Nimm doch eine handbetriebene Fasspumpe für Diesel wenn du mit deiner
bedenken hast. Bei Amazon zB. für 17?. Was gibts da falsch zu machen.
Kristian
--
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> hab mir einen bedingt ölbeständigen PVC Schlauch gekauft um ca. 200
> Liter Heizöl umzupumpen. Vorhanden ist eine kleine Wasserpumpe, die man
> mit einer
> Bohrmaschine antreiben kann. Was ist eure Meinung, ist ein Risiko
> dabei?
Risiko eher klein.
Pumpe ist nachher für Bewässerungszwecke unbrauchbar.
Heizöl ist eine einzige Sauerei.
> Alternativ könnte ich eine kleine kleine Hydraulikpumpe mit
> unbekannter Fördermenge einsetzen.
> Müsste eine Zahnrad- oder Radialkolbenpumpe sein.
> Andere Vorschläge oder Meinungen dazu?
Wären 20 10-Liter-Eimer.
Seht das Quellgefäß höher als der Eimer?
Dann braucht es keine Pumpe.
--
Thomas
Für einmaliges Umpumpen kannst du das Zeug benutzen. Die Pumpe ist
danach sowieso müllreif. Ich habe einige Jahre lang Diesel zum Boot
betanken umgepumpt, und dafür haltbare Pumpen sind teuer.
Gruß Jo
Wenn 12 Volt zur Verfügung stehen,würde ich es mit einer handelsüblichen
Benzinpumpe versuchen. Die Dinger haben ca. 35mm Durchmesser und werden
einfach mit Kabel und Schlauch in den Quelltank versenkt.
Mach Hobbypilot führt mit so etwas eine Kanisterbetankung durch.
--
Mit freundlichen Grüßen | /"\ ASCII RIBBON CAMPAIGN |
Andreas Bockelmann | \ / KEIN HTML IN E-MAIL |
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Zwischen den 200 Litern, die der OP umfuellen muss, und dem 200
Milliliter Taenkchen in einem Modellflugzeug ist aber nochmals ein
Unterschied von drei Groessenordnungen.
jue
>> Wenn 12 Volt zur Verfügung stehen,würde ich es mit einer handelsüblichen
>> Benzinpumpe versuchen. [...]
>> Mach Hobbypilot führt mit so etwas eine Kanisterbetankung durch.
>
> Zwischen den 200 Litern, die der OP umfuellen muss, und dem 200
> Milliliter Taenkchen in einem Modellflugzeug ist aber nochmals ein
> Unterschied von drei Groessenordnungen.
Schonmal an ein ULF gedacht?
Gruß Dieter
Und dafuer braucht man eine HPL?
jue
ASEL CPL IFR
>> Mach Hobbypilot führt mit so etwas eine Kanisterbetankung durch.
>
> Zwischen den 200 Litern, die der OP umfuellen muss, und dem 200
> Milliliter Taenkchen in einem Modellflugzeug ist aber nochmals ein
> Unterschied von drei Groessenordnungen.
Ich will jetzt Dein Weltbild nicht zerstören, aber ich meinte schon 1:1
Modelle, speziell von Piper und Robinson. Die ziehen die 200ml schon zum
primen ;-)
Kanisterbetankung heißt dabei rund 4-5 Kanister á 20 liter in die Tanks
umzufüllen. Wenn Du dabei einbeinig auf der Leiter und mit dem andreen
Bein irgendwo beim Flieger auftrittst, empfindest Du es als hilfreich,
nur noch den Schlauch und nicht den ganzen Kanister in der Hand zu
halten. Wohlgemerkt in einer Hand, denn in der anderen hälst Du ja den
Einfülltrichter mit Feinsieb und Wasserabscheider fest.
Also, die Tipps waren gut
eine Fasspumpe ist noch vorhanden, an die hab ich �berhaupt nicht gedacht.
�lkanne schleppen ist auch nicht schlecht, kam ich auch nicht drauf. Werde
aber den Rat von Jo annehmen, weil die Pumpe eh nur daf�r bestimmt war.
Vieleicht auch die Fasspumpe.....
Gru�
Adam
> Andere Vorschläge oder Meinungen dazu?
Was ist mit Schwerkraft?
Wenn der Schlauch klar ist kannst du sehen wie weit angesauft ist und
rechtzeitig aufhören, bevor du das Zeug schluckst.
