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Loch in Regentonne

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Sandra Heinzen

unread,
Jun 25, 2004, 6:09:07 PM6/25/04
to
Hi,

wir haben da ein Problem mit einer Kunststoffregentonne- Sie steht auf einem
Kiesbett und ein Stein hat sich von unten durch den Kunststoff gebohrt und
es läuft jetzt etwas Wasser heraus. Wie bekommen wir diese kleine Loch
wieder zu ? Welcher Kleber ist geeignet ?

Danke
Sandra

Jürgen Exner

unread,
Jun 25, 2004, 6:42:11 PM6/25/04
to

Google mal nach "Kunststoff" und "Kleben" in de.rec.heimwerken. Das Thema
kommst regelmaessig wieder.
Zwei-Sekunden-Zusammenfassung: ohne zu wissen um _welchen_ Kunststoff es
sich handelt, kann man unmoeglich eine Empfehlung abgeben.
Kunststoffe reichen von hervorragend klebbar ueber laesst sich gut kalt
schweissen ueber nur mit Spezialausruestung klebbar bis zu vergiss es.

jue


Hannes Birnbacher

unread,
Jun 26, 2004, 1:14:44 AM6/26/04
to
Antwort auf die Nachricht vom Sat, 26 Jun 2004 00:09:07 +0200 von
Sandra Heinzen:

Garkeiner, du musst immer erst 200 ltr. Wasser reinlaufen (damit
sich der volle Druck zeigt) und dann 200 ltr. Wasser rauslaufen
lassen, wenn's doch nicht dicht war.

Schneid' die Tonne mit einem Brotmesser in kleine Stücke zum
Wegschmeissen und kauf eine neue. Kostet ja bisweilen nur 10 Euro.
Die hab' ich bei mir dann auf einem Brunnenring (war in dem
Schutt, der bei Einzug im Garten lag) gestellt, den ich bündig mit
feinem Sand gefüllt hatte, sodaß die Tonne einerseits in der
Fläche gestützt war, zum anderen ganz eben stand.

Im Moment überlege ich, ob ich das ganze Tonnengeraffels nicht
abschaffe. In all den Jahren hat es kein Jahr gegeben, wo nicht
die Dachrinne, der überteuerte Entnahmeeinsatz oder der
Zuleitungsschlauch verstopft war, sodaß ich um die Füllung durch
die ergiebigen Frühlingsregen kam. In der primitiven Anlage
stecken an Teilen bestimmt inzwischen 100 Mark drin(das entspricht
hier bei uns ca. 25.000 Liter Leitungswasser, und 2500 Gießkannen
brauche ich für den Garten sicher für den Rest meinees Lebens
nicht) und sicher nochmal 100 Arbeitsstunden.


--
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F.-W. Rakowsky

unread,
Jun 26, 2004, 2:52:44 AM6/26/04
to
Sandra Heinzen wrote:

Hallo,
ich habe vor etlichen Jahren eine regentonne dadurch dichtbekommen, dass ich
ein Stück Fahrradschlauch von innen mit Heißkleber über das Loch geklebt
habe. Ist bis heute dicht, war aber auch eine lästige Arbeit, weil ich
quasi in die Tonne kriechen musste.
Gruß
Friedhelm

Frank Müller

unread,
Jun 26, 2004, 3:20:19 AM6/26/04
to
"Sandra Heinzen" <Sandra....@gmx.de> schrieb

Da kann man nur schweißen, oder etwas draufkleben, ich
würde es mit Alu-Klebeband versuchen, am besten mehrere
Lagen übereinander.

Frank

Volker Hauke

unread,
Jun 26, 2004, 12:58:26 AM6/26/04
to
On Fri, 25 Jun 2004 22:42:11 GMT, Jürgen Exner <jurg...@hotmail.com> wrote:
>> wir haben da ein Problem mit einer Kunststoffregentonne- Sie steht
>> auf einem Kiesbett und ein Stein hat sich von unten durch den
>> Kunststoff gebohrt und es läuft jetzt etwas Wasser heraus. Wie
>
> Zwei-Sekunden-Zusammenfassung: ohne zu wissen um _welchen_ Kunststoff es
> sich handelt, kann man unmoeglich eine Empfehlung abgeben.
> Kunststoffe reichen von hervorragend klebbar ueber laesst sich gut kalt
> schweissen ueber nur mit Spezialausruestung klebbar bis zu vergiss es.

Dann, würde Silikon helfen, ohne
jetzt zu wissen ob es geeignet ist für Regenwasser.

Bye, Volker
--
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Günther Grund

unread,
Jun 26, 2004, 3:56:56 AM6/26/04
to
"Sandra Heinzen" schrieb im Newsbeitrag ...

> wir haben da ein Problem mit einer Kunststoffregentonne- ...ein Stein hat
sich von unten durch den Kunststoff ...


> Wie bekommen wir diese kleine Loch wieder zu ?

Je nachdem, wie gross das Loch ist, kannst du versuchen es zuzuschrauben.
Eine Gewindeschraube mit Unterlegscheiben, Mutter (Edelstahl) und einer
Gummidichtscheibe oder andere Dichtung. Notfalls das Loch etwas vergrössern
damit die Schraube durchgeht.

Gruss
Günther

Steffen Heinz

unread,
Jun 26, 2004, 4:12:59 AM6/26/04
to

scheint scheiß material zu sein...
kannst du die tonne rausnehmen? wasser muß ja eh raus!

ansonsten: lich auf 6 mm oder großer aftbohren
metallschraube besorgen, 2 große unterlegscheiben( karosseriescheiben),
eine mutter 2 stücke aus einem alten fahrradreifen ausschneiden,
mindestens so groß wie die unterlegscheiben.
in die gummiflicken ein kleines loch machen in die mitte, so das die
schraube sehr steramm hinduchgeht.
schraube nehmen, karosseriescheibe, ein gummiflichen duch das loch im
behälter stecken auf die andere seite gummiflicken, scheibe, mutter
fest anknallen
so, sollte dicht sein und ewig halten.


steffen

de ledoed

unread,
Jun 26, 2004, 4:34:10 AM6/26/04
to

ich würde die Tonne entleeren, und, auf jeden Fall von innen, mit Silikon geeignetes
Material (dicke Kunststoffolie, Kunststoffplatten, Blech (nichtrostendes)
draufkleben und bis zur Aushärtung beschweren.

Gruß

De Ledoed

Sven Boetcher

unread,
Jun 26, 2004, 4:37:17 AM6/26/04
to
Hannes Birnbacher wrote:

>> wir haben da ein Problem mit einer Kunststoffregentonne- Sie
>> steht auf einem Kiesbett und ein Stein hat sich von unten durch
>> den Kunststoff gebohrt und es läuft jetzt etwas Wasser heraus.
>> Wie bekommen wir diese kleine Loch wieder zu ? Welcher Kleber
>> ist geeignet ?
>
> Garkeiner, du musst immer erst 200 ltr. Wasser reinlaufen (damit
> sich der volle Druck zeigt) und dann 200 ltr. Wasser rauslaufen
> lassen, wenn's doch nicht dicht war.

Blödsinn. Von innen eine Plastik"scherbe" über das Loch und mit nahezu
beliebigem Dichtmittel (Silikon, Acryl, Wasserpumpendichtmittel aus dem
KFZ-Zubehör usw. etc.) die Scherbe gegen den Tonnenboden abdichten. Der
Wasserdruck tut dann sein übriges zur Dichtheit. Wo hast du übrigens
deine Glaskugel gekauft, die dir orakelt, dass Sandra eine 200 l Tonne
hat?


> Schneid' die Tonne mit einem Brotmesser in kleine Stücke zum
> Wegschmeissen und kauf eine neue.

Sicher... sicher... Mit nem Brotmesser in kleine Stückchen. Und du
freust dich dann, dass Sandra diesen "Tipp" ernst nimmt und sich nen
Wolf schnippelt.


> Im Moment überlege ich, ob ich das ganze Tonnengeraffels nicht
> abschaffe. In all den Jahren hat es kein Jahr gegeben, wo nicht
> die Dachrinne, der überteuerte Entnahmeeinsatz oder der
> Zuleitungsschlauch verstopft war, sodaß ich um die Füllung durch
> die ergiebigen Frühlingsregen kam.

Wenn du zu teuer kaufst und deine Anlage verrotten lässt, ist das doch
nur dein Problem. Bei uns tut eine billige Entnahmeklappe ohne Schlauch
und eine billige Plastitonne seit 30 Jahren herovrragende Dienste.
Regenrinne war auch noch nie verstopft.

Bye
Sven


Günther Grund

unread,
Jun 26, 2004, 8:55:42 AM6/26/04
to
"Sven Boetcher" schrieb im Newsbeitrag ...

> Blödsinn. Von innen eine Plastik"scherbe" über das Loch und mit nahezu
> beliebigem Dichtmittel (Silikon, Acryl, Wasserpumpendichtmittel aus dem
> KFZ-Zubehör usw. etc.) die Scherbe gegen den Tonnenboden abdichten. Der
> Wasserdruck tut dann sein übriges zur Dichtheit.

Noch grösserer Blödsinn. ;0)))
Wie soll das denn funktionieren. Der Druck herrscht doch nicht nur von oben.
Nach deiner Auffassung würde ja eine platte Gummischeibe schon das Loch
abdichten, weil der Wasserdruck sein Übriges tut. Dagegen wikt schon mal die
Auftriebskraft des Materials selbst und der Rand, den das Material bildet.
Das Loch in der Tonne ist von seiner Fläche her so klein, dass ein grösserer
Druck ausgeübt werden müsste, als zur Verfügung steht, um es abzudichten.
Was bei deinem Vorschlag abdichten soll ist nur die Klebekraft der Knete.

Wenn das überhaupt funktionieren sollte, dann muss das Loch vergrössert
werden und der Propfen minimal über den Lochrand ragen.

Aber eigentlich wäre es besser, das Loch mechanisch zu verschliessen:
Je nachdem, wie gross das Loch ist, kann versucht werden es zuzuschrauben.


Eine Gewindeschraube mit Unterlegscheiben, Mutter (Edelstahl) und einer

Gummidichtscheibe vom Wasserhahn müsste reichen. Notfalls das Loch etwas

Hannes Birnbacher

unread,
Jun 26, 2004, 1:09:47 PM6/26/04
to
Antwort auf die Nachricht vom Sat, 26 Jun 2004 14:55:42 +0200 von
Günther Grund:

>
> Aber eigentlich wäre es besser, das Loch mechanisch zu
> verschliessen: Je nachdem, wie gross das Loch ist, kann versucht
> werden es zuzuschrauben. Eine Gewindeschraube mit
> Unterlegscheiben, Mutter (Edelstahl) und einer Gummidichtscheibe
> vom Wasserhahn müsste reichen. Notfalls das Loch etwas
> vergrössern damit die Schraube durchgeht.

Hat bei mir auch nix genützt, der Riß ging in zwei Richtungen
immer weiter. Auch der alte
"Loch-am-Ende-mit-einem-erhitzten-Nagel-Machen" Trick hat nix
genützt.
Ist ja auch klar. Auf so ein Material in der Stärke eines
Putzeimers lastet bei den kleinsten handelsüblichen Regentonnen
ein Druck von 200 kg, wenn sie voll sind. So wie ich das bei
meiner ersten machte (auf 3 Ziegelsteine stellen, sonst Leerraum
drunter...;-) kann das bei diesem Material nicht funktionieren.

Bei der anderen Alternative, geklaute Chemiefässer (stehen im
Köln/Bonner Raum in Degussanähe praktisch in jedem Garten) ist mir
immer unwohl. Was mag wohl deren blaue Farbe bedeuten ...
versiegelt aufbewahren für alle Zeit, nach 1 Äon immer noch voll
gelöster Gift-Inhalte? Immerhin, nach Form, Stärke und Material
sind die wohl so unzerstörbar wie ein Castor;-).

Frank Müller

unread,
Jun 26, 2004, 3:17:50 PM6/26/04
to
"Hannes Birnbacher" <hannes.b...@gmx.de> schrieb

> Bei der anderen Alternative, geklaute Chemiefässer (stehen im
> Köln/Bonner Raum in Degussanähe praktisch in jedem Garten) ist mir
> immer unwohl. Was mag wohl deren blaue Farbe bedeuten ...

Die Blauen waren früher oft bei Lebensmitteln eingesetzt,
für sowas wie Sauerkraut, fand man die in fast jeder
Großküche, also als Wasserfaß hätte ich da keine Bedenken.

Frank

de ledoed

unread,
Jun 26, 2004, 3:31:16 PM6/26/04
to

> Noch grösserer Blödsinn. ;0)))
Denke ich nicht.

> Wie soll das denn funktionieren. Der Druck herrscht doch nicht nur von oben.
> Nach deiner Auffassung würde ja eine platte Gummischeibe schon das Loch
> abdichten, weil der Wasserdruck sein Übriges tut. Dagegen wikt schon mal die
> Auftriebskraft des Materials selbst und der Rand, den das Material bildet.

Aha, dann müßte man ja, deiner Meinung nach, beim Baden höllisch aufpassen,
daß der Stöpsel nicht hochschwimmt!
Ums kurz zu machen: Dein Vorredner hat Recht.

SETZEN, SECHS! ; )


Gruß

De


Günther Grund

unread,
Jun 26, 2004, 3:45:03 PM6/26/04
to
" de ledoed" schrieb im Newsbeitrag ...

