ich nehme an, diese Frage gehört zu den "Standards", aber leider habe
ich im Web nichts sinnvolles finden können:
Mittlerweile sind die Katzen in unserem Garten eine unerträgliche Plage
geworden, gestern habe ich (nachdem ich es 6 Tage nicht getan habe) über
20 (zwanzig!) Katzenhaufen entfernen müssen! Und heute morgen fand ich
zu allem Überfluss noch einen Riesenhaufen Hundekot sowie diverse
Umgrabversuche des (der?) Hunde -- unser Garten wurde in dieser Nacht
geradezu verwüstet...
Nun bin ich ein friedliebender Mensch, aber da wir ein vierjähriges Kind
haben und bald ein weiteres bekommen, ist meine Geduld nun am Ende. (Es
macht wenig Spass jedes mal bevor man in den Garten geht, zuerst eine
halbe Stunde Kot einzusammeln.)
Welche *effektive* Methode gibt es, Katzen und Hunde aus dem Garten fern
zu halten und zu vertreiben?
Ist eine Zwille wirklich die einzige Möglichkeit? Und wie sieht es mit
der Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme aus? Schliesslich (auch wenn ich das
nicht wollte) kann man damit ja doch ein Tier verletzen.
Völlig entnervt danke ich allen, die mir einen Tip geben können,
Gerhard.
PS: Mittlerweile bin ich zum Katzen- und Hundehasser geworden, soweit
ist es schon gekommen...
--
Gerhard Möller, Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg
mailto:moe...@offis.de - Tel.: +49-441-9722 122
Every 3.6 seconds someone dies of hunger.
Do something. http://www.thehungersite.com/
mein Vorschlag:
1. gegen Hunde im Garten: Gartenzaun
2. gegen Katzen im Garten: Hund
Servus,
Jakob
Amos aus 'Wien
Amos schrieb:
SNIP
> die Katzen spritzen. Die mögen das gar nicht und merken sich das für immer.
> Was im übrigen und in Gottes Namen ist eine Zwille???? (für einen
> ahnungslosen Österreicher)
Hallo
eine Zwille ist ein Handkatapult mit dem man Steinchen und Kugel mit so
viel Wucht abschießen kann, dass sie tödliche Waffen sind. Beliebt in
Kreisen von Krawallbrüdern, sogenannten Autonomen.
IMO gelten si inzwischen offiziell als Waffe.
Auf jeden Fall sind solche Methoden abstoßend!
Lutz
>die herrenlosen kastrieren lassen (leicht gesagt,
>übernimmt vielleicht der örtl. Tierschutzverein) und mit Gartenschlauch auf
>die Katzen spritzen.
Tierquaeler!
>Was im übrigen und in Gottes Namen ist eine Zwille???? (für einen
>ahnungslosen Österreicher)
Ne Steinschleuder. Wenn du Stahlkugeln nimmst, is das fast wie ne Pistole.
Ausserdem sind immer die Menschen schuld, die Katzen und Hunde koennen echt nix
dafuer. Von jemand von ner Uni haett ich was geistreicheres erwartet.
Tschau,
Vava
--
Lachen bringt Dollars, kann ich Ihnen sagen, Dollars, jeden Tag von neuem.
Dale Carnegie
Hallo geplagter Gartenfreund,
Ich glaube nicht,dass die Haufen von Katzen stammen, da sie ihren kot in der
Regel vergraben. Wir haben häufig Marderscheiße, die ist spiralförmig
geringelt und ein ganz ordentlicher Batzen, vor allem liegt sie frei rum.
Auch die Igel scheissen ganz erklecklich und machen sich auch nicht die Mühe
es zu verscharren.
>
>>
>
>Völlig entnervt danke ich allen, die mir einen Tip geben können,
>
> Gerhard.
>
>PS: Mittlerweile bin ich zum Katzen- und Hundehasser geworden, soweit
>ist es schon gekommen...
> Schau lieber, ob es wirklich von den Tieren kommt, die du vermutest. ciao
eli
Ich glaube aber nicht - wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt - daß die
Kotbatzen von Katzen stammen, denn Katzen vergraben ihren Kot.
Und eine Zwille halte ich für Tierquälerei - willst du vielleicht, daß deine
Kinder damit beschossen werden, also schaff dir sowas besser gar nicht an
Grüße
Gina
In article <8jn368$u...@news.Informatik.Uni-Oldenburg.DE>, Gerhard Möller wrote:
>ich nehme an, diese Frage gehört zu den "Standards", aber leider habe
>ich im Web nichts sinnvolles finden können:
Ich empfehle in solchen Faellen gerne noch dejanews (www.dejanews.com ->
Search Usenet bzw. Diskussions)
>Welche *effektive* Methode gibt es, Katzen und Hunde aus dem Garten fern
>zu halten und zu vertreiben?
Eine 100%-Loesung gibts nicht. Empfehlungen kommen in den folgenden
Postings, die duerften dann auch meinen Empfehlungen entsprechen, deswegen
wiederhole ich das nicht noch mal. (Alternativ kannst Du bei Dejanews
dieses Thema in den Gruppen de.rec.garten und de.rec.tiere.katzen
'nachkauen' - die Hunde-Gruppe duerfte sowas auch haben)
>Ist eine Zwille wirklich die einzige Möglichkeit? Und wie sieht es mit
>der Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme aus? Schliesslich (auch wenn ich das
>nicht wollte) kann man damit ja doch ein Tier verletzen.
Genau deswegen ist eine Zwille keine gute Idee.
>PS: Mittlerweile bin ich zum Katzen- und Hundehasser geworden, soweit
>ist es schon gekommen...
Tief durchatmen! Es lohnt sich nicht, sich drueber ernsthaft aufzuregen,
das ist unproduktiv.
neko
--
Simone Demmel *** ne...@greenie.muc.de *** http://greenie.muc.de/~neko/
>
>ich nehme an, diese Frage gehört zu den "Standards", aber leider habe
>ich im Web nichts sinnvolles finden können:
Ja, das ist leider so. Ich glaube, es gibt eine Art Usenet-Archiv
deja-vu.com (?).
