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Handschlagbohrer

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Matthias Kohrs

unread,
Dec 13, 2011, 12:51:10 AM12/13/11
to
Hi Folks,

wißt ihr was ein Handschlagbohrer ist? Ein 6mm-Bohrer mit einem dicken
Griff und einem Schlagknopf dran, mit dem man Dübellöcher in Ziegelwände
hämmern kann.

Ich suche einen und finde unter dieser Bezeichnung keinen. Gibt's die
nicht mehr oder heißen die anders?

CYA! Matthias

Stefan Koschke

unread,
Dec 13, 2011, 1:45:00 AM12/13/11
to
Kenne ich, habe damit vor vielen Jahren stundenlang auf Stahlbetonwände
eingehämmert :-)

Die Spitze war 3-kantig, die Teile, die ich hatte, besaßen auch keinen
Handschutz und damit gab es immer mal wieder blaue Flecke ;-)

Ich dachte auch ich finde gleich welche und sende Dir einen Link, aber
scheinbar gibt es die wirklich nicht mehr (Gott sei dank?)...

Ciao
Stefan

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Dec 13, 2011, 2:29:58 AM12/13/11
to
Stefan Koschke schrieb:

> Ich dachte auch ich finde gleich welche und sende Dir einen Link, aber
> scheinbar gibt es die wirklich nicht mehr (Gott sei dank?)...

Na ja, inzwischen sehen die so aus:

http://www.bosch-do-it.de/boptocs2-de/Heimwerker/Werkzeuge/DE/de/hw/Uneo/117922/index.htm?gclid=CKnEtKjD_qwCFQW_zAodZDJMSw

SCNR Bernhard

Bernd Nebendahl

unread,
Dec 13, 2011, 2:37:02 AM12/13/11
to

Harald Klotz

unread,
Dec 13, 2011, 2:33:35 AM12/13/11
to
Matthias Kohrs schrieb:

> wißt ihr was ein Handschlagbohrer ist? Ein 6mm-Bohrer mit
> einem dicken Griff und einem Schlagknopf dran, mit dem
> man Dübellöcher in Ziegelwände hämmern kann.

Das unnützte Werkzeug welches hier herumliegt.
In Ziegel oder Beton richtest du damit ohnehin nichts aus.

Grüße Harald

Alfred Gemsa

unread,
Dec 13, 2011, 3:52:56 AM12/13/11
to
Am 13.12.2011 08:33, schrieb Harald Klotz:

> Das unnützte Werkzeug welches hier herumliegt.
> In Ziegel oder Beton richtest du damit ohnehin nichts aus.

In den 60er-Jahren hat damit mein Vater Gardinenbretter in Betondecken
montiert. Es ging schon, aber frag' lieber nicht, wie lange das gedauert
hat, wieviele blaue Flecken entstanden, und was die anderen Mieter dazu
gesagt haben.

Gruß, Alfred.

Horst Scholz

unread,
Dec 13, 2011, 4:57:03 AM12/13/11
to

"Matthias Kohrs" <Matthia...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:9ko7ef...@mid.individual.net...
> Hi Folks,
>
> wißt ihr was ein Handschlagbohrer ist? Ein 6mm-Bohrer mit einem dicken
> Griff und einem Schlagknopf dran, mit dem man Dübellöcher in Ziegelwände
> hämmern kann

Ich habe hier nur einen für Ytong

http://www.ais-online.de/6/company/00/67/44/ytong-einschlagwerkzeug-fuer-duebel/produkt.html

Horst

Harald Wilhelms

unread,
Dec 13, 2011, 5:17:34 AM12/13/11
to
On 13 Dez., 08:29, Bernhard Wohlgemuth <wohl...@gmx.de> wrote:
> Stefan Koschke schrieb:
>
> > Ich dachte auch ich finde gleich welche und sende Dir einen Link, aber
> > scheinbar gibt es die wirklich nicht mehr (Gott sei dank?)...
>
> Na ja, inzwischen sehen die so aus:
>
> http://www.bosch-do-it.de/boptocs2-de/Heimwerker/Werkzeuge/DE/de/hw/U...
>
> SCNR Bernhard

Aha, und an welche Stelle haut man mit dem Hammer drauf?
Gruss
Harald

Helmut Hullen

unread,
Dec 13, 2011, 5:40:00 AM12/13/11
to
Hallo, Bernd,

Du meintest am 13.12.11:

>> wißt ihr was ein Handschlagbohrer ist? Ein 6mm-Bohrer mit einem
>> dicken Griff und einem Schlagknopf dran, mit dem man Dübellöcher in
>> Ziegelwände hämmern kann.
>>
>> Ich suche einen und finde unter dieser Bezeichnung keinen. Gibt's
>> die nicht mehr oder heißen die anders?

> Du meinst sowas?

> <http://www.bergfreunde.de/petzl-rocpec-handbohrer/>

Eher nicht (obwohl ich damals lieber ein solches Werkzeug benutzt
hätte).

Das "Setzwerkzeug" war (wie schon erwähnt) ein vielleicht 10 cm langer
Sechs- oder 8-Kant-Stahl, der "Bohrer" hatte kein "Gewinde"; sehr stark
vereinfacht: so ähnlich wie ein Gewindebohrer ohne Gewinde. Setzte sich
schnell voll.

Ich habe damit so etwa 1957- 1962 gearbeitet; gelegentlich musste ich
anschliessend den kompletten Stein "irgendwie" wieder befestigen ...

Hersteller damals: anscheinend vor allem Upat. Fischer kam später.

Viele Gruesse!
Helmut

Helmut Hullen

unread,
Dec 13, 2011, 5:46:00 AM12/13/11
to
Hallo, Harald,

Du meintest am 13.12.11:

>> Na ja, inzwischen sehen die so aus:
>>
>> http://www.bosch-do-it.de/boptocs2-de/Heimwerker/Werkzeuge/DE/de/hw/
>> U...


> Aha, und an welche Stelle haut man mit dem Hammer drauf?

Das ist doch dem Bohrhammer egal!

Viele Gruesse!
Helmut

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Dec 13, 2011, 6:11:43 AM12/13/11
to
Harald Wilhelms schrieb:

> Aha, und an welche Stelle haut man mit dem Hammer drauf?

Das ist ja der Trick: Da ist der Hammer schon eingebaut und der hämmert
dann auch noch selbsttätig...

Gruß Bernhard

Sebastian Suchanek

unread,
Dec 13, 2011, 6:13:31 AM12/13/11
to
*örks*
Da hätte ich doch lieber gleich richtige Betonnägel[1] verwendet...


Tschüs,

Sebastian
_____
[1] http://www.baumarkt.de/lexikon/Fix-Pin.htm

Stefan Koschke

unread,
Dec 13, 2011, 6:16:46 AM12/13/11
to
Am 13.12.2011 08:33, schrieb Harald Klotz:
wie kommst Du da drauf?
Ich habe massig Löcher in Beton (Neubaublock / Kellergeschoß) machen müssen.
Das geht schon solange man keinen Stahl trifft!

Das Prinzip ist ja das Gleiche wie ein Bohrhammer, nur daß die
Schlagzahl pro Minute wesentlich geringer ist, dafür die Schlagenergie
wesentlich größer (es sei denn man hat den Finger dazwischen) :-)

Ciao
Stefan

Harald Klotz

unread,
Dec 13, 2011, 6:10:08 AM12/13/11
to
Harald Wilhelms schrieb:

> Aha, und an welche Stelle haut man mit dem Hammer drauf?

Na man, immer wo der Daumen ist, das Werkzeug ist dabei
Nebensache. ;-)

Grüße Harald

Bernd Nebendahl

unread,
Dec 13, 2011, 6:20:39 AM12/13/11
to
Am 2011-12-13 11:40, schrieb Helmut Hullen:
> Hallo, Bernd,
>
> Du meintest am 13.12.11:
>
>>> wißt ihr was ein Handschlagbohrer ist? Ein 6mm-Bohrer mit einem
>>> dicken Griff und einem Schlagknopf dran, mit dem man Dübellöcher in
>>> Ziegelwände hämmern kann.
>>>
>>> Ich suche einen und finde unter dieser Bezeichnung keinen. Gibt's
>>> die nicht mehr oder heißen die anders?
>
>> Du meinst sowas?
>
>> <http://www.bergfreunde.de/petzl-rocpec-handbohrer/>
>
> Eher nicht (obwohl ich damals lieber ein solches Werkzeug benutzt
> hätte).
>
> Das "Setzwerkzeug" war (wie schon erwähnt) ein vielleicht 10 cm langer
> Sechs- oder 8-Kant-Stahl, der "Bohrer" hatte kein "Gewinde"; sehr stark
> vereinfacht: so ähnlich wie ein Gewindebohrer ohne Gewinde. Setzte sich
> schnell voll.

Du schriebst: "Wie schon erwähnt". Wann willst Du das geschrieben haben?
Die ursprünglich Frage kam ja von Matthias Kors. Dem habe ich direkt
geantwortet. Daher wundert mich, dass Du für dich jetzt meldest. ???