> Aha, dann müßte man ja, deiner Meinung nach, beim Baden höllisch
aufpassen,
> daß der Stöpsel nicht hochschwimmt!

Schlechter Vergleich.

Dann bohr doch mal in die volle Wanne ein Loch von 2 mm² und leg einen
anderen Stöpsel drauf. Meinst du, der bleibt da liegen und dichtet das Loch
ab?

Gruss
Günther

Sven Boetcher

unread,
Jun 26, 2004, 3:46:09 PM6/26/04
to
Günther Grund wrote:
> "Sven Boetcher" schrieb im Newsbeitrag ...
>
>> Blödsinn. Von innen eine Plastik"scherbe" über das Loch und mit
>> nahezu beliebigem Dichtmittel (Silikon, Acryl,
>> Wasserpumpendichtmittel aus dem KFZ-Zubehör usw. etc.) die Scherbe
>> gegen den Tonnenboden abdichten. Der Wasserdruck tut dann sein
>> übriges zur Dichtheit.
>
> Noch grösserer Blödsinn. ;0)))
> Wie soll das denn funktionieren. Der Druck herrscht doch nicht nur
> von oben. Nach deiner Auffassung würde ja eine platte Gummischeibe
> schon das Loch abdichten, weil der Wasserdruck sein Übriges tut.

Tut aber in meiner Badewanne oder im Waschbecken z. B. der Stöpsel
ziemlich genau nach diesem Prinzip.


> Dagegen wikt schon mal die Auftriebskraft des Materials selbst und
> der Rand, den das Material bildet.

Dann nehme man schwereres Material mit geringerer Auftriebskraft.


> Das Loch in der Tonne ist von
> seiner Fläche her so klein, dass ein grösserer Druck ausgeübt werden
> müsste, als zur Verfügung steht, um es abzudichten.

Echt? Woher weisst du?


> Was bei deinem
> Vorschlag abdichten soll ist nur die Klebekraft der Knete.

Einklich nicht.


> Wenn das überhaupt funktionieren sollte, dann muss das Loch
> vergrössert werden und der Propfen minimal über den Lochrand ragen.
>
> Aber eigentlich wäre es besser, das Loch mechanisch zu verschliessen:
> Je nachdem, wie gross das Loch ist, kann versucht werden es
> zuzuschrauben. Eine Gewindeschraube mit Unterlegscheiben, Mutter
> (Edelstahl) und einer Gummidichtscheibe vom Wasserhahn müsste
> reichen. Notfalls das Loch etwas vergrössern
> damit die Schraube durchgeht.

Ich meine, dass es sogar Abdichtungen, bestehend aus zwei runden
Metallplättchen, zwei Gummidichtungen und einer durchgehenden Schraube
mit Mutter fertig zu kaufen gibt.

Bye
Sven

Andreas Wild

unread,
Jun 26, 2004, 3:53:49 PM6/26/04
to

Günther Grund schrieb:

Solange die Dichte des Stöpsel großer ist als die Dichte des Wasser,
dann ja. Weil dann im allgemeinen der Auftrieb niedriger als der Abtrieb
ist. Ob es wirklich 100%ig dicht wird, kann ich aber nicht garantieren,
aber er wird da liegen bleiben.

Bis denne
Andreas

de ledoed

unread,
Jun 26, 2004, 3:56:33 PM6/26/04
to

> Dann bohr doch mal in die volle Wanne ein Loch von 2 mm² und leg einen
> anderen Stöpsel drauf. Meinst du, der bleibt da liegen und dichtet das Loch
> ab?

Das werde ich sicher nicht machen, denn meine kleine Logik hinter den
Augenhöhlen sagt mir, mit Hilfe einiger Erfahrungswerte, daß das so ist!
wenn Du mir nicht glaubst, probiers aus, da bleibt sogar ein Stück Styropor
unten!

Gruß
De

Günther Grund

unread,
Jun 26, 2004, 4:22:15 PM6/26/04
to
"Sven Boetcher" schrieb im Newsbeitrag ...

> Tut aber in meiner Badewanne oder im Waschbecken z. B. der Stöpsel


> ziemlich genau nach diesem Prinzip.

Ja, ich weiss. Aber das Grössenverhältnis Stöpsel/Loch muss stimmen.
Nur eine grosse Fläche bewirkt einen grossen Druck. Aber auch nur dann, wenn
unter der Druckfläche ein geringfügig kleineres Loch ist als der Stöpsel
gross ist.
Oder anders gesagt, wenn du den Stöpsel nur auf den Boden legst, dann wirkt
zwar der Wasserdruck auf den Stöpsel, aber dieser kann keinen Druck auf
etwas anderes ausüben, weil das andere ja den gleichen Druck erfährt wie er
selbst.
Und so ist das auch bei dem Knetepropfen. Die Grösse des Propfens ist völlig
unerheblich, solange er zum allergrössten Teil nur auf dem Boden der Tonne
ruht, da diese den gleichen Druck erfährt wie er selbst.
Das heisst, der wirkliche Druck, der direkt über dem Löchlein ruht ist
flächenmässig betrachtet zu gering um von der Knete abgedichtet werden zu
können.

Betrachtest du den üblichen Drückstöpsel im Becken, so siehst du, dass der
Stöpsel nur wenig grösser ist als das Loch. Er kommt mit der ihn umgebenden
druckausgesetzten Fläche überhaupt nicht in Berührung, kann demnach voll
den Wasserdruck in das Loch leiten/richten.

Ein anderer Stöpsel dichtet dagegen nur durch seine Grösse. Das ist so
einer, der nur lose über das Ablaufventil gelegt wird und hat einen breiten
sehr dünnen aufliegenden Rand. Das Prinzip ist dasselbe, nur mit dem
Unterschied, dass das Zentrum des Stöpsels nichtmal abdichtet, sondern der
dünne Rand, der durch den Druck des Zentrums niedergedrückt wird und so an
seinem äussersten Umfang abdichtet. Der dünne Rand muss relativ flexibel
sein, sonst geht das auch nicht, denn wenn das Material auslaugt und steif
wird, dann ist die Spannkraft des wellig gewordenen Randes grösser als der
Wasserdruck.

Deshalb meine ich, ausgehend von einem relativ kleinen Loch in der Tonne,
dass ein grosser Stöpsel, der vorwiegend auf dem Boden der Tonne aufliegt,
nicht abdichten kann. Höchstens durch gute Haftung, aber nicht durch den
Wasserdruck.

Gruss
Günther

Günther Grund

unread,
Jun 26, 2004, 4:31:38 PM6/26/04
to
"Andreas Wild" schrieb im Newsbeitrag ...

> Ob es wirklich 100%ig dicht wird, kann ich aber nicht garantieren,

Dann leg was anderes rauf. Egal was du nimmst, es wird nicht dichten. Nicht
durch den Wasserdruck.

> aber er wird da liegen bleiben.

Na klar, solange sich im Wasser nix bewegt. ;0)

Gruss
Günther, der so gerne um 1 Million Euro wetten würde.

Volker Neurath

unread,
Jun 26, 2004, 4:46:37 PM6/26/04
to
Sandra Heinzen wrote:

>es läuft jetzt etwas Wasser heraus. Wie bekommen wir diese kleine Loch
>wieder zu ?

Schweissen.

>Welcher Kleber ist geeignet ?

Gar keiner.

Volker
--
Im uebrigen bin ich der Meinung, das TCPA verhindert werden muss.

Gudrun Ewald

unread,
Jun 26, 2004, 5:10:07 PM6/26/04
to

"Frank Müller" <DW...@hotmail.com> schrieb

>
> Die Blauen waren früher oft bei Lebensmitteln eingesetzt,
> für sowas wie Sauerkraut, fand man die in fast jeder
> Großküche, also als Wasserfaß hätte ich da keine Bedenken.
>

Ich habe ein blaues bekommen, in dem vorher Toilettenreiniger war -
es dauerte lange, bis der Geruch verschwand.
Zum Loch in der billigen Tonne: Ich habe es erst mit Heisskleber, dann
mit Silikon ebenso erfolglos versucht und dann einfach ein übrig gebliebenes
Stück des Alu-Teer(?) Dachrinnenklebebandes draufgeklebt. Es hält!
Gruß
Gudrun


Günther Grund

unread,
Jun 26, 2004, 5:13:10 PM6/26/04
to
"Gudrun Ewald" schrieb im Newsbeitrag ...

> Zum Loch in der billigen Tonne: und dann einfach ein übrig gebliebenes


> Stück des Alu-Teer(?) Dachrinnenklebebandes draufgeklebt.

Sehr gut. Dann müsste ein Stück Klebeband übers Loch und anschliessendem
Anstrich mit Unterbodenschutz für's Auto auch gehen.

Gruss
Günther

Andreas Wild

unread,
Jun 26, 2004, 5:34:07 PM6/26/04
to

Günther Grund schrieb:

> "Andreas Wild" schrieb im Newsbeitrag ...
>>Ob es wirklich 100%ig dicht wird, kann ich aber nicht garantieren,

> Dann leg was anderes rauf. Egal was du nimmst, es wird nicht dichten. Nicht
> durch den Wasserdruck.

>>aber er wird da liegen bleiben.

> Na klar, solange sich im Wasser nix bewegt. ;0)

Nehmen wir an die Tonne hat einen 0,5m Durchmesser und ist 1m hoch.
Dann hat diese eine Bodenfläche von phi * r² = 3,14 * 0,25m² = 0,196m²
Und ein Volumen von 0,196m² * 1m = 0,196m³
Bei einer ungefähren Dichte des Wassers von 1000kg/m³ ergibt sich
folgende Kraft auf die plan am Boden liegende Platte:
F = m * g = 1000kg/m³ * 0,196m³ * 9,81m/s² = 1922,76N
Und folgender Druck:
P = F / A = 1922,76N / 0,196m² = 9810N/m² = 0,098bar bzw. 98mbar.
So und jetzt sag mir bitte warum dies nicht ausreichen soll ein kleines
Loch abzudichten?

Bis denne
Andreas

Sabine Wolf

unread,
Jun 26, 2004, 5:48:51 PM6/26/04
to
Andreas Wild schrieb

> Nehmen wir an die Tonne hat einen 0,5m Durchmesser und ist 1m hoch.
> Dann hat diese eine Bodenfläche von phi * r² = 3,14 * 0,25m² = 0,196m²
> Und ein Volumen von 0,196m² * 1m = 0,196m³
> Bei einer ungefähren Dichte des Wassers von 1000kg/m³ ergibt sich
> folgende Kraft auf die plan am Boden liegende Platte:
> F = m * g = 1000kg/m³ * 0,196m³ * 9,81m/s² = 1922,76N
> Und folgender Druck:
> P = F / A = 1922,76N / 0,196m² = 9810N/m² = 0,098bar bzw. 98mbar.
> So und jetzt sag mir bitte warum dies nicht ausreichen soll ein kleines
> Loch abzudichten?

Warum so kompliziert, was einzig wichtig für den Druck ist, ist die Höhe der
Wassersäule, 10m sind etwa ein Bar, damit sind 1m etwa 0,1 bar. Was du
aber ganz außer acht läßt, ist die Fläche des Lochs, die bestimmt ja
schließlich, wieviel Kraft auf die Abdichtung wirkt, pro cm² Loch wirkt etwa
1 Newton, der Druck kann ja nur da wirken, wo durch das Loch kein
Gegendruck mehr da ist. .

Sabine

Josef Kaup

unread,
Jun 26, 2004, 6:20:21 PM6/26/04
to
Sandra Heinzen schrieb:

> [...] Wie bekommen wir diese kleine Loch
> wieder zu ?

Hallo Sandra,

im Elektohandel gibt es Stopfen mit denen Reservelöcher für
Kabeleinführungen verschlossen werden können.
Diese Stopfen sind aus Kunststoff oder Messing mit Gegenringen (Muttern
zum festschrauben) in verschiedenen Größen.

Wenn kein langer Riss sondern nur ein Loch vorhanden ist, kannst Du das
Fass damit auf einfache Weise und dauerhaft abdichten.

Hier kannst Du unten auf dem Bild solche Stopfen und die Gegenringe aus
Kunststoff oder Metall sehen:
http://www.niedax.de/deutsch/produkte/kleinhuis/kabelverschraubungen.htm

Viele Grüße
Josef

Gudrun Ewald

unread,
Jun 26, 2004, 6:30:54 PM6/26/04
to

"Günther Grund" <g.g....@web.de> schrieb

>
> Sehr gut. Dann müsste ein Stück Klebeband übers Loch und anschliessendem
> Anstrich mit Unterbodenschutz für's Auto auch gehen.
>
>
Sehr schön, dann fang schon mal an, mit Altautos zu handeln :-(
Oder doch lieber wegwerfen, wie eine irreparable Plastikregentonne oder was war dein Tipp?
Mit Heimwerken hat das nicht viel zu tun.
Gudrun


Peter Gutbrod

unread,
Jun 26, 2004, 7:14:54 PM6/26/04
to
IMHO haben Andreas und Sabine (zumindest im ersten Teil Ihrer Mail) Recht.
Es kommt nur auf die Höhe der Wassersäule im Fass an. Die bestimmt den Druck
am Boden und Druck ist nichts anderes als Kraft pro Fläche. Die Größe des
Loches ist nicht ausschlaggebend. Bildlich könnt Ihr Euch davon z.B. so
überzeugen: Ihr stellt ein großes Glas über das kleine Loch und dichtet den
Rand z.B. mit Silikon ab. Mit der Zeit wird das Wasser unterhalb des Glases
rauslaufen. Die Kraft, die auf das Glas wirkt, hängt jetzt nur von der
Wassersäule und der Fläche des Glases ab, nicht aber von der Größe des
Loches im Fass.
Oder anders gesagt: Der Wasserdruck am Boden wirkt in alle Richtungen
gleich, nicht nur nach unten. Ist Wasser unter dem Abdichtplättchen, drückt
das mit gleicher Kraft noch oben, wie das Wasser über dem Plättchen nach
unten drückt, Nettoeffekt null (naja, das Plättchen wird etwas
zusammengedrückt). Ist kein Wasser drunter, drückt nichts nach oben,
Nettoeffekt: Kraft nach unten.

