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Trichter im Komposthaufen

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Arno Schuh

unread,
Dec 19, 2009, 4:12:13 PM12/19/09
to
Hi,

wir haben einen Komposthaufen im Garten. Er befindet sich in einer
Mauerecke, die anderen beiden Seiten der Einfassung bestehen aus Holz.
Hinten in der Mauerecke bildet sich st�ndig eine Art Trichter, wie als
w�rde dort ein Tier von unten oder oben diesen Trichter erzeugen. Wir
f�llen den Trichter immer wieder mit Abf�llen auf, aber er bildet sich
immer wieder.
Ratten haben wir noch keine gesehen. Schaffen so etwas auch M�use? Oder
andere Tiere, die im Kompost leben? Falls ja, welche?

Freundliche Gr��e

Arno


--
--

Arno Schuh, Staden 42, 54439 Saarburg, Germany icq 26117968
Tel +49 6581 39 44 Fax: 4932223705079 arno....@t-online.de
http://www.arnoschuh.de/toccata.php
Dear GOD, Did you mean for the giraffe to look like that or was it an
accident? - Norma

Ina Koys

unread,
Dec 19, 2009, 4:25:00 PM12/19/09
to
Arno Schuh schrieb:

> wir haben einen Komposthaufen im Garten. Er befindet sich in einer
> Mauerecke, die anderen beiden Seiten der Einfassung bestehen aus Holz.
> Hinten in der Mauerecke bildet sich st�ndig eine Art Trichter, wie als
> w�rde dort ein Tier von unten oder oben diesen Trichter erzeugen. Wir
> f�llen den Trichter immer wieder mit Abf�llen auf, aber er bildet sich
> immer wieder.

So einen ganz �hnlichen Fall hatten wir letztes Jahr im Rasen. Wer oder
was wirklich dahinter oder darunter steckte, ist nie gekl�rt worden,
aber jemand hier (Monika?) brachte mich auf die Idee, dass es ein
Mauswiesel sein k�nnte. Und der Gedanke hat mir dann so gefallen, dass
ich beschlossen habe, den Vorschlag zum Fakt zu erkl�ren. Zwei Jahre
sp�ter habe ich dann das erste Mauswiesel meines Lebens gesehen, wie es
durch das Freigel�nde eines Baumarkts wetzte. War aber wahrscheinlich
kein direkter Verwandter unserer Familie, da lagen 30 km dazwischen...

Ina
--
Es w�chst!
http://www.koys.de/Gemuese-Abenteuer/

Arno Schuh

unread,
Dec 19, 2009, 4:55:16 PM12/19/09
to
Ina Koys <garten...@iko-web.de> wrote:
> ein Mauswiesel sein k�nnte. Und der Gedanke hat mir dann so gefallen,
> dass ich beschlossen habe, den Vorschlag zum Fakt zu erkl�ren. Zwei

Aha. Werde gleich einmal bei Wikipedia danach suchen. Btw. haben wir im
Schnee - nicht am Komposthaufen direkt -, Spuren entdeckt, die
offensichtlich nicht von unserer Katze stammen. Sieht aber so aus, als
ob die Pfoten gr��er sind, als die von unserer Katze. Mal sehen, wie
gro� diese Mauswiesel werden.

Sch�ne Gr��e

Arno

Bernd Nomi

unread,
Dec 20, 2009, 4:39:04 AM12/20/09
to
Arno Schuh schrieb:

> Hi,
>
> wir haben einen Komposthaufen im Garten. Er befindet sich in einer
> Mauerecke, die anderen beiden Seiten der Einfassung bestehen aus Holz.
> Hinten in der Mauerecke bildet sich st�ndig eine Art Trichter, wie als
> w�rde dort ein Tier von unten oder oben diesen Trichter erzeugen. Wir
> f�llen den Trichter immer wieder mit Abf�llen auf, aber er bildet sich
> immer wieder.
> Ratten haben wir noch keine gesehen. Schaffen so etwas auch M�use? Oder
> andere Tiere, die im Kompost leben? Falls ja, welche?

Hallo
Ratten sieht man normalerweise auch nicht. Ich w�rde mal Gift auslegen
denn Ratten sind �berall und besonders gerne an Komposthaufen. (was
nicht hei�t, dass (korrekte) Komposthaufen Ratten "z�chten". Dann k�me
da auch ein Marder in Frage, die sind auch recht h�ufig.


--
><(((�> ><(((*< PRIVATER FLOHMARKT ><(((�> ><(((*<
www.cyborgs.de/flohmarkt/flohmarkt.htm
* E-Gitarre, Fotoausr�stung, Software, Eisengu�-Objekte *
* TCM-Software f�r Therapeuten, Telefonger�te u.a. *

Arno Schuh

unread,
Dec 20, 2009, 9:09:48 AM12/20/09
to
Bernd Nomi <bn...@spamgrave.ru> wrote:
> Ratten sieht man normalerweise auch nicht.

Wir haben eine jagende Katze, die neben M�usen alles M�gliche herbei
bringt, was da kreucht und fleucht. Junge Ratten o. �. waren allerdings
noch nicht darunter.

> Ich w�rde mal Gift
> auslegen denn Ratten sind �berall und besonders gerne an
> Komposthaufen

Das werden wir sicher nicht tun. Wer wei�, welche Tiere da sonst noch
von fressen. M�use? Und dann frist unsere Katze solch eine Maus ...

> Dann k�me da auch ein Marder in Frage, die sind auch recht
> h�ufig.

Mal sehen, ob sich da an den Spuren im Schnee etwas herausfinden l�sst.

Freundliche Gr��e

Arno

Michael Schlücker

unread,
Dec 20, 2009, 9:01:26 AM12/20/09
to

"Ina Koys" schrieb:

>
> So einen ganz �hnlichen Fall hatten wir letztes Jahr im Rasen. Wer oder
> was wirklich dahinter oder darunter steckte, ist nie gekl�rt worden...

Winter ist immer f�r �berraschungen gut. Letzten Winter entdeckte ich bei
einem 'Kurzbesuch' w�hrend der 'eingeschneiten Zeit' bisher unbekannte
Spuren im Schnee. Handyfotofiziert- rumgewickit- Reh! _Der_ Fall war gekl�rt
:-) Ungekl�rt bleibt weiterhin, wie so'n Tier dorthin kam. Zum Feld: Zaun
ca. 2m hoch, Hecke 2,5m- Zaun zum Hauptweg der Gartenanlage 2m. 'Z�unchen'
zu den Nachbarg�rten ca. 1m- bei denen aber dto., 'eigentlich' kein Zugang
von 'Au�erhalb' m�glich. Unter der �berdachten Veranda Liegespuren.
Reh-Hochsprung im Winter? ;-) Fuchs- Kaninchen- und Katzentapse sind immer
da- diverse nicht identifizierbare Spuren von kleineren Gartenbesuchern (das
verwuschelt im Schnee) auch. Solange ich diesen Garten kenne (seit 1994,
ehemals Schwiegervaters- jetzt unserer) aber noch nie Paarhuferspueren...

Micha

Bernd Nomi

unread,
Dec 20, 2009, 12:34:19 PM12/20/09
to
Arno Schuh schrieb:

> Bernd Nomi <bn...@spamgrave.ru> wrote:
>> Ratten sieht man normalerweise auch nicht.
>
> Wir haben eine jagende Katze, die neben M�usen alles M�gliche herbei
> bringt, was da kreucht und fleucht. Junge Ratten o. �. waren allerdings
> noch nicht darunter.

Hallo
Glaub mir einfach, Ratten sind �berall. Statistisch gesehen "hat"
jeder Bundesb�rger etwas mehr wie 2,5 Ratten.


>
>> Ich w�rde mal Gift
>> auslegen denn Ratten sind �berall und besonders gerne an
>> Komposthaufen
>
> Das werden wir sicher nicht tun. Wer wei�, welche Tiere da sonst noch
> von fressen. M�use? Und dann frist unsere Katze solch eine Maus ...

Diese Geschichte wird wohl auch nie aussterben ;) Bei den heutzutage
zugelassenen Mitteln m�sste die Katze sicher das Mehrfache ihres
K�rpergewichtes an Ratten oder M�usen fressen die ihrerseits gerade
gr��ere Mengen des Giftes gefressen haben - um daran Schaden zu nehmen.
Wenn von akuten vergiftungen in dem Zusammenhang berichtet wird ist das
ein Zeichen daf�r, das verbotene Substanzen verwendet wurden. Leider
gibt es noch immer Leute, die solche Mittel seit Jahrzehnten irgendwo
gebunkert haben.

Arno Schuh

unread,
Dec 20, 2009, 2:05:51 PM12/20/09
to
Bernd Nomi <bn...@spamgrave.ru> wrote:
> Glaub mir einfach, Ratten sind �berall. Statistisch gesehen "hat"
> jeder Bundesb�rger etwas mehr wie 2,5 Ratten.
Ja klar, und laut Statistik ist jeder sechste Mensch ein Chinese, aber
hier in der Stra�e wohnt keiner. 8-)

>
> Diese Geschichte wird wohl auch nie aussterben ;) Bei den heutzutage
> zugelassenen Mitteln m�sste die Katze sicher das Mehrfache ihres
> K�rpergewichtes an Ratten oder M�usen fressen die ihrerseits gerade
> gr��ere Mengen des Giftes gefressen haben - um daran Schaden zu
> nehmen.

W�rde mich echt wundern, wenn das Gift bei Ratten so optimal wirkt und
dann bei einer Katze keinerlei Wirkung haben soll.
Einfach mal so auf Verdacht hin Gift streuen? Muss, glaube ich, nicht
sein.

> Wenn von akuten vergiftungen in dem Zusammenhang berichtet
> wird ist das ein Zeichen daf�r, das verbotene Substanzen verwendet
> wurden. Leider gibt es noch immer Leute, die solche Mittel seit
> Jahrzehnten irgendwo gebunkert haben.

Wir wohnen hier nicht weit vom Dreil�ndereck
Deutschland-Luxemburg-Frankreich, und was dort im Nachbarland so alles
verkauft wird ...
Wir vermuten sehr stark, dass unser Kater vor ein paar Jahren solches
Rattengift gefressen hat. Denn er war gesund und munter und kam dann
eines Tages abends nach Hause, lag nur noch appathisch auf dem Sofa und
war nach zwei Tagen tot, ohne sonstige Krankheitszeichen. Und das sah
schon sehr danach aus, als h�tte er Gift bzw. einen giftigen K�der
gefressen.

Freundliche Gr��e

Arno

Ina Koys

unread,
Dec 20, 2009, 2:12:15 PM12/20/09
to
Bernd Nomi schrieb:

> Glaub mir einfach, Ratten sind �berall. Statistisch gesehen "hat" jeder
> Bundesb�rger etwas mehr wie 2,5 Ratten.

Ja, aber sind das nicht praktisch komplett Kanalratten? Also ohne
Kanalisation auch viel weniger (nicht "keine"!) Ratten? �brigens w�rde
ich so blind ohne konkreten Hinweis und Schadenslage auch kein Gift
auslegen. Wei� der Deibel, wer das fri�t. Selbst wenn es nicht die Katze
ist oder es der Katze nicht schadet - vielleicht legt es Brandm�use oder
so um, die keinem Menschen schaden. W�re bl�d und unn�tig.

Bernd Nomi

unread,
Dec 20, 2009, 2:16:18 PM12/20/09
to
Arno Schuh schrieb:

>> Diese Geschichte wird wohl auch nie aussterben ;) Bei den heutzutage
>> zugelassenen Mitteln m�sste die Katze sicher das Mehrfache ihres
>> K�rpergewichtes an Ratten oder M�usen fressen die ihrerseits gerade
>> gr��ere Mengen des Giftes gefressen haben - um daran Schaden zu
>> nehmen.
>
> W�rde mich echt wundern, wenn das Gift bei Ratten so optimal wirkt und
> dann bei einer Katze keinerlei Wirkung haben soll.
> Einfach mal so auf Verdacht hin Gift streuen? Muss, glaube ich, nicht
> sein.

Man muss da schon etwas hinschauen. Du k�nntest aber auch schon beim
verdacht eines Befalls bei der Kommunalverwaltung anrufen und um Hilfe
bitten. Die schicken dann in der Regel einen Fachmann der dass alles
erledigt (kostenlos f�r Dich). Ich habe �brigens eine solche
Zusatzausbildung gemacht, eine auf Schadnager beschr�nkte. Bei der
Ausbildung kamen nat�rlich diese ganzen Geschichten auch zur Sprache.

Gerd Schweizer

unread,
Dec 20, 2009, 4:14:00 PM12/20/09
to
Arno Schuh schrieb:

> Ja klar, und laut Statistik ist jeder sechste Mensch ein Chinese, aber
> hier in der Stra�e wohnt keiner. 8-)
>>

Arno, bist Du da wirklich sicher?
Hoffentlich versteht Du das auch als Spa�.
--
Liebe Gr��e, Gerd - Hier steht die Satelliten FAQ,
PC-Tipps, Mopped, Katzen, Garten, Heimwerken:
http://www.satgerd.de/

Bernd Nomi

unread,
Dec 20, 2009, 5:34:48 PM12/20/09
to
Ina Koys schrieb:

> Bernd Nomi schrieb:
>
>> Glaub mir einfach, Ratten sind �berall. Statistisch gesehen "hat" jeder
>> Bundesb�rger etwas mehr wie 2,5 Ratten.
>
> Ja, aber sind das nicht praktisch komplett Kanalratten?

So eine Art Ratten gibt es nicht. Ratten leben �berall wo sie es k�nnen
und wo es ihnen gut geht. So wechseln viele von ihnen im Winter in
w�rmere Ecken, was oft die Kanalisation ist. Bei uns ist die
Kanalisation aber nur geringf�gig befallen, die vielen St�lle sind auch
im Winter warm und da findet sich immer gen�gend Unterschl�pfe.

Also ohne
> Kanalisation auch viel weniger (nicht "keine"!) Ratten? �brigens w�rde
> ich so blind ohne konkreten Hinweis und Schadenslage auch kein Gift
> auslegen. Wei� der Deibel, wer das fri�t. Selbst wenn es nicht die Katze
> ist oder es der Katze nicht schadet - vielleicht legt es Brandm�use oder
> so um, die keinem Menschen schaden. W�re bl�d und unn�tig.

Ich sagte ja deshalb schon: "genauer hinsehen". Ein "Trichter" alleine
mag vielleicht eine Schlafkuhle von einem anderen Tier sein, in der N�he
von den etwas w�rmenden Komposthaufen kann das alles m�gliche sein. Wenn
aber auch G�nge zu sehen sind, w�rde ich einfach mal bei der Kommune
"Rattenbefall" melden. Sollen die sich doch erst mal darum k�mmern.
Falls es tats�chlich einer ist, werden K�der ausgelegt und/oder man
bekommt Tipps wie man das selbst macht und das Gift noch dazu (hier
zumindest kostenlos).

Ina Koys

unread,
Dec 20, 2009, 7:41:10 PM12/20/09
to
Bernd Nomi schrieb:

> Ich sagte ja deshalb schon: "genauer hinsehen". Ein "Trichter" alleine
> mag vielleicht eine Schlafkuhle von einem anderen Tier sein, in der N�he
> von den etwas w�rmenden Komposthaufen kann das alles m�gliche sein. Wenn
> aber auch G�nge zu sehen sind, w�rde ich

auch ein w�rmebed�rftiges Mauswiesel f�r m�glich halten, genauso wie die
G�nge (regional unterschiedlich) von ganz harmlosen, schadensm��ig
unauff�lligen M�usen stammen k�nnen, wie z.B. von unseren langj�hrig
bekannten Gartenmitbewohnern:

http://www.drg-faq.info/index.php?s=Brandmaus

R.R.Kopp

unread,
Dec 20, 2009, 7:51:22 PM12/20/09
to
Gerd Schweizer <ge...@satgerd.de> wrote:

>> Ja klar, und laut Statistik ist jeder sechste Mensch ein Chinese, aber
>> hier in der Stra�e wohnt keiner. 8-)
>>>

Geh mal nach China, du wirst dich wundern.

Im Chinalokal, wo ich manchmal essen gehe, stimmt's sogar ungef�hr,
wenn da nicht allzuviele G�ste sind. ;-)

>Arno, bist Du da wirklich sicher?
>Hoffentlich versteht Du das auch als Spa�.
>

Bei einer Weltbev�lkerung von 6,8 Mrd, davon 1,3 Mrd Chinesen, ist's
nur jeder f�nfte plus ein halber. Gesehen habe ich bisher allerdings
nur ganze Chinesen.
--
Rolf

Andy Angerer

unread,
Dec 21, 2009, 6:23:54 AM12/21/09
to
Arno Schuh formulierte aufs eloquenteste:

Gratuliere:
Du hast das Riesenmauswiesel entdeckt.
(Ich glaub, das wird auch "Steinmarder" genannt; kann das sein?)

--
Die andere Site
mit den anderen Links
www.angerer-bodenlos.de

Message has been deleted

Monika Schleidt

unread,
Dec 21, 2009, 3:24:27 PM12/21/09
to
Arno Schuh schrieb:

> Bernd Nomi <bn...@spamgrave.ru> wrote:
>> Glaub mir einfach, Ratten sind �berall. Statistisch gesehen "hat"
>> jeder Bundesb�rger etwas mehr wie 2,5 Ratten.
> Ja klar, und laut Statistik ist jeder sechste Mensch ein Chinese, aber
> hier in der Stra�e wohnt keiner. 8-)
>>
>> Diese Geschichte wird wohl auch nie aussterben ;) Bei den heutzutage
>> zugelassenen Mitteln m�sste die Katze sicher das Mehrfache ihres
>> K�rpergewichtes an Ratten oder M�usen fressen die ihrerseits gerade
>> gr��ere Mengen des Giftes gefressen haben - um daran Schaden zu
>> nehmen.
>
> W�rde mich echt wundern, wenn das Gift bei Ratten so optimal wirkt und
> dann bei einer Katze keinerlei Wirkung haben soll.
> Einfach mal so auf Verdacht hin Gift streuen? Muss, glaube ich, nicht sein.

Du musst das Gift schon so auslegen, dass Ratten dran kommen k�nnen,
Katzen aber nicht (unter irgendwas ganz flaches, ich hab da in meiner
offenen Werkstatt so ein K�stchen stehen, das auf ca f�nf cm hohen F��en
steht, da kommt keine Katze drunter, aber die Ratten eben schon). Wenn
Katzen es selber fressen, k�nnen sie Schaden nehmen, wenn Katzen aber
verstorbene Ratten fressen, was sie glaub ich nie tun w�rden, schadet es
ihnen nicht.

Gru�, Monika


--
Monika Schleidt
Mon...@schleidt.org
(bitte, die Ziffer in der Adresse weglassen)

Arno Schuh

unread,
Dec 22, 2009, 4:51:04 AM12/22/09
to
Monika Schleidt <mon...@schleidt.org> wrote:
> wenn Katzen aber verstorbene Ratten fressen, was sie glaub ich nie
> tun w�rden, schadet es ihnen nicht.

Verstorbene Ratten wohl nicht. Aber ich nehme einmal an, die Ratten
sterben nach dem Fressen des Giftes nicht schlagartig. Und eine Ratte,
�hnlich wie andere kranke oder sonstwie geschw�chte Tiere, sind
nat�rlich bevorzugte Beute f�r eine Katze, w�rde ich mal sagen.

Freundliche Gr��e

Arno

e-a-ju...@t-online.de

unread,
Dec 23, 2009, 10:33:17 AM12/23/09
to

Warum nicht einfach mal den Haufen aufbuddeln?
mfg
Ernst-August

Arno Schuh

unread,
Dec 23, 2009, 10:51:32 AM12/23/09
to
e-a-ju...@t-online.de wrote:

> Warum nicht einfach mal den Haufen aufbuddeln?


Das passiert nat�rlich von Zeit zu Zeit; aber nicht jetzt im Winter. Der
Komposthaufen existiert ja nicht aus sich heraus und zum Selbstzweck
oder als M�llhaufen.
Undder Haufen ist ja ansonsten intakt, der Kompost wird im Fr�hjahr
ausgebracht und meine Frage zielte halt auch dahin, ob da vielleicht
etwas in dem Kompost lebt, dass nur dank seiner Existenz dort �berleben,
�berwintern kann. Und wir wollen schlie�lich nicht unn�tig Tiere aus dem
Winterschlaf rei�en oder ihre sichere Behausung unn�tig zerst�ren.
Wenn jetzt jemand gesagt h�tte: Trichter? Das ist ganz klar ein Igel,
der da �berwintert. Die �berwintern am liebsten in Komposthaufen und
ern�hren sich den Winter �ber von dem, was darin lebt, und das macht die
Trichter. W�re sch�n gewesen. Aber so haben wir halt ein Alien im
Komposthaufen - auch nicht schlecht. :-)
Aber vielleicht werfen wir n�chstes Jahr den kompletten Komposthaufen
einmal um.

Freundliche Gr��e

Arno

Ina Koys

unread,
Dec 23, 2009, 11:15:13 AM12/23/09
to
Arno Schuh schrieb:

> Und wir wollen schlie�lich nicht unn�tig Tiere aus dem
> Winterschlaf rei�en oder ihre sichere Behausung unn�tig zerst�ren.

Mir hat mal jemand berichtet, wie er gedankenlos im Winter den
Komposthaufen ge�ffnet hat: darin habe es ausgesehen wie im Hochhaus:
Fr�sche und Kr�ten auf allen Etagen. Zulassen ist also eine gute Idee,
auch da, wo vielleicht keine Wohnungsknappheit herrscht.

Peter Lederer

unread,
Dec 23, 2009, 11:15:23 AM12/23/09
to
Am 23.12.2009 schrieb Arno Schuh:

> Aber vielleicht werfen wir n�chstes Jahr den kompletten Komposthaufen
> einmal um.

Macht ihr das nicht ohnehin? Ich setze den Kompost ungef�hr 3x im Jahr um,
das letzte mal im Oktober, das erste mal ca. Mai.

--
Gr��e
Peter

Waltraut Hummel

unread,
Dec 23, 2009, 2:04:58 PM12/23/09
to
Peter Lederer schrieb:

Hallo Peter!

>> Aber vielleicht werfen wir n�chstes Jahr den kompletten Komposthaufen
>> einmal um.
>
> Macht ihr das nicht ohnehin? Ich setze den Kompost ungef�hr 3x im Jahr um,
> das letzte mal im Oktober, das erste mal ca. Mai.
>

Wenn ich das machen m�sste - auch nur einmal im Jahr -, w�rde ich die
Komposthaufen abschaffen! :-( Das k�nnte ich einfach nicht leisten.
Trotzdem haben wir immer sch�nen lockeren Kompost, und ich sehe nicht
ein, warum ich mir dann die Arbeit antun sollte. Wir haben meistens
mindestens zwei Kompostsilos pro Jahr. Derzeit stehen insgesamt vier
(zwei vom Vorjahr, zwei von heuer), aber wir hatten auch schon bis zu
sechs St�ck.

Liebe Gr��e

Waltraut

Klaus-Holger Trappe

unread,
Dec 23, 2009, 2:32:15 PM12/23/09
to

Hallo!

Waltraut Hummel schrieb:

> mindestens zwei Kompostsilos

was für silo-bauwerke hast du denn?
(interessiert mich wg. d. mechanischen gestaltung)

--
Viele Gruesse Klaus-Holger Trappe
(E-Mail hierauf verbleibt unbeachtet)

Peter Lederer

unread,
Dec 23, 2009, 2:50:52 PM12/23/09
to
Am 23.12.2009 schrieb Waltraut Hummel:

> Trotzdem haben wir immer sch�nen lockeren Kompost, und ich sehe nicht
> ein, warum ich mir dann die Arbeit antun sollte. Wir haben meistens
> mindestens zwei Kompostsilos pro Jahr. Derzeit stehen insgesamt vier
> (zwei vom Vorjahr, zwei von heuer), aber wir hatten auch schon bis zu
> sechs St�ck.

So viele Mieten habe ich nicht. Aber ich habe festgestellt, da� der Kompost
schneller verrottet, wenn man ihn umsetzt.

Die Arbeit des Umsetzens ist hir durchaus �berschaubar, da die
Komposthaufen nicht so gro� sind. Mit der Grabgabel von rechts nach links
zu schaufeln ist in 10 Min. getan.

--
Gr��e
Peter

Anna Mosler

unread,
Dec 23, 2009, 3:14:11 PM12/23/09
to
Peter Lederer wrote:
> Am 23.12.2009 schrieb Waltraut Hummel:
>
>> Trotzdem haben wir immer sch�nen lockeren Kompost, und ich sehe nicht
>> ein, warum ich mir dann die Arbeit antun sollte. Wir haben meistens
>> mindestens zwei Kompostsilos pro Jahr. Derzeit stehen insgesamt vier
>> (zwei vom Vorjahr, zwei von heuer), aber wir hatten auch schon bis zu
>> sechs St�ck.
>
> So viele Mieten habe ich nicht.

Dein Garten ist ja auch nicht so gro� wie Waltrauts!

> Aber ich habe festgestellt, da� der
> Kompost schneller verrottet, wenn man ihn umsetzt.

Das kann ich best�tigen.

> Die Arbeit des Umsetzens ist hir durchaus �berschaubar, da die
> Komposthaufen nicht so gro� sind. Mit der Grabgabel von rechts nach
> links zu schaufeln ist in 10 Min. getan.

Wart mal noch paar Jahrzehnte, Peter, dann geht das auch langsamer.

Anna

--
Namen und Bilder von Unkraut bei http://tinyurl.com/5vn879


Peter Lederer

unread,
Dec 23, 2009, 3:33:52 PM12/23/09
to
Am 23.12.2009 schrieb Anna Mosler:

>> So viele Mieten habe ich nicht.
> Dein Garten ist ja auch nicht so gro� wie Waltrauts!

Bei weitem nicht.



>> Aber ich habe festgestellt, da� der
>> Kompost schneller verrottet, wenn man ihn umsetzt.
> Das kann ich best�tigen.

Ich h�tte mir denken k�nnen, da� ich den Tip Waltraud nicht geben brauche;
sie wu�te es, genauso wie Du, bereits.

>> Die Arbeit des Umsetzens ist hir durchaus �berschaubar, da die
>> Komposthaufen nicht so gro� sind. Mit der Grabgabel von rechts nach
>> links zu schaufeln ist in 10 Min. getan.
>
> Wart mal noch paar Jahrzehnte, Peter, dann geht das auch langsamer.

Ob's da noch Jahrzehnte braucht, ich wei� es nicht. Nach gr�beren
Gartenarbeiten f�llt mir jetzt schon das Aufstehen am folgenden Tag nicht
ganz leicht. Nach dem letzten "Holzmachen" fiel mir das Heben des rechten
Armes von der Stuhllehne hoch zur Tastatur schon schwer ;-)

--
Gr��e
Peter

Waltraut Hummel

unread,
Dec 23, 2009, 4:23:14 PM12/23/09
to
Klaus-Holger Trappe schrieb:

hALLO Klaus-Holger!

>> mindestens zwei Kompostsilos
>
> was f�r silo-bauwerke hast du denn?


> (interessiert mich wg. d. mechanischen gestaltung)

Uups! Falscher Ausdruck! Ganz gew�hnliche Bretter, jeweils f�r ungef�hr
1 m3.

Liebe Gr��e

Waltraut
>

Ina Koys

unread,
Dec 23, 2009, 4:41:27 PM12/23/09
to
Waltraut Hummel schrieb:

Ihr w�rdet mit ca. der H�lfte bis zwei Dritteln auskommen. Der Effekt
auch nur einmaligen Umsetzens des Komposts ist enorm, der verrottet dank
Sauerstoffsto� gleich noch mal so schnell. Bei uns also eher umgekehrt:
wenn wir den Kompost nicht mehr umsetzen k�nnen, schaffen wir ihn ab.

Ina Koys

unread,
Dec 23, 2009, 4:43:23 PM12/23/09
to
Anna Mosler schrieb:

>> Die Arbeit des Umsetzens ist hir durchaus �berschaubar, da die
>> Komposthaufen nicht so gro� sind. Mit der Grabgabel von rechts nach
>> links zu schaufeln ist in 10 Min. getan.
>
> Wart mal noch paar Jahrzehnte, Peter, dann geht das auch langsamer.

Bei uns ist es meine Mutter, die sich das Umsetzen kaum nehmen l�sst!
Das ist ca. 1m�, der �ber eine kleine Mauer muss und ich darf h�chstens
mal abl�sen, damit sie zwischendurch verpusten kann.

Bernd Nomi

unread,
Dec 23, 2009, 5:35:57 PM12/23/09
to
Peter Lederer schrieb:

> Am 23.12.2009 schrieb Waltraut Hummel:
>
>> Trotzdem haben wir immer sch�nen lockeren Kompost, und ich sehe nicht
>> ein, warum ich mir dann die Arbeit antun sollte. Wir haben meistens
>> mindestens zwei Kompostsilos pro Jahr. Derzeit stehen insgesamt vier
>> (zwei vom Vorjahr, zwei von heuer), aber wir hatten auch schon bis zu
>> sechs St�ck.
>
> So viele Mieten habe ich nicht. Aber ich habe festgestellt, da� der Kompost
> schneller verrottet, wenn man ihn umsetzt.

Damit hast Du nicht nur Recht sondern eine der �ltesten "Weisheiten"
wieder entdeckt.

Waltraut Hummel

unread,
Dec 26, 2009, 11:52:07 AM12/26/09
to
Ina Koys schrieb:

Hallo Ina!


>> Wenn ich das machen m�sste - auch nur einmal im Jahr -, w�rde ich die
>> Komposthaufen abschaffen! :-( Das k�nnte ich einfach nicht leisten.
>> Trotzdem haben wir immer sch�nen lockeren Kompost, und ich sehe nicht
>> ein, warum ich mir dann die Arbeit antun sollte. Wir haben meistens
>> mindestens zwei Kompostsilos pro Jahr. Derzeit stehen insgesamt vier
>> (zwei vom Vorjahr, zwei von heuer), aber wir hatten auch schon bis zu
>> sechs St�ck.
>
> Ihr w�rdet mit ca. der H�lfte bis zwei Dritteln auskommen. Der Effekt
> auch nur einmaligen Umsetzens des Komposts ist enorm, der verrottet dank
> Sauerstoffsto� gleich noch mal so schnell. Bei uns also eher umgekehrt:
> wenn wir den Kompost nicht mehr umsetzen k�nnen, schaffen wir ihn ab.

Da spricht eindeutig die "Kleingartenbesitzerin"! :-) SCNR

Bei der Gr��e unseres Gartens sind vier bis sechs Komposter wohl
wirklich zu verschmerzen! Abschaffen wollen wir den Kompost auf keinen
Fall, obwohl ich zugeben muss, dass sehr vieles erst gar nicht auf dem
Kompost landet, wie z.B. das gesamte Heu von ca. 5000 m2, sondern auf
einem Steilhang, der so steil ist, dass er nicht betreten werden kann.
Da muss eine wunderbare Erde sein, weil im Laufe der vielen Jahrzehnte,
wo da schon Gartenabf�lle hinunter geworfen wurden, sich sehr viel
angesammelt haben muss. Die dort selbst aufgehenden B�ume wachsen
jedenfalls wunderbar. (Nussb�ume, Robinien, Kastanien, etc.) So alle
zehn Jahre ungef�hr seilt sich dann jemand ab und k�pft die B�ume, die
so gro� geworden sind, dass sie auf die oberhalb des Steilhanges
stehenden B�ume zu viel Schatten werfen.

Liebe Gr��e

Waltraut

Ina Koys

unread,
Dec 26, 2009, 1:37:18 PM12/26/09
to
Waltraut Hummel schrieb:

>> Ihr w�rdet mit ca. der H�lfte bis zwei Dritteln auskommen. Der Effekt
>> auch nur einmaligen Umsetzens des Komposts ist enorm, der verrottet dank
>> Sauerstoffsto� gleich noch mal so schnell. Bei uns also eher umgekehrt:
>> wenn wir den Kompost nicht mehr umsetzen k�nnen, schaffen wir ihn ab.
>
> Da spricht eindeutig die "Kleingartenbesitzerin"! :-) SCNR

Aber nur von der L�nge und Breite her! In der H�he haben wir auch so
viel, dass wir uns unm�glich drum k�mmern k�nnen und ihn einfach den
V�geln �berlassen.

> Kompost landet, wie z.B. das gesamte Heu von ca. 5000 m2, sondern auf
> einem Steilhang, der so steil ist, dass er nicht betreten werden kann.

Das nennt man aber nicht Garten, sondern Latifundium.

Waltraut Hummel

unread,
Dec 26, 2009, 3:12:59 PM12/26/09
to
Ina Koys schrieb:

>> Da spricht eindeutig die "Kleingartenbesitzerin"! :-) SCNR
>
> Aber nur von der L�nge und Breite her! In der H�he haben wir auch so
> viel, dass wir uns unm�glich drum k�mmern k�nnen und ihn einfach den
> V�geln �berlassen.

Das trifft bei uns auch zu! Was f�r ein Zufall! :-)


>
>> Kompost landet, wie z.B. das gesamte Heu von ca. 5000 m2, sondern auf
>> einem Steilhang, der so steil ist, dass er nicht betreten werden kann.
>
> Das nennt man aber nicht Garten, sondern Latifundium.

Ja! Richtig! Und unsere R�cken wissen ein Lied davon zu singen!

Liebe Gr��e

Waltraut

Arno Schuh

unread,
Dec 26, 2009, 3:41:49 PM12/26/09
to
Waltraut Hummel <waltrau...@aon.at> wrote:
> Kompost landet, wie z.B. das gesamte Heu von ca. 5000 m2, sondern auf
> einem Steilhang, der so steil ist, dass er nicht betreten werden kann.
> Da muss eine wunderbare Erde sein, weil im Laufe der vielen
> Jahrzehnte, wo da schon Gartenabf�lle hinunter geworfen wurden, sich
> sehr viel angesammelt haben muss. Die dort selbst aufgehenden B�ume
> wachsen jedenfalls wunderbar. (Nussb�ume, Robinien, Kastanien, etc.)


In einem kleinen Ortsteil hier gab es in einer Zufahrt zu einem Weinberg
auch einmal eine art wilde M�llkippe, bis die Stadt wohl Ma�nahmen
dagegen ergriffen hat.
War aber ganz erstaunlich, was da alles an Nutzpflanzen aus den Abf�llen
hochgekommen ist. Da h�tte man Tomaten, Kartoffeln, Erbsen, Bohnen,
Johannisbeeren und wei� der Geier was noch alles ernten k�nnen.
Wenn schon keine wilde M�llkippe, aber so etwas wie wilde Komposthaufen,
etwas abseits menschlicher Siedlung, w�ren vielleicht gar keine
schlechte Alternative zur Biom�lltonne. ;-)

Freundliche Gr��e

Arno

Waltraut Hummel

unread,
Dec 27, 2009, 3:52:28 PM12/27/09
to
Arno Schuh schrieb:

Hallo Arno!


> In einem kleinen Ortsteil hier gab es in einer Zufahrt zu einem Weinberg
> auch einmal eine art wilde M�llkippe, bis die Stadt wohl Ma�nahmen
> dagegen ergriffen hat.

Was hei�t "auch einmal"? Du willst doch damit nicht ausdr�cken, dass
unser Kompost-Steilhang eine "wilde M�llkippe" ist? :-)

> War aber ganz erstaunlich, was da alles an Nutzpflanzen aus den Abf�llen
> hochgekommen ist. Da h�tte man Tomaten, Kartoffeln, Erbsen, Bohnen,
> Johannisbeeren und wei� der Geier was noch alles ernten k�nnen.
> Wenn schon keine wilde M�llkippe, aber so etwas wie wilde Komposthaufen,
> etwas abseits menschlicher Siedlung, w�ren vielleicht gar keine
> schlechte Alternative zur Biom�lltonne. ;-)

Ich habe einmal so etwas mitten im Wald gefunden. War aber wirklich nur
Gartenabfall. Ich habe da sogar eine Knollenbegonie mit nach Hause
genommen, die noch ein paar Jahre bei mir gelebt hat, bis ich vergessen
habe, sie vor dem ersten Frost auszugraben.


Liebe Gr��e

Waltraut

Karl-Heinz Rekittke

unread,
Dec 31, 2009, 6:50:47 AM12/31/09
to
Ina Koys schrieb:

>
> So einen ganz �hnlichen Fall hatten wir letztes Jahr im Rasen.
>

"letztes Jahr"

>
> Zwei Jahre sp�ter habe ich dann das erste Mauswiesel meines Lebens gesehen...
>

"Zwei Jahre sp�ter"

Nettes Paradoxon, oder sehr weitsichtig ;-)!

Gru� Kalle

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