Bernd

Stefan Koschke

unread,
Dec 13, 2011, 6:20:49 AM12/13/11
to
Am 13.12.2011 12:13, schrieb Sebastian Suchanek:

> *örks*
> Da hätte ich doch lieber gleich richtige Betonnägel[1] verwendet...
>
> _____
> [1] http://www.baumarkt.de/lexikon/Fix-Pin.htm

"Bolzenschußgerät" hieß das bei uns damals, mit Treibladung wie bei
einer Gewehrpatrone in verschiedenen Stärken...
(ich glaube die schwarze Ladung war die stärkste)

Teuflisch gefährlich, wenn in Unkenntnis des Wandmaterials geschossen
wurde, denn wenn anstelle des erwarteten Betons nur Gipswand war gingen
die Dinger gleich durch mehrere Wände durch!

Wehe da stand jemand in der Schußlinie!

Ciao
Stefan

Helmut Hullen

unread,
Dec 13, 2011, 6:29:00 AM12/13/11
to
Hallo, Bernd,

Du meintest am 13.12.11:

>> Das "Setzwerkzeug" war (wie schon erwähnt) ...

[...]

> Du schriebst: "Wie schon erwähnt". Wann willst Du das geschrieben
> haben?

Da oben steht nicht, dass ich das erwähnt hätte.

> Die ursprünglich Frage kam ja von Matthias Kors. Dem habe ich
> direkt geantwortet. Daher wundert mich, dass Du für dich jetzt
> meldest. ???

Du weisst aber, dass dies eine Newsgroup ist und nicht etwa eine Art
Telefongespräch zwischen 2 Leuten?

Viele Gruesse!
Helmut

Horst Scholz

unread,
Dec 13, 2011, 6:43:16 AM12/13/11
to

"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4ee73436$2$7625$9b4e...@newsspool1.arcor-online.net...

Radbert Grimmig

unread,
Dec 13, 2011, 6:44:39 AM12/13/11
to
Matthias Kohrs schrieb:

>Ich suche einen und finde unter dieser Bezeichnung keinen.

Was um alles in der Welt willst Du damit?

Beim Holzwerken kann ich es ja nachvollziehen, dass gewisse
Genussmenschen, die das aus Hobby betreiben, fanatisch auf
Handwerkzeuge setzen...

--

Gruß
Radbert

Horst Scholz

unread,
Dec 13, 2011, 6:49:19 AM12/13/11
to

"Horst Scholz" <glas...@aol.com> schrieb im Newsbeitrag
news:jc7dor$607$1...@news.albasani.net...
Und das findest du lustig?

Hans-Jürgen Schneider

unread,
Dec 13, 2011, 9:34:41 AM12/13/11
to
Radbert Grimmig schrieb:
Den meisten Heimwerkern ist schon mal die Bohrerspitze zur Seite
weggelaufen. Und nicht alle Hersteller haben darauf mit Langlöchern
oder Ausgleichsbeschlägen reagiert. Manchmal muss es einfach ganz
genau passen. Dann holt man seinen Handschlagbohrer raus und arbeitet
sich damit ein wenig ins Material. Den Rest kann man immernoch mit
einer Maschine machen.

MfG
hjs

Dirk Wagner

unread,
Dec 13, 2011, 9:36:59 AM12/13/11
to
Helmut Hullen <Hel...@Hullen.de> wrote:

> > Du meinst sowas?
>
> > <http://www.bergfreunde.de/petzl-rocpec-handbohrer/>
>
> Eher nicht (obwohl ich damals lieber ein solches Werkzeug benutzt
> hätte).
>
> Das "Setzwerkzeug" war (wie schon erwähnt) ein vielleicht 10 cm langer
> Sechs- oder 8-Kant-Stahl, der "Bohrer" hatte kein "Gewinde"; sehr stark
> vereinfacht: so ähnlich wie ein Gewindebohrer ohne Gewinde. Setzte sich
> schnell voll.

Das hier?
<http://bk.diwasoft.net/0973.jpg>

Da ist gerade ein 6mm Einsatz montiert.
Irgendwo hatte ich noch einen für 8mm und einen kleinen Keil, um den
Einsatz durch das Loch auszuschlagen.
Beides finde ich aber leider nicht mehr.

Ciao

dirk

Hans Wein

unread,
Dec 13, 2011, 9:34:55 AM12/13/11
to
"Stefan Koschke" <stefan....@t-online.de> schrieb:

> Die Spitze war 3-kantig, die Teile, die ich hatte, besaßen auch keinen
> Handschutz und damit gab es immer mal wieder blaue Flecke ;-)

Mein Vater hatte Anfang der fünfziger Jahre ein Teil in Gebrauch,
welches vierkantig war, wobei die Flächen etwas hohl geschliffen waren
(der Querschnitt war also in etwa im Stil eines Dreikantschabers
geformt). Am hinteren Ende war es durch einen seitlich abstehenden Griff
gesteckt, mit dem sich das Werkzeug mit der linken Hand sowohl
festhalten als auch drehen ließ (damit das Loch auch rund wurde). Bei
Ziegelwänden funktionierte es noch ganz gut, Beton war nur etwas für
Masochisten ;-)
Hans

Stefan Koschke

unread,
Dec 13, 2011, 9:43:35 AM12/13/11
to
Am 13.12.2011 15:34, schrieb Hans-Jürgen Schneider:
>
> Den meisten Heimwerkern ist schon mal die Bohrerspitze zur Seite
> weggelaufen. Und nicht alle Hersteller haben darauf mit Langlöchern
> oder Ausgleichsbeschlägen reagiert. Manchmal muss es einfach ganz
> genau passen. Dann holt man seinen Handschlagbohrer raus und arbeitet
> sich damit ein wenig ins Material. Den Rest kann man immernoch mit
> einer Maschine machen.

wenn das der einzige Grund ist, gibt es auch eine andere Variante:

Ich habe einige (alte) Hartmetallbohrer vorn scharfgeschliffen, d.h. so
wie einen normalen HSS-Bohrer.
Damit ohne Schlag läuft überhaupt nichts weg, man kann damit per
Akkubohrer in nicht zu hartem Ziegel ohne Schlag sogar komplett bohren!
Zum "Vorbohren" auch in Beton reicht das allemal!

Ciao
Stefan

Helmut Hullen

unread,
Dec 13, 2011, 9:59:00 AM12/13/11
to
Hallo, Dirk,

Du meintest am 13.12.11:

>>> Du meinst sowas?
>>
>>> <http://www.bergfreunde.de/petzl-rocpec-handbohrer/>

>> Eher nicht (obwohl ich damals lieber ein solches Werkzeug benutzt
>> hätte).
>>
>> Das "Setzwerkzeug" war (wie schon erwähnt) ein vielleicht 10 cm
>> langer Sechs- oder 8-Kant-Stahl, der "Bohrer" hatte kein "Gewinde";
>> sehr stark vereinfacht: so ähnlich wie ein Gewindebohrer ohne
>> Gewinde. Setzte sich schnell voll.

> Das hier?
> <http://bk.diwasoft.net/0973.jpg>

Genauuu!!!

> Da ist gerade ein 6mm Einsatz montiert.
> Irgendwo hatte ich noch einen für 8mm und einen kleinen Keil, um den
> Einsatz durch das Loch auszuschlagen.
> Beides finde ich aber leider nicht mehr.

Anstelle des Keils ging auch ein Schraubenzieher oder ein entsprechend
dicker Nagel ...

Viele Gruesse!
Helmut

MaWin

unread,
Dec 13, 2011, 10:11:20 AM12/13/11
to
"Radbert Grimmig" <gri...@cityweb.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4ee73aa7$0$6562$9b4e...@newsspool4.arcor-online.net...
>
> Was um alles in der Welt willst Du damit?

Er ist doch nicht doof...

Kein Kabel, kein Akku, kein Ballast,
wenn man Lochziegelwände hat mit Putz geht das mit so einem
Bohrer ruck-zuck ein Befestigungsloch reinzuschlagen,
allerdings halten in solchen Wänden Dübel eher schlecht,
man braucht Spritzdübel.

Aber die heutige coach-potato Jugend ist ja zu faul auch
nur irgendwas noch per Hand anzufassen, die erwartet einen
fernbedienbaren Roboter und geht lieber für 450 EUR ins
Fitnesstudio. Kranke Welt.

Vieles geht mit Handeinsatz schneller als mit Maschinen.
Obwohl hier viele Maschinen rumstehen, säge ich meist per
Hand, und lass den Druckluft-Schlagschrauber liegen, den
Akkuschrauber (der natürlich immer leer ist) bei Seite,
und greife zu Stechbeitel oder Handmeissel.
--
Manfred Winterhoff, reply-to invalid, use mawin at gmx dot net

Sebastian Suchanek

unread,
Dec 13, 2011, 10:15:03 AM12/13/11
to
Klingt interessant. Kannst Du mal bitte ein Bild des Bohrers bzw. des
Schliffs zeigen? Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen, wie das
aussehen soll...


