Eiben

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Reindl Wolfgang

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Oct 17, 2021, 10:41:35 AM10/17/21
to
Hallo die Runde,

eines der 3 Gräber, die von mir begärtnert werden, wird dominiert von
einer säulenförmig wachsenden Eibe. Die ist inzwischen (konnte die
letzten 1 3/4 Jahren nichts dort machen) wirklich gewalig geworden. Vor
> 20 oder 30 Jahren hab' ich zusammen mit meiner Mutter den Hauptstamm
abgeschnitten (Ø ca 15 cm oder mehr), seither besteht der Baum aus
mehreren Seitentrieben (Ø jeweils ca 4 cm), im Inneren sind die
Seitentriebe kahl, das komplette Gebilde ist aber schön grün.
Bei der näxten Frühjahrsgrabpflege werde ich nicht umhinkommen, mich mit
einer guten Säge zu bewaffnen und ein paar von den Seitentrieben zu
kappen… Wird zwar 2 Jahre dauern, bis der stehenbleibende Seitentrieb
wieder rundum grün ist - da muß ich und die Grabbewohner halt durch.

1) Da steh' ich jetzt vor dem gleichen Proble wie der Herkules mit der
Hydra ;-) Gips eine Möglichkeit zu verhindern, daß die gekappten
Seitentriebe ihrerseits wieder neue Seitentriebe bilden? In diese
Richtung möchte ich einklich keine weitere Ausbreitung.

2) Für die abgeschnittenen Seitentriebe hätt' ich durchaus eine
Weiterverwendung. Der Versuch, abgeschnittene 2jährige Äste einer
anderen Eibe einzusetzen ist allerdings leider gescheitert (das kann
aber auch an dem extrem trockenen 2020er Frühjahr gelegen haben). Hat
jemand eine Idee, wie ich die abgeschnittenen Seitentriebe (ca 2 m hoch)
erfolgreich anwurzeln kann? Oder doch zu Brennholz trocknen lassen?

Danke für hilfreiche Tips
Wolfgang

Karl-Heinz Rekittke

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Oct 18, 2021, 6:29:42 AM10/18/21
to
Am 17.10.2021 um 16:41 schrieb Reindl Wolfgang:

> Hallo die Runde,

Die Runde hat scheinbar Urlaub. Sie klagte gestern bereits über Kopppiene.

> eines der 3 Gräber, die von mir begärtnert werden, wird dominiert von
> einer säulenförmig wachsenden Eibe. Die ist inzwischen (konnte die
> letzten 1 3/4 Jahren nichts dort machen) wirklich gewalig geworden. Vor
> > 20 oder 30 Jahren hab' ich zusammen mit meiner Mutter den Hauptstamm
> abgeschnitten (Ø ca 15 cm oder mehr), seither besteht der Baum aus
> mehreren Seitentrieben ( jeweils ca 4 cm), im Inneren sind die
> Seitentriebe kahl, das komplette Gebilde ist aber schön grün.
> Bei der näxten Frühjahrsgrabpflege werde ich nicht umhinkommen, mich mit
> einer guten Säge zu bewaffnen und ein paar von den Seitentrieben zu
> kappen…

Für Ø 4cm finde ich, dass eine Säge übertrieben wäre. Beim Radius von
4cm wähle ich auch die Säge.

> Wird zwar 2 Jahre dauern, bis der stehenbleibende Seitentrieb
> wieder rundum grün ist - da muß ich und die Grabbewohner halt durch.
>
> 1) Da steh' ich jetzt vor dem gleichen Proble wie der Herkules mit der
> Hydra ;-) Gips eine Möglichkeit zu verhindern, daß die gekappten
> Seitentriebe ihrerseits wieder neue Seitentriebe bilden? In diese
> Richtung möchte ich einklich keine weitere Ausbreitung.

Keine Ahnung, ob es dafür eine Art Maulschutz gibt. Ich würde einfach
abwarten und Tee trinken. Frische Neutriebe ließen sich ja auch sehr
einfach entfernen. Bei meiner Thuja sah man bereits nach kurzer Zeit
nichts mehr von den Stummeln. Sorgen würde ich mich mehr um den dann
alleinigen Haupttrieb, der dann abgeht wie die Post.