Zurück zur Praxis: ich würde ein Stück Hartgummi oder Kunststoff mit einem
flexiblen Kleber (Silicon) von INNEN über das Loch kleben. Ich denke das
hält. Oder, wenn die Tonne jetzt nicht ein besonders hübsches Einzelexemplar
ist, die 5 Euro für den Kleber und die halbe Stunde Bastelarbeit sparen und
mir ne neue Tonne für 15 Euro holen.

Grüße

Peter

Ernst Keller

unread,
Jun 26, 2004, 8:54:42 PM6/26/04
to
On Sat, 26 Jun 2004 23:48:51 +0200, "Sabine Wolf" <sabine...@web.de> wrote:

>
>Warum so kompliziert, was einzig wichtig für den Druck ist, ist die Höhe der
>Wassersäule, 10m sind etwa ein Bar, damit sind 1m etwa 0,1 bar. Was du
>aber ganz außer acht läßt, ist die Fläche des Lochs, die bestimmt ja
>schließlich, wieviel Kraft auf die Abdichtung wirkt, pro cm˛ Loch wirkt etwa
>1 Newton, der Druck kann ja nur da wirken, wo durch das Loch kein
>Gegendruck mehr da ist. .
>

Je kleiner das Loch umso kleiner der Anpressdruck.

Ernst

--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.

Hannes Birnbacher

unread,
Jun 27, 2004, 2:02:22 AM6/27/04
to
Antwort auf die Nachricht vom Sat, 26 Jun 2004 23:10:07 +0200 von
Gudrun Ewald:

>
> Zum Loch in der billigen Tonne: Ich habe es erst mit
> Heisskleber, dann mit Silikon ebenso erfolglos versucht und dann
> einfach ein übrig gebliebenes Stück des Alu-Teer(?)
> Dachrinnenklebebandes draufgeklebt. Es hält!

Davon habe ich noch 49 mtr. (oder waren's 14...). Dieses
Dachrinnenband klebt wirklich wie der Teufel. (kann nur Not ein
Stück davon abgeben). Meine Dachrinne (23 Jahre alt) ist an der
durchkorrodierten Lötstelle seit 2 Jahren wieder dicht. Das
einzige, wo es- wegen Fortsetzung des Risses- nichts geholfen hat,
war in der Regentonne...

Hannes Birnbacher

unread,
Jun 27, 2004, 2:04:19 AM6/27/04
to
Antwort auf die Nachricht vom Sun, 27 Jun 2004 01:14:54 +0200 von
Peter Gutbrod:

>
> Zurück zur Praxis:

Jau. Könnten die Herrschaften nicht in Zukunft dazuschreiben, ob
sie selber eine Regentonne besitzen, ob sie sie repariert haben,
ob die Reparatur erfolgreich war und wie lange schon?

Markus Verginer

unread,
Jun 27, 2004, 2:31:23 AM6/27/04
to
Am Sat, 26 Jun 2004 23:34:07 +0200 schrieb Andreas Wild:

> Nehmen wir an die Tonne hat einen 0,5m Durchmesser und ist 1m hoch.
> Dann hat diese eine Bodenfläche von phi * r² = 3,14 * 0,25m² = 0,196m²
> Und ein Volumen von 0,196m² * 1m = 0,196m³
> Bei einer ungefähren Dichte des Wassers von 1000kg/m³ ergibt sich
> folgende Kraft auf die plan am Boden liegende Platte:
> F = m * g = 1000kg/m³ * 0,196m³ * 9,81m/s² = 1922,76N
> Und folgender Druck:
> P = F / A = 1922,76N / 0,196m² = 9810N/m² = 0,098bar bzw. 98mbar.
> So und jetzt sag mir bitte warum dies nicht ausreichen soll ein kleines
> Loch abzudichten?

Auf der anderen Seite des Loches herrscht doch normaler Luftdruck, das sind
1013 mbar

SCNR ;-)

Gruß,
Markus
--
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Wolfgang Horejsi

unread,
Jun 27, 2004, 2:36:49 AM6/27/04
to
"Hannes Birnbacher" <hannes.b...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:20040626190947.2cbfe...@gmx.de...

>Ist ja auch klar. Auf so ein Material in der Stärke eines
>Putzeimers lastet bei den kleinsten handelsüblichen Regentonnen
>ein Druck von 200 kg, wenn sie voll sind.

Ein Druck von 200kg? 0,1bar würde die Sache eher treffen.

--
Wolfgang Horejsi WWW.YZF1000.DE

Schon angesehen? http://www.gbw.org/nd/adrnd.html


Wolfgang Horejsi

unread,
Jun 27, 2004, 2:40:18 AM6/27/04
to
"Peter Gutbrod" <nor...@spielzeit.com> schrieb im Newsbeitrag
news:BD03D00E.2AC23%nor...@spielzeit.com...

> Es kommt nur auf die Höhe der Wassersäule im Fass an. Die bestimmt den
Druck
> am Boden und Druck ist nichts anderes als Kraft pro Fläche. Die Größe des
> Loches ist nicht ausschlaggebend.

Wenn Wasser entnommen wird, und das ist ja der primäre Zweck des
Regenfasses, geht der Druck gegen null. Ich würde den Wasserdruck nicht mit
einkalkulieren.

Wolfgang Horejsi

unread,
Jun 27, 2004, 2:41:52 AM6/27/04
to
"Hannes Birnbacher" <hannes.b...@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:20040627080419.5436c...@gmx.de...

>Jau. Könnten die Herrschaften nicht in Zukunft dazuschreiben, ob
>sie selber eine Regentonne besitzen, ob sie sie repariert haben,
>ob die Reparatur erfolgreich war und wie lange schon?

Ich habe kein Küchenmesser, sondern den Elektrofuchsschwanz genommen.

Soweit mein Erfahrungsbericht zu perforierten Regentonnen.

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 2:44:51 AM6/27/04
to
"Gudrun Ewald" schrieb im Newsbeitrag ...

> Oder doch lieber wegwerfen, wie eine irreparable Plastikregentonne oder
was war dein Tipp?

Hä, wie bist du denn drauf?

> Mit Heimwerken hat das nicht viel zu tun.

Wie interpretierst du denn Heimwerken.
Anschauen, verwerfen, neu kaufen?

Für dich war der Tipp doch sowieso nicht gedacht.

Auweia.

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 2:57:23 AM6/27/04
to
"Wolfgang Horejsi" schrieb im Newsbeitrag ...

> Ein Druck von 200kg? 0,1bar würde die Sache eher treffen.

So isses.
Die 200 kg verteilen sich doch auf den Boden. Pro cm² kommen da ein paar
Gramm an punktueller Belastung raus.

Gruss
Günther

Andreas Wild

unread,
Jun 27, 2004, 3:02:57 AM6/27/04
to

Sabine Wolf schrieb:


> Warum so kompliziert, was einzig wichtig für den Druck ist, ist die Höhe der
> Wassersäule, 10m sind etwa ein Bar, damit sind 1m etwa 0,1 bar. Was du
> aber ganz außer acht läßt, ist die Fläche des Lochs, die bestimmt ja
> schließlich, wieviel Kraft auf die Abdichtung wirkt, pro cm² Loch wirkt etwa
> 1 Newton, der Druck kann ja nur da wirken, wo durch das Loch kein
> Gegendruck mehr da ist. .

Nein, eben nicht. Wenn die Platte wirklich plan aufliegt, dann hast du
keinen Gegendruck von unten.

Ulrike Pasching

unread,
Jun 27, 2004, 3:02:16 AM6/27/04
to
"Sandra Heinzen" schrieb:

> wir haben da ein Problem mit einer Kunststoffregentonne-
> Sie steht auf einem Kiesbett und ein Stein hat sich von
> unten durch den Kunststoff gebohrt und es läuft jetzt
> etwas Wasser heraus. Wie bekommen wir diese kleine Loch
> wieder zu ? Welcher Kleber ist geeignet ?

Wenn ich mir die bisherigen Antworten ansehe, nun ein Vorschlag aus
der Praxis:

Schmeißen und eine neue Tonne kaufen.

Gruß Ulli

Sandra Heinzen

unread,
Jun 27, 2004, 3:03:07 AM6/27/04
to
Hannes Birnbacher wrote:

> Antwort auf die Nachricht vom Sat, 26 Jun 2004 00:09:07 +0200 von
> Sandra Heinzen:
>
[...]
>
> Garkeiner, du musst immer erst 200 ltr. Wasser reinlaufen (damit
> sich der volle Druck zeigt) und dann 200 ltr. Wasser rauslaufen
> lassen, wenn's doch nicht dicht war.
>
> Schneid' die Tonne mit einem Brotmesser in kleine Stücke zum
> Wegschmeissen und kauf eine neue. Kostet ja bisweilen nur 10 Euro.
> Die hab' ich bei mir dann auf einem Brunnenring (war in dem
> Schutt, der bei Einzug im Garten lag) gestellt, den ich bündig mit
> feinem Sand gefüllt hatte, sodaß die Tonne einerseits in der
> Fläche gestützt war, zum anderen ganz eben stand.

Na, das ist der letzte "Tipp", den wir ausprobieren werden, es ist eine 500l
Tonne, die kostet leider mehr als 10 Eur. Und das dauert lange mit dem
Brotmesser.
>
> Im Moment überlege ich, ob ich das ganze Tonnengeraffels nicht
> abschaffe. In all den Jahren hat es kein Jahr gegeben, wo nicht
> die Dachrinne, der überteuerte Entnahmeeinsatz oder der
> Zuleitungsschlauch verstopft war, sodaß ich um die Füllung durch
> die ergiebigen Frühlingsregen kam.

Dagegen helfen Abdeckgitter auf der Dachrinne (gibt es in jedem Baumarkt und
einmal im Jahr bei Aldi) und Säubern der Rinne nachdem das letzte Blatt im
Garten liegt und nicht mehr am Baum. Ja ich weiß, sauarbeit mit kalten
Fingern, aber Dank der Gitter ist es nicht so wild.

> In der primitiven Anlage
> stecken an Teilen bestimmt inzwischen 100 Mark drin(das entspricht
> hier bei uns ca. 25.000 Liter Leitungswasser, und 2500 Gießkannen
> brauche ich für den Garten sicher für den Rest meinees Lebens
> nicht) und sicher nochmal 100 Arbeitsstunden.
>
2500 Gißkannen, das dauert ein paar Jahre, aber die Zahl kann man erreichen.
Aber wirtschaftliche Überlegungen sind nicht das einzige Ziel. Auch das
Gefühl, nicht das teure Leitungswasser für die Blumen zu verwenden, ist
nicht zu verachten. Außerdem ist das Wasser aus der Tonne wärmer. Aber das
ist jetzt ein anderes Thema.

Gruß
Sandra, die ersteinmal die anderen Tipps ausprobiert.

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 3:21:07 AM6/27/04
to
"Ernst Keller" schrieb im Newsbeitrag ...

> > ..., der Druck kann ja nur da wirken, wo durch das Loch kein


> >Gegendruck mehr da ist. .

Genau.
Das versuch die ganze Zeit zu erklären.

> Je kleiner das Loch umso kleiner der Anpressdruck.

Richtig.
Und für mich war die Frage, ob dieser geringe Druck ausreicht, um ein
kleines Loch zu schliessen. Es geht jedenfalls nicht dadurch, dass ich eine
grosse Stöpselfläche in Form von Knete erzeuge, da das Loch nicht mitwächst
und die grosse "Andruckfläche" eigentlich gar keinen Druck erzeugt, da sie
ihm nur ausgesetzt ist.

Gruss
Günther

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 3:25:02 AM6/27/04
to
"Markus Verginer" schrieb im Newsbeitrag ...

> Auf der anderen Seite des Loches herrscht doch normaler Luftdruck, das
sind
> 1013 mbar

Genau.
Die herrschen aber auf der Wasseroberfläche der Tonne auch.
Aber der Ansatz ist nicht schlecht.
Ich sagte ja, das Loch müsse vergrössert werden, damit wächst die Grösse des
Stöpsels und auch der Druck.

