Danke
Armin
Du Gluecklicher!
Bei mir hat der Vorbesitzer den Baum in gut 1m Hoehe abgeschnitten und den
Stumpf drin gelassen. Problem: der Stumpf hat in der Hoehe bereits weit
ueber 1m Durchmesser.
Da brauchst du zum Ausgraben einen ausgewachsenen Bagger.
Ich verlustiere mich seit drei Wochen damit ihn bis 10cm unter Bodenniveau
abzuschneiden. Dann mit Erde auffuellen und Gras einsaeen. Mal seh'n was
draus wird. Problem ist im Moment das selbst nur 10cm unter Bodenniveau die
Wurzeln schon verzweigt sind und ueberall unerwartet Erde auftaucht, die
natuerlich die Kettensaege sofort stumpf macht. Habe inzwischen neue Kette
kaufen muessen, weil sich die alte nicht mehr weiter Schaerfen liess.
Falls jemand eine gute Idee hat wie man das geschickter machen kann: ich bin
fuer jeden Tip dankbar.
> Hat jemand eine Idee wie ich diese Wurzel am
> schnellsten zum verrotten bringen kann. Gibt es irgendwelche
> Mittelchen, die man in die Wurzel "einimpfen" kann, um die Verrottung
> zu beschleunigen?
Ich habe von solchen Enzymen gehoert, sollen wohl Bakterien zu starker
Vermehrung anregen.
Aber so der ganz grosse Erfolg sind die wohl auch nicht.
Wie waere es mit zerteilen, trocknen lassen, und verbrennen? Oder Stueck
fuer Stueck mit Gartenabfaellen (z.B. Astschnitt) entsorgen?
jue
Hallo
ruf mal bei der gemeindeverwaltung an. Vielerorts (noch nicht überall)
gilt die TA Siedlungsabfälle und da sind auch Sammelplätze für
Grünzeugs, Astschnitt und Baumstumpen vorgesehen. Wenn es einen
Abfallberater gibt, der sollte das auf jeden Fall wissen.
Gruß Lutz
--
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> http://www.cyborgs.de <<<<<<<<<<<<<<<<<<<
Zitate aus der Reihe: 'Deutsche Vorbilder'
"Ich .. starte gerade meine Karriere, da passt Krieg nicht rein"
(Superstar Vanessa auf die Frage, wie sie den Irak-Krieg empfindet)
Hallo Armin,
>habe einen großen Baum gefällt (Tanne) und weis jetzt nicht wohin mit
>der ausgegrabenen Wurzel.
ausgegrabene Wurzelstöcke haben bei uns ihren Schrecken verloren. Wir
verbauen sie alle auf unseren Totholzhaufen. Da tun sie noch ein paar
Jahre gute Dienste.
Das Bier, das man sonst nach der schweißtreibenden Arbeit des Zerklöbens
brauchte, ist trotzdem weg..:-)
>Hat jemand eine Idee wie ich diese Wurzel am
>schnellsten zum verrotten bringen kann. Gibt es irgendwelche
>Mittelchen, die man in die Wurzel "einimpfen" kann, um die Verrottung
>zu beschleunigen?
Vergiss es!
Besorge dir lieber eine große Axt und diverse Keile, wenn du keine Platz
für einen Totholzhaufen hast.
Beste Grüße G e r h a r d
In handliche Stücke sägen, trocknen und im Kamin verheizen,
oder im Garten mit den anderen Gartenabfällen verbrennen.
Frank
> Da brauchst du zum Ausgraben einen ausgewachsenen Bagger.
> Ich verlustiere mich seit drei Wochen damit ihn bis 10cm unter Bodenniveau
> abzuschneiden. Dann mit Erde auffuellen und Gras einsaeen. Mal seh'n was
> draus wird. Problem ist im Moment das selbst nur 10cm unter Bodenniveau die
> Wurzeln schon verzweigt sind und ueberall unerwartet Erde auftaucht, die
> natuerlich die Kettensaege sofort stumpf macht. Habe inzwischen neue Kette
> kaufen muessen, weil sich die alte nicht mehr weiter Schaerfen liess.
