Anna
Moin,
das ist sicherlich sortenspezifisch. Guck mal aktuell in die
Obstabteilungen und schneide davon mal eine durch. Der Trend geht nach
meinem Eindruck seit Jahren hin zu Sorten, die gut aussehen, früh
reifen, lange Transporte aushalten und lange lagerfähig sind. Geschmack
ist sekundär.
Unsere Erdbeerfelder haben etliche Reihen solcher Sorten für den
Einzelhandel (nicht für Selbstpflücker) und andere Reihen zum
Selbstpflücken, die gut schmecken, aber am Pflücktag verbraucht werden
sollten. Bei denen kann man den inneren Konus samt grünem Puschel leicht
rausdrehen, bei den Handelssorten muss man schneiden.
Gruß Jo
Hallo,
>Der innere, mittlere Teil meiner Erdbeeren "Korona" ist hart und
>glasig - siehe
>http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/5739181651/
>links unten.
>Irgendwie vermute ich, dass das nicht sortenspezifisch ist.
klar ist das nicht sortenspezifisch, sonst wäre die Korona längst weg
vom Fenster. Es handelt sich dabei aber um eine auch geschmacklich
gute Sorte.
Diesen Hinweis fand ich zum einjährigen Ökoanbau für mittelfrühe
Erdbeersorten:
"Mittleres Segment:
Sonata, Korona, Salsa, Adria und Roxanna. Geschmack ok, nur Korona ist
deutlich besser, Früchte aber dunkel und nicht sehr fest, für
Selbstpflücke aber in Ordnung. Kleinfallende Früchte sind bei
einjährigem Anbau kein Problem. Roxanna ist ertraglich mit 2300 g/m²
spitzenmäßig, geschmacklich aber ziemlich weit hinten."
>Welche Krankheit mag das sein?
Die Krankheit war vermutlich das heurige Wetter. Oder die Gärtnerin
leidet an Gießgeiz wegen des Wasserpreises und der Arbeit, die
laufendes gründliches Gießen nu mal macht. :-)
Beste Grüße G e r h a r d
>> Der innere, mittlere Teil meiner Erdbeeren "Korona" ist hart und
>> glasig - siehe
>> http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/5739181651/
>> links unten.
>> Irgendwie vermute ich, dass das nicht sortenspezifisch ist.
>
> klar ist das nicht sortenspezifisch, sonst wäre die Korona längst weg
> vom Fenster. Es handelt sich dabei aber um eine auch geschmacklich
> gute Sorte.
Im Herbst 2009 hatte ich mir ein paar Pflanzen der Korona zugelegt -
sie hatten mir 2010 nicht geschmeckt und ich hatte ihnen angedroht, mich
von ihnen zu trennen, wenn sie mir in diesem Jahr auch nicht schmeckten.
>> Welche Krankheit mag das sein?
>
> Die Krankheit war vermutlich das heurige Wetter. Oder die Gärtnerin
> leidet an Gießgeiz wegen des Wasserpreises und der Arbeit, die
> laufendes gründliches Gießen nu mal macht. :-)
Also gegossen habe ich sie. Ungefähr so viel oder wenig wie meine alte
Sorte.
Wie Erdbeeren sind, wenn sie bei zu wenig Wasser reifen, das weiß ich.
Aber was hier ist, ist wesentlich anders. Dieser innere Konus ist hart
und glasig, was um ihn herum in der Beere folgt ist sehr hart (diese
Teile sind bei meiner alten Sorte wattig). Weiter außen folgt dann, was
man normalerweise von einer Erdbeere erwartet.
Anna
Das wird man mir nicht erlauben. Aber die Verkaufsstände der hiesigen
Erdbeerbauern könnte ich mal besuchen.
> Der Trend geht nach
> meinem Eindruck seit Jahren hin zu Sorten, die gut aussehen, früh
> reifen, lange Transporte aushalten und lange lagerfähig sind.
> Geschmack ist sekundär.
>
> Unsere Erdbeerfelder haben etliche Reihen solcher Sorten für den
> Einzelhandel (nicht für Selbstpflücker) und andere Reihen zum
> Selbstpflücken, die gut schmecken, aber am Pflücktag verbraucht werden
> sollten. Bei denen kann man den inneren Konus samt grünem Puschel
> leicht rausdrehen, bei den Handelssorten muss man schneiden.
