gestern Abend entdeckte ich, dass in meiner Küche direkt über dem Herd
im Rolladenkasten ein Hornissennest im Aufbau ist. Als ich nur kurz am
Rolladengurt zuppelte ging das grosse Gebrumme los. Natürlich hab ich
sofort das Fenster geschlossen und auch das Gurtloch mit Silikon
abgedichtet. Nun erklärt sich auch, warum ich vor ein paar Tagen in der
Küche eine Hornisse hatte, die ich heldenhafterweise mit den Staubsauger
eingefangen habe.
Ich muss noch dazusagen, dass meine Freundin und ich vor jeglichem
wespen- und bienenartigen Getiers ziemliche Panik haben. Liegt an
schlechten Erfahrungen aus der Kindheit, wo man halt mal gestochen wurde
und das nicht so gut vertragen hat.
Nun würde ich das Nest gerne loswerden. Wenn es an einer anderen Stelle
als dem Küchenfenster wäre, dann würde ich es ja vielleicht dulden, aber
an der Stelle ist es mir ehrlich gesagt zu gefährlich, weil man beim
Kochen dieses Fenster öffnen muss und dann würde man in weniger als
einem Meter Entfernung zum Nest kochen. Das muss nun wirklich nicht sein.
Was kann ich also gegen die Viecher machen?
ciao
Marc Salm
http://www.codebasket.de
--
My software never has bugs. It just develops random features.
eben nicht! In keinem der Fälle geht es um Hornissen.
Googeln kann ich schon selbst. Hab ich vorher auch gemacht.
Wenn es Wespen wären, dann würde ich da hemmungslos Insektengift
reinpulvern und danach den Kasten ausräumen.
Hornissen stehen aber leider unter Naturschutz.
> Wenn es Wespen wären, dann würde ich da hemmungslos Insektengift
> reinpulvern und danach den Kasten ausräumen.
> Hornissen stehen aber leider unter Naturschutz.
Hallo
wenn Du so bei Wespen handelst, kannst Du es bei Hornissen auch machen.
BEIDE Hautflügler stehen unter Artenschutz.
Eine mögliche Alternative: Höre Dich mal in der Gend um ob es eine
Naturschutzgruppe gibt. Dort sollte man - regionale - Adressen haben die
das Nest umsetzen. Auch bei der Feuerwehr mal nachfragen, nur bitte
nicht gleich den Notruf wählen ;)
Gruß Lutz
Wusste nicht, dass Wespen auch unter Artenschutz stehen. Von denen gibts
doch wirklich mehr als genug. Man stelle nur mal einen Kuchen auf der
Terasse offen hin und schaue, wie sie sich drüber hermachen.
> Nun würde ich das Nest gerne loswerden. Wenn es an einer anderen Stelle
> als dem Küchenfenster wäre, dann würde ich es ja vielleicht dulden, aber
> an der Stelle ist es mir ehrlich gesagt zu gefährlich, weil man beim
> Kochen dieses Fenster öffnen muss und dann würde man in weniger als
> einem Meter Entfernung zum Nest kochen. Das muss nun wirklich nicht sein.
> Was kann ich also gegen die Viecher machen?
Wie wäre es denn einfach mit einer Fliegengaze vor dem Fenster. Gibts
von Tesa etc in jedem Baumarkt. Klettband auf Fensterrahmen, Gaze
draufdrücken, fertig. Du kannst lüften, den interessanten Hornissen zu
gucken und kochen.
Gruß...
Frederic
> Wie wäre es denn einfach mit einer Fliegengaze vor dem Fenster. Gibts
> von Tesa etc in jedem Baumarkt. Klettband auf Fensterrahmen, Gaze
> draufdrücken, fertig. Du kannst lüften, den interessanten Hornissen zu
> gucken und kochen.
Nur ist der Rolladen nun unten. Hochmachen ist nicht.
Hatte ich erwähnt, dass meine Freundin und ich ziemliche Panik vor den
Viechern haben? Interessant finden wir die ganz bestimmt nicht.
Und mit Angstschweiss koch ich so ungern.
Hallo
bei allem Engagement was ich für den Artenschutz aufbringe, im
Rolladenkasten sind Hornissen wirklich ein Problem. Wenn die ihre Brut
bewachen, bezieht sich der überwachte Raum auf einen Radius von etwa 6
Metern. Man würde weder den Tieren noch den Menschen einen Gefallen tun
mit dem, jeweils anders gelagerten Stress zu leben. Umsetzen wäre die
richtige Methode. Möglichst schnell handeln und nicht warten bis das
Nest größer und größer wird.
Gruß Lutz
--
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Hallo Marc,
guck mal unter der angegebenen Adresse:
Es gibt dort auch eine Datenbank mit Adressen von Spezialisten, die
sich um Euer Nest kümmern. Bitte umsiedeln und nicht zerstören.
Angst hat man vor Unbekanntem, mach dich schlau, dann ist es meistens
nicht so schlimm. Aus Erfahrung: ich mag Spinnen nicht so besonders,
aber sie sind furchtbar interessant, und mittlerweile kann ich sie in
freier Wildbahn völlig gelassen ertragen. Im Haus bin ich soweit, dass
ich nicht mehr schreiend auf dem Stuhl stehe.
Grüsse Andrea
> > Hornissen stehen aber leider unter Naturschutz.
>
> Hallo
> wenn Du so bei Wespen handelst, kannst Du es bei Hornissen auch machen.
> BEIDE Hautflügler stehen unter Artenschutz.
Seit wann sind hundsgewöhnliche Wespen geschützt, werter Kollege
Naturschützer ??? Würde mich schwer wundern !
> Eine mögliche Alternative: Höre Dich mal in der Gend um ob es eine
> Naturschutzgruppe gibt. Dort sollte man - regionale - Adressen haben die
> das Nest umsetzen. Auch bei der Feuerwehr mal nachfragen, nur bitte
> nicht gleich den Notruf wählen ;-)
Bei der Kommune anrufen, nach der Unteren Naturschutzbehörde fragen, ganz
viel jammern...... dann schicken die einsichtigerweise ein Umzugsunternehmen
für die Hornissen ;-)
Freundliche Grüße
Stephan Romahn
Garten- und Landschaftsarchitekt
--
http://www.sr-gruenhaus.de
Ökologische Dachbegrünung
Stephan Romahn schrieb:
> Seit wann sind hundsgewöhnliche Wespen geschützt, werter Kollege
> Naturschützer ??? Würde mich schwer wundern !
seit sie im §20 des Bundesnaturschutzgesetzes dem allgemeinen
Artenschutz unterliegen.
Gruss Bernhard
--
Saatgut und Produkte für natürliches Gärtnern
viele Informationen über Hornissen findet man unter
http://www.hornissenschutz.de/.
Unter der Adresse http://www.hymenoptera.de/abfrageformular.html findet man
die Adressen von Fachleuten.
Liebe Grüße aus Hessen,
Reinhold
--
http://www.reinhold-tripp.de/
Marc Salm schrieb:
> Hallo zusammen,
>
> gestern Abend entdeckte ich, dass in meiner Küche direkt über dem Herd
> im Rolladenkasten ein Hornissennest im Aufbau ist ...
wir hatten letzte Woche etwas unangenehme Erfahrung mit einem
Wespenschwarm/-nest gemacht.
Nach einem Anruf bei der Gemeinde bekamen wir die Tel-Nr von einem Profi.
Mitglied eines Naturschutzvereins und Imker. Der hat das Nest entfernt und
hätte es, wenn es denn nicht in der Erde gewesen wäre und bei der Aktion
zerstört wurde woanders wieder aufgehängt...
Ich gehe mal davon aus, dass er mit einem Hornissennest genauso verfahren
hätte.
40 EUR hatte der "Spass" übrigens gekostet.
--
Gruß von Tina
"Marc Salm" <m.s...@mediacare.de> schrieb im Newsbeitrag
news:3D33F985...@mediacare.de...
Ich schenk Sie dir. Komm Sie dir holen ;)
Ist es eigentlich normal, dass für das Umsiedeln ca. 200? fällig werden
bei Feuerwehr & Co.?
Da ist die Giftspritze aus dem Baumarkt für 9? irgendwie doch wesentlich
preiswerter. Und soweit geht meine Tierliebe dann auch nicht. Vor allem
weil ich die Viecher schnell los werden möchte und nicht erst noch
behördenmässig eine Erlaubnis einholen will. Es lebe die Bürokratie.
> Nur ist der Rolladen nun unten. Hochmachen ist nicht.
> Hatte ich erwähnt, dass meine Freundin und ich ziemliche Panik vor den
> Viechern haben? Interessant finden wir die ganz bestimmt nicht.
> Und mit Angstschweiss koch ich so ungern.
??? DIe haben sich dort eingenistet im geschlossenen Zustand? Habt ihr
die erste anfliegende Hornisse nicht mitbekommen?
Panik ist aber unbegründet. Hornissen sind laaaang nicht so aggressiv
wie Wespen. Sie stechen nur im größten Notfall. Wir hatten mal eine bei
uns im Gartenschuppen... eine Königin, die da gerade anfing ihr Nest zu
bauen. Das wollten wir natürlich auch nicht, da wir da im Sommer täglich
reinmüssen. Also Insekt mit Wasserspritze vollgespritzt, bis sie nass zu
boden viel, auf Besen klettern lassen (sie hat zum keinen Zeitpunkt
versucht irgendwas zu stechen!!!), in einem nahen Busch gesetzt und gut
war... soviel zu diesen soooo gefährlichen Tieren.
Diese Fliegengaze wird übrigens auf die Innenseite des Fensters
angebracht. Ihr müßt also nicht nach draussen an das Nest.
Gruß...
Frederic
Ps.: Das Umsetzen soll 200 Euros kosten? Kann ich mir eigentlich kaum
vorstellen, da die Tiere ja direkt an der Wohnung bauen.
> Ich schenk Sie dir. Komm Sie dir holen ;)
> Ist es eigentlich normal, dass für das Umsiedeln ca. 200? fällig werden
> bei Feuerwehr & Co.?
Wäre mir neu... 200 Euro????
> Da ist die Giftspritze aus dem Baumarkt für 9? irgendwie doch wesentlich
> preiswerter. Und soweit geht meine Tierliebe dann auch nicht. Vor allem
> weil ich die Viecher schnell los werden möchte und nicht erst noch
> behördenmässig eine Erlaubnis einholen will. Es lebe die Bürokratie.
Typisch Mensch...
Im Übrigen kann Dich die Giftspritze, wenn Dich dann einer anzeigt
teurer kommen, als 9 Euro.
Gruß...
Frederic
> Wäre mir neu... 200 Euro????
Tja. Kostet es aber laut lokalem Imker.
> Typisch Mensch...
Da sag ich nun mal nix zu.
> Im Übrigen kann Dich die Giftspritze, wenn Dich dann einer anzeigt
> teurer kommen, als 9 Euro.
Glaube kaum, dass das jemand macht. Ausser vielleicht so Leute wie .....
Sorry. Aber in dem Fall bevorzuge ich die schnelle Lösung.
> ??? DIe haben sich dort eingenistet im geschlossenen Zustand? Habt ihr
> die erste anfliegende Hornisse nicht mitbekommen?
Ja haben sie. Nein haben wir nicht.
> Panik ist aber unbegründet. Hornissen sind laaaang nicht so aggressiv
Mag ja sein, dass sie unbegründet ist, aber schlechte Erfahrungen in der
Famiele (mein Onkel ist z.B. fast hops gegangen, weil er von einem
Hornissenschwarm auf dem Hochsitz attackiert wurde) lassen mich doch arg
anzweifeln, dass sie wirklich sooooo (nun klemmt meine Tastatur wohl
auch) harmlos sind.
> wie Wespen. Sie stechen nur im größten Notfall. Wir hatten mal eine bei
> uns im Gartenschuppen... eine Königin, die da gerade anfing ihr Nest zu
> bauen. Das wollten wir natürlich auch nicht, da wir da im Sommer täglich
> reinmüssen. Also Insekt mit Wasserspritze vollgespritzt, bis sie nass zu
> boden viel, auf Besen klettern lassen (sie hat zum keinen Zeitpunkt
> versucht irgendwas zu stechen!!!), in einem nahen Busch gesetzt und gut
> war... soviel zu diesen soooo gefährlichen Tieren.
Das arme Tier. Und das soll tierfreundlicher sein als ein schneller Tod
aus der Giftspritze. Ich bezweifle, dass das Tier das überlebt hat.
> Diese Fliegengaze wird übrigens auf die Innenseite des Fensters
> angebracht. Ihr müßt also nicht nach draussen an das Nest.
Und wie soll man dann bitteschön das Fenster aufmachen können?
> Tja. Kostet es aber laut lokalem Imker.
Und schon mal die Feuerwehr angerufen und gefragt?
>> Im Übrigen kann Dich die Giftspritze, wenn Dich dann einer anzeigt
>> teurer kommen, als 9 Euro.
> Glaube kaum, dass das jemand macht. Ausser vielleicht so Leute wie .....
> Sorry. Aber in dem Fall bevorzuge ich die schnelle Lösung.
Tja... und das führt halt mit dazu, das es u.U. ein schönes Insekt bald
nicht mehr gibt.
Gruß...
Frederic
> Ja haben sie. Nein haben wir nicht.
Sind da denn jetzt schon mehrere?
Das ihr die nicht mitbekommen habt... dabei sind die meilenweit zu
hören, so laut brummen die im Flug.
> Mag ja sein, dass sie unbegründet ist, aber schlechte Erfahrungen in der
> Famiele (mein Onkel ist z.B. fast hops gegangen, weil er von einem
> Hornissenschwarm auf dem Hochsitz attackiert wurde) lassen mich doch arg
> anzweifeln, dass sie wirklich sooooo (nun klemmt meine Tastatur wohl
> auch) harmlos sind.
??? Das müssen schon 100er Stiche gewesen sein, oder er hat eine
inhaliert. Und sie würden ihn auch nur angreifen, wenn er sich am Nest
vergreift. Ich hab halt schon öfter Aufnahmen im TV gesehen, u.a. hat
Sielmann glaub ich mal bewiesen, wie schlimm die sind, in dem er seinen
Arm direkt vor den Eingang eines Nestes legte. NIX ist passiert.
>> einem nahen Busch gesetzt und gut war... soviel zu diesen soooo
>> gefährlichen Tieren.
> Das arme Tier. Und das soll tierfreundlicher sein als ein schneller Tod
> aus der Giftspritze. Ich bezweifle, dass das Tier das überlebt hat.
Wir haben ihr nur die Flügel nass gemacht, damit sie nicht mehr fliegen
konnte. Hatten leider da noch keinen größeren Kescher. Sie hat dann in
der Sonne eine halbe Stunde sich geputzt und ist einfach davon geflogen.
Du kannst uns glauben, das wir reichlich überlegt haben, wie wir sie
aus dem Schuppen bekommen, OHNE sie zu killen.
>> Diese Fliegengaze wird übrigens auf die Innenseite des Fensters
>> angebracht. Ihr müßt also nicht nach draussen an das Nest.
> Und wie soll man dann bitteschön das Fenster aufmachen können?
Gehen denn Euro nach aussen auf?
Gruß...
Frederic
Jepp. Die machen das gar nicht mehr und verweisen an den Kammerjäger.
Er hat aus Versehen in das Nest gegriffen, weil es unter dem Sitz war,
was er nicht wusste.
Die Stiche waren hauptsächlich auf dem Kopf. Er hatte eine starke
Vergiftung, weil die Tiere ihr Gift mit dem Gift anreichern, was sie so
in den Weinbergen aufsammeln, wenn da grade wieder frisch gespritzt
wurde. Deshalb sind Hornissen bei uns in der Gegend auch nicht gerade
ungefährlich, weil ihr Gift etwas stärker als normal ist.
> Gehen denn Euro nach aussen auf?
^^^^ freudscher Verschreiber?
Nein. Aber der Griff wäre dann hinter der Fliegengaze.
> Jepp. Die machen das gar nicht mehr und verweisen an den Kammerjäger.
Nunja, es sind ja auch noch andere Stellen hier genannt worden, die
helfen können... wenn ihr wollt.
Gruß...
Frederic
> Er hat aus Versehen in das Nest gegriffen, weil es unter dem Sitz war,
> was er nicht wusste.
Und vorher keine Hornisse bemerkt? *wunder*
> Die Stiche waren hauptsächlich auf dem Kopf. Er hatte eine starke
> Vergiftung, weil die Tiere ihr Gift mit dem Gift anreichern, was sie so
> in den Weinbergen aufsammeln, wenn da grade wieder frisch gespritzt
> wurde. Deshalb sind Hornissen bei uns in der Gegend auch nicht gerade
> ungefährlich, weil ihr Gift etwas stärker als normal ist.
Wie sollen sie das denn aufsammeln? Und vor allem, wieso sollten sie das
zu ihren persönlichen (imho) Nervengift packen? Hornissen fressen
Insekten, soweit ich weiß und diese dürften ja eigentlich die Gifte am
Berg nicht überleben.
>> Gehen denn Euro nach aussen auf?
> ^^^^ freudscher Verschreiber?
Peinlich! :)
> Nein. Aber der Griff wäre dann hinter der Fliegengaze.
*riesenfragezeichen*
Was sind das denn für Fenster? Ich kenne zwei:
- Neubaufenster: da klebt man das KLettband innen auf den Rahmen, wo das
Fenster beim verschließen zum aufliegen kommt. Die Gaze befindet sich im
geschlossenen Zustand ausserhalb des Fensters.
- Altbaufenster (Doppelflügel): Da ist es einfacher die Gaze aussen
anzubringen, innen geht aber auch.
Gruß...
Frederic
> Hallo!
>
>> Er hat aus Versehen in das Nest gegriffen, weil es unter dem Sitz war,
>> was er nicht wusste.
>
>
> Und vorher keine Hornisse bemerkt? *wunder*
Doch. Aber im Garten beim Gartenhaus und nicht am Küchenfenster.
>
>> Die Stiche waren hauptsächlich auf dem Kopf. Er hatte eine starke
>> Vergiftung, weil die Tiere ihr Gift mit dem Gift anreichern, was sie
>> so in den Weinbergen aufsammeln, wenn da grade wieder frisch gespritzt
>> wurde. Deshalb sind Hornissen bei uns in der Gegend auch nicht gerade
>> ungefährlich, weil ihr Gift etwas stärker als normal ist.
>
>
> Wie sollen sie das denn aufsammeln? Und vor allem, wieso sollten sie das
> zu ihren persönlichen (imho) Nervengift packen? Hornissen fressen
> Insekten, soweit ich weiß und diese dürften ja eigentlich die Gifte am
> Berg nicht überleben.
Hornissen knabbern u.A. an Ästen rum, um den Saft aufzusaugen. Das
machen sie auch sehr gerne im Weinberg und nehmen dabei jede Menge Gift
auf, das vorher da gespritzt wurde.
Jedenfalls hat damals der Arzt den Winzer angerufen, um herauszufinden,
was denn in der Nähre gespritzt wurde, damit er ein passendes Gegengift
verabreichen konnte.
> *riesenfragezeichen*
> Was sind das denn für Fenster? Ich kenne zwei:
> - Neubaufenster: da klebt man das KLettband innen auf den Rahmen, wo das
> Fenster beim verschließen zum aufliegen kommt. Die Gaze befindet sich im
> geschlossenen Zustand ausserhalb des Fensters.
> - Altbaufenster (Doppelflügel): Da ist es einfacher die Gaze aussen
> anzubringen, innen geht aber auch.
Dann kenn ich einfach eine andere Fliegegaze.
>
> Hallo
> bei allem Engagement was ich für den Artenschutz aufbringe, im
> Rolladenkasten sind Hornissen wirklich ein Problem. Wenn die ihre Brut
> bewachen, bezieht sich der überwachte Raum auf einen Radius von etwa 6
> Metern.
Blabla ...
Wir haben dieses Jahr ebenfalls ein Hornissenvolk im Rolladenkasten über der
Balkontüre.
Wir gehen dauernd durch diese Türe auf den Balkon.
Beim Durchgehen sind unsere Köpfe ca. 50 cm vom Nest entfernt.
Sicherheitshalber bleiben wir nicht darunter stehen, sondern setzen uns
möglichst bald.
Wenn wir am Tisch auf dem Balkon sitzen, ist die Entfernung des Kopfes der
am nächsten zum Netz sitzenden Person ca. 1.5 m vom Nest entfernt.
Bis jetzt ist uns nichts passiert und es sollte auch nichts passieren, da
Hornissen nicht an die Nahrung auf dem Tisch kommen, sondern das Nest
schnurstracks verlassen und anfliegen.
Sie sind im Übrigen nicht aggressiv und sind vermutl. selbst froh, wenn man
ihnen nichts tut.
Da sie bis ca. 22 Uhr fliegen, sollte man das Fenster schliessen, wenn man
im Raum Lampen brennen hat, sonst kämen sie rein.
> Man würde weder den Tieren noch den Menschen einen Gefallen tun
> mit dem, jeweils anders gelagerten Stress zu leben. Umsetzen wäre die
> richtige Methode. Möglichst schnell handeln und nicht warten bis das
> Nest größer und größer wird.
Sicher ist umsetzen die beste Methode, wenn man so gestresst oder allergisch
gegen Stiche sein sollte.
Zerstören koste in Deutschland 10-Tausende von Teuro Strafe.
> Gruß Lutz
p
> Mag ja sein, dass sie unbegruendet ist, aber schlechte Erfahrungen
> in der Famiele (mein Onkel ist z.B. fast hops gegangen, weil er
> von einem Hornissenschwarm auf dem Hochsitz attackiert wurde)
Bloedsinn, vermutlich hat er sich falsch verhalten als sich eines der
harmlosen Tiere in seine Naehe verirrt hat und nach ihm geschlagen oder
hat es sogar erschlagen.
Selbst Schuld wenn es dann zu einer Atacke kommt.
Aber vielleicht haben nur die von deinem Onkel bedrohten Hasen, Rehe etc.
die Hornissen zu Hilfe geholt. ;-)
> lassen mich doch arg anzweifeln, dass sie wirklich sooooo (nun
> klemmt meine Tastatur wohl auch) harmlos sind.
Wer nicht harmlos ist, das ist der Mensch.
> Das arme Tier. Und das soll tierfreundlicher sein als ein
> schneller Tod aus der Giftspritze. Ich bezweifle, dass das Tier
> das ueberlebt hat.
Das Tier wird es ueberlebt haben so wie es einen Regen ueberlebt.
Tschuess
Harald
MS> Er hat aus Versehen in das Nest gegriffen, weil es unter dem Sitz
MS> war, was er nicht wusste.
MS> Die Stiche waren hauptsaechlich auf dem Kopf. Er hatte eine starke
MS> Vergiftung, weil die Tiere ihr Gift mit dem Gift anreichern, was
MS> sie so in den Weinbergen aufsammeln, wenn da grade wieder frisch
MS> gespritzt wurde. Deshalb sind Hornissen bei uns in der Gegend auch
MS> nicht gerade ungefaehrlich, weil ihr Gift etwas staerker als normal
MS> ist.
Vielleicht solltet ihr den Wein weniger spritzen.
Ansonsten wird dein Onkel selbst Schuld gehabt haben, haette er die
Hornissen einfach Hornissen sein lassen und haette sich langsam entfernt
waer ihm kaum was passiert.
Klar, dass er bei dem versehentlichen Griff in das Nest den einen oder
anderen Stich abbekommt, aber den Rest duerfte er seiner eigenen Panik zu
verdanken haben. Leider ist dieses voellig falsche Verhalten weit
verbreitet.
Tschuess
Harald
Hallo
nein, nochmal: Auch Naturschützern geht das menschliche Wohl vor, das
ist der eigentliche Grund für den Natur/Artenschutz: Einen kleinen
Beitrag dazu liefern, die rasante Fahrt des Menschen in Richtung
Selbstzerstörung etwas zu verlangsamen. (mehr ist nicht möglich)
Wenn also Hornissen den Menschen wirklich gefährdenm dann wird niemand
eine solche Anzeige mit einem Bußgeld belegen. Wie gesagt, wenn eine
ganz konkrete Bedrohung besteht und andere Möglichkeiten nicht gegeben
sind
Gruß Lutz
> Ahnt jemand, ob die verschiedenen Wespenarten auch verschidene
> Allergene haben, ob also jemand, der auf den Stich der deutschen oder
> der gemeinen Wespe (Paravespula germanica, P. vulgaris) allergisch
> reagiert, zwangsläufig auch auf Stiche der Hornisse (Vespa crabo)
> allergisch reagiert?
Nicht zwangsläufig. Die Zusammensetzung ist sicher nicht völlig
identisch (aber sehr ähnlich)
Hier findest du zumindest schon mal, was man bisher über die
Inhaltsstoffe von Bienengift herausgefunden hat:
http://www.apitherapy.com/beevcomp.htm
Allergen sind vor allem die diversen Proteine, und wenn irgend
eines nur in einer bestimmten Bienenart auftritt, und du gerade
auf dieses Protein allergisch reagierst, bist du eben nur gegen
eine bestimmte Bienenart allergisch.
Reagierst du allerdings auf ein Protein, das bei allen Arten vor-
kommt, bist du auch gegen alle Arten allergisch.
Gruß
Jochen
> Doch. Aber im Garten beim Gartenhaus und nicht am Küchenfenster.
Trotzdem komisch... unsere einzelne Hornisse hat bei ihrem Nestbau einen
gewaltigen Krach gemacht (brumm)...
> Hornissen knabbern u.A. an Ästen rum, um den Saft aufzusaugen. Das
> machen sie auch sehr gerne im Weinberg und nehmen dabei jede Menge Gift
> auf, das vorher da gespritzt wurde.
> Jedenfalls hat damals der Arzt den Winzer angerufen, um herauszufinden,
> was denn in der Nähre gespritzt wurde, damit er ein passendes Gegengift
> verabreichen konnte.
Ein passendes Gegengift? Sorry, aber das hört sich doch alles ein wenig
sehr seltsam an.
> Dann kenn ich einfach eine andere Fliegegaze.
Vermutlich. Die kostet übrigens auch nicht mehr (glaub sogar weniger)
als jedes Insektizid.
Gruß...
Frederic
> Bis jetzt ist uns nichts passiert und es sollte auch nichts passieren, da
> Hornissen nicht an die Nahrung auf dem Tisch kommen, sondern das Nest
> schnurstracks verlassen und anfliegen.
Tut gut hier noch andere vernünftige Leute zu lesen.
Ich möchte auch nicht wissen, wieviele Grosslibellen jeden Sommer nur
deswegen sterben, weil jemand glaubt, das diese stechen...
Gruß...
Frederic, der sich freut in seinem Teich jetzt auch einen riesen
Gelbrandkäfer zu haben.
> Das Tier wird es ueberlebt haben so wie es einen Regen ueberlebt.
Hat es auch! Und das war ja auch unsere Absicht. Die Hornisse hat sich
artig geputzt und ist dann davon geflogen. Haben noch vorher ein paar
Fotos aus nächster Distanz machen dürfen. Sie reagierte nicht mal auf
unsere Nähe. Eine Wespe hätte schon den Bewen versucht zu zerstechen,
mit dem wir die Hornisse aufgesammelt haben.
Gruß...
Frederic
> im
> Rolladenkasten sind Hornissen wirklich ein Problem. Wenn die ihre Brut
> bewachen, bezieht sich der überwachte Raum auf einen Radius von etwa 6
> Metern.
Mag sein, aber deswegen greifen sie noch lange nicht an, wenn man sich
in diesem Radius aufhält. Meine Eltern haben fast jedes Jahr ein
Hornissennest in einem Holz- und Geräteschuppen, den sie natürlich auch
regelmäßig betreten, ja sogar darin herumräumen, während die Hornissen
ein- und ausfliegen. Gestochen wurden sie noch nie - obwohl das Nest im
Eingangsbereich an der niedrigen Decke hängt, also nur knapp über
Kopfhöhe, und sie (und auch wir) sich schon mal länger in unmittelbarer
Nähe aufhalten, um die Tiere zu beobachten. Gestresst dadurch wirkten
die Geflügelten nicht.
Gruß, Anita
> Trotzdem komisch... unsere einzelne Hornisse hat bei ihrem Nestbau
> einen gewaltigen Krach gemacht (brumm)...
Gewaltiger Krach trifft genau. Kürzlich erst hatte sich eine einzelne
Hornisse auf unseren Dachboden verflogen. Da er nicht isoliert ist,
gibt es offenbar Spalten zwischen den Dachpfannen, die groß genug sind,
um eine Hornisse durchzulassen. Das Gebrumm hielt ich zunächst für den
arg überlauten Rasenmäher unseres Nachbarn, bis mein Mann mir endlich
glaubhaft versichern konnte, die Quelle des Geräusch müsse sich im
gleichen Raum befinden wie wir <g>.
Bei näherem Hinschauen war sie dann auch sofort entdeckt: Die Hornisse
umkreiste auf der Suche nach einem Ausgang permanent den Schornstein.
Ich kletterte also zur Dachluke direkt neben dem Schornstein hoch, um
sie rauszulassen. Die Luke stand noch keine 15 Zentimeter weit offen,
da sauste das gestresste Insekt an meiner Hand vorbei ab in die
Freiheit.
Gruß, Anita
> Hat es auch! Und das war ja auch unsere Absicht. Die Hornisse hat sich
> artig geputzt und ist dann davon geflogen. Haben noch vorher ein paar
> Fotos aus nächster Distanz machen dürfen. Sie reagierte nicht mal auf
> unsere Nähe.
Eben. Hab auch schon fotografiert, Abstand Frontlinse - Hornisse 5cm.
Man begegnet den Viechern schon mit etwas Respekt und die tun das
auch.
Stefan
Ich wusste vor 2 Monaten auch noch sozusagen nichts über Hornissen.
Aber man kann sich ja via Internet oder via Bücher kundig machen.
Z.B. via
http://www.hornisse.net/
oder auch den 'Hornissen-Vater' Dr. Billig fragen:
http://www.hymo-tec.de/
>
> Ich möchte auch nicht wissen, wieviele Grosslibellen jeden Sommer nur
> deswegen sterben, weil jemand glaubt, das diese stechen...
Hoffentlich nur wenige.
>
> Gruß...
> Frederic, der sich freut in seinem Teich jetzt auch einen riesen
> Gelbrandkäfer zu haben.
>
p
> arg überlauten Rasenmäher unseres Nachbarn, bis mein Mann mir endlich
> glaubhaft versichern konnte, die Quelle des Geräusch müsse sich im
> gleichen Raum befinden wie wir <g>.
Hehe... wir wissen auch nicht, wie die bei uns den Weg in den Schuppen
gefunden hatte. Als wir sie bemerkten, war schon ein Nestansatz am Dach.
Erstaunlich das so ein kleiner Steg die ganze Nestkugel halten mal sol.
Bei uns war es erst ein kleiner Trichter von 2-3 cm Größe.
Ein paar Tage nach dem "Rausschmiß" war sie noch mal an unserem Schuppen
Holzspäne sammeln. Das sie da ist, wußten wir, bevor wir sie sahen. :)
Gruß...
Frederic
> Eben. Hab auch schon fotografiert, Abstand Frontlinse - Hornisse 5cm.
> Man begegnet den Viechern schon mit etwas Respekt und die tun das
> auch.
Klar! Auch wenn ich glaube, das sie nix gemacht hätte... auf meinen
Finger laufen lassen, wollte ich sie nicht. :) So große Insekten haben
schon was... auch vor dem Gelbrandkäfer im Teich haben wir Respekt. Wer
sogar kleine Fische zerlegt, dürfte schmerzhaft beissen können. Oder
irre ich mich da?
Gruß...
Frederic
> Ich schenk Sie dir. Komm Sie dir holen ;)
Sollen die nicht fliegen können?
> Ist es eigentlich normal, dass für das Umsiedeln ca. 200? fällig werden
> bei Feuerwehr & Co.?
Wo ist Dein Problem? Das passt doch zum Arbeitsaufwand (Anfahrt,
Fachkunde, Schutzkleidung, Arbeitszeit (auch die zum Wiederhinbauen
des Netses anderwo). Wieviel verlangt ein Klempner beim Rohrbruch?
Allerdings wäre es aus anderen Gründen (Verbesserung der Motivation
von Leuten wie Dir) eventuell sinnvoll, sowas aus Steuermitteln zu
subventionieren.
> Da ist die Giftspritze aus dem Baumarkt für 9? irgendwie doch wesentlich
> preiswerter. Und soweit geht meine Tierliebe dann auch nicht. Vor allem
> weil ich die Viecher schnell los werden möchte und nicht erst noch
> behördenmässig eine Erlaubnis einholen will. Es lebe die Bürokratie.
Da ist eins über die Rübe der Oma in der finsteren Gasse doch wesentlich
günstiger als Arbeiten. Und soweit geht meine Menschenliebe doch nicht,
wenn ich schnell Geld brauche und es nicht erst noch verdienen will.
Wie die von Lutz erwähnte akute Bedrohung sieht es ja gemäß
<3D33F985...@mediacare.de> nicht aus.
Ralf
--
GS d->? s:++>+++ a C++++ UL+++ UH++ P++ L++ E+++ W- N++ o-- K- w--- !O M- V-
PS+>++ PE Y+>++ PGP+ !t !5 !X !R !tv b+++ DI+++ D? G+ e++++ h+ r? y?
Freihängend Nester sind relativ leicht unzusiedeln.Nester die in
Rolladenkästen eingebaut sind nur mit großem Aufwand und das Nest wird dabei
fast vollständig zerstört.
Nimm also ne Spraydose mit Insektenvernichter, was
anderes ist kaum möglich.
So leid mir`s um die Viecher tut,(Hatte im letzten Jahr ein Wespennest im
Garten und keine Probleme damit) aber im Rolladenkasten will ich die auch
nicht.Wenn du Sie beobachtest wirst du übrigens feststellen daß Isolierungen
auf Papierbasis in Nestnähe rapide abnehmen.
Gruß manne