> 2) Für die abgeschnittenen Seitentriebe hätt' ich durchaus eine
> Weiterverwendung. Der Versuch, abgeschnittene 2jährige Äste einer
> anderen Eibe einzusetzen ist allerdings leider gescheitert (das kann
> aber auch an dem extrem trockenen 2020er Frühjahr gelegen haben).

Das wird so gewesen sein! Selbst Buchsstecklinge sind mir in der Zeit
vertrocknet und bei denen reicht es normalerweise, wenn sie Wasser aus
der Ferne riechen. Mir ist aber nicht ganz klar, ob du (unter "2)")von
Stecklingen schreibst oder eine Art von Veredlung meinst.

> Hat jemand eine Idee, wie ich die abgeschnittenen Seitentriebe (ca 2
> m hoch) erfolgreich anwurzeln kann?
Hier steht, Risslinge (mit "außem" Auge und "abber" Zunge) seien
erfolgreicher als Stecklinge zu ziehen ...:

https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/schritt-fuer-schritt/eiben-vermehren-39195

... bei Risslingen von 4cm Durchmesser dürftest du allerdings beim
Reißen bereits auf Schwierigkeiten stoßen (das Reißen verlagert sich
dann gerne in den Rücken ... das will man nicht). Mit Risslingen *von*
den Seitentrieben könnte es mit der Beschreibung in dem Artikel aber
schon klappen ... wenn die Eibe nicht gar so alt (>> 20 oder 30 Jahre)
wäre. Die Äste des zweijährigen Kollegen dürften da sehr viel
erfolgreicher zu Werke gehen.

Vielleicht ist es besser, wenn du Risslinge an ohnehin feuchten und
schattigen Plätzen vorziehst. So klappt es zumindest mit
Buchsstecklingen am besten und die brauchen auch ein ganzes Jahr zum
Bewurzeln. Auf sonnigen Friedhöfen dürften derartige Flächen eher
Mangelware sein. Sehr gute Erfahrungen habe ich jetzt übrigens - in sehr
kurzer Zeit - mit Weidenwasser (kurze Weidentriebabschnitte für eine
Nacht ins Gießwasser gelegt!) zur Bewässerung gemacht.

Ich selbst habe lediglich Eiben aus Sämlingen, die von den Nachbarn
herüber wehen. Die selben stelle ich dann auch gerne immer wieder den
selbigen zur Verfügung, die selbstredend begeistert sind, weil selbst in
deren Eibenhecken, sich immer wieder Lücken selbstständig auftun.
Vielleicht guckst du dich besser mal an den Wegrändern des Friedhofs um.
> Oder doch zu Brennholz trocknen lassen?

Ich denke schon! Das (Ø < 4 cm) lässt sich *vor* der Trocknung auch noch
sehr gut mit ner großen Astschere bewältigen und passt dann viel besser
ins Auto.

--
Gruß,
Kalle

Ina Koys

unread,
Oct 18, 2021, 11:53:23 AM10/18/21
to
Am 17.10.2021 um 16:41 schrieb Reindl Wolfgang:

> 1) Da steh' ich jetzt vor dem gleichen Proble wie der Herkules mit der
> Hydra ;-) Gips eine Möglichkeit zu verhindern, daß die gekappten
> Seitentriebe ihrerseits wieder neue Seitentriebe bilden? In diese
> Richtung möchte ich einklich keine weitere Ausbreitung.

Lass Triebe dran, die weiter in die von ihnen selbst geplante Richtung
wachsen dürfen. Und entferne nicht erwünschte Triebe ganz. Wird nicht
endgültig helfen, aber den Druck etwas rausnehmen.

> 2) Für die abgeschnittenen Seitentriebe hätt' ich durchaus eine
> Weiterverwendung. Der Versuch, abgeschnittene 2jährige Äste einer
> anderen Eibe einzusetzen ist allerdings leider gescheitert (das kann
> aber auch an dem extrem trockenen 2020er Frühjahr gelegen haben). Hat
> jemand eine Idee, wie ich die abgeschnittenen Seitentriebe (ca 2 m hoch)
> erfolgreich anwurzeln kann?