Tschüs,

Sebastian

Roland Ja©ob

unread,
Dec 13, 2011, 12:06:03 PM12/13/11
to
Am 13.12.2011 15:59, schrieb Helmut Hullen:

>> Das hier?
>> <http://bk.diwasoft.net/0973.jpg>
>
> Genauuu!!!

Hi,

solche Erbstücke habe ich auch:

http://jac-s.net/tmp/schlagbohrer.jpg


Leider sehr, hm, "verhaut". Weiß wirklich niemand, wie das heißt? Die sind
nämlich bei manchen Wänden *Gold wert!*
Z.B. bei meinen "Pappwänden" mit etwa 15 mm Putz darauf, in dem sich
Steine mit einem Durchmesser von bis zu (gemessenen!) 13 mm Durchmesser
tummeln. Jede Bohrmaschine wandert Dir da weg, diese Teile scheppern
durch die Steine wie durch Butter!
Ich würde mir gerne neue besorgen - nur wo?

Frohes Schaffen, Jac


S.Jedath

unread,
Dec 13, 2011, 12:34:36 PM12/13/11
to
Am 13.12.2011 06:51, schrieb Matthias Kohrs:
> Hi Folks,
>
> wißt ihr was ein Handschlagbohrer ist? Ein 6mm-Bohrer mit einem dicken
> Griff und einem Schlagknopf dran, mit dem man Dübellöcher in Ziegelwände
> hämmern kann.
>
> Ich suche einen und finde unter dieser Bezeichnung keinen. Gibt's die
> nicht mehr oder heißen die anders?
>
> CYA! Matthias

Hi,
ein Elektriker hat so ein Teil mal als Setzeisen für Einschlagbolzen
"missbraucht". Oder heisst es vielleicht so?
Ich hab auch noch eins irgend wo zu liegen. Bestimmt 30 Jahre alt.

Gruss Siggi

--
Der Maler - Garant für Schutz und Schönheit

S.Jedath

unread,
Dec 13, 2011, 12:57:48 PM12/13/11
to
Am 13.12.2011 06:51, schrieb Matthias Kohrs:
> Hi Folks,
>
> wißt ihr was ein Handschlagbohrer ist? Ein 6mm-Bohrer mit einem dicken
> Griff und einem Schlagknopf dran, mit dem man Dübellöcher in Ziegelwände
> hämmern kann.
>
> Ich suche einen und finde unter dieser Bezeichnung keinen. Gibt's die
> nicht mehr oder heißen die anders?
>
> CYA! Matthias


Hi,
auf jeden Fall scheint die Bezeichnung zu stimmen.
Bohrer habe ich gefunden:

http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/baden-wuerttemberg/heimwerken/u3066634

Radbert Grimmig

unread,
Dec 13, 2011, 1:13:21 PM12/13/11
to
Hans-Jürgen Schneider schrieb:

>Den meisten Heimwerkern ist schon mal die Bohrerspitze zur Seite
>weggelaufen. (...) Manchmal muss es einfach ganz
>genau passen.

Und was sind das für Oberflächen, wo in solchen Fällen Ankörnen nicht
reicht?

--

Gruß
Radbert

Dirk Wagner

unread,
Dec 13, 2011, 1:15:41 PM12/13/11
to
S.Jedath <S.Je...@t-online.de> wrote:



> auf jeden Fall scheint die Bezeichnung zu stimmen.

Interessant.
Mein Vater nannte das Teil immer nur "Dübelkopfer"...

Ciao

dirk

S.Jedath

unread,
Dec 13, 2011, 1:38:03 PM12/13/11
to
Ach ja:
So weit ich mich erinnere ist dieses kleine abgeschrägte Teil zum Lösen
der Bohrer aus dem "Handteil".
Die setzen sich gerne fest.
Message has been deleted

Gerd Schweizer

unread,
Dec 13, 2011, 2:13:23 PM12/13/11
to
Harald Wilhelms schrieb:
>> http://www.bosch-do-it.de/boptocs2-de/Heimwerker/Werkzeuge/DE/de/hw/U...
>>
>> SCNR Bernhard
>
> Aha, und an welche Stelle haut man mit dem Hammer drauf?
Das ist heute schwierig. Nimmt man den Bohrer in die eine Hand und den
Hammer in die andere... Verdammt, jetzt fehlt eine Hand ;-)
Mann, mit den Dingern war es wirklich schwierig, wenn ich heute einen
Bohrhammer damit vergleiche.
--
Liebe Grüße, Gerd
Satelliten FAQ, PC-Tipps, Katzen, Mopped, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/

Gerd Schweizer

unread,
Dec 13, 2011, 2:18:19 PM12/13/11
to
Horst Scholz schrieb:
>>>> Aha, und an welche Stelle haut man mit dem Hammer drauf?
>>>
>>> Na man, immer wo der Daumen ist, das Werkzeug ist dabei Nebensache. ;-)
>>>
>>> Grüße Harald
>>
>
> Und das findest du lustig?
Als Betrachter aus der Ferne schon, vor allem, wenn man selbst
"einschlägige" Erfahrungen hat ;-)

Harald Klotz

unread,
Dec 13, 2011, 2:27:29 PM12/13/11
to
Horst Scholz schrieb:

>>> Na man, immer wo der Daumen ist, das Werkzeug ist dabei
>>> Nebensache. ;-) Grüße Harald
>>
>
> Und das findest du lustig?

Klein Fritzen kommt heulend zu seiner Mutter, "Papi hat sich
mit dem Hammer auf den Daumen gehauen".
"Ja, aber da musst du doch nicht heulen".
"Zuerst habe ich ja auch gelacht".

Grüße Harald

Horst Scholz

unread,
Dec 13, 2011, 2:56:02 PM12/13/11
to

"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4ee7a751$0$6638$9b4e...@newsspool2.arcor-online.net...
Lustig

Matthias Kohrs

unread,
Dec 13, 2011, 3:37:18 PM12/13/11
to
Heute früh schrieb ich selber:

> Hi Folks,
>
> wißt ihr was ein Handschlagbohrer ist?

Erst mal danke für alle Antworten. Die Dinger scheinen bis auf das
Petzl-Teil tatsächlich ausgestorben zu sein, auch wenn die meisten sie
noch kennen.

Ich hab hier tatsächlich Ziegelwände, ein Dübelloch wäre von Hand mit
4-5 Hammerschlägen fertig, bis ich den Bohrhammer ausgepackt und
angeschlossen habe vergeht mehr Zeit (um dann nach einer Sekunde fertig
zu sein).

Der Handschlagbohrer nimmt wenig Platz weg und ist immer einsatzbereit.
Außerdem hau ich gern mal wo drauf.

CYA! Matthias

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Dec 13, 2011, 3:51:54 PM12/13/11
to
Matthias Kohrs schrieb:

> Der Handschlagbohrer nimmt wenig Platz weg und ist immer einsatzbereit.

Der Uneo auch - ich dachte ja erst, das sein "nur" ein Spielzeug, aber
wie sich herausgestellt hat, ein sehr schönes: Für fast alle im Haushalt
anfallenden Löcher bis 8mm ist er völlig ausreichend und dank seinem
Lithium-Akku auch "lagerfähig".

> Außerdem hau ich gern mal wo drauf.

Ok, das ist natürlich was anderes... ;-)

Gruß Bernhard

Horst Schwabe

unread,
Dec 13, 2011, 5:14:25 PM12/13/11
to
Stefan Koschke schrieb:
> Am 13.12.2011 06:51, schrieb Matthias Kohrs:
>> Hi Folks,
>>
>> wißt ihr was ein Handschlagbohrer ist? Ein 6mm-Bohrer mit einem dicken

> Die Spitze war 3-kantig, die Teile, die ich hatte, besaßen auch keinen
> Handschutz und damit gab es immer mal wieder blaue Flecke ;-)

Kenne ich auch, hieß bei uns Steinbohrer. Schlagbohrmaschinen gab es
kaum. Manchmal einen Schlagbohvorsatz für die Handbohrmaschine, falls
man glücklicher Besitzer einer solchen war. Die Steinbohrer für die
Maschine gingen dann auch für Beton.
Der „UNEO“ geht wunderbar im Stahlbeton. Hätte man früher haben sollen.

Horst
Message has been deleted

Alexander Schreiber

unread,
Dec 13, 2011, 7:27:02 PM12/13/11
to
Bernhard Wohlgemuth <woh...@gmx.de> wrote:
> Stefan Koschke schrieb:
>
>> Ich dachte auch ich finde gleich welche und sende Dir einen Link, aber
>> scheinbar gibt es die wirklich nicht mehr (Gott sei dank?)...
>
> Na ja, inzwischen sehen die so aus:
>
> http://www.bosch-do-it.de/boptocs2-de/Heimwerker/Werkzeuge/DE/de/hw/Uneo/117922/index.htm?gclid=CKnEtKjD_qwCFQW_zAodZDJMSw

Ok, wer mag kann ja mit Spielzeug rumalbern, ich nehm da lieber was
Brauchbares: http://elektrowerkzeuge.makita.de/index.php?productid=6493418

> SCNR Bernhard

SCNR2,
Alex.
--
"Opportunity is missed by most people because it is dressed in overalls and
looks like work." -- Thomas A. Edison

Stefan Koschke

unread,
Dec 14, 2011, 1:38:53 AM12/14/11
to
Hallo Sebastian,

so wie ein "stinknormaler" Bohrer für Stahl geschliffen ist:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/62/Bohrerqrp.jpg

Meine Variante wird übrigens auch in dieser Form fertig verkauft, finde
momentan den Händler nicht wieder :-(

Du kannst mit Schlag in Beton bohren, kommt dann Armierung dann Schlag
raus, Stahl durchbohren, Schlag wieder rein und weiter gehts...