>
>Mittlerweile sind die Katzen in unserem Garten eine unerträgliche Plage
>geworden, gestern habe ich (nachdem ich es 6 Tage nicht getan habe) über
>20 (zwanzig!) Katzenhaufen entfernen müssen! Und heute morgen fand ich
>zu allem Überfluss noch einen Riesenhaufen Hundekot sowie diverse
>Umgrabversuche des (der?) Hunde -- unser Garten wurde in dieser Nacht
>geradezu verwüstet...
Sehr ärgerlich - zumal, wenn es nicht die eigenen Tiere sind.
>
>Welche *effektive* Methode gibt es, Katzen und Hunde aus dem Garten fern
>zu halten und zu vertreiben?
Hunde - wie schon erwähnt - Zaun. Eine sehr dichte Hecke würde
wahrscheinlich reichen.
Katzen:
Katzensichere Lösungen sind recht aufwendig. Entweder - nach außen -
abgewinkelter Zaun (wie bei Militärsperrgebieten) oder elektrische
Vorrichtungen - wobei ich mir über die rechtliche Seite im Zweifel
bin, denn die stromführenden Teile lägen ja jenseits Ihres Zaunes und
wären damit öffentlich zugänglich.
Ich empfehle den Dialog mit den Katzenbesitzern - wenn es denn solche
gibt. (Um meinen zwei Freigängern das Verunreinigen der Nachbargärten
weniger attraktiv zu machen, gibt es in meinem Garten ein Katzenklo.
Und offensichtlich funktioniert das)
Gibt es keine, handelt es sich also um streunende Tiere, könnte Ihre
örtliche Tierschutzorganisation die Tiere sicher einfangen und
umsiedeln. Solche Maßnahmen sind i. d. R. zwecklos, da sich bald neue
Streuner einstellen werden. Eine sehr pragmatische Lösung wäre u. U.,
die Anwesenheit der Tiere inkauf zu nehmen und ihnen in der hintersten
Ecke einen Platz einzurichten, wo sie scharren und koten können. Damit
wäre das Problem wenigstens räumlich beschränkt.
>Ist eine Zwille wirklich die einzige Möglichkeit? Und wie sieht es mit
>der Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme aus?
Wäre tierschutzrelevant.
Eine m. E. geradezu elegante Lösung des Problems wäre die Haltung
eigener Katzen. Die würden den Garten als ihr Revier betrachten und
fremde Katzen vertreiben.
(Natürlich nur, wenn Ihre Familie und Sie sich Katzenhaltung
vorstellen können und Sie Ihren Tieren Freilauf gewähren können, ohne
daß sie zu Schaden kommen können.
>Völlig entnervt danke ich allen, die mir einen Tip geben können,
Gern geschehen.
Charlotte
>PS: Mittlerweile bin ich zum Katzen- und Hundehasser geworden, soweit
>ist es schon gekommen...
Verständlich, wenn man sich hilflos einer Plage ausgeliefert fühlt...
>geworden, gestern habe ich (nachdem ich es 6 Tage nicht getan habe) über
>20 (zwanzig!) Katzenhaufen entfernen müssen!
Waren die Haufen vergraben? Wenn nicht, habe ich Zweifel ob es sich um
Katzen handelt. Wer hält den 20 Katzen in deiner Nachbarschaft?
>
>Welche *effektive* Methode gibt es, Katzen und Hunde aus dem Garten fern
>zu halten und zu vertreiben?
>
Bei Katzen hilft es, sie mit einer Wasserpistole zu vertreiben. Wenn
du absolute Ruhe haben willst, empfehle ich einen E-Zaun für
Kleintiere, das ist aber niht ganz billig. Diverse Geruchspülverchen
helfen gar nicht, oder nur bis zum nächsten Regen.
>Ist eine Zwille wirklich die einzige Möglichkeit? Und wie sieht es mit
>der Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme aus?
Nicht rechtmäßig, wegen der Verletzungsgefahr.
PS: Mittlerweile bin ich zum Katzen- und Hundehasser geworden...
Sie es positiv: Wenns wirklich soviel Katzen sind, dürftest du im
Garten kein Wühlmausproblem mehr haben.
Gruß Ulrich
"V. Luna" schrieb:
> Von jemand von ner Uni haett ich was geistreicheres erwartet.
Hallo
..ich inzwischen nicht mehr!
Lutz
>Hallo
>..ich inzwischen nicht mehr!
>Lutz
Dann sag mal was geistreiches zu unserer Kompostkistenidee. Oder sollen wir die
Kiste lieber zum Sperrmuell tun?
Soviel zum Thema Zwille und Tiere !!!
Viele Grüße
Edith
"Gerhard Möller" schrieb:
> Hallo,
>
> ich nehme an, diese Frage gehört zu den "Standards", aber leider habe
> ich im Web nichts sinnvolles finden können:
>
> Mittlerweile sind die Katzen in unserem Garten eine unerträgliche Plage
> geworden, gestern habe ich (nachdem ich es 6 Tage nicht getan habe) über
> 20 (zwanzig!) Katzenhaufen entfernen müssen! Und heute morgen fand ich
> zu allem Überfluss noch einen Riesenhaufen Hundekot sowie diverse
> Umgrabversuche des (der?) Hunde -- unser Garten wurde in dieser Nacht
> geradezu verwüstet...
>
> Nun bin ich ein friedliebender Mensch, aber da wir ein vierjähriges Kind
> haben und bald ein weiteres bekommen, ist meine Geduld nun am Ende. (Es
> macht wenig Spass jedes mal bevor man in den Garten geht, zuerst eine
> halbe Stunde Kot einzusammeln.)
>
> Welche *effektive* Methode gibt es, Katzen und Hunde aus dem Garten fern
> zu halten und zu vertreiben?
>
> Ist eine Zwille wirklich die einzige Möglichkeit? Und wie sieht es mit
> der Rechtmäßigkeit dieser Maßnahme aus? Schliesslich (auch wenn ich das
> nicht wollte) kann man damit ja doch ein Tier verletzen.