Gruss
Günther

F.-W. Rakowsky

unread,
Jun 27, 2004, 3:47:35 AM6/27/04
to
Markus Verginer wrote:

> Am Sat, 26 Jun 2004 23:34:07 +0200 schrieb Andreas Wild:
>
>> Nehmen wir an die Tonne hat einen 0,5m Durchmesser und ist 1m hoch.
>> Dann hat diese eine Bodenfläche von phi * r² = 3,14 * 0,25m² = 0,196m²
>> Und ein Volumen von 0,196m² * 1m = 0,196m³
>> Bei einer ungefähren Dichte des Wassers von 1000kg/m³ ergibt sich
>> folgende Kraft auf die plan am Boden liegende Platte:
>> F = m * g = 1000kg/m³ * 0,196m³ * 9,81m/s² = 1922,76N
>> Und folgender Druck:
>> P = F / A = 1922,76N / 0,196m² = 9810N/m² = 0,098bar bzw. 98mbar.
>> So und jetzt sag mir bitte warum dies nicht ausreichen soll ein kleines
>> Loch abzudichten?
>
> Auf der anderen Seite des Loches herrscht doch normaler Luftdruck, das
> sind 1013 mbar
>
> SCNR ;-)
>
> Gruß,
> Markus

Die ganze Druckdiskussion ist doch sinnlos. Von oben 1 bar (Luft) + 0,1 bar
(Wasser), von unten 1 bar (Luft). Daraus resultiert als
"Reparaturvorschlag", den Luftdruck auf einer Seite zu verringern
(Vakuumpumpe) und von der anderen Seite einen Gegenstand plan über das Loch
zu legen. Funktioniert als Laborversuch durchaus, sogar ohne Pumpe. Man
lege auf einen vollständig mit Wasser gefüllten Standzylinder eine
Glasscheibe und drehe diese Anordnung um, die Glasscheibe wird vom
Luftdruck unter den Zylinder gepresst, solange keine Luft in den Zylinder
eindringt. Diese Anordnung ist als Regentonne nicht sehr praktisch.

Gruß
Friedhelm

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 3:55:43 AM6/27/04
to
"Peter Gutbrod" schrieb im Newsbeitrag ...

> Es kommt nur auf die Höhe der Wassersäule im Fass an.

Falsch.

> Die bestimmt den Druck
> am Boden und Druck ist nichts anderes als Kraft pro Fläche.

Richtig.

> Die Größe des
> Loches ist nicht ausschlaggebend.

Falsch.
Da fehlt doch die Hälfte.

> Bildlich könnt Ihr Euch davon z.B. so
> überzeugen: Ihr stellt ein großes Glas über das kleine Loch und dichtet
den
> Rand z.B. mit Silikon ab. Mit der Zeit wird das Wasser unterhalb des
Glases
> rauslaufen. Die Kraft, die auf das Glas wirkt, hängt jetzt nur von der
> Wassersäule und der Fläche des Glases ab, nicht aber von der Größe des
> Loches im Fass.

Also, was war das denn nun?
Ich stell in ein volles Wasserfass ein umgedrehtes Glas und kleb das unter
Wasser mit Silikon fest?
Muss ja wohl, denn das Wasser im Glas läuft anschliessend tröpfchenweise
wieder raus. Wenn da nicht die Sache mit dem Vakuum wäre, das sich langsam
entwickelt und das Wasser am tröpfeln hindert. Das Silikon wird nie
trocknen.
Falls das überhaupt funktionieren sollte, dann kann man den Erfolg in 2
Jahren bewundern, wenn das Wasser unter dem Glas restlos verdunstet ist.
Solange das Wasser noch im Glas ist, entwickelt sich auch nicht der volle
Anpressdruck. Aber dafür hast du das Silikon, damit das Glas nicht umfallen
kann. ;0)

Wenn ich mal daran erinnern darf:
Ich behauptete, dass mit einem GROSSEN Knetstöpsel unter Zuhilfenahme des
Wasserdruckes kein KLEINES Loch abgedichtet werden kann.
Demnach ist alles, was ein hohes Eigengewicht hat oder Klebekraft hat, nicht
gerade themenbezogen.

Wenn du schon solche "bildlichen Beweise" bringst, dann mach die Tonne leer
und kleb das Glas auf den trocknen Boden. Dann kann auch das Silikon
trocknen und das Wasser darunter ist von Anfang an wech.

Nur, wer macht so einen Quatsch?

> Ist Wasser unter dem Abdichtplättchen, drückt
> das mit gleicher Kraft noch oben, wie das Wasser über dem Plättchen nach
> unten drückt, Nettoeffekt null (naja, das Plättchen wird etwas
> zusammengedrückt). Ist kein Wasser drunter, drückt nichts nach oben,
> Nettoeffekt: Kraft nach unten.

Sag ich doch die ganze Zeit. :0(
Die Grösse des Stöpsels spielt keine Rolle, solange das Loch klein bleibt.
Um aber das kleine Loch abzudichten, reicht der darüber liegende Wasserdruck
nicht aus. Also muss das Loch vergrössert werden. Grosses Loch - grosser
Stöpsel - grosser Druck - grosse Dichtigkeit - grosse Zufriedenheit. ;0)

Gruss
Günther

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 3:57:46 AM6/27/04
to
"Andreas Wild" schrieb im Newsbeitrag ...

> P = F / A = 1922,76N / 0,196m² = 9810N/m² = 0,098bar bzw. 98mbar.


> So und jetzt sag mir bitte warum dies nicht ausreichen soll ein kleines
> Loch abzudichten?

Hab ich doch mehrmals versucht, in ganz einfachen Worten. Kann nicht anders.
Keiner versteht mich. :0(

Warum so eine komplizierte Rechnung? Wenn die Tonne 1 m hoch ist, ist der
Druck 0,1 bar, 1/10 von 1 bar (10 mWs). Da brauch ich doch nix zu rechnen.
Das, was du errechnet hast bezieht sich auf den Boden der Tonne. Stell dir
vor, die Tonne mit dem Loch hängt über dir. Das Wasser piselt aus dem Loch.
Das kannst du bequem mit dem Finger zuhalten. Du wirst aber nicht die Tonne
anheben können. Das sind doch zwei verschieden Dinge. Das eine ist der
statische Wasserdruck, das andere die Gewichtskraft des Wassers.
Um die Gewichtskarft des Wassers nutzen zu können, reicht es nicht, eine
Platte in die Tonne auf den Boden zu legen. Die kannst du doch auch ganz
bequem wieder anheben, obwohl, wie so manch einer hier glaubt eine Last von
200 kg darauf lastet. Die Platte selbst ist dem Druck zwar ausgeliefert,
aber sie kann ihn nicht weitergeben, weil alles um sie herum den gleichen
Druck hat. Sie wird gewissermassen schwerelos (kommt auf das Material an).

Gruss
Günther

Message has been deleted

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 4:03:04 AM6/27/04
to
"Wolfgang Horejsi" schrieb im Newsbeitrag ...

> Wenn Wasser entnommen wird, und das ist ja der primäre Zweck des


> Regenfasses, geht der Druck gegen null.

Wenn eine Regenwassertonne aufgestellt wird, soll die auch dicht sein. Das
wär für mich der primäre Punkt. Wenn das Wasser von alleine rausläuft nutzt
dir auch dein guter Vorsatz nichts, das Wasser zu entnehmen. Es ist ja
nichts drin.

Gruss
Günther

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 4:22:00 AM6/27/04
to
"Andreas Wild" schrieb im Newsbeitrag ...

> > Was du
> > aber ganz außer acht läßt, ist die Fläche des Lochs, die bestimmt ja
> > schließlich, wieviel Kraft auf die Abdichtung wirkt,

> Nein, eben nicht. Wenn die Platte wirklich plan aufliegt, dann hast du
> keinen Gegendruck von unten.

Ja, eben doch.
Egal, was und wie du das rauflegst, es ist dem ihn umgebenden Wasserdruck
ausgesetzt und übt damit keinen Druck senkrecht nach unten aus. Es liegt nur
am Boden rum.
Es muss eine Druckentlasung unter der Platte stattfinden. Das geht nur, wenn
du das Loch vergrösserst.

Der Anpressdruck steigt mit der Grösse der Fläche. Also reicht es auch
nicht, eine kleine Platte über das kleine Loch zu legen.

Gruss
Günther

Hannes Birnbacher

unread,
Jun 27, 2004, 3:50:35 AM6/27/04
to
Antwort auf die Nachricht vom Sun, 27 Jun 2004 08:57:23 +0200 von
Günther Grund:

>
> > Ein Druck von 200kg? 0,1bar würde die Sache eher treffen.
>
> So isses.
> Die 200 kg verteilen sich doch auf den Boden. Pro cm² kommen da
> ein paar Gramm an punktueller Belastung raus.

Wieviel Kraft auf einen Quadratzentimeter einwirkt, ist da doch
wurst, verehrte Herren Haare-mit-dem-Fuchsschwanz-Spalter;-). Dass
da 200 Kg auf wenige hundert Gramm dünnes Plastik mit ein paar
nicht erwähnenswerten Versteifungsrippen untendran drücken, ist
das, worauf es ankommt. Also nicht auf drei Steine stellen,
damit's nicht wackelt, und auch nicht auf einen Haufen
Kieselsteine, wovon einer garantiert den Boden von unten sprengt,
sondern eine bombenfeste Unterlage und dann eine "weiche"
Zwischenlage schaffen.

Hannes Birnbacher

unread,
Jun 27, 2004, 3:53:01 AM6/27/04
to
Antwort auf die Nachricht vom Sun, 27 Jun 2004 09:03:07 +0200 von
Sandra Heinzen:

>

> > Im Moment überlege ich, ob ich das ganze Tonnengeraffels nicht
> > abschaffe. In all den Jahren hat es kein Jahr gegeben, wo
> > nicht die Dachrinne, der überteuerte Entnahmeeinsatz oder der
> > Zuleitungsschlauch verstopft war, sodaß ich um die Füllung
> > durch die ergiebigen Frühlingsregen kam.
>
> Dagegen helfen Abdeckgitter auf der Dachrinne (gibt es in jedem
> Baumarkt und einmal im Jahr bei Aldi) und Säubern der Rinne
> nachdem das letzte Blatt im Garten liegt und nicht mehr am Baum.
> Ja ich weiß, sauarbeit mit kalten Fingern, aber Dank der Gitter
> ist es nicht so wild.

Leider bin ich weder schwindelfrei, noch habe ich Flügel, noch
kommt man an die Dachrinne mit einer Leiter vom Boden ran (Balkon
& Dachüberstand), noch genügt eine Leiter auf dem Balkon, noch
sind Blätter mein Problem (sondern runtergespültes Moos,
aufgelöste Reste von Silvesterraketen, Zigarettenkippen vom
Nachbarn im Doppelhaus usw.).

Aber danke für die Tipps...

Klaus Nickisch

unread,
Jun 27, 2004, 6:21:47 AM6/27/04
to
Hallo Sandra,

kleben kann man einige (!!) Kunststoffe mit Erfolg nur, wenn man weiß um
welches Material es sich handelt. Vermutlich ist es nylonartig. Das kannst
Du IMHO überhaupt nicht kleben, höchstens schweißen.
Ich wüsste im Moment nur zwei Lösungen:

1. Kaufübliche 200L Regentonnen haben 2 fertige Bohrungen, je eine oben und
eine unten. Die unten ist für den (meist beiligenden) Ablaufhahn, die obere
Bohrung für einen Überlauf oder Kaskadierung mehrerer Fässer. Der ist mit
einem schraubbaren Stopfen verschlossen. Versuche doch mal diese Stopfen im
Baumarkt einzeln zu kaufen und reibe das Loch in Deinem Fass vorsichtig und
rund auf bis dieser Stopfen passt. Da so eine Lösung aufträgt und
dummerweise am Boden sitzt, muss dann das Fass irgendwie so hochgestellt
werden, dass kein Druck auf dem Stopfen lastet, z.B. mit Ziegelsteinen oder
Kanthölzern.

2. Bei uns in der Nähe gibt es papierverarbeitende Industrie. Die verkaufen
für wenig Geld 800/1000 l Nylonfasser in einem Rohrkäfig. Die Dinger sind
würfelförmig, so dass sie sich gut in einer Ecke oder an einer Hauswand
stellen lassen. Sieht man hier öfters in Gärten stehen.

3. Du kannst auch einfach eine dicke Schraube mit Mutter und Dichtung
nehmen, evtl. aus dem Sanitärhandel.

Gruß
Klaus


Wolfgang Blecker

unread,
Jun 27, 2004, 7:33:11 AM6/27/04
to

>
> > Ein Druck von 200kg? 0,1bar würde die Sache eher treffen.
>
> So isses.
> Die 200 kg verteilen sich doch auf den Boden. Pro cm² kommen da
> ein paar Gramm an punktueller Belastung raus.

>Wieviel Kraft auf einen Quadratzentimeter einwirkt, ist da doch
>wurst, verehrte Herren Haare-mit-dem-Fuchsschwanz-Spalter;-). Dass
>da 200 Kg auf wenige hundert Gramm dünnes Plastik mit ein paar
>nicht erwähnenswerten Versteifungsrippen untendran drücken, ist
>das, worauf es ankommt. Also nicht auf drei Steine stellen,
>damit's nicht wackelt, und auch nicht auf einen Haufen
>Kieselsteine, wovon einer garantiert den Boden von unten sprengt,
>sondern eine bombenfeste Unterlage und dann eine "weiche"
>Zwischenlage schaffen.