Ciao
Stefan

Bernhard Wohlgemuth

unread,
Dec 14, 2011, 2:01:37 AM12/14/11
to
Alexander Schreiber schrieb:

> Ok, wer mag kann ja mit Spielzeug rumalbern, ich nehm da lieber was
> Brauchbares: http://elektrowerkzeuge.makita.de/index.php?productid=6493418

Alles hat seine Daseinsberechtigung: Mein Gegenstück zu Deiner Makita
heißt Elu - aber zum Dübeln von Sockelleisten, Bilderhaken oder auch
schonmal zwei 8er Dübellöchlein in Beton schleppe ich nicht Kabeltrommel
und 2kg-Hammer umher, sowas das macht das "Spielzeug" ganz locker...

Gruß Bernhard
Message has been deleted

Sebastian Suchanek

unread,
Dec 14, 2011, 2:23:55 AM12/14/11
to
Am 14.12.2011 07:38, schrieb Stefan Koschke:
> Am 13.12.2011 16:15, schrieb Sebastian Suchanek:
>> Am 13.12.2011 15:43, schrieb Stefan Koschke:
>>>
>>> [...]
>>> Ich habe einige (alte) Hartmetallbohrer vorn scharfgeschliffen, d.h. so
>>> wie einen normalen HSS-Bohrer.
>>> Damit ohne Schlag läuft überhaupt nichts weg, man kann damit per
>>> Akkubohrer in nicht zu hartem Ziegel ohne Schlag sogar komplett bohren!
>>> Zum "Vorbohren" auch in Beton reicht das allemal!
>>
>> Klingt interessant. Kannst Du mal bitte ein Bild des Bohrers bzw. des
>> Schliffs zeigen? Ich kann mir das nicht so ganz vorstellen, wie das
>> aussehen soll...
>
> so wie ein "stinknormaler" Bohrer für Stahl geschliffen ist:
>
> http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/6/62/Bohrerqrp.jpg
>
> Meine Variante wird übrigens auch in dieser Form fertig verkauft, finde
> momentan den Händler nicht wieder :-(

Meinst Du sowas?
<https://www.hema-werkzeuge.de/artikelueber.php?wgruppeid=267&wgruppe_offen=267>

> Du kannst mit Schlag in Beton bohren, kommt dann Armierung dann Schlag
> raus, Stahl durchbohren, Schlag wieder rein und weiter gehts...

Hartmetallbohrer mit Schlag? Da hätte ich jetzt erwartet, daß der Bohrer
einfach zerbröselt...


Tschüs,

Sebastian

Hans-Jürgen Schneider

unread,
Dec 14, 2011, 3:19:43 AM12/14/11
to
Radbert Grimmig schrieb:
Putz zum Beispiel.
Also, der Bohrer rastet ja meistens in einer Mauerritze ein, die
ein wenig neben der beabsichtigten Bohrung liegt. Und das auch erst,
nachdem er von irgendwelchen Einschlüssen im Putz mehr oder weniger
verdrängt worden ist.

MfG
hjs

Hans-Jürgen Schneider

unread,
Dec 14, 2011, 3:33:02 AM12/14/11
to
Roland Ja©ob schrieb:
>
> Am 13.12.2011 15:59, schrieb Helmut Hullen:
>
> >> Das hier?
> >> <http://bk.diwasoft.net/0973.jpg>
> >
> > Genauuu!!!
>
> Hi,
>
> solche Erbstücke habe ich auch:
>
> http://jac-s.net/tmp/schlagbohrer.jpg
>
> Leider sehr, hm, "verhaut". Weiß wirklich niemand, wie das heißt?
> Die sind nämlich bei manchen Wänden *Gold wert!*

> Ich würde mir gerne neue besorgen - nur wo?

Die gelten wirklich als ausgestorben.
Irgendjemand müsste vielleicht mal beim Rennsteig Begehrlichkeiten
nach Neuzüchtung vortragen.

MfG
hjs


ps. Zur Vervollständigung der Galerie:
http://666kb.com/i/bzhykxd671qfo25g6.jpg

Radbert Grimmig

unread,
Dec 14, 2011, 3:43:22 AM12/14/11
to
Hans-Jürgen Schneider schrieb:

>Also, der Bohrer rastet ja meistens in einer Mauerritze ein, die
>ein wenig neben der beabsichtigten Bohrung liegt. Und das auch erst,
>nachdem er von irgendwelchen Einschlüssen im Putz mehr oder weniger
>verdrängt worden ist.

Und das alles passiert mit diesem Handgerät nicht?

Wo es doch im Prinzip genau so funktioniert wie ein elektrischer
Schlagbohrer, nur in Zeitlupe?

--

Gruß
Radbert

Radbert Grimmig

unread,
Dec 14, 2011, 3:44:30 AM12/14/11
to
Matthias Kohrs schrieb:

>Außerdem hau ich gern mal wo drauf.

"OK, das ist einzusehen."

Schon mal einen Spalthammer probiert?

Rad"kettensägen kann auch sehr befriedigend sein"bert

Helmut Hullen

unread,
Dec 14, 2011, 3:57:00 AM12/14/11
to
Hallo, Radbert,

Du meintest am 14.12.11:

>> Also, der Bohrer rastet ja meistens in einer Mauerritze ein, die
>> ein wenig neben der beabsichtigten Bohrung liegt. Und das auch erst,
>> nachdem er von irgendwelchen Einschlüssen im Putz mehr oder weniger
>> verdrängt worden ist.

> Und das alles passiert mit diesem Handgerät nicht?

> Wo es doch im Prinzip genau so funktioniert wie ein elektrischer
> Schlagbohrer, nur in Zeitlupe?

Passiert da genauso. Sagt meine mehrjährige Erfahrung.

Viele Gruesse!
Helmut

Stefan Koschke

unread,
Dec 14, 2011, 4:08:26 AM12/14/11
to
Am 14.12.2011 08:23, schrieb Sebastian Suchanek:
>
> Meinst Du sowas?
> <https://www.hema-werkzeuge.de/artikelueber.php?wgruppeid=267&wgruppe_offen=267>
>
>
>> Du kannst mit Schlag in Beton bohren, kommt dann Armierung dann Schlag
>> raus, Stahl durchbohren, Schlag wieder rein und weiter gehts...
>
> Hartmetallbohrer mit Schlag? Da hätte ich jetzt erwartet, daß der Bohrer
> einfach zerbröselt...
>

nein, Du hast mich mißverstanden:

Ich nehme alte Steinbohrer und schleife deren unten eingesetzte
Hartmetallplättchen genau mit gleichem Winkel wie einen normalen
HSS-Stahlbohrer mit scharfer Schneide anstelle des vorher da
befindlichen Keils.

Mit so einem Bohrer kannst Du auch erst ohne Schlag durch eine
Holz-Sockelleiste und dann gleich weiter mit Schlag in die Wand.

Das macht das Anbringen viel leichter und schneller...

Ciao
Stefan

Sebastian Suchanek

unread,
Dec 14, 2011, 4:33:25 AM12/14/11
to
Am 14.12.2011 10:08, schrieb Stefan Koschke:
> Am 14.12.2011 08:23, schrieb Sebastian Suchanek:
>>
>> Meinst Du sowas?
>> <https://www.hema-werkzeuge.de/artikelueber.php?wgruppeid=267&wgruppe_offen=267>
>>
>>
>>> Du kannst mit Schlag in Beton bohren, kommt dann Armierung dann Schlag
>>> raus, Stahl durchbohren, Schlag wieder rein und weiter gehts...
>>
>> Hartmetallbohrer mit Schlag? Da hätte ich jetzt erwartet, daß der Bohrer
>> einfach zerbröselt...
>>
>
> nein, Du hast mich mißverstanden:
>
> Ich nehme alte Steinbohrer und schleife deren unten eingesetzte
> Hartmetallplättchen genau mit gleichem Winkel wie einen normalen
> HSS-Stahlbohrer mit scharfer Schneide anstelle des vorher da
> befindlichen Keils.

Aaah, so langsam wird's klarer. :-)

D.h., Du machst aus dem Hartmetallplättchen im Steinbohrer (von der
Seite betrachtet) aus dem hier

_
/ \
/ \
/ \
| |
| |

sowas hier?

/|
/ |
/ |
| |
| |

Oder fummelst Du da sogar einen Spanwinkel >0° 'rein?