>
> Falls jemand eine gute Idee hat wie man das geschickter machen kann: ich bin
> fuer jeden Tip dankbar.
Eigentlich buddelt man rundum mit den Spaten frei und wo
man nicht weiter kommt nimmt man eine Axt und schlägt die
Wurzeln ab.
Wenn dir das mit der Axt zu arbeitsaufwendig ist, ich habe
bei uns auch schon mal eine Stichsäge genommen um die
abgehenden Wurzeln abzusägen.
Frank
Na ja, ok, so weit war ich auch schon und habe das mit kleineren Baeumen
auch schon oefters erfolgreich gemacht.
Einen kleinen Graben rundrum ausheben ist nicht das Problem. Auch die 30cm
dicken Wurzeln (und dicker) bekomme ich irgendwann mit der Axt durch oder
ich nehme gleich die Kettensaege.
Nur, was mache ich dann mit dem Stubben selber? Selbst wenn ich die Wurzeln
so dicht am Stamm abhaecke wie moeglich, es bleibt immer noch ein Stubben
von ungefaehr 2m Durchmesser uebrig (hab's gerade nachgemessen!). Den hebt
man nicht so einfach aus dem Loch raus!
Von tiefergehenden Wurzeln die nach unten aus dem Stamm rauswachsen gar
nicht erst zu reden. An die kommt man naemlich mit der Methode nicht ran.
Also, falls jemand noch andere Ideen hat, ich bin ganz Ohr.
jue
Hallo Armin!
Hm, ich bin mir nicht ganz sicher, aber gibt es nicht Speisepilzkulturen,
die auch auf Nadelbaumstubben wachsen? Wenn ja, dann ab damit in eine
schattige und feuchte Ecke und freu Dich in den nächsten 4-5 Jahren auf
leckere Pilze!!
Ansonsten kann ich nur Lutz zustimmen, die Gemeinde holt das vielleicht
sogar ab, wenn Du den Bürgermeister oder den Chef vom Bauhof kennst ;-)
Grüße
Frank
> Hm, ich bin mir nicht ganz sicher, aber gibt es nicht Speisepilzkulturen,
> die auch auf Nadelbaumstubben wachsen? Wenn ja, dann ab damit in eine
> schattige und feuchte Ecke und freu Dich in den nächsten 4-5 Jahren auf
> leckere Pilze!!
Da frage ich mich schon wie man einen Holzklotz von 2 Meter Stammdurchmesser
in eine schattige feuchte Ecke bekommt.
Gruß
Bernhard
> Da frage ich mich schon wie man einen Holzklotz von 2 Meter Stammdurchmesser
> in eine schattige feuchte Ecke bekommt.
Indem man eine Grillparty gibt, das Grillgut ordentlich würzt und
irgendwann kundtut, dass der Nachschub an Getränken davon abhängt, dass
der Holzklotz dorthin kommt, wo er hin soll. ;-)
Wenn man es intellektuell verkraftet, kann man auch versuchen, möglichst
viele spätpubertäre Kerle zur Party einzuladen (zur Not Bekannte des
eigenen Nachwuchses o.ä.), möglichst mit Mädels. Da reicht es nach ein
paar Bier schon, wenn man ein wenig rumjammert, dass man das Ding nicht
bewegt bekommt. Die Abwinde männlichen Imponiergehabes werden dann den
Klotz ganz von selbst zum Bestimmungsort wehen.
Gruß,
Michael
--
Sollte ausnahmsweise eine Mail-Antwort auf ein Posting vonnöten sein,
bitte folgende Adresse verwenden: newsreply@<Absender-Domain>.
> Nur, was mache ich dann mit dem Stubben selber? Selbst wenn ich die Wurzeln
> so dicht am Stamm abhaecke wie moeglich, es bleibt immer noch ein Stubben
> von ungefaehr 2m Durchmesser uebrig (hab's gerade nachgemessen!). Den hebt
> man nicht so einfach aus dem Loch raus!
