eine ganz triviale Anfrage nachdem ich beim abendlichen Gartenwässern
eigentlich fast täglich meine "Dusche" bekomme. Nein, ich habe nicht
mit starkem Gegenwind zu kämpfen sondern mit dem Umstand, daß der
Halbzoll-Schlauch immer wieder aus dem Halbzoll-Verbindungsstück von
Gardena rausrutscht und dann ergießt sich das Wasser unkontroliiert
über die gerade Anwesenden. :-) Ok, mittlerweile habe ich genug
Erfahrung um das Problem im Vorfeld zu bekämpfen, aber es kann ja
eigentlich nicht Sinn der Sache sein, täglich den Schlauch neu bis
zum Anschlag in das Ding zu pfriemeln. Bin ich zu doof um das richtig
zu machen oder gibt es da einen Trick wie man den Schlauch "dauerhaft"
mit so einem Anschlußstück verbindet. Über Tips bin ich dankbar.
Gruß
Rainer
--
* Der obenstehende Newsbeitrag spiegelt eine persönliche Meinung *
* des Authors wieder, basierend auf dessen Wissen und Erfahrung. *
* Diese Meinung wird nicht notwendigerweise vom Arbeitgeber des *
* Verfassers dieser Nachricht geteilt. Irrtum vorbehalten :-) *
Du hast eine Gardena-Gartendusche?
Da kommt an den Schauch ein Gardena-Schlauchauschluß geschraubpreßt und der
dann an die Dusche gekuppelt.
Gruß Walter
Halli-Hallo,
ist das original Gartena oder ein billig Nachbau?
Rutscht der Schlauch heraus oder die Steckverbindung?
Letzteres passiert mir, bei hohen Druck ca.6Bar, bei der Billigversion
öfters.
Der Schlauch ist mir noch nie aus der Verquetschung gerutscht.
Gruß Schorsch
> ist das original Gartena oder ein billig Nachbau?
Die Steckverbindung ist original Gardena. Und genau da rutscht der
Schlauch raus. Ob der auch original Gardena ist... keine Ahnung. Aber
eigentlich dachte ich daß Halbzollschläuche alle 0,5 inches im Durchmesser
haben sollten und somit das Zeugs passen sollte. :-)
> Rutscht der Schlauch heraus oder die Steckverbindung?
> Letzteres passiert mir, bei hohen Druck ca.6Bar, bei der Billigversion
> öfters.
> Der Schlauch ist mir noch nie aus der Verquetschung gerutscht.
Besonders gerne passiert das an heißen Sommertagen wenn der Schlauch sehr
weich ist.
> Besonders gerne passiert das an heißen Sommertagen wenn der Schlauch sehr
> weich ist.
Dann liegt es am Schlauch. Ein vernünftiger Gartenschlauch ist doch mit
Gewebe verstärkt und das verhindert das "Erweichen" auch bei großer Hitze.
Gruß Walter
Nach deiner Beschreibung rate ich mal, dass du nicht ein Problem mit der
Gardena-Kupplung hast, sondern dass der Schlauch selber aus der Kupplung
rausrutschst. Ist mir frueher auch immer wieder mal passiert.
Schlauch ist halt nicht gleich Schlauch. Billige PVC-Schlaeuche werden von
dem Gardena-Schrott nicht richtig festgehalten, weil sie erstens zu duenn
(Wandstaerke) und zweitens zu glatt sind. Mit einem dickwandigen
Gummischlauch passiert das nicht.
Abhilfe ist einfach: befestige am Ende des Schlauchs eine
Schlauchschraubverbindung aus Messing mit Aussengewinde, so eine richtige
mit vernuenftigen Schlauchschellen zum festklemmen.
Dann einfach den Wasserhahnanschluss von Gardena draufschrauben, und la
voila, der Schlauch rutscht nicht mehr aus der Gardena-Kupplung raus.
jue
Halli-Hallo,
freilich! Dann ist das Wasser im Schlauch auch recht warm.
Ich würde an Deiner Stelle mal (wenig) Vaseline auch das Schraubgewinde tun,
und bei heißen Schlauch kräftig zudrehen.
Gruß Schorsch
PS.: Die Messingverbindungen mit den zwei Haken sind mir lieber, da ist der
Durchfluß viel besser.
Es gibt auch Profi-Gartena Stücke mit großen Querschnitt bei gleichen
Schlauch.
Hallo
kenn ich!
Abhilfe: Schlauch ohne Gardena-Kram einfach mit einer Schlauchschelle
festmachen oder einen guten Schlauch kaufen. Die billigen geben bei den
Temperaturen nach und Du wirst diese Dusche immer wieder erleben ;)
Am besten Schläuche, die auch Lichtundurchlässig sind, die Algenbildung
wird geringer, die Düsen verstopfen nicht ständig.
Gruß Lutz
> > Rutscht der Schlauch heraus oder die Steckverbindung?