Eine andere Methode ist, den Schlauch ins Fass versenken, so dass er
voll läuft, dann dichthalten und herausziehen, dann über Schwerkraft
auslaufen lassen.
Ansonsten taugen solche Billigborhmaschinenpumpen, aber Vorsicht, die
Bohrmaschine schlägt funken, wenn der Schlauch abrutscht und des
unglücklich kommt, stehst du im Feuer.
Harald
> Ansonsten taugen solche Billigborhmaschinenpumpen, aber Vorsicht, die
> Bohrmaschine schlägt funken, wenn der Schlauch abrutscht und des
> unglücklich kommt, stehst du im Feuer.
Bei Heizöl? FP >55°C? Das möcht ich doch bezweifeln.
Kristian
--
§23 StVO Sonstige Pflichten des Fahrzeugführers Abs.3 Satz 3:
Radfahrer und Führer von Krafträdern dürfen die Füße nur dann von den
Pedalen oder den Fußrasten nehmen, wenn der Straßenzustand das erfordert.
Um die fliegen zu duerfen musst du aber mindestens eine SPL oder PPL
haben, eine HPL reicht da nicht.
jue
Zur Pumpe kann ich nix sagen, aber einen Tipp nebenbei: Bei vielen
Verkehrskontrollen werden auch Dieselprüfungen gemacht;-))
> Ansonsten taugen solche Billigborhmaschinenpumpen, aber Vorsicht, die
> Bohrmaschine schlägt funken, wenn der Schlauch abrutscht und des
> unglücklich kommt, stehst du im Feuer.
>
Bohrmaschinenfunken...
Flüssigkeiten brennen nicht.
Nur der Dampf.
Bei wieviel Grad verdampft Dieselöl doch gleich ?
Wie warm ist es beim OP in der Garage oder Keller...
Bohrmaschinenpumpe :.
> Pumpe ist nachher für Bewässerungszwecke unbrauchbar.
> Heizöl ist eine einzige Sauerei.
>
Wer "bewässert" mit einer Bohrmaschine und Pumpe dazu ?
Und wieso ist die nach paar Minuten Dieselöl unbrauchbar ?
Wenn man danach heißes Wasser, ev mit Geschirrspülmittel,
bischen durchpumpt ist sie sauber nicht nicht defekt.
Flüssigkeiten können nicht brennen. Erst die Gase die über der
Flüssikeit verdampfen sind brennbar. Eine Flüssigkeit kann aber erst
ab einer gewissen Temperatur genügend Gase entwickeln, die fähig sind,
ein brennbares Gas-Luft-Gemisch zu erzeugen (siehe 5.6.3). Diese
Temperatur nennt man Flammpunkt.
Der Zündpunkt gibt diejenige Temperatur an, die mindestens nötig ist,
damit sich die Gase einer brennbaren Flüssigkeit in Berührung mit Luft
von selbst entzünden.
Flüssigkeit Flammpunkt Zündpunkt
Aceton -17°C 600°C
Alkohol 13°C 425°C
Asphalt 205°C ca. 400°C
Benzin (Auto) -45°C ca. 500°C
Benzin (rein) -11°C 580°C
Brennspiritus 16°C 425°C
Dieselöl nicht unter 65°C 350°C
Teer 90°C 600°C
Terpetin 35°C 275°C
Es ist zum Beispiel nicht möglich Dieselöl anzuzünden solange es noch
unter 65°C kalt ist. Unterhalb dieser Temperatur bilden sich überhaupt
keine brennbaren Gase....
Du meintest am 14.03.10:
> Flüssigkeiten brennen nicht.
> Nur der Dampf.
> Bei wieviel Grad verdampft Dieselöl doch gleich ?
Wir haben anno dunnemals (als Kinder) mit Heizöl und Diesel
experimentiert; Diesel ist zwar schwer entflammbar, aber mit einem etwas
grösseren Fidibus aus Zeitungspapier haben wir immer wieder ein schönes
Feuerchen machen können.
Viele Gruesse!
Helmut
> Wir haben anno dunnemals (als Kinder) mit Heizöl und Diesel
> experimentiert; Diesel ist zwar schwer entflammbar, aber mit einem etwas
> grösseren Fidibus aus Zeitungspapier haben wir immer wieder ein schönes
> Feuerchen machen können.