Hallo
bei den ganz großen gehts vielleicht so, wie ich es aus Bequemlichkeit
auch schon oft gemacht habe: Rundherum ca 30-40 cm tief aufgraben und
dann unterhalb des Geländenineaus abschneiden - Erde drüber und warten.
Der Stamm verrottet dort, manchmal zeigen sich im Gras ein paar Pilze,
irgendwann sinkt das Gelände dort ein und man muss etwas Erde auffüllen.
Wenn man den Platz nicht gleich wieder neu bepflanzen oder anderweiltig
nutzen will, wäre das die billigste und bequemste Art. In Baumärkten
kann man sich oft auch Flaschenzüge mit einem Stützgerüst mieten, das
hilft zumindest bei "Nicht-Mammut-Bäumen" ;)
> oder im Garten mit den anderen Gartenabfällen verbrennen.
Hallo
Vorsicht, in einigen Regionen gilt das als illegale Müllentsorgung und
wird heftig bestraft.
>Wenn man es intellektuell verkraftet, kann man auch versuchen, möglichst
>viele spätpubertäre Kerle zur Party einzuladen (zur Not Bekannte des
>eigenen Nachwuchses o.ä.), möglichst mit Mädels. Da reicht es nach ein
>paar Bier schon, wenn man ein wenig rumjammert, dass man das Ding nicht
>bewegt bekommt. Die Abwinde männlichen Imponiergehabes werden dann den
>Klotz ganz von selbst zum Bestimmungsort wehen.
Einer der besten Tricks, die ich je gelesen hab. Und dabei so
naheliegend. Muss ich mir merken.
Dauert zwar noch ein paar Jährchen, bis ich den anwenden kann, dann
aber reichlich ;-).
lg
Wolfgang
--
Merke: Nicht überall, wo kein Smiley draufsteht, ist kein Witz drin.
(C. Gassmann in dsrd)
** neu: http://www.traumrouten.com/kuonitour2003.html **
Hallo Armin,
wie man aus den Postings weiter unten entnimmt, hast Du ja einen
ziemlichen Kameraden zu entsorgem, mal eben schnell ausbuddeln, Wurzeln
absägen und an eine geeignete Aufberwahrungsstelle heben scheint ja nicht
drin zu sein. Beileid ;-)
Was Dir aber vieleicht helfen kann, ist eine s.g. Stubbenfräse. Die
"zerfetzt" bzwl. hächselt die Baumwurzeln direkt in der Erde, so dass Du
später nach dem Abharken des Hächselgutes und dem Auffüllen mit
Gartenboden die Stelle direkt wieder bepflanzen kannst.
Da sich für eine Wurzel der Kauf einer Stubbenfräse natürlich nicht lohnt,
würde ich mal bei Eurer Gemeindeverwaltung (Gartenbauamt oder so)
anfragen, die haben soetwas i.d.R. Ob sie es auch auf Privatgrundstücken
einsetzen und was es Dich evtl. kostet, lässt sich wohl mit einem
einfachen Anruf kostengünstig abklären.
Falls Euer Gartenbauamt Dir nicht weiter helfen kann oder will, würde ich
mal aus den gelben Seiten die lokalen Garten- und Landschaftsbauer anrufen
oder evtl. auch eine größere Baumschule anrufen, vieleicht können die Dir
ja auch weiter helfen. Ach ja, so eine Stubbenfräse ist natürlich kein
kleines Spielzeug, es muss also ein vernünftiger Zugang zu den Resten des
Baumes möglich sein...
Viel Glück,
Axel
PS: Wie so eine Stubbenfräse arbeitet, kannst Du Dir unter
<http://www.mirold-garten.de/html/Stubbenfrase/Video_Stubbenfrase/video_st
ubbenfrase.html>
als Video anschauen :-)
> würde ich mal bei Eurer Gemeindeverwaltung (Gartenbauamt oder so)
> anfragen,
oder bei Obi. Ernsthaft, die haben das auch zum mieten.