Halte ich für ausgeschlossen. Und falls doch möglich, für unnötig. Eiben
versäen sich gut. Aber ihre Jugendentwicklung ist langsam. Wenn es
irgendwie laufen soll, dann im Frühjahr mit noch weichen Trieben von ca.
10 cm, unteres Ende in den Boden, Glas oder Tüte drüber. Vor Ablauf von
ca. 2-3 Monaten würde ich mit keinem positiven Ergebnis rechnen.
Erkenntnlich daran, dass die Pflanze das Wachstum wieder aufnimmt.

> Oder doch zu Brennholz trocknen lassen?

Unsere überzähligen Äste enden als Grabbedeckung. Andere Beete freuen
sich im Winter auch drüber - keine Austrocknung, kein UV. Frühblüher
solltest du dann aber nicht drunter haben.

Ina
--
Die Natur versteht gar keinen Spaß, sie ist immer wahr, immer ernst,
immer strenge, sie hat immer Recht und die Fehler und Irrtümer sind
immer des Menschen. - Johann Wolfgang Goethe

Reindl Wolfgang

unread,
Oct 18, 2021, 12:04:10 PM10/18/21
to
Am 18.10.21 12:29, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
> Am 17.10.2021 um 16:41 schrieb Reindl Wolfgang:
>
>> Hallo die Runde,
>
> Die Runde hat scheinbar Urlaub. Sie klagte gestern bereits über Kopppiene.

…oder mit grabgärtnern beschäftigt…

>> eines der 3 Gräber, die von mir begärtnert werden, wird dominiert von
>> einer säulenförmig wachsenden Eibe. Die ist inzwischen (konnte die
>> letzten 1 3/4 Jahren nichts dort machen) wirklich gewalig geworden. Vor
>> > 20 oder 30 Jahren hab' ich zusammen mit meiner Mutter den Hauptstamm
>> abgeschnitten (Ø ca 15 cm oder mehr), seither besteht der Baum aus
>> mehreren Seitentrieben ( jeweils ca 4 cm), im Inneren sind die
>> Seitentriebe kahl, das komplette Gebilde ist aber schön grün.
>> Bei der näxten Frühjahrsgrabpflege werde ich nicht umhinkommen, mich mit
>> einer guten Säge zu bewaffnen und ein paar von den Seitentrieben zu
>> kappen…
>
> Für Ø 4cm finde ich, dass eine Säge übertrieben wäre. Beim Radius von
> 4cm wähle ich auch die Säge.

Meine große Astschere kann ich da aber nicht vernünftig ansetzen und
hab' dann für das zähe Eibenholz auch nicht den passenden Hebel.
Fuchsschwanz ist da praktikabler.

>> 1) Da steh' ich jetzt vor dem gleichen Proble wie der Herkules mit der
>> Hydra ;-) Gips eine Möglichkeit zu verhindern, daß die gekappten
>> Seitentriebe ihrerseits wieder neue Seitentriebe bilden? In diese
>> Richtung möchte ich einklich keine weitere Ausbreitung.

> Sorgen würde ich mich mehr um den dann
> alleinigen Haupttrieb, der dann abgeht wie die Post.

Stehleiter ist auch schon auf der Liste für das außerordendliche
Grabwerkzeug, um den zukünftigen Haupttrieb drastisch einzukürzen.

>> 2) Für die abgeschnittenen Seitentriebe hätt' ich durchaus eine
>> Weiterverwendung. Der Versuch, abgeschnittene 2jährige Äste einer
>> anderen Eibe einzusetzen ist allerdings leider gescheitert (das kann
>> aber auch an dem extrem trockenen 2020er Frühjahr gelegen haben).
>
> Das wird so gewesen sein! Selbst Buchsstecklinge sind mir in der Zeit
> vertrocknet und bei denen reicht es normalerweise, wenn sie Wasser aus
> der Ferne riechen. Mir ist aber nicht ganz klar, ob du (unter "2)")von
> Stecklingen schreibst oder eine Art von Veredlung meinst.

Stecklinge wollt ich draus ziehen. Eiben sind ja so ziemlich unkaputtbar.