> > Letzteres passiert mir, bei hohen Druck ca.6Bar, bei der Billigversion
> > öfters.
> > Der Schlauch ist mir noch nie aus der Verquetschung gerutscht.
>
> Besonders gerne passiert das an heißen Sommertagen wenn der Schlauch sehr
> weich ist.
Dann ist die Schlauchwandung zu dünn, die 1/2" bezeihen sich nur auf
den Innendurchmesser, wenn der also nicht fest wird, brauchst du nur
etwas Isolierband um den Schlauch wickeln, damit der etwas dicker
wird, dann wird der auch fest, oder die Krallen, die den Schlauch
festhalten sollen sind nicht sauber verputzt, ich habe das auch schon
gehabt, das da zwischen den Krallen ein Rand, wohl von der Herstellung,
stehen geblieben ist. Den kann man mit einen Messer rausschneiden.
Frank
>Hallo Gartenfreunde,
>
>eine ganz triviale Anfrage nachdem ich beim abendlichen Gartenwässern
>eigentlich fast täglich meine "Dusche" bekomme. Nein, ich habe nicht
>mit starkem Gegenwind zu kämpfen sondern mit dem Umstand, daß der
>Halbzoll-Schlauch immer wieder aus dem Halbzoll-Verbindungsstück von
>Gardena rausrutscht und dann ergießt sich das Wasser unkontroliiert
>über die gerade Anwesenden. :-) Ok, mittlerweile habe ich genug
>Erfahrung um das Problem im Vorfeld zu bekämpfen, aber es kann ja
>eigentlich nicht Sinn der Sache sein, täglich den Schlauch neu bis
>zum Anschlag in das Ding zu pfriemeln. Bin ich zu doof um das richtig
>zu machen oder gibt es da einen Trick wie man den Schlauch "dauerhaft"
>mit so einem Anschlußstück verbindet. Über Tips bin ich dankbar.
>
>Gruß
>Rainer
Kenne das Problem aus eigener Erfahrung, lag bei mir eindeutig am zu
dünnen Schlauch (Wandstärke). Selbst bei voll zugeschraubten
Kupplungsstücken (egal ob Gardena oder Norma-Noname) wird der Schlauch
nicht fest genug eingeklemmt.
Abhilfe: Neuer Schlauch (mit dickerer Gewebeverstärkung) oder
Schlauchende mit einigen Lagen Gewebeband "aufdoppeln". Letzeres
funktioniert nicht nur kurzfristig, hat sich bei mir durchaus bewährt.
Beim Bahr-Baumarkt gibt es übrigens gelb-grünes Noname-Gießzubehör,
welches sich durchaus mit den orange-grauen Gardena-Teilen messen
kann:
1) Grundausstattung: 1 Wasserhahn-Adapter, 1 Kupplung, 1 Kupplung mit
Stopp, 1 Universal-Gießpistole mit 8 verschiedenen
Strahl-Einstellungen für EUR 3,99.
2) Gießstab mit Gummi-Griff, langem Alu-Rohr und Gießkannen-Kopf für
sanftes und wurzelnahes Wässern (sozusagen Gießkanne ohne Kanne) für
EUR 6,99.
Habe lange nach einer kompatiblen aber preisWERTEN Alternative zu den
überteuerten Gardena-Teilen suchen müssen, kann die BAHR-Teile nur
empfehlen. Im Detail gefällt sogar einiges besser (längerer
Knickschutz bei den Kupplungen) als beim "Original". Wobei ich aber
Messing-Enthusiasten ihre Vollmetall-Vorliebe keineswegs ausreden
will...
Gruß,
Ralph
--
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My auctions: http://members.ebay.de/aboutme/kolonada/ (worldwide)
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Hallo Rainer,
>eine ganz triviale Anfrage nachdem ich beim abendlichen Gartenwässern
>eigentlich fast täglich meine "Dusche" bekomme. Nein, ich habe nicht
>mit starkem Gegenwind zu kämpfe
selbst wenn du mal nicht duscht:
wie lange spritzt du denn da so vor dich hin und welche Fläche ist denn
dann "gewässert"?
Hast du schon mal getestet, wie lange so ein Spritzeschlauch braucht,
einen 10-l-Eimer zu füllen?
Diese Spritzerei - noch dazu mit kaltem Wasser - kann doch der Gießerei
von abgestandenem Wasser mit der Kanne nicht das Wasser reichen...
Beste Grüße G e r h a r d
Gerhard Zahn <gerhar...@gmx.de> writes:
> wie lange spritzt du denn da so vor dich hin und welche Fläche ist denn
> dann "gewässert"?
Unser Garten hat 6x15m, also nach Adam Riese 90m². Und da spritze ich
schon ein paar Minuten. :-)
> Hast du schon mal getestet, wie lange so ein Spritzeschlauch braucht,
> einen 10-l-Eimer zu füllen?