Moin,
euer Zeitungsfidibus funktionierte genau so wie ein Lampendocht: Auf
einer relativ großen Fläche mit wenig brennbarer Substanz wird beim
Anzünden der Brennstoff auf eine Temperatur oberhalb des Flammpunktes
erwärmt, danach ist der Prozess selbstunterhaltend.
Aus dem gleichen Grund kann man keinen Balken mit einem Streichholz
anzünden, wohl aber einen Haufen Holzwolle. Noch ein Beispiel: Ein Paket
Mehl ist harmlos, weil kompakt. Zerstäubt man es und zündet es an, macht
es wegen der großen Oberfläche Bumm.
Gruß Jo
"Helge Baars" <helge...@t-online.de> schrieb im Newsbeitrag
news:4B9D6FE1...@t-online.de...
Bohrmaschinenfunken...
Hallo,
im Keller -Altbau 1927- ist es ordentlich kalt. An Funken hab ich auch schon
gedacht, deshalb meine Frage nach dem Risiko. Wie wörs mit einer
Akkubohrmaschine?
Gruß
Adam
Da kann man nen Schritt weitergehen.
Wachs brennt auch nicht.
Aber wenn der Docht heiß genug ist, verdampft Wachs......
Wenn man schnell ausmacht, kommt für paar sek noch weißlicher Dampf
hoch.nicht Rauch.
Kann man anzünden-ohne Gesicht/Haare drüber.
---------------------------------------------------------------
Wir haben mal in einer Kerzenzieherei wegen (Altbau mit viel Holz)
wegen Auflagen der Feuerwehr
einen Kessel mit Wachs im Hof aufgeheizt. (Wir-Elektriker).
Dann kam Feuerwehr zum Gucken.
Nehm ich Werg-Ballen mit etwas Wachs, zünd an und werf es in den
Kessel...
Feuerwehrler mit Hechtsprung hinter ihre Autos....
Was war? Nix, Werg schwamm brennend auf dem Wachs, Wachs brannte
nicht.
Feuerwehrler, na ja...
MfG
bastian
Achja, wer vor langer Zeit in Italien war...
Pannen-Lkw immer mit Radkappe voll Diesel brennen und rauchen.
Aber nur mit Putzlappen drin als Docht....
Da ist kein Risiko, es sei denn, deine a l t e Gasleitung hat ein
Leck...
Ansonsten, alle Bohrmaschinen haben eine Anker-Kommutator. Und der
funkt.
Egal, ob Allstrom-Netzbohrmaschine oder Schwachstrom-Akkubohrmaschine.
Fürs Gasleck reichen beide.
Genau wie ein Lichtschalter oder Thermostat....
Du meintest am 15.03.10:
>> Wir haben anno dunnemals (als Kinder) mit Heiz�l und Diesel
>> experimentiert; Diesel ist zwar schwer entflammbar, aber mit einem
>> etwas gr�sseren Fidibus aus Zeitungspapier haben wir immer wieder
>> ein sch�nes Feuerchen machen k�nnen.
> euer Zeitungsfidibus funktionierte genau so wie ein Lampendocht: Auf
> einer relativ gro�en Fl�che mit wenig brennbarer Substanz wird beim
> Anz�nden der Brennstoff auf eine Temperatur oberhalb des Flammpunktes
> erw�rmt, danach ist der Prozess selbstunterhaltend.
Eben - deshalb w�rde ich mich bei der Absch�tzung der Brandgefahr ungern
mit dem Flammpunkt beruhigen (lassen).
Viele Gruesse!
Helmut
"bastian" <argu...@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3f716f9e-480d-42af...@e19g2000prn.googlegroups.com...
> Bohrmaschinenfunken...
>
> Flüssigkeiten brennen nicht.
> Nur der Dampf.
Richtig.
> Bei wieviel Grad verdampft Dieselöl doch gleich ?
Du meinst die Temperatur, bei der es zwingend in Dampf übergeht, oder
überhaupt.
Würde Diesel nicht auch bei niedrigeren Temperaturen verdampfen,
könntest würdest du Diesel bei Normaltemperatur kaum riechen können.
> Wie warm ist es beim OP in der Garage oder Keller...
Warm genug.
Harald
> Bei wieviel Grad verdampft Dieselöl doch gleich ?