>
> Völlig entnervt danke ich allen, die mir einen Tip geben können,
>
> Gerhard.
>
> PS: Mittlerweile bin ich zum Katzen- und Hundehasser geworden, soweit
> ist es schon gekommen...
>
> stell dir vor , es gibt sogar Menschen die mit einer Pistole nicht nur auf
> Menschen zielen, sondern auch schiessen.
Natürlich, liebe Anni, und ich möchte auch hier nicht den Eindruck erwecken,
dass ich Tiere, Tiere und nur Tiere schätze - beileibe nicht, da gebe ich Dir
schon recht. Ich kann auch Menschen verstehen, die jetzt speziell Katzen nicht
mögen - und natürlich hat die Katze nicht mehr "Rechte" zu leben als z.B. ein
Vogel o.ä. Mir selbst ist auch ein Zebrafink zugeflogen auf der Terrasse, den
halte ich seit über zwei Jahren in einem großen Käfig und habe ihm auch noch ein
männliches Pendant dazu gekauft, weil er in dem Zimmer, wo ich ihn vor "dem
Raubtier" Katze schützen muss, sonst ziemlich alleine wäre.
Die Tierliebe nimmt
> heutzutage manchmal groteske Züge an. Jeder sieht nur egoistisch sein Tier
> und hält es für den Nabel der Welt...
Diesen Eindruck wollte ich mit meinem Posting eigentlich nicht erwecken, aber es
ist eben oft auch so, dass die Menschen einen sauberen Garten (oder wie bei
meinem Nachbar das Auto) über alles stellen und darüber vergessen, dass Tiere
eben auch Lebewesen sind, die ein Recht haben.
>
>
> Es gibt viele Menschen die sagen, daß sie die Natur und die Tiere lieben.
> Ich beobachte aber, daß einige dieser Leute ihre Mitmenschen verachten und
> geradezu greulich mit ihnen umgehen; das kann`s doch auch nicht sein, oder?
Da gebe ich Dir natürlich vollkommen Recht, aber das ist ja jetzt nicht die
Regel, das sind einfach Menschen, mit denen man natürlich auch nicht umgehen
könnte, die aber vielleicht auch aus Enttäuschung über die Menschen so
reagieren, das möchte ich jetzt nicht pauschalieren.
>
> Und um auf die Menschen in Osteuropa oder speziell in Rumänien zu kommen;
> diese Leute kämpfen großenteils um ihre Existenz, um ihr täglich Brot. Die
> können sich eine solche Affenliebe, wie sie hier großenteils praktiziert
> wird gar nicht leisten.
Darum ging es in diesem Bericht eigentlich nicht, es handelte sich nicht um den
Vergleich zwischen Tieren in unseren Bereichen und in osteuropäischen Ländern.
Es ging rein um den Respekt vor dem Lebewesen Tier !!!
> Und auch bei uns ist es doch so: Bei der Fliege auf
> dem Mittagessen oder bei den Läusen auf den Rosen oder der Maus auf dem
> Dachboden usw. usw. usw. da hört die Liebe zum Tier auf.
Da ist die Tierliebe bei mir dann auch dahin, obwohl ich gegen die Maus auf dem
Dachboden dann doch wieder ein gutes "Naturmittel" habe.
Es ist ein interessantes Thema, was wir hier angeschnitten habe, und ich finde
es nett, dass Du mir geantwortet hast.
Viele liebe Grüße
Edith
Anni Ostermann schrieb am Mon, 3 Jul 2000 18:44:48 +0200:
> Bei der Konstellation Katze - Rotkehlchen
> sieht es leider sehr eindeutig aus.
Habe Eure Diskussion mit Interresse verfolgt. Bei der Konstellation
Rotkehlchen-Katze gewinnt in der Regel das Rotkehlchen, es ist nämlich
aufmerksam und dann schneller weg als die Katze hinspringen kann.
Ich denke, das ist aber nicht das Problem.
Die Vielzahl von ver- oder ausgewilderten Katzen, unkastrierten
Katern, nicht sterilisierten Katzendamen stellen erst die Bedrohung
der Vogelwelt dar. Die gut gefütterte Hauskatze hat zwar auch einen
Jagtinstinkt und wird auch schon mal einen getöteten Vogel mit nach
Hause bringen. Sie wird aber in der Regel nicht zum ´Massenmörder´,
wie z.B. eine weibliche Katze, die nicht nur für sich selbst, sondern
auch noch für 3-5 Junge sorgen muss.
Also lasst Eure Katzen sterilisieren und Eure Kater kastrieren,
schafft Euch nicht mehr Katzen an, als das Grundstück und die
Nachbarschaft vertragen und schon relativiert sich die ganze Sache.
Man könnte auch noch etwas über ´natürliche Auslese´, den Rückgang von
natürlichen Feinden der Vögel usw. sagen, aber das lass ich lieber.
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
---
* Das Leben ist weder Zweck noch Mittel. *
* Das Leben ist ein Recht *
* Heinrich Heine *
> Also lasst Eure Katzen sterilisieren und Eure Kater kastrieren,
> schafft Euch nicht mehr Katzen an, als das Grundstück und die
> Nachbarschaft vertragen und schon relativiert sich die ganze Sache.
> Man könnte auch noch etwas über ´natürliche Auslese´, den Rückgang von
> natürlichen Feinden der Vögel usw. sagen, aber das lass ich lieber.
Nur so als Info: Kater _und_ Kätzinnen werden beide _kastriert_ - würde
man die Weibchen nur sterilisieren, würden diese ihren Trieb nicht
verlieren, sie würde nach wie vor rollig, rumstreunen und sich auch
weiterhin decken lassen, nur ohne Folgen. Bei Tieren ist eine
Sterilisation, also eine Durchtrennung der Samen- bzw. Eileiter, völlig
unüblich. (Kastration: Entfernung der Hoden beim Männchen, beim Weibchen
werden die Eierstöcke und meist auch die Gebärmutter entfernt - darum
kostet die Operation bei der Kätzin auch immer soviel mehr als beim
Kater.)
