Kathinka Wenz schrieb am 17.05.2016 um 21:57:
> Bernd Lammer <
bernd....@arcor.de> wrote:
>
>> Vielleicht sollten wir uns ohnehin eine andere Pflanze aussuchen. Der
>> Vorgarten ist nur ca. 3x3 m² groß und es liegen Leitungen in der Erde.
>
> Es gibt auch kleinwüchsigen Kirschlorbeer. Beim Nachbarn wächst einen Otto
> Luiken, der seit 10 Jahren nicht höher als 50cm wird. Es ist immer eine
> Frage der passenden Sorte. Mein Herbergii dagegen hat stattliche 5m
> erreicht.
Tatsächlich:
http://www.kirschlorbeer-pflanzen.de/kirschlorbeer-sorten
Vielleicht finde ich ja auch eine Sorte, die 2x2x2 m³ groß wird und
deren Wurzelwerk nicht wesentlich breiter als der sichtbare Teil wird.
> Ich weiß nicht, warum hier der Kirschlorbeer so verteufelt wird, ich mag
> ihn. Allerdings nicht als Hecke, sondern lieber als Einzelpflanze, die frei
> wachsen und auch blühen darf. Ist ein schöner Buschbaum, finde ich.
Dass er mitunter einen schlechten Ruf hat, liegt wohl daran, dass es
Sorten mit schlechten Eigenschaften gibt. Er passt nicht in die hiesige
Fauna und verdrängt heimische Pflanzen und Tiere.
> Ob die Wurzeln was tun? Meiner ist ca. 1,5m vom Keller entfernt und ich habe
> mir deswegen nie einen Kopf gemacht.
Ich habe mir bisher auch keinen Kopf darum gemacht, weil ich für
Gartenkram nicht viel übrig habe. Als ich aber neulich eine Beule im
Lichtschacht gesehen habe, bin ich misstrauisch geworden.
Vielleicht passiert bei 1,5m Abstand nix. Bei einem Rhododendron wäre
ich mir fast sicher, weil ich davon schon ein paar ausgeschaufelt habe.
Bei 60 cm Abstand und einem 2m hohen Kirschlorbeer mit 15 cm Stamm gehe
ich inzwischen aber davon aus, dass die Wurzeln auf Tuchfühlung mit
Gebäudeteilen gehen. Auch wenn dabei nichts passieren muss, ist mir das
zu heikel. Ich habe keine Lust irgendwann die Hauswand freizulegen, wenn
die Wurzeln vielleicht die Kellerabdichtung oder die Abwasserleitung
beschädigt haben.
--
Bernd