20° reicht, sonst könntest du es nicht riechen. ;-)
Wasser verdampft übrigens auch bei 10°, wie nach einem Regen immer
wieder erkennen kannst, wenn die Strasse nach einer Weile auf seltsame
Wiese getrocknet ist.
> Hallo,
> im Keller -Altbau 1927- ist es ordentlich kalt. An Funken hab ich
> auch schon gedacht, deshalb meine Frage nach dem Risiko. Wie wörs mit
> einer Akkubohrmaschine?
Funkt die weniger? Ok, meist sind die besser gekapselt.
Diesel als reine Lache wirst du mit einem Bohrmaschinenfunken nicht
entzünden können, aber wenn du irgendetwas dochtartiges hast, ein rauher
Untergrund reicht unter Umständen, gebe ich keine Garantie, dass es sich
nicht entzünden kann.
Ich würde mich trauen, mit so einer Pumpe zu arbeiten, würde sehr
sorgfältig dafür sorgen, dass nichts abrutschen kann, den Fluchtweg
freihalten und einen Löschr griffbereit haben, auch wenn die Brandgefahr
gering ist.
Harald
Ich zweifle nicht.
Ich schrieb auch kann und dass es unglücklich kommen muss.
Normalerweise kannst du Zigaretten in der Diesellache löschen.
Dafür garantieren, dass es sich dabei niemals entzünden kann würde ich
nicht.
Ein mit Diesel vollgesogener zottiger Bindfaden lässt sich durch einen
Funken entzünden.
Harald
> Es ist zum Beispiel nicht möglich Dieselöl anzuzünden solange es noch
> unter 65°C kalt ist. Unterhalb dieser Temperatur bilden sich überhaupt
> keine brennbaren Gase....
Naiv.
Ein Docht und ein kleiner Funke reichen umd die notwendigen Bedingungen
zu erfüllen.
Dass Diesel in der Lache nicht genügend Dampf erzeugt um mit der
Umgebungsluft ein Brennfähiges Gasgemsich zu erzeugen sagt nicht, dass
unglückliche Umstände, Diesel auf Stroh und Funke sich nicht entzünden
kann.
Harald
>> Bei wieviel Grad verdampft Dieselöl doch gleich ?
>
> Du meinst die Temperatur, bei der es zwingend in Dampf übergeht, oder
> überhaupt.
Substanzgemische wie Diesel haben keinen Siedepunkt, sondern einen
Siedebereich von ... bis.
>
> Würde Diesel nicht auch bei niedrigeren Temperaturen verdampfen,
> könntest würdest du Diesel bei Normaltemperatur kaum riechen können.
Der Begriff, der hier fehlt, ist der Dampfdruck über einer Flüssigkeit
in Abhängigkeit von der Temperatur. Bei Raumtemperatur reicht der
geringe Dampfdruck von Diesel aus, damit die Nase was merkt. Es gehen
aber eindeutig zu wenige Moleküle in den gasförmigen Zustand über, um
mit Luft ein zündfähiges Gemisch zu bilden. Exakt das passiert nämlich
beim (substanzabhängigen) Flammpunkt.
Auch das in Medien immer wieder als hochexplosiv titulierte Kerosin
(also Jet A 1) ist bei Raumtemperatur völlig harmlos und nicht
entzündbar. Jet A 1 ist nichts anderes als entparaffiniertes Petroleum,
im Siedebereich unterhalb von Diesel liegend.
Gruß Jo
>> Ich will jetzt Dein Weltbild nicht zerstören, aber ich meinte schon 1:1
>> Modelle, speziell von Piper und Robinson. Die ziehen die 200ml schon zum
>> primen ;-)
>
> Um die fliegen zu duerfen musst du aber mindestens eine SPL oder PPL
> haben, eine HPL reicht da nicht.
Ich sprach von "Hobbypiloten" ganz allgemein als Abgrenzung zu
Berufspiloten. Obwohl ich in Spanien auch schon Berufspiloten gesehen
habe, die per Elektropumpe ihren Flieger aus dem Fass betankten.
Frage mal zurück: Was genau ist eine HPL?
>> Bei Heizöl? FP >55°C? Das möcht ich doch bezweifeln.
>
> Ich zweifle nicht.
> Ich schrieb auch kann und dass es unglücklich kommen muss.
>
> Normalerweise kannst du Zigaretten in der Diesellache löschen.
> Dafür garantieren, dass es sich dabei niemals entzünden kann würde ich
> nicht.