Dies wollte ich nur mal wieder betont haben, da sich dieses
«Sterilisieren bei Katzen» scheinbar einfach nicht ausrotten lässt und
ich finde, man sollte die medizinisch korrekten Ausdrücke verwenden, um
Missverständnisse zu vermeiden.
Bei allem anderen gehe ich mit Dir einig, vorallem verwilderte,
unkastrierte Tiere stellen eine grosse Gefahr für die Vogelwelt dar. Im
Normalfall sind die Vögel meist schneller als die Katze. Bäume mit
Nestern drauf kann man durch eine spezielle Manschette vor Katzen
schützen. Hingegen sind Glöckchen völliger Schwachsinn, dadurch kann die
Katze auch keine Mäuse mehr jagen.
Grundsätzlich muss auch mal wieder gesagt werden, dass noch nie ein Tier
ein anderes ausgerottet hat, das schaffte bisher nur der Mensch.
Gruss, Helena
--
Die schoenste Zeit des Lebens liegt zwischen gruen und ueberreif
dann solltest du aber Eichkätzchen, Marder und Raubvögel während der
Brutzeit auch im Haus halten, und die italienischen Jäger das ganze Jahr.
Gruß Ulli
>da gibt es nichts zu entscheiden. Bei der Konstellation Katze - Rotkehlchen
>sieht es leider sehr eindeutig aus.
>Herzliche Grüße, Anni Ostermann.
Hallo Anni,
das kann man so nicht sagen. Natürlich wird mal der eine oder andere
Vogel erwischt, aber meistens sind es geschwächte oder kranke Vögel.
Ein Ornithologe hat mir erzählt, dass er sich jahrelang geweigert
hatte, eine Katze zu halten, ländliche Gegend mit grossem Garten und
vielen Bäumen, aber irgendwann haben ihn seine vier Kinder rumgekriegt
und sie haben einen Kater erlaubt bekommen. Zu seinem Erstaunen wurde
im Laufe der Jahre nicht etwa die Populationsdichte der Vögel
geringer, sondern die Artenvielfalt nahm zu.
Zu der Sache wg. 20 Katzen kann ich empfehlen: entweder ihr haltet
euch einen Hund, der alle Katzen verjagt oder ihr haltet euch EINE
Katze. Die verteidigt ihr Revier auch.
Stubenrein bzw. Gartenrein bekommt man beide.
Gruss Harald
Warum gleich so harte Worte?
Mein Kater bekam vor zwei Jahren ein Glöckchen, nachdem er
den Dompfaff anbrachte, der vorher so schön vor dem Fens-
ter meinem Arbeitszimmer in den Büschen herumgeturnt war.
Des Katers gefiederte Jagdstrecke ist seitdem drastisch re-
duziert (1 - 2 Tiere pro Sommer), während er Mäuse und auch
mal einen Maulwurf (ja, der Kater weigert sich, das Natur-
schutzgesetz umzusetzen) weiterhin anschleppt.
Ich schließe daraus, dass Vögel deutlich bessere Ohren besitzen
als Mäuse :-)
Gruß - Wolfgang
--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Tue, 04 Jul 2000 08:56 +0200 ***
Im Hinblick auf Hunde mag das angehen, bei Katzen ist die
Einforderung dieses "Rechts" auf Unverletzbarkeit des ei-
genen Grundstücks genauso realistisch wie beim herbstlichen
Blattfall von Nachbars Bäumen. Freilaufende Haustierkatzen
gehören seit Jahrhunderten zum normalen dörflichen wie auch
städtischen Siedlungsraum. Es blieb dem späten 20. Jahrhun-
dert vorbehalten, überzogene Ordnungs- und Sauberkeitsideale
auch auf Garten und Außenanlagen zu übertragen und notfalls
dafür sogar Gerichte zu beläs^H^H^H^schäftigen.
Wie hältst Du es denn mit haustierartig gehaltenen Tauben,
die sich bekanntlich nicht immer an die Zugabeverordnung
halten? Überflugverbot?
Gruß - Wolfgang
--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Tue, 04 Jul 2000 09:04 +0200 ***
> Waren die Haufen vergraben? Wenn nicht, habe ich Zweifel ob es sich um
> Katzen handelt. Wer hält den 20 Katzen in deiner Nachbarschaft?
Hallo
Du glaubst garnicht wie verbreitet es ist so viele Katzen zu halten.
Hier im Ort haben wir nur noch eine Frau, die sowas macht, voriges Jahr
waren es noch 3 die jede etwa 20-30 Katzen versorgte.
Allesamt waren/sind das Leute die Ihr Geld vom Sozialamt beziehen und
auch garnicht aus dem Haus gehen. Irgendwie haben da Tierschutzvereine
o.ä. die Hand im Spiel. Regelmäßig fährt dort ein PKW vor der
Katzenstreu und Futter palettenweise ablädt. Scheinbar bekommen die das
für die Pflege kostenlos, vielleicht gibt es sogar ein paar Mark für die
Unterbringung der Tiere. Ein Teil des Futters und vor allem die Streu
verkauft die "Gute" dann unter der Hand weiter..
Gruß Lutz
Hallo
hört sich logisch an, ist aber Quatsch. Vögel bauen Nester nicht an
mehr oder weniger "geschickten" Stellen sondern dort wo sie es
instinktiv MÜSSEN. Bodenbrüter z.B. im Gras..
Gruß Lutz
>Nur so als Info: Kater _und_ Kätzinnen werden beide _kastriert_ - würde
>man die Weibchen nur sterilisieren, würden diese ihren Trieb nicht
>verlieren, sie würde nach wie vor rollig, rumstreunen und sich auch
>weiterhin decken lassen, nur ohne Folgen.
Und warum laßt ihr der Katze nicht wenigstens diese kleine Freude?
Selber Tierquäler.
> Bei Tieren ist eine
>Sterilisation, also eine Durchtrennung der Samen- bzw. Eileiter, völlig
>unüblich. (Kastration: Entfernung der Hoden beim Männchen, beim Weibchen
>werden die Eierstöcke und meist auch die Gebärmutter entfernt - darum
>kostet die Operation bei der Kätzin auch immer soviel mehr als beim
>Kater.)
