ich habe hier folgendes Problem. Es stehen hier 3 Stück Rhododendron und
daneben ist eine schöne Natursteinmauer. Leider bröckeln von der Mauer
immer wieder kleine Kalkstückchen ab und werden (so vermute ich) durch den
Regen gelöst und in den Boden gespült. Das ganze scheint den Rhododendren
nicht sonderlich zu gefallen.
Frage ist jetzt, wie kann ich dem sinnvoll entgegenwirken?
Wie "versauert" man einen Boden am besten bzw. optimiert ihn für den
Rhododendron?
danke und gruss
michael
Ja, das stimmt. Rhododendron mag es überhaupt nicht kalkhaltig.
Man kann....natürlich gaaaaanz vorsichtig.... etwas um die Pflanzen die Erde
abgraben und dann mit richtigem Torf - aber nur dafür, ansonsten sollte man
den Torf in den Mooren lassen - den Boden im PH-Wert senken. Gleichzeitig
kann man auch täglich seinen Kaffeesatz unter den Rhododendron auskippen.
Das säuert auch etwas und die Pflanzen mögen das ganz gerne.
Cornelia
Hallo!
Den Boden würde ich nicht abgraben, da Rhododendren ausgesprochene
Flachwurzler sind. Um den pH-Wert des Bodens alleine durch Torfgaben zu
senken, müßte man einen ungeheueren Aufwand treiben. In einem Fachbuch über
Rhododendren fand ich hierzu folgendes Rezept: "Bei einem pH-Bereich
zwischen 6,0 und 7,0 muß man ca. 4 Ballen Torfmull auf 10 qm (min. 10 cm
hohe Schicht, besser 15 cm ) um den ph-Wert um ca 1 Stufe, also von 6,0 auf
5,0 zu senken. Ist durch die Kalkeinwaschung der pH-Wert noch höher wären
noch größere Torfgaben nötig."
Einfacher ist eine Ansäuerung mit chemischen Substanzen wie: Eisensulfat
oder Schwefelblume.Hier ein Rezept aus dem Buch:
Absenkung Eisenvitriol
Schwefelblume
von pH auf pH kg/ 10qm
kg /10qm
8,O 5,0 16,0
19,4
7,5 5,0 15,0
18,2
7,0 5,0 11,6
14,0
6,5 5,0 9,2
11,1
6,0 5,0 6,9
8,3
Dazu müßte also erst einmal der pH-Wert des Bodens zuverlässig geprüft
(Bodenuntersuchung in einem Labor )werden. Außerdem gelten die angebenen
Mengen für einen mittelschweren Lehmboden. Ein gutes Labor gibt auf Wunsch
sicher auch gleich "Rezepte", bezogen auf die Bodenprobe, mit. Von zeit zu
Zeit muß das alles wiederholt werden, wegen der ständigen Kalkeinsickerung.
Noch einfacher wäre : die Rhododendren an einen anderen Platz setzen und
kalkliebende oder vertragende Sträucher setzen. Rhododendren haben einen
festen und sehr flachen (ca 30 cm ) Ballen, was die Arbeit sehr erleichtert.
Nach der Neupflanzung in saurem Substrat, mulchen mit säurebildenden
Substanzen wie z.B. Nadelbaumrinde und sauer gedüngter Rasenschnitt (gut
gemischt). Die Dicke der Schicht richtet sich nach dem Alter (Größe ) der
Pflanze und kann bis zu 10cm betragen. Nach dem Zusammenfallen für Nachschub
sorgen. Der sich dabei bildende Rohhumus ist ein Labsal für den Rhododendron
und kommt den sehr an der Oberfläche streifenden Wurzeln direkt zugute.
Viel Erfolg wünscht Christine
Bitte um Entschuldigung!
Ich hatte keine Ahnung, daß beim Versenden ein anderer Zeilenumbruch
stattfindet und damit meine Tabelle unübersichtlich und deshalb schwer
lesbar ankommt.
