So sollen sie aussehen:
http://biogartenversand.de/product_info.php?products_id=929
So sehen meine aus:
http://meetmob.de/pix/
Insgesamt von 4 Pflanzen ca. 2 kg
Das ist zwar wenig, wundert mich aber bei meinem Boden und dem diesjährigen
Wetter nicht weiter.
(Wenn die kleinen alle ausgereift wären...)
Was mich aber wundert, sind die Verformungen auf der rechten Seite. Diese
Knollen und Knöllchen stammen alle von den ersten beiden Pflanzen, die linke
Seite stammt vorwiegend von den letzten beiden Pflanzen. Was könnten die
Verformungen und riesige Zahl der kleinen Knöllchen ausgelöst haben?
Kann es sein, dass die Krautfäule den Wachstumsprozess gestoppt hat - können
dadurch auch die Verformungen kommen?
Gepflanzt wurden die vorgekeimten Saatkartoffeln am 1.Mai.
In den letzten 2 Wochen hab ich die "Solist" geerntet - die standen daneben
in der Reihe und hatten keine Verformungen. Ertrag ca. 1kg pro Pflanze.
Was denkt ihr?
Michael B.
> So sehen meine aus:
> http://meetmob.de/pix/
> Was denkt ihr?
Nur so nebenbei gesagt: Kartoffeln werden nicht gewaschen, nachdem man
sie aus dem Boden geholt hat. Die Erde wird abtrocknen gelassen.
Anna
--
Namen und Bilder von Unkraut bei http://tinyurl.com/5vn879
"Anna Mosler" <anna_...@bluewin.ch> schrieb im Newsbeitrag
news:i6rbu4$a6$03$1...@news.t-online.com...
> Michael Bruschkewitz wrote:
>
>> So sehen meine aus:
>> http://meetmob.de/pix/
>
>> Was denkt ihr?
>
> Nur so nebenbei gesagt: Kartoffeln werden nicht gewaschen, nachdem man sie
> aus dem Boden geholt hat. Die Erde wird abtrocknen gelassen.
Ich wasche die aber, bevor ich sie in den Topf tue.
Ich denke, bei der Menge muss man nicht über Einlagern nachdenken,
sodass waschen schon OK ist :-).
>
> Ich wasche die aber, bevor ich sie in den Topf tue.
Die kleinen sind viel zu schade für den Topf! Mit 'ner Handbürste und
Wasser gereinigt, geben die 'ne leckere Bratkartoffelpfanne. Speck und
Zwiebeln sind natürlich obligatorisch.
Gruß Kalle
Die kleinen sind zu klein für 'ne Handbürste - 3 mm - da müsste man schon
mit dem Pinsel ran!
> habe heute Kartoffeln der Sorte "Salome" ausgegraben.
>
> So sollen sie aussehen:
> http://biogartenversand.de/product_info.php?products_id=929
>
> So sehen meine aus:
> http://meetmob.de/pix/
Irgendwie liest sich das für mich, als seien das die ersten Kartoffeln,
die du je angebaut hast.
Du hast doch wohl nicht erwartet - und vor allem in diesem Jahr nicht
erwartet - dass du nur Kartoffeln erntest, die aussehen wie auf der
Website eines Verkäufers.
> Insgesamt von 4 Pflanzen ca. 2 kg
> Das ist zwar wenig, wundert mich aber bei meinem Boden und dem
> diesjährigen Wetter nicht weiter.
> (Wenn die kleinen alle ausgereift wären...)
>
> Was mich aber wundert, sind die Verformungen auf der rechten Seite.
> Diese Knollen und Knöllchen stammen alle von den ersten beiden
> Pflanzen, die linke Seite stammt vorwiegend von den letzten beiden
> Pflanzen. Was könnten die Verformungen und riesige Zahl der kleinen
> Knöllchen ausgelöst haben? Kann es sein, dass die Krautfäule den
> Wachstumsprozess gestoppt hat -
> können dadurch auch die Verformungen kommen?
Lesen wir mal auf jener Website zwischen den Zeilen:
http://biogartenversand.de/index.php?cPath=38_66_72
bei andern Sorten steht durchaus etwas von wohlgeformten Knollen, von
hohem Ertrag, von einer gewissen Toleranz gegen Krautfäule, von
Nematoden- und Schorfresitenz. Von alledem steht bei der Salome nichts.
Aber natürlich wirkt sich die Krautfäule auf das Wachstum der Knollen
aus, sonst könnte uns ja die Krautfäule egal sein. Im Boden können -
gerade an einer Stelle und nebendran nicht - auch noch andere Tierchen
leben, die mal an den Kartoffeln geknabbert haben.
> Gepflanzt wurden die vorgekeimten Saatkartoffeln am 1.Mai.
>
> In den letzten 2 Wochen hab ich die "Solist" geerntet - die standen
> daneben in der Reihe und hatten keine Verformungen. Ertrag ca. 1kg
> pro Pflanze.
> Was denkt ihr?
Dass du dich von der Salome trennen solltest. Ich habe mich von der
Bintje getrennt.
Minderwertige Qualität der Ausgangspflanze.
> die linke
> Seite stammt vorwiegend von den letzten beiden Pflanzen.
Höhere Qualität der zweiten Pflanze.
Eigentlich müßte das Problem in der speziellen Kartoffel
selbst liegen, die schlechte Ergebnisse lieferte.