>> Hat jemand eine Idee, wie ich die abgeschnittenen Seitentriebe (ca 2
>> m hoch) erfolgreich anwurzeln kann?
> Hier steht, Risslinge (mit "außem" Auge und "abber" Zunge) seien
> erfolgreicher als Stecklinge zu ziehen ...:
>
> https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/schritt-fuer-schritt/eiben-vermehren-39195

Interessanter Artikel. Danke

Allerdings kürzen die auf 20 cm, das ist weit weg von den 2 m, die ich
gerne hätt'

> ... bei Risslingen von 4cm Durchmesser dürftest du allerdings beim
> Reißen bereits auf Schwierigkeiten stoßen (das Reißen verlagert sich
> dann gerne in den Rücken ... das will man nicht). Mit Risslingen *von*
> den Seitentrieben könnte es mit der Beschreibung in dem Artikel aber
> schon klappen ... wenn die Eibe nicht gar so alt (>> 20 oder 30 Jahre)
> wäre. Die Äste des zweijährigen Kollegen dürften da sehr viel
> erfolgreicher zu Werke gehen.

Der 'Kollege' hat auch schon >> 30 Jahre auf der Rinde, steht aber noch
auf dem originalen Hauptstamm. Beim Zurechtstutzen sind da halt 2jährige
Ästchen angefallen, ca 50 cm lang. Wenn ich da schon eine Ahnung von
Risslingen gehabt hätt', dann hätt' ich die nicht abgeschnitten, sondern
gerissen. Aber da gips eh' bald wieder eine Gelegenheit.

> Vielleicht ist es besser, wenn du Risslinge an ohnehin feuchten und
> schattigen Plätzen vorziehst. So klappt es zumindest mit
> Buchsstecklingen am besten und die brauchen auch ein ganzes Jahr zum
> Bewurzeln. Auf sonnigen Friedhöfen dürften derartige Flächen eher
> Mangelware sein. Sehr gute Erfahrungen habe ich jetzt übrigens - in sehr
> kurzer Zeit - mit Weidenwasser (kurze Weidentriebabschnitte für eine
> Nacht ins Gießwasser gelegt!) zur Bewässerung gemacht.

Die Fexer sollen eh' nicht auf irgendein Grab (da sind alle von mir
betreuten gut versorgt), sondern in einen Garten.

> Ich selbst habe lediglich Eiben aus Sämlingen, die von den Nachbarn
> herüber wehen.

Eine der o.g. Eiben ist auch als Sämling aufgegangen und hat sich
innerhalb von gut 1 Jahr behauptet.
Wär' einklich auch eine Idee, den Amseln etwas von ihrer Winterration
wegzunehmen und von der Säulen-Eibe ein paar Sämlinge zu versuchen.

> Die selben stelle ich dann auch gerne immer wieder den
> selbigen zur Verfügung, die selbstredend begeistert sind, weil selbst in
> deren Eibenhecken, sich immer wieder Lücken selbstständig auftun.

Wo doch Eiben unkaputtbar sind…

> Vielleicht guckst du dich besser mal an den Wegrändern des Friedhofs um.
>> Oder doch zu Brennholz trocknen lassen?
>
> Ich denke schon! Das (Ø < 4 cm) lässt sich *vor* der Trocknung auch noch
> sehr gut mit ner großen Astschere bewältigen und passt dann viel besser
> ins Auto.

Der Kombi hat da schon Platz für 2 m ;-) Aber klar: vor dem Trocknen auf
Gebrauchslänge kürzen tut man sich leichter als im trockenen Zustand und
hat zusätzlich die neuen Schnittflächen zur Wasserabgabe zur Verfügung.


Wolfgang

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Oct 19, 2021, 7:40:20 AM10/19/21
to
Am 18.10.2021 um 17:53 schrieb Ina Koys:
> Am 17.10.2021 um 16:41 schrieb Reindl Wolfgang:
>
>> 1) Da steh' ich jetzt vor dem gleichen Proble wie der Herkules mit der
>> Hydra ;-) Gips eine Möglichkeit zu verhindern, daß die gekappten
>> Seitentriebe ihrerseits wieder neue Seitentriebe bilden? In diese
>> Richtung möchte ich einklich keine weitere Ausbreitung.
>
> Lass Triebe dran, die weiter in die von ihnen selbst geplante Richtung
> wachsen dürfen. Und entferne nicht erwünschte Triebe ganz.

