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Betontreppe sanieren/auffüttern

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Thomas Weisenstein

unread,
Jul 4, 2001, 4:42:21 AM7/4/01
to
Hi NG,
nach Bezug unseres Hauses wollen wir jetzt die KG-Treppe (Beton) etwas
sanieren. Genauer gesagt wollen wir je Stufe etwa 3-4 cm auffüttern,
um die Treppe fliesen zu können (Höhenunterschiede im An- und Austritt
ausgleichen). Ursprünglich war geplant, die Treppe mit Mamor oder
Granit zu belegen. Aber irgenwie gefallen un$ geflie$te Treppen auf
einmal be$$er :-)).

Ich stelle mir das folgendermaßen vor:
- Treppe reinigen
- Schalbretter (senkrecht) anbringen, auf Höhe und ins Blei setzten.
- Haftgrund (??) auftragen, Nass in Nass Beton mit kleiner Körnung wie
z.B. Estrichbeton aufbringen, glattstreichen.
- Liegenlassen und nach etwa 14 Tagen fliesen.

Zwei Fragen dazu:
1.) Haftgrund zum besseren Verbinden des neuen und des alten Betons:
Was genau (Produktname und Hersteller) würdet Ihr empfehlen ?
(Vielleicht kann Andrea sich hier melden ?). Bei Dykerhoff bin ich
irgenwie nicht so schlau geworden, was man da jetzt für diesen Fall
nehmen soll, und bei Caparol finde ich nur so eine Art
Ausgleichsmasse.
2.) Den Beton wollte ich mit Rheinsand im Verhältnis 1 - 4 bis 1-6
anmachen. O.K.?

MfG
Tomi
Thomas.We...@gmx.de

Sascha Münch

unread,
Jul 4, 2001, 5:47:23 AM7/4/01
to
Hi Thomas!

On 4 Jul 2001 01:42:21 -0700, thomas.we...@gmx.de (Thomas
Weisenstein) wrote:

>Ich stelle mir das folgendermaßen vor:

Hier würde ich noch Einfügen:
- alte Treffenstufen "aufrauhen" zB durch Hammerschläge, damit du
nicht mehr so eine glatte und ebene Oberfläche hast. Hätte sonst immer
Bedenken, daß die eigene Betonschicht glatt abrutscht.

>- Treppe reinigen
>- Schalbretter (senkrecht) anbringen, auf Höhe und ins Blei setzten.
>- Haftgrund (??) auftragen, Nass in Nass Beton mit kleiner Körnung wie
>z.B. Estrichbeton aufbringen, glattstreichen.
>- Liegenlassen und nach etwa 14 Tagen fliesen.

Also unseren Estrich im Bad (emalie Wannenfläche aufgefüllt) haben wir
auch 2 Wochen trocknen lassen und nun haben wir Rissen in den Fleesen
:-( Kann aber durchaus auch an der Kombination von alter und neuer
Oberfläche liegen.

>Zwei Fragen dazu:

Dazu kann ich leider nix sagen.


CU
Sascha
--
'85 Suzuki GSX 550 EU 95-?? 78Mm still counting
Für alle die es unbedingt wissen wollen: http://www.muench-stahl.de/sascha

Christian Kurze

unread,
Jul 4, 2001, 10:48:16 AM7/4/01
to
Hallo,

>[...]


> Zwei Fragen dazu:
> 1.) Haftgrund zum besseren Verbinden des neuen und des alten Betons:
> Was genau (Produktname und Hersteller) würdet Ihr empfehlen ?

Ich würde eine Quarzbrücke draufspachteln. Gibts von Hagalith (Tochter von
QuickMix???). Damit hält auch Putz auf Klinkermauerwerk, das klappt bei mir
schon im Langzeittest ;-) Der Untergrund sollte ber vorher ichtig geschruppt
werden und lose Teile (evtl. Lack auf der Treppe???) müssen unbedingt
runter.

> (Vielleicht kann Andrea sich hier melden ?). Bei Dykerhoff bin ich
> irgenwie nicht so schlau geworden, was man da jetzt für diesen Fall
> nehmen soll, und bei Caparol finde ich nur so eine Art
> Ausgleichsmasse.

> [...]

Viel Erfolg.

Christian

Andrea Glatthor

unread,
Jul 4, 2001, 3:59:04 PM7/4/01
to
Hallo Thomas,

thomas.we...@gmx.de (Thomas Weisenstein) schrieb:

> nach Bezug unseres Hauses wollen wir jetzt die KG-Treppe (Beton) etwas
> sanieren.

