Am 07.06.12 10:25, schrieb Gerhard Zahn:
> wenn es da im direkten Umkreis keine Maulwurfhaufen gibt oder gegeben
> hat, dann riecht das schon nach der Wühlmaus (Schermaus).
>
> Gewissheit könnte bringen, wenn Du ein paar Gänge verfolgst und sie
> öffnest.
> Sollten sie in wenigen Stunden zugewühlt werden, riecht es noch
> stärker nach Wühlmaus. Bleiben sie offen, sind es wohl eher andere
> wühlende Mäuse, wie Feldmäuse.
Solche oberflächlichen Gänge quer durch die Wiese hatte ich auch.
Diese trat ich nieder, nach ein paar Tagen konnte ich plötzlich den
Plagegeist beim Ausbessern zusehen. Mit der Schaufel brachte ich das
Tier unverletzt an die Oberfläche (ich weiß schon wo ich rein stechen
muss um das Tier nicht zu verletzten) - es war ein Maulwurf.
Der wehrte sich vehement, warf sich auf den Rücken und quietsche mich an
;-)) - ich stupste ihn mit den Lederhandschuhen in eine Plastikbox und
setzte ihn in der Wildnis (weit weg vom Garten) wieder aus - wo er flugs
in der Erde verschwand.
Den langen und oberflächlichen Gängen mit sehr wenigen Hügeln zufolge
(ich konnte die Gänge schon außerhalb des Gartens verfolgen) war es
vermutlich ein Jungtier auf der Suche nach einem neuen Revier. Große
Hügeln deuten eher auf die Schaffung eines tief liegenden Baus hin.
--
Fritz
liberté, égalité, fraternité
Ironie, Satire, Farce, Persiflage, Metapher sind keinesfalls ausgeschlossen