Nur indirekt. Wenn ich im Garten mit dem Schlauch unterwegs bin kommt
(sofern noch wach) meine Tochter (2,75 Jahre) und will, daß ich ihre
kleinen Sandkasteneimer fülle. Und ja, das geht ruckzuck. :-)
> Diese Spritzerei - noch dazu mit kaltem Wasser - kann doch der Gießerei
> von abgestandenem Wasser mit der Kanne nicht das Wasser reichen...
An den besonders heißen Tagen mache ich es auch so, daß tagsüber das
Planschbecken für die Kinder mit Wasser im Garten steht. Abends (wenn
Kinder im Bett) kommt dann da die Tauchpumpe rein und der Schlauch an
die Tauchpumpe und dann wird der "Pool" zum Gartenwässern benutzt,
dauert zwar eine ganze Weile bis das Ding leer ist, aber dafür
wird das Wasser nicht vergeudet.
> Hast du schon mal getestet, wie lange so ein Spritzeschlauch braucht,
> einen 10-l-Eimer zu füllen?
Rund 30 Sekunden.
> Diese Spritzerei - noch dazu mit kaltem Wasser - kann doch der Gießerei
> von abgestandenem Wasser mit der Kanne nicht das Wasser reichen...
Das mag bei einen kleinen Vorgarten funktionieren, aber wir haben
rund 200m² Nutzfläche, da ist die Idee mit den Kannen, dazu noch
bei der Hitze nicht grade so angebracht. Dazu kommt dann noch der
Aufwand, den Vorratsbehälter zu füllen, man will ja am nächsten Tag
auch wieder abgestandenes Wasser haben.
Da stelle ich lieber meinen Regner hin und lasse es mal ne halbe
Stunde aus den Schlauch regnen, oder bewässere mit der Gartenspritze.
Frank
Hallo,
> Da stelle ich lieber meinen Regner hin und lasse es mal ne halbe
> Stunde aus den Schlauch regnen
stelle doch mal einen Regenmesser oder eine Schale hin und miss die
Zeit bis zu der gewünschten Menge. Für Sandboden sind 15-20 mm und
für Lehm auch bis 35 mm sinnvoll, wenn ich mich richtig erinnere.
Mehr kann der Boden nicht halten. Ich lassen meinen Sprenger dann ca.
2-3 h auf der Stelle, das reicht dann für mehrere Tage.
Mulchen, aber richtig dick, mit Stroh, Rasenschnitt oder
halbverrotteten Kompost verlängert die Zeit noch mal. Ich habe dieses
Jahr in meinem Garten eine Testfläche angelegt, die ich erst dick
mulchte und dann pflanzte ich den Überschuß an Kohl, Kürbis und
Tomaten dort rein. Diese Fläche habe ich nicht ein Mal in diesem Jahr
beregnet, das in Südbrandenburg, wo es dieses Jahr ca. 3-4 mal etwa
5mm geregnet hat! Es wächst noch immer, auch Tomaten sind dran. Der
Ertrag ist natürlich nicht überwätigend, aber ich wollte es mal
wissen, was das mulchen denn nun wirklich bringt ;-)
Für meine Tomaten im "richtigen" Garten habe ich solch gelben
Drainageschlauch 50 mm Durchmesser in Waage eingegraben, den lasse
ich dann mal alle paar Tage mit dem Schlauch voll bis es am anderen
Ende wieder raus kommt. Geht schnell und klappt gut. Im Garten sieht
es dann aus wie in einem Quellsumpf ;-)
--
Viele Grüße
Thomas Kunze
> > Da stelle ich lieber meinen Regner hin und lasse es mal ne halbe
> > Stunde aus den Schlauch regnen
>
> stelle doch mal einen Regenmesser oder eine Schale hin und miss die
> Zeit bis zu der gewünschten Menge. Für Sandboden sind 15-20 mm und
> für Lehm auch bis 35 mm sinnvoll, wenn ich mich richtig erinnere.
> Mehr kann der Boden nicht halten. Ich lassen meinen Sprenger dann ca.
> 2-3 h auf der Stelle, das reicht dann für mehrere Tage.
Wir haben hier Sandboden, und dazu noch in Hanglage, da ist
mit mehreren Tagen nicht viel los, da kommt man besser
wenn man täglich, und dafür nicht so lange beregnet.
Nach einer halben Stunde bilden sich da kleine Pfützen, wenn
ich länger regnen lasse läuft das Wasser nur weg, da haben
die Pflanzen dann auch nichts davon.
Frank
Letztens spielte Rainer Koenig Haschen mit der Wirklichkeit...
[tägliche Gartendusche]
Diese Problem ist bei mir jetzt endgülgtig vorüber, ich habe bin jetzt
auf Geka-Kupplung mit Metallgießstab umgestiegen. :-) Da ist das gießen
gleich ein ganz neues Erlebnis.