Ihr fangt ja früh an mit dem Sanieren. :-)

> Genauer gesagt wollen wir je Stufe etwa 3-4 cm auffüttern,
> um die Treppe fliesen zu können (Höhenunterschiede im An- und Austritt
> ausgleichen).

[...]


> Ich stelle mir das folgendermaßen vor:
> - Treppe reinigen
> - Schalbretter (senkrecht) anbringen, auf Höhe und ins Blei setzten.
> - Haftgrund (??) auftragen,

Ja, siehe unten.

> Nass in Nass Beton mit kleiner Körnung wie
> z.B. Estrichbeton aufbringen, glattstreichen.
> - Liegenlassen und nach etwa 14 Tagen fliesen.

Du hast drei Möglichkeiten (AFAIK):

1) Den Estrich mindestens *vier* Wochen liegen lassen und dann erst
verfliesen. Zwei Wochen sind für normalen Zementestrich zu wenig. Die
vier Wochen braucht er, sonst gibt es durch seine Schwindspannungen
Risse. Schnellestrich, den man früher belegen kann, ist unverschämt
teuer (siehe Variante 3), und selbst mit Flexfliesenkleber kommst Du um
die vier Wochen Wartezeit nicht herum.

2) Den Estrich sofort auf dem frischen Estrich verlegen mit Hilfe einer
speziellen Haftschlämme wie dieser:
http://www.pci-augsburg.de/database/bauabc/pdf/162.pdf

3) Den Estrich mit Schnellzement herstellen oder aber gleich eine
Schnellestrich-Fertigmischung nehmen wie
http://www.pci-augsburg.de/database/bauabc/pdf/107.pdf - dann kannst Du
schon nach einem Tag verfliesen.

Die Varianten haben alle ihre Vor- und Nachteile, wie meistens. Vor
allem beim Preis. Ich kenne aber keine Anhaltswerte in DM ... :-/

Wie eng ist denn Dein Zeitplan?
Version 2) benötigt vermutlich am meisten Geschick, da Du beide
Arbeitsgänge nebeneinander machen mußt: Estrich legen *und* Fliesen
verlegen.

> Zwei Fragen dazu:
> 1.) Haftgrund zum besseren Verbinden des neuen und des alten Betons:
> Was genau (Produktname und Hersteller) würdet Ihr empfehlen ?

Da gibt es eine ganze Reihe von brauchbaren Produkten - das ist kein
High-Tech-Produkt und die meisten Hersteller kaufen eh' nur ein Produkt
komplett fertig abgefüllt ein und verkaufen es weiter. Kaum ein
Trockenmörtelproduzent hat parallel eine Flüssigproduktionslinie laufen
für slche Dinge. Wichtig ist, dass man ein Produkt erwischt, dass für
Zementprodukte geeignet ist und entsprechend verseifungsstabil ist.
Haftgrundierungen für Gipsputze erfüllen diese Anforderung nicht
unbedingt. Also nach Haftbrücken für Verbundestrich gucken/fragen. ich
würde dem Estrichmörtel selbst auch eine Schuss von dem Zeug zusetzen.

Beispiele:

* Sopro Haftemulsion http://www.dyckerhoff-sopro.de/449.htm
* PCI-Repahaft http://www.pci-augsburg.de/database/bauabc/pdf/163.pdf
* Hagalith Kontaktgrund

http://www.quick-mix.de/deutsch/baumarkt/sortiment/haftputze/grundierung.htm
* Ceresit Mörtelfit Haftbrücke

http://www.henkelhaus.de/ceresit/produkte/grundierungen/haftbruecke.htm

> 2.) Den Beton wollte ich mit Rheinsand im Verhältnis 1 - 4 bis 1-6
> anmachen. O.K.?

Das ist eine gefährliche Frage. :-)
Meinst Du damit jetzt 1 zu 4 in Gewichtsteilen oder Raumteilen? :->

Schreibe ich jetzt: "Okay" und es geht in die Hose, dann habe ich den
Schwarzen Peter wenn der Sand nix taugt oder der Wasseranteil zu hoch
gewählt wird. ;-)

--> Als Sand einen mit einem Größtkorn von 8 mm nehmen (für 4 cm
Schichtdicke ist das optimal).
--> Als Zement nicht den allerbilligsten Typ nehmen (der erhärtet
schnarch-langsam), sondern lieber eine Festigkeitsklasse höher (42,5er)
--> Als Mischungsverhältnis ungefähr 1 zu 4 bis 1 zu 5 (in Raumteilen
gemessen, also dem Volumen nach dosiert).
--> Möglichst wenig Anmachwasser verwenden.
--> Etwas Haftemulsion dem Mörtel mit zusetzen.