_
//
/ |
/ \
| |
| |



Tschüs,

Sebastian

Stefan Koschke

unread,
Dec 14, 2011, 4:58:54 AM12/14/11
to
richtig ;-)))
Allerdings ohne Spanwinkel :-) da fehlt mir die passende Technik!
Kannst Du Dir jetzt vorstellen daß man damit erst durch Holz und dann
gleich weiter in Stein / Beton bohren kann?

Ciao
Stefan
Message has been deleted

Harald Wilhelms

unread,
Dec 14, 2011, 5:05:05 AM12/14/11
to
On 13 Dez., 21:37, Matthias Kohrs <Matthias.Ko...@t-online.de> wrote:

> Der Handschlagbohrer nimmt wenig Platz weg und ist immer einsatzbereit.
> Außerdem hau ich gern mal wo drauf.

Genau, immer schön "auf den Putz hauen". :-)
Gruss
Harald

Hans-Jürgen Schneider

unread,
Dec 14, 2011, 7:21:18 AM12/14/11
to
Radbert Grimmig schrieb:
>
> Hans-Jürgen Schneider schrieb:
>
> >Also, der Bohrer rastet ja meistens in einer Mauerritze ein, die
> >ein wenig neben der beabsichtigten Bohrung liegt. Und das auch erst,
> >nachdem er von irgendwelchen Einschlüssen im Putz mehr oder weniger
> >verdrängt worden ist.
>
> Und das alles passiert mit diesem Handgerät nicht?

Naja, Du brauchst natürlich zusätzlich etwas Gefühl dafür.

MfG
hjs

Ragnar Bartuska

unread,
Dec 14, 2011, 4:56:03 PM12/14/11
to
On 13 Dez., 18:57, "S.Jedath" <S.Jed...@t-online.de> wrote:
> Am 13.12.2011 06:51, schrieb Matthias Kohrs:
>
> > Hi Folks,
>
> > wißt ihr was ein Handschlagbohrer ist? Ein 6mm-Bohrer mit einem dicken
> > Griff und einem Schlagknopf dran, mit dem man Dübellöcher in Ziegelwände
> > hämmern kann.
>
> > Ich suche einen und finde unter dieser Bezeichnung keinen. Gibt's die
> > nicht mehr oder heißen die anders?
>
> > CYA! Matthias
>
> Hi,
> auf jeden Fall scheint die Bezeichnung zu stimmen.
> Bohrer habe ich gefunden:
>
> http://kleinanzeigen.ebay.de/anzeigen/s-anzeige/baden-wuerttemberg/he...
>
Ich glaube meiner heißt laut Packungsaufschrift Trik(?) Dübelbohrer.
Kann auch Trix sein, bin ich mir nicht sicher. Hat mir jedenfalls
seinerzeit bei meiner Oma zum raschen Befestigen eines AP-Schalters
beste Dienste geleistet, in einer Ziegelmauer.

sg Ragnar

bord...@googlemail.com

unread,
Aug 16, 2012, 8:42:10 AM8/16/12
to
Am Dienstag, 13. Dezember 2011 06:51:10 UTC+1 schrieb Matthias Kohrs:
> Hi Folks,
>
>
>
> wißt ihr was ein Handschlagbohrer ist? Ein 6mm-Bohrer mit einem dicken
>
> Griff und einem Schlagknopf dran, mit dem man Dübellöcher in Ziegelwände
>
> hämmern kann.
>
>
>
> Ich suche einen und finde unter dieser Bezeichnung keinen. Gibt's die
>
> nicht mehr oder heißen die anders?
>
>
>
> CYA! Matthias

Hallo
Habe dieses heute erst gelesen,
Wenn Du diese Sachen sehen möchtest, Habe 1 x Bilde von UPAD
sowie noch von einer anderen Firma leider ohne Namen!!!

Horst

Gert Be

unread,
Aug 17, 2012, 7:44:26 AM8/17/12
to
Am Dienstag, 13. Dezember 2011 06:51:10 UTC+1 schrieb Matthias Kohrs:
> Hi Folks,
> wi�t ihr was ein Handschlagbohrer ist? Ein 6mm-Bohrer mit einem dicken
> Griff und einem Schlagknopf dran, mit dem man D�bell�cher in
> Ziegelw�nde
> h�mmern kann.
> Ich suche einen und finde unter dieser Bezeichnung keinen. Gibt's die
> nicht mehr oder hei�en die anders?
>
> CYA! Matthias

Gibts zZ bei Norma, gerade Werkzeug bleibt da oft wochenlang in den
Grabbelk�rben liegen.
Viel Erfolg beim Suchen

Gert

Harald Klotz

unread,
Aug 17, 2012, 12:37:10 PM8/17/12
to
Gert Be schrieb:

> Gibts zZ bei Norma, gerade Werkzeug bleibt da oft
> wochenlang in den Grabbelk�rben liegen.
> Viel Erfolg beim Suchen

Und besonders viel Erfolg beim L�cher stemmen. ;-)
In Ziegel wirst du mit dem Teil nichts werden.

Gr��e Harald

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 17, 2012, 8:12:00 PM8/17/12
to
kl...@freenet.de (Harald Klotz) schrieb:
Wieso das denn nicht? Vor 50 Jahren hatten wir garnix anderes und
das Haus war komplett aus Ziegeln. Und die Duebel von Tox waren aus
geschlitzten Blechhuelsen mit Hanfschnur drin.
OK, Zeit musste man mitbringen.
Nix fuer moderne Ich-will-alles-sofort-Menschen. ;)

Sigi
--
Nicht darauf kommt es an, dass ich etwas anderes meine, als der andere,
sondern darauf, dass der andere das Richtige aus Eigenem finden wird,
wenn ich etwas dazu beitrage. [Rudolf Steiner]
--> deutsche Uebersetzung links vom @ : email wird regelm��ig gelesen <--

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Harald Klotz

unread,
Aug 18, 2012, 8:57:16 AM8/18/12
to
Siegfrid Breuer schrieb:

> Wieso das denn nicht? Vor 50 Jahren hatten wir garnix
> anderes und das Haus war komplett aus Ziegeln.

Zumindest war Widia bereits erfunden, ob es f�r Bohrer schon
verwendet wurde kann ich nicht sagen. Bohrmaschinen gab es
auch schon, ob mit Schlag weiss ich ebenfalls nicht. Aber
mit einer Bohrmaschine und entsprechendem Bohrer war es auch
damals sicher einfacher als mit dem diesem komischen
Schlagzeug.

> Und die
> Duebel von Tox waren aus geschlitzten Blechhuelsen mit
> Hanfschnur drin.

Oder man brach einfach ein St�ck von einem Holzstab ab, das
ist sogar besser als manche Billgid�bel aus Plastik heute.

> OK, Zeit musste man mitbringen.
> Nix fuer moderne Ich-will-alles-sofort-Menschen. ;)

Man hat eben eine Fuge gesucht, statt den Ziegel zu
zert�ppern.

Gr��e Harald

Harald Klotz

unread,
Aug 18, 2012, 9:31:49 AM8/18/12
to
Martin Gerdes schrieb:
> po...@tipota.de (Siegfrid Breuer) schrieb:
>
>>> Und besonders viel Erfolg beim L�cherstemmen. ;-)
>>> In Ziegel wirst du mit dem Teil nichts werden.
>
>> Wieso das denn nicht? Vor 50 Jahren hatten wir garnix
>> anderes und das Haus war komplett aus Ziegeln.
>
> Dein Vorredner kriegt offensichtlich Ziegel und Klinker
> nicht voneinander.

Ich schon, dir traue ich aber nicht zu den Unterschied zu
kennen.

Gr��e Harald

Siegfried Schmidt

unread,
Aug 18, 2012, 10:02:58 AM8/18/12
to
Harald Klotz schrieb:

> Zumindest war Widia bereits erfunden, ob es fᅵr Bohrer schon
> verwendet wurde kann ich nicht sagen. Bohrmaschinen gab es
> auch schon, ob mit Schlag weiss ich ebenfalls nicht.

Natᅵrlich gab es vor 50 Jahren Schlagbohrmaschinen, nur nicht als
Kleinmaschinen fᅵr Heimwerker. Letztere gabs aber in einer 'schlagfesten'
Variante, was den spᅵteren Zukauf eines aufgesetzen Schlagwerks erlaubte.


Siegfried

Matthias Kohrs

unread,
Aug 18, 2012, 5:55:31 PM8/18/12
to
Am 18.08.2012 16:02, schrieb Siegfried Schmidt:

> Natᅵrlich gab es vor 50 Jahren Schlagbohrmaschinen, nur nicht als
> Kleinmaschinen fᅵr Heimwerker. Letztere gabs aber in einer 'schlagfesten'
> Variante, was den spᅵteren Zukauf eines aufgesetzen Schlagwerks erlaubte.

Die gab's durchaus auch mit Schlag, zum Beispiel die hier

http://www.papilein.bplaced.net/Images/bosch%20combi.jpg

abgebildete, deren Original mein Vater noch funktionstᅵchtig besitzt.
Die Maschine ist deutlich ᅵlter als ich.

