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Wasserleitung Schraubverbindung dichten?

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Andreas Korinek

unread,
Mar 26, 2003, 1:13:19 PM3/26/03
to
Hallo,

ich habe gerade unter meiner Spüle ein T-Stück mit Wasserhahn in die
Wasserleitung eingebaut,
zum Dichten der Schraubverbindungen habe ich Teflonband hergenommen.
Es ist leider nur zu 99% dicht, d.h. aus einer Schraubverbindung kann sich
eine Spur Wasser durcharbeiten, was nicht so schön ist.
Frage: Gibts irgendeine Dichtmasse, Kleber etc., den ich zum Abdichten von
Außen benutzen kann. Wenn nicht, müßte ich das ganze zum vierten Mal wieder
komplett auseinander nehmen :-(

Vielen Dank im Voraus.

--
Mit freundlichen Grüßen / With kind regards,

Andreas Korinek

Volkmar Rau

unread,
Mar 26, 2003, 2:03:40 PM3/26/03
to

"Andreas Korinek" <andreas...@gmx.net> schrieb im Newsbeitrag news:3e81ed5a$0$21960$9b4e...@newsread4.arcor-online.net...

> Hallo,
>
> ich habe gerade unter meiner Spüle ein T-Stück mit Wasserhahn in die
> Wasserleitung eingebaut,
> zum Dichten der Schraubverbindungen habe ich Teflonband hergenommen.
> Es ist leider nur zu 99% dicht, d.h. aus einer Schraubverbindung kann sich
> eine Spur Wasser durcharbeiten, was nicht so schön ist.
> Frage: Gibts irgendeine Dichtmasse, Kleber etc., den ich zum Abdichten von
> Außen benutzen kann. Wenn nicht, müßte ich das ganze zum vierten Mal wieder
> komplett auseinander nehmen :-(

Nimm es auseinander und dichte es Neu ein :-(
Solltest Du Teflon wieder verwenden so lege ca 12-14 lagen um ein Gewinde der größe 1/2".


Volkmar

Gerd Kluger

unread,
Mar 26, 2003, 3:04:12 PM3/26/03
to
Andreas Korinek <andreas...@gmx.net> schrieb:

> Hallo,
>
> ich habe gerade unter meiner Spüle ein T-Stück mit Wasserhahn in die
> Wasserleitung eingebaut,
> zum Dichten der Schraubverbindungen habe ich Teflonband hergenommen.
> Es ist leider nur zu 99% dicht, d.h. aus einer Schraubverbindung kann sich
> eine Spur Wasser durcharbeiten, was nicht so schön ist.
> Frage: Gibts irgendeine Dichtmasse, Kleber etc., den ich zum Abdichten von
> Außen benutzen kann. Wenn nicht, müßte ich das ganze zum vierten Mal
wieder
> komplett auseinander nehmen :-(

Wird Dir nix anderes übrigbleiben.
Mit Teflon gedichtete Verbindungen nie zurückdrehen.
Ich steh auf Hanf (hoffentlich versteht mich jetzt keiner falsch :-)

Gruß
Gerd

Werner Reimann

unread,
Mar 27, 2003, 5:43:02 AM3/27/03
to
Gerd Kluger schrieb in der newsgroup de.rec.heimwerken:

> Wird Dir nix anderes übrigbleiben.
> Mit Teflon gedichtete Verbindungen nie
> zurückdrehen.

Und genug davon reintun.

> Ich steh auf Hanf

ist das nicht noch schwieriger ?
Ich bin in solchen Fällen für Dichtfaden oder noch einfacher
Dichtflüssigkeit ( so ein blaues Zeug, aufs Gewinde laufen lassen,
reindrehen, dicht; dafür teuer ).

viele Grüße
Werner

------------------------------------------------------------------------
Immer auf dem aktuellen Stand mit den Newsgroups von freenet.de:
http://newsgroups.freenet.de


Flemming Reich

unread,
Mar 27, 2003, 8:14:47 AM3/27/03
to
Hi Werner

>>Mit Teflon gedichtete Verbindungen nie

Das nehme ich nur für unsere Gasführenden Leitungsanlagen.

>>Ich steh auf Hanf
> ist das nicht noch schwieriger ?

Nö. Wenn man das in der richtigen Richtung draufwickelt, dann kann da
kaum was schief gehen. Und nicht zu viel nehmen, Gewinde gut zu reicht.
Ist immer noch das beste. Quillt nach, kann problemlos zum Ausrichten
auch etwas (oder auch etwas mehr ;-) zurückgedreht werden.

> Ich bin in solchen Fällen für Dichtfaden oder noch einfacher

Tut es auch.

> Dichtflüssigkeit ( so ein blaues Zeug, aufs Gewinde laufen lassen,
> reindrehen, dicht; dafür teuer ).

Bah, ist Mist, wenn die Anschlüsse nass und dreckig sind. Benutzen wir
hier nur für Kunststoffverschraubungen.


Flemming


--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die
einen nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt
macht. Lies "Wie zitiere ich im Usenet?":
http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.

Gerd Kluger

unread,
Mar 27, 2003, 8:48:34 AM3/27/03
to
Werner Reimann <werner_...@freenet.de> schrieb:

>> Ich steh auf Hanf
>
> ist das nicht noch schwieriger ?

Absolut überhaupt nicht. Völlig problemlos in der Anwendung,
beliebig lange haltbar, Armatur auch nachträglich noch
positionierbar.

> Ich bin in solchen Fällen für Dichtfaden oder noch einfacher
> Dichtflüssigkeit ( so ein blaues Zeug, aufs Gewinde laufen lassen,
> reindrehen, dicht; dafür teuer ).