Andrea

Peter Metzig

unread,
Jul 4, 2001, 5:30:17 PM7/4/01
to
hallo Thomas,
wenn du mit Zementestrich auffüttern willst, bist du am sichersten
mit einer Epoxidharz-Haftbrücke. Da bricht eher der neue Estrich aus
oder die alte Stufe aber es löst sich nichts an der Haftschicht. Du
kannst aber auch gleich mit Epoxidharzestrich auffüttern (Harz mit
Quarzsand gemischt) das ist zwar wesentlich teurer, dafür kannst du
aber auch schon nach 24 Stunden drauffliesen. Und dieser Estrich
hält bombenfest. Harz gibts im Baustoffhandel in 1 kg-Gebinden für
ca 50.-, ich habe KSA von HeyDi. Das gibts aber nur im 10 KG Gebinde
(Harz und Härter) für ca 300.- DM. Hält aber ein paar Jahre und ich
brauchs immer wieder. Oder du machst eine Epoxi-Haftbrücke und
vergütest den darauf aufgebrachten Zementestrich ebenfalls mit
Epoxidharz, damit kannst du Rißbildung vorbeugen.
Gruß, Peter


Thomas Weisenstein schrieb in Nachricht ...

Thomas Weisenstein

unread,
Jul 5, 2001, 2:41:46 AM7/5/01
to
Hi Sascha,

"Sascha Münch" <ne...@muench-stahl.de> schrieb im Newsbeitrag
news:q6p5kto2rj79hvenl...@4ax.com...


> Hier würde ich noch Einfügen:
> - alte Treffenstufen "aufrauhen" zB durch Hammerschläge, damit du
> nicht mehr so eine glatte und ebene Oberfläche hast. Hätte sonst immer
> Bedenken, daß die eigene Betonschicht glatt abrutscht.

die Treppe ist eine in Ortbeton betonierte Treppe, meines erachtens
schon relativ rauh auf der Oberfläche (Porös wurde es eher treffen).
Dein Tipp kann aber wohl nicht schaden.

>
> >- Treppe reinigen
> >- Schalbretter (senkrecht) anbringen, auf Höhe und ins Blei setzten.
> >- Haftgrund (??) auftragen, Nass in Nass Beton mit kleiner Körnung
wie
> >z.B. Estrichbeton aufbringen, glattstreichen.
> >- Liegenlassen und nach etwa 14 Tagen fliesen.
>
> Also unseren Estrich im Bad (emalie Wannenfläche aufgefüllt) haben wir
> auch 2 Wochen trocknen lassen und nun haben wir Rissen in den Fleesen
> :-( Kann aber durchaus auch an der Kombination von alter und neuer
> Oberfläche liegen.

Aus den anderen Postings ersehe ich, dass 4 Wochen wohl das Minimum
sind.

>
> >Zwei Fragen dazu:
>
> Dazu kann ich leider nix sagen.
>
>
> CU
> Sascha

Thanx
Tomi


Thomas Weisenstein

unread,
Jul 5, 2001, 2:45:44 AM7/5/01
to
Hi Christian,

"Christian Kurze" <c.k...@dres-kurze.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9hvah7$27d$02$1...@news.t-online.com...
[Quarzbrücke]

ich werde auf jeden Fall die Treppenstufen vorbehandeln, allerdings
spielt auch der Preis eine Rolle. Ich werde mich aber auf jeden Fall
beim Baustoffhändler erkundigen. Danke

MfG
Tomi


Thomas Weisenstein

unread,
Jul 5, 2001, 3:22:35 AM7/5/01
to
Hi Peter,

"Peter Metzig" <peter....@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9i01u2$sji$03$1...@news.t-online.com...
[Epoxidharz]

danke für den Tipp. Das mit dem Epoxidharz und Quarzsand wird wohl aus
Kostengründen flach fallen. Trotzdem dankie für den Hinweis.

Bis dann
Tomi


Thomas Weisenstein

unread,
Jul 5, 2001, 3:00:36 AM7/5/01
to
Hi Andrea,
"Andrea Glatthor" <a...@andrea-glatthor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9i03j7.3...@svbuc.de...