--
Grüße aus Dithmarschen
Peter Trott
> Und warum laßt ihr der Katze nicht wenigstens diese kleine Freude?
> Selber Tierquäler.
>
die Tiere werden üblicherweise kastriert, um sie an übermäßigem
"Fremdgehen" zu hindern im Sinne von Fortlaufen und so
was eine absolut lebensverlängernde Maßnahme ist
wer ist da jetzt der Tierquäler?
Karin
>Mein Kater bekam vor zwei Jahren ein Glöckchen, nachdem er
>Ich schließe daraus, dass Vögel deutlich bessere Ohren besitzen
>als Mäuse :-)
Hast Du auch mal an die Ohren Deines Katers gedacht? Die sind
wesentlich empfindlicher als Deine! Da möchte ich mal Dein
Nervenkostüm sehen, wie es aussieht, wenn Du zwei Jahre mit einer
Glocke um den Hals herumrennen müßtest. Sowas ist IMO Tierquälerei.
Gruß
Erik
--
Antworten per Mail nur an: ErikGr...@t-online.de
>Ich möchte aber noch mal betonen, daß Katzen während
>der Brutzeit und wenn die Jungvögel ausfliegen im Haus zu halten sind.
Das ist unmöglich für Freigänger. Hinterher könntest Du renovieren und
neue Möbel kaufen! Man merkt, daß Du entweder noch nie eine Katze
hattest, oder nur eine, die von Klein auf an Wohnungshaltung gewöhnt
war. Ich habe 2 Katzen und einen Kater. Sie werden zweimal am Tag
regelmäßig gefüttert. Trotzdem jagen sie weiter. Es sind nun mal
_Raubtiere_! Aber die 4-5 Vögel im Jahr sind vernachlässigbar im
Gegensatz zu ca. 40 Mäusen, ca. 5 Ratten und etwa 10 Goldfischen vom
Nachbarn (die vermehren sich aber schneller als sie gefressen werden).
Vielmehr sind Hauskatzen weit weniger in der Richtung aktiv als
Verwilderte, so daß das Problem mehr bei den Haltern zu suchen ist,
die ihre freilaufenden Katzen nicht kastrieren lassen.
>Zu der Sache wg. 20 Katzen kann ich empfehlen: entweder ihr haltet
>euch einen Hund, der alle Katzen verjagt oder ihr haltet euch EINE
>Katze. Die verteidigt ihr Revier auch.
besser nen Kater. Wenn der nicht zu früh kastriert wird, ist er sehr
wohl in der Lage sein Revier auch gegen Hunde zu verteidigen! Außerdem
sind Kater i.d.R. weniger zickig als Katzen.
> eine Zwille ist ein Handkatapult mit dem man Steinchen und Kugel mit so
>viel Wucht abschießen kann, dass sie tödliche Waffen sind. Beliebt in
>Kreisen von Krawallbrüdern, sogenannten Autonomen.
>IMO gelten si inzwischen offiziell als Waffe.
> Auf jeden Fall sind solche Methoden abstoßend!
:-) Bist du als Erwachsener auf die Welt gekommen oder warst du
auch mal Kind. Ich hatte als Kind Zwillen und sogar Pfeil und Bogen,
bezeichnest du mich deshalb auch als Krawallbruder ?
Das Hauptproblem sind die vielen Fernsehsender und zuviele hysterische
Erwachsene, ich fürchte mich vor Zwillen und deren (erwachsenen)
Benutzern erst, wenn ich einen in Realität sehe !
Mfg
Axel
--
Söhrewald, Hessen, Deutschland
eMail: schae...@t-online.de
http://www.wellerode.de
ATARI F030,TT030,520ST,260ST,1040ST
SONY VAIO747+MagiC PC, PSION 5mx Pro
Hallo
lesen bildet!
Ich habe zwischen zwei Übeln das in meinen Augen kleinere
gewählt, Du magst das anders bewerten.
Gruß - Wolfgang
--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Wed, 05 Jul 2000 06:35 +0200 ***
> >Nur so als Info: Kater _und_ Kätzinnen werden beide _kastriert_ - würde
> >man die Weibchen nur sterilisieren, würden diese ihren Trieb nicht
> >verlieren, sie würde nach wie vor rollig, rumstreunen und sich auch
> >weiterhin decken lassen, nur ohne Folgen.
>
> Und warum laßt ihr der Katze nicht wenigstens diese kleine Freude?
> Selber Tierquäler.
Entschuldige mal!!!
Tierärzte wissen sehr wohl, warum man kastriert und nicht sterilisiert,
eine nur sterilisierte Kätzin würde wie gesagt weiterhin rollig werden
und rumstreunen, in einer Wohnung ist das nicht gerade toll. Und
draussen macht sie einen Heidenlärm, wenn sie nach Katern ruft (die
Weibchen rufen, _nicht_ die Kater!)
Ein Kater würde weiterhin kämpfen, sehr stark riechen und markieren.
Toll, was?
Ausserdem werden kastrierte Katzen beiderlei Geschlechts nach der
Operation ruhiger und streunen nicht mehr so im grossen Massstab rum.
Helena
Dachten wir auch mal - unsrer jagt jetzt noch mehr Maeuse und Ratten als
davor. Nette Sache - Nachts geht man auf die Toilette und laeuft auf dem Weg
in nen Kadaver rein *wuerg*
Roger
Nun, wen das grausam nervt, sollte sich vielleicht Meerschweinchen
halten... ;-)
Aus diesem Grund bin ich auch diesen Katzentürchen gegenüber skeptisch:
dadurch bringen die Katzen eben auch ihre Beute gleich mit ins Haus (sie
wollen uns ungeschickte Mäusefänger eben auch daran teilhaben lassen!)
ausser, die Türe führt in einen Raum, der separat abgeschlossen werden
kann, z.B. Keller. Ausserdem gehen dann oft auch fremde Katzen ein- und
aus...
