Am 05.08.2016 um 17:05 schrieb J�rgen Exner:
> "Thomas Krenzel ." <
thurga...@gmx.de> wrote:
>> dem Hobel leicht geputzt. Ich stelle mich nachher mal drauf mit meinen
>> 100+ Kilos.
Naja, immerhin ist es nicht gleich auseinandergebrochen.
Ich habe ein wenig leicht wippend drauf gestanden und bis 10 gezählt,
dann umgedreht, Balken am Boden und an den Enden je eine Dachlatte
drunter - hält erstmal.
> Schaeften ist nicht einfach. Bei deinem Stoss faellt mir zum einen auf,
> dass du die halbe Staerke des Balken verschenkt hast (die beiden
> senkrechten Klebestellen oben und unten).
> Und zum anderen ist die Schaeftung nach meiner Meinung zu steil. Wieviel
> Steigung ist das? 1:4? Ich denke 1:10 sollte es sein.
Es ist 1:8 so wie ich es in einem Buch gelesen habe (Holzverbindungen,
Terri Noll). ca. 25cm x 3cm.
Es ist eben als Gerberstoß beschrieben, ich fand den ganz hybsch. Die
nächste Verbindung wird eine Schäftung wie sie sein soll, ich mache das
dann mal mit der Handkreissäge und Schiene und säge den Rest mit dem
Fuchsschwanz durch.
> Die andere Sache ist natuerlich, die beiden Flaechen genau zueinander
> passend zu machen. Saegen und dann 'leicht putzen' wird kaum reichen.
> Die Flaechen muessen ohne Leim perfekt zusammenpassen (Leim ist kein
> Fugenfueller!). Das erfordert jede Menge sehr genaue Arbeit.
> Ein Trick der ein bischen hift: beide Flaechen gemeinsam bearbeiten.
> Sprich einen Balken drehen und am anderen Balken festzwingen. Zumindest
> die Steigung ist dann garantiert bei beiden Seiten exakt gleich.
Ja. Die Absetzungen lasse ich dann weg, das ist eher was für geschraubte
Verbindungen in der Zimmerei. Ich bastel eine Schablone als Führung für
die Handkreissäge um an beiden Balkenenden die gleiche Steigung zu
haben. Den Rest säge ich mit der Hand und dann mache ich die Fügeflächen
schön glatt mit dem Handhobel. Ich finde das schon der Versuch jetzt
ganz gut ist, das ermutigt mich doch es weiter zu versuchen und dann ein
Bettchen zu bauen in dem ich gut schlafen kann ;)
Und ja, es ist schon schwierig das mit der Hand zu sägen.
Vielleicht ist auch eine Rückensäge besser geeignet, die Ryoba hat ja
keine Aussteifung, und obwohl ich die Balken beim sägen oft gedreht habe
ist der Schnitt leicht verlaufen.
Dazu muss sehr genau angezeichnet werden, und exakt am Riss gesägt werden.
Jo, so war das. Macht aber hölle Spaß, ich freu mich schon auf den
nächsten Einsatz im Bastelkeller ;)
Achso, und der Stoß im ersten jetzigen Versuch sieht von aussen
schlimmer aus als er innen ist, da ist schon eine große Klebefläche
vorhanden. Ich vertrau dem schon ;)
Danke und schönes WE
Thomas