Hallo,
ich hatte das gleiche Problem.
Ich habe einfach ein 16mm Kupferrohr genommen.
Gruß
Dietmar
--
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MfG
Friedhelm Bergmann
Messingstücke sind jetzt auch schon dazwischen. Die Frage wäre jetzt nur
noch, wo gibt es überhaupt 16 mm Kupferrohre.
>MfG
>Friedhelm Bergmann
>
>
16 mm Kupferrohr gibt es in Germany nicht. Ob s in GB jetzt noch andere
Dimensionen gibt.???
Bei Heizungsanlagen spielt Cu-Stahl nicht die Rolle wie in der
Trinkwasserinstallation.
Plattenheizkörper sind auch aus Stahl und werden mit Kupferrohren
angebunden.
Volkmar
> Ich kann es nicht glauben!!!
> Kupfer und Stahl verträgt sich nicht!!!
> Auf jeden fall Messingstücke dazwischen setzen.
Kupfer und Stahl vertragen sich schon,nur nicht verzinktes Stahlrohr.
Gruss Dieter
>Bei Heizungsanlagen spielt Cu-Stahl nicht die Rolle wie in der
>Trinkwasserinstallation.
>Plattenheizkörper sind auch aus Stahl und werden mit Kupferrohren
>angebunden.
Das liegt am geschlossenem System.
Lutz
Nein!
Dieter
Wenn Du das Rohr genau misst, dann hat es im Aussendurchmesser 16,6 mm
und
ist damit ein stinknormales 3/8"-Rohr. Du kannst auf das Rohr ein
3/8"-Rohr-
gewinde schneiden. Darauf dichtest Du eine Übergangsmuffe 3/8"-15 für
15er
Cu-Rohr. Diese Muffen sind aus Rotguss oder Messing.
Weiter oben im Tread wurde lebhaft diskutiert was genau an dieser
Übergangs-
stelle passiert: Es gilt nix anderes als die elektrochemische
Spannungsreihe
der Metalle.
Das Heizkörper aus Stahl nur langsam von innen vergammeln liegt
tatsächlich
am "geschlossenem System: im altem Heizungswasser ist nur sehr wenig
Sauerstoff enthalten.
Auch wenn die Heizkörper an Kuferrohren installiert sind: Messing oder
Rotguss
ist fast schon automatisch dazwischen.
ciao, Wolfgang
Doch.
Gruß
Tom
Nein! und nochmal Nein!
Schon mal Gedanken gemacht, woraus Heizkörper und Heizkessel, sowie versch.
Bauteile einer Heizung bestehen?
Stahl in den verschiedensten Güteklassen, und Guß.
Die Rohrleitungen dazu sind oft aus Kupfer.
Ohne Messing dazwischen!
Gruß
Thorsten
PS.Wenn Du es immer noch besser weißt, dann schreib es auch!
--
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Lieber ein Pinguin der laeuft, als ein Fenster , das haengt
> >> > Es ist egal, ob Stahlrohr oder verzinktes Stahlrohr.
> >> > Auf jeden fall muß Messing dazwischen.
> Nein! und nochmal Nein!
> Stahl in den verschiedensten Güteklassen, und Guß.
> Die Rohrleitungen dazu sind oft aus Kupfer.
> Ohne Messing dazwischen!
Bei über 1600 Hits bei google mit den Suchworten Heizung und Messing mach
ich mir jetzt aber Sorgen. Sollten die zahlreichen Absperrhähne, Ventile,
Kugelschieber.... eine Verarsc... sein?
Gruß
Horst
Findet Ihr das jetzt nicht ein wenig kindisch? Eine Begründung für
eine der beiden Ansichten scheint Euch ja nicht einzufallen, also
werde ich hier mal eine zur Diskussion stellen:
Ich meine, es ist völlig egal, ob das Kupfer direkt mit dem Stahlrohr
verbunden (hartgelötet, denke und empfehle ich) wird, ob das Stahlrohr
verzinkt oder schwarz ist, oder ob Messing oder Rotguß-Fittings
"zwischengeschaltet" werden.
Es wird so oder so im Neuzustand sogenannte elektrolytische Korrosion
stattfinden.
Und zwar so lange, wie eine elektrisch gut leitende Verbindung zwischen
Kupfer und Heizungswasser einerseits und Stahlrohr und Heizungswasser
andererseits (oder auch Messing/Rotguß und Wasser) besteht.