Das Problem mit dem Schlauch hatte ich auch, bei mir ist der Anschluß
auch immer heruntergerutscht. Den Schlauch mit Klebeband verstärken hat
nix gebracht (das Klebeband war aber auch nicht das schlechteste), mein
"Umbau" des Gardena-anschlusses, die Krallen abgesägt, Rillen
hineingefeilt und dann den Schlauch mit Schlauchschelle festgeschraubt,
hat auch nur den Halben Garten gehalten. (Und jetzt hab ich nur
lächerliche 30qm zu versorgen)
Zudem hat meine Gießpistole, die nicht wirklich alt ist (ein Jahr)
angefangen, an allen möglichen Stellen herauszusprühen.
Da ist's mir zu bunt geworden und ich bin umgestiegen, was sich auch
gelohnt hat, wie ich finde.
Falls wer anderes auch wechseln möchte, besorgt auch solche
Systeme/Gießstäbe im Fachhandel für Gärtner (nicht für Landwirtschaft,
oder gar Baumärkte), da sind die Sachen, zumindest hier in IN
wesentlich günstiger. In Baumärkten ist das Zeug eh fast gar nicht zu
bekommen.
Einen angenehmen Tag,
Matthias
--
Seid still und strahlt Frieden aus.
(Weißwurscht is)
> Diese Problem ist bei mir jetzt endgülgtig vorüber, ich habe bin jetzt
> auf Geka-Kupplung mit Metallgießstab umgestiegen. :-) Da ist das gießen
> gleich ein ganz neues Erlebnis.
Hallo
..vor allem wird der Durchfluss nicht wie bei dem Gardena-Müll verengt.
Bei G. ist die Durchflussöffnung immer gleich groß, egal wie groß der
Schlauch auch sein mag. Diese GK Dinger sind wirklich sehr gut, nicht
umsonst hat sich das System so lange gehalten.
Beim "Top-Bau" gibt es auch andere Stecksysteme aus massiv Messing
und garnicht mal so teuer. Was die taugen, weiß ich nicht.
Gruß Lutz
--
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>Diese Problem ist bei mir jetzt endgülgtig vorüber, ich habe bin jetzt
>auf Geka-Kupplung mit Metallgießstab umgestiegen. :-) Da ist das gießen
>gleich ein ganz neues Erlebnis.
Die Geka-Kupplungen sind praktisch, aber nicht unempfindlich. Auf
einen harten Steinboden solltest Du sowas nicht fallen lassen. Die
Messinglaschen verbiegen sich ziemlich leicht und dann passt nix mehr
zusammen.
Beste Grüße
Friedhelm
>Die Geka-Kupplungen sind praktisch, aber nicht unempfindlich. Auf
>einen harten Steinboden solltest Du sowas nicht fallen lassen. Die
>Messinglaschen verbiegen sich ziemlich leicht und dann passt nix mehr
>zusammen.
Also, da muß ich jetzt wiedersprechen. Aus jahrzehntelanger
Praxiserfahrung mit solchen Kupplungen ist mir sowas nicht bekannt. Und
bei uns haben die Dinger auch ausreichend Gelegenheit, auf Steine zu
knallen. :-)
Einen schönen Tag,
Matthias
--
Open your mind!
Hallo Thomas,
>Mulchen, aber richtig dick, mit Stroh, Rasenschnitt oder
>halbverrotteten Kompost verlängert die Zeit noch mal. Ich habe dieses
>Jahr in meinem Garten eine Testfläche angelegt, die ich erst dick
>mulchte und dann pflanzte ich den Überschuß an Kohl, Kürbis und
>Tomaten dort rein. Diese Fläche habe ich nicht ein Mal in diesem Jahr
>beregnet, das in Südbrandenburg, wo es dieses Jahr ca. 3-4 mal etwa
>5mm geregnet hat! Es wächst noch immer, auch Tomaten sind dran. Der
>Ertrag ist natürlich nicht überwätigend, aber ich wollte es mal
>wissen, was das mulchen denn nun wirklich bringt ;-)
wenn bei dieser dicken Mulchschicht viel Stroh dabei war, dann zehrt das
auch noch und setzt die Starkzehrer Tomaten und Kohl auf die Ration von
Korsischen Bergziegen. :-)
Übrigens wird oft übersehen, dass dicke Mulchschichten sehr viel Wasser
aufnehmen, wenn es denn mal regnnet oder wenn mit dem Sprenger gegossen
wird. Es ist erstaunlich, wie viel Niederschlag da fallen muss, bis
darunter die Erde erkennbar feucht wird.