Wahrscheinlich ist die aber wieder nur 2 Jahre haltbar und
dann kannst Du sie wegwerfen. Ist vielleicht gut geeignet,
wenn Du sowas täglich brauchst. Meine Hanfvorräte (klingt
schon wieder so verfänglich :-) sind schon 20 Jahre alt.

Gruß
Gerd

Ragnar

unread,
Mar 27, 2003, 1:11:00 PM3/27/03
to
"Gerd Kluger" <gerd....@sap-ag.de> wrote in message news:<b5uvfi$117$1...@news1.wdf.sap-ag.de>...

Wir haben bei unserer Sanierung Hanfreste von den Gasleitungen 1913 im
Fußboden gefunden. _Der_ war dann nicht mehr brauchbar (tlw. klumpig
und schwarz) aber noch eindeutig zu erkennen.

lg Ragnar

Thomas Mager

unread,
Mar 28, 2003, 2:43:24 AM3/28/03
to
Werner Reimann wrote:
>
> Gerd Kluger schrieb in der newsgroup de.rec.heimwerken:
>
> > Wird Dir nix anderes übrigbleiben.
> > Mit Teflon gedichtete Verbindungen nie
> > zurückdrehen.
>
> Und genug davon reintun.
>
> > Ich steh auf Hanf
>
> ist das nicht noch schwieriger ?
> Ich bin in solchen Fällen für Dichtfaden oder noch einfacher
> Dichtflüssigkeit ( so ein blaues Zeug, aufs Gewinde laufen lassen,
> reindrehen, dicht; dafür teuer ).
>
>

Und die Demontage ist ohne Erhitzen der Verschraubung kaum noch
moeglich.
Wenn ich Installateur waere wuerde ich das Zeug auch nehmen, was
interessiert die
ob Du die Verschaubung noch mal los bekommst! Hauptsache dicht.


Ciao

Thomas

Volkmar Rau

unread,
Mar 28, 2003, 1:26:30 PM3/28/03
to

"Thomas Mager" <ma...@pb.izm.fhg.de> schrieb im Newsbeitrag news:3E83FD1C...@pb.izm.fhg.de...
> Werner Reimann wrote:

> Und die Demontage ist ohne Erhitzen der Verschraubung kaum noch
> moeglich.
> Wenn ich Installateur waere wuerde ich das Zeug auch nehmen, was
> interessiert die
> ob Du die Verschaubung noch mal los bekommst! Hauptsache dicht.

Das ist quatsch. Natürlich kann man es wieder lösen.
Man verwendet im Sanitär- und Gasbereich allerdings mittelfest.

Volkmar

Volker Neurath

unread,
Mar 28, 2003, 3:42:14 PM3/28/03
to
Thomas Mager wrote:

>Und die Demontage ist ohne Erhitzen der Verschraubung kaum noch
>moeglich.

Das kann dir bei Eindichten mit Hanf aber auch passieren; habbich
selber schon oft genug erlebt.
Das konnte man dann zumeinst nur loesen, wenn man mals den
Propanbrenner auf die Schraubverbindung hielt.

Volker
--
"Andere spielen Prügelpause oder Counterstrike, wir lesen dsv"

Andreas Cammin in dsv (de.soc.verkehr)

Joachim Stoeber

unread,
Mar 30, 2003, 3:48:40 AM3/30/03
to
> Frage: Gibts irgendeine Dichtmasse, Kleber etc., den ich zum Abdichten von
> Außen benutzen kann. Wenn nicht, müßte ich das ganze zum vierten Mal wieder
> komplett auseinander nehmen :-(

Schau Dir mal dieses hier an: http://www.power-band.de

Die Profis werden sich jetzt wahrscheinlich schlapp lachen, aber für
den von Dir beschriebenen Zweck könnte es funktionieren.

Gruß
Joachim

Thomas Mager

unread,
Mar 31, 2003, 3:01:06 AM3/31/03
to
Volkmar Rau wrote:

>
> Das ist quatsch. Natürlich kann man es wieder lösen.
> Man verwendet im Sanitär- und Gasbereich allerdings mittelfest.
>
> Volkmar

Richtig, wenn die Klempner z.B. Loctite 577 nehmen wuerden, (das braune
Mittel).
Jedoch bevorzugen einige die hochfesten Varianten, da diese schneller
Endfest sind.
Bei den DVGW-zugelassenen Mitteln kann die Dichtigkeitsprobe fruehsten
nach einer Stunde, eher spaeter, erfolgen, die Endfestigkeit wird nach
ca. 12-24h erreicht. Die Gefahr ist gross, das bei zu frueher
Beaufschlagung, das Dichtmittel durch das Wasser ausgedrueckt wird.


Ciao


Thomas

Volkmar Rau

unread,
Mar 31, 2003, 5:20:28 PM3/31/03
to

"Thomas Mager" <ma...@pb.izm.fhg.de> schrieb im
> Richtig, wenn die Klempner z.B. Loctite 577 nehmen wuerden, (das braune
> Mittel).
> Jedoch bevorzugen einige die hochfesten Varianten, da diese schneller
> Endfest sind.
> Bei den DVGW-zugelassenen Mitteln kann die Dichtigkeitsprobe fruehsten
> nach einer Stunde, eher spaeter, erfolgen, die Endfestigkeit wird nach
> ca. 12-24h erreicht. Die Gefahr ist gross, das bei zu frueher
> Beaufschlagung, das Dichtmittel durch das Wasser ausgedrueckt wird.

Meins ist blau, nach 20 min fest. Nehme es aber nur für
Reinstgase dort ist Hanf nicht zugelassen.
Funktioniert aber bei Wasser genausogut. Ich sparre mir beim reindrehen die Zange. Der Preis 25 ml na es reicht.

Volkmar

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