wie heißt der größte kanadische nadelbaum?
ich habe heute einen bericht im fernsehn gesehen (BR), aber den namen des
nadelbaumes vergessen.
kann es sein das ich "douglas" gehört habe
wer hat den bericht auch gesehen und weiß
noch den namen
schön grüße von
berta
Hallo berta
> hallo
>
> wie heißt der größte kanadische nadelbaum?
was ist ein nadelbaum?
> ich habe heute einen bericht im fernsehn gesehen (BR), aber den namen des
> nadelbaumes vergessen.
fersehn? namen? nadelbaumes?
> kann es sein das ich "douglas" gehört habe
douglas sicher nicht. Eher: Klaus oder Gert oder sowas
> wer hat den bericht auch gesehen und weiß
bericht?
> noch den namen
namen?
> schön grüße von
Grüße an die kleine berta zurück
> berta
kleiner Tipp: Tastaturen mit Shifttaste gibt es hier: http://www.atelco.de
--
P@rick
Was bei Windows der Umfang eines "kompletten Betriebssystems" ist,
nennt man bei Linux eine Rescuedisk. [David Kastrup am 3.6.2004 in dcoulm]
Douglas Fir (engl), Pseudotsuga menziesii (bot.), Douglasie (de)
Gruss
Karla
--
persoenliche mails an kaba_mix(Klammeraffe)web.de
On Sat, 17 Jul 2004 00:15:43 +0200, "berta huber"
<berta...@yahoo.de> wrote:
>hallo
>
>wie heißt der größte kanadische nadelbaum?
>kann es sein das ich "douglas" gehört habe
Mein Vater hatte vor ca. 45 Jahren eine kleine Wiese mit Ndelbäumen
bepflanzt, wo sie auch standen, bis "Wiebke" sie fällte.
Darunter war auch etwas, was er eine "Douglasie" bzw. "Douglas-Fichte"
nannte, obwohl es sich bei der Douglasie wohl eher um eine entferntere
denn eine nähere Verwande der Fichte handelt.
Die Nadeln sind etwas weicher und länger als bei Tanne/Fichte
Der Stamm harzt sehr stark, die Rinde ist realativ glatt und bildet
manchmal Harzblasen.
Der Baum ist auch in unseren Wäldern nicht so selten.
Er wächst erheblich schneller als eine Fichte oder Tanne,
ob er er wirklich soviel größer wird, wage ich zunächst mal zu
bezweifeln.
Insofern wundert mich die Aussage, es handele sich um den größten Baum
Kanadas. Sequoien sollten doch auch in Kanada wachsen und da gibt es
einige, die sind extrem hoch. (Es sei denn, Eiben-Arten - zu denen
wohl auch die Sequoienn gehören- sind per definitionem keine
Nadelbäume.)
Gruß Klaus
--
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Die E-Mail-Adresse ändert sich vierteljährlich
Klaus Maier wrote:
> Hallo Berta
>
> On Sat, 17 Jul 2004 00:15:43 +0200, "berta huber"
> <berta...@yahoo.de> wrote:
>
>
>>hallo
>>
>>wie heißt der größte kanadische nadelbaum?
>
>
>>kann es sein das ich "douglas" gehört habe
>
>
>
> Mein Vater hatte vor ca. 45 Jahren eine kleine Wiese mit Ndelbäumen
> bepflanzt, wo sie auch standen, bis "Wiebke" sie fällte.
>
> Darunter war auch etwas, was er eine "Douglasie" bzw. "Douglas-Fichte"
> nannte, obwohl es sich bei der Douglasie wohl eher um eine entferntere
> denn eine nähere Verwande der Fichte handelt.
>
> Die Nadeln sind etwas weicher und länger als bei Tanne/Fichte
Die Nadeln sind sehr viel weicher als jene der Fichte.
> Der Stamm harzt sehr stark, die Rinde ist realativ glatt und bildet
> manchmal Harzblasen.
>
> Der Baum ist auch in unseren Wäldern nicht so selten.
> Er wächst erheblich schneller als eine Fichte oder Tanne,
> ob er er wirklich soviel größer wird, wage ich zunächst mal zu
> bezweifeln.
>
In seinem natürlichen Habitat, d.h. westliches Kanada bis südlich nach
Mexiko, hier aber nur auf den Bergen, wird die Douglasie sehr hoch, am
höchsten in British Columbia (~zwischen Kanada und den USA), hier stehen
Exemplare, die Höher als 100m sind.
Der zweithöchste je gemessene Baum war eine ca. 1880 gefällte Douglasie
(der höchste ein ca. 150 Meter hoher Eukalyptus.
Der höchste Baum Deutschlands ist eine über 60m hohe Douglasie
(Eberswald, Thüringen)
> Insofern wundert mich die Aussage, es handele sich um den größten Baum
> Kanadas. Sequoien sollten doch auch in Kanada wachsen und da gibt es
> einige, die sind extrem hoch. (Es sei denn, Eiben-Arten - zu denen
> wohl auch die Sequoienn gehören- sind per definitionem keine
> Nadelbäume.)
>
Eiben gehören zur Familie der Taxaceae (Eibengewächse), Sequoien dagegen
zu den Zypressengewächsen (Cupressaceae). Die Thuje (Lebensbaum) ist mit
den Sequoien enger verwandt, als mit den Eiben.
Tatsächlich gibt es Überlegungen, ähnlich wie auch beim Ginkgo, Eiben
aus der Art der Pinopythen (das sind die "Nadelbäume") herauszunehmen,
da sie einige Eigenschaften innerhalb dieser Familie einzigartig machen.
> Gruß Klaus
>
>
>
lG,
Johann