--
Ciao,
Holger (GUS-KOTAL, GUS#1100)
90-92 Honda CB400 10 Mm | 93-95 Yamaha TDM 850 26 Mm
95-97 KTM 620 LC4 13 Mm | seit 97 BMW R1100GS 42 Mm (Die Renndrecksau!)
cu @ http://www.issle.de
> > oder im Garten mit den anderen Gartenabfällen verbrennen.
>
> Hallo
> Vorsicht, in einigen Regionen gilt das als illegale Müllentsorgung und
> wird heftig bestraft.
Zum Glück nicht in allen, bei uns ist das zweimal im Jahr
erlaubt, einen Monat im Herbst und einen im Frühjahr.
In Frühjahr ist es dieses Jahr der April, und wenn ich
mich so umsehe wird davon auch gebrauch gemacht.
Unsere Stadtverwaltung hat das seit einigen Jahren wieder
zugelassen, nachdem die zentrale Sammelung der Gartenabfälle
und deren Beseitigung für die Stadt zu teuer wurde.
Frank
> Nur, was mache ich dann mit dem Stubben selber? Selbst wenn ich die Wurzeln
> so dicht am Stamm abhaecke wie moeglich, es bleibt immer noch ein Stubben
> von ungefaehr 2m Durchmesser uebrig (hab's gerade nachgemessen!). Den hebt
> man nicht so einfach aus dem Loch raus!
> Von tiefergehenden Wurzeln die nach unten aus dem Stamm rauswachsen gar
> nicht erst zu reden. An die kommt man naemlich mit der Methode nicht ran.
>
> Also, falls jemand noch andere Ideen hat, ich bin ganz Ohr.
----Zitat aus meinen Unterlagen vom Sprengbefugten-Grundkurs-------
Sprengungen von Wurzelstöcken sind wirtschaftlich bei
Stockdurchmessern über 35 cm.
-snip-
Der Laderaum wird mit dem Erdbohrer oder dem Schlageisen vorbereitet.
------------ Zitat Ende---------
Die sprengtechnischen Details und Lademengen hab' ich weggelassen, das
ist Sache des Spregbefugten (in D: "Sprengberechtigten"), der die
Arbeiten ggf. ausführt.
Um die für 2 m Stochdurchm. notwendige Lademenge unterbringen zu
können, muß der Laderaum einen Durchmesser von 70 mm haben (zumindest
nach den Sprengstoffen, die in meinen uralt-Listen aufgeführt sind)
und in die Mitte des Worzelstocks reichen. Ca. 45° schräg gebohrt.
Glück auf
Wolfgang
> Sprengungen von Wurzelstöcken sind wirtschaftlich bei
> Stockdurchmessern über 35 cm.
Fein, und was bleibt da von den Glasscheiben in der Gegend und dem
Garten übrig?
> > Sprengungen von Wurzelstöcken sind wirtschaftlich bei
> > Stockdurchmessern über 35 cm.
>
> Fein, und was bleibt da von den Glasscheiben in der Gegend und dem
> Garten übrig?
Starke Streuwirkung ist das Resultat einer schlecht durchgeführten
Sprengung! Ich konnte 'mal beobachten, wie mitten in einer Ortschaft
für Kanalbauarbeiten der felsige Untergrund gesprengt wurde!
Was im durchschnittlichen Spielfilm als "Sprengung" dargestellt wird
hat mit der Realität meist überhaupt nix zu tun, viel mehr dagegen mit Show-Effekt.
Zurück zum Ausgangs-Problem:
Gerade ein knapp über dem Gelände abgeschnittener Wurzelstock kann
sehr gut mit einer Sprengmatte abgedeckt werden, die herumfliegende
Trümmer abfängt und die Druckwelle auf ein laues Lüftchen dämpft.
Daß der Sprengbefugte sein Geschäft verstehen muß, versteht sich von selbst.
Grüße
Wolfgang
Vor Jahren habe ich mich mit einem ähnlichen Ungetüm vergnügt.