Mit fortschreitender Dauer wird sich aufgrund der Korrosion durch im
Heizungswasser enthaltenen Sauerstoff (Sauerstoffkorrosion) eine
Schutzschicht aus Korrosionsprodukten bilden, die den Stromfluß über
das Heizungswasser (den Elektrolyt) nach und nach unterbindet und zum
Stillstand bringt. Kupfer- und Eisenoxide sind nunmal schlechte
elektrische Leiter.
Falls durch liegengebliebene Fremdkörper, z.B. Sand oder Cu- oder
Eisenspäne die Schutzschichtbildung verhindert wird, kommt es an
dieser Stelle möglicherweise zur Lochkorrosion, unabhängig davon,
welche Metalle (nicht) verwendet wurden.
Spannungsreihe der Metalle:
(...)
Zink -0,76V
(...)
Eisen -0,44V
(...)
Zinn -0,14
Blei -0,125
Eisen -0,036
(...)
Zinn +0,05
Kupfer +0,345
Kupfer +0,52
(...)
Einige Metalle tauchen mehrmals auf, das liegt daran, daß sie zu
verschiedenen Korrosionsprodukten "zerfallen" können und dabei
verschieden viele Elektronen abgeben (z.B. Fe -> Fe(3+)+3e
-> Fe(2+)+2e).
Man sieht, daß man durch das Zwischenschalten von Messing
(Zink-Kupfer-Legierung) oder Rotguß (Messing+Blei) das
Spannungspotential zwischen den direkt verbundenen Metallen zwar
vermindern, aber niemals aufheben kann. Korrosion wird im Neuzustand
also immer auftreten.
Interessant wird diese Spannungsreihe auch dann, wenn die Einzelteile
aus verschiedenen Metallen mittels Gewindeverbindung zusammengefügt
werden. Dort entstehen dann Zwischenräume zwischen den Gewindgängen,
in denen sich Wasser als Elektrolyt befindet, und man hat ein sog.
lokales galvanisches Element: Die Gewindegänge des unedleren Metalles
korrodieren mit der Zeit weg.
In der Praxis habe ich diese Korrosionsart an etwa 40 Jahre alten
Trinkwasserleitungen aus verzinktem Stahl mit aufgeschnittenem
Gewinde gesehen, auf das dann Messingfittings geschraubt waren; das
Stahlrohrgewinde war dann einige Gewindegänge kürzer, aber meist
immer noch brauchbar. Also: Auch hier, zumal bei fast sauerstoffreiem
Heizungswasser, kein Grund zu echter Besorgnis.
HTH
--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)
(Quoting repariert)
>Franz Meier schrieb:
>>
>> In unserem Haus wurden für die Stockwerksverteilung vor 18 jahren 16 mm
>> Weichstahlrohre für den Heizkreislauf verwendet. Aktuell ist an einem
>> Heizkörperanschluß ein kurzes Rohrstück (6 cm) durchgerostet und sollte
>> ersetzt werden. Wie ich feststellen mußte, gibt es auf dem Markt aktuell
>> keine 16 mm Stahlrohre mehr.
>> Kann mir jemand einen Rohrrest vermitteln?
>
>Wenn Du das Rohr genau misst, dann hat es im Aussendurchmesser 16,6 mm
Das _kann_ sein, muß aber nicht. Es gibt (gab) durchaus Stahlrohre
mit iirc allerdings 15mm Außendurchmesser nach DIN 2391.
>und ist damit ein stinknormales 3/8"-Rohr.
Nö. Das wäre mittelschweres Gewinderohr nach DIN 2440.
Außendurchmesser allerdings dann nicht 16,6 sondern 17,2mm.
>Du kannst auf das Rohr ein 3/8"-Rohrgewinde schneiden.
Ich bezweifle, daß eine passende Gewindeschneidkluppe aufzutreiben
sein wird. Ich würde ein passendes Cu-Rohrstück (15x1mm) hart
zwischenlöten. Mit Silberlot dürfte das auch dem durchschnittlich
hartlötbegabten Heimwerker gelingen.
Und wenn man die Lötnaht porenfrei hinbekommt, gibt's auch garantiert
keine Korrosion an der Lötstelle.
> >Wenn Du das Rohr genau misst, dann hat es im Aussendurchmesser 16,6 mm
>
> Das _kann_ sein, muß aber nicht. Es gibt (gab) durchaus Stahlrohre
> mit iirc allerdings 15mm Außendurchmesser nach DIN 2391.