Die hat nur nichts genᅵtzt wenn im Garten mal ein Loch zu bohren war.
Die Hᅵngeschrᅵnke im Gartenhᅵuschen hᅵngen dank Handschlagbohrer, Lᅵcher
in Holz oder Blech wurden mit viel Geduld geleiert.

CYA! Matthias

--
http://schraubensack.blogspot.de

Matthias Kohrs

unread,
Aug 18, 2012, 6:07:17 PM8/18/12
to
In �blichen Hohlziegeln sind zwei D�bell�cher schneller fertig als du
brauchst um die Bohrmaschine aus dem anderen Stockwerk zu holen; in
massivem Backstein dauert es etwas l�nger, aber bis du dein Kabel
ausgerollt hast und bohrbereit bist...
Message has been deleted

J�rgen Exner

unread,
Aug 18, 2012, 7:00:54 PM8/18/12
to
Matthias Kohrs <Matthia...@t-online.de> wrote:
>Am 18.08.2012 16:02, schrieb Siegfried Schmidt:
>
>> Nat�rlich gab es vor 50 Jahren Schlagbohrmaschinen, nur nicht als
>> Kleinmaschinen f�r Heimwerker. Letztere gabs aber in einer 'schlagfesten'
>> Variante, was den sp�teren Zukauf eines aufgesetzen Schlagwerks erlaubte.
>
>Die gab's durchaus auch mit Schlag, zum Beispiel die hier
>http://www.papilein.bplaced.net/Images/bosch%20combi.jpg

Sie waren allerdings in den 60ern so teuer, dass sie sich ein
Durchschnittsverdiener nicht leisten konnte.

>Die hat nur nichts gen�tzt wenn im Garten mal ein Loch zu bohren war.
>Die H�ngeschr�nke im Gartenh�uschen h�ngen dank Handschlagbohrer, L�cher
>in Holz oder Blech wurden mit viel Geduld geleiert.

Oder wie mein Vater beim Bau des Vogelhaeuschen mit einen gluehenden
Stab durchgekohlt. Hat fuer 4 Locher zum Festschrauben zwar einen Abend
neben dem heissen, koksgefeuerten Heizungskessel gedauert, aber das war
bei den damaligen Temperaturen eher angenehm.

jue

Hans Wein

unread,
Aug 19, 2012, 3:11:01 AM8/19/12
to
"Harald Klotz" <kl...@freenet.de> schrieb:

> Zumindest war Widia bereits erfunden, ob es für Bohrer schon verwendet
> wurde kann ich nicht sagen.

Die Bohrer gab es sicher seit Mitte der Fünfziger, nur waren sie irre teuer,
IIRC kostete damals ein 6 mm-Bohrer über 10 DM.

> Bohrmaschinen gab es auch schon, ob mit Schlag weiss ich ebenfalls nicht.

Schlagbohrmaschinen waren bis weit in die Sechziger hinein für normale
Heimwerker schlicht zu teuer,

> Man hat eben eine Fuge gesucht, statt den Ziegel zu zertöppern.

Fugen im Ziegelmauerwerk sind in der Regel zu breit für einen der üblichen
Dübel.

Hans

Matthias Kohrs

unread,
Aug 19, 2012, 4:21:39 AM8/19/12
to
Am 19.08.2012 01:00, schrieb J�rgen Exner:
> Matthias Kohrs <Matthia...@t-online.de> wrote:
>> Am 18.08.2012 16:02, schrieb Siegfried Schmidt:
>>
>>> Nat�rlich gab es vor 50 Jahren Schlagbohrmaschinen, nur nicht als
>>> Kleinmaschinen f�r Heimwerker. Letztere gabs aber in einer 'schlagfesten'
>>> Variante, was den sp�teren Zukauf eines aufgesetzen Schlagwerks erlaubte.
>>
>> Die gab's durchaus auch mit Schlag, zum Beispiel die hier
>> http://www.papilein.bplaced.net/Images/bosch%20combi.jpg
>
> Sie waren allerdings in den 60ern so teuer, dass sie sich ein
> Durchschnittsverdiener nicht leisten konnte.

Doch, mitsamt Vorsatzger�ten, daf�r hat sie bis in die sp�ten 80er
vorhalten m�ssen (dann war ich Azubi und hab ihm eine neue geschenkt,
die im Gegensatz zur alten schon mal kaputt war). Und diverse M�bel
wurden nicht gekauft sondern aus irgendwo �brigem Material gebaut.

Manch jemand anderes h�tte sich statt dem Bosch Combi lieber ein
vern�nftiges Auto gekauft.

> Oder wie mein Vater beim Bau des Vogelhaeuschen mit einen gluehenden
> Stab durchgekohlt. Hat fuer 4 Locher zum Festschrauben zwar einen Abend
> neben dem heissen, koksgefeuerten Heizungskessel gedauert, aber das war
> bei den damaligen Temperaturen eher angenehm.

Dann hat er aber nicht oft was zu bohren gehabt, oder? Nagelbohrer waren
auch fr�her schon bezahlbar. Der und der Drillbohrer waren die einzigen
verwendbaren Werkzeuge im Spielzeugwerkzeugkasten.

Matthias Kohrs

unread,
Aug 19, 2012, 4:52:34 AM8/19/12
to
Am 19.08.2012 00:25, schrieb Hans-Juergen Lukaschik:

> Die Heimwerker vor 50 Jahren waren in der Regel Handwerker. Und die
> hatten die gleichen Maschinen, wie Handwerker, die diese Maschinen
> beruflich benutzten.

Das stimmt so nicht, bzw. nur in so weit daß viele Handwerker damals
auch erheblich einfacher ausgestattet waren.

Vieles wurde einfach nicht als Heimwerken betrachtet sondern als normale
Instandhaltungsmaßnahme. Um eine Wand anzustreichen oder ein klemmendes
Fenster zu richten hat man in der Regel niemanden beauftragt.

Es wurden aber auch Paddelboote, Modellflugzeuge und anderes hobbymäßig
gebaut. Kennst du das "Werkbuch für Jungen"? Da werden auch
Diaprojektoren geschreinert. 1956.

Andreas Bockelmann

unread,
Aug 19, 2012, 6:28:01 AM8/19/12
to
Matthias Kohrs schrieb:

> Es wurden aber auch Paddelboote, Modellflugzeuge und anderes hobbymäßig
> gebaut. Kennst du das "Werkbuch für Jungen"? Da werden auch
> Diaprojektoren geschreinert. 1956.

Ja, das hat mir mein Onkel mal geschenkt. Neuere Auflage, der Transistor
war schon erhältlich, aber teilweise Fotos aus der Erstauflage...


--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
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Harald Klotz

unread,
Aug 19, 2012, 7:19:05 AM8/19/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 17.08.2012 18:37, schrieb Harald Klotz:
>> Gert Be schrieb:
>>
>>> Gibts zZ bei Norma, gerade Werkzeug bleibt da oft
>>> wochenlang in den Grabbelkörben liegen.
>>> Viel Erfolg beim Suchen
>>
>> Und besonders viel Erfolg beim Löcher stemmen. ;-)
>> In Ziegel wirst du mit dem Teil nichts werden.
>
> In üblichen Hohlziegeln sind zwei Dübellöcher schneller
> fertig als du brauchst um die Bohrmaschine aus dem
> anderen Stockwerk zu holen;

Hohlziegel ist nicht Ziegel.
Dort prügelst du auch einen Nagel hinein ohne zu bohren.

> in massivem Backstein dauert
> es etwas länger,

Oder ewig, wenn du nicht gerade einen recht weichen Stein
erwischt.

Grüße Harald

Harald Klotz

unread,
Aug 19, 2012, 7:09:53 AM8/19/12
to
Matthias Kohrs schrieb:
> Am 18.08.2012 16:02, schrieb Siegfried Schmidt:

> Die gab's durchaus auch mit Schlag, zum Beispiel die hier
>
> http://www.papilein.bplaced.net/Images/bosch%20combi.jpg

Das ist 60er bis 70er Jahre.

Grüße Harald

Matthias Kohrs

unread,
Aug 19, 2012, 11:34:23 AM8/19/12
to
"... vor 50 Jahren..."

Das Kartenspiel ist von 1968. Soweit ich weiß hatte mein Vater die
Maschine da schon einige Jahre.

http://papilein.bplaced.net/FXSchmid.html

Waren Maschinen mit Vorsatzschlagwerk zusammen tatsächlich billiger? Ist
doch eher mehr Aufwand.

Harald Klotz

unread,
Aug 19, 2012, 12:50:07 PM8/19/12
to
Matthias Kohrs schrieb:

> Waren Maschinen mit Vorsatzschlagwerk zusammen
> tatsᅵchlich billiger? Ist doch eher mehr Aufwand.

Ja, aber der Kaufpreis konnte so auf mehrere Kᅵufer verteilt
werden.
1 Grundgerᅵt und viele verschiedene Vorsᅵtze.