Es ist ja nicht nur, dass man den grünen Puschel nicht abdrehen kann,
der innere Konus ist hart (man denke an Ananas) und außerdem wie von
einer harten Schale umgeben (nicht ganz so hart aber ähnlich wie die
Schicht, die den Samen bei einer Lychee umgibt).
Anna
Hallo,
>>> Welche Krankheit mag das sein?
>>
>> Die Krankheit war vermutlich das heurige Wetter. Oder die Gärtnerin
>> leidet an Gießgeiz wegen des Wasserpreises und der Arbeit, die
>> laufendes gründliches Gießen nu mal macht. :-)
>
>Also gegossen habe ich sie. Ungefähr so viel oder wenig wie meine alte
>Sorte.
>Wie Erdbeeren sind, wenn sie bei zu wenig Wasser reifen, das weiß ich.
>Aber was hier ist, ist wesentlich anders. Dieser innere Konus ist hart
>und glasig, was um ihn herum in der Beere folgt ist sehr hart (diese
>Teile sind bei meiner alten Sorte wattig). Weiter außen folgt dann, was
>man normalerweise von einer Erdbeere erwartet.
hm, da würde ich versuchen mal eine Portion Korona zu kaufen, um zu
testen, ob das wirklich Korona sind und ob auch die gekauften dieselbe
Neigung haben.
Aber das wird schwierig zu verwirklichen sein, weil Erdbeeren meist
nicht gekennzeichnet sind, was die Sorte angeht.
Ein Erdbeerbauer könnte sie auch in seinem Sortiment haben.
>>>>> Welche Krankheit mag das sein?
>> Dieser innere Konus
>> ist hart und glasig, was um ihn herum in der Beere folgt ist sehr
>> hart (diese Teile sind bei meiner alten Sorte wattig). Weiter außen
>> folgt dann, was man normalerweise von einer Erdbeere erwartet.
>
> hm, da würde ich versuchen mal eine Portion Korona zu kaufen, um zu
> testen, ob das wirklich Korona sind und ob auch die gekauften dieselbe
> Neigung haben.
Gestern war ich tatsächlich in Versuchung, ein paar Pflänzchen Korona zu
kaufen, als ich sie hier in einem Geschäft sah. Aber sie waren so sehr
klein.
Schau nur, wie meine Korona-Pflanzen aussehen!
http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/5745918594
Die mittlere Pflanze ist noch nicht mal 20 cm hoch!
Sieht so
http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/5745919038
etwa das Herz einer gesunden Erdbeerpflanze aus?
Nicht normal sind diese kleinen weißen Tüpfelchen, die an dem
Blattstängel am unteren Bildrand zu sehen sind. Sie erinnern an die
wieße Fliege - doch sie fliegen nicht. Außerdem faulen einige Früchte.
Anna
>> das ist sicherlich sortenspezifisch. Guck mal aktuell in die
>> Obstabteilungen und schneide davon mal eine durch.
>
> Das wird man mir nicht erlauben. Aber die Verkaufsstände der hiesigen
> Erdbeerbauern könnte ich mal besuchen.
Wieso nicht erlauben? Du darfst zumindest bei uns im Supermarkt eine
Erdbeere probieren, bevor du ein ganzes Kilo kaufst. Und statt
Durchschneiden mit dem Messer nimmst du einfach deine Zähne.
Jo
> Diesen Hinweis fand ich zum einjährigen Ökoanbau für mittelfrühe
> Erdbeersorten:
> "Mittleres Segment:
> Sonata, Korona, Salsa, Adria und Roxanna. Geschmack ok, nur Korona ist
> deutlich besser, Früchte aber dunkel und nicht sehr fest, für
> Selbstpflücke aber in Ordnung. Kleinfallende Früchte sind bei
> einjährigem Anbau kein Problem. Roxanna ist ertraglich mit 2300 g/m²
> spitzenmäßig, geschmacklich aber ziemlich weit hinten."