Natürlich jagen Katzen nach der Kastration nach wie vor, ist ja
schliesslich ihre Natur. Da sie ja keinem Sexualtrieb mehr nachgeben
müssen und dauernd auf der Suche nach Partnern sind, haben sie eben mehr
Zeit für anderes...
Helena
versteh ich ja, daß du an selbigen hängst - trotzdem würde ich gerne sehen,
wie du einen toten Wal in einen Garten zerrst ...
Gruß Ulli
Merkwürdige Argumentation. Hast Du schon mal eine Atombombe
gesehen? Und manche Dinge wie Minen oder HI-Viren sind gerade
deshalb zum Fürchten, weil man sie *nicht* sieht.
Zwillen waren eine Zeitlang beim Auftreten vermummter Auto-
nomer ziemlich gebräuchlich (ja, ich habe selbst welche ge-
sehen), und es gibt einen bekannten Appell einer prominenten
Grünen (Waltraud Schoppe) an diese Gruppen, die Zwillen end-
lich zu Hause zu lassen.
Der Terminus "Radaubruder" ist allerdings ein Wort, das der
üblen Diktion der Springerpresse Ende der sechziger Jahre
entstammt. Man sollte es aus seinem aktiven Wortschatz
streichen.
Gruß - Wolfgang
--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Thu, 06 Jul 2000 06:52 +0200 ***
> Ich würde aber auch gerne mal sehen, wie Du
> fertigbringen willst, mir ...
Narkosegewehr und 2 Bindfäden
;-)
Karin
wenn´s für ihn noch ein nächstes Jahr gibt...
Karin
Hannes Birnbacher schrieb am Thu, 06 Jul 2000 07:04:26 +0200:
>Vor allem als Katze. Ich würde aber auch gerne mal sehen, wie Du
>fertigbringen willst, mir ...
Da gibt es den sogenannten Drehgriff ;o(
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
---
* Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, *
* sondern im Erwerben der Erkenntnis. *
* Edgar Allan Poe *
Anni Ostermann schrieb am Thu, 6 Jul 2000 10:19:49 +0200:
>Ach nee. In den Garten gehen und die Beete pflegen ohne Katzenscheiße
>zwischen den Fingern ist schön.
Ist mir noch nie passiert, obwohl unser kastrierter Kater nur draussen
seine Geschäfte macht und darüber sind wir froh!
>Spielende Kinder in einem Sandkasten ohne
>Hunde- oder Katzenscheiße sind eine Freude. Seltene Singvögel im Garten zu
>beobachten ist wohltuend. Sich nach einem Arbeitstag draußen in den
>Gartenstuhl zu setzen ohne vorher Bürste oder Staubsauger holen zu müssen
>ist entspannend u.u.u.
Du solltest mal sehen wieviele Vögel sich in unserem Garten aufhalten
und sich offensichtlich trotz Katze wohlfühlen.
>Katzen mögen vieles lehren, aber soziales Denken und Verhalten lehren sie
>offensichtlich nicht.
Da kennst Du die Katzen schlecht. Im Gegensatz zu Hunden vergraben sie
z.B. ihr Geschäft. Hast Du schon einmal einer Kätzin bei der Erziehung
Ihrer Jungen zugesehen, wie liebevoll und doch konsequent dies
geschieht? Da könnte sich so manche Menschenmutter eine Scheibe von
abschneiden. Und um die soziale Komponente aufzugreifen, eine
Hauskatze bringt ihre Beute nicht nach Hause um gestreichelt zu
werden, sondern als Geschenk für das, was man ihr gibt.
Denk mal drüber nach.
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
---
* Alles Fanatische *
* ist des Teufels. *
* Jakob Burckhardt *
kann zu euren handwerklichen Tips nur nur sagen: Autsch!
Aber stellt euch doch die Schlagzeilen in der "Bild" vor: "Aus Rache Wal in
Garten des Nachbarn gelegt!" Das gäbe ein noch hübscheres Lied als den
Maschendrahtzaun...
Gruß Ulli
PS. Die nicht an die zwanzig unverscharrten Katzenhäufchen glaubt. Das sind
vermutlich auch Marder. Wir haben vier Katzen und nie auch nur ein Häufchen
im Garten gesehen. Gestern haben wir seit längerer Zeit wieder einmal daran
gedacht, den Elektrozaun (um die Katzen im Garten zu halten) über Nacht
abzudrehen (nachts sind die Katzen im Haus). Heute früh waren prompt etliche
frisch gesetzte Pflanzen niedergetreten und verwüstet, und zwei Häufchen
fand ich auch, die aber sicher nicht von Katzen waren. Also schiebt nicht
alles auf die Miezen, es gibt noch anderes Getier. Wir haben trotz Katzen
auch mindestens zehr verschiedene Vogelarten im Garten als ständige Besucher
(heute erstmals eine Bachstelze beim Teich!). Meisen und Amseln brüten auch
erfolgreich bei uns.
Anni Ostermann schrieb am Thu, 6 Jul 2000 20:55:43 +0200:
>Hallo Hannes, hallo Horst!
>Also Horst, das mit dem sozialen Denken und Verhalten hast du total falsch
>verstanden.
Nein! Du hast geschrieben "Katzen mögen vieles lehren, aber soziales
Denken und Verhalten lehren sie offensichtlich nicht" und genau darauf
habe ich geantwortet! Lies es Dir bitte noch einmal durch.
>Erst richtig hingucken!
eben!
>Ich habe nicht gemeint, daß Katzen sich
>untereinander nicht sozial verhalten,sondern daß sie die Menschen kein
>soziales Denken und Verhalten lehren
eben doch, und das habe ich mit meinen Aussagen untermauern wollen.
Es ist natürlich vermessen von mir zu behaupten, dass die "Krone der
Schöpfung" etwas vom Verhalten so niederer Tiere, die anderen
Lebewesen in den Garten sch.., lernen kann, aber wenn Du Dir mal
genauer überlegst was die "Krone der Schöpfung" so alles auf unserem
Planeten anrichtet, kommst Du vielleicht auch zu dem Ergebnis, dass
Katzensch.. noch das gerigste Übel auf unserem Erdball ist.