Soweit es nur um Schlag oder nicht geht ist sicher der
Vorsatz nicht sinnvoll, es kam auch nicht von mir,
Schlagvorsᅵtze kenne ich nicht.
Meine erste Maschine, eine AEG, die mir leider bei einem
Kellereinbruch gestohlen wurde, habe ich Anfang der 60er
gekauft, 600DM damals, die hatte ein Schlagwerk.

Grᅵᅵe Harald

Siegfried Schmidt

unread,
Aug 19, 2012, 2:03:04 PM8/19/12
to
Harald Klotz schrieb:

> Meine erste Maschine, eine AEG, die mir leider bei einem
> Kellereinbruch gestohlen wurde, habe ich Anfang der 60er
> gekauft, 600DM damals, die hatte ein Schlagwerk.

Kein Wunder, das entsprach ja auch etwa 2 Monatslᅵhnen eines
Industriearbeiters oder 4-5 Monatslᅵhnen eines Handwerksgesellen.

Siegfried
Message has been deleted

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 19, 2012, 3:38:00 PM8/19/12
to
Tach Matthias!

Matthia...@t-online.de (Matthias Kohrs) schrieb:

> Kennst du das "Werkbuch f�r Jungen"? Da werden
> auch Diaprojektoren geschreinert. 1956.

Hast Du etwa die Ausgabe, wo noch die Bauanleitung fuer das
benzinbetriebene Strahltriebwerk (V1) drinsteht? Ich hatte
mir dieses Buch mal als Antiquariat besorgt, aber in dieser
Auflage war das schon nicht mehr drin. Ich weiss zwar nicht
mehr, was es alles war, aber es gab damals etliche Dinge, die
ich aus dem Buch aus der Werksbuecherei der Rheinbraun kannte,
die aber in meiner Ausgabe nicht mehr drin sind.

Helmut Hullen

unread,
Aug 19, 2012, 3:59:00 PM8/19/12
to
Hallo, Siegfried,

Du meintest am 19.08.12:

>> Meine erste Maschine, eine AEG, die mir leider bei einem
>> Kellereinbruch gestohlen wurde, habe ich Anfang der 60er
>> gekauft, 600DM damals, die hatte ein Schlagwerk.

> Kein Wunder, das entsprach ja auch etwa 2 Monatsl�hnen eines
> Industriearbeiters oder 4-5 Monatsl�hnen eines Handwerksgesellen.

Echt? In Westdeutschland?
Aus der diffusen Erinnerung (ich m�sste in alten B�chern nachschlagen):
dieses Lohnniveau mag in den fr�hen 50ern gepasst haben. Aber nicht mehr
Anfang der 60er.

Viele Gruesse!
Helmut

Siegfried Schmidt

unread,
Aug 19, 2012, 4:37:22 PM8/19/12
to
Helmut Hullen schrieb:

> Echt? In Westdeutschland?
> Aus der diffusen Erinnerung (ich mᅵsste in alten Bᅵchern
> nachschlagen): dieses Lohnniveau mag in den frᅵhen 50ern gepasst
> haben. Aber nicht mehr Anfang der 60er.

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/164047/umfrage/jahresarbeitsl
ohn-in-deutschland-seit-1960/

1960: 3144ᅵ/a -> 513DM/Monat

http://www.was-war-wann.de/historische_werte/monatslohn.html

1960: 212ᅵ/Monat -> 415DM/Monat


Siegfried


Matthias Kohrs

unread,
Aug 19, 2012, 5:44:49 PM8/19/12
to
Am 19.08.2012 21:38, schrieb Siegfrid Breuer:

> Hast Du etwa die Ausgabe, wo noch die Bauanleitung fuer das
> benzinbetriebene Strahltriebwerk (V1) drinsteht?

Nein, ein Strahltriebwerk kenn ich aus dem Buch zum Bosch Combi, womit
sich der Kreis wieder schlie�t. Das Buch hat mein Papi noch irgendwo.
Trotzdem ist das nicht wirklich heimwerkertauglich, man braucht zum
einen die Ausbaustufe zur Metalldrehbank, zum anderen mu� man das
Strahlrohr aus Edelstahl schweissen oder eins "im Fachhandel erwerben".
Das n�chste Thema ist das Flatterventil, das aus einem d�nnen
Federstahlblech anzufertigen ist, da wird auch wieder der Kauf im
Fachhandel empfohlen.

Ob's das alles bringt? Zwei KP Schub werden angegeben, meterlange
Stichflammen und ein infernalischer Krach nach einer absurden
Startprozedur mit einer Luftpumpe und einer Wunderkerze.

Klar bringt's das. Aber der Aufwand ist mir zu hoch.

> Ich hatte
> mir dieses Buch mal als Antiquariat besorgt, aber in dieser
> Auflage war das schon nicht mehr drin. Ich weiss zwar nicht
> mehr, was es alles war, aber es gab damals etliche Dinge, die
> ich aus dem Buch aus der Werksbuecherei der Rheinbraun kannte,
> die aber in meiner Ausgabe nicht mehr drin sind.

Ich hab die Neuauflage aus den 80ern, hab aber auch mal eine alte
Ausgabe durchgebl�ttert. Kein Strahltriebwerk, aber der Funkeninduktor
aus Z�ndspulen war auch nicht schlecht.

Andreas Bockelmann

unread,
Aug 20, 2012, 12:23:37 AM8/20/12
to
Siegfrid Breuer schrieb:
> Tach Matthias!
>
> Matthia...@t-online.de (Matthias Kohrs) schrieb:
>
>> Kennst du das "Werkbuch für Jungen"? Da werden
>> auch Diaprojektoren geschreinert. 1956.
>
> Hast Du etwa die Ausgabe, wo noch die Bauanleitung fuer das
> benzinbetriebene Strahltriebwerk (V1) drinsteht?

Ich habe das Buch nicht mehr, aber an ein Strahltriebwerk kann ich nicht
nicht erinnern.

Stefan Koschke

unread,
Aug 20, 2012, 1:48:22 AM8/20/12
to
Am 17.08.2012 18:37, schrieb Harald Klotz:
> Gert Be schrieb:
>
>> Gibts zZ bei Norma, gerade Werkzeug bleibt da oft
>> wochenlang in den Grabbelk�rben liegen.
>> Viel Erfolg beim Suchen
>
> Und besonders viel Erfolg beim L�cher stemmen. ;-)
> In Ziegel wirst du mit dem Teil nichts werden.
>
> Gr��e Harald
>
Damit haben wir sogar D�bell�cher in Stahlbeton (Kellergeschoss DDR
Neubaublock) gemacht, auch das ging irgendwie, eine Schinderei war es
trotzdem, nur es gab nichts anderes :-(
(Nur Armierung durfte man nicht treffen, dann war Schluss)

Ciao
Stefan

Helmut Hullen

unread,
Aug 20, 2012, 2:18:00 AM8/20/12
to
Hallo, Andreas,

Du meintest am 20.08.12:

>>> Kennst du das "Werkbuch f�r Jungen"? Da werden
>>> auch Diaprojektoren geschreinert. 1956.

>> Hast Du etwa die Ausgabe, wo noch die Bauanleitung fuer das
>> benzinbetriebene Strahltriebwerk (V1) drinsteht?

> Ich habe das Buch nicht mehr, aber an ein Strahltriebwerk kann ich
> nicht nicht erinnern.

Da tippe ich eher auf "hobby". Die "Rasselbande" hat (sagt meine
Erinnerung) so etwas nicht gebracht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hobby_(Zeitschrift)
http://de.wikipedia.org/wiki/Rasselbande_(Zeitschrift)

Muss so etwa 1956/1957 gewesen sein, vielleicht Heft 3/1957.

Unser Dorfschmied (technisch sehr begabt) war auch sehr interessiert,
bef�rchtete aber Probleme beim Flatterventil.

Viele Gruesse!
Helmut

Matthias Kohrs

unread,
Aug 20, 2012, 3:14:34 AM8/20/12
to
Am 20.08.2012 08:18, schrieb Helmut Hullen:

> Da tippe ich eher auf "hobby". Die "Rasselbande" hat (sagt meine
> Erinnerung) so etwas nicht gebracht.
>
> http://de.wikipedia.org/wiki/Hobby_(Zeitschrift)
> http://de.wikipedia.org/wiki/Rasselbande_(Zeitschrift)

Hobby war's, auf dem Artikel basiert die Anleitung im Bosch-Combi-Buch.
Eine andere �bernommene Bauanleitung ist die f�r das Tragfl�gelboot mit
Propellerantrieb.

Jede Menge interessante Informationen �ber Modelldiesel standen noch
drin, die waren zu meiner Zeit l�ngst aus der Welt verschwunden.

> Muss so etwa 1956/1957 gewesen sein, vielleicht Heft 3/1957.

So viel zur zeitlichen Einordnung.

Ruediger Zoll

unread,
Aug 20, 2012, 6:12:01 AM8/20/12
to
Servus Sigi!