(Danach hatte der Chiropraktiker viel zu tun:-). Ich habe um den
Stock herum einen tiefen Graben gezogen. Mit dem
Hochdruckreiniger habe ich dann alle dickeren Wurzelteile
gereinigt und mit der Kettensäge durchtrennt. Das ging bei den
seitwärts strebenden Wurzeln (Fichte) ganz gut. Schlimm waren die
nach unten führenden Wurzeln, wo man auch schlecht dran kam. Die
Hauptarbeit beginnt dann, wenn man glaubt, es müssen nur noch
wenige Wurzeln durchtrennt werden, weil der Stock schon mächtig
wackelt!:-)
Ich würde das nie, nie mehr wieder machen, sondern mir eine
Stockfräse ausleihen oder jemand mit einer solchen anheuern!
Irgend jemand hat hier mal behauptet, man könne den Stock einfach
ausbrennen, wenn darauf ein Feuer entfacht. Ich kann mir nicht
vorstellen, dass das klappt. Außerdem wird in der Literatur
empfohlen, Löcher in den Stock zu bohren und diese mit KNO3 zu
füllen. Nach einiger Zeit könne man den Stock einfach anzünden.
Hat bei mir nicht geklappt! Noch eine eigene Beobachtung. Ich
hatte eine Fichten-"Allee" mit Stämmen von ca. 60 cm Durchmesser.
Einige davon hatte ich bodennah gekappt, die anderen in ca. 5m
Höhe, entrindet und Wisterien daran hochranken lassen. Von
ersteren befinden sich die Wurzelstöcke noch nahezu unverändert
im Boden. Letztere sind bereits nach wenigen Jahren so morsch
geworden, dass sie umgefallen sind. Auch die Wurzelstöcke waren
bereits total morsch. Eine wirklich einleuchtende Erklärung für
dieses Phänomen fehlt mir bis heute.
Beste Grüße
G.W.
--
G. Wolmershaeuser
wolm...@chemie.uni-kl.de
Hallo Jürgen,
>Nur, was mache ich dann mit dem Stubben selber? Selbst wenn ich die Wurzeln
>so dicht am Stamm abhaecke wie moeglich, es bleibt immer noch ein Stubben
>von ungefaehr 2m Durchmesser uebrig (hab's gerade nachgemessen!). Den hebt
>man nicht so einfach aus dem Loch raus!
>Von tiefergehenden Wurzeln die nach unten aus dem Stamm rauswachsen gar
>nicht erst zu reden. An die kommt man naemlich mit der Methode nicht ran.
>
>Also, falls jemand noch andere Ideen hat, ich bin ganz Ohr.
da würde ich mir ersthaft überlegen, ob ich nicht über den Stubben ein
ertragreiches Hochbeet oder einen Hubbel als Steingarten oder dergl.
anlege. Den Rest der Wunde heilt dann die Zeit.
Hallo
da passiert nichts weiter wenn es ein Fachmann macht, der Stubben und
das Loch werden mit Matten abgedeckt wenn Gebäude in der Nähe sind. In
der Nachbarschaft ist der gesamte alte Zementboden aus einem Stall Stück
für Stück rausgesprengt worden. Da ist nichts zu Bruch gegangen.
Oder vielleicht doch fräsen, aber nicht den ganzen Stubben, sondern nur
aushöhlen. Dann ein kleines Moorbeet darin anlegen. Für Insektivoren, oder
aber für Blaubeeren, Cranberries (sehen sehr attraktiv aus) etc.
Bye,
Robert
>Ja, war grade im Fernsehen. Da ist in Düsseldorf ein Postamt gesprengt
>worden. Hat zig Schaufensterscheiben das Leben gekostet.
>Der Fachmann hatte sich irgendwie vertan.
Da sollte man aber fairerweise dazusagen, dass sich das "Vertun" bei
derartigen Dingen im 0,irgendwas Promille-Bereich bewegt, weil eben
hier "Vertun" ganz massive Schäden anrichten kann, über die dann
natürlich auch ganz spektakulär berichtet wird.