Es wäre mir absolut neu, das im Heizungsbau Stahlrohre mit metrischen
Abmessungen verbaut worden sind. Dann müssten ja auch die
Anschlußgewinde metrisch sei.
>
> >und ist damit ein stinknormales 3/8"-Rohr.
>
> Nö. Das wäre mittelschweres Gewinderohr nach DIN 2440.
> Außendurchmesser allerdings dann nicht 16,6 sondern 17,2mm.
Stimmt, das von mir genannte Maß 16,66 mm ist der Außendurchmesser des
kegeligen Whithworth-Rohrgewindes, gemessen im Abstand 6,4 mm von der
Vorderkante. Nach DIN 2440 hat Dein Rohr eine Nennweite von 3/8" und
einen Außendurchmesser von ungefähr 17,2 mm. Einverstanden?
> >Du kannst auf das Rohr ein 3/8"-Rohrgewinde schneiden.
>
> Ich bezweifle, daß eine passende Gewindeschneidkluppe aufzutreiben
> sein wird.
Doch, die Dinger gibt es. Sie sind sogar in dem Billigsatz von W*stfalia
enthalten. Ich habe zwei Heizkörper mit den beschriebenen
Übergangsstücken angeschlossen. Die Kluppen habe ich mir vom Klempner
ausgeliehen.
> Ich würde ein passendes Cu-Rohrstück (15x1mm) hart
> zwischenlöten. Mit Silberlot dürfte das auch dem durchschnittlich
> hartlötbegabten Heimwerker gelingen.
Hast Du das schon mal in der Praxis ausprobiert? Wenn die Lötstelle
wirklich metallisch blank ist, genug Wärme an der richtigen Stelle
zugeführt wird und der Spalt der Lötverbindung stimmt, dann klappt das
bestimmt. Mit einer Propanfunzel aus dem Baumarkt wird die Sache dann
schon schwieriger.
> Und wenn man die Lötnaht porenfrei hinbekommt, gibt's auch garantiert
> keine Korrosion an der Lötstelle.
Leider beschreibst Du Deine Lötstelle nicht. Der Außendurchmesser des
Rohres ist nach wie vor +/- 16 mm, Dein CU-Rohr hat 15 mm
Außendurchmesser. Da bleibt nur das stumpfe voreinanderlöten der Rohre.
Wenn die Lötstelle z.B. durch ständige Wärmeausdehnung reisst, dann sind
die beiden Rohre wieder getrennt: die ganze Suppe läuft aus.
Ich würde trotzdem empfehlen, eine Übergangsmuffe 3/8"-15 zu
einzusetzen. Da das Rohrgewinde konisch ist (1:16), ist klappt das mit
dem 16er-Rohr auch dann, wenn der Durchmesser 16,00 mm ist. Ein Klempner
macht nix anderes und gibt auch noch Garantie dafür ...sollte jedenfalls
;). Wenn die Gewindeverbindung undicht wird, dann tropft es ein wenig.
Die Lötverbindung ist mit ein wenig zinnhaltiger Lötpaste, Lötzinn und
einem Propanbrenner aus dem Baumarkt wirklich dauerfest herzustellen.
Du kannst Dir Dein kurzes Stück Rohr natürlich auch von einer Dreherei
aus Stahl Deiner Wahl dem Vollen drehen lassen. Das kostet auch nicht
die Welt. Aber wie willst Du es einbauen.... ;-)
ciao, Wolfgang
> Martin Kienass schrieb:
>
> Stimmt, das von mir genannte Maß 16,66 mm ist der Außendurchmesser des
> kegeligen Whithworth-Rohrgewindes, gemessen im Abstand 6,4 mm von der
> Vorderkante. Nach DIN 2440 hat Dein Rohr eine Nennweite von 3/8" und
> einen Außendurchmesser von ungefähr 17,2 mm. Einverstanden?
Der OP hat nur den Außendurchmesser genannt, nicht die Wandstärke.
Es gab auf jeden Fall Präzionsstahlrohr mit Außendurchmesser 16 mm,
>> >Du kannst auf das Rohr ein 3/8"-Rohrgewinde schneiden.
und da gabs dann nix mit Gewinde schneiden, da Wandstärke zu dünn.
>> zwischenlöten. Mit Silberlot dürfte das auch dem durchschnittlich
>> hartlötbegabten Heimwerker gelingen.
