm_oberfraese_fraeser_16zu9_d18acacd96.jpg>
>>> wird damit wirklich schön.
>>
>> Und das Ding dann in die Bohrmaschine?
>
> Oberfräse! In der Bohrmaschine wird es nichts, vor allem weil du es nicht
> senkrecht halten kannst.

Damit sinken die Chancen rapide, dass ich das mache. Es handelt sich um
einen Gartentisch, kein Salonmöbel. Er muss in erster Linie praktisch
sein und dabei noch leidlich gepflegt aussehen. Aber wenn die Kante
nicht optimal ist, dann eben nicht. Ich will mir nur nicht dran wehtun -
und das ginge mit ganz spitzen Spitzen bestimmt gut. Muss nicht sein.

Thomas Prufer

unread,
Jul 4, 2019, 2:15:44 AM7/4/19
to
On Wed, 3 Jul 2019 22:27:20 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:

>Damit sinken die Chancen rapide, dass ich das mache. Es handelt sich um
>einen Gartentisch, kein Salonmöbel. Er muss in erster Linie praktisch
>sein und dabei noch leidlich gepflegt aussehen. Aber wenn die Kante
>nicht optimal ist, dann eben nicht. Ich will mir nur nicht dran wehtun -
>und das ginge mit ganz spitzen Spitzen bestimmt gut. Muss nicht sein.

An den Ecken zeichnest mit einem gefällig runden Gegenstand (Teelicht, Dose,
...) die runde Ecke an.

Birke Multiplex ist jetzt nicht soo hart: bis du den Bandschleifer raus hast,
angesteckt, den Bandlauf eingestellt, sind die ersten zwei Ecken mit
Schleifklotz und 60er Papier rund. 30 Sekunden später ist die erste Fase
fertig:-) (aber da vielleicht da 80er oder 100er, was halt da ist).


Thomas Prufer

Johann Mayerwieser

unread,
Jul 4, 2019, 4:15:19 PM7/4/19
to
Am Wed, 03 Jul 2019 21:35:12 +0200 schrieb Thomas Krenzel .:

>> Ich finde die relativ stark abgerundete Kante (in beiden Richtungen auf
>> ca. 1/2 cm) wesentlich angenehmer als FAsen oder gebrochene Kante.

Das Maß in obigen Satz ist falsch, es sind ca. 3 mm, die da weggefräst
werden.

>
> Das sieht bei Schichtholz aber Kacke aus. Da ist eine ordentlich
> gemachte Fase sauberer, schon alleine weil alle Schichten des
> Sperrholzes gleichdick aussehen. Das ist bei Runden Kanten eher nicht so
> glaube ich.

Ich habs beim Ausbau vom Campingbus (15 mm Birkensperrholz) gemacht, mir
gefällts.

Und so powertoolig bzw. gefährlich ist es nicht. Ich hab die Platte auf
den Tisch gespannt und bin mit der Oberfräse entlang gefahren. Schön,
wenn man sich so was ausborgen kann.

Ina Koys

unread,
Jul 6, 2019, 8:19:17 AM7/6/19
to
Am 04.07.2019 um 22:15 schrieb Johann Mayerwieser:

> Und so powertoolig bzw. gefährlich ist es nicht. Ich hab die Platte auf
> den Tisch gespannt und bin mit der Oberfräse entlang gefahren. Schön,
> wenn man sich so was ausborgen kann.

Ich kann ja mal feststellen, ob ich sowas leihen kann.

Ina Koys

unread,
Jul 6, 2019, 8:22:47 AM7/6/19
to
Gestern habe ich sogar noch ein paar Blatt 40er gefunden. Das mit dem
Eckenanzeichnen ist eine gute Idee, das mach ich auf jeden Fall. Ich
überleg gerade, ob die Raspel ne gute Idee zum Runden sein könnte,
wenigstens für den groben Teil, oder ob ich damit womöglich was kaputt
mache.

