> dieses jahr sind sämtliche unserer haselnüsse mit einem kleinen loch
> verziert!!
> hat jemand eine ahnung was das sein könnte?
> muß da was gegen unternommen werden, damit das im nächsten jahr nicht wieder
> passiert?
Ich glaube, das ist der Haselnussbohrer (?), ein Käfer, dessen Larve im
Innern einer Haselnuss heranwächst.
Bei uns sind auch jedes Jahr etliche Nüsse befallen, aber nie alle - der
Specht zumindest ist immer fleissig am Aufhämmern der Nüsse ;-)
Dagegen kannst Du wohl kaum was unternehmen; ein rigoroser Gifteinsatz
finde ich unverhältnismässig und den ganzen Haselnussstrauch mit einem
«Moskitonetz» zu umhüllen ebenso...
Persönlich würde mich aber schon interessieren, was denn die
Nutella-Produzenten dagegen unternehmen. Vielleicht kann hier noch
jemand genauer Auskunft geben.
Gruss, Helena
--
Hunde haben ein Herrchen oder Frauchen - Katzen ihr Personal
>dieses jahr sind sämtliche unserer haselnüsse mit einem kleinen loch
>verziert!!
Guten Tag Klaus und geehrte Mitleser,
da hat also der Haselnußbohrer bei Euch ganze Arbeit geleistet.
Jedenfalls bei den heruntergefallenen Nüssen. Bei uns in Brandenburg
steht die ernte dieses Jahr noch aus.
Zur Bekämpfung des Haselnußbohrers kannst Du sowohl die chemische Keule
schwingen, oder aber biologisch vorgehen.
Ich nutze dazu meine Hühner. probiere es ruhig auch mal damit.
Nach dem herunterfallend er Nüsse kriechen die kleinen Maden in den
Boden, wo sie sich in einer Tiefe von 1-2 cm verpuppen. Die Hühner sind
ganz wild auf diese Eiweißspende. Am besten ist es, wenn man um den
Haselnußstrauch das eventuell hohe Gras entfernt oder kurz schneidet.
Dann können die Hühnchen besser scharren. Etwas Körner dorthin geworfen
lockt die Hühner an diese Stelle. Wenn sie dann angefangen ahben zu
scharren, finden sie sehr schnell die MAden des Haselnußbohrers.
So wird der Befall für das zweite und die folgenden Jahre stark
verringert. Ich ahbe zwar immer noch einige befallenen Haselnüsse, aber
die Eichhörnchen richten bei uns mittlerweile einen größeren Schaden
an.
MfG
Hubertus
--
Wenn man genug Leute fragt, findet man immer jemand, der einem das rät,
was man ohnehin vorhatte
Unbekannt
Helena Rupp schrieb:
> Persönlich würde mich aber schon interessieren, was denn die
> Nutella-Produzenten dagegen unternehmen. Vielleicht kann hier noch
> jemand genauer Auskunft geben.
Warum sollten sie was dagegen unternehmen?
Abgekocht und püriert sollte so eine Made kaum einen Unterschied
machen ;)
--
Andreas
Um Rekursion zu verstehen, muss man erst mal Rekursion
verstehen.
[Maden in der Haselnuss]
> Warum sollten sie was dagegen unternehmen?
> Abgekocht und püriert sollte so eine Made kaum einen Unterschied
> machen ;)
Genau. Irgendwoher muss ja schließlich das so gesunde Eiweiß kommen.
Nicht (nur) die Milch macht's. ;-))
SCNR
Andrea
Andrea Glatthor schrieb:
> [Maden in der Haselnuss]
> > Warum sollten sie was dagegen unternehmen?
> > Abgekocht und püriert sollte so eine Made kaum einen Unterschied
> > machen ;)
>
> Genau. Irgendwoher muss ja schließlich das so gesunde Eiweiß kommen.
> Nicht (nur) die Milch macht's. ;-))
Überlebensregel no. #42:
NIEMALS über Herkunft von Nahrungsmitteln nachdenken.
Hallo Konrad,
genau, und ich hol nicht nur für mich sondern auch noch für meine Eichhörnchen
die Haselnüsse vom Aldi. Weil doch der Haselnußbohrer so wenig Nüsse übrig
lässt!!!
Leider wurde schon wieder eines überfahren. Ich habe es bei uns im Garten
begraben. Da würde ich immer am liebsten unsere Haselnuss und den Walnußbaum
umhauen.
Grüße ggg
--
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>Dagegen kannst Du wohl kaum was unternehmen; ein rigoroser Gifteinsatz
>finde ich unverhältnismässig und den ganzen Haselnussstrauch mit einem
>«Moskitonetz» zu umhüllen ebenso...
Mir wurde mal von so einem Fuzzy vom Ministerium für Forst usw.
erklärt, daß man gegen den Haselnußbohrer einfach ein kleines
Mittelchen ausbringt, welches ich als Privatmann niemals bekommen
werde (habe deshalb auch den Namen vergessen). Alle anderen Mittelchen
finanzieren die dividende diverser Aktionäre.
Als einzige Alternative hat er mir das einsammeln aller Nüsse vor dem
herabfallen, über 3-4 Jahre hinweg empfohlen. Da mir daß zu stressig
ist, habe ich, wie hier in der NG anscheinend üblich, ein
Gentlemanagreement mit meinen Eichhörnchen getroffen: Sie kriegen die
Hasellnüsse, die der Bohrer übrigläßt und stibiezen dafür nur wenige
Haselnüsse.
Und was soll ich sagen: Solange ich mich im Garten aufhalte erwische
ich nur sehr wenige in meinem Walnußbaum, während im Haselnuß manchmal
bis zu 5 dieser Nußelfen rumhüpfen.
Jörn
--
Optimisten glauben, wir leben in der Besten aller
möglichen Welten.
Pessimisten glauben das auch.