>
> Hast Du das schon mal in der Praxis ausprobiert? Wenn die Lötstelle
> wirklich metallisch blank ist, genug Wärme an der richtigen Stelle
> zugeführt wird und der Spalt der Lötverbindung stimmt, dann klappt das
> bestimmt. Mit einer Propanfunzel aus dem Baumarkt wird die Sache dann
> schon schwieriger.
>
>> Und wenn man die Lötnaht porenfrei hinbekommt, gibt's auch garantiert
>> keine Korrosion an der Lötstelle.
>
> Leider beschreibst Du Deine Lötstelle nicht. Der Außendurchmesser des
> Rohres ist nach wie vor +/- 16 mm, Dein CU-Rohr hat 15 mm
> Außendurchmesser. Da bleibt nur das stumpfe voreinanderlöten der Rohre.
> Wenn die Lötstelle z.B. durch ständige Wärmeausdehnung reisst, dann sind
> die beiden Rohre wieder getrennt: die ganze Suppe läuft aus.
>
> Ich würde trotzdem empfehlen, eine Übergangsmuffe 3/8"-15 zu
> einzusetzen. Da das Rohrgewinde konisch ist (1:16), ist klappt das mit
> dem 16er-Rohr auch dann, wenn der Durchmesser 16,00 mm ist. Ein Klempner
> macht nix anderes und gibt auch noch Garantie dafür ...sollte jedenfalls
> ;). Wenn die Gewindeverbindung undicht wird, dann tropft es ein wenig.
> Die Lötverbindung ist mit ein wenig zinnhaltiger Lötpaste, Lötzinn und
> einem Propanbrenner aus dem Baumarkt wirklich dauerfest herzustellen.
Martin hat nicht geschrieben, das die Lötstelle mit Lötzinn gearbeitet wird
, sondern hartlöten ist seine Empfehlung (meine übrigens auch) auch wenn
ich selber schon in Ermangelung an Hartlot eine 15 mm CU-Muffe auf ein 16
mm Weichstahlrohr mit Zinn gelötet habe.
Da wahrscheinlich gefragt wird, wie ich das gemacht habe, folgt auch meine
Vorgehensweise:
1.Weichstahlrohr abgeschmirgelt, also wirklich metallisch Blank, Flußmittel
aufgebracht in den Bereich der Muffe verzinnt.
2. 15 mm CU-Muffe ausgeglüht, ja das geht mit einen ordenlichen
Propangasbrenner, Dann mit Muffenzange und gewürge 15 Cu Muffe auf 16 mm
geweitet.
3. Cu-Muffe wieder metallisch blank gemacht, Flußmittel auf das verzinnte
Weichstahlrohr und Muffe drauf.
4. Beim Löten auf eine gleichmäßige Erwärmung von CU-und Weichstahlrohr
geachten und im Richtigen Augenblick die Naht mit Lötzinn verschlossen.
Das war Handwerk in der Not, ansonsten kann ich nur empfehlen Hartlot zu
benutzen, nicht nur Hartlot sonder schon Silberlot ist besser.
Im übriegen wie dick ist den nun die Wandstärke ,bzw Was für ein Rohr ist
dies nun?
Gruß
Thorsten
>Martin Kienass schrieb:
>
>> >Wenn Du das Rohr genau misst, dann hat es im Aussendurchmesser 16,6 mm
>>
>> Das _kann_ sein, muß aber nicht. Es gibt (gab) durchaus Stahlrohre
>> mit iirc allerdings 15mm Außendurchmesser nach DIN 2391.
>
>Es wäre mir absolut neu, das im Heizungsbau Stahlrohre mit metrischen
>Abmessungen verbaut worden sind. Dann müssten ja auch die
>Anschlußgewinde metrisch sei.
Hmmm. Es war auch nur ein Vorschlag von mir, weil mir Stahlrohr mit
16,00mm Außendurchmesser unbekannt ist und auch nicht in meinem
Tabellenbuch zu finden ist ;-)
Ich gebe zu, das 15mm-Rohr ist mir genauso unbekannt, aber wenigstens
ist ein solches Rohr in meinen Tabellen zu finden. Da steht
allerdings wiederum nichts von metrischem Gewinde. Genaugenommen
steht dort gar nichts zu der favorisierten Verbindungstechnik oder
zum bevorzugten Einsatzzweck.
>> >und ist damit ein stinknormales 3/8"-Rohr.
>>
>> Nö. Das wäre mittelschweres Gewinderohr nach DIN 2440.