> Am Thu, 17 Jul 2003 16:55:36 +0200 schrieb Thomas Kunze:
>
> Hallo Gerhard,
> wenn bei dieser dicken Mulchschicht viel Stroh dabei war, dann
> zehrt das auch noch und setzt die Starkzehrer Tomaten und Kohl
> auf die Ration von Korsischen Bergziegen. :-)
Da waren aber auch Kaninchen- und Rindermistanteile mit drin,
außer dem las ich in einer Agrarfachzeitschrift, dass das Stroh aus
der heutigen konventionellen Landwirtschaft schon soviel Stickstoff
enthält, dass das C:N-Verhältnis kaum noch beeinfußt werden muss.
>
> Übrigens wird oft übersehen, dass dicke Mulchschichten sehr viel
> Wasser aufnehmen, wenn es denn mal regnnet oder wenn mit dem
> Sprenger gegossen wird.
Das zeigt mal wieder den Unterschied zwischen Theorie und Praxis ;-),
aber gerade desshalb mache ich ja solche kleinen Versuche.
> Es ist erstaunlich, wie viel
> Niederschlag da fallen muss, bis darunter die Erde erkennbar
> feucht wird.
Die Erde kann ja gar nicht erst trocken werden, wenn darüber gemulcht
ist; nach unten trocknet kein Boden aus! Mach doch einfach mal selbst
einen Test, ein Quadratmeter genügt ja schon :-)
>Letztens spielte Friedhelm Seifert Haschen mit der Wirklichkeit...
Nein, das gehört nicht zu meinen Gewohnheiten.
>Also, da muß ich jetzt wiedersprechen. Aus jahrzehntelanger
>Praxiserfahrung mit solchen Kupplungen ist mir sowas nicht bekannt. Und
>bei uns haben die Dinger auch ausreichend Gelegenheit, auf Steine zu
>knallen. :-)
Tut mir ja leid, aber ich sage das aus eigener Erfahrung. Lass die
Kupplung ein paar mal auf einen Steinboden fallen, dann erwischt es
irgendwann mal eine der Laschen. Auf die Art hab ich schon mehr als
eine Kupplung verbraucht.
Beste Grüße
Friedhelm
Hallo Thomas,
>> wenn bei dieser dicken Mulchschicht viel Stroh dabei war, dann
>> zehrt das auch noch und setzt die Starkzehrer Tomaten und Kohl
>> auf die Ration von Korsischen Bergziegen. :-)
>
>Da waren aber auch Kaninchen- und Rindermistanteile mit drin,
ja, ja, das sind so die heimlichen und unerwähnten Düngergaben.
Und dann heißt es hier immer: bei mir wächst alles ohne nix...:-)
>außer dem las ich in einer Agrarfachzeitschrift, dass das Stroh aus
>der heutigen konventionellen Landwirtschaft schon soviel Stickstoff
>enthält, dass das C:N-Verhältnis kaum noch beeinfußt werden muss.
Das ist wiederum etwas, was ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, was
aber wiederum nix bedeutet.
Was soll sich denn da geändert haben? Die Inhaltsstoffe von Stroh früher
zu heute, die konventionelle Landwirtschaft früher zu heute oder die
Stickstoffmende früher zu heute?
Stroh beleibt für mich Stroh, so wie Holz Holz bleibt. Und da wird nun
mal kaum Stickstoff eingelagert. Der findet sich in den grünen
Pflanzenteilen, Knollen und Früchten schon eher.
>> Übrigens wird oft übersehen, dass dicke Mulchschichten sehr viel
>> Wasser aufnehmen, wenn es denn mal regnnet oder wenn mit dem
>> Sprenger gegossen wird.
>
>Das zeigt mal wieder den Unterschied zwischen Theorie und Praxis ;-), f
>aber gerade desshalb mache ich ja solche kleinen Versuche.
>
>> Es ist erstaunlich, wie viel
>> Niederschlag da fallen muss, bis darunter die Erde erkennbar
>> feucht wird.
>
>Die Erde kann ja gar nicht erst trocken werden, wenn darüber gemulcht
>ist; nach unten trocknet kein Boden aus!
Na, dann steht ja der Bemulchung und anschließenden Begrünung der Wüsten
nichts mehr entgegen.:-)
Ich kenne das anders: Lehmboden hält sehr gut Wasser und fetter Lehm
lässt es überhaupt nicht durch. Wenn allerdings die oberen
Bodenschichten ausgetrocknet sind, dann kommt leider auch von unten
nicht die Spur von Feuchtigkeit nach.
Hallo Gerhard,
> ja, ja, das sind so die heimlichen und unerwähnten Düngergaben.
> Und dann heißt es hier immer: bei mir wächst alles ohne
> nix...:-)
was heißt hier heimlich, wie man Kompost bereitet kann man in jedem
x-belibigen Gartenbuch, in Gartenzeitschriften und selbst auf den
Gartenseiten der Tageszeitschriften immer wieder nachlesen; das C:N-
Verhältnis sollte etwa bei 25:1 liegen und N bekommt man nun mal aus
Mist, Jauche oder Grünmasse am billigsten. Natürlich kann man auch
Mineralischen Dünger zum Kompost dazu geben. Du machst da immer einen
Hokuspokus draus, das ist einfach landwirtschaftliches Grundwissen
und hat nix mit Esoterik oder ähnlichem Schwachsinn zu tun.