Wieviel Kraft auf einen Quadratzentimeter einwirkt, ist da doch
wurst, verehrte Herren Haare-mit-dem-Fuchsschwanz-Spalter;-). Dass
da 200 Kg auf wenige hundert Gramm dünnes Plastik mit ein paar
nicht erwähnenswerten Versteifungsrippen untendran drücken, ist
das, worauf es ankommt. Also nicht auf drei Steine stellen,
damit's nicht wackelt, und auch nicht auf einen Haufen
Kieselsteine, wovon einer garantiert den Boden von unten sprengt,
sondern eine bombenfeste Unterlage und dann eine "weiche"
Zwischenlage schaffen.


Einfach Physik :-) Wasser wiegt 1 kg/l bei ich glaube 20 Grade .. Die Tonne
hat ein Grundfläche (meistens Rund :-) ) und die 200 Kg einer 200 L Tonne
verteilen sich auf diese Fläche.
Daraus kannst du dann einen druck pro cm² ausrechnen.. Das gleiche passiert
mit der Fläche, auf die die Tonne aufliegt (zuzücglich dem Eigengewicht der
Tonne) .. Und wenn die nur
auf Ziegelsteinen stehen, ist die Fläche natürlich viel kleiner als wenn sie
komplett aufliegt.. Und wenn das Material die Belastung nicht aushält gehts
eben kaputt... Du kannst z.B einen
entsprechend starke Metall oder sonstwas Platte auf die Ziegelsteine stellen
die das aushält.
Spitze steine sind natürlich tödlich, sehr kleine auflagefläche und ergo ein
sehr hohe belastung . Das iss alles. Ob man so ne Tonne dauerhaft gescheit
flicken kann ist
stark material abhänigig.. Und villeicht aus , wie sagt man so schön,
ökonmischen Gründen garnicht gewollt.


Message has been deleted

Wolfgang Blecker

unread,
Jun 27, 2004, 7:44:29 AM6/27/04
to

"Günther Grund" <g.g....@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:cblt7l$k7e$2...@online.de...
Und es herrscht ja auch noch ein druck auf die Seiten der Platte, die hat ja
auch eine Dicke ..


Hannes Birnbacher

unread,
Jun 27, 2004, 8:05:23 AM6/27/04
to
Antwort auf die Nachricht vom Sun, 27 Jun 2004 13:33:11 +0200 von
Wolfgang Blecker:

> Du kannst z.B einen
> entsprechend starke Metall oder sonstwas Platte auf die
> Ziegelsteine stellen die das aushält.

Nee, das nützt auch nichts. Das ganze Tonnengeraffels ist ja unten
nicht eben. Bei Deinem Tipp verlässt Du Dich darauf, dass es
reicht, den Rand unten auf die Metallplatte zu stellen. Bis
wenigstens die Rippen ebenfalls drauf aufliegen, muss sich der
Boden schon um einen Zentimeter nach unten durchbiegen.

Dann musst Du eben die 200 kg Wasser durch den Umfang dividieren,
um festzustellen, mit welcher Kraft jeder Zentimeter des Umfangs
versucht wird abzuscheren. Das wird das Weichplastik üblicher
Billigtonnen sicher aushalten - aber jetzt lass mal' jemanden die
halbvolle Tonne aus irgend einem Grund ankippeln oder treten ...
ich behandle meine lieber wie ein rohes Ei, und da gehört auch
dazu, sie ganz weich und flächig zu lagern und nicht wie Kolumbus
voll auf den Untergrund zu hauen;-).

Sabine Wolf

unread,
Jun 27, 2004, 10:38:07 AM6/27/04
to
Günther Grund schrieb

> Egal, was und wie du das rauflegst, es ist dem ihn umgebenden Wasserdruck
> ausgesetzt und übt damit keinen Druck senkrecht nach unten aus. Es liegt
nur
> am Boden rum.
> Es muss eine Druckentlasung unter der Platte stattfinden. Das geht nur,
wenn
> du das Loch vergrösserst.
>
> Der Anpressdruck steigt mit der Grösse der Fläche. Also reicht es auch
> nicht, eine kleine Platte über das kleine Loch zu legen.

Die Druckentlastung ließe sich aber noch anders bewerkstelligen,
als das Loch zu vergrößern. Wenn man jetzt etwa einen Gummi-
ring um das Loch legen würde und darauf eine formstabile Platte,
dann dürfte sich doch in der Fläche innerhalb des Gummiringes
nur Luft befinden, weil diese Fläche über das Loch mit dem
Außendruck verbunden ist, und somit müßte auf die Platte
eine Kraft wirken, die das Produkt aus dem Druck und der
Fläche ist, die der Gummiring umschließt.

Sabine

Sabine Wolf

unread,
Jun 27, 2004, 10:40:01 AM6/27/04
to
Markus Verginer schrieb

> Auf der anderen Seite des Loches herrscht doch normaler Luftdruck, das
sind
> 1013 mbar
>
> SCNR ;-)

Also würde es helfen, auf der Unterseite des Loches eine Vakuumpumpe
anzubringen, dann hält der Stöpsel viel besser. ;-)

Sabine

Sabine Wolf

unread,
Jun 27, 2004, 10:41:43 AM6/27/04
to

Ernst Keller

unread,
Jun 27, 2004, 11:03:36 AM6/27/04
to
On Sun, 27 Jun 2004 09:55:43 +0200, Günther Grund <g.g....@web.de> wrote:

>"Peter Gutbrod" schrieb im Newsbeitrag ...
>
>> Es kommt nur auf die Höhe der Wassersäule im Fass an.
>
>Falsch.
>
>> Die bestimmt den Druck
>> am Boden und Druck ist nichts anderes als Kraft pro Fläche.
>
>Richtig.
>
>> Die Größe des
>> Loches ist nicht ausschlaggebend.
>
>Falsch.
>Da fehlt doch die Hälfte.
>

Ja.

>> Bildlich könnt Ihr Euch davon z.B. so
>> überzeugen: Ihr stellt ein großes Glas über das kleine Loch und dichtet
>den
>> Rand z.B. mit Silikon ab. Mit der Zeit wird das Wasser unterhalb des
>Glases
>> rauslaufen. Die Kraft, die auf das Glas wirkt, hängt jetzt nur von der
>> Wassersäule und der Fläche des Glases ab, nicht aber von der Größe des
>> Loches im Fass.
>

Falsch

>Also, was war das denn nun?
>Ich stell in ein volles Wasserfass ein umgedrehtes Glas und kleb das unter
>Wasser mit Silikon fest?
>Muss ja wohl, denn das Wasser im Glas läuft anschliessend tröpfchenweise
>wieder raus. Wenn da nicht die Sache mit dem Vakuum wäre, das sich langsam
>entwickelt und das Wasser am tröpfeln hindert. Das Silikon wird nie
>trocknen.

Natürlich wird das Silikon trocken, es gibt Silikon das unter Wasser klebt.

>Falls das überhaupt funktionieren sollte, dann kann man den Erfolg in 2
>Jahren bewundern, wenn das Wasser unter dem Glas restlos verdunstet ist.
>Solange das Wasser noch im Glas ist, entwickelt sich auch nicht der volle
>Anpressdruck. Aber dafür hast du das Silikon, damit das Glas nicht umfallen
>kann. ;0)
>

Umgekehrt, solange Wasser im Glas ist ist der Anpressdruck am höchsten, sobald
Luft im Glas ist wird der Druck durch den Auftrib der Luft im Glas vermindert.


>Wenn ich mal daran erinnern darf:
>Ich behauptete, dass mit einem GROSSEN Knetstöpsel unter Zuhilfenahme des
>Wasserdruckes kein KLEINES Loch abgedichtet werden kann.

Ein kleines Loch bewirkt auch nur einen kleinen Anpressdruck.

>Demnach ist alles, was ein hohes Eigengewicht hat oder Klebekraft hat, nicht
>gerade themenbezogen.
>

??

>Wenn du schon solche "bildlichen Beweise" bringst, dann mach die Tonne leer
>und kleb das Glas auf den trocknen Boden. Dann kann auch das Silikon
>trocknen und das Wasser darunter ist von Anfang an wech.
>
>Nur, wer macht so einen Quatsch?
>
>> Ist Wasser unter dem Abdichtplättchen, drückt
>> das mit gleicher Kraft noch oben, wie das Wasser über dem Plättchen nach
>> unten drückt, Nettoeffekt null (naja, das Plättchen wird etwas
>> zusammengedrückt). Ist kein Wasser drunter, drückt nichts nach oben,
>> Nettoeffekt: Kraft nach unten.
>

Nein, wenn das Loch gross ist zieht der Sog das Plätchen vors Loch.

>Sag ich doch die ganze Zeit. :0(
>Die Grösse des Stöpsels spielt keine Rolle, solange das Loch klein bleibt.
>Um aber das kleine Loch abzudichten, reicht der darüber liegende Wasserdruck
>nicht aus. Also muss das Loch vergrössert werden. Grosses Loch - grosser
>Stöpsel - grosser Druck - grosse Dichtigkeit - grosse Zufriedenheit. ;0)
>

Richtig, aber nicht die Grösse des Stöpsels/der Platte ist massgebend sondern
die Grösse des Loches..

Ernst

--
Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?
TOFU steht für "Text Oben, Fullquote Unten". Das ist eine Unart, die einen
nicht nur in dieser Newsgroup, sondern im ganzen Netz unbeliebt macht.
Lies "Wie zitiere ich im Usenet?": http://www.afaik.de/usenet/faq/zitieren/.

Peter Gutbrod

unread,
Jun 27, 2004, 11:04:39 AM6/27/04
to
in Beitrag cbluks$lcr$1...@online.de schrieb Günther Grund unter
g.g....@web.de am 27.06.2004 9:55 Uhr:

> Wenn du schon solche "bildlichen Beweise" bringst, dann mach die Tonne leer
> und kleb das Glas auf den trocknen Boden. Dann kann auch das Silikon
> trocknen und das Wasser darunter ist von Anfang an wech.

>Nur, wer macht so einen Quatsch?

Oh Mann, Günther, das war keine Bastelanleitung zum Nachbauen, sondern ein
anschauliches Gedankenspiel. Nimm halt irgendeinen Kleber der unter Wasser
aushärtet, oder erfinde einen oder stellt Dir vor es gäbe einen. Ob das
Wasser unter dem Glas hurtig rausdröppelt oder nicht, hängt nat. von der
Größe des Loches ab, das ist mir auch klar. Aber auch wenn es nur winzig
klein ist, dann dampfelt es halt irgendwann raus, und wenn es 100 Jahre
dauert. Aber darauf kommt es bei dem Bsp . doch überhaupt nicht an! Wenn das
Wasser irgendwann mal draußen ist, egal wie und wann, dann ist es völlig
egal, ob Du an dem Loch noch rumpopelst oder nicht. Das hat keinerlei
Einfluss auf die Kraft, die das Wasser auf das Glas ausübt.

Und genau darum ging es mir. Die Größe des Lochs ist nicht ausschlaggebend,
sondern die Fläche, auf der Du mittels Glas, Stöpsel oder was auch immer das
Wasser aussperrst.

>Sag ich doch die ganze Zeit. :0(
>Die Grösse des Stöpsels spielt keine Rolle, solange das Loch klein bleibt.

Und genau deshalb ist diese Aussage falsch, sorry.
So isses, glaub es oder lass es.

Grüße

Peter

PS: Ich habe ein Fass, aber das steht schön weich und ist bislang dicht.
Folglich keine eigene Erfahrung mit Abdichtung.


Ernst Keller

unread,
Jun 27, 2004, 11:11:13 AM6/27/04
to
On Sun, 27 Jun 2004 13:44:29 +0200, "Wolfgang Blecker" <darth-...@gmx.de>
wrote:

Klar die Dicke der Platte musst du von der Wassersäule abziehen, ist aber
gegenüber den 1000mm Höhe der WS vernachlässigbar.

Ernst Keller

unread,
Jun 27, 2004, 11:15:30 AM6/27/04
to
On Sun, 27 Jun 2004 13:21:35 +0200, Peter Voigt <pe...@voigt.eu.com> wrote:

>Kathinka Wenz schrieb:
>
>> Damit bleibt nur noch das Transportproblem der neuen
>> Tonne, die passt nämlich in kein normales Auto rein.
>
>Dachträger?
>
Ich habe einen 1000l Chemiebehälter auf einer Palette auf der Dachreling
transportiert. Autobahn ist natürlich nicht drin!

Gudrun Ewald

unread,
Jun 27, 2004, 11:34:41 AM6/27/04
to

"Günther Grund" <g.g....@web.de> schrieb
>
> Hä, wie bist du denn drauf?


Ich habe deine Antwort so verstanden, dass du meinen Tipp
als so lächerlich hinstellst, da man, wenn es so einen Kleber gäbe,
der Regentonnen klebt, selbst Autos damit flicken könnte.
>
> > Mit Heimwerken hat das nicht viel zu tun.
>
> Wie interpretierst du denn Heimwerken.
> Anschauen, verwerfen, neu kaufen?

Ein Tipp kam von dir doch gar nicht, da blieb lediglich die
Möglichkeit des Wegwerfens.

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 11:35:24 AM6/27/04
to
"Sabine Wolf"schrieb im Newsbeitrag ...

> Wenn man jetzt etwa einen Gummi-
> ring um das Loch legen würde und darauf eine formstabile Platte,
> dann dürfte sich doch in der Fläche innerhalb des Gummiringes
> nur Luft befinden, weil diese Fläche über das Loch mit dem
> Außendruck verbunden ist, und somit müßte auf die Platte
> eine Kraft wirken, die das Produkt aus dem Druck und der
> Fläche ist, die der Gummiring umschließt.