Davon bin ich wohl fälschlicherweise ausgegangen ... weil "gekappt" für
mich (beim einmaligen Lesen) eine andere Bedeutung hatte, als "gekürzt".
Leider ist es mir auch beim mehrmaligen Lesen dann nicht mehr klar
geworden, an welcher Stelle mein Fauxpas liegen könnte ... aber ein
vages, ungutes Gefühl blieb.

Mir ist aber auch aufgefallen, dass alle "Triebe" dieses Threads,
hervorragend dazu geeignet wären, eure damalige Kursleitung ("Ein
seltsamer Kurs", im Nachbarthread: "Wie heißt diese Orchidee") in
Begeisterungsstürme zu versetzen, denn sowohl Wolfgang, als auch ich,
betteln geradezu darum, dass Steilvorlagen rhetorisch in den Antworten
berücksichtigt werden. Unbewusst bin ich denen - teilweise - auch
nachgekommen, aber ich merke, dass ich viele davon, einfach liegen
gelassen hatte.

Ich denke, dass derartige Vorlagen auch Herrn Angerer Spaß machen
müssten und Wolfgang und mir ... vielleicht auch ... rein exemplarisch
sowieso.

Lust auf ein(e) exemplarische(s) Battle (muss ja kein Rap werden!)?

> Wird nicht endgültig helfen, aber den Druck etwas rausnehmen.

Eben deshalb! ;-)

--
Gruß,
Kalle

Andy Angerer

unread,
Oct 19, 2021, 8:28:48 AM10/19/21
to
Am 19.10.21 um 13:40 schrieb Karl-Heinz Rekittke:

> Mir ist aber auch aufgefallen, dass alle "Triebe" dieses Threads,
> hervorragend dazu geeignet wären, eure damalige Kursleitung ("Ein
> seltsamer Kurs", im Nachbarthread: "Wie heißt diese Orchidee") in
> Begeisterungsstürme zu versetzen, denn sowohl Wolfgang, als auch ich,
> betteln geradezu darum, dass Steilvorlagen rhetorisch in den Antworten
> berücksichtigt werden. Unbewusst bin ich denen - teilweise - auch
> nachgekommen, aber ich merke, dass ich viele davon, einfach liegen
> gelassen hatte.

Vielleicht werden die in einer Verkehrs-Gruppe weiter behandelt.


--
Die Pandemie setzt den Individuen Masken auf,
der Gesellschaft reißt sie die ihre herunter.

www.angerer-bodenlos.de

Reindl Wolfgang

unread,
Oct 19, 2021, 8:54:29 AM10/19/21
to
Am 19.10.21 13:40, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
> Am 18.10.2021 um 17:53 schrieb Ina Koys:
>> Am 17.10.2021 um 16:41 schrieb Reindl Wolfgang:
>>
>>> 1) Da steh' ich jetzt vor dem gleichen Proble wie der Herkules mit der
>>> Hydra ;-) Gips eine Möglichkeit zu verhindern, daß die gekappten
>>> Seitentriebe ihrerseits wieder neue Seitentriebe bilden? In diese
>>> Richtung möchte ich einklich keine weitere Ausbreitung.
>>
>> Lass Triebe dran, die weiter in die von ihnen selbst geplante Richtung
>> wachsen dürfen. Und entferne nicht erwünschte Triebe ganz.
>
> Davon bin ich wohl fälschlicherweise ausgegangen ... weil "gekappt" für
> mich (beim einmaligen Lesen) eine andere Bedeutung hatte, als "gekürzt".
> Leider ist es mir auch beim mehrmaligen Lesen dann nicht mehr klar
> geworden, an welcher Stelle mein Fauxpas liegen könnte ... aber ein
> vages, ungutes Gefühl blieb.

Gemeint: in brauchbarer Arbeitshöhe über dem Boden abgeschnitten.

