mit freundlichen Grüßen
Waldschrat aus Oberfranken
Hi,
so was kann man, habe ich mit Ardex f11 (ja, ich glaube der war's)
gemacht. Aber der ist weiss. Bei meinem Fall gings nur um die Struktur.
Also müsstest du das Zeugs tönen oder später streichen.
Die Struktur erreicht man übrigens durch reiben mit dem Holzreibebrett,
wenn's fast trocken ist. Wenns noch zu nass ist, wird die Fläche zu glatt.
http://www.ardex.de/index.php?id=817&pname=ardexf11&L=
So, und jetzt die anderen Siggis. ;-)
Gruss Siggi
Das abtönen funktioniert prima mit den Ardex PANDOMO CC Pigmenten. Eine
Pandomo Mischtabelle solltest Du bei den Ardex Anwendungstechnikern
kostenfrei bekommen. Einfach mal anrufen, die sind sehr kompetent.
vg
Gunnar
Sind die Schadstellen durcfh Salzausblühungen entstanden?
webnn ja, zuerst eine der üblichen Salzreduzierungsmaßnahmen ausführen
(Opferputz, Kompressen ....)
wichtigt ist, dass das "Steinersatzmaterial" auch so hart bzw. weich ist
wie der originale Sandstein.
Wichtig ist ferner, dass das Wasseraufnahme- und vor allem
Austrokcnungsverhalten des verbleibenden Sandstein nicht negativ
beeinflusst wuird. Also keinen "dichten" Reparaturmörtel und keinen
Tiefen- oder Haftgrund verwenden.
Ein Kalkmörtel den Du mit passendem Sand anmischst (Körnung bzw
Siebline) also das Gröstkorn vom Duchmesser her festlegen und den
richtigen Anteil davon für die Optik. Feinere Sandanteile bis hin zu
"Steinmehl" braucht man aus techniscken Gründen. einmal für die
technische Verarbeitbarkeit aber auch um die späteren Eigenschaften
(Frostbeständig ...) einzustellen.
Das Loch mit ungefärbtem Material weitgehend füllen (eventuell
mehrlagig) und nur die obere Mörtelschicht einfärben. Eventuell gibt es
in der Gegend ja noch gleichfarbige Sandsteine die man zerkleinern kann ...
Die Haftbrücke ersetzt man bei den großen Löchern durch das Setzen von
Edelstahlstiften in die Innenwandung der Ausbruchstelle. Auch wenn die
Drahtstifte zuerst wackelig stecken, mit dem Mörtel zusammen gibt das
einen guten Halt (Formschluss).
Auswetzungen oder kleine Fehler würde ich unbearbeitet lassen, wenn
nicht wegen des kleinen Makels ein größerer Schaden absehbar ist.
Risse? ... müsste man sehen was da los ist. Ursache, noch Bewegung im
Riss, Rissbreite ...?
mfg
Robert
--
mit freundlichem Gruß
Robert Pflüger
Pflüger Bautechnik
Herr Pflüger
Spretistraße 13 C
85057 Ingolstadt
Tel 0841 3799434
Fax 0841 3799435
http://www.robertpflueger.com
Taupunktüberwachte Raumklimaregelung:
http://www.robertpflueger.com/DPC7.pdf
> wichtigt ist, dass das "Steinersatzmaterial" auch so hart bzw. weich ist
> wie der originale Sandstein.
Deshalb nimmt man oft auch den originalen Sandstein, wenn immer
möglich (und rekonstruierbar) aus dem gleichen Steinbruch, und
macht eine sogenannte "Vierung", d. h. man stemmt die Schadhafte
Stelle rechteckig aus und setzt ein exakt passendes neues Stück ein.
Das Problem von Reparaturmörtel: Fast jeder Sandstein oxidiert,
wird irgend wann schwarz. Die Vierung gleicht sich im Laufe der
Zeit an, der Mörtel nicht.
Gruß
Jochen
> ich muss am Haussockel aus gelblichen Sandstein
> ein paar Stellen, teilweise faustgroßes Loch und
> kleinere Risse, bzw. Abbröckelungen reparieren.
> Kann mir Jemand ein Produkt nennen, das dafür
> geeignet ist? Bei Knauf und Marmorit habe ich
> schon gesucht, ist aber auf Kalkbasis.
Kalk ist nicht automatisch verkehrt - im Altbau verbaute gelbe
Buntsandsteine sind fast immer kalkgebunden, die knappen einheimischen
sauren gelben oder weißen Steine wurden in historischer Zeit schon aus
Preisgründen hauptsächlich für Schleifmittel wie Mühlsteine, allenfalls
noch für hochbelastete Treppenstufen oder Böden an öffentlichen Gebäuden
benutzt.
D.h. auch der für deinen Stein geeignete Mörtel würde mindestens etwas
Kalk enthalten. Knauf und Marmorit haben m.W. aber trotzdem nichts für
Sandstein geeignetes...
> Ich stelle
> mir was Anderes vor, grobkörnig wie Sand und
> modellierbar.
Sandsteinreparaturmörtel. Z.B. Mineros.
> Wo könnte ich so ein Produkt
> kaufen?
In größeren Mengen ab Werk, ansonsten beim Steinmetz oder
Steinmetzfachhandel deines Vertrauens...
Grundsätzlich ist weniger das Produkt das Problem, als die Vorbereitung
der Schadstellen - da muß erst mal aller morsche Stein rausgeschlagen
werden, sonst hält die beste Reparaturstelle nicht. Und das Gefühl
dafür, ab wo der Stein hält, würde ich nicht unbedingt an meiner eigenen
Fassade entwickeln wollen...
Gruß Sevo
Danke für eure Tipps,
mit Sigi meinte ich schon Jedath,
hatte von ihm schon mal einen Super-Tip
schönen Gruß
Gruss Siggi