Gregor Szaktilla

unread,
Jul 6, 2019, 8:34:59 AM7/6/19
to
On 06.07.2019 14:22, Ina Koys wrote:
> ...ob die Raspel ne gute Idee zum Runden sein könnte,
> wenigstens für den groben Teil, oder ob ich damit womöglich was kaputt
> mache.

Raspel halte ich für keine gute Idee. Geh's lieber gemütlich an: Breche
erst mal nur die Kanten (Schmirgelpapier+Schleifklotz).

Sieh das wie den Friseurbesuch: Mehr wegmachen geht immer.

Und hübsche Eckenrundungen bekommst Du auch mit einer Stichsäge (oder
eben einer Raspel) hin.

Johann Mayerwieser

unread,
Jul 6, 2019, 8:50:26 AM7/6/19
to
Am Sat, 06 Jul 2019 14:22:45 +0200 schrieb Ina Koys:

> Ich überleg gerade, ob die Raspel ne gute Idee zum Runden sein könnte,
> wenigstens für den groben Teil, oder ob ich damit womöglich was kaputt
> mache.

Wenn du quer zu den Lagen arbeitest mit Sicherheit.
Wenn du längs arbeitest nicht.

Wolfgang Kynast

unread,
Jul 6, 2019, 10:07:17 AM7/6/19
to
On Sat, 6 Jul 2019 14:22:45 +0200, "Ina Koys" posted:

>Am 04.07.2019 um 08:15 schrieb Thomas Prufer:
>> On Wed, 3 Jul 2019 22:27:20 +0200, Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
>>
>>> Damit sinken die Chancen rapide, dass ich das mache. Es handelt sich um
>>> einen Gartentisch, kein Salonmöbel. Er muss in erster Linie praktisch
>>> sein und dabei noch leidlich gepflegt aussehen. Aber wenn die Kante
>>> nicht optimal ist, dann eben nicht. Ich will mir nur nicht dran wehtun -
>>> und das ginge mit ganz spitzen Spitzen bestimmt gut. Muss nicht sein.
>>
>> An den Ecken zeichnest mit einem gefällig runden Gegenstand (Teelicht, Dose,
>> ...) die runde Ecke an.
>>
>> Birke Multiplex ist jetzt nicht soo hart: bis du den Bandschleifer raus hast,
>> angesteckt, den Bandlauf eingestellt, sind die ersten zwei Ecken mit
>> Schleifklotz und 60er Papier rund. 30 Sekunden später ist die erste Fase
>> fertig:-) (aber da vielleicht da 80er oder 100er, was halt da ist).
>
>Gestern habe ich sogar noch ein paar Blatt 40er gefunden.

wäre mir zu grob.

>Das mit dem
>Eckenanzeichnen ist eine gute Idee, das mach ich auf jeden Fall.

ok

>Ich
>überleg gerade, ob die Raspel ne gute Idee zum Runden sein könnte,
>wenigstens für den groben Teil, oder ob ich damit womöglich was kaputt
>mache.

würde ich nicht machen

--
Schöne Grüße,
Wolfgang

Johann Mayerwieser

unread,
Jul 7, 2019, 11:00:13 AM7/7/19
to
Am Thu, 27 Jun 2019 13:02:14 +0200 schrieb Ina Koys:

Schreib mich personlich an wegen Oberfräse, siehe Signatur.





--
Mailadresse ist gültig Mails werden nur gelesen, wenn im Betreff [usenet]
steht

Ina Koys

unread,
Jul 12, 2019, 7:53:38 PM7/12/19
to
Am 07.07.2019 um 17:00 schrieb Johann Mayerwieser:
> Am Thu, 27 Jun 2019 13:02:14 +0200 schrieb Ina Koys:
>
> Schreib mich personlich an wegen Oberfräse, siehe Signatur.

Jungs, ich bin begeistert! Das ist jetzt die dritte Fräse, die mir
angeboten wird. Ist echt nett von euch, aber erstmal muss ich die Platte
beschaffen. Dann sehen wir weiter und dann frag ich vielleicht noch mal
schüchtern nach. Wird aber nicht so schnell.
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