Wolfgang

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Oct 19, 2021, 10:16:31 AM10/19/21
to
Am 19.10.2021 um 14:28 schrieb Andy Angerer:
> Am 19.10.21 um 13:40 schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>
>> Mir ist aber auch aufgefallen, dass alle "Triebe" dieses Threads,
>> hervorragend dazu geeignet wären, eure damalige Kursleitung ("Ein
>> seltsamer Kurs", im Nachbarthread: "Wie heißt diese Orchidee") in
>> Begeisterungsstürme zu versetzen, denn sowohl Wolfgang, als auch ich,
>> betteln geradezu darum, dass Steilvorlagen rhetorisch in den Antworten
>> berücksichtigt werden. Unbewusst bin ich denen - teilweise - auch
>> nachgekommen, aber ich merke, dass ich viele davon, einfach liegen
>> gelassen hatte.
>
> Vielleicht werden die in einer Verkehrs-Gruppe weiter behandelt.

Schreib das doch lieber in bairisch ... dann fallen mir spontan viel
mehr Gründe ein, weshalb ich das nicht verstehen muss.

Außerdem halte ich eine Häkelgruppe für wesentlich kompetenter ... kenne
dummerweise aber keine und will auch keine kennnenlernen.

--
Gruß,
Kalle

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Oct 19, 2021, 10:17:55 AM10/19/21
to
Ja, durch Inas Post ist mir das klar geworden. Ich hatte angenommen, du
meintest, dass aus den Stummeln der vollständig entfernten Seitentriebe,
neue Triebe erwachsen.

Auch das kann passieren ... zumindest am Stamm meiner gefällten
Trauerweide kann ich das beobachten. Die sind allerdings noch sehr viel
vitaler, als Eiben. Immerhin sind die in der Lage Hormon
Indol-3-Buttersäure, welche die Bewurzelung anregt, selbst herzustellen.
Ein etwa 1,50m langes Stück vom Stamm mit 60 bis 90cm Durchmesser, das
flach auf dem Boden liegt, hat überraschenderweise bereits jetzt nach 1
1/2 Jahren bereits aufgegeben, eigene Triebe auszufahren. Stattdessen
wächst aber Wisteria aus ihm heraus.

Vom Stumpen, der *im* Boden sitzt werde ich aber wohl noch jahrelang
Triebe für Weidenwasser ernten können.

--
Gruß,
Kalle

Andy Angerer

unread,
Oct 19, 2021, 10:19:45 AM10/19/21
to
Am 19.10.21 um 16:16 schrieb Karl-Heinz Rekittke:
> Am 19.10.2021 um 14:28 schrieb Andy Angerer:
>> Am 19.10.21 um 13:40 schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>>
>>> Mir ist aber auch aufgefallen, dass alle "Triebe" dieses Threads,
>>> hervorragend dazu geeignet wären, eure damalige Kursleitung ("Ein
>>> seltsamer Kurs", im Nachbarthread: "Wie heißt diese Orchidee") in
>>> Begeisterungsstürme zu versetzen, denn sowohl Wolfgang, als auch ich,
>>> betteln geradezu darum, dass Steilvorlagen rhetorisch in den Antworten
>>> berücksichtigt werden. Unbewusst bin ich denen - teilweise - auch
>>> nachgekommen, aber ich merke, dass ich viele davon, einfach liegen
>>> gelassen hatte.
>>
>> Vielleicht werden die in einer Verkehrs-Gruppe weiter behandelt.
>
> Schreib das doch lieber in bairisch ... dann fallen mir spontan viel
> mehr Gründe ein, weshalb ich das nicht verstehen muss.

Gäweida; des is doch klar.

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Oct 19, 2021, 10:26:01 AM10/19/21
to
Am 19.10.2021 um 16:17 schrieb Kallingrid Rekittke:

> Ein etwa 1,50m langes Stück vom Stamm mit 60 bis 90cm Durchmesser, das
> flach auf dem Boden liegt, hat überraschenderweise bereits jetzt nach 1
> 1/2 Jahren bereits aufgegeben, eigene Triebe auszufahren.

Eins von den beiden "bereits" gebe ich meistbietend ab. Wer zuerst kommt
der darf wählen, welches ...