Wie viele Pflanzen stehen denn bei denen im ersten Jahr auf einem
Quadratmeter?
Und wie viele im zweiten? Stangl setzt ja drei Reihen auf ein Beet von
1,20m Breite und nimmt nach der ersten Ernte die mittlere Reihe raus. In
der Reihe gibt er den Pfanzen einen Abstand von 30 cm.
Anna
> Schau nur, wie meine Korona-Pflanzen aussehen!
> http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/5745918594
> Die mittlere Pflanze ist noch nicht mal 20 cm hoch!
> Sieht so
> http://www.flickr.com/photos/17664403@N02/5745919038
> etwa das Herz einer gesunden Erdbeerpflanze aus?
> Nicht normal sind diese kleinen weißen Tüpfelchen, die an dem
> Blattstängel am unteren Bildrand zu sehen sind. Sie erinnern an die
> wieße Fliege - doch sie fliegen nicht. Außerdem faulen einige Früchte.
Bei Stangl stieß ich auf das Wort "Erdbeermilbe".
Bekämpfung durch Spritzen vor der Blüte und nach der Ernte.
Also ist jetzt nicht die richtige Zeit.
Dann fand ich hier:
http://www.isip.de/coremedia/generator/isip/Infothek/Gartenbau/Erdbeeren/Tiere/Erdbeermilbe/Erdbeermilbe.html
kürzer:
http://tinyurl.com/42wvfke
die Angabe "Milben nur mit starker Lupe sichtbar" und nahm meine 6x-Lupe
und sah kleine, mehr oder minder farblose Tierchen auf den Unterseiten
der Blätter wandern.
Mehr Info gibt diese Seite mir ohne Anmeldung nicht.
Was kann denn gegen die Erdbeermilbe jetzt getan werden?
Es gibt ja vielleicht derzeit was, das es noch nicht gab, als Stangl
seine Buch schrieb.
Mir fällt nur "Entsorgen" ein.
Auf jeden Fall möche ich verhindern, dass sie rüber wandert zu meinen
andern Erdbeeren.
Anna
Hallo,
>> Diesen Hinweis fand ich zum einjährigen Ökoanbau für mittelfrühe
wie dicht bei denen die Pflanzen stehen, weiß ich nicht.
Bei den hiesigen Selbstpflücker-Flächen sehe ich keine großen
Unterschiede. Da sind die Reihen so um die 60 oder 70 cm auseinander
und in der Reihe stehen die Pflanzen enger als auf 30 cm.
Geerntet wird nur zwei Jahre. Dann werden die Flächen aufgegeben.
Was die bei dir entdeckten Erdbeermilben angeht, kann es sich um die
Gemeine Spinnmilbe handeln oder um die Erdbeerweichhautmilbe.
Dagegen ist im Kleingarten Kiron zugelassen. Die Anwendung darf aber
sicher nicht während der Ernte erfolgen. Das genaue zeitliche
Spritz-Fenster kenne ich nicht.
Auch die ganze Spritzerei dürfte nicht so einfach sein, denn die
Blätter sollen auch unten benetzt werden und zwischen die Blattstiele
soll gespritzt werden und, und.
Darauf würde ich mich nicht einlassen. Da geh' ich lieber gleich als
Selbstpflücker.
> wie dicht bei denen die Pflanzen stehen, weiß ich nicht.
> Bei den hiesigen Selbstpflücker-Flächen sehe ich keine großen
> Unterschiede. Da sind die Reihen so um die 60 oder 70 cm auseinander
> und in der Reihe stehen die Pflanzen enger als auf 30 cm.
>
> Geerntet wird nur zwei Jahre. Dann werden die Flächen aufgegeben.
Nicht generell, entscheidend ist vor allem die Lage der jeweils
gepachteten Felder. Wenn sich eines z.B. dicht an einer stark befahrenen
Hauptstrecke liegt, werden dort von den Unternehmen sehr gerne schon
möglichst frühe Sorten angeboten um für die ganze Saison schon
frühzeitig "Stammkunden" zu ködern. In der Nähe befindet sich dann meist
ein weiteres Feld mit nicht ganz so frühen, dafür aber geschmacklich
besseren Sorten und die werden dann zur Ernte freigegeben sobald der
Umsatz auf den ersten Feldern stagniert.