In der Hoffnung trotzdem geholfen zu haben grüßt
Christine
Ganz so einfach sind die Zusammenhänge zwischen pH-Wert-Absenkung und
der dazu benötigten Menge an Chemikalien nicht. Der Bedarf an Schwefel
hängt in erster Linie von der Bodenart ab. Bei sandigem Boden benötigt
man viel weniger, bei schwerem Boden evtl. sogar noch mehr.
Eisen(II)-sulfat würde ich zur pH-Wert-Erniedrigung nicht empfehlen.
Besser ist auf jeden Fall Schwefel, welcher langsam von Bodenbakterien
zu Sulfat oxidiert wird. Als Sofortmaßnahme würde ich für die
Stickstoffdüngung die ausschließliche Verwendung von Ammonsulfat
vorschlagen und zusätzlich einige Esslöffel Schwefel in die oberste
Bodenschicht einarbeiten (ohne die oberflächennahen Wurzeln zu
beschädigen).
BTW: Die optimale Versorgung mit Stickstoff liegt bei den üblichen
Hybriden bei ca. 150 kg N/ha, das entspricht bei Ammonsulfat mit ca.
21% N gut 700 kg/ha und Jahr!
Mit obiger Maßnahme kann man z.B. Fundamentauswaschungen jedenfalls
recht gut kompensieren.
Ein Standort an einer (Nord-)Mauer ist, vor allem für empfindliche
Rhododendron, nahezu ideal. Falls es sich um eine Südmauer handeln
sollte, sind die vom Kalk ausgehenden Probleme allerdings nur von
untergeordneter Bedeutung.
Viele Grüße
G.W.
--
G. Wolmershaeuser
wolm...@chemie.uni-kl.de
hallo,
> hängt in erster Linie von der Bodenart ab. Bei sandigem Boden benötigt
> man viel weniger, bei schwerem Boden evtl. sogar noch mehr.
bei mir ist es sehr bindiger Oberboden , Stärke ca. 30 bis 40cm und
darunter reiner Lehm. Ich weiss, ist nicht unbedingt ideal für Rhodo. aber
was anderes hab ich nich...:-)
> Stickstoffdüngung die ausschließliche Verwendung von Ammonsulfat
> vorschlagen und zusätzlich einige Esslöffel Schwefel in die oberste
> Bodenschicht einarbeiten (ohne die oberflächennahen Wurzeln zu
> beschädigen).
wieviel ist "einige Esslöffel"?
es sind 3 Rhododendren (??), die sind noch relativ "jung", ca. 40cm hoch,
aber keine Zwerghybriden.
> BTW: Die optimale Versorgung mit Stickstoff liegt bei den üblichen
den vorhandenen Boden habe ich selbst eingebracht (vorher entsprechend
ausgekoffert), der ist bereits sehr stickstoffhaltig, das ist Boden von
einem landwirtschaftlich genutztem Feld!
> Mit obiger Maßnahme kann man z.B. Fundamentauswaschungen jedenfalls
> recht gut kompensieren.
> Ein Standort an einer (Nord-)Mauer ist, vor allem für empfindliche
> Rhododendron, nahezu ideal. Falls es sich um eine Südmauer handeln
> sollte, sind die vom Kalk ausgehenden Probleme allerdings nur von
> untergeordneter Bedeutung.
Es ist (GottseiDank) eine Nordmauer...:-).
Hast Du dafür gesorgt, daß sich keine Staunässe bilden kann? So etwas
mögen Rhododendron überhaupt nicht. Phytophthora wäre da sehr
wahrscheinlich. Welche Symptome zeigen Deine Rhododendron denn?.
Chlorose ist nicht nur ein Hinweis auf zu hohen pH-Wert sondern kann
auch von verschiedenen anderen Streßsituationen herrühren.
> wieviel ist "einige Esslöffel"?
> es sind 3 Rhododendren (??), die sind noch relativ "jung", ca. 40cm hoch,
> aber keine Zwerghybriden.
Ich würde mal ca. 2-3 Esslöffel Schwefel je Pflanze nehmen und dann
nach einiger Zeit den pH-Wert messen und vor allem prüfen, wie die
Pflanzen darauf reagieren. Hast Du übrigens Pflanzen, die auf der
kalktoleranteren Unterlage 'Inkarho' veredelt sind?