Bloß, wie will man wissen, was genau deren Produktivität ge-
steuert hat. Vertrug sie sich nicht mit der Erde, in der sie
aufwuchs, oder liegen fehlerhafte Steuerungsmechanismen
des Wachstums in der Pflanze selbst vor? Keine Ahnung,
wie sich das genau identifizieren lassen soll.
K.L.
Da steht etwas mehr:
http://www.garden-shopping.de/shop/artikel_202979.html
> Aber natürlich wirkt sich die Krautfäule auf das Wachstum der Knollen aus,
> sonst könnte uns ja die Krautfäule egal sein. Im Boden können - gerade an
> einer Stelle und nebendran nicht - auch noch andere Tierchen leben, die
> mal an den Kartoffeln geknabbert haben.
Das sich irgendwas irgendwie ausgewirkt hat, war mir schon klar - nur hatten
halt alle Pflanzen Krautfäule.
Aber nur zwei der 4 Pflanzen hatten diese Krankheit.
Ich hätte jetzt gern gewusst, was genau diese Verformung auslöst und wie die
Krankheit heisst.
> Dass du dich von der Salome trennen solltest. Ich habe mich von der Bintje
> getrennt.
Ich werde nächstes Jahr sowieso wieder ein XXL-Probiersortiment bestellen
und mich überraschen lassen.
So alt bin ich noch nicht, dass ich mich auf einzelne Sorten festlege.
VG
Michael B.
Hallo,
>> Aber natürlich wirkt sich die Krautfäule auf das Wachstum der Knollen aus,
>> sonst könnte uns ja die Krautfäule egal sein. Im Boden können - gerade an
>> einer Stelle und nebendran nicht - auch noch andere Tierchen leben, die
>> mal an den Kartoffeln geknabbert haben.
>
>Das sich irgendwas irgendwie ausgewirkt hat, war mir schon klar - nur hatten
>halt alle Pflanzen Krautfäule.
>Aber nur zwei der 4 Pflanzen hatten diese Krankheit.
>Ich hätte jetzt gern gewusst, was genau diese Verformung auslöst und wie die
>Krankheit heisst.
vielleicht ist es ja gar keine Krankheit im eigentlichen Sinn.
Im Web fand ich dazu:
"Missbildungen vorbeugen
In diesem Jahr erleben manche Kartoffelproduzenten eine unangenehme
Überraschung. Ein hoher Anteil der geernteten Knollen ist missgebildet
und daher nicht verkäuflich. von Dr. Karl Heinz Gerhold
Missbildungen der Kartoffelknolle werden als Kindelbildung bzw.
Zwiewuchs bezeichnet und sind nicht als Krankheit einzustufen. Zudem
zeigen manche Sorten tiefe Schalenrisse – auch diese Kartoffeln können
nicht vermarktet werden. Ursache sind die für gewisse Kartoffelsorten
ungünstigen Witterungsbedingungen.
Zwiewuchs und Kindelbildung findet man bevorzugt auf schwereren Böden,
insbesondere dann, wenn nach längerer Trockenheit größere
Niederschlagsmengen fallen, welche den festgelegten Stickstoff
mineralisieren und mobilisieren. Den gleichen Effekt kann auch eine
nicht angepasste Beregnung verursachen, wenn nach längerer Trockenheit
zu stark beregnet wird. Dadurch wird das Wachstum der Knollen angeregt
und es werden am Kronenende Auswüchse in Form kleiner Knöllchen, also
„Kindel“ induziert. Andererseits kann das Kronenende selbst wieder
wachsen, sodass eine in der Längsachse eingeschnürte, hantelförmige
Knolle entsteht. Dabei wird der größte Teil der Stärke vom Nabel in
das Kronenende transportiert, sodass das Nabelende glasig und
fäulnisanfällig wird. Des Weiteren können neu gebildete Knollen in
Form eines Kettenwuchses entstehen. Die Neigung zur Kindelbildung ist
sortenbedingt stark unterschiedlich, sodass durch entsprechende
Sortenwahl beim Anbau eine gute Vorbeugung gelingt."
Beste Grüße G e r h a r d
Interessanter Hinweis, mit dem sich etwas anfangen läßt.
K.L.
...
Na da bin ich mal gespannt, was mich sonst noch erwartet.
Ich denke, das Stichwort "Kindelbildung" trifft sehr gut. Die unterirdischen
Stengelteile waren auch aufgequollen, ich weiss jetzt nicht wie ich das
bezeichnen soll - eine Assoziation zu Brausepulver hat sich mir aufgedrängt.
Vielen Dank,
Michael B.
> Ich denke, das Stichwort "Kindelbildung" trifft sehr gut. Die unterirdischen
> Stengelteile waren auch aufgequollen, ich weiss jetzt nicht wie ich das
> bezeichnen soll - eine Assoziation zu Brausepulver hat sich mir aufgedrängt.
Diese Assoziation hatte ich neulich im Kühlschrank,
als ich die letzten 5 Kartoffel herausholte.
K.L.
Das muss ja ein grosser Kühlschrank sein...
Ja stimmt, ins unterste Fach passen etliche Kartoffeln
rein, falls der Platz nicht durch Tomaten, Paprika
etc. belegt ist. Am besten gefällt es den Limonen
in der untersten Etage dieses kühlen Schrankes, so mein
subjektiver Eindruck. ;-)
K.L.