Ich berichte das hier mal weil ich gut 8 Wochen hintereinander auf
2 Feldern täglich 8-10 Stunden beschäftigt war und in dem Zusammenhang
natürlich viel erfahren hatte (von einem Mitglied aus der
Unternehmers-Familie)
Angebaut wurden die Sorten TENIRA und EL SANTE, im ersten Jahr wurde
nichts geerntet, die Pflanzen wurden nur gedüngt, gegen pilzliche
Erreger gespritzt und später abgemäht.
In den beiden folgenden Jahren werden die Felder zur Ernte
freigegeben, machmal, das hängt vom Zustand der Pflanzen ab, hängte der
Unternehmer auch ein 3. Jahr, in Ausnahmefällen sogar ein 4. dran.
Wichtig ist, dass er mit den Feldern schnell bekannt wird und
Stammkundschaft anwirbt.
Wenn die Haupternte vorüber ist, wurde der Rest durch Lohnpflücker
abgeerntet und gleich vor Ort auf dem LKW in große Fässer gematscht. Der
Unternehmer produzierte daraus Erdbeerwein der auch an den
Verkaufsständen neben "frischen Landeiern" angeboten wurde. Ein recht
gutes Nebengeschäft.
Wir schnappten das eine oder andere Mal Gerüchte auf, die entweder von
missgünstigen Landwirten oder von Konkurrenten gestreut wurden. Demnach
sollten nachts die Felder vom Hubschrauber aus gespritzt werden. Ist
natürlich Unsinn. Während der Ernteperiode darf überhaupt nicht
gespritzt werden und wenn es trotzdem nur sehr selten mal eine Pflanze
mit Schimmel gab, lag das an den bestens vorbereiteten Flächen und den
Anhäufelungen mit fein geschnittenem Stroh. Da lag nichts im Dreck. In
den besagten 8 Wochen kamen 3x Kontrolleure von der
Lebensmittelkontrolle die Proben selbst pflückten um eben sicher zu
stellen, das nicht gespritzt wird.
> Da geh' ich lieber gleich als
> Selbstpflücker.
Wenn hier in der Nähe gute Anbieter sein würden, ich würde keine
Erdbeeren im Garten haben. Ich weiß jetzt nicht, welche die späte Sorte
war, El Santa oder Tenira. Auf jeden Fall waren es richtig große,
saftige und erstaunlich aromatische Früchte die innen auch nicht pelzig
wurden. Ich hätte es nicht gedacht, aber bis zum Schluß haben wir jeden
Tag kiloweise Erdbeeren gegessen (naja, wenn man mitten drin steht) ;)
--
><(((°> ><(((*< ><(((°> ><(((*<
Wäre die Umwelt eine Bank, ihr hättet sie längst gerettet
www.foodwatch.de www.regenwald.org
> war, El Santa oder Tenira. Auf jeden Fall waren es richtig große,
> saftige und erstaunlich aromatische Früchte die innen auch nicht pelzig
> wurden.
Das kann ich bestätigen. Es gibt große, leckere und saftige Früchte,
z.B. in guten Eisdielen (und auch schon vor der Verarbeitung). Leider
habe ich nichts über deren Sorte erfahren. Aber keine Erdbeerwerbung
hätte die verschönern können, nicht mal Zucker und Schlagsahne.
Ina
--
Es wächst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/
>>> Diesen Hinweis fand ich zum einjährigen Ökoanbau für mittelfrühe
>>> Erdbeersorten:
>>> Korona ist deutlich besser, Früchte aber dunkel
Warum wohl heißt es hier : "aber dunkel"? Dieses "aber" liest sich für
mich nämlich wie ein Nachteil. Also ich finde dunkelrote Erdbeeren
prima!
>>> und nicht sehr fest, Selbstpflücke aber in Ordnung.
... und meine kranken Korona waren innen hart.
>>> Kleinfallende Früchte sind bei
>>> einjährigem Anbau kein Problem.
Diesen Satz verstehe ich nicht. Kann mir den jemand mal in verständliche
Sprache übersetzen.