Das würde gehen sofern es ein grosser Gummiring ist. Hauptsache, die Platte
wird nicht zum grössten Teil vom Wasser umspült. Wenn du allerdings einen
0-Ring nimmst, der gerade so um das Loch reicht, dann geht das nicht.

Weil ich so gern male - http://bullschiet.de/temp/grafik1.gif

Gruss
Günther

Andreas Wild

unread,
Jun 27, 2004, 11:57:30 AM6/27/04
to

Günther Grund schrieb:

> "Sabine Wolf"schrieb im Newsbeitrag ...
>

> Das würde gehen sofern es ein grosser Gummiring ist. Hauptsache, die Platte
> wird nicht zum grössten Teil vom Wasser umspült. Wenn du allerdings einen
> 0-Ring nimmst, der gerade so um das Loch reicht, dann geht das nicht.
>
> Weil ich so gern male - http://bullschiet.de/temp/grafik1.gif

Wir haben aneinander vorbeigeschrieben. Ich bin davon ausgegangen, daß
unter der Platte, die plan aufliegt, kein Wasser ist, ergo kein Auftrieb.

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 11:51:24 AM6/27/04
to
"Gudrun Ewald" schrieb im Newsbeitrag ...

>> Ein Tipp kam von dir doch gar nicht, da blieb lediglich die
> Möglichkeit des Wegwerfens.

na an deiner Stelle, würd ich mal die Brille putzen oder vorlesen lassen.

Zuerst hab ich Sandra (du hast vielleicht mitbekommen, dass sie nach einer
Lösung für das Loch in der Tonne suchte) vorgeschlagen eine Schraube mit
Scheiben, Mutter und Gummidichtung zu besorgen, weil zugeschraubt, meiner
Meinung nach am besten hält.
Irgendwann kamst du mit deiner verklebten Binde und das war auch eine
Lösung, die ich erweitert habe. Ich ging auch davon aus, dass Sandra
mitliest, sodass ich nicht extra noch mal an sie persönlich posten muss.

Mannomann

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 12:06:45 PM6/27/04
to
"Ernst Keller" schrieb im Newsbeitrag ...

> Natürlich wird das Silikon trocken, es gibt Silikon das unter Wasser
klebt.

völlig wurscht, ob's sowas gibt.

> Umgekehrt, solange Wasser im Glas ist ist der Anpressdruck am höchsten,

Blödsinn.
Was da am Boden drückt, ist das Gewicht des Glases und des eingeschlossenen
Wassers. Anpressdruck ist da überhaupt nicht vorhanden.

> sobald
> Luft im Glas ist wird der Druck durch den Auftrib der Luft im Glas
vermindert.

Blödsinn hoch 3.
Reden wir hier von Taucherglocken oder was?
Sobald durch das Loch unter dem Glas Luft eindringt, wirkt auf das Glas die
volle Gewichtskraft des Wassers.

> >Demnach ist alles, was ein hohes Eigengewicht hat oder Klebekraft hat,
nicht
> >gerade themenbezogen.
> >
> ??

Was gibt's da nicht zu verstehen? Es wurde behauptet, der "Wasserdruck tut
sein übriges".
Also komm mir nicht mit Knete und einen 3 kg schweren Bleiklumpen.

> Nein, wenn das Loch gross ist zieht der Sog das Plätchen vors Loch.

Was denn für'n Sog? Wir haben nur Drücke, mal kleiner mal grösser.

> >Die Grösse des Stöpsels spielt keine Rolle, solange das Loch klein
bleibt.
> >Um aber das kleine Loch abzudichten, reicht der darüber liegende
Wasserdruck
> >nicht aus. Also muss das Loch vergrössert werden. Grosses Loch - grosser
> >Stöpsel - grosser Druck - grosse Dichtigkeit - grosse Zufriedenheit. ;0)

> Richtig, aber nicht die Grösse des Stöpsels/der Platte ist massgebend
sondern
> die Grösse des Loches.

Lies nochmal.

Gruss
Günther

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 12:29:37 PM6/27/04
to
"Andreas Wild" schrieb im Newsbeitrag ...

> > Weil ich so gern male - http://bullschiet.de/temp/grafik1.gif

> Wir haben aneinander vorbeigeschrieben. Ich bin davon ausgegangen, daß
> unter der Platte, die plan aufliegt, kein Wasser ist, ergo kein Auftrieb.

Aber was soll denn sonst unter der Platte sein? Vakuum? Das Universum?
Vielleicht Klebstoff? Oder ist sie Bestandteil der Tonne?

Irgendwas muss doch unter Platte sein. Und wenn da tatsächlich nichts wäre,
dann müsste das Wasser an den Rändern der Platte zurückbleiben. Die Platte
müsste einen innigen Kontakt mit dem Boden haben, was wiederum bedeutet,
dass das nichts mit dem Wasserdruck zu tun hat, sondern eher mit der
Adhäsion der Moleküle.

Also bei aller Phantasie, die hier an den Tag gelegt wird, sollten wir uns
an nachvollziehbare Vergleiche halten, die notfalls auch ausprobiert werden
können. Auch wenn es Silikon gibt, dass unter Wasser klebt und das Ganze nur
ein Beispiel sein soll, ist es weit entfernt von jeglicher Praxis.

Ich kann nix für die Gesetze der Physik. Nur mit ausserirdischen Beispielen
sind die nicht zu umgehen.
Es gibt nichts Unwichtigeres als über dieses Loch im Fass zu diskutieren,
wenn ihr euch ständig bemüht an Grundsätzen der Physik zu rütteln.
Ich dachte, ich habe gut erklärt und einige haben's auch verstanden oder
waren wenigstens der gleichen Auffassung, aber nu wird das langsam lästig.

Gruss
Günther

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 12:44:49 PM6/27/04
to
"Ernst Keller"

> >Und es herrscht ja auch noch ein druck auf die Seiten der Platte, die hat
ja
> >auch eine Dicke ..

> Klar die Dicke der Platte musst du von der Wassersäule abziehen, ist aber
> gegenüber den 1000mm Höhe der WS vernachlässigbar.

na wohl eher unwichtig für den Anpressdruck.

Gruss
Günther

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 1:02:56 PM6/27/04
to
"Peter Gutbrod" schrieb im Newsbeitrag ...

> Oh Mann, Günther, das war keine Bastelanleitung zum Nachbauen, sondern ein
> anschauliches Gedankenspiel.

Da wär ich nicht drauf gekommen.
Anschauliche Gedankenspiele haben für mich was praktikabel
Nachvollziehbares.

> Und genau darum ging es mir. Die Größe des Lochs ist nicht
ausschlaggebend,
> sondern die Fläche, auf der Du mittels Glas, Stöpsel oder was auch immer
das
> Wasser aussperrst.
>
> >Sag ich doch die ganze Zeit. :0(
> >>

Ja, du hast recht. Wir reden aneinander vorbei, weil du offenbar meinen Satz
missverstanden hast:


"Die Grösse des Stöpsels spielt keine Rolle, solange das Loch klein bleibt."

Soll nicht heissen, dass das Loch klein bleiben soll, sondern eigentlich
vergrössert werden muss.

Ich versuch's mal anders:
Solange das Loch klein bleibt, nutzt ein grosser Stöpsel nichts.

Sabine Wolf hat das gut erkannt. Wenn um das kleine Loch ein grosser 0-Ring
gelegt wird, ist das eine andere Art der Lochvergrösserung/Druckentlastung.

Im Übrigen bin ich auf deinen Vergleich eingegangen. Wenn du nochmal liest,
hab ich dir recht gegeben.

> Und genau deshalb ist diese Aussage falsch, sorry.
> So isses, glaub es oder lass es.

Das ist nur deine Meinung.

Gruss
Günther

Volker Wollny

unread,
Jun 27, 2004, 1:37:33 PM6/27/04
to
Hi Sandra!

Sandra Heinzen schrieb:

> es läuft jetzt etwas Wasser heraus. Wie bekommen wir diese kleine Loch
> wieder zu ? Welcher Kleber ist geeignet ?

Ganz einfach: Nimm einen Werbeaufkleber von entsprechender Größe und
klebe ihn von innen über das Loch. Mein Bruder hat - mit einem
entsprechend großen Teil, einem Fehldruck eines Firmenaufklebers für den
Geschäftswagen natürlich - sogar einen langen Riss dichtbekommen. Für
ein kleines Loch von einem Steinchen müsste einer der durchschnittlich
großen Aufkleber reichen, die man überall geschenkt bekommt (Produkte,
Parteien, Vereine...).

Grüßle

Volker
--
Des Jägers Ursprung liegt entfernt, dem Paradiese nah: Da war kein Arzt,
kein Advokat, kein Kaufmann, Pfaff und kein Soldat, doch Jäger waren
da...
Jagdvermittlung Volker Wollny http://www.ostalb-jagd.de

Wolfgang Horejsi

unread,
Jun 27, 2004, 2:00:15 PM6/27/04
to

"Günther Grund" <g.g....@web.de> schrieb im Newsbeitrag
news:cbmr7g$tfm$1...@online.de...

> Zuerst hab ich Sandra (du hast vielleicht mitbekommen, dass sie nach einer
> Lösung für das Loch in der Tonne suchte) vorgeschlagen eine Schraube mit
> Scheiben, Mutter und Gummidichtung zu besorgen, weil zugeschraubt, meiner
> Meinung nach am besten hält.

Noch besser wäre es, eine grossflächige Verklebung zu machen. Also
beispielsweise eine alte Frisbyscheibe mit Silikon aufkleben.

--
Wolfgang Horejsi WWW.YZF1000.DE

Schon angesehen? http://www.gbw.org/nd/adrnd.html


Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 2:10:36 PM6/27/04
to
"Wolfgang Horejsi" schrieb im Newsbeitrag ...

> Noch besser wäre es, eine grossflächige Verklebung zu machen. Also
> beispielsweise eine alte Frisbyscheibe mit Silikon aufkleben.

Nee, am allerbesten wäre es, ein Loch in den Boden zu bohren und einen
Korken reinzukloppen.
Geht nur nicht, da der Korken so viel Auftrieb erzeugt, dass er beim
Auftauchen den Boden mitreisst und dabei die ganze Tonne umschmeisst.


Hannes Birnbacher

unread,
Jun 27, 2004, 2:24:31 PM6/27/04
to
Antwort auf die Nachricht vom Sun, 27 Jun 2004 20:10:36 +0200 von
Günther Grund:

>
> Nee, am allerbesten wäre es, ein Loch in den Boden zu bohren und
> einen Korken reinzukloppen.
> Geht nur nicht, da der Korken so viel Auftrieb erzeugt, dass er
> beim Auftauchen den Boden mitreisst und dabei die ganze Tonne
> umschmeisst.

ROTFL

Ich schlackere auch nur noch mit den Ohren ... ;-)))

Gudrun Ewald

unread,
Jun 27, 2004, 2:42:44 PM6/27/04
to

"Günther Grund" <g.g....@web.de> schrieb

> Nee, am allerbesten wäre es, ein Loch in den Boden zu bohren und einen
> Korken reinzukloppen.
> Geht nur nicht, da der Korken so viel Auftrieb erzeugt, dass er beim
> Auftauchen den Boden mitreisst und dabei die ganze Tonne umschmeisst.
> ´

[x] Du schreibst konstruktive Beiträge


Hannes Birnbacher

unread,
Jun 27, 2004, 2:51:54 PM6/27/04
to
Antwort auf die Nachricht vom Sun, 27 Jun 2004 20:42:44 +0200 von
Gudrun Ewald:

> > Nee, am allerbesten wäre es, ein Loch in den Boden zu bohren
> > und einen Korken reinzukloppen.
> > Geht nur nicht, da der Korken so viel Auftrieb erzeugt, dass
> > er beim Auftauchen den Boden mitreisst und dabei die ganze
> > Tonne umschmeisst.´
>
> [x] Du schreibst konstruktive Beiträge


Tut er. Es ist unerträglich, was für ein Mist in dem Thread von
Leuten verzapft wurde, bei denen ich überzeugt bin, dass sie noch
nie in ihrem Leben an der Reparatur einer Regentonne gearbeitet
haben.

Andreas Wild

unread,
Jun 27, 2004, 3:10:49 PM6/27/04
to

Günther Grund schrieb:


> "Andreas Wild" schrieb im Newsbeitrag ...
>
>
>>>Weil ich so gern male - http://bullschiet.de/temp/grafik1.gif
>
>
>>Wir haben aneinander vorbeigeschrieben. Ich bin davon ausgegangen, daß
>>unter der Platte, die plan aufliegt, kein Wasser ist, ergo kein Auftrieb.

> Aber was soll denn sonst unter der Platte sein? Vakuum? Das Universum?
> Vielleicht Klebstoff? Oder ist sie Bestandteil der Tonne?

Vielleicht der Boden der Tonne?

> Irgendwas muss doch unter Platte sein. Und wenn da tatsächlich nichts wäre,
> dann müsste das Wasser an den Rändern der Platte zurückbleiben. Die Platte
> müsste einen innigen Kontakt mit dem Boden haben, was wiederum bedeutet,
> dass das nichts mit dem Wasserdruck zu tun hat, sondern eher mit der
> Adhäsion der Moleküle.