> Ihr fangt ja früh an mit dem Sanieren. :-)

Tja, Man(n) hat mir halt erzählt, Granit wäre genauso teuer wie Fliesen.
Und ich I***t habs auch noch geglaubt.

> Du hast drei Möglichkeiten (AFAIK):
>
> 1) Den Estrich mindestens *vier* Wochen liegen lassen und dann erst
> verfliesen. Zwei Wochen sind für normalen Zementestrich zu wenig. Die
> vier Wochen braucht er, sonst gibt es durch seine Schwindspannungen
> Risse. Schnellestrich, den man früher belegen kann, ist unverschämt
> teuer (siehe Variante 3), und selbst mit Flexfliesenkleber kommst Du
um
> die vier Wochen Wartezeit nicht herum.

Aus Kosztengründen wird wohl diese Variante bevorzugt werden, wobei mir
die 4 Wochen nicht so in den Kram passen. Aber bevor ich nach kurzer
Zeit wieder sanieren kann, dann lieber so.

>
> 2) Den Estrich sofort auf dem frischen Estrich verlegen mit Hilfe
einer
> speziellen Haftschlämme wie dieser:
> http://www.pci-augsburg.de/database/bauabc/pdf/162.pdf
>
> 3) Den Estrich mit Schnellzement herstellen oder aber gleich eine
> Schnellestrich-Fertigmischung nehmen wie
> http://www.pci-augsburg.de/database/bauabc/pdf/107.pdf - dann kannst
Du
> schon nach einem Tag verfliesen.
>
> Die Varianten haben alle ihre Vor- und Nachteile, wie meistens. Vor
> allem beim Preis. Ich kenne aber keine Anhaltswerte in DM ... :-/

Wie gesagt, ich gehe davon aus, dass Variante 1 die preiswerteste bei
zufriedenstellendem Endergebnis ist.

>
> Wie eng ist denn Dein Zeitplan?

Na ja, ich wollte eben ende Juli fliesen. Wirklich unter Zeitdruck stehe
ich nicht.

> [Info über Haftgrund gesnippt]

Danke, ich höre mal nach, was davon mein Baustoffhändler im Program hat.

> > 2.) Den Beton wollte ich mit Rheinsand im Verhältnis 1 - 4 bis 1-6
> > anmachen. O.K.?
>
> Das ist eine gefährliche Frage. :-)
> Meinst Du damit jetzt 1 zu 4 in Gewichtsteilen oder Raumteilen? :->

Raumteile. Sprich 4 Schaufeln Sand, 1 Schaufel Zement. Und dann
reinspucken ?

>
> Schreibe ich jetzt: "Okay" und es geht in die Hose, dann habe ich den
> Schwarzen Peter wenn der Sand nix taugt oder der Wasseranteil zu hoch
> gewählt wird. ;-)

[smiley on]
Na ja, vielleicht gebe ich Dir einfach meine Bankverbindung und Du
überweist mir einen Betrag, den Du für angemessen hälst. Dann werde ich
von jeder weiteren gerichtlichen Verfolgung Deiner Person absehen.
[/smiley off]

>
> --> Als Sand einen mit einem Größtkorn von 8 mm nehmen (für 4 cm
> Schichtdicke ist das optimal).

Also das läuft bei meinem BH (Baustoffhändler :-)) ) unter Rheinsand

> --> Als Zement nicht den allerbilligsten Typ nehmen (der erhärtet
> schnarch-langsam), sondern lieber eine Festigkeitsklasse höher
(42,5er)

Ich habe noch Zement vom betonieren der KG-Treppe auf der Baustelle, den
werde ich wohl nehmen (Heidelberger Zement irgendwas, ich schaus nach
bis morgen)

> --> Als Mischungsverhältnis ungefähr 1 zu 4 bis 1 zu 5 (in Raumteilen
> gemessen, also dem Volumen nach dosiert).

O.K.

> --> Möglichst wenig Anmachwasser verwenden.

Also etwa erdfeucht ?

> --> Etwas Haftemulsion dem Mörtel mit zusetzen.

O.K.

>
>
> Andrea

MfG
Tomi


Markus Beinert

unread,
Jul 6, 2001, 1:26:10 AM7/6/01
to

Thomas Weisenstein wrote in message <9i1822$5f4$3...@olaf.komtel.net>...

>Raumteile. Sprich 4 Schaufeln Sand, 1 Schaufel Zement. Und dann
>reinspucken ?


Aus Erfahrung: Mit der Schaufel mischen passt fast nie, Du packst fast immer
mehr Sand als Zement auf die Schaufel.