> den vorhandenen Boden habe ich selbst eingebracht (vorher entsprechend
> ausgekoffert), der ist bereits sehr stickstoffhaltig, das ist Boden von
> einem landwirtschaftlich genutztem Feld!
Landwirtschaftlicher Boden: der wird vermutlich nicht gerade sauer
gewesen sein. Vielleicht nimmst Du dann doch noch etwas mehr Schwefel.
Passieren kann eigentlich nicht viel. Aus Calcium(hydrogen)carbonat
wird schließlich und endlich Gips.
> Es ist (GottseiDank) eine Nordmauer...:-).
Ich weiß ja nicht, welche Sorten Du hast aber bei einem solchen
Standort würde ich durchaus zu etwas anspruchsvollen Sorten oder Arten
greifen.
Viel Erfolg wünscht
hallo,
> Michael Wolf schrieb:
>>
>> bei mir ist es sehr bindiger Oberboden , Stärke ca. 30 bis 40cm und
>> darunter reiner Lehm. Ich weiss, ist nicht unbedingt ideal für Rhodo. aber
>> was anderes hab ich nich...:-)
> Hast Du dafür gesorgt, daß sich keine Staunässe bilden kann? So etwas
> mögen Rhododendron überhaupt nicht. Phytophthora wäre da sehr
ja, der garten ist an der stelle etwas geneigt und in ca. 1,5m abstand ist
mein selbstgeschachtetes Sickerloch...:-)
> wahrscheinlich. Welche Symptome zeigen Deine Rhododendron denn?.
> Chlorose ist nicht nur ein Hinweis auf zu hohen pH-Wert sondern kann
> auch von verschiedenen anderen Streßsituationen herrühren.
momentan zeigt er noch keine symtome, allerdings will ich auch nicht erst
darauf warten.
>> wieviel ist "einige Esslöffel"?
>> es sind 3 Rhododendren (??), die sind noch relativ "jung", ca. 40cm hoch,
>> aber keine Zwerghybriden.
> Ich würde mal ca. 2-3 Esslöffel Schwefel je Pflanze nehmen und dann
> nach einiger Zeit den pH-Wert messen und vor allem prüfen, wie die
ich hab hier noch rumstehen, Netz-Schwefelit (80% Schwefel) gänge das
auch?
> Pflanzen darauf reagieren. Hast Du übrigens Pflanzen, die auf der
> kalktoleranteren Unterlage 'Inkarho' veredelt sind?
wenn ich in dem Blumenladen in Hillegom danach gefragt hätte....
Ich habe die voriges Jahr da gekauft, ohne nach der Sorte zu fragen...
>> Es ist (GottseiDank) eine Nordmauer...:-).
> Ich weiß ja nicht, welche Sorten Du hast aber bei einem solchen
> Standort würde ich durchaus zu etwas anspruchsvollen Sorten oder Arten
> greifen.
s.o.
> Viel Erfolg wünscht
danke und gruss
michael
>Interessante Auffassung.
>Werden die Moore weniger geschädigt, wenn der Torf für
>Rhododendron-Kultur verwendet wird als für die Kultur anderer
>Pflanzen?
Nö. Aber der Torf wird einer sinnvollen Verwendung zugeführt.
Torfabbau ist für die Erhaltung der Moorgebiete notwendig (natürlich nur
dann wenn man auf den abgebauten Gebieten keine Idustriegebiete oder
Naherholungsgebiete errichtet, sondern sie wieder verlanden lässt),
sonst werden das irgendwann Wälder. Dummerweise wird zuviel abgebaut,
das liegt aber nicht an Rhododendon-Kulturen sondern daran daß fast
jeder Sack Blumenerde aus 98% Torf statt aus Erde und Kompost besteht.
CYA! Matthias
--
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Hallo Matthias,
>Torfabbau ist für die Erhaltung der Moorgebiete notwendig
na, ob du mit solchen Aussagen hier glücklich wirst, halte ich bis
auf weiteres für ein Gerücht...:-)
>(natürlich nur
>dann wenn man auf den abgebauten Gebieten keine Idustriegebiete oder
>Naherholungsgebiete errichtet, sondern sie wieder verlanden lässt),
Da muss man aber schon mehr als in Generationen rechnen.