Die ganze Filmerei bei derartigen Ereignissen zielt doch IMHO (auch)
darauf ab, derartige Fehleinschätzungen auch auf Band zu haben.
> > da passiert nichts weiter wenn es ein Fachmann macht,
>
> Ja, war grade im Fernsehen. Da ist in Düsseldorf ein Postamt gesprengt
> worden. Hat zig Schaufensterscheiben das Leben gekostet.
> Der Fachmann hatte sich irgendwie vertan.
Über ein ganzes Postamt kann man halt schwerlich eine Sprengdecke legen.
Außerdem: wenn die Hütte baufälliger war als angenommen, dann war sie
dementsprechend überladen - mit der entsprechenden Streuwirkung und Druckwelle.
Und die Sprengstoffmengen für einen Wurzelstock und ein ganzes Gebäude
unterscheiden sich ca. um den Faktor 100 oder mehr!
Aber das ist keine Spreng-NG
Wolfgang
Hihi, nicht wenn sich der Promillebereich beim Sprengmeister weiter
"oben bewegt" ;)
Naja, Unfälle und Pfusch gibts überall mal. So oft wie täglich mit
Dynamit und Co gearbeitet wird, wenn das wirklich nicht beherrschbar
wäre, müssten die Zeitungen voll mit Meldungen sein.
Gruß Lutz
G Wolmershaeuser schrieb:
> Außerdem wird in der Literatur
> empfohlen, Löcher in den Stock zu bohren und diese mit KNO3 zu
> füllen. Nach einiger Zeit könne man den Stock einfach anzünden.
Ich habe es voriges Jahr mit einer anderen Methode probiert, und
über den Erfolg kann ich noch nichts sagen, weil das zwei Jahre dauert.
Mit einem langen Holzbohrer werden möglichst viele Löcher von oben
in den Baumstrunk gebohrt, in die dann eine Lösung aus 1 l lauwarmem
Wasser mit 1 kg Zucker und 1 Päckchen Hefe kommt. Abschließend wird
Erde (möglichst Kompost) drübergeschichtet.
Damit das kein hässlicher Erdhaufen ist, habe ich um die beiden
Baumstrünke jeweils die Hälfte eines Holzkomposters aufgebaut und
das ganze mit Gartenabfällen, Heu und Erde gefüllt und dann
praktisch als Hochbeet mit Sommerblumen besät. Auch heuer werden die
beiden "Hochbeete" wieder mit einjährigen Sommerblumen besät, und
ich hoffe, dass dann im nächsten Frühjahr nichts mehr von den
Baumstrünken vorhanden ist.
Liebe Grüße
Waltraut
Hallo G.W.,
> Noch eine eigene Beobachtung. Ich
>hatte eine Fichten-"Allee" mit Stämmen von ca. 60 cm Durchmesser.
>Einige davon hatte ich bodennah gekappt, die anderen in ca. 5m
>Höhe, entrindet und Wisterien daran hochranken lassen. Von
>ersteren befinden sich die Wurzelstöcke noch nahezu unverändert
>im Boden. Letztere sind bereits nach wenigen Jahren so morsch
>geworden, dass sie umgefallen sind. Auch die Wurzelstöcke waren
>bereits total morsch. Eine wirklich einleuchtende Erklärung für
>dieses Phänomen fehlt mir bis heute.
diese Schilderung hängt in meinem Ausgangskorb immer noch rum und immer
noch hat keiner nix dazu gesagt...
Ich denke, dass der schnellere Verfall und die eher beginnende
Verrottung der stehen gebliebenen Stämme darauf zurück zu führen ist,
dass bei diesen eine größere Angriffsfläche für die Witterungseinflüsse
gegeben war.
Besonders die Sonneneinstrahlung zehrt an Holz und zerfasert es
zusehends. Hinter der reißenden und sich lockernden Rinde konnte sich
Feuchtigkeit halten und schon geht's los.