Aus dem Grund messe ich nur noch mit einem Eimer ab.
(Weiterer Vorteil: Es geht weniger daneben)

(Schau Dir mal einen Nachbarn beim Betonieren an, vorher
wird stundenlang der Materialbedarf ausgerechnet und nach
dem Betonieren sind noch zich Säcke Zement übrig

Thomas Weisenstein

unread,
Jul 6, 2001, 1:59:28 AM7/6/01
to
Hi Andrea,
"Andrea Glatthor" <a...@andrea-glatthor.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9i03j7.3...@svbuc.de...
> --> Als Zement nicht den allerbilligsten Typ nehmen (der erhärtet
> schnarch-langsam), sondern lieber eine Festigkeitsklasse höher
(42,5er)

Bei mir liegt noch Portlandzement 32,5 rum. Das ist dann wohl der oben
gemeinte (schnarch)?

Bis dann
Tomi


Andrea Glatthor

unread,
Jul 6, 2001, 7:34:20 AM7/6/01
to
Hallo Thomas,

"Thomas Weisenstein" <Thomas.We...@gmx.de> schrieb:

> "Andrea Glatthor" <a...@andrea-glatthor.de> schrieb:

>> --> Als Zement nicht den allerbilligsten Typ nehmen (der erhärtet
>> schnarch-langsam), sondern lieber eine Festigkeitsklasse höher
> (42,5er)
>
> Bei mir liegt noch Portlandzement 32,5 rum. Das ist dann wohl der oben
> gemeinte (schnarch)?

:-)) Ja.

Du kannst ihn für den Estrich trotzdem nehmen, aber optimal ist das
nicht. Es muss vor allem auch ein reiner Portlandzement (CEM I) sein.
Also kein CEM II oder III, sonst ist er wirklich ein "schnaaarrrccchhh".
Den Unterschied zwischen den verschiedenen Zementsorten merkt man
speziell dann, wenn unter Zeitdruck schon früh verfliest werden muss.
Also, wenn Du die 4 Wochen Mindestwartezeit zwischen Estrichlegen und
Verfliesen partout unterschreiten willst, dann wäre der 32,5er die
falsche Wahl. Da würde sich der 42,5er auszahlen.
Das Problem ist, dass der 32,5er langsamer durchreagiert und damit auch
langsamer schwindet. Der 42,5er (oder gar 52,5er) ist schneller und der
Zeitpunkt der maximalen Schwindverformung liegt auch früher. Das Risiko
der Risse im Fliesenbelag wäre also niedriger.


Andrea

Thomas Weisenstein

unread,
Jul 6, 2001, 8:15:12 AM7/6/01
to
Hi Andrea,

"Andrea Glatthor" <a...@andrea-glatthor.de> schrieb im Newsbeitrag

news:9i4eor.3...@svbuc.de...

[PZ 32,5 er, CEM I, II oder III]

Das mit dem CEM-Wert habe ich heute morgen natürlich nicht nachgeschaut.
Egal, ich werde auf jedenfall die 4 Wochen einhalten. Gibts halt 2
Wochen länger Dreck im Erdgeschoss, wenn man vom KG hoch kommt. Bei der
Menge, die aber im Moment eh anfällt (Neubau, nur EG komplett fertig,
Aussenanlage = 0, udn drumherum siehts auch nicht besser aus) wirds wohl
kaum auffallen.
Vielen dank nochmal für die Tipps, ich werd versuchen, die 449 von
D-Sopro zu bekommen.

Euch allen ein schönes, hoffentlich nicht zu heisses und nicht
veregnetes Wochende (Na, das waren ja wieder 3 Wünsche auf einmal :-)) )

Tomi


Christian Kurze

unread,
Jul 7, 2001, 12:11:14 PM7/7/01
to
Hallo,

> [Quarzbrücke]
>
> ich werde auf jeden Fall die Treppenstufen vorbehandeln, allerdings
> spielt auch der Preis eine Rolle. Ich werde mich aber auf jeden Fall
> beim Baustoffhändler erkundigen. Danke

Ja, die Quarzbrücke ist relativ teuer, aber bevor der Fliesenbelag
abbröckelt, sollte man sich die Investition überlegen. ich durfte Auch schon
mal Putz wieder abnehmen, nur weil der Untergrund nicht richtig war, im
Endeffekt war ich teurer, als wenn ich gleich die Quarzbrücke gestrichen
hätte!

>
> MfG
> Tomi
>
>

Christian


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