> Die Inhaltsstoffe von
> Stroh früher zu heute, die konventionelle Landwirtschaft früher
> zu heute oder die Stickstoffmende früher zu heute?
> Stroh beleibt für mich Stroh, so wie Holz Holz bleibt.
Erzähl das bloß keinem Tischler ;-)
> Und da
> wird nun mal kaum Stickstoff eingelagert.
Eben doch, wenn man dem Autor der TOP-AGRAR oder war's die DLZ,
Glauben schenken darf.
> Na, dann steht ja der Bemulchung und anschließenden Begrünung
> der Wüsten nichts mehr entgegen.:-)
Tut mir leid, mit dem Nobel-Preis wir da nix, gibt es schon; schau
mal beim IGF-Rehbrücke nach ROFA-Matten, ich war da mal zu einen
interessanten Diavortrag über die Begrünung der Wüste mit Matten aus
Roggenstärke (ähnlich Knäckebrotteig mit eingebetteten Grassamen).
>
> Ich kenne das anders: Lehmboden hält sehr gut Wasser und fetter
> Lehm lässt es überhaupt nicht durch.
Das ist richtig.
> Wenn allerdings die oberen
> Bodenschichten ausgetrocknet sind, dann kommt leider auch von
> unten nicht die Spur von Feuchtigkeit nach.
Genau, und deshalb sollten wir das tunlichst vermeiden - wie? Na
durch Mulchen, sag ich doch schon die ganze Zeit ;-)
Hallo Thomas,
>> ja, ja, das sind so die heimlichen und unerwähnten Düngergaben.
>> Und dann heißt es hier immer: bei mir wächst alles ohne
>> nix...:-)
>
>was heißt hier heimlich,
Na ja, hier
>Mulchen, aber richtig dick, mit Stroh, Rasenschnitt oder
>halbverrotteten Kompost verlängert die Zeit noch mal.
war von
>"Da waren aber auch Kaninchen- und Rindermistanteile mit drin,"
noch keine Rede.
>wie man Kompost bereitet kann man in jedem
>x-belibigen Gartenbuch, in Gartenzeitschriften und selbst auf den
>Gartenseiten der Tageszeitschriften immer wieder nachlesen;
Wurde das hier in Frage gestellt?
Und außerdem: warum wird das wohl immer und immer wieder wiederholt?
>das C:N-Verhältnis sollte etwa bei 25:1 liegen
Das als optimal geltende C:N-Verhältnis von 25:1 (ich bin bisher immer
von 30:1 ausgegangen) ist zunächst mal reine Theorie.
In der Praxis wird nämlich das verkompostiert, was anfällt.
Ich weiß nicht, ob es hier mehr als zwei gibt, die Fremdmaterial
heranschaffen, nur um das C:N-Verhältnis zu beeinflussen.
Und wenn man rät, wenigstens Hornmehl oder Hornspäne zu eher magerem
Kompost zuzugeben, dann zieht es einigen schon die Nägel hoch.
Schließlich ist es modern geworden akustisch eine N-Allergie mit sich
herum zu tragen...:-)
>und N bekommt man nun mal aus Mist, Jauche oder Grünmasse am billigsten.
>Natürlich kann man auch Mineralischen Dünger zum Kompost dazu geben.
>Du machst da immer einen Hokuspokus draus, das ist einfach
>landwirtschaftliches Grundwissen und hat nix mit Esoterik oder ähnlichem
>Schwachsinn zu tun.
Ich habe nicht den Eindruck, dass hier die geneigte Leserschaft von
"landwirtschaftlichem Grundwissen" gepeinigt ist. :-)
Außerdem: für die Schwach- bzw. Mittelstark-Zehrer reicht der Stickstoff
aus Kompost bzw. Mist vielleicht gerade noch.
Wer aber meint, den zusätzlichen Stickstoffbedarf der Pflanzen mit hohem
oder sehr hohem Bedarf aus Mist oder Grünmasse decken zu können, dem
fehlt's halt am landwirtschaftlichen Grundwissen und er verwechselt die
Problematik vielleicht mit Hokuspokus...:-)
>> Die Inhaltsstoffe von
>> Stroh früher zu heute, die konventionelle Landwirtschaft früher
>> zu heute oder die Stickstoffmende früher zu heute?
>> Stroh beleibt für mich Stroh, so wie Holz Holz bleibt.
>
>Erzähl das bloß keinem Tischler ;-)
>> Und da
>> wird nun mal kaum Stickstoff eingelagert.
>Eben doch, wenn man dem Autor der TOP-AGRAR oder war's die DLZ,
>Glauben schenken darf.
Also bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass zB
Weizenstroh ein C:N-Verhältnis von ca. 125:1 hat
und Sägemehl eines von 500:1.