>sonst werden das irgendwann Wälder.
Irgendwann ja. Aber wie viele Zehntausendjahre braucht's dazu wohl?
>Dummerweise wird zuviel abgebaut,
Wer kennt Statistiken über die Entwicklung des Torfabbaues in
Deutschland? Wäre mal ganz interessant.
>das liegt aber nicht an Rhododendon-Kulturen sondern daran daß fast
>jeder Sack Blumenerde aus 98% Torf statt aus Erde und Kompost besteht.
Na, na, also ich kenne nur ein Pflanzsubstrat, das 100 % Torf
enthält (Plantahum), diverse andere liegen bei 30 - 70 % u ganz
torffreie Substrate gibt es auch schon. Aber die haben halt bisher
bei den Blüherfolgen usw. die Nase gegenüber den torfhaltigen leider
nicht vor....
Beste Grüße G e r h a r d
>Am Mon, 01 May 2000 13:44:36 +0200, schrieb Matthias Kohrs
><Matthia...@gmx.de> :
>
>Hallo Matthias,
>
>>Torfabbau ist für die Erhaltung der Moorgebiete notwendig
>na, ob du mit solchen Aussagen hier glücklich wirst, halte ich bis
>auf weiteres für ein Gerücht...:-)
Ein Hochmoor ist der Endpunkt der Entwicklung als Moor, wenn die
Entwicklung von vorn beginnen soll braucht man wieder ein Gewässer.
>>(natürlich nur
>>dann wenn man auf den abgebauten Gebieten keine Idustriegebiete oder
>>Naherholungsgebiete errichtet, sondern sie wieder verlanden lässt),
>Da muss man aber schon mehr als in Generationen rechnen.
Klar, aber was ändert das?
>>sonst werden das irgendwann Wälder.
>Irgendwann ja. Aber wie viele Zehntausendjahre braucht's dazu wohl?
Vom Hochmoor zum Wald dauerts keine zehntausende Jahre. Wenn da erst mal
ein paar Weiden und Birken wachsen wird die Humusschicht schnell dicker.
Inzwischen ist die Wahrscheinlichkeit aber nicht mehr groß daß
tatsächlich ein Moor überwuchert wird, eher wird es entwässert daß
entweder Rindviecher drauf weiden können oder irgendwelche Firmen dort
für ein möglichst sattes Gewerbesteueraufkommen sorgen. In dem Fall
schadets auch nix wenn der Torf vorher abgebaut, gekalkt und mit
Kunstdünger versehen in Tütchen gefüllt wird.
>Na, na, also ich kenne nur ein Pflanzsubstrat, das 100 % Torf
>enthält (Plantahum), diverse andere liegen bei 30 - 70 % u ganz
>torffreie Substrate gibt es auch schon.
Schau mal was in den Supermärkten angeboten wird. Inzwischen wird das
Zeug oft mit Rindenhumus gestreckt, meistens sind aber 95% oder so Torf
drin.
> Aber die haben halt bisher
>bei den Blüherfolgen usw. die Nase gegenüber den torfhaltigen leider
>nicht vor....
Ja? Torf enthält keine Nährstoffe und ist zu sauer für die meisten
Pflanzen, warum soll er dann besser funktionieren als wasser- und
Nährstoffspeichernder Erdboden?
Tomaten wachsen jedenfalls besser in Ackerboden.
Die Menge Torf die man benötigt um Pflanzen zu züchten die einen sauren
und Nährstoffarmen Boden brauchen und um Whiskymalz zu darren stellt
jedenfalls keine Bedrohung für die Moore dar.
Hallo Michael,
im Prinzip sollte Netzschwefel natürlich auch gehen. Allerdings weiß
ich nicht, welches Netzmittel (das müssen wohl die anderen 20% sein)
da zum Einsatz kommt. Steht da etwas auf der Packung drauf? Vermutlich
ist die Verwendung von Netzschwefel aber etwas teuer für den
angestrebten Zweck. Hast Du keine Möglichkeit zur Beschaffung von
Schwefelblüte?