--
Gruß,
Kallingrid

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Oct 19, 2021, 10:39:09 AM10/19/21
to
Am 19.10.2021 um 16:19 schrieb Andy Angerer:
> Am 19.10.21 um 16:16 schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>> Am 19.10.2021 um 14:28 schrieb Andy Angerer:
>>> Am 19.10.21 um 13:40 schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>>>
>>>> Mir ist aber auch aufgefallen, dass alle "Triebe" dieses Threads,
>>>> hervorragend dazu geeignet wären, eure damalige Kursleitung ("Ein
>>>> seltsamer Kurs", im Nachbarthread: "Wie heißt diese Orchidee") in
>>>> Begeisterungsstürme zu versetzen, denn sowohl Wolfgang, als auch ich,
>>>> betteln geradezu darum, dass Steilvorlagen rhetorisch in den Antworten
>>>> berücksichtigt werden. Unbewusst bin ich denen - teilweise - auch
>>>> nachgekommen, aber ich merke, dass ich viele davon, einfach liegen
>>>> gelassen hatte.
>>>
>>> Vielleicht werden die in einer Verkehrs-Gruppe weiter behandelt.
>>
>> Schreib das doch lieber in bairisch ... dann fallen mir spontan viel
>> mehr Gründe ein, weshalb ich das nicht verstehen muss.
>
> Gäweida; des is doch klar.

Aha! Das ist vermutlich ein bairisches Synonym für Geweide oder
Eingeweide: Das muss ich nicht verstehen! Geht doch ...

--
Gruß,
Kalle

Reindl Wolfgang

unread,
Oct 19, 2021, 12:18:37 PM10/19/21
to
Am 19.10.21 16:17, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
> Am 19.10.2021 um 14:54 schrieb Reindl Wolfgang:
>> Am 19.10.21 13:40, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>>> Am 18.10.2021 um 17:53 schrieb Ina Koys:
>>>> Am 17.10.2021 um 16:41 schrieb Reindl Wolfgang:

>> Gemeint: in brauchbarer Arbeitshöhe über dem Boden abgeschnitten.
>
> Ja, durch Inas Post ist mir das klar geworden. Ich hatte angenommen, du
> meintest, dass aus den Stummeln der vollständig entfernten Seitentriebe,
> neue Triebe erwachsen.

Das befürchte ich tatsächlich: die obertägigen Stummeln, die für mein
Schneidwerkzeug nimmer sinnvoll erreichbar sind, schlagen neue
Seitentriebe ohne Ende aus 'Hydra'. Die könnte ich nur jeweils im 1/2
Jahres-Abstand, dann mit der guten Astschere, auf 0 zurückstutzen, wenn
das Grab abgeräumt und damit betretbar ist.

> Auch das kann passieren ... zumindest am Stamm meiner gefällten
> Trauerweide kann ich das beobachten.

Betroffene Eibe besteht ja nur aus Seitentrieben…

> [Weide] Stattdessen
> wächst aber Wisteria aus ihm heraus.

Das nenn' ich Mutation ;-) Laß das besser nicht den Charles D. wissen.

Wolfgang

Lutz Meisinger

unread,
Oct 30, 2021, 8:34:36 AM10/30/21
to
Am 19.10.2021 um 18:18 schrieb Reindl Wolfgang:
> Am 19.10.21 16:17, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>> Am 19.10.2021 um 14:54 schrieb Reindl Wolfgang:
>>> Am 19.10.21 13:40, schrieb Karl-Heinz Rekittke:
>>>> Am 18.10.2021 um 17:53 schrieb Ina Koys:
>>>>> Am 17.10.2021 um 16:41 schrieb Reindl Wolfgang:
>
>>> Gemeint: in brauchbarer Arbeitshöhe über dem Boden abgeschnitten.
>>
>> Ja, durch Inas Post ist mir das klar geworden. Ich hatte angenommen, du
>> meintest, dass aus den Stummeln der vollständig entfernten Seitentriebe,
>> neue Triebe erwachsen.
>
> Das befürchte ich tatsächlich: die obertägigen Stummeln, die für mein Schneidwerkzeug nimmer
> sinnvoll erreichbar sind, schlagen neue Seitentriebe ohne Ende aus 'Hydra'. Die könnte ich nur
> jeweils im 1/2 Jahres-Abstand, dann mit der guten Astschere, auf 0 zurückstutzen, wenn das Grab
> abgeräumt und damit betretbar ist.
>
wenn die Triebe abgerissen werden kommen sie (meist) nicht mehr wieder, beim Abschneiden (meist)
doch. Das klappt zumindest bei Obstbäumen.
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