Wo sollen diese Werte dann nach neueren Erkenntnissen liegen?
Hallo Gerhard,
> Na ja, hier
>
>>Mulchen, aber richtig dick, mit Stroh, Rasenschnitt oder
>>halbverrotteten Kompost verlängert die Zeit noch mal.
>
> war von
>
>>"Da waren aber auch Kaninchen- und Rindermistanteile mit drin,"
>
> noch keine Rede.
Na, und was verstehst du unter halbverrotteten Kompost? Ich meinte
Garten- und Küchenabfälle und eben auch Kaninchen- und
Rindermistanteile, was halt so im Garten anfällt und übrig bleibt.
>>das C:N-Verhältnis sollte etwa bei 25:1 liegen
>
> Das als optimal geltende C:N-Verhältnis von 25:1 (ich bin
> bisher immer von 30:1 ausgegangen) ist zunächst mal reine
> Theorie. In der Praxis wird nämlich das verkompostiert, was
> anfällt. Ich weiß nicht, ob es hier mehr als zwei gibt, die
> Fremdmaterial heranschaffen, nur um das C:N-Verhältnis zu
> beeinflussen.
Ich habe damit auch kein Problem aber da schrieb mal einer:
"wenn bei dieser dicken Mulchschicht viel Stroh dabei war, dann zehrt
das
auch noch und setzt die Starkzehrer Tomaten und Kohl auf die Ration
von
Korsischen Bergziegen. :-)"
> Und wenn man rät, wenigstens Hornmehl oder
> Hornspäne zu eher magerem Kompost zuzugeben, dann zieht es
> einigen schon die Nägel hoch.
Ja, dann diese kurz abschneiden und dazu geben ;-)
> Schließlich ist es modern geworden
> akustisch eine N-Allergie mit sich herum zu tragen...:-)
In welchen Kreisen verkehrst du denn da?
> Außerdem: für die Schwach- bzw. Mittelstark-Zehrer reicht der
> Stickstoff aus Kompost bzw. Mist vielleicht gerade noch.
> Wer aber meint, den zusätzlichen Stickstoffbedarf der Pflanzen
> mit hohem oder sehr hohem Bedarf aus Mist oder Grünmasse decken
> zu können, dem fehlt's halt am landwirtschaftlichen Grundwissen
> und er verwechselt die Problematik vielleicht mit
> Hokuspokus...:-)
Das muß ich nun mal meinen Tomaten, Gurken und Co. verklickern und
den Befehl zum Einstellen des unerhörten Gedeihens erteilen, die
wachsen nämlich, mangels dieses Wissens, wie verrückt ;-)
> Also bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass zB
> Weizenstroh ein C:N-Verhältnis von ca. 125:1 hat
> und Sägemehl eines von 500:1.
>
> Wo sollen diese Werte dann nach neueren Erkenntnissen liegen?
Ich verfüge nun leider über kein photographisches Gedächtnis und habe
jetzt in der Erntesaison auch nicht die Zeit alte Fachblätter zu
wälzen, sollte ich mal wieder drüber stolpern teile ich es mit. Von
Sägemehl war aber keine Rede.
Hallo Thomas,
>>>Mulchen, aber richtig dick, mit Stroh, Rasenschnitt oder
>>>halbverrotteten Kompost verlängert die Zeit noch mal.
>>
>> war von
>>
>>>"Da waren aber auch Kaninchen- und Rindermistanteile mit drin,"
>>
>> noch keine Rede.
>
>Na, und was verstehst du unter halbverrotteten Kompost? Ich meinte
>Garten- und Küchenabfälle und eben auch Kaninchen- und
>Rindermistanteile, was halt so im Garten anfällt und übrig bleibt.
na ja, wenn auch noch Kaninchen- und Rindermist im Garten anfällt, dann
lässt sich gut komponieren. :-)
Nach Meinung von Gartenexperten, wie zB dem alten A. Seifert, wird
allerdings kompostierter Mist noch kostbarer, wenn man ihn nicht mit
diversem Grünkompost usw. vermischt, sondern für sich alleine - nur mit
dünnen Erdschichten dazwischen - als so genannten Mistkompost aufsetzt.
Darüber kommen manche Leute so richtig ins Schwärmen.
Hat ja auch was. Das Ergebnis ist nahrhafter als Grünkompost und beide
Komposte können dann dort eingesetzt werden, wo sie jeweils besser
passen.
Ich habe auch noch gut hundert Liter Mistkompost, der wird im nächsten
Frühjahr zelebriert.
>>>das C:N-Verhältnis sollte etwa bei 25:1 liegen
>>
>> Das als optimal geltende C:N-Verhältnis von 25:1 (ich bin
>> bisher immer von 30:1 ausgegangen) ist zunächst mal reine
>> Theorie. In der Praxis wird nämlich das verkompostiert, was
>> anfällt. Ich weiß nicht, ob es hier mehr als zwei gibt, die
>> Fremdmaterial heranschaffen, nur um das C:N-Verhältnis zu
>> beeinflussen.