>und das in Anspielung auf die Aussage
>von Hannes: Katzen lehren uns geduldig zu sein. (Man, was fürn schweres
>Deutsch, stoehn)
Damit hat Hannes sicherlich gemeint, dass die Ungeduld, die nur dem
Menschen zueigen ist, mit der er zwar die Welt erobert hat, im
philosophischen und schristlichen Sinn keine Tugend ist, da sie meist
auf Kosten anderer ausgelebt wird.
Das, genau wie Hass, Missgunst, Neid und Eifersucht wirst Du bei
Katzen wie bei den meisten anderen Tieren nicht finden. Allerdings
findest Du Zuneigung, Individualität, Dankbarkeit und Rationalität bei
z.B. Katzen (auch wenn Verhaltensforscher dies erst in den letzten
Jahren herausgefunden, und bewiesen haben dass diese Prädikate nicht
nur dem Menschen zustehen). Wäre es nicht sinnvoll, daraus zu lernen?
>Ich weiß ja, daß ihr eure Katzen gern habt; sollt ihr ja auch, das wär ja
>noch schöner, wenn ihr euch die Katzen nur anschaffen würdet, weil ihr eure
>Mitmenschen ärgern wollt.
Mal ganz nebenbei, unsere Katze ist uns vor 15 Jahren zugelaufen, wir
haben sie lieben gelernt und sind heute noch beeindruckt von ihren
Individualität und ihrer Persönlichkeit.
>Aber nur eine kleine Aussage, eine kleine Geste,
>daß ihr Katzenbesitzer anerkennt, daß ihr soziale Probleme verursacht und
>daß ihr bemüht seid, diese zu mildern und erträglich zu machen, das wärs
>doch.
Bitte lies mein Posting vom 3.7. noch einmal.
> Statt dessen nur Loblieder auf eure Katzen, ok die können ja auch
>nichts dafür, und Verunglimpfungen der Leute, die euch darauf hinweisen, daß
>es diese Probleme gibt.( Alle, auf die diese Aussage nicht zutrifft sind
>hiermit auch nicht gemeint)
Ich fühle mich in keinster Weise verunglipft und Probleme sehe ich
auch (allerdings durch Unvernunft, Unwissenheit und Gedankenlosigkeit
der Menschen verursacht). Ich sehe eben nicht nur alles durch die von
mir eingefäbte Brille.
noch ein Spruch: s.u. (sind leider nicht von mir, Author allerdings
genannt)
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
---
* Zwei Wahrheiten *
* können einander nie widersprechen. *
* Galileo Galilei *
Horst Hollensteiner schrieb am Fri, 07 Jul 2000 00:02:58 +0200:
>noch ein Spruch: s.u. (sind leider nicht von mir, Author allerdings
^^^^^^^^
Autsch :-((
Grüße aus dem südlichen Münsterland
Horst
---
* Die kürzesten Irrtümer *
* sind immer die besten. *
* Molière *
>befasst sich keiner hier mit der Armbrust? Genial, das Teiel.
Wenn ich 18 bin und die dann noch nicht verboten sind, wuensch ich mir eine zum
Geburtstag :-) Wurfaxt haben wir schon. Aber nicht gegen Katzen und Hunde.
Tschau,
Vava
--
Lachen bringt Dollars, kann ich Ihnen sagen, Dollars, jeden Tag von neuem.
Dale Carnegie
Nur zur Apfelernte.
SCNR - Wolfgang
--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Fri, 07 Jul 2000 07:06 +0200 ***
Wolfgang Broeker schrieb:
.. und siggte
> Urlaub in Monaco
Wolltest Du Dich jetzt als ausgewiesenen Spezialisten für
soziale Probleme outen? (SCNR)
Gruß - Wolfgang
--
*** Don't Call Us, We'll Call You ***
*** Fri, 07 Jul 2000 12:19 +0200 ***
Hallo Horst, ich sehe ein, es ist total mißverständlich, weil der Satz aus
dem Zusammenhang gerissen ist.
Natürlich können Katzen auch im sozialen Verhalten ein Vorbild für
die Menschen sein.
Ich hatte geschrieben: "......Die meisten Menschen sind ja nun geduldig und
ertragen vieles um des lieben Friedens willen." Darauf antwortet Hannes:
"Ach nee, Katzen sind immer für uns da, lehren uns Geduld und fangen Mäuse.
Wenn sie auch noch fliegen könnten, würden sie den verdammten Tauben
ebenfalls den Rest geben, aber man kann nicht alles haben usw " (bitte
nachlesen). Damit hat er den Menschen geduldiges Ertragen und Friedenswillen
abgesprochen und die Katzen mitsamt ihren Besitzern obenan gestellt und mich
hat er damit zu obigem Satz provoziert und dieser Satz galt nur ihm.
(Weitaus die meisten Menschen ertragen Probleme mit Katzen, Hunden ,Autos,
Rasenmäher usw. wirklich geduldig und halten Frieden mit den Nachbarn, was
selten gewürdigt wird, es ist halt eben die schweigende Mehrheit. Man
hört immer nur die Schreihälse und die, die gleich den Anwalt bemühen.
> >Ich habe nicht gemeint, daß Katzen sich
> >untereinander nicht sozial verhalten,sondern daß sie die Menschen kein
> >soziales Denken und Verhalten lehren
hier ist "die Menschen" falsch, müßte heißen "den Hannes" und noch das Ganze
im Zusammenhang sehen. Im Kopf habe ich das Richtige gedacht, aber das
Falsche hingeschrieben, tut mir leid.
Herzliche Grüße, Anni Ostermann.
>Sacht ma,
>
>befasst sich keiner hier mit der Armbrust? Genial, das Teiel.
Nö, wozu ?
Englische Langbögen sind viel besser, kaum Ladezeit, leichter
und wegen ballistischer Flugbahn der Geschosse haben die eine
höhere Reichweite und stärkere Durschschlagkraft.