Siegfrid Breuer schrieb:

> Hast Du etwa die Ausgabe, wo noch die Bauanleitung fuer das
> benzinbetriebene Strahltriebwerk (V1) drinsteht? Ich hatte

Nimm doch nen richtigen[tm] Bauplan dazu und gib Dir dann den
zweiten Link auffe Ohren:

http://www.vth.de/shop/warenkorb/artikel-einzelansicht/4859/dfd06645bdc2c302582ff3d0fa031209.html

http://www.youtube.com/watch?v=Z2fbFNgkw2U

hth,

R�diger



--
Eins fahr'n wir nie: SUV!
Message has been deleted

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 20, 2012, 6:24:00 PM8/20/12
to
Matthia...@t-online.de (Matthias Kohrs) schrieb:

> [Strahltriebwerk]
> Trotzdem ist das nicht wirklich heimwerkertauglich, man
> braucht zum einen die Ausbaustufe zur Metalldrehbank,

Daran haperte es ja bei mir jahrelang. Nun nicht mehr, aber das
Interesse an dem Ding ist auch nicht mehr sooo gross.

> Klar bringt's das. Aber der Aufwand ist mir zu hoch.

Stimmt. Aber es ging mir um die anderen Dinge, die es in der alten
Ausgabe mit diesem Strahlrohr noch gab, und in meiner vorliegenden
nicht mehr. _Was_ das alles war, ist mir garnicht mehr gelaeufig,
denn das ist ja nun auch wieder ein paar Jahrzehnte her.
Aber das uralte Originalbuch wuerde ich gerne nochmal schmoekern.

> Ich hab die Neuauflage aus den 80ern, hab aber auch mal eine alte
> Ausgabe durchgebl�ttert. Kein Strahltriebwerk, aber der
> Funkeninduktor aus Z�ndspulen war auch nicht schlecht.

Den kenne ich nur aus 'Elektrobasteln fuer Jungen' von Heinz Richter.
Die erste Version wurde komplett selbstgewickelt und die Spule in
Kerzenwachs gekocht. Hatte Riesenstress mit Oma damals, weil ich ihre
gute Pfaff-Naehmaschine, die sie 1920 oder so zur Hochzeit bekommen
hatte, zum Spulenwickeln zweckentfremdet hatte. Die neuere Version
ging mit Scheibenspulen auf Pertinax. Erstere Spule hatte trotz Kochen
in Wachs gleich Ueberschlaege im Inneren und den zweiten Induktor
hatte ich so spaet angefangen zu bauen, dass sich da langsam die
Interessen zu aendern begannen, und der nie fertig wurde. ;)

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 20, 2012, 6:24:00 PM8/20/12
to
Hel...@Hullen.de (Helmut Hullen) schrieb:

> Unser Dorfschmied (technisch sehr begabt) war auch sehr interessiert,
> bef�rchtete aber Probleme beim Flatterventil.

Und hat er inzwischen so ein voellig ventilloses Ding mal gebaut:

http://www.youtube.com/watch?v=EEHw9lInIfg

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 20, 2012, 6:24:00 PM8/20/12
to
Tach Ruediger.

ruedig...@nexgo.de (Ruediger Zoll) schrieb:

> Nimm doch nen richtigen[tm] Bauplan dazu und gib Dir dann den
> zweiten Link auffe Ohren:
>
> http://www.vth.de/shop/warenkorb/artikel-einzelansicht/4859/dfd06645b
> dc2c302582ff3d0fa031209.html
>
> http://www.youtube.com/watch?v=Z2fbFNgkw2U

Ja, in Zeiten des Internet kann man sich an den Dingern ergoetzen,
ohne sie vorher zu bauen! ;)

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 20, 2012, 6:24:00 PM8/20/12
to
xot...@gmx.de (Andreas Bockelmann) schrieb:

>>> Kennst du das "Werkbuch f�r Jungen"? Da werden
>>> auch Diaprojektoren geschreinert. 1956.
>>
>> Hast Du etwa die Ausgabe, wo noch die Bauanleitung fuer das
>> benzinbetriebene Strahltriebwerk (V1) drinsteht?
>
> Ich habe das Buch nicht mehr, aber an ein Strahltriebwerk kann ich
> nicht nicht erinnern.

Ich vermute mal, das zerlesene Ding aus der Buecherei war die
Originalausgabe von 1953. War so ca. 1960 oder '61, wo ich das
zwischen gehabt haben muss.

Matthias Kohrs

unread,
Aug 21, 2012, 1:24:43 AM8/21/12
to
Am 21.08.2012 00:24, schrieb Siegfrid Breuer:
> Matthia...@t-online.de (Matthias Kohrs) schrieb:

>> Funkeninduktor aus Z�ndspulen war auch nicht schlecht.
>
> Den kenne ich nur aus 'Elektrobasteln fuer Jungen' von Heinz Richter.

Hmmm... ich wei� nicht mehr wie das hie�, ich hab mir so ein Buch
zuweilen aus der B�cherei ausgeliehen bis es aus dem Bestand verschwand.
Ein Eisenkern aus lackierten Blumendraht-Abschnitten (mit Schelllack,
den man aus einer alten Schallplatte herstellen sollte), die Spulen mit
�lpapier voneinander isoliert?

Dazu Kondensatoren aus Glasplatten und Stanniol, ein Elektrophor, ein
Motor aus Dosenblech, ein Tesla-Transformator...

Der Funkeninduktor aus dem Werkbuch bestand einfach aus zwei Z�ndspulen
nebeneinander, deren Prim�rseiten umgekehrt gepolt waren und zwischen
deren Z�ndkabelanschl�ssen die Funkenstrecke aufgebaut wurde.

Olaf Schultz

unread,
Aug 21, 2012, 2:07:51 PM8/21/12
to
Siegfrid Breuer wrote:
> Matthia...@t-online.de (Matthias Kohrs) schrieb:
>
>> [Strahltriebwerk]
>> Trotzdem ist das nicht wirklich heimwerkertauglich, man
>> braucht zum einen die Ausbaustufe zur Metalldrehbank,
>
> Daran haperte es ja bei mir jahrelang. Nun nicht mehr, aber das
> Interesse an dem Ding ist auch nicht mehr sooo gross.
>
>> Klar bringt's das. Aber der Aufwand ist mir zu hoch.
>
> Stimmt. Aber es ging mir um die anderen Dinge, die es in der alten
> Ausgabe mit diesem Strahlrohr noch gab, und in meiner vorliegenden
> nicht mehr. _Was_ das alles war, ist mir garnicht mehr gelaeufig,
> denn das ist ja nun auch wieder ein paar Jahrzehnte her.
> Aber das uralte Originalbuch wuerde ich gerne nochmal schmoekern.

Gibts auch in ,,Selbstgemacht mit Bosch'' (Leider weder Auflage noch
Jahr noch Autor): Seite 273 der Flieger (Pulso als Fesselflug mit
Tragfl�che und H�henleitwerk. Seite 301 Fesselflugboot mit Pulso. Seite
335ff Anleitung Pulso. Mich juckts ja in den Fingern...Werksatt daf�r
ist da und Halbzeuge zum Gro�teil wohl auch... aber Zeit und
Nachbarschaftsfriede. So, Buch wieder weglegen:-(

Olaf

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 23, 2012, 8:01:00 PM8/23/12
to
Tach Matthias.

Matthia...@t-online.de (Matthias Kohrs) schrieb:

>> Den kenne ich nur aus 'Elektrobasteln fuer Jungen' von Heinz
>> Richter.
>
> Hmmm... ich wei� nicht mehr wie das hie�, ich hab mir so ein Buch
> zuweilen aus der B�cherei ausgeliehen bis es aus dem Bestand
> verschwand. Ein Eisenkern aus lackierten Blumendraht-Abschnitten (mit
> Schelllack, den man aus einer alten Schallplatte herstellen sollte),
> die Spulen mit �lpapier voneinander isoliert?

Genau das war die Urversion!

> Der Funkeninduktor aus dem Werkbuch bestand einfach aus zwei
> Z�ndspulen nebeneinander, deren Prim�rseiten umgekehrt gepolt waren
> und zwischen deren Z�ndkabelanschl�ssen die Funkenstrecke aufgebaut
> wurde.

Muss ne sehr moderne Ausgabe gewesen sein. ;)

Siegfrid Breuer

unread,
Aug 23, 2012, 8:01:00 PM8/23/12
to
o.sc...@enhydralutris.de (Olaf Schultz) schrieb:

>> Aber das uralte Originalbuch wuerde ich gerne nochmal schmoekern.
>
> Gibts auch in ,,Selbstgemacht mit Bosch'' (Leider weder Auflage noch
> Jahr noch Autor): Seite 273 der Flieger (Pulso als Fesselflug mit
> Tragfl�che und H�henleitwerk. Seite 301 Fesselflugboot mit Pulso.
> Seite 335ff Anleitung Pulso.

Das muss man mir in meiner Jugend vorenthalten haben,
hab ich noch nie von gehoert!

> Mich juckts ja in den Fingern...Werksatt
> daf�r ist da und Halbzeuge zum Gro�teil wohl auch... aber Zeit und
> Nachbarschaftsfriede. So, Buch wieder weglegen:-(

Geht mir aehnlich. ;)
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