Der Aerosol-Effekt wurde schon öfters unterschätzt. Pfiffige Leute, die
den LKW-Tank beim / unmittelbar nach dem Tanken per Feuerzeug
ausleuchten wollten, haben da schon manch böse Überraschung erlebt.
Durch Feinzerstäubung der Flüssigkeit wird der Flammpumkt nicht
unerheblich reduziert.
Außerdem ist die Bohrmaschinenpumpe schlicht und ergreifend nicht
geeignet / zugelassen für das Pumpen von Mineralölen.
[Diesel]
>Der Aerosol-Effekt wurde schon öfters unterschätzt. Pfiffige Leute, die
>den LKW-Tank beim / unmittelbar nach dem Tanken per Feuerzeug
>ausleuchten wollten, haben da schon manch böse Überraschung erlebt.
Wie kommt es denn im Tank zur Aerosolbildung?
Ich hatte bislang immer gedacht, derartige Überraschungen gingen auf
zugesetztes Benzin zurück (gegen Ausflocken im Winter).
--
Gruß
Radbert
> Wie kommt es denn im Tank zur Aerosolbildung?
>
> Ich hatte bislang immer gedacht, derartige Überraschungen gingen auf
> zugesetztes Benzin zurück (gegen Ausflocken im Winter).
Durch Hineinfließen des Öls entstehen Wirbel. Es sprudelt durch
mitgeschleppte Luft. Das reicht durchaus um ein feinstverteilte
Tröpfchen in die Luft abzugeben. Entscheidend für den Flammpunkt ist die
Oberflächengröße der Teilchen und die Teilchendichte in der Luft. Selbst
harmloses Weizenmehl kann recht heftig verpuffen.
Dafuer gibt es die Bezeichnung Privatpilot. Oder redest du auch von
Hobbyautofahrern im Unterschied zu Berufsautofahreren?
>Frage mal zurück: Was genau ist eine HPL?
Eine Hobby Pilot License.
jue
>> Frage mal zurück: Was genau ist eine HPL?
>
> Eine Hobby Pilot License.
Jetzt komme ich nicht mehr mit.
Laut falconflightschool.net/faq.php ist Hobby Pilot License ein
inoffizieller Name für die PPL.
Das beißt sich etwas mit Deiner Aussage von weiter oben
<Zitat>
> Um die fliegen zu duerfen musst du aber mindestens eine SPL oder PPL
> haben, eine HPL reicht da nicht.
</Zitat>
Durch das Hobby meines alten Herrn kenne ich nur die PPL. Ja, er hat
diese Ausbildung in den USA absolviert und fliegt auch unter
N-Registrierung.
So, wie schriebst (Modellflug) scheint HPL irgendwas mti Modellflug zu
tun zu haben. Mir war nicht bewusst, dass es dazu irgendeine Lizenz braucht.
Aber um zum Thema zurückzukommen. Um Mineralöle zu pumpen würde ich
grundsätzlich keine Pumpen verwenden, die dafür nicht freigegeben sind.
Ich habe schon Kunststoffgehäuse gesehen, die sich innerhalb von Stunden
in Heizöl nahezu aufgelöst haben. Von Dichtungsringen ganz zu schweigen.
> Zur Pumpe kann ich nix sagen, aber einen Tipp nebenbei: Bei vielen
> Verkehrskontrollen werden auch Dieselprüfungen gemacht;-))
In 25 Jahren Autofahrerleben (und einer knappen Million Kilometern) habe
ich bisher exakt 2 Dieselkontrollen gesehen.
Ok, jetzt hatte ich meine erste Tasse Kaffee, zweiter Versuch einer mehr
fundierten Antwort.
Warum "Hobbypilot"? Kein Mensch redet von Hobby-KFZ-Fahrern (als
Abgrenzung zu Berufs-KFZ-Fahrern) oder Hobby-Schifffahrt (als Abgrenzung
zur Berufsschifffahrt). Es ist schlimm genug, dass die Boulevardpresse
und sogar serioese Zeitungen und Zeitschriften diesen abwertenden
Begriff verwenden, um die nicht-kommerzielle Luftfahrt zu
diskreditieren. Da muss man diesem populistisichen und falschen Weltbild
nicht auch noch bewusst Vorschub leisten und sich selbst als
"Hobbypilot" schlechtmachen. Schliesslich ist da nichts
"hobby"-maessiges mit Fasschen Bier und Grillwurst im Cockpit, sondern
Fliegen ist eine verdammt ernste und praezise Angelegenheit.