Ja und? Selbst wenn das Wasser am Rand steht hast du immer noch mehr
Druck von oben als von unten, wenn die Platte auf dem Boden der Tonne
liegt. Du bist genaus Stur im nicht verstehen wollen. Wenn die Platte
auf dem Boden liegt und kein Wasser dazwischen ist, dann hast du keinen
Druck von unten.

> Also bei aller Phantasie, die hier an den Tag gelegt wird, sollten wir uns
> an nachvollziehbare Vergleiche halten, die notfalls auch ausprobiert werden
> können. Auch wenn es Silikon gibt, dass unter Wasser klebt und das Ganze nur
> ein Beispiel sein soll, ist es weit entfernt von jeglicher Praxis.

Ich habe eine Tonne mit einem Moosgummi, daß unten lag dicht bekommen.
Auch ein Aquarium mit Riss habe ich so 2 Wochen über die runde bekomme
bis das neue lieferbar war.

> Ich kann nix für die Gesetze der Physik. Nur mit ausserirdischen Beispielen
> sind die nicht zu umgehen.
> Es gibt nichts Unwichtigeres als über dieses Loch im Fass zu diskutieren,
> wenn ihr euch ständig bemüht an Grundsätzen der Physik zu rütteln.

Welche Grundsätze der Physik? Ich rede nicht von einem Gegenstand im
Wasser, klar hat der einen Auftrieb aufgrund des Gegendrucks.
Aber wenn unter diesem Gegenstand kein Wasser mehr ist, gibt es keinen
Gegendruck.

Bis denne
Andreas

Markus Verginer

unread,
Jun 27, 2004, 3:15:10 PM6/27/04
to
Am Sun, 27 Jun 2004 20:10:36 +0200 schrieb Günther Grund:

> Nee, am allerbesten wäre es, ein Loch in den Boden zu bohren und einen
> Korken reinzukloppen.
> Geht nur nicht, da der Korken so viel Auftrieb erzeugt, dass er beim
> Auftauchen den Boden mitreisst und dabei die ganze Tonne umschmeisst.

YMMD
Markus


--
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Ernst Keller

unread,
Jun 27, 2004, 3:18:20 PM6/27/04
to
On Sun, 27 Jun 2004 18:06:45 +0200, Günther Grund <g.g....@web.de> wrote:

>"Ernst Keller" schrieb im Newsbeitrag ...
>
>> Natürlich wird das Silikon trocken, es gibt Silikon das unter Wasser
>klebt.
>
>völlig wurscht, ob's sowas gibt.
>

Ach, vorher hast du gesagt das Silikon wird nicht hart und jetzt wo es
funktioniert ist es wurst, aber zuerst beanstanden.

>> Umgekehrt, solange Wasser im Glas ist ist der Anpressdruck am höchsten,
>
>Blödsinn.
>Was da am Boden drückt, ist das Gewicht des Glases und des eingeschlossenen
>Wassers. Anpressdruck ist da überhaupt nicht vorhanden.
>

Blödsinn hoch 2
Die Wassersäule bewirkt eine Anpressdruck abhängig von ihrer Höhe und der
Fläche des Glases.

>> sobald
>> Luft im Glas ist wird der Druck durch den Auftrib der Luft im Glas
>vermindert.
>
>Blödsinn hoch 3.
>Reden wir hier von Taucherglocken oder was?
>Sobald durch das Loch unter dem Glas Luft eindringt, wirkt auf das Glas die
>volle Gewichtskraft des Wassers.
>

Nur weil du potentierst wird die Aussage nicht richtiger, du hast keine Ahnung
von Hydraulik, auch wenn Wasser im Glas ist wirkt die Wassersäule.

>> >Demnach ist alles, was ein hohes Eigengewicht hat oder Klebekraft hat,
>nicht
>> >gerade themenbezogen.
>> >
>> ??
>
>Was gibt's da nicht zu verstehen? Es wurde behauptet, der "Wasserdruck tut
>sein übriges".
>Also komm mir nicht mit Knete und einen 3 kg schweren Bleiklumpen.
>

Richtig zitieren wäre auch nicht schlecht, ich habe nie sowas geschrieben.

>> Nein, wenn das Loch gross ist zieht der Sog das Plätchen vors Loch.
>
>Was denn für'n Sog? Wir haben nur Drücke, mal kleiner mal grösser.
>

Haben dich deine Eltern nie in der Badewanne spielen lassen wenn der Stöpsel
gezogen war?

>> >Die Grösse des Stöpsels spielt keine Rolle, solange das Loch klein
>bleibt.
>> >Um aber das kleine Loch abzudichten, reicht der darüber liegende
>Wasserdruck
>> >nicht aus. Also muss das Loch vergrössert werden. Grosses Loch - grosser
>> >Stöpsel - grosser Druck - grosse Dichtigkeit - grosse Zufriedenheit. ;0)
>

Doch das kleine Loch reicht aus wenn die Dichtung nicht am Loch, sondern weiter
weg stattfindet, das kleine Loch also auf eine grosse Fläche wirken kann, z.B.
einen O-Ring von einem 125er Rohr um das Loch legen und eine Platte darüber.
EOD

Ernst Keller

unread,
Jun 27, 2004, 3:25:25 PM6/27/04
to
On Sun, 27 Jun 2004 18:29:37 +0200, Günther Grund <g.g....@web.de> wrote:

>Ich kann nix für die Gesetze der Physik. Nur mit ausserirdischen Beispielen
>sind die nicht zu umgehen.

Genau, dann halte dich daran und erfinde nicht Günther-Gestze.



>Es gibt nichts Unwichtigeres als über dieses Loch im Fass zu diskutieren,
>wenn ihr euch ständig bemüht an Grundsätzen der Physik zu rütteln.
>Ich dachte, ich habe gut erklärt und einige haben's auch verstanden oder
>waren wenigstens der gleichen Auffassung, aber nu wird das langsam lästig.
>

Unwichtig ja, rütteln tust du.

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 3:27:19 PM6/27/04
to
"Andreas Wild" schrieb im Newsbeitrag nur Unsinn und ist ...

ein hoffnungsloser Fall.

Ich poste hier nicht um mich mit deinen Hirngespinsten auseinander zu
setzen.
Zwischen einer Platte, woraus auch immer die bestehen soll und was auch
immer zwischen Boden und der Platte sein soll (sehr praxisbezogen:
"Nichts"), ist wohl zu deiner Moosgummiplatte ein Unterschied. Für dich
wahrscheinlich nicht. Und wahrscheinlich lag die einfach so rum und hielt
gaaanz alleine durch den Wasserdruck.

Und wenn wir aneinander vorbeireden, dann mach deinen eigenen Thread auf.
Ich habe alles zum Thema gesagt.

Gib's auf, du wirst es nicht verstehen.

Gruss
Günther

Ernst Keller

unread,
Jun 27, 2004, 3:27:45 PM6/27/04
to

Eben, warum bringst du die Dicke dann ins Spiel? Antwort unnötig.
EOD

michael paap

unread,
Jun 27, 2004, 3:29:48 PM6/27/04
to
Gudrun Ewald wrote:

Ah geh. Der ganze Thread wird langsam extrem lächerlich. Auf dieses
Platikzeugs kann man, wenn es sich um ein kleines Loch handelt,
*irgendwas* von innen draufpappen, was halbwegs klebt und wasserfest
ist. Ob das nun ein FDP-18%-Aufklepber ist, oder ein kleiner Bollen
Knetmasse, den man seinem Kind mopst, ist ziemlich wurscht. Und wenn das
Ding nicht 100% dicht ist und danach pro Tag meinetwegen ein halber
Liter durchsuppt, ist es auch egal. Das sind bei einer 500 l-Tonne knapp
3 Jahre, bis sie leer ist. Sollte die Knetmasse wider Erwarten doch
aufschwimmen, dann knetet man halt ein paar Angler-Bleikügelchen rein.
Man kann sich natürlich auch verrückt machen lassen.

Gruß,
Michael

--
Die Adresse im From existiert, wird aber nicht gelesen. Daher:
Sollte ausnahmsweise eine Mail-Antwort auf ein Posting vonnöten sein,
bitte folgende Adresse verwenden: newsreply@<Domain aus dem From>.

Andreas Wild

unread,
Jun 27, 2004, 3:31:07 PM6/27/04
to

Günther Grund schrieb:

> "Andreas Wild" schrieb im Newsbeitrag nur Unsinn und ist ...
>
> ein hoffnungsloser Fall.

>

> Gib's auf, du wirst es nicht verstehen.

Aber du. Wer im Glashaus sitzt...

Bis denne
Andreas

Hannes Birnbacher

unread,
Jun 27, 2004, 3:42:07 PM6/27/04
to
Antwort auf die Nachricht vom Sun, 27 Jun 2004 21:18:20 +0200 von
Ernst Keller:

> du hast keine Ahnung
> von Hydraulik, auch wenn Wasser im Glas ist wirkt die
> Wassersäule.

Das mag ja wahr sein ... aber kann es sein, daß Dir nie eine
10-Euro-Regentonne in den Arsch gegangen ist und Du aus eigener
Erfahrung hier über deren Reparatur berichtest?

Hannes Birnbacher

unread,
Jun 27, 2004, 3:44:25 PM6/27/04
to
Antwort auf die Nachricht vom Sun, 27 Jun 2004 21:29:48 +0200 von
michael paap:

> Und wenn das
> Ding nicht 100% dicht ist und danach pro Tag meinetwegen ein
> halber Liter durchsuppt, ist es auch egal. Das sind bei einer
> 500 l-Tonne knapp 3 Jahre, bis sie leer ist.


Irrtum, Euer Ehren. Diese Art Tonnen hat die teuflische
Angewohnheit, bei einer kleinen (meist unsichtbaren oder aber
durch das berühmte Stück Alupapier mit Teerkleber verdeckten)
Schadstelle ab einem Mini-Druck "X", z.B. dem von 30 cm
Wassersäule, nachzugeben, und man wundert sich, dass der
Wasserspiegel auch nach der längsten Regenperiode konstant bei
drei Dezimeter bleibt;-).

michael paap

unread,
Jun 27, 2004, 3:57:47 PM6/27/04
to
Hannes Birnbacher wrote:

>> Und wenn das
>> Ding nicht 100% dicht ist und danach pro Tag meinetwegen ein
>> halber Liter durchsuppt, ist es auch egal. Das sind bei einer
>> 500 l-Tonne knapp 3 Jahre, bis sie leer ist.
>
>
> Irrtum, Euer Ehren. Diese Art Tonnen hat die teuflische
> Angewohnheit, bei einer kleinen (meist unsichtbaren oder aber
> durch das berühmte Stück Alupapier mit Teerkleber verdeckten)
> Schadstelle ab einem Mini-Druck "X", z.B. dem von 30 cm
> Wassersäule, nachzugeben, und man wundert sich, dass der
> Wasserspiegel auch nach der längsten Regenperiode konstant bei
> drei Dezimeter bleibt;-).

Aehm... wie bitte soll ich mir dieses "Nachgeben" vorstellen? Und wie
wirkt sich das darauf aus, dass bei einem halben Liter Verlust am Tag
knapp drei Jahre vergehen, bis das Ding leer ist? Mal ganz davon
abgesehen, dass der Verlust mit sinkendem Wasserstand auch noch nachlässt.

Ich habe das Spielchen mit der Knetmasse bei kleineren Behältern
(160l-Aquarium).

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 3:53:45 PM6/27/04
to
"Ernst Keller" schrieb im Newsbeitrag wirres Zeux ...

> >na wohl eher unwichtig für den Anpressdruck.

> Eben, warum bringst du die Dicke dann ins Spiel? Antwort unnötig.

Lern lesen und meld dich dann wieder.
Der obige Satz ist von mir, mehr nicht.

> --
> Was ist TOFU? Wieso finden die anderen meine Artikel schwer zu lesen?

das kann ich dir sagen: weil du wahrscheinlich bei der Grösse des Threads
den Überblick verloren hast oder aus Bequemlichkeit 4/5 davon gar nicht
gelesen und den Rest noch verwechselt hast.

Ernst Keller

unread,
Jun 27, 2004, 4:14:58 PM6/27/04
to
On Sun, 27 Jun 2004 21:42:07 +0200, Hannes Birnbacher
<hannes.b...@gmx.de> wrote:

>Antwort auf die Nachricht vom Sun, 27 Jun 2004 21:18:20 +0200 von
>Ernst Keller:
>
>> du hast keine Ahnung
>> von Hydraulik, auch wenn Wasser im Glas ist wirkt die
>> Wassersäule.
>
>Das mag ja wahr sein ... aber kann es sein, daß Dir nie eine
>10-Euro-Regentonne in den Arsch gegangen ist und Du aus eigener
>Erfahrung hier über deren Reparatur berichtest?

Wer redet denn jetzt noch von Reparatur?

Günther Grund

unread,
Jun 27, 2004, 4:20:50 PM6/27/04
to
"Ernst Keller" schrieb im Newsbeitrag Langweiliges ...

> >> Natürlich wird das Silikon trocken, es gibt Silikon das unter Wasser
> >klebt.
> >
> >völlig wurscht, ob's sowas gibt.
> >
> Ach, vorher hast du gesagt das Silikon wird nicht hart und jetzt wo es
> funktioniert ist es wurst, aber zuerst beanstanden.