Geschichtliche Beispiele gibts genug:
1346 Schlacht bei Crecy
1356 Schlacht bei Poitiers
1415 Schlacht bei Azincourt....
;-)
Mfg
Axel
--
Söhrewald, Hessen, Deutschland
eMail: schae...@t-online.de
http://www.wellerode.de
ATARI F030,TT030,520ST,260ST,1040ST
SONY VAIO747+MagiC PC, PSION 5mx Pro
>Erstens musste mit umgehen können, zweitens wollten wir doch die
>Katzen nicht in eine Erdumlaufbahn schiessen...?
Der beste Bogen ist der von Rambo, wo er vorn der Granate draufgeschraubt hat
und dann den Russenhubschrauber abgeschossen hat. Aber ist schon krass, was die
Leute so gegen Katzen haben. Wenn der komische Typ die Katzen nicht im Garten
haben will, dann soll er doch seine "Kameraden" von seiner Uni zum grillen
einladen und denen viel zu trinken geben. Und dann spielt er mit denen
Pulleralarm. Wenn er das ruft, muessen sich die alle gleichmaessig im Garten
verteilen und irgendwo hinpinkeln. Dann ist der ganze Garten reviermaessig
markiert und die Katzen werden verrueckt. Unsere Mieze macht ueberhaupt nicht
in den Garten. Die am Haus unterm Dach ihr Katzenklo, wird irgendwas dran sein,
das die lieber dahin geht. Die geht sowieso kaum raus und sitzt am liebsten
oben auf der Terrasse und guckt runter was so abgeht.
>> ich habe nicht von Katzen gesprochen, sondern von Katzenbesitzern. Zum
>> anderen wäre es sinnvoll, einzelne Aussagen nicht für sich zu betrachten,
>> sondern im Zusammenhang der ganzen Diskussion.
>
>Aus dem Zusammenhang schließe ich, dass du keine Katzen magst.
Is doch scheissegal. Gibt so viele Leute, die nen Schaden haben. Katzenhasser
kenn ich viele, Hundehasser auch, Deutschenhasser solls auch geben (das
erklaert besser der Cornelius ;-). Gab`s das frueher auch schon, oder kommt das
jetzt erst durchs Internet alles raus? Stell dir mal vor, da will jemand, der
nen Wurm in einem Fisch gefunden hat, damit zum Gesundheitsamt gehn, oder der
verarmte Adeligemit seiner Distelwiese, oder die Alte aus dem Osten mit ihrem
Knallerbsenstrau kloppt sich vor Gericht mit ihrem Nachbarn, oder die mit dem
Kleetick der aus dem Rasen soll, oder das mit dem einen Hasen, der immer zu
Besuch kam. Oder der Quatsch mit dem Kirschbaumast. Ich haett das alles sammeln
und dann ner Zeitschrift als Fortsetzungsserie anbieten sollen, damit die
Geistlosen alle was zu lachen haben. Vielleicht mach ich das jetzt :-)
[...]
> Welche *effektive* Methode gibt es, Katzen und Hunde aus dem Garten fern
> zu halten und zu vertreiben?
erst einmal Danke an alle, die mir weitergeholfen haben, es ist spannend
zu beobachten, wie kontrovers dieses Thema hier diskutiert wird, würden
wir alle mit einigen Flaschen Wein/Bier beisammen sitzen, würde der
Abend sicher noch lustig. ;-)
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass eine Zwille wohl keine Lösung ist
und auch rechtlich bedenklich sein dürfte. Geruchsmittel scheinen nicht
zu wirken (manchmal regnet es auch in Bremen... ;-) ) und Gifte scheiden
natürlich auch aus (zumal ich ein Kind habe). Einen Gartenzaun besitze
ich, aber ist der eben nicht sehr hoch und es würde mein (und sicher
auch das meiner Nachbarn) Empfinden stören, wenn ich mich "verbunkern"
würde. Halten wir fest: Ein "normaler" Gartenzaun hilft nicht. Der
Ratschlag, selber einen Hund oder eine Katze zu halten kommt für mich
nicht in Frage, das scheint aber zu helfen. Die Idee mit dem
Wasserschlauch kam öfter, wurde teilweise als Tierquälerei betrachtet
(das kann jeder für sich entscheiden, zumindest verletzt es das Tier
nicht, also halte ich selber es für eine "geeignete Massnahme") -- hat
nur leider den Nachteil, dass man die Katze erst einmal "erwischen"
muss, was ich mir etwas schwer vorstelle, denn bis ich den
Wasserschlauch positioniert habe und das Wasser angedreht habe, ist die
Katze entweder weg oder lag sowieso tot auf meinem Grundstück. Eine
Wasserpistole könnte ich noch ausprobieren...
Aber -- und nun zum erfreulichen -- seit 10 Tagen hatten wir keinen Kot
mehr wegzusuchen. Warum: Der Hund hat uns nocheinmal besucht, es ist
eine riesige Dogge. Leider hat meine Tochter mit einer Freundin in der
Sandkiste gespielt -- und die beiden waren eine Stunde kaum zu
beruhigen, so gebrüllt haben die beiden. Alle Nachbarn kamen angelaufen,
einschliesslich des Besitzers, der sich sehr bei uns entschuldigt hat,
er sei zu besuch und der Hund wäre ihm zweimal entwischt -- wohl um bei
uns auf Katzenjagd zu gehen (das ist meine Vermutung).
Nun scheint es ihm ja gelungen zu sein, zumindest in den letzten Tagen!
Sollte sich das Kotproblem erneut einstellen, werde ich mir mal einen
Hund leihen, dass er in der Nähe des Komposthaufens ein eigenes Häufchen
hinsetzt -- vielleicht hilfts. Allerdings kann die Ursache auch im
schlechten Wetter der letzten Tage liegen, ich werde es erleben.
Als letzte Frage stellt sich für mich, ob es wirklich Katzenkot war/ist
-- nun, ich habe keine Katze, der Lärm, den wir nachts öfter hören kommt
aber definitiv von Katzen (ja, es gibt viele hier). Vielleicht melde ich
mich nocheinmal, danke an alle und viel Spass beim ausloten, was
gerechtfertigte Abwehr ist,
Gerhard.