Martin Gerdes schrieb:
>
hc.ah...@gmx.de (HC Ahlmann) schrieb:
>
>>> Vor rund zwei Jahren habe ich auf verdacht mal die Opferanode getauscht,
>>> obwohl sie noch gut aussah. Dabei habe ich diese isoliert eingebaut und
>>> mit einer dicken Kupferlitze auf Masse gelegt.
>
>> Das ist wider den Sinn einer Opferanode.
>
> Ich traue Andreas das schon zu, daß er das richtig gemacht hat.
> Ich hätte an seiner Stelle aber halt bei neuer Opferanode gleich den
> Strom gemessen -- denn nur für diese Option macht er ja den Aufriß.
Ich habe die Idee mit dem Drehspulmessgerät gerade verworfen. Wenn ich Werte
von 0,1 bis >50mA lese, das bekomme ich auf einer Skala gar nicht
dargestellt. Also bleibt es wie es ist und ich werde hin und wieder das DMM
einschleifen und messen.
> Die Opferanode wird oft leitend eingebaut, aber das muß nicht so sein.
> Nicht umsonst gibt es welche für isolierten Einbau*, die dann natürlich
> leitend mit dem Warmwasserspeicher verbunden werden müssen -- aber in
> diesem Fall kann man halt zu Prüfzwecken ein Amperemeter
> dazwischenschalten. Dann kann man die Opferanode prüfen, ohne sie dafür
> ausbauen zu müssen.
Genau aus dem Grunde habe ich sie isoliert eingebaut. Den Strom hatte ich
nach Einbau auch gemessen, aber Alber Alzheim hat zugeschlagen. Bei
Überlegung leuchtet mir natürlich ein, dass, je nach Zustand des Behälters,
der Strom in einem weiten Bereich variiert. Somit ist ein Drehspulmessgerät
gar nicht sinnvoll skalierbar.