>
>Ich habe damit auch kein Problem aber da schrieb mal einer:
>
>"wenn bei dieser dicken Mulchschicht viel Stroh dabei war, dann zehrt
>das
>auch noch und setzt die Starkzehrer Tomaten und Kohl auf die Ration
>von
>Korsischen Bergziegen. :-)"
Und der eine hat dem nichts hinzuzufügen.
>
>> Und wenn man rät, wenigstens Hornmehl oder
>> Hornspäne zu eher magerem Kompost zuzugeben, dann zieht es
>> einigen schon die Nägel hoch.
>
>Ja, dann diese kurz abschneiden und dazu geben ;-)
>
>> Schließlich ist es modern geworden
>> akustisch eine N-Allergie mit sich herum zu tragen...:-)
>
>In welchen Kreisen verkehrst du denn da?
zB viel zu häufig in der drg. :-)
>> Außerdem: für die Schwach- bzw. Mittelstark-Zehrer reicht der
>> Stickstoff aus Kompost bzw. Mist vielleicht gerade noch.
>> Wer aber meint, den zusätzlichen Stickstoffbedarf der Pflanzen
>> mit hohem oder sehr hohem Bedarf aus Mist oder Grünmasse decken
>> zu können, dem fehlt's halt am landwirtschaftlichen Grundwissen
>> und er verwechselt die Problematik vielleicht mit
>> Hokuspokus...:-)
>
>Das muß ich nun mal meinen Tomaten, Gurken und Co. verklickern und
>den Befehl zum Einstellen des unerhörten Gedeihens erteilen, die
>wachsen nämlich, mangels dieses Wissens, wie verrückt ;-)
Ach? Was du nicht sagst...:-(
Wenn Tomaten und Gurken "unerhört gedeihen" dann haben sie wohl alles
was sie brauchen, weil bekanntlich von nix nix kommt.
Sssso: Nur entnehme ich aber zwei ganz unterschiedlichen Quellen, dass
schon normal gut gedeihende Tomaten immerhin 20 - 25 g Reinstickstoff
brauchen (je nach dem ob im Freiland oder Haus, ob Busch- oder
Stabtomaten) und gut gedeihende Freilandgurken brauchen immerhin 16 g,
Gewächshaus-Schlangengurken gar 25 g
Ich höre dich jubeln, weil deine Tomaten und Gurken nicht wissen, dass
so viel Stickstoff aus normalen Kompost- oder Mistgaben gar nicht kommen
kann.
Bei dir geht das aber offensichtlich.
Und offensichtlich gehörst du zu den ewig Gestrigen, die immer noch
nicht zur Kenntnis genommen haben, dass man nur drei bis fünf Liter
Kompost oder Mist geben darf, damit der Boden nicht mit Phosphat und
Kali überdüngt wird.
Vielmehr sieht die Rechnung bei richtiger Düngung - mal ausgehend von
einem gemittelten N-Bedarf von 20 g N - in etwa so aus, wenn es für
dich auch wieder Hokuspokus sein wird:
Ca. 3 - 7 g N kommen aus normalem Gartenboden, nehmen wir 7,
Aus 5 Liter Kompost kann man 3 - 4 g N erwarten, nehmen wir 4,
irgendwie fehlen da dann nach Adam Riese immer noch 9 g N
um auf die gemittelten 20 zu kommen oder gar 14 auf ganze 25....
Es ist durchaus kein Hokuspokus, die fehlenden 9 g N auch noch mit
Kompost zuzuführen, wie du das offensichtlich stolz praktizierst.
Dazu braucht es ja nur weitere 10 Liter Kompost, insgesamt also schon 15
Liter. Oder falls Mist genehmer ist, halt noch zusätzlich zu den 5
Litern Kompost noch 7 Liter Mist.
Nö, Hokuspokus ist das nicht. Aber total falsche Düngung, die dann zu
dem führt, was ich hier schon x-mal verlauten ließ: zu total überhöhten
Phosphat und Kaliwerten im Boden.
(Aber diverse Bios haben ja auch was gegen Bodenuntersuchungen. Sie
lassen sich von solchem Hokuspokus nur ungern belästigen. Schließlich
macht man ja mit Kompost und Mist alles vollautomatisch richtig. :-) ).
Dabei wäre es so einfach, zur >normalen< Grundgabe von
Kompost >oder< Mist, einfach die fehlenden 9 g N zB mit 75 g/qm
Hornspänen nachzuliefern und das am besten auf zwei Raten.
Aber, hier kann man ja predigen was man will, die größere Hälfte hört ja
immer nicht hin. :-)
ja, nun bin ich platt. Ich frage mich nur, wer da heimlich meinen
Garten düngt?