Gruß
> Hast Du keine Möglichkeit zur Beschaffung von
>Schwefelblüte?
Gibts zur Not auch in der Apotheke.
Hallo Matthias,
>>Na, na, also ich kenne nur ein Pflanzsubstrat, das 100 % Torf
>>enthält (Plantahum), diverse andere liegen bei 30 - 70 % u ganz
>>torffreie Substrate gibt es auch schon.
>
>Schau mal was in den Supermärkten angeboten wird. Inzwischen wird das
>Zeug oft mit Rindenhumus gestreckt, meistens sind aber 95% oder so Torf
>drin.
vielleicht wird man ja auch im Fachhandel eher fündig, wenn man
Pflanzsubstrate mit weniger oder gar ohne Torf sucht.
>> Aber die haben halt bisher
>>bei den Blüherfolgen usw. die Nase gegenüber den torfhaltigen leider
>>nicht vor....
>
>Ja? Torf enthält keine Nährstoffe und ist zu sauer für die meisten
>Pflanzen, warum soll er dann besser funktionieren als wasser- und
>Nährstoffspeichernder Erdboden?
Weil er selbstverständlich mit Kalk auf jeden gewünschten pH-Wert
gebracht werden kann, weil er alle Nährstoffe speichert, die man ihm
zumischt u weil sein Wasserhaltevermögen offensichtlich von keinem
Ersatzstoff erreicht wird.
Als Substrat für die Aussaat u die Jungpflanzenanzucht ist normale
Erde halt durchgefallen. Sonst würde man nicht inzwischen mit
verschiedenen Zuschlagstoffen wie Komposten, Holzfasern, Flachs,
Kokosfasern, Reisspelzen, Rindenhumus usw. experimentieren.
Irgendwann wird das ausgetestet sein u dann wird auf den neuen
Beuteln schon draufstehen, wie die Substrate verwendbar sind u was
anders läuft als bei Torfzumischung.
>Tomaten wachsen jedenfalls besser in Ackerboden.
Wachsen ja, aber ich glaube nicht, dass die Gärtner ihre Tomaten
versehentlich in teuerer Pflanzerde herkultivieren.
>Die Menge Torf die man benötigt um Pflanzen zu züchten die einen sauren
>und Nährstoffarmen Boden brauchen und um Whiskymalz zu darren stellt
>jedenfalls keine Bedrohung für die Moore dar.
Das kann ich nicht beurteilen. Offensichtlich weiß ja wirklich
keiner, wie sich der Torfabbau in Deutschlang in den letzten
Jahrzehnten entwickelt hat. Aber ein weitgereister Mensch hat von
sagenhaft ausgedehnten Torfvorkommen in Nordosteuropa berichtet. Und
die wollen natürlich auch etwas davon verkaufen u nicht von uns nach
dem Torfabbau hören, dass sie das gefälligst sein lassen sollen...
>> Hast Du keine Möglichkeit zur Beschaffung von
>>Schwefelblüte?
>
>Gibts zur Not auch in der Apotheke.
Das ist Schwefelpulver, kriegst du fast ueberall. Ich hab welches im Glas, wo
oben ein Schlumpf drauf steht :-)
Tschau,
Vava
--
Zu meinem groessten Erstaunen oeffnete er vorsichtig die Haut unter seinen
Zehennaegeln und grub in kurzer Zeit 22 erbsengrosse Tiere heraus. Er legte sie
auf den Tisch, rief seinen Boy und befahl ihm, sie zu verbrennen.
>Weil er selbstverständlich mit Kalk auf jeden gewünschten pH-Wert
>gebracht werden kann, weil er alle Nährstoffe speichert, die man ihm
>zumischt u weil sein Wasserhaltevermögen offensichtlich von keinem
>Ersatzstoff erreicht wird.
Ton oder Bentonit oder Perlit speichert mehr Wasser als Torf, braucht
aber auch länger zum Quellen. Torf saugt sich fast sofort voll wie ein
Schwamm, dafür trocknet er auch schön schnell aus. Suboptimal.
Das sit ja schließlich der Grund weshalb gerade in der Anzuchterde der
Torfanteil mit am geringsten ist.