Ja, es ist wurscht, weil das Beispiel sowieso grosser Quatsch war. Und ob da
nun Silkon dichtet oder was anderes, war noch wurschter. Das ganze
Gequatsche hier geht um den alleinigen Wasserdruck, der ein Loch schliessen
soll.
Bis auf wenige gute Vergleiche kam aber nur blöde Kinderkacke.

> >> Umgekehrt, solange Wasser im Glas ist ist der Anpressdruck am höchsten,

> Die Wassersäule bewirkt eine Anpressdruck abhängig von ihrer Höhe und der
> Fläche des Glases.

Bist du mit Andreas Wild verwandt, oder glaubst du das wirklich?
Um Gotteswillen, was für ein Schwachsinn.

> >Sobald durch das Loch unter dem Glas Luft eindringt, wirkt auf das Glas
die
> >volle Gewichtskraft des Wassers.
> >
> Nur weil du potentierst wird die Aussage nicht richtiger, du hast keine
Ahnung
> von Hydraulik, auch wenn Wasser im Glas ist wirkt die Wassersäule.

Glaub nur fest dran. Manchmal hilft's.

> >Was gibt's da nicht zu verstehen? Es wurde behauptet, der "Wasserdruck
tut
> >sein übriges".
> >> >

> Richtig zitieren wäre auch nicht schlecht, ich habe nie sowas geschrieben.

Mach ich in der Regel. Nur wenn ich einen Gegenüber vor mir habe, der den
Sinn des Satzes nicht versteht, kann ich ihm auch nicht helfen.
"Also komm mir nicht mit Knete ..." wär vielleicht der nächste hirnlose
Vorschlag gewesen. Und den wollt ich mit dem Satz unterbinden. Schwer zu
verstehen, ich weiss.

> Haben dich deine Eltern nie in der Badewanne spielen lassen wenn der
Stöpsel
> gezogen war?

Wenn du darauf deine Grundkenntnisse aufbaust, ist mir Vieles klar.

> Doch das kleine Loch reicht aus wenn die Dichtung nicht am Loch, sondern
weiter
> weg stattfindet, das kleine Loch also auf eine grosse Fläche wirken kann,
z.B.
> einen O-Ring von einem 125er Rohr um das Loch legen und eine Platte
darüber.

Schön abgeschrieben.
Aber egal, du hast soeben das Loch vergrössert und hast es noch nicht mal
bemerkt. Gute Nacht, schlaf weiter.

...und danke für die Befürwortung meiner Ausführungen.


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Sabine Wolf

unread,
Jun 27, 2004, 7:51:36 PM6/27/04
to
michael paap schrieb

> Ah geh. Der ganze Thread wird langsam extrem lächerlich. Auf dieses
> Platikzeugs kann man, wenn es sich um ein kleines Loch handelt,
> *irgendwas* von innen draufpappen, was halbwegs klebt und wasserfest
> ist. Ob das nun ein FDP-18%-Aufklepber ist, oder ein kleiner Bollen
> Knetmasse, den man seinem Kind mopst, ist ziemlich wurscht. Und wenn das

Vielleicht reicht sogar einfach etwas Ton. Wenn der feucht bleibt, ist der
ganz
gut wasserdicht und man könnte den Batzen zum Verschließen mit etwas
Geschick auch in einer noch vollen Tonne anbringen. Wir haben in unserer
Keramikwerkstatt ein großes Plastikspülbecken, was einen Riß bekommen
hat, den haben wir auch erstmal provisorisch mit Ton verschmiert, tropft
zwar noch ein bißchen, hält aber erstmal, wird wohl auch noch ne Weile
dauern, bis wir uns dazu aufraffen, ein neues Becken zu besorgen.

Sabine

Martin Kienass

unread,
Jun 28, 2004, 2:21:22 AM6/28/04
to
Am Sun, 27 Jun 2004 13:33:11 +0200 schrieb Wolfgang Blecker:

[...]
>Wieviel Kraft auf einen Quadratzentimeter einwirkt, ist da doch
>wurst, verehrte Herren Haare-mit-dem-Fuchsschwanz-Spalter;-). Dass
>da 200 Kg auf wenige hundert Gramm dünnes Plastik mit ein paar
>nicht erwähnenswerten Versteifungsrippen untendran drücken, ist
>das, worauf es ankommt. Also nicht auf drei Steine stellen,
>damit's nicht wackelt, und auch nicht auf einen Haufen
>Kieselsteine, wovon einer garantiert den Boden von unten sprengt,
>sondern eine bombenfeste Unterlage und dann eine "weiche"
>Zwischenlage schaffen.
>
>
>Einfach Physik :-)

Wenn Du schon mit Physik kommst, dann nutze doch bitte die richtigen
physikalischen Begriffe. Nachfolgende Korrekturen erheben keinen
Anspruch auf Vollständigkeit.

>Wasser wiegt 1 kg/l bei ich glaube 20 Grade ..

Wasser hat eine Dichte von 1kg/l bei 4°C (bei 20°C sind es 0,998kg/l,
der Unterschied dürfte für die weiteren Betrachtungen unerheblich
sein)
Das ergibt eine Masse von 200kg für ein Volumen von 200L Wasser und
auf der Erde eine Gewichtskraft von 1996N.

>Die Tonne
>hat ein Grundfläche (meistens Rund :-) ) und die 200 Kg einer 200 L Tonne
>verteilen sich auf diese Fläche.

Wir setzen voraus, die Tonne sei vollständig mit Wasser gefüllt und
habe keine eigene Masse.

>Daraus kannst du dann einen druck pro cm² ausrechnen.

Du kannst eine Kraft pro Quadratzentimeter ausrechnen.
Es reicht an dieser Stelle aus, die Gewichtskraft der Tonne zu
bestimmen (s.o.).

>Das gleiche passiert
>mit der Fläche, auf die die Tonne aufliegt (zuzücglich dem Eigengewicht der
>Tonne)

Die gleiche Kraft wirkt auf die Fläche, auf der die Tonne aufliegt.
Wir nennen sie mal Auflagerkraft.

>.. Und wenn die nur
>auf Ziegelsteinen stehen, ist die Fläche natürlich viel kleiner als wenn sie
>komplett aufliegt..

Und damit wird der Druck (hier fehlt mir der korrekte physikalische
Begriff, glaube mich aber an Druckspannung zu erinnern) auf die
Auflageflächen größer.

[...]
>Spitze steine sind natürlich tödlich, sehr kleine auflagefläche und ergo ein
>sehr hohe belastung .
Druck^

X-post nach drg und drh, weil meine Vorgänger das auch so gemacht
haben.

Ach ja: Klugscheissermodus off. :-)
--
______________
/schüüüüüüüß Martin Kienaß
Hamburg (Germany)

Martin Kienass

unread,
Jun 28, 2004, 2:38:44 AM6/28/04
to
Am Sun, 27 Jun 2004 23:51:41 +0200 schrieb Hans-Juergen Lukaschik:


>Hallo Wolfgang,
>
>Am Sun, 27 Jun 2004 13:33:11 +0200, schrieb "Wolfgang Blecker"
><darth-...@gmx.de>:
>
>>Einfach Physik :-) Wasser wiegt 1 kg/l bei ich glaube 20 Grade .. Die Tonne


>>hat ein Grundfläche (meistens Rund :-) ) und die 200 Kg einer 200 L Tonne
>>verteilen sich auf diese Fläche.
>

>Interessant.
>Dann macht ein Riss an der Seite ja nichts, weil der Wasserdruck
>ja eh auf dem Boden lastet.

Du schmeisst hier fälschlich zwei Kräfte in einen Topf, die nichts
miteinander zu tun haben.
Der Wasserdruck (und die von ihm ausgeübte Kraft) breitet sich in
alle Richtungen gleichmäßig aus. Die entsprechende Kraft wirkt
natürlich auch waagerecht, also auch auf die Wand der Tonne, aber
nicht außerhalb der Tonne.
Die Gewichtskraft der Tonne (mit Inhalt) wirkt senkrecht zum
Erdmittelpunkt, also nur auf die Fläche, auf der die Tonne steht.

>Jetzt muss ich das nur noch meiner seitlich geborstenen Tonne
>erklären. Wenn sie es versteht, werde ich sie wohl wieder füllen
>können.

Ich glaube nicht. Und wenn Du es verstehst, weisst du jetzt auch
warum.

Sabine Wolf

unread,
Jun 28, 2004, 6:04:39 AM6/28/04
to
Martin Kienass schrieb

> Du schmeisst hier fälschlich zwei Kräfte in einen Topf, die nichts
> miteinander zu tun haben.
> Der Wasserdruck (und die von ihm ausgeübte Kraft) breitet sich in
> alle Richtungen gleichmäßig aus. Die entsprechende Kraft wirkt
> natürlich auch waagerecht, also auch auf die Wand der Tonne, aber
> nicht außerhalb der Tonne.
> Die Gewichtskraft der Tonne (mit Inhalt) wirkt senkrecht zum
> Erdmittelpunkt, also nur auf die Fläche, auf der die Tonne steht.

Die haben schon was miteinander zu tun, das Gewicht der Tonne
läßt sich auch vom Innendruck ableiten. Während sich die
Druckkräfte, die seitlich auf die Wand drücken, in der Summe
aufheben, hat die Druckkraft, die auf den Boden wirkt, keine
Gegenkraft, weil oben an der Tonne ja kein Druck herrscht, somit
ist die Gewichtskraft der Tonne auch einfach der Druck auf dem
Boden mal die Fläche des Bodens.

Sabine

Martin Kienass

unread,
Jun 28, 2004, 11:12:46 AM6/28/04
to
Am Mon, 28 Jun 2004 12:04:39 +0200 schrieb Sabine Wolf:


>Martin Kienass schrieb
>
>> Du schmeisst hier fälschlich zwei Kräfte in einen Topf, die nichts
>> miteinander zu tun haben.
>> Der Wasserdruck (und die von ihm ausgeübte Kraft) breitet sich in
>> alle Richtungen gleichmäßig aus. Die entsprechende Kraft wirkt
>> natürlich auch waagerecht, also auch auf die Wand der Tonne, aber
>> nicht außerhalb der Tonne.
>> Die Gewichtskraft der Tonne (mit Inhalt) wirkt senkrecht zum
>> Erdmittelpunkt, also nur auf die Fläche, auf der die Tonne steht.
>
>Die haben schon was miteinander zu tun, das Gewicht der Tonne
>läßt sich auch vom Innendruck ableiten.

Kann man, wenn man die Grundfläche der Tonne kennt / aus anderen
Werten ermitteln kann. Trotzdem wirkt die Druckkraft in der Tonne
auch zu den Seiten, die Gewichtskraft nur nach unten. Betragsmäßig
sind beide am Tonnenboden gleich, richtungsmäßig aber verschieden.

So, ich muß jetzt in' Garten, die sonne scheint hier aus Versehen mal
:-)

Carsten Kurz

unread,
Jun 28, 2004, 12:29:20 PM6/28/04
to

Gudrun Ewald schrieb:

> Zum Loch in der billigen Tonne: Ich habe es erst mit Heisskleber, dann
> mit Silikon ebenso erfolglos versucht und dann einfach ein übrig gebliebenes
> Stück des Alu-Teer(?) Dachrinnenklebebandes draufgeklebt. Es hält!

Heißkleber hält bei sowas nie lange.

Das Dachrinnenband klebt zwar wie der Teufel, ist aber mechanisch
relativ empfindlich - es kriegt sehr schnell kleine Löcher und leckt
dann. Ich würde das ggfs. noch mit ner Schutzschicht behandeln. Oder
einfach warten bis es wieder leckt und dann neu verkleben.


Alle harten Reperaturmittel werden bei sowas auf Dauer versagen, weil
sich so ein Boden durch den veränderlichen Wasserdruck und
Temperaturschwankungen ständig verbiegt und verzieht.

- Carsten

Josef Erbs

unread,
Jun 28, 2004, 5:31:10 PM6/28/04
to
Sabine Wolf wrote:
> somit
> ist die Gewichtskraft der Tonne auch einfach der Druck auf dem
> Boden mal die Fläche des Bodens.
>
> Sabine
>
>
>
Hi
gilt nur für zylindrische Tonne. Meist sind die Tonnen aber konisch,
dann stimmt die Rechnung nicht mehr.

Was hier nicht alles geschrieben wird wegen eines Loches in ner
Regentonne...
bye
Jupp

Peter Gutbrod

unread,
Jun 29, 2004, 5:52:25 AM6/29/04
to
Das Wasserglas-Bsp., dessen praxisnahe Umsetzung - die O-Ring Variante und
die freizügige Umschreibung von Beidem - die (virtuelle) Lochvergrößerung,
meinen letztendlich alle dasselbe.
Schön, sind sich also alle einig, sie wissen es nur noch nicht, weil sie
sich nicht verstehen. Tja, so ist das in der Politik wie im Leben.

Grüße

Peter

de ledoed

unread,
Jun 29, 2004, 6:35:01 AM6/29/04
to
Hallo Sandra,

ich denke mal, nachdem Du Dir alle 90 Antwortpostings
durchgelesen hast. müßte Dein Loch doch jetzt dicht sein,
oder?

Sag bitte Ja, und beende diese Diskusion, sonst drehen die
noch ab, da unten!; )

Gruß

De Ledoed

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