>> Außendurchmesser allerdings dann nicht 16,6 sondern 17,2mm.
>
>Stimmt, das von mir genannte Maß 16,66 mm ist der Außendurchmesser des
>kegeligen Whithworth-Rohrgewindes, gemessen im Abstand 6,4 mm von der
>Vorderkante. Nach DIN 2440 hat Dein Rohr eine Nennweite von 3/8" und
>einen Außendurchmesser von ungefähr 17,2 mm. Einverstanden?
Abgesehen davon, daß es nicht mein Rohr ist: OK.
Um solchen Mißverständnissen vorzubeugen, solltest Du aber das nächste
Mal dabei schreiben, daß du eigentlich das Gewindeaußenmaß an einer
bestimmten Stelle und nicht den Außendurchmesser des Rohres meinst ;-)
>> >Du kannst auf das Rohr ein 3/8"-Rohrgewinde schneiden.
>>
>> Ich bezweifle, daß eine passende Gewindeschneidkluppe aufzutreiben
>> sein wird.
>
>Doch, die Dinger gibt es. Sie sind sogar in dem Billigsatz von W*stfalia
>enthalten. Ich habe zwei Heizkörper mit den beschriebenen
>Übergangsstücken angeschlossen. Die Kluppen habe ich mir vom Klempner
>ausgeliehen.
Wenn es 3/8"-Rohr (17,2mm da) ist, gibt es kein Problem, dann ist
Gewinde sicher die geeignete Verbindungstechnik.
>> Ich würde ein passendes Cu-Rohrstück (15x1mm) hart
>> zwischenlöten. Mit Silberlot dürfte das auch dem durchschnittlich
>> hartlötbegabten Heimwerker gelingen.
>
>Hast Du das schon mal in der Praxis ausprobiert?
Ja, schon öfter. Auch mit anderen beteiligten Metallen.
Berufsbedingt, gewissermaßen.
>Wenn die Lötstelle
>wirklich metallisch blank ist, genug Wärme an der richtigen Stelle
>zugeführt wird und der Spalt der Lötverbindung stimmt, dann klappt das
>bestimmt. Mit einer Propanfunzel aus dem Baumarkt wird die Sache dann
>schon schwieriger.
Deswegen schrieb ich _hart_löten. Das funktioniert nur so richtig mit
einem Acetylen- (oder Propan-) Sauerstoff-Gemisch, landläufig also
nur mit einem Schweißgeschirr.
>> Und wenn man die Lötnaht porenfrei hinbekommt, gibt's auch garantiert
>> keine Korrosion an der Lötstelle.
>
>Leider beschreibst Du Deine Lötstelle nicht. Der Außendurchmesser des
>Rohres ist nach wie vor +/- 16 mm, Dein CU-Rohr hat 15 mm
>Außendurchmesser. Da bleibt nur das stumpfe voreinanderlöten der Rohre.
Kupfer ist in entspanntem Zustand sehr geduldig und kann mit einer
Muffenzange auf 16mm Innendurchmesser aufgeweitet werden, ohne daß es
reißt. Also: Muffe an Cu-Rohr, das vorhandene Stahlrohr in die Muffe
stecken, hartlöten, fertig.
Ich gebe zu, daß diese Vorgehensweise schon einiges an speziellerem
Werkzeug erfordert. Schweißgeschirr und Muffenexpander hat wohl nicht
jeder Heimwerker in der Werkstatt herumfliegen.
>Wenn die Lötstelle z.B. durch ständige Wärmeausdehnung reisst, dann sind
>die beiden Rohre wieder getrennt: die ganze Suppe läuft aus.
Ach!? :-)
Diese Gefahr dürfte mit obiger Methode wohl ausgeschlossen werden
können.
Stahlrohr 16mm gibt es als Hydraulikrohr oder Luftleitungsrogr beim
Fahrzeugbau.
Es gibt Heizungsanlagen die wurden mit Stahlrohr und Pressfittings gebaut.
Dieter
Ist doch ganz einfach, gerade absägen,15mm Quetschverschraubung und fertig.
Dieter
> Stahlrohr 16mm gibt es als Hydraulikrohr oder Luftleitungsrogr beim
> Fahrzeugbau.
Hydraulikrohr: das ist es! Das solche dünnwandigen Rohre im Heizungsbau
eingesetzt werden, war mir neu.
Nix für ungut, ciao
Wolfgang