>> Wie viele Pflanzen stehen denn bei denen im ersten Jahr auf einem
>> Quadratmeter? Und wie viele im zweiten?
>
> wie dicht bei denen die Pflanzen stehen, weiß ich nicht.
Dann ist es mir nicht möglich, diese Angaben auf meine alte Erdbeersorte
umzurechnen. Als Maß wird mir also weiterhin dienen, ob bei täglichem
Verzehr genug - 5 kg vielleicht - für Marmelade und zum Einfrieren übrig
bleiben.
> Was die bei dir entdeckten Erdbeermilben angeht, kann es sich um die
> Gemeine Spinnmilbe handeln oder um die Erdbeerweichhautmilbe.
>
> Dagegen ist im Kleingarten Kiron zugelassen. Die Anwendung darf aber
> sicher nicht während der Ernte erfolgen. Das genaue zeitliche
> Spritz-Fenster kenne ich nicht.
> Auch die ganze Spritzerei dürfte nicht so einfach sein, denn die
> Blätter sollen auch unten benetzt werden und zwischen die Blattstiele
> soll gespritzt werden und, und.
> Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Danke für das Nachschauen.
Es besteht jetzt keine Veranlassung mehr, dass ich mich auf diese
Spritzerei einlasse.
Anna
Hallo,
>>>> Diesen Hinweis fand ich zum einjährigen Ökoanbau für mittelfrühe
>>>> Erdbeersorten:
>>>> Korona ist deutlich besser, Früchte aber dunkel
>
>Warum wohl heißt es hier : "aber dunkel"? Dieses "aber" liest sich für
>mich nämlich wie ein Nachteil. Also ich finde dunkelrote Erdbeeren
>prima!
"dunkel" = dunkelrot gilt als Nachteil. Einfach deshalb weil die
Kundschaft nach den hochroten oder mittelroten greift.
Die Käufer meinen wohl, dunklere Erdbeeren seien nicht mehr frisch.
>>>> und nicht sehr fest, Selbstpflücke aber in Ordnung.
>
>... und meine kranken Korona waren innen hart.
Tja, kranke Erdbeeren können mit gesunden kaum mithalten.
>
>>>> Kleinfallende Früchte sind bei
>>>> einjährigem Anbau kein Problem.
>
>Diesen Satz verstehe ich nicht. Kann mir den jemand mal in verständliche
>Sprache übersetzen.
"klein" gilt bei den Früchten als Nachteil, obwohl "übergroß"
zumindest dem Geschmack abträglich ist. Mittelgroße schmecken immer
noch am besten.
Im einjährigen Anbau - richtig gemacht - gibt es keine kleinen Früchte
und vom Gesamtgewicht her eine Ernte, die in den folgenden Jahren
nicht mehr erreicht wird.
Also werden die meisten Erdbeersorten nur ein- oder zweijährig
angebaut. Im dritten Jahr gibt es immer mehr kleine Früchte und
deshalb stehen nur wenige Sorten so lange.
>>> Wie viele Pflanzen stehen denn bei denen im ersten Jahr auf einem
>>> Quadratmeter? Und wie viele im zweiten?
>>
>> wie dicht bei denen die Pflanzen stehen, weiß ich nicht.
>
>Dann ist es mir nicht möglich, diese Angaben auf meine alte Erdbeersorte
>umzurechnen. Als Maß wird mir also weiterhin dienen, ob bei täglichem
>Verzehr genug - 5 kg vielleicht - für Marmelade und zum Einfrieren übrig
>bleiben.
Wie dicht die Pflanzen im Erwerbsanbau stehen weiß ich weiter nicht,
habe aber gelesen, dass zwischen 1 bis 2 kg Ertrag je qm erwartet
wird. Nur ein paar wenige Sorten, die dann leider geschmacklich nicht
befriedigen, schaffen es auf über 2 kg/qm.
Und dann habe ich noch eine Quelle gefunden, die von Spinnmilbenbefall
in holländischen Erdbeerpflanzungen berichten. Es wird darauf
hingewiesen, dass die Spinnmilben eine ganze Erdbeerpflanzung
zuverlässig vernichten, wenn nicht jemand die Spinnmilben in die
Schranken weist.