Ach ja, die korrekte und voellig ausreichende Bezeichnung waere
Privatpilot.
>Frage mal zurück: Was genau ist eine HPL?
Eine Hobby-Pilot-License.
jue
> Schliesslich ist da nichts "hobby"-maessiges mit Fasschen
> Bier und Grillwurst im Cockpit, sondern
> Fliegen ist eine verdammt ernste und praezise Angelegenheit.
Du scheinst eine falsche Vorstellung von anderen Hobbys zu haben.
--
Manfred Winterhoff
Gruß Jo
Das nennt man dan verdunsten. *g*
>> Hallo,
>> im Keller -Altbau 1927- ist es ordentlich kalt. An Funken hab ich
>> auch schon gedacht, deshalb meine Frage nach dem Risiko. Wie wörs mit
>> einer Akkubohrmaschine?
>
> Funkt die weniger? Ok, meist sind die besser gekapselt.
> Diesel als reine Lache wirst du mit einem Bohrmaschinenfunken nicht
> entzünden können, aber wenn du irgendetwas dochtartiges hast, ein rauher
> Untergrund reicht unter Umständen, gebe ich keine Garantie, dass es sich
> nicht entzünden kann.
>
> Ich würde mich trauen, mit so einer Pumpe zu arbeiten, würde sehr
> sorgfältig dafür sorgen, dass nichts abrutschen kann, den Fluchtweg
> freihalten und einen Löschr griffbereit haben, auch wenn die Brandgefahr
> gering ist.
Im Prinzip hast du ja recht. Man muß mit der Daddeligkeit der Leute
rechnen. Wenn man es schafft irgendwie beim Pumpen den Diesel zu
versprühen, würden die Funken genügen. Ich hätte aber bei den Pumpen
soviel Druck nicht erwartet. Aber wer weiß. Mit dem gleichen Argument
dürfte ich aber auch kein Mehl in der Küche umschütten. Irgendwo muß man
die Grenze des praktikablen setzen. Diese mag bei vielen aus
unterschiedlichsten Gründen an unterschiedlicher Stelle liegen. Gott sei
dank wird einem noch so viel freier Wille gelassen.
Kristian
--
The light at the end of the tunnel...
... is always the headlamp of an oncoming train!
Murphy
> Aber wenn du da einmal mit minimalen Spuren Fluoreszenzfarbstoff
> erwischt wirst, rechnen sie hoch auf die Gesamtfahrleistung für die
> Steuerstrafe, und das ist ruinös. Der Farbstoff hält sich mindestens
> über 10 x Volltanken mit farbfreiem Diesel.
Kann mich nicht stören, Heizöl ist mir zum Autofahren zu teuer, ich
tanke lieber LPG.
Disclaimer: Ja, ich weiß, dass der Kilometer mit meiner Gaskutsche an
Treibstoffkosten immer noch höher ist als im Diesel.....
Physiaklisch korrekt verdampft Wasser ab einer Temperatur von 0°C. Der
Tripelpunkt des Wassers bedeutet, dass der Aggregatzustand nur noch vom
Druck abhängt.
Um auf das Urpsrungsproblem zurückzukommen: Der Dampfdruck ist eine
Sache. Wenn ich die Oberfläche ausreichend vergrößere steigt der
Partialdruck des verdampften Mediums. Außerdem dringt das Aerosol auch
an die Funkenstrecken. Dort herrschen weit höhere Temperaturen als es
zur Zündung von Dieselöl braucht. Und wenn das Aerosol erst einmal
gezündet hat, braucht man sich um zu niedrige Temperatur nicht mehr zu
sorgen, die ist dann ausreichend erhöht.
Kleiner Hinweis am Rande: Ein Ölbrenner zündet auch nur mit Funken. Und
ja, wenn das Öl nicht viel zu kalt ist, dann zündet der auch ohne
Vorwärmung.
> Selbst harmloses Weizenmehl kann recht heftig verpuffen.
Das hat hier vor Jahren mal ein recht gro�es Silo abbruchreif gemacht
und ein paar Leben gefordert.
Harald
> Helge Baars schrieb:
>
>> Zur Pumpe kann ich nix sagen, aber einen Tipp nebenbei: Bei vielen
>> Verkehrskontrollen werden auch Dieselprüfungen gemacht;-))
>
> In 25 Jahren Autofahrerleben (und einer knappen Million Kilometern)
> habe ich bisher exakt 2 Dieselkontrollen gesehen.
Dann hast du wohl immer weggeschaut.
Harald
> Aber wenn du da einmal mit minimalen Spuren Fluoreszenzfarbstoff
> erwischt wirst,
Was sind minimale Spuren?
Jeder Dieselfahrer d�rfte Heiz�lrest in seinem Tank haben, den Diesel
und Heiz�l wird oft in einer Tour in unterschiedlichen Kammern
ausgeliefert. Oder ist das heute nicht mehr so?
Beim umstellen auf Diesel hast du immer Heiz�lrest in der Pumpe.
Harald
> Der Begriff, der hier fehlt, ist der Dampfdruck �ber einer Fl�ssigkeit
> in Abh�ngigkeit von der Temperatur. Bei Raumtemperatur reicht der
> geringe Dampfdruck von Diesel aus, damit die Nase was merkt. Es gehen
> aber eindeutig zu wenige Molek�le in den gasf�rmigen Zustand �ber, um
> mit Luft ein z�ndf�higes Gemisch zu bilden. Exakt das passiert n�mlich
> beim (substanzabh�ngigen) Flammpunkt.
Pauschal ist deine Aussage falsch.
Lass mal Diesel in Stahlputzolle kommen, die Pustzwolle allein,
wohlgemerkt aus Stahl, ist brennbar!
Oder lass ein paar S�gesp�ne rumliegen, da erh�ht sich die Fl�che, auf
der es verdunsten kann um ein zigfaches und du kommst durchaus zu einem
z�ndf�higen Gasgemsich.
Ich weiss nicht, wie du zu der Annahme kommst, dass diese beim OP
unm�glich sein sollte.
> Auch das in Medien immer wieder als hochexplosiv titulierte Kerosin
> (also Jet A 1) ist bei Raumtemperatur v�llig harmlos und nicht
> entz�ndbar. Jet A 1 ist nichts anderes als entparaffiniertes
> Petroleum, im Siedebereich unterhalb von Diesel liegend.
Man hat schon wunderbar brennende Flugzeuge gesehen.
Die Funkenbildung bei der Bruchlandung kann das Zeug durchaus entz�nden.
Es ist ein wenig naiv in dem genannten Szenario es so zu sehen, als
h�tte man nur die Oberf�che eines Eimers mit Diesel.
Die entz�ndet sich wirklich nicht sonderlich leicht.
Harald
Aha, und beim Verdunsten entsteht kein Dampf?
Warum spricht man eigentlich bei der Luft von Dampfs�ttigung und nicht
von Dunsts�ttigung? ;-)
Allerdings hast du grunds�tzlich recht, die Dampfbildung unterhalb der
Siedetemperatur nennt sich verdunsten.
>> Ich w�rde mich trauen, mit so einer Pumpe zu arbeiten, w�rde sehr
>> sorgf�ltig daf�r sorgen, dass nichts abrutschen kann, den Fluchtweg
>> freihalten und einen L�schr griffbereit haben, auch wenn die
>> Brandgefahr gering ist.
>
> Im Prinzip hast du ja recht. Man mu� mit der Daddeligkeit der Leute
> rechnen. Wenn man es schafft irgendwie beim Pumpen den Diesel zu
> verspr�hen, w�rden die Funken gen�gen. Ich h�tte aber bei den Pumpen
> soviel Druck nicht erwartet. Aber wer wei�.
Diese Gummipumpen schaffen einige Bar Druck, und ein Schlauch ist
schnell mal verklemmt..............
32% ige alkoholische Getr�nke brennen normalerweise auch nicht, aber
mit einer Kaffeebohne als Docht geht es dann doch. ;-)
Den gleichen Effekt hast du durch die Rauheit eines Betonbodens.
Satt mit Diesel bedeckt wird es schwer den zu entz�nden, leicht benetzt
wird ein Sandk�rnchen zum Docht.
> Mit dem gleichen Argument
> d�rfte ich aber auch kein Mehl in der K�che umsch�tten. Irgendwo mu�
> man die Grenze des praktikablen setzen.
Ich kenne nicht einmal Warnhinweise, dass man beim Hantieren mit Mehl in
Haushaltsmengen nicht rauchen sollte.
Ok, beim Umgang mit Lebensmitteln sollte man es ohnehin sein lassen, die
meisten Raucher haben aber kein Verst�ndnis daf�r.
> Diese mag bei vielen aus
> unterschiedlichsten Gr�nden an unterschiedlicher Stelle liegen. Gott
> sei dank wird einem noch so viel freier Wille gelassen.
Du schaffst es mit Haushaltsmengen nicht beim Umf�llen von Mehl eine
ernste Gefahr zu erzeugen. Dazu m�sstest du schon eine gewisse Menge
Mehl sehr fein zerst�uben.
Harald
> Andreas Bockelmann <xot...@gmx.de> wrote:
>> Ich sprach von "Hobbypiloten" ganz allgemein als Abgrenzung zu
>> Berufspiloten.
>
> Ok, jetzt hatte ich meine erste Tasse Kaffee, zweiter Versuch einer mehr
> fundierten Antwort.
>
> Warum "Hobbypilot"? Kein Mensch redet von Hobby-KFZ-Fahrern (als
> Abgrenzung zu Berufs-KFZ-Fahrern) oder Hobby-Schifffahrt (als Abgrenzung
> zur Berufsschifffahrt).
Da steckt nicht unbedingt böse Absicht hinter. Auch ich hätte als
gegensätzliche Begriffspaare ganz intuitiv verwendet: Pilot <>
Hobbypilot, Autofahrer <> Berufskraftfahrer. Autofahrer ist halt fast
jeder selber, wohingegen bei "Pilot" die meisten zuerst an die zwei Mann
mit den schicken goldenen Litzen denken dürften, die auf dem Flug nach
Gran Canaria vorne im Cockpit sitzen.
> Es ist schlimm genug, dass die Boulevardpresse
> und sogar serioese Zeitungen und Zeitschriften diesen abwertenden
> Begriff verwenden, um die nicht-kommerzielle Luftfahrt zu
> diskreditieren.
Tun sie das? Ist mir noch nicht aufgefallen. Was ich wohl gemerkt habe,
ist dass William Langewiesche nicht viel von Firmenjets hält. ;-)
http://www.vanityfair.com/magazine/2009/01/air_crash200901?currentPage=2
> Ach ja, die korrekte und voellig ausreichende Bezeichnung waere
> Privatpilot.
OK, OK. Allerdings ist der Begriff "Hobbypilot", wiederum aus der Sicht
des typischen Autofahrers, einigermaßen naheliegend. Wer ein Auto
besitzt, der braucht es für einen handfesten Zweck, um zur Arbeit zur
fahren oder zum Baumarkt. Die einzigen Privatpiloten, denen ich
persönlich je begegnet bin, zeichneten sich beide nicht gerade dadurch
aus, dass sie aus irgendwelchen Gründen viel reisen müssten (sind beides
Lehrer), sondern sie mögen wohl einfach die schöne Aussicht von oben.
> Kann mich nicht stören, Heizöl ist mir zum Autofahren zu teuer, ich
> tanke lieber LPG.
Mir auch, ich fahre Dienstwagen :-)
Jens
>Ich kenne nicht einmal Warnhinweise, dass man beim Hantieren mit Mehl in
>Haushaltsmengen nicht rauchen sollte.
Wieso - steht doch auf jeder Zigarettenschachtel drauf: "Rauchen kann
tödlich sein."
Man hört ja auch immer mal wieder etwas über abschreckende
Horrorbilder, die einige Leute gerne auf Zigarettenschachteln sehen
würden und ich hätte da jetzt gerade ein entsprechendes Motiv im
Kopf... ;-)
SCNR,
Nils
Harald Klotz wrote:
> Du schaffst es mit Haushaltsmengen nicht beim Umfüllen von Mehl eine
> ernste Gefahr zu erzeugen. Dazu müsstest du schon eine gewisse Menge
> Mehl sehr fein zerstäuben.
Nur zerstaeuben reicht nicht ganz. Da muss man schon mit geballter
technischer Kompetenz ran:
<http://www.fingers-welt.de/gallerie/eigen/feuerw/mehl/mehl.htm>
Geht alles :-))
Liebe Gruesse aus der Wesermarsch
Ralph
--
Unsere Baustelle: