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Was mit zuviel Grasnarbe anstellen?

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Michael Weis

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Apr 2, 2008, 1:17:50 PM4/2/08
to
Hallo,

wir versuchen gerade unserem (gemieteten) Grundstück Herr zu werden. Von
Gartengestaltung haben wir sehr wenig Ahnung.
Was also macht man mit Grasnarbe, wenn an einer Stelle (zB 2-4qm)
umgegraben wird zwecks Beeterstellung?

Es gibt einen 2-fachen Kompost, aber da gehört's ja wohl nicht hin,
oder? Biotonne wäre damit ruckzuck voll.

Also was tun?

Danke für Tipps,

Michael

Gerhard Zahn

unread,
Apr 2, 2008, 1:26:27 PM4/2/08
to

Hallo,

die Grassoden stapeln und zwar so, dass Gras an Gras liegt.
Etwas kohlensaueren Kalk dazwischen und dann ein Jahr verrotten
lassen.
Gibt eine verbesserte Erde.

Beste Grüße G e r h a r d

Ina Koys

unread,
Apr 2, 2008, 2:44:17 PM4/2/08
to
Gerhard Zahn schrieb:

>> Also was tun?
>
> die Grassoden stapeln und zwar so, dass Gras an Gras liegt.

Oder normal stapeln und je nach Anforderungen daraus einen Buddelkasten
formen, die Böschungen des Gartenteichs stabilisieren, einen später zu
bepflanzenden Hügel vorbereiten...

Verwendung gibts jede Menge für Rasensoden, bei uns sind die eher knapp.
Wir tragen die immer spazieren, wenn der Rasen wieder eine andere Form
kriegen soll. Nachsaat ist ja nicht, aber ranbasteln kann man.

Ina

--
Es wächst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/

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Gerhard Amberger

unread,
Apr 3, 2008, 2:35:38 AM4/3/08
to
Michael Weis <crawf...@gmx.de> wrote:

> Was also macht man mit Grasnarbe, wenn an einer Stelle (zB 2-4qm)
> umgegraben wird zwecks Beeterstellung?
>

Hallo Michael,
ich würde die Grasnarbe sauber abstechen und so umdrehen, dass das Gras
unten und der Humus oben zu liegen kommt. Fertig.
mfg

--
Gerhard Amberger

Günter Hackel

unread,
Apr 3, 2008, 3:00:54 AM4/3/08
to
Michael Weis schrieb:

Hallo
ich habe es mehrfach so gemacht: Mit einer Motorhacke direkt die
vorhandene Grasnarbe kreuz und quer etwa 30cm tief durchgearbeitet. Dann
alles mit einem groben Rechen (Kleerechen) geglättet und alles, was da
an grobem Material an die Oberfläche kam, abgeharkt und auf den Kompost
geworfen. Bei einer Fläche von etwa 7 x 1,5m waren das gerade mal 2
Farbkübel voll mit Grasresten. Ich hatte, als ich so das erste Mal
verfuhr, eigentlich erwartet, dass sich auf den Beeten das Gras sehr
schnell wieder verbreiten wird - das war nicht der Fall. Ich finde die
Aktion mit dem Ausstechen, Aufschichten usw. zum einen sehr umständlich
und zum anderen geht dabei auch viel der aktivsten Bodenschicht verloren.
gh

Dieter Göbel

unread,
Apr 3, 2008, 3:12:25 AM4/3/08
to

"Gerhard Amberger" <g....@gmx.de> schrieb im Newsbeitrag
news:Xns9A7554...@ID-amberger.user.uni-berlin.de...
Hallo Gerhard,

leider nicht. ;-)
Das Rasen wächst jetzt und da kommt einiges von dem Umgedrehten durch.

Gruß Dieter


Michael Weis

unread,
Apr 3, 2008, 12:18:51 PM4/3/08
to
Hallo,

Michael Weis wrote at 02.04.2008 19:17


> Was also macht man mit Grasnarbe, wenn an einer Stelle (zB 2-4qm)
> umgegraben wird zwecks Beeterstellung?

Danke für die ganzen Tips!
Es scheint also nicht so zu sein dass Gras lustig weiter wächst wenn man
die Sode (aha, so heisst das :-) nach unten beim Umgraben mit 20cm Erde
bedeckt....

Mir hat mal jemand gesagt, es seien 2 Spatentiefen notwendig, damit aus
den Wurzeln nicht neues Gras nach oben wächst. Und ich habe mir für
unsere ersten beiden Beete einen Wolf gebuddelt :-)

Nochmal Danke,

Michael

Gerhard Amberger

unread,
Apr 4, 2008, 4:00:53 AM4/4/08
to
"Dieter Göbel" <D-Go...@t-online.de> wrote:

> leider nicht. ;-)
> Das Rasen wächst jetzt und da kommt einiges von dem Umgedrehten durch.

Hallo Dieter,
zugegeben, mit Rasen habe ich keine Erfahrung, aber mit ganz normalem
Wiesenboden habe ich es schon x-fach praktiziert. Wenn man wirklich
sauber unterarbeitet, also die Sode so tief drunten ist, dass man bei
der weiteren Bearbeitung nicht sofort wieder alles hoch holt, dann ist
das ist das OK. Da kommt nichts mehr hoch, weil in der Zwischenzeit
frisch angeflogenes Unkraut sowieso eine Behandlung erfordert. Optimal
ist da ein Pflug, bei wenigen Quadratmetern natürlich ein Unding.
mfg

--
Gerhard Amberger

Ralf Heiter

unread,
Apr 5, 2008, 1:05:19 AM4/5/08
to
Günter Hackel schrieb:

>
> Hallo
> ich habe es mehrfach so gemacht: Mit einer Motorhacke direkt die
> vorhandene Grasnarbe kreuz und quer etwa 30cm tief durchgearbeitet. Dann
> alles mit einem groben Rechen (Kleerechen) geglättet und alles, was da
> an grobem Material an die Oberfläche kam, abgeharkt und auf den Kompost
> geworfen. Bei einer Fläche von etwa 7 x 1,5m waren das gerade mal 2
> Farbkübel voll mit Grasresten. Ich hatte, als ich so das erste Mal
> verfuhr, eigentlich erwartet, dass sich auf den Beeten das Gras sehr
> schnell wieder verbreiten wird - das war nicht der Fall. Ich finde die
> Aktion mit dem Ausstechen, Aufschichten usw. zum einen sehr umständlich
> und zum anderen geht dabei auch viel der aktivsten Bodenschicht verloren.
> gh


Hallo Günter,
ich möchte auch 30 qm umpflügen und deshalb interessieren mich Deine
Erfahrungen. Hast Du die Motorhacke geliehen? Wie schwierig ist die
zu bedienen?

Oder hast Du Erfahrung damit und wie würdest Du die Bedienbarkeit
für einen Laien einschätzen? Leihen kann man die Geräte im Baumarkt,
aber ich bin mir da nicht so sicher, ob das sinnvoll ist.
--
Gruesse,
Ralf

Günter Hackel

unread,
Apr 5, 2008, 2:24:09 AM4/5/08
to
Ralf Heiter schrieb:

> Hallo Günter,
> ich möchte auch 30 qm umpflügen und deshalb interessieren mich Deine
> Erfahrungen. Hast Du die Motorhacke geliehen? Wie schwierig ist die
> zu bedienen?
>
> Oder hast Du Erfahrung damit und wie würdest Du die Bedienbarkeit
> für einen Laien einschätzen? Leihen kann man die Geräte im Baumarkt,
> aber ich bin mir da nicht so sicher, ob das sinnvoll ist.

Hallo
ich habe 2 größere Flächen, die ich damit regelmäßig bearbeite. Weil
ich das ständige Umgraben leid war und es dem sowieso schon festem
Lehmboden nicht gut tat, kaufte ich mir eine AGRIA Motorhacke. Ich habe
es nie bereut. Das man damit sogar roden kann, wusste ich damals noch
nicht. Vermutlich wird das Gras zu stark zerkleinert und wächst deshalb
später nicht wieder an.
Was die Bedienung angeht, diese Hacke hat einen 5,5PS Benzinmotor und
ist solide gebaut, also auch kein Federgewicht wie so manche
Elektrogeräte. Gewicht ist wichtig bei solchen Geräten. Beim arbeiten
führt man die Motorhacke an den Holmen, eigentlich hält man sie nur fest
bis sie sich tief genug eingegraben hat. Dann lässt man ein wenig locker
und sie arbeitet sich von alleine wieder ein Stück weiter. Man muss
schon aufmerksam sein aber es ist weder sonderlich anstrengend noch
gefährlich. Kleine Kinder, Haustiere usw. sollten aber nicht in der Nähe
sein und natürlich sollte man für solche Arbeiten möglichst
Sicherheitsschuhe tragen. (mache ich im Garten sowieso fast immer).
Was da für Geräte im Baumarkt verliehen werden, weiß ich natürlich
nicht, auch nicht, ob diese Geräte ebenfalls zum roden geeignet sind. Es
käme auf einen Versuch an. Leihen würde sich anbieten wenn man so ein
Gerät nicht öfter braucht.
gh

Gerhard Amberger

unread,
Apr 6, 2008, 2:25:02 AM4/6/08
to
Günter Hackel <G.Ha...@web.de> wrote:

> ich habe es mehrfach so gemacht: Mit einer Motorhacke direkt die
> vorhandene Grasnarbe kreuz und quer etwa 30cm tief durchgearbeitet.

Hallo Günter,
ich hatte früher eine Gutbrod, die genaue Type weiß ich nicht mehr,
aber so ganz klein war das Teil nicht. Wegen eines Getriebeschadens
sind wir dann auf eine Grillo G55 umgestiegen - gegen die Gutbrod eher
ein Leichtgewicht. Beide haben, zumindest so lange die Hackmesser neu
waren, eine saubere Arbeit geleistet. Aber 30cm tief? Das müssen bei
Deiner Maschine riesige Haken sein, damit man so tief runterkommt, oder
welchen Trick verwendest Du?
Zum Roden möchte ich noch anmerken, dass vor dem Fräsen evtl.
vorhandenes Gras oder anderes Gestrüpp, welches länger wie 10cm ist,
zunächst gemäht und entfernt werden muss. Macht man das nicht, wickelt
sich alles um die Fräswelle und nichts geht mehr!
mfg--
Gerhard Amberger

Günter Hackel

unread,
Apr 6, 2008, 3:01:47 AM4/6/08
to
Gerhard Amberger schrieb:

> Günter Hackel <G.Ha...@web.de> wrote:
>
>> ich habe es mehrfach so gemacht: Mit einer Motorhacke direkt die
>> vorhandene Grasnarbe kreuz und quer etwa 30cm tief durchgearbeitet.
>
> Hallo Günter,
> ich hatte früher eine Gutbrod, die genaue Type weiß ich nicht mehr,
> aber so ganz klein war das Teil nicht. Wegen eines Getriebeschadens
> sind wir dann auf eine Grillo G55 umgestiegen - gegen die Gutbrod eher
> ein Leichtgewicht. Beide haben, zumindest so lange die Hackmesser neu
> waren, eine saubere Arbeit geleistet. Aber 30cm tief? Das müssen bei
> Deiner Maschine riesige Haken sein, damit man so tief runterkommt, oder
> welchen Trick verwendest Du?

Hallo
Zunächst mal ein kleines Sorry. Ich habe etliche Geräte und bin kein
großer "Typennummern-Jongleur" was ich da habe ist keine Agria1050
sondern eine Agria1000.
Vielleicht sind es auch nur 25 cm Tiefe, aber es sind schon große
Messer. Einen Trick? Ich habe lediglich den Hacksporn tief eingestellt
der den Vorwärtsdrang bremst.

http://flexfiles.stimme.net/agria.de/admin/_upl_/download/bedienung/998291a.pdf


> Zum Roden möchte ich noch anmerken, dass vor dem Fräsen evtl.
> vorhandenes Gras oder anderes Gestrüpp, welches länger wie 10cm ist,
> zunächst gemäht und entfernt werden muss. Macht man das nicht, wickelt
> sich alles um die Fräswelle und nichts geht mehr!

Hallo
ok, vorher mähen bietet sich natürlich an aber ich habe noch nicht
erlebt, das die Maschine etwas aufhält ;)
gh

Ralf Heiter

unread,
Apr 6, 2008, 4:28:37 AM4/6/08
to
Günter Hackel schrieb:

> Hallo
> ich habe 2 größere Flächen, die ich damit regelmäßig bearbeite. Weil
> ich das ständige Umgraben leid war und es dem sowieso schon festem
> Lehmboden nicht gut tat, kaufte ich mir eine AGRIA Motorhacke. Ich habe
> es nie bereut. Das man damit sogar roden kann, wusste ich damals noch
> nicht. Vermutlich wird das Gras zu stark zerkleinert und wächst deshalb
> später nicht wieder an.

Hallo Günter,

was meinst Du mit roden? Das verbinde ich mit Wald und Baum fällen :-)

Du pflügst den Garten und ev. Grasflächen, richtig?

Wie lange würdest Du für 30 qm etwa brauchen? So für meine eigene
Einschätzung.

--
Gruesse,
Ralf

Günter Hackel

unread,
Apr 6, 2008, 9:15:39 AM4/6/08
to
Ralf Heiter schrieb:

> Hallo Günter,
>
> was meinst Du mit roden? Das verbinde ich mit Wald und Baum fällen :-)
>
> Du pflügst den Garten und ev. Grasflächen, richtig?

In dem Zusammenhang hier, meinte ich natürlich das Umbrechen einer
Grasfläche um daraus Beete zu machen.

> Wie lange würdest Du für 30 qm etwa brauchen? So für meine eigene
> Einschätzung.

ich würde dazu etwa 1-2 Stunden rechnen, von den Vorarbeiten bis zum
fertigen Beet. Allerdings würde ich es noch nicht zum jetzigen Zeitpunkt
machen, der Boden bei uns ich noch zu nass und das würde erstmal eine
ziemliche Sauerei werden und zum anderen würde der Boden stark
verklumpen. Solche Klumpen lassen sich dann nur noch schwer zerbröseln
und deshalb betrete ich die Nutzbeete im Frühjahr lieber etwas zu spät
als zu früh.
gh

Gerhard Amberger

unread,
Apr 6, 2008, 12:55:08 PM4/6/08
to
Hallo Günter!

Günter Hackel <G.Ha...@web.de> wrote:

> Vielleicht sind es auch nur 25 cm Tiefe, aber es sind schon große
> Messer. Einen Trick? Ich habe lediglich den Hacksporn tief eingestellt
> der den Vorwärtsdrang bremst.

Aber selbst 25cm sind eine beeindruckende Tiefe. Meine Hackmesser haben
im Neuzustand einen Außendurchmesser von 28cm. Da komme ich max. bis
zur Mitte Antriebsachse in den Boden. Also ist bei 14, 15cm Schluss.
Nach ein bis zwei Hektar Fräsleistung sind die Messer dann so weit
runter, dass maximal eine Frästiefe von 10cm bleibt.

> ok, vorher mähen bietet sich natürlich an aber ich habe noch nicht
> erlebt, das die Maschine etwas aufhält ;)

Wie schön für Dich. Gründüngung oder höher gewordenes Unkraut
einzufräsen (ist eigentlich eh nicht zu empfehlen), daran brauche ich
gar nicht zu denken. Auch wenn es vier Wochen nicht geregnet hat und
der Boden gut fest ist, dann muß ich mindestens dreimal drüber, bis ein
befriedigendes Fräsergebnis erreicht wird. Wenn ich wieder mal eine
Bodenfräse brauche, werde ich mir auch mal eine Agria zeigen lassen.
mfg

--
Gerhard Amberger

Günter Hackel

unread,
Apr 6, 2008, 1:27:47 PM4/6/08
to
Gerhard Amberger schrieb:

> Wie schön für Dich. Gründüngung oder höher gewordenes Unkraut
> einzufräsen (ist eigentlich eh nicht zu empfehlen), daran brauche ich
> gar nicht zu denken. Auch wenn es vier Wochen nicht geregnet hat und
> der Boden gut fest ist, dann muß ich mindestens dreimal drüber, bis ein
> befriedigendes Fräsergebnis erreicht wird. Wenn ich wieder mal eine
> Bodenfräse brauche, werde ich mir auch mal eine Agria zeigen lassen.

Hallo
eine Fräse ist noch etwas anderes, höhere Drehzahlen usw. Aber mit
einer Motorhacke ist man im Garten schon gut bedient. Agria ist vom
Anschaffungspreis gesehen schon eine Überwindung. Bis jetzt hat mich
kein Gerät und auch der Service nicht enttäuscht. (* So gesehen lohnt
sich die Ausgabe dann doch. Wer solches Gerät ausschließlich für
Privatzwecke nutzt, für den dürfte ein Gerät ein Leben lang halten.(**
gh

(* einige kleine, nicht wesentliche Konstruktionsmängel ausgenommen
(** korrekte Wartung und Pflege vorausgesetzt

Thomas Einzel

unread,
Apr 6, 2008, 2:16:46 PM4/6/08
to
Günter Hackel schrieb am 06.04.2008 09:01:

> Vielleicht sind es auch nur 25 cm Tiefe, aber es sind schon große
> Messer. Einen Trick? Ich habe lediglich den Hacksporn tief eingestellt
> der den Vorwärtsdrang bremst.
>
> http://flexfiles.stimme.net/agria.de/admin/_upl_/download/bedienung/998291a.pdf

*Danke* für den link und den Hinweis mit dem Hacksporn, ich hatte beim
lesen gerade ein Aha-Erlebnis, Leihgerät in ähnlicher Größe, keine
Anleitung und Besitzer wußten es offenbar auch nicht _richtig_, wie man
es bedient.

Danke, sowie der Boden wieder trockener ist ,weiß ich jetzt wie ich
damit graben/hacken kann/muß :-)

Thomas

Gerhard Amberger

unread,
Apr 8, 2008, 1:36:46 AM4/8/08
to
G�nter Hackel <G.Ha...@web.de> wrote:

Hallo G�nter,
danke f�r die Info